Noch nicht reif für eine Beziehung und dann hat sie plötzlich einen Partner
10 Antworten2'791 AufrufeGestartet von Hungryheart ·
HungryheartThemenstart
Hallo miteinander
Ich hoffe, Ihr habt Rat für mich in einer Geschichte, welche sich schon länger hinzieht und sich nun dem Ende nähert. (Deshalb der etwas lange Text.) Also: Vor bald einem Jahr lernte ich eine sympathische Frau per Internet kennen und hatte nach rund zwei Monaten das erste Date. Sie war in einem Zweitstudium, welches sie nun vor einigen Wochen erfolgreich abschloss und hatte zuerst Prüfungen und vor kurzem ihre Diplomarbeit zu schreiben, so dass sich zuweilen unsere Treffen etwas verzögerten. Nach dem zweiten Date erklärte sie, dass sie noch nicht reif für eine neue Beziehung sei, wir aber Freunde bleiben könnten. Nach dem Tod ihres Manns war sie in eine lange Depression gefallen, aus der sie nach ihren Angaben erst vor kurzem rausgekommen war. Nun machte ich mir erstens Sorgen, dass sie wieder in eine Depression verfallen könnte und zweitens Hoffnungen, dass ich eine Chance erhalte, wenn sie sich etwas klarer über ihr Leben würde. Wir trafen uns regelmässig (ausserhalb ihrer Prüfungs- und Diplomarbeitszeit mindestens einmal wöchentlich). Ich versuchte immer auch, sie etwas aufzumuntern und ihr zu zeigen, dass ich an sie denke. Ich vermeinte an den Treffen von ihrer Seite jeweils etwas mehr zu verspüren als nur Freundschaft.
Plötzlich (nach den Sommerferien) wurde der Kontakt seltener. Ein paar Wochen abzuwarten, ob sie sich melde, brachte keinen Erfolg, allerdings zeigte sie sich danach froh, dass ich mich wieder meldete, sie sei mit ihrer Arbeit unter Wasser. Danach musste aber auch ich mich bei ihr melden, da sonst nichts geschah. Vor 12 Tagen hatte ich dann eine erste Aussprache mit ihr (ich hatte ihr per eMail meine Gefühle mitgeteilt, da sie sonst die Gespräche jeweils so steuerte, dass ich nicht auf dieses Thema zu sprechen kommen konnte). Sie meinte, sie habe nun einen Partner, eine Fernbeziehung, eine welche sie schon einmal gehabt habe, aber abgebrochen habe, da dies für sie nicht gestimmt habe. Sie hätten sich nun per Zufall wieder getroffen. Sie denke, dass es auch diesmal nicht funktionieren würde. Ich war perplex und hatte nach einer Woche noch ein Treffen (ich hatte angefangen, mit ihr jeweils englisch, sie mit mir ihre Muttersprache zu üben und zog dies auch diesmal neben dem Gespräch noch durch). Nach einer Woche praktisch ohne Schlaf und zu viel Alkohol grenzte ich mich an diesem Gespräch stark ab um mich zu schützen (weder Begrüssungs- noch Abschiedskuss, keine sentimentalen Worte, aber auch keine Vorwürfe) und sagte, ich wolle 1-2 Monate Pause und es habe es für mich sehr schwer gemacht, dass sie nicht von Anfang an klarstellte, dass ich nicht ihr Typ sei, sondern sagte, sie sei noch nicht reif für eine neue Beziehung. Sie beharrte auch jetzt darauf, dass sie wirklich nicht bereit für eine Beziehung sei. Für diese Woche habe ich noch ein Treffen vereinbart, da ich nicht weiss, woran ich bin. Existiert überhaupt ein Partner? Warum lässt sie sich auf etwas Aussichtsloses ein? Hat sie Angst davor glücklich zu werden (da sie sich dann gegenüber ihrem verstorbenen Mann schuldig fühlen würde? Sie will weiterhin Freundschaft, womit ich aber zumindest für einige Zeit Mühe habe (ich bin enttäuscht und will auch nicht die Lücken einer Fernbeziehung stopfen). Streit und endgültige Trennung will ich aber auch nicht.
Ich will mit ihr folgendes besprechen: 1. Ich entschuldige mich für den Fall, dass ich ihr an der letzten Besprechung weh tat. 2. Ich erkläre ihr, dass im Fall, dass sie ihrer Fernbeziehung überdrüssig wird, noch jemand da ist, der sie liebt und mit ihr zusammen sein will. 3. Ich spreche sie (unabhängig von 2.) darauf an, ob sie wie oben erwähnt Angst davor habe glücklich zu werden und (falls ja) was denn ihr verstorbener Mann wohl für sie wollte.
Es bleibt für mich aber dabei, dass ich nach diesem (bereits dritten) Gespräch bis Ende Jahr eine Pause will, es sei denn, die Voraussetzungen ändern sich (wovon ich nicht ausgehe) oder ein Notfall liege vor (z.B. erneute Depression).
Verhalte ich mich richtig? Soll ich das ganze vergessen? Kann mir jemand Tips geben, wie ich mich richtig verhalten soll? Besten Dank.
Ich hoffe, Ihr habt Rat für mich in einer Geschichte, welche sich schon länger hinzieht und sich nun dem Ende nähert. (Deshalb der etwas lange Text.) Also: Vor bald einem Jahr lernte ich eine sympathische Frau per Internet kennen und hatte nach rund zwei Monaten das erste Date. Sie war in einem Zweitstudium, welches sie nun vor einigen Wochen erfolgreich abschloss und hatte zuerst Prüfungen und vor kurzem ihre Diplomarbeit zu schreiben, so dass sich zuweilen unsere Treffen etwas verzögerten. Nach dem zweiten Date erklärte sie, dass sie noch nicht reif für eine neue Beziehung sei, wir aber Freunde bleiben könnten. Nach dem Tod ihres Manns war sie in eine lange Depression gefallen, aus der sie nach ihren Angaben erst vor kurzem rausgekommen war. Nun machte ich mir erstens Sorgen, dass sie wieder in eine Depression verfallen könnte und zweitens Hoffnungen, dass ich eine Chance erhalte, wenn sie sich etwas klarer über ihr Leben würde. Wir trafen uns regelmässig (ausserhalb ihrer Prüfungs- und Diplomarbeitszeit mindestens einmal wöchentlich). Ich versuchte immer auch, sie etwas aufzumuntern und ihr zu zeigen, dass ich an sie denke. Ich vermeinte an den Treffen von ihrer Seite jeweils etwas mehr zu verspüren als nur Freundschaft.
Plötzlich (nach den Sommerferien) wurde der Kontakt seltener. Ein paar Wochen abzuwarten, ob sie sich melde, brachte keinen Erfolg, allerdings zeigte sie sich danach froh, dass ich mich wieder meldete, sie sei mit ihrer Arbeit unter Wasser. Danach musste aber auch ich mich bei ihr melden, da sonst nichts geschah. Vor 12 Tagen hatte ich dann eine erste Aussprache mit ihr (ich hatte ihr per eMail meine Gefühle mitgeteilt, da sie sonst die Gespräche jeweils so steuerte, dass ich nicht auf dieses Thema zu sprechen kommen konnte). Sie meinte, sie habe nun einen Partner, eine Fernbeziehung, eine welche sie schon einmal gehabt habe, aber abgebrochen habe, da dies für sie nicht gestimmt habe. Sie hätten sich nun per Zufall wieder getroffen. Sie denke, dass es auch diesmal nicht funktionieren würde. Ich war perplex und hatte nach einer Woche noch ein Treffen (ich hatte angefangen, mit ihr jeweils englisch, sie mit mir ihre Muttersprache zu üben und zog dies auch diesmal neben dem Gespräch noch durch). Nach einer Woche praktisch ohne Schlaf und zu viel Alkohol grenzte ich mich an diesem Gespräch stark ab um mich zu schützen (weder Begrüssungs- noch Abschiedskuss, keine sentimentalen Worte, aber auch keine Vorwürfe) und sagte, ich wolle 1-2 Monate Pause und es habe es für mich sehr schwer gemacht, dass sie nicht von Anfang an klarstellte, dass ich nicht ihr Typ sei, sondern sagte, sie sei noch nicht reif für eine neue Beziehung. Sie beharrte auch jetzt darauf, dass sie wirklich nicht bereit für eine Beziehung sei. Für diese Woche habe ich noch ein Treffen vereinbart, da ich nicht weiss, woran ich bin. Existiert überhaupt ein Partner? Warum lässt sie sich auf etwas Aussichtsloses ein? Hat sie Angst davor glücklich zu werden (da sie sich dann gegenüber ihrem verstorbenen Mann schuldig fühlen würde? Sie will weiterhin Freundschaft, womit ich aber zumindest für einige Zeit Mühe habe (ich bin enttäuscht und will auch nicht die Lücken einer Fernbeziehung stopfen). Streit und endgültige Trennung will ich aber auch nicht.
Ich will mit ihr folgendes besprechen: 1. Ich entschuldige mich für den Fall, dass ich ihr an der letzten Besprechung weh tat. 2. Ich erkläre ihr, dass im Fall, dass sie ihrer Fernbeziehung überdrüssig wird, noch jemand da ist, der sie liebt und mit ihr zusammen sein will. 3. Ich spreche sie (unabhängig von 2.) darauf an, ob sie wie oben erwähnt Angst davor habe glücklich zu werden und (falls ja) was denn ihr verstorbener Mann wohl für sie wollte.
Es bleibt für mich aber dabei, dass ich nach diesem (bereits dritten) Gespräch bis Ende Jahr eine Pause will, es sei denn, die Voraussetzungen ändern sich (wovon ich nicht ausgehe) oder ein Notfall liege vor (z.B. erneute Depression).
Verhalte ich mich richtig? Soll ich das ganze vergessen? Kann mir jemand Tips geben, wie ich mich richtig verhalten soll? Besten Dank.
Hallo Du!
1. Vielleicht benötigt die Dame Deines Herzens tatsächlich noch etwas Zeit. Sie war sehr krank und muss erst wieder lernen, das Leben als "gesunde" Person zu meistern und kann vielleicht auch jetzt erst ihre Trauer überhaupt erst konstruktiv verarbeiten.
2. Diese Frau hat sicher die furchtbarste, dunkelste, verzweifelte Zeit in ihrem ganzen Leben durchgestanden. Niemand, der nicht selbst betroffen ist/war, kann sich vorstellen was es bedeutet an schweren Depressionen zu leiden. Wenn ich diese Krankheit auch nur halbwegs überwunden hätte, dann würde ich sehr, sehr genau darauf achten wem ich Zugang zu meinem Herzen gestatte....
3. Vermutlich hat sie genau aus diesen Gründen eine FERNBEZIEHUNG, weil sie Niemanden so nah an sich heranlassen will, dass er ihr Leid zufügen kann (Wovon sie ja auch mehr als genug erfahren hat, durch die Krankheit)
4. Wenn Du sie wirklich gern hast, DANN BESTÄRKE SIE DARIN ERSTMAL FÜR SICH ZU SEIN!!! Bedräng sie nicht, auch nicht mit DEINEN GEFÜHLEN, VORALLEM NICHT MIT DEM WUNSCH NACH EINER BEZIEHUNG. Es sollte in Deinem Sinne sein, wenn sie Dir wichtig ist, dass sie erstmal auf eigenen Beinen steht und alles verarbeitet, was es zu verarbeiten gibt. Ich glaube, damit tust Du das, was AM BESTEN FÜR SIE (!!!!) ist.
5. WENN DU IHR WIRKLICH ETWAS GUTES TUN WILLST, dann sei da- bring die Freude in ihr Leben zurück, unternimm etwas mit ihr, gestalte ihr jeden Tag so schön wie möglich. Sie hat lang genug auf Freude verzichten müssen, die schönen Dinge im leben nicht mehr sehen können. Zeig ihr all dass wieder. Geh mit ihr ins Kino, koch für sie, bring sie zum lachen.
Dann hast Du sicherlich die bestmöglichen Chancen, dass irgendwann eine stabile, gesunde Frau auf Dich zukommt und Dir sagt "Du hast meine Leben bereichert. Ich möchte es mit Dir teilen!!!!"
Dass Du verletzt bist kann ich verstehen. Ich finde es sehr mutig, dass Du sie direkt mit Deiner Vermutung konfrontiert hast, ihre Aussagen könnten nur Ausreden sein, weil Du nicht ihr Typ bist. Liegt ja auch nahe. Aber ich glaube in diesem Fall ist es anders und es wird sich für Dich auszahlen, wenn Du jetzt da bist, wenn sie es möchte. NUR ALS FREUND.
