noch "normal"
6 Antworten1'031 AufrufeGestartet von feynman ·
feynmanThemenstart
Hi @all,
Ich wünschte ich müsste hier nicht posten, ich wünschte ich hätte dieses Forum nie aufsuchen "müssen". Aber der Reihe nach:
Nach 5 Jahren Beziehung war meine Freundin der Meinung dass wir uns auseinander gelebt hätten, natürlich hat sie nichts davon gesagt sondern hat sich in der Zwischenzeit einen anderen gesucht(während sie noch mit mir zusammen war). Vor einem halben Jahr kam dann die für mich unglaublich schmerzvolle Trennung.
(kurz)Ein paar Hintergründe:
Ich habe etwa ein halbes Jahr vor der Trennung ein wenig angefangen die Beziehung zu vernachlässigen, das muss ich leider zugeben. Dass heisst ich hab mir nicht mehr so sehr Mühe gegeben, dies weil ich mit ein paar Sachen sehr unzufrieden war(nicht in der Beziehung) welche mich bedrückt/belastet haben. Während dieser Zeit ist es von ihrer Seite aber nie ausgesprochen worden dass sie Unzufrieden ist, geschweige denn hätte es ein Gespräch gegeben. Ich hab dann gemerkt dass ich einiges ändern muss/will -> auch innerhalb der Beziehung, d.H: wieder mehr gemeinsame Unternehmungen usw. Doch genau als ich anfangen wollte dies in die Tat umzusetzen wurde mir die bittere Wahrheit eröffnet. Doppelt bitter dass mir die Punkte welche sie mir nannte, selbst auch aufgefallen sind und ich diese erkannt hatte, einfach bin ich nicht mehr dazu gekommen mein Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Und heute:
Wie geschrieben war dass alles vor einem halben Jahr, ich muss mir aber leider zugestehen dass mein Schmerz in keinster Weise nachgelassen hat. Im Gegenteil, mir kommt es vor wie es immer schlimmer würde. Ich idealisiere sie und unsere Beziehung sehr stark, weiter habe ich angefangen vor allem Möglichen Angst zu bekommen(vor der Zukunft, Existenz usw.) und dass ist sehr untypisch für mich, dass kannte ich so bisher nicht. Weiter sehe ich irgendwie nur das Positive das war, ich versuche mich zwar explizit auf das negative zu besinnen damit es mir leichter fällt aber auch dass will irgendwie nicht so recht funktionieren. Weiter sind die Gedanken mit extremen Emotionen verbunden, gefolgt von Ängsten vor allem möglichen…..ein richtiger Teufelskreislauf. Alles in allem hadere ich im Moment sehr mit meinem Schicksal. Ich frage mich ob dass nach einem halben Jahr noch als „normal“ ansehbar ist oder ob meine Gefühlswelt bereits „abnormale“ Formen angenommen hat.
Meinungen sind willkommen.
RF
Ich wünschte ich müsste hier nicht posten, ich wünschte ich hätte dieses Forum nie aufsuchen "müssen". Aber der Reihe nach:
Nach 5 Jahren Beziehung war meine Freundin der Meinung dass wir uns auseinander gelebt hätten, natürlich hat sie nichts davon gesagt sondern hat sich in der Zwischenzeit einen anderen gesucht(während sie noch mit mir zusammen war). Vor einem halben Jahr kam dann die für mich unglaublich schmerzvolle Trennung.
(kurz)Ein paar Hintergründe:
Ich habe etwa ein halbes Jahr vor der Trennung ein wenig angefangen die Beziehung zu vernachlässigen, das muss ich leider zugeben. Dass heisst ich hab mir nicht mehr so sehr Mühe gegeben, dies weil ich mit ein paar Sachen sehr unzufrieden war(nicht in der Beziehung) welche mich bedrückt/belastet haben. Während dieser Zeit ist es von ihrer Seite aber nie ausgesprochen worden dass sie Unzufrieden ist, geschweige denn hätte es ein Gespräch gegeben. Ich hab dann gemerkt dass ich einiges ändern muss/will -> auch innerhalb der Beziehung, d.H: wieder mehr gemeinsame Unternehmungen usw. Doch genau als ich anfangen wollte dies in die Tat umzusetzen wurde mir die bittere Wahrheit eröffnet. Doppelt bitter dass mir die Punkte welche sie mir nannte, selbst auch aufgefallen sind und ich diese erkannt hatte, einfach bin ich nicht mehr dazu gekommen mein Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Und heute:
Wie geschrieben war dass alles vor einem halben Jahr, ich muss mir aber leider zugestehen dass mein Schmerz in keinster Weise nachgelassen hat. Im Gegenteil, mir kommt es vor wie es immer schlimmer würde. Ich idealisiere sie und unsere Beziehung sehr stark, weiter habe ich angefangen vor allem Möglichen Angst zu bekommen(vor der Zukunft, Existenz usw.) und dass ist sehr untypisch für mich, dass kannte ich so bisher nicht. Weiter sehe ich irgendwie nur das Positive das war, ich versuche mich zwar explizit auf das negative zu besinnen damit es mir leichter fällt aber auch dass will irgendwie nicht so recht funktionieren. Weiter sind die Gedanken mit extremen Emotionen verbunden, gefolgt von Ängsten vor allem möglichen…..ein richtiger Teufelskreislauf. Alles in allem hadere ich im Moment sehr mit meinem Schicksal. Ich frage mich ob dass nach einem halben Jahr noch als „normal“ ansehbar ist oder ob meine Gefühlswelt bereits „abnormale“ Formen angenommen hat.
Meinungen sind willkommen.
