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neoplasm's Gedichte

2 Antworten1'072 AufrufeGestartet von neoplasm ·

neoplasmThemenstart
#1
Schwarze Raben

Die Sonne leckt nicht einmal mehr

Den immerwährend’ Horizont

Doch dennoch stirbt die Hoffnung nicht,

Denn Raben fliegen zu mir

Sagt man nicht die Vögel fliegen,

Stets zur Sonne, stets zum Licht

Sag, weshalb sollt’ Odin selbst,

Mich in die Irre führe?

Ob Hoffnung haben oder nicht

Die schwarzen Vögel werden leiser,

Denn diese ewig’ Wolkendecke

Dunkelt meine Tage stets

Und eines Tages lunzt das Licht

Dort fern zu mir herüber

Doch Wanderer, verzeih’ es mir

Ich möcht’ es nicht vernehmen

In Abstinenz wind ich mich hier

Und wimmre nur vor Leere

Das Dunkel nahm mein Augenlicht

Selbst spüre ich nie mehr

So lieg ich da und denk an nichts

Und vor mir glänzt Valhalla

Doch Odin, Allvater steh’ mir bei

Kann keinen Schritt mehr setzen

Ganz fern, es bäumt mein letzter Sinn,

hör ich die Raben rufen

Für ’s Licht denk ich und steige ab

In dunkle, tiefe Schluchten

© liegt bei mir - selbstgeschrieben



#2
Hallo neoplasm

Schön, Dein Gedicht. Und damit wir es auch stehen lassen können, bitte ich Dich, folgende Forumsregel dringend zu beachten:

Es wurde nun schon vor einiger Zeit auf die Quellenangabe hingewiesen, weshalb wir euch nochmals daran erinneren möchten, dass jeder selbst für die Einhaltung von Copyright usw. verantwortlich ist. In dieser Hinsicht haben wir beschlossen, dass nun eine generelle Quellenangabe (gültig ab dem Zeitpunkt des Bestehens dieser Ergänzung: 30.05.2006), auch wenn man selbst der Autor ist, Pflicht ist. Sollte eine Quellenangabe auch innerhalb von 48Stunden nach Ermahnung nicht erfolgen, so sehen wir uns gezwungen die entsprechenden Beiträge zu archivieren.

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Also bitte sofort nachtragen! Danke und Grüsse

Sternenzauber

#3
Vidars Tribut

Vidar nahm sich mein Tribut,

Die Lippen sind fortan geschlossen

Niemals mehr vermag ich sagen,

Was mein Herz so innig rührt

Still wird es von nun an sein

Über meiner Heimat Hügel

Niemand wird mich schreien hören

Nachts und Tags im Bett aus Pein

Wenn dann einst die Stimme tönt,

Für die ich einst zu Tode ginge

Nicht ein Wort die Lippen formen

Niemand sich erhebt und spricht

Vorüber zieht das Nordlicht dann

Ein kalter Wind im Nacken sticht

Vidar kommt und spricht ganz laut

Dein Tribut, das reicht mir nun

Wärme zieht über die Lippen

Preisend ist mein erster Satz

Nein, nicht Vidar ist zu danken

Ihr nur ihr gebührt solch Wort

Tagelang und Nächtelang

Die Stimme bleibt nun stets erhoben

Lob und preis ich ihren Namen

Bald, vielleicht, gehört sie mir

© liegt bei mir - selbstgeschrieben



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