Viel Glück
1. Vielleicht benötigt die Dame Deines Herzens tatsächlich noch etwas Zeit. Sie war sehr krank und muss erst wieder lernen, das Leben als "gesunde" Person zu meistern und kann vielleicht auch jetzt erst ihre Trauer überhaupt erst konstruktiv verarbeiten.
2. Diese Frau hat sicher die furchtbarste, dunkelste, verzweifelte Zeit in ihrem ganzen Leben durchgestanden. Niemand, der nicht selbst betroffen ist/war, kann sich vorstellen was es bedeutet an schweren Depressionen zu leiden. Wenn ich diese Krankheit auch nur halbwegs überwunden hätte, dann würde ich sehr, sehr genau darauf achten wem ich Zugang zu meinem Herzen gestatte....
3. Vermutlich hat sie genau aus diesen Gründen eine FERNBEZIEHUNG, weil sie Niemanden so nah an sich heranlassen will, dass er ihr Leid zufügen kann (Wovon sie ja auch mehr als genug erfahren hat, durch die Krankheit)
4. Wenn Du sie wirklich gern hast, DANN BESTÄRKE SIE DARIN ERSTMAL FÜR SICH ZU SEIN!!! Bedräng sie nicht, auch nicht mit DEINEN GEFÜHLEN, VORALLEM NICHT MIT DEM WUNSCH NACH EINER BEZIEHUNG. Es sollte in Deinem Sinne sein, wenn sie Dir wichtig ist, dass sie erstmal auf eigenen Beinen steht und alles verarbeitet, was es zu verarbeiten gibt. Ich glaube, damit tust Du das, was AM BESTEN FÜR SIE (!!!!) ist.
5. WENN DU IHR WIRKLICH ETWAS GUTES TUN WILLST, dann sei da- bring die Freude in ihr Leben zurück, unternimm etwas mit ihr, gestalte ihr jeden Tag so schön wie möglich. Sie hat lang genug auf Freude verzichten müssen, die schönen Dinge im leben nicht mehr sehen können. Zeig ihr all dass wieder. Geh mit ihr ins Kino, koch für sie, bring sie zum lachen.
Dann hast Du sicherlich die bestmöglichen Chancen, dass irgendwann eine stabile, gesunde Frau auf Dich zukommt und Dir sagt "Du hast meine Leben bereichert. Ich möchte es mit Dir teilen!!!!"
Dass Du verletzt bist kann ich verstehen. Ich finde es sehr mutig, dass Du sie direkt mit Deiner Vermutung konfrontiert hast, ihre Aussagen könnten nur Ausreden sein, weil Du nicht ihr Typ bist. Liegt ja auch nahe. Aber ich glaube in diesem Fall ist es anders und es wird sich für Dich auszahlen, wenn Du jetzt da bist, wenn sie es möchte. NUR ALS FREUND.
Viel Glück
Danke für Deinen Rat, miaflorentine
Dein Mail hat mir etwas mehr Klarheit gegeben. Ich werde meine Kollegin/Freundin voll unterstützen und meine eigenen Wünsche zurückstellen. Um ehrlich zu sein fühle ich mich allerdings auch unsicher. Ich habe zwar in meinem Leben schon viele Krisen überwunden und dadurch schlussendlich an Stärke gewonnen, aber auch ich bin manchmal schwach und brauche jemanden, der mir Halt gibt und einfach für mich da ist. Und ich habe Angst, viel zu geben und am Ende allein dazustehen (ist wohl toxischer Abfall aus meiner gescheiterten Ehe). Aber da muss ich durch. Danke.
Dein Mail hat mir etwas mehr Klarheit gegeben. Ich werde meine Kollegin/Freundin voll unterstützen und meine eigenen Wünsche zurückstellen. Um ehrlich zu sein fühle ich mich allerdings auch unsicher. Ich habe zwar in meinem Leben schon viele Krisen überwunden und dadurch schlussendlich an Stärke gewonnen, aber auch ich bin manchmal schwach und brauche jemanden, der mir Halt gibt und einfach für mich da ist. Und ich habe Angst, viel zu geben und am Ende allein dazustehen (ist wohl toxischer Abfall aus meiner gescheiterten Ehe). Aber da muss ich durch. Danke.
... Dann pass auch gut auf Dich selber auf. Deine Sorge ist ja nicht ganz unberechtigt. Die Frage ist nur, ob eine Beziehung dann, rein objektiv gesehen, überhaupt so geraten ist, wenn es euch beiden nicht so gut geht.
Aber vielleicht könnt ihr euch ja Kraft geben!!
Alles Liebe
Aber vielleicht könnt ihr euch ja Kraft geben!!
Alles Liebe
Heute Abend traf ich meine Kollegin / Freundin. Ich entschuldigte mich zuerst für den Fall, dass ich sie verletzt haben sollte, worauf sie meinte ich hätte mich noch geschickt verhalten und sie wisse nicht, wie sie in der selben Situation reagiert hätte.
Ich bot ihr an, dass wir Freunde bleiben und ich weiterhin englisch mit ihr übe und sie auch sonst auf mich zukommen könne - ich sei einfach für sie da. Dann unterhielten wir uns über anderes. Anfangs war die Unterhaltung noch recht verkrampft (wir fanden kaum Themen), entspannte sich dann aber immer mehr. Dann wurde es spannend. Sie meinte, dass sie nun bald wieder einen Partner suchen gehe. Darauf erwiderte ich, dass sie doch einen habe, worauf sie erklärte, dass sie Schluss gemacht habe, da er nicht über eine gemeinsame Zukunft reden wollte. Sie fragte noch, wann ich denn wieder anfange zu suchen, worauf ich meinte ich sei noch nicht bereit dazu.
Dann redeten wir noch über dies und jenes (ihre Arbeitssuche, den Tod ihres Mannes, die schulischen Pläne ihres Sohnes etc. etc.). Schlussendlich blieben wir zwei volle Stunden im Café am Plaudern. Beim Abschied meinte sie, dass sie froh sei, dass ich bleibe (ich vermute sie meinte, dass ich befreundet bleibe).
Es war ein netter Abend, nicht mehr und nicht weniger. Ich schaue mal, was sich ergibt. Zumindest befreundet werden wir wohl bleiben.
Ich bot ihr an, dass wir Freunde bleiben und ich weiterhin englisch mit ihr übe und sie auch sonst auf mich zukommen könne - ich sei einfach für sie da. Dann unterhielten wir uns über anderes. Anfangs war die Unterhaltung noch recht verkrampft (wir fanden kaum Themen), entspannte sich dann aber immer mehr. Dann wurde es spannend. Sie meinte, dass sie nun bald wieder einen Partner suchen gehe. Darauf erwiderte ich, dass sie doch einen habe, worauf sie erklärte, dass sie Schluss gemacht habe, da er nicht über eine gemeinsame Zukunft reden wollte. Sie fragte noch, wann ich denn wieder anfange zu suchen, worauf ich meinte ich sei noch nicht bereit dazu.
Dann redeten wir noch über dies und jenes (ihre Arbeitssuche, den Tod ihres Mannes, die schulischen Pläne ihres Sohnes etc. etc.). Schlussendlich blieben wir zwei volle Stunden im Café am Plaudern. Beim Abschied meinte sie, dass sie froh sei, dass ich bleibe (ich vermute sie meinte, dass ich befreundet bleibe).
Es war ein netter Abend, nicht mehr und nicht weniger. Ich schaue mal, was sich ergibt. Zumindest befreundet werden wir wohl bleiben.
Hallo miteinander
Die Geschicht zog sich die letzten Monate weiter hin und zehrt noch immer an meinen Nerven. Jedesmal wenn ich sie etwas loslasse, zieht meine Kollegin wieder. Sobald ich dann etwas Gas gebe, tritt sie wieder voll auf die Bremse. Dennoch kann ich nicht loslassen (sie wohl auch nicht von mir). Folgendes ist passiert: Im Dezember (Advent) ging es meiner Kollegin schlecht, sie fühlte sich einsam etc.. Und wieder liess ich mich in zu starke Gefühle reinziehen reinziehen, schaute jeden Tag wie es ihr ging, unternahm viel mit ihr. Schreibe in einem sms dummerweise, dass es auch mir nicht gut gehe, da ich noch immer auf ihre Liebe warte. Ich erhalte eine grob formulierte Abfuhr und antworte, dass meine Gefühle stärker waren, dass ich aber nicht ein so grobes sms erwartet hätte, ich würde sie jedoch wie versprochen bis Weihnachten begleiten. Weihnachten wollte sie dann mit ihren Kolleginnen feiern. In Tat und Wahrheit war sie jedoch mit ihrer Ex-Beziehung zusammen.
Ich brach den Kontakt an Heiligabend stinksauer wieder ab, schrieb im Abschiedsfrustmail noch, dass sie nochmals mit mir reden könne, wenn sie wolle. Sie lud mich dann jedoch an ihren Geburtstag ein, an dem auch ihre Ex-Beziehung erscheint. Dabei kümmert sie sich jedoch demonstrativ nur um mich, sucht Körperkontakt, kümmert sich nicht um ihn (später erfahre ich, dass sie ihn am nächsten Tag "zum Teufel geschickt" hat.
Danach kein Kontakt, bis sie mich weinend anruft (sie sagt jedoch, dass sie Kopfschmerzen habe). Anschliessend unternehmen wir wieder einiges zusammen. Als ich sie in dieser Zeit frage, wie sie reagieren würde, wenn ich sie küssen würde, sagt sie zuerst, dass ich das nicht dürfe, da ich ihr Freund sei - und wenige Minuten später, ich müsse es einfach probieren statt zu fragen (ist aber schwierig, da sie sich immer so stellt, dass dies nicht möglich ist). Ich mache einige Tage später nochmals einen Vorstoss, versuche sie zu küssen (lässt sie nicht zu, wir seien Freunde) und mache ihr nochmals einen Antrag. Sie will es sich mit einer Beziehung überlegen und nimmt sich dafür drei Wochen Zeit. In dieser Zeit gehen wir einige Male zusammen spazieren und sie erklärt, dass sie noch ein Kind will, ob ich ihr dies geben kann (ich hatte früher mal gesagt, ich wolle eigentlich keine Kinder mehr). Ich antworte, dass dies möglich sei, dass aber zuerst unsere Beziehung stabil sein müsste. Sie gibt mir dennoch einen Korb, sagt, sie liebe mich nicht und sie würde mich verlassen, sobald sie einen Mann finde, den sie liebe und sie wolle mir nicht wehtun.
Nächste Runde: Nur Freundschaft, es gibt kein Händchenhalten mehr. Beim Spaziern merke ich jedoch schon, dass sie Körperkontakt sucht. An meinem Geburtstag sind neben ihr noch einige andere Kolleginnen dabei, insbesondere eine, mit welcher ich ein Blind Date hatte und welche ich danach noch ein paar mal traf (ich hatte meiner Kollegin davon erzählt). Eine Woche später gehen wir spazieren und sie erwähnt bei einem Haus, dass es doch schön wäre, wenn wir als Nachbarn hier wohnen könnten. Am Mittwoch danach telefonieren wir und ich frage sie nach der Bedeutung dieser Aussage. Sie sagt auf meien entsprechende Frage, ja es sei ihr wichtig, dass ich in ihrer Nähe wohne und sie wolle mit mir darüber sprechen (ich war an diesem Abend etwas weiter weg von ihr eine Wohnung besichtigen, welche ich allenfalls kaufe). Wir treffen uns am Freitag, sie will aber nicht reden, da sie müde sei. Wir treffen uns am Sonnntag nochmals, gehen zuerst ins Kino dann ins Kaffee (ist ausser uns leer, da keine Fussballübertragung). Sie sagt, das Thema habe sich erledigt. Ich bohre nach und sie fängt an zu weinen, wie einsam sie sei und wie leer ihr Leben. Ich nehme sie in die Arme und tröste sie (als Freund). Wir verabschieden uns als Freunde, aber dann beginnt ein sms-Verkehr, der wieder mal alles in Frage stellt. Als ich erwähne, dass auch ich einsam sei, mich mich mit meiner Blind-Date-Kollegin nicht einlasse und für Sex wohl besser ins Puff gehe als eine Beziehung mit jemandem zu beginnen, den ich nicht liebe, schreibt sie zurück, ich könne dafür auch zu ihr kommen. Ich bremse und verweise auf unsere Freundschaft. Sie entschuldigt sich, ich sage, ich sei nicht beleidigt. Zwanzig sms gehen hin und her zum Thema Freundschaft und Sex und ob die Liebe nicht mit Sex beginne. Als ich ihr dann sage, sie könne nun nicht mehr zurück, ich sei auf dem Weg zu ihr, reagiert sie panisch und bittet mich nicht zu kommen, sie sei völlig durcheinander. Telefonieren will sie auch nicht. Am Mittwoch darauf dann telefonieren wir kurz, sie erwähnt das Thema mit keinem Wort, also tue ich es. Sie sagt ich solle den sms-Verkehr von sonntag einfach vergessen. Ich sage, ich könne nicht, da sie darin doch zeigte, dass sie etwas für mich empfindet. Sie sagt, sie wolle keine Beziehung, sie könne gut allein leben. Ich weise darauf hin, dass ihr Verhalten etwas ganz anderes aussagt. Also rückt sie mit der Sprache raus: Sie wisse erst, ob sie einen Mann liebe, wenn sie mit ihm geschlafen habe. Mit 18 sei sie einem Mann ein Jahr verliebt nachgelaufen. Dann hätten sie sich zum Sex verabredet. Dieser sei für sie eine einzige Enttäuschung gewesen und sie hätte danach keine Liebe mehr für diesen Mann empfunden und die verlorene zeit bedauert. In meinem Fall habe sie Angst, dass das selbe passiere (was sie bejate aber auch wieder verneinte). Ich meinte, dann sollten wir es versuchen. Nach längerem Hin und Her meinte sie, sie überlege es sich bis nächsten Freitag. Gestern waren wir spazieren und sie umarmte mich (das erste mal überhaupt ohne dass der Grund war, dass sie sich bei mir ausheulte). Nun warte ich auf ihren Entscheid, bin nervös wie vor einer Prüfung und dazu grippegeschwächt.
Für mich sieht es so aus, dass ich versuche sie zu gewinnen. Im Fall eines weiteren Korbs müsste ich mich wohl weitgehend von ihr trennen, da ich das ewige Hin und Her nicht aushalte (fällt mir aber schwer, da ich nicht allein zu Hause sitzen will, mit meinen Kollegen nur alle paar Wochen mal ausgehen kann da fast alle in einer Partnerschaft und mit ihr problemlos mehrmals die woche ausgehen könnte).
Wie soll ich mich verhalten, falls es zum Date kommt, um nicht zu versagen? Danke für eure Antwort
Die Geschicht zog sich die letzten Monate weiter hin und zehrt noch immer an meinen Nerven. Jedesmal wenn ich sie etwas loslasse, zieht meine Kollegin wieder. Sobald ich dann etwas Gas gebe, tritt sie wieder voll auf die Bremse. Dennoch kann ich nicht loslassen (sie wohl auch nicht von mir). Folgendes ist passiert: Im Dezember (Advent) ging es meiner Kollegin schlecht, sie fühlte sich einsam etc.. Und wieder liess ich mich in zu starke Gefühle reinziehen reinziehen, schaute jeden Tag wie es ihr ging, unternahm viel mit ihr. Schreibe in einem sms dummerweise, dass es auch mir nicht gut gehe, da ich noch immer auf ihre Liebe warte. Ich erhalte eine grob formulierte Abfuhr und antworte, dass meine Gefühle stärker waren, dass ich aber nicht ein so grobes sms erwartet hätte, ich würde sie jedoch wie versprochen bis Weihnachten begleiten. Weihnachten wollte sie dann mit ihren Kolleginnen feiern. In Tat und Wahrheit war sie jedoch mit ihrer Ex-Beziehung zusammen.
Ich brach den Kontakt an Heiligabend stinksauer wieder ab, schrieb im Abschiedsfrustmail noch, dass sie nochmals mit mir reden könne, wenn sie wolle. Sie lud mich dann jedoch an ihren Geburtstag ein, an dem auch ihre Ex-Beziehung erscheint. Dabei kümmert sie sich jedoch demonstrativ nur um mich, sucht Körperkontakt, kümmert sich nicht um ihn (später erfahre ich, dass sie ihn am nächsten Tag "zum Teufel geschickt" hat.
Danach kein Kontakt, bis sie mich weinend anruft (sie sagt jedoch, dass sie Kopfschmerzen habe). Anschliessend unternehmen wir wieder einiges zusammen. Als ich sie in dieser Zeit frage, wie sie reagieren würde, wenn ich sie küssen würde, sagt sie zuerst, dass ich das nicht dürfe, da ich ihr Freund sei - und wenige Minuten später, ich müsse es einfach probieren statt zu fragen (ist aber schwierig, da sie sich immer so stellt, dass dies nicht möglich ist). Ich mache einige Tage später nochmals einen Vorstoss, versuche sie zu küssen (lässt sie nicht zu, wir seien Freunde) und mache ihr nochmals einen Antrag. Sie will es sich mit einer Beziehung überlegen und nimmt sich dafür drei Wochen Zeit. In dieser Zeit gehen wir einige Male zusammen spazieren und sie erklärt, dass sie noch ein Kind will, ob ich ihr dies geben kann (ich hatte früher mal gesagt, ich wolle eigentlich keine Kinder mehr). Ich antworte, dass dies möglich sei, dass aber zuerst unsere Beziehung stabil sein müsste. Sie gibt mir dennoch einen Korb, sagt, sie liebe mich nicht und sie würde mich verlassen, sobald sie einen Mann finde, den sie liebe und sie wolle mir nicht wehtun.
Nächste Runde: Nur Freundschaft, es gibt kein Händchenhalten mehr. Beim Spaziern merke ich jedoch schon, dass sie Körperkontakt sucht. An meinem Geburtstag sind neben ihr noch einige andere Kolleginnen dabei, insbesondere eine, mit welcher ich ein Blind Date hatte und welche ich danach noch ein paar mal traf (ich hatte meiner Kollegin davon erzählt). Eine Woche später gehen wir spazieren und sie erwähnt bei einem Haus, dass es doch schön wäre, wenn wir als Nachbarn hier wohnen könnten. Am Mittwoch danach telefonieren wir und ich frage sie nach der Bedeutung dieser Aussage. Sie sagt auf meien entsprechende Frage, ja es sei ihr wichtig, dass ich in ihrer Nähe wohne und sie wolle mit mir darüber sprechen (ich war an diesem Abend etwas weiter weg von ihr eine Wohnung besichtigen, welche ich allenfalls kaufe). Wir treffen uns am Freitag, sie will aber nicht reden, da sie müde sei. Wir treffen uns am Sonnntag nochmals, gehen zuerst ins Kino dann ins Kaffee (ist ausser uns leer, da keine Fussballübertragung). Sie sagt, das Thema habe sich erledigt. Ich bohre nach und sie fängt an zu weinen, wie einsam sie sei und wie leer ihr Leben. Ich nehme sie in die Arme und tröste sie (als Freund). Wir verabschieden uns als Freunde, aber dann beginnt ein sms-Verkehr, der wieder mal alles in Frage stellt. Als ich erwähne, dass auch ich einsam sei, mich mich mit meiner Blind-Date-Kollegin nicht einlasse und für Sex wohl besser ins Puff gehe als eine Beziehung mit jemandem zu beginnen, den ich nicht liebe, schreibt sie zurück, ich könne dafür auch zu ihr kommen. Ich bremse und verweise auf unsere Freundschaft. Sie entschuldigt sich, ich sage, ich sei nicht beleidigt. Zwanzig sms gehen hin und her zum Thema Freundschaft und Sex und ob die Liebe nicht mit Sex beginne. Als ich ihr dann sage, sie könne nun nicht mehr zurück, ich sei auf dem Weg zu ihr, reagiert sie panisch und bittet mich nicht zu kommen, sie sei völlig durcheinander. Telefonieren will sie auch nicht. Am Mittwoch darauf dann telefonieren wir kurz, sie erwähnt das Thema mit keinem Wort, also tue ich es. Sie sagt ich solle den sms-Verkehr von sonntag einfach vergessen. Ich sage, ich könne nicht, da sie darin doch zeigte, dass sie etwas für mich empfindet. Sie sagt, sie wolle keine Beziehung, sie könne gut allein leben. Ich weise darauf hin, dass ihr Verhalten etwas ganz anderes aussagt. Also rückt sie mit der Sprache raus: Sie wisse erst, ob sie einen Mann liebe, wenn sie mit ihm geschlafen habe. Mit 18 sei sie einem Mann ein Jahr verliebt nachgelaufen. Dann hätten sie sich zum Sex verabredet. Dieser sei für sie eine einzige Enttäuschung gewesen und sie hätte danach keine Liebe mehr für diesen Mann empfunden und die verlorene zeit bedauert. In meinem Fall habe sie Angst, dass das selbe passiere (was sie bejate aber auch wieder verneinte). Ich meinte, dann sollten wir es versuchen. Nach längerem Hin und Her meinte sie, sie überlege es sich bis nächsten Freitag. Gestern waren wir spazieren und sie umarmte mich (das erste mal überhaupt ohne dass der Grund war, dass sie sich bei mir ausheulte). Nun warte ich auf ihren Entscheid, bin nervös wie vor einer Prüfung und dazu grippegeschwächt.
Für mich sieht es so aus, dass ich versuche sie zu gewinnen. Im Fall eines weiteren Korbs müsste ich mich wohl weitgehend von ihr trennen, da ich das ewige Hin und Her nicht aushalte (fällt mir aber schwer, da ich nicht allein zu Hause sitzen will, mit meinen Kollegen nur alle paar Wochen mal ausgehen kann da fast alle in einer Partnerschaft und mit ihr problemlos mehrmals die woche ausgehen könnte).
Wie soll ich mich verhalten, falls es zum Date kommt, um nicht zu versagen? Danke für eure Antwort
Sie sagt, sie wolle keine Beziehung, sie könne gut allein leben. Ich weise darauf hin, dass ihr Verhalten etwas ganz anderes aussagt.Sorry, aber du willst es einfach nicht wahrhaben, dass sie mit dir keine beziehung will, du legst jedes ihrer taten und worte auf die goldwaage und interpretierst es in eine dir "wollwollende" richtung.
M.E. soltlest du den kontakt zu ihr endgültig abbrechen und die ganze sache vergessen. Du bist schon viel zu oft, trotz demütigungen und verletzungen ihrerseits wieder auf sie eingegangen. Hast du eigentlich so gar keinen stolz und lässt dich immer wieder von ihr wie eine hannebambel behandeln? Versteh ich echt nicht! Wie verzweifelt muss man sein, um das mit sich machen zu lassen?
Sie nutzt dich als seelentröster aus und dann schiebt sie dich wieder weg.
Das solltest du durchbrechen, indem du den kontakt abbrichst und dich anderen zuwendest!
B.
Sie sagt, sie wolle keine Beziehung, sie könne gut allein leben. Ich weise darauf hin, dass ihr Verhalten etwas ganz anderes aussagt.Da muss ich etwas herzhaft lachen. Ja, ja, das ist für Männer immer äußerst schwer zu verstehen, wenn eine Frau diesen Satz sagt. :D
Aber glaub ihn einfach. Sie lässt sich auf die ganzen Sachen ein, um dich noch ein bissel auf Abstand zu halten und hat wahrscheinlich dabei die Hoffnung, dass du es irgendwann mal selber merkst, dass du bei ihr ins Leere läufst.
Weißt du, bei einer Frau heißt "Interesse zeigen" nicht gleich, dass sie eine Beziehung will. Es gibt schon Frauen, die sich auch mal einfach so mit einem Mann abgeben. Die auch mal ein Stück weit auf ihn eingehen. Und weißt du auch warum? Weil sie nicht gleich - von den Männern ;) - als zickig hingestellt werden wollen. ;) Nur leider scheinen ab dem Punkt die Männer einen völlig verstellten Blick zu bekommen und alles andere zu ignorieren. =) Incl. aller Absagen, die eine Frau erteilt. ;) Keine Ahnung, ob man das dann "Jagdinstinkt" nennt. ;)
Ich seh es wie B52: Lass es sein. Brech den Kontakt ab. Wenn sie wirklich etwas von dir will, wird sie sich von alleine melden. Ansonsten ist es für dich ein klares Zeichen, dass da nix weiter ist.
Dann hätten sie sich zum Sex verabredet. Dieser sei für sie eine einzige Enttäuschung gewesen und sie hätte danach keine Liebe mehr für diesen Mann empfunden und die verlorene zeit bedauert. In meinem Fall habe sie Angst, dass das selbe passiere (was sie bejate aber auch wieder verneinte). Ich meinte, dann sollten wir es versuchen. Nach längerem Hin und Her meinte sie, sie überlege es sich bis nächsten Freitag. Gestern waren wir spazieren und sie umarmte mich (das erste mal überhaupt ohne dass der Grund war, dass sie sich bei mir ausheulte). Nun warte ich auf ihren Entscheid, bin nervös wie vor einer Prüfung und dazu grippegeschwächt.also bei diesem ganzen gerede über sex - da kann der sex selber ja nichts werden. du hast viel zu viel druck und 1000 gedanken ob du das richtige machst und sie überlegt ob sie sich verliebt während dem sex???
also ich stell mir das nicht sehr romantisch vor. außerdem will ich entweder mit jemanden schlafen oder ich will es nicht - das muss ich mir nicht bis zum nächsten freitag überlegen.
Ja, natürlich habt Ihr recht, dass ich mich falsch verhielt. Seit März war die Beziehung jedoch nur rein freundschaftlich. Seit damals war für mich klar, dass da nicht mehr drin ist. Jedoch war es vorher und nachher schwierig, ihr Verhalten zu interpretieren und sicher habe ich auch zu viel reininterpretiert:
- Nach einer ersten Absage an eine Beziehung wollte sie in der Folgewoche 5 mal mit mir in den Ausgang, zweimal davon wollte sie ins Kino und wählte Liebesfilme
- Sie wollte mit mir Tanzkurse besuchen und in die Ferien gehen
- Sie wollte eine WG mit mir (ich sagte ab)
Ihre Gründe gegen eine Beziehung veränderten sich. Wenn einer nicht reichte, ging es zum nächsten:
1. Ich bin noch nicht bereit für eine Beziehung und kann im Moment nur nehmen und nicht geben
2. Ich habe einen schwierigen Charakter und habe lieber einen Freund als einen Ex-Partner
3. Ich will ein Kind, Du nicht
4. Ich liebe Dich nicht
Dennoch habe ich dies so interpretiert, dass sie wirklich nur einen guten Freund will. Kontakt abbrechen funktionierte und funktioniert nicht. Einerseits meldete sie sich jeweils wieder und andererseits war und bin ich trotz meiner weitergehenden Gefühle auch ihr Freund. Zudem kann ich eine Frau nicht weinen sehen (ausser ich habe den Eindruck die Tränen sind falsch, hier waren sie aber jeweils echt). Wir haben sehr ähnliche Interessen, einen ähnlichen beruflichen und privaten Hintergund (inkl. je einen Sohn in ähnlichem Alter) und können uns gut unterhalten und zusammen in den Ausgang gehen oder Ausflüge machen. Und sie gibt mir auch Tips, wie ich beispielsweise meine Sohn schulisch unterstützen kann und sorgt sich um mich, wenn ich etwa krank bin oder einen wichtigen beruflichen Termin habe. Von demher nahm ich auch "nur" Freundschaft in Kauf. Ich hatte immer den Eindruck, dass sie bei allen Absagen immer auch etwas für für mich tun wollte (im Sinne von Freundschaft). Es geht also nicht so sehr um fehlenden Stolz, sondern darum, dass da auch Freundschaft ist. Umgekehrt gilt das selbe, meine Mails bein einem Kontaktabbruch waren jeweils zwar korrekt (keine Beleidigungen) aber sehr direkt.
Schwierig war auch, dass meine Kollegen/Kolleginnen jeweils davon ausgingen, wir seien ein Paar, wenn sie uns zusammen sahen. Wenn ich verneinte, meinten sie, wir würden aber gut zusammenpassen (Salz in meine Wunden). Bei ihren Kolleginnen scheint es teilweise ähnlich zu sein (die eine fragt mich immer wieder, ob ich inzwischen ihre Sprache beherrsche und wenn ich verneine, ich würde es schon noch lernen).
Bis das Thema Sex aufkam dachte ich in den letzten Monaten dennoch, ich hätte alles im Griff. Ihr Angebot traf mich unvorbereitet. In ihrem letzten sms sagte sie ausserdem, "bitte nein, ich bin ganz durcheinander" und nicht, dass sie nichts für mich empfindet (wenn man durcheinander ist, hat man doch Gefühle, ob jetzt Liebe oder Freundschaft oder Chaos zwischen beidem). Zuerst liess ich sie einige Tage in Ruhe (es bringt nichts zu drängen) und wartete, dass sie sich meldete.
Anfänglichwollte sie nicht mehr darüber reden, ich aber sehr wohl. Ich fragte sie direkt, ob sie mit mir spiele oder ob sie einerseits mehr von mir wolle aber dann wieder Angst davor habe. Und ich sagte ihr, dass ersteres nicht gut sei für unsere Freundschaft und in letzterem Fall nur der Versuch zu mehr etwas bringe, weil ein weitere Hin und Her unser Freundschaft ebenfalls ruiniere (ich sagte nicht "Du liebst mich", weil ich es schlicht nicht weiss, vielleicht weiss es auch sie nicht). Und bei inkongruenten Aussagen bohrte ich weiter, bis sie zu ihrem Erlebnis mit 18 Jahren kam.
Was ihre Aussage betrifft, dass sie keinen Partner wolle und gut allein leben könne, und meine Aussage, dass ihr Verhalten etwas anderes aussage, bezog sich das nicht so sehr auf mich als darauf, dass sie sich wenig vorher bei mir ausweinte, wie einsam sie sei. Zudem sah ich schon seit langem, dass sie abends oft nicht nach Hause wollte und dass sie es zu Hause nicht aushielt. Und sie hatte mir oft gesagt, dass sie wieder eine Familie wolle. Ob ich der Mann für sie bin, ist eine andere Frage.
Was andere Frauen betrifft: Ich hatte auch Dates mit anderen Frauen, allerdings funkte es nie und es erwies sich als schwierig, mit den Damen einen Termin zu vereinbaren resp. vereinbarte Termine wurden immer wieder verschoben (zu müde, zu schlechtes wetter, kinder etc.). Kollegen und Kolleginnen habe ich auch, jedoch sind praktisch alle in einer Beziehung und haben nur alle paar Wochen mal Zeit.
Also ich warte nun mal, was in den nächsten Tagen geschieht (heute hatten wir eigentlich abgemacht, ich habe mich von der Grippe aber noch nicht erholt). Falls sie wirklich mehr von mir will, gebe ich ihr die Chance. Die Gefahr, dass es aufgrund Erwartungsdruck nicht funktionieren würde, ist zwar gross, aber Risiken gibt es nun halt mal.
- Nach einer ersten Absage an eine Beziehung wollte sie in der Folgewoche 5 mal mit mir in den Ausgang, zweimal davon wollte sie ins Kino und wählte Liebesfilme
- Sie wollte mit mir Tanzkurse besuchen und in die Ferien gehen
- Sie wollte eine WG mit mir (ich sagte ab)
Ihre Gründe gegen eine Beziehung veränderten sich. Wenn einer nicht reichte, ging es zum nächsten:
1. Ich bin noch nicht bereit für eine Beziehung und kann im Moment nur nehmen und nicht geben
2. Ich habe einen schwierigen Charakter und habe lieber einen Freund als einen Ex-Partner
3. Ich will ein Kind, Du nicht
4. Ich liebe Dich nicht
Dennoch habe ich dies so interpretiert, dass sie wirklich nur einen guten Freund will. Kontakt abbrechen funktionierte und funktioniert nicht. Einerseits meldete sie sich jeweils wieder und andererseits war und bin ich trotz meiner weitergehenden Gefühle auch ihr Freund. Zudem kann ich eine Frau nicht weinen sehen (ausser ich habe den Eindruck die Tränen sind falsch, hier waren sie aber jeweils echt). Wir haben sehr ähnliche Interessen, einen ähnlichen beruflichen und privaten Hintergund (inkl. je einen Sohn in ähnlichem Alter) und können uns gut unterhalten und zusammen in den Ausgang gehen oder Ausflüge machen. Und sie gibt mir auch Tips, wie ich beispielsweise meine Sohn schulisch unterstützen kann und sorgt sich um mich, wenn ich etwa krank bin oder einen wichtigen beruflichen Termin habe. Von demher nahm ich auch "nur" Freundschaft in Kauf. Ich hatte immer den Eindruck, dass sie bei allen Absagen immer auch etwas für für mich tun wollte (im Sinne von Freundschaft). Es geht also nicht so sehr um fehlenden Stolz, sondern darum, dass da auch Freundschaft ist. Umgekehrt gilt das selbe, meine Mails bein einem Kontaktabbruch waren jeweils zwar korrekt (keine Beleidigungen) aber sehr direkt.
Schwierig war auch, dass meine Kollegen/Kolleginnen jeweils davon ausgingen, wir seien ein Paar, wenn sie uns zusammen sahen. Wenn ich verneinte, meinten sie, wir würden aber gut zusammenpassen (Salz in meine Wunden). Bei ihren Kolleginnen scheint es teilweise ähnlich zu sein (die eine fragt mich immer wieder, ob ich inzwischen ihre Sprache beherrsche und wenn ich verneine, ich würde es schon noch lernen).
Bis das Thema Sex aufkam dachte ich in den letzten Monaten dennoch, ich hätte alles im Griff. Ihr Angebot traf mich unvorbereitet. In ihrem letzten sms sagte sie ausserdem, "bitte nein, ich bin ganz durcheinander" und nicht, dass sie nichts für mich empfindet (wenn man durcheinander ist, hat man doch Gefühle, ob jetzt Liebe oder Freundschaft oder Chaos zwischen beidem). Zuerst liess ich sie einige Tage in Ruhe (es bringt nichts zu drängen) und wartete, dass sie sich meldete.
Anfänglichwollte sie nicht mehr darüber reden, ich aber sehr wohl. Ich fragte sie direkt, ob sie mit mir spiele oder ob sie einerseits mehr von mir wolle aber dann wieder Angst davor habe. Und ich sagte ihr, dass ersteres nicht gut sei für unsere Freundschaft und in letzterem Fall nur der Versuch zu mehr etwas bringe, weil ein weitere Hin und Her unser Freundschaft ebenfalls ruiniere (ich sagte nicht "Du liebst mich", weil ich es schlicht nicht weiss, vielleicht weiss es auch sie nicht). Und bei inkongruenten Aussagen bohrte ich weiter, bis sie zu ihrem Erlebnis mit 18 Jahren kam.
Was ihre Aussage betrifft, dass sie keinen Partner wolle und gut allein leben könne, und meine Aussage, dass ihr Verhalten etwas anderes aussage, bezog sich das nicht so sehr auf mich als darauf, dass sie sich wenig vorher bei mir ausweinte, wie einsam sie sei. Zudem sah ich schon seit langem, dass sie abends oft nicht nach Hause wollte und dass sie es zu Hause nicht aushielt. Und sie hatte mir oft gesagt, dass sie wieder eine Familie wolle. Ob ich der Mann für sie bin, ist eine andere Frage.
Was andere Frauen betrifft: Ich hatte auch Dates mit anderen Frauen, allerdings funkte es nie und es erwies sich als schwierig, mit den Damen einen Termin zu vereinbaren resp. vereinbarte Termine wurden immer wieder verschoben (zu müde, zu schlechtes wetter, kinder etc.). Kollegen und Kolleginnen habe ich auch, jedoch sind praktisch alle in einer Beziehung und haben nur alle paar Wochen mal Zeit.
Also ich warte nun mal, was in den nächsten Tagen geschieht (heute hatten wir eigentlich abgemacht, ich habe mich von der Grippe aber noch nicht erholt). Falls sie wirklich mehr von mir will, gebe ich ihr die Chance. Die Gefahr, dass es aufgrund Erwartungsdruck nicht funktionieren würde, ist zwar gross, aber Risiken gibt es nun halt mal.
Einerseits meldete sie sich jeweils wieder und andererseits war und bin ich trotz meiner weitergehenden Gefühle auch ihr Freund.Tja, aber was dabei rauskommt, wenn freundschaftliche Gefühle mit den Gefühlen der Liebe sich streiten, merkst du ja jetzt...
So etwas bringt nie etwas.
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