RF
Kamm Dir leider nicht viel Mut machen - so ein Gefühl kann über Jahre lang gehen.
hallo feynman,
ich denke mal, ich weiss, was du zur zeit durchmachst. mir geht es ähnlich, nur, dass mein ex mich einfach so, ohne ein wort zurückgelassen hat.(findest du unter: ich komme nicht klar)
wir sind jetzt auch mittlerweile fast 5 monate auseinander und doch kommt es mir manchmal vor, als sei es gestern gewesen. zwischenzeitlich ging es mir schon besser, ich mußte nicht ständig an ihn denken, doch momentan ist er allgegenwärtig. und das, obwohl er mich zu tiefst verletzt hat mit seinem abgang.
jetzt habe ich mir noch einen monat frist gesetzt, wenn es dann nicht besser wird, werde ich einen psychotherapeuten zu rate ziehen, denn so kann es nicht weitergehen. ich drehe mich im kreis. auch mir fallen nur die schönen dinge ein, die wir zusammen erlebten. und doch gab es auch andere zeiten. zeiten, in denen ich ihn hundertmal zum teufel gewünscht habe.
ich weiß nicht, woran es liegt, vielleicht fehlt mir einfach nur ein klärendes gespräch. und doch hätte ich angst davor, ihm zu begegnen, ihn wieder zu sehen.
manchmal kann ich mich auf nichts konzentrieren, weil mich der gedanke an ihn festhält und nicht frei gibt.
ich wünsche dir die kraft, das alles gut zu überstehen. es gibt, denke ich, keine festgelegten zeiten, wie lange so etwas anhält bzw. wann man den anderen vergessen hat.
alles liebe lisa(zugfee)
ich denke mal, ich weiss, was du zur zeit durchmachst. mir geht es ähnlich, nur, dass mein ex mich einfach so, ohne ein wort zurückgelassen hat.(findest du unter: ich komme nicht klar)
wir sind jetzt auch mittlerweile fast 5 monate auseinander und doch kommt es mir manchmal vor, als sei es gestern gewesen. zwischenzeitlich ging es mir schon besser, ich mußte nicht ständig an ihn denken, doch momentan ist er allgegenwärtig. und das, obwohl er mich zu tiefst verletzt hat mit seinem abgang.
jetzt habe ich mir noch einen monat frist gesetzt, wenn es dann nicht besser wird, werde ich einen psychotherapeuten zu rate ziehen, denn so kann es nicht weitergehen. ich drehe mich im kreis. auch mir fallen nur die schönen dinge ein, die wir zusammen erlebten. und doch gab es auch andere zeiten. zeiten, in denen ich ihn hundertmal zum teufel gewünscht habe.
ich weiß nicht, woran es liegt, vielleicht fehlt mir einfach nur ein klärendes gespräch. und doch hätte ich angst davor, ihm zu begegnen, ihn wieder zu sehen.
manchmal kann ich mich auf nichts konzentrieren, weil mich der gedanke an ihn festhält und nicht frei gibt.
ich wünsche dir die kraft, das alles gut zu überstehen. es gibt, denke ich, keine festgelegten zeiten, wie lange so etwas anhält bzw. wann man den anderen vergessen hat.
alles liebe lisa(zugfee)
hallo :) )
erstmal: du bist VÖLLIG normal!!
ein halbes Jahr ist noch gar nix, v.a. nicht nach 5 jahren....und wenn man die Umstände bedenkt..eben vorallem, daß du "gerade" was besser machen wolltest als es schon aus war - das tut weh!!
aber in der Art und Weise wie du den Dingen im Denken gegenübertrittst (also erkennen, daß du idealisierst...etc.) sehe ich, daß du auf einem guten Weg bist und das GANZ bESTIMMT schaffen wirst....hab Geduld mit dir!!
lass es dir gutgehenwo du nur kannst....halte dich an die schönen Dinge im Leben...bestimmt, so wie ALLE hier, schaffst du das!!!
:trost:
erstmal: du bist VÖLLIG normal!!
ein halbes Jahr ist noch gar nix, v.a. nicht nach 5 jahren....und wenn man die Umstände bedenkt..eben vorallem, daß du "gerade" was besser machen wolltest als es schon aus war - das tut weh!!
aber in der Art und Weise wie du den Dingen im Denken gegenübertrittst (also erkennen, daß du idealisierst...etc.) sehe ich, daß du auf einem guten Weg bist und das GANZ bESTIMMT schaffen wirst....hab Geduld mit dir!!
lass es dir gutgehenwo du nur kannst....halte dich an die schönen Dinge im Leben...bestimmt, so wie ALLE hier, schaffst du das!!!
:trost:
Ja Klasse, genau so geht es mir. Ich habe es auch erkannt, wollte die Probleme aus dem Weg schaffen, die mich beeinflussten und auch mein Verhalten zu ihm ändern.
Ich komme aber gar nicht an ihn ran, er sagt keiner hätte einen Fehler gemacht, keiner müsse sich ändern. Von ändern ist auch nicht die Rede, von entwickeln, von anpassen. Aber er sagt er wolle das nicht, ich bräuche mich nicht zu ändern, wir würden nicht zusammen passen. Bei mir hat es anfang august angefangen und der grosse knall kam vor zehn tagen. Obwohl ich mir sicher bin, dass vor zehn tagen er mich noch liebte.
Es ist schwer zu wissen dass man den anderen glücklich machen kann und will er es aber nicht zulässt.
Wünsche dir alles gute
Sanda
Ich komme aber gar nicht an ihn ran, er sagt keiner hätte einen Fehler gemacht, keiner müsse sich ändern. Von ändern ist auch nicht die Rede, von entwickeln, von anpassen. Aber er sagt er wolle das nicht, ich bräuche mich nicht zu ändern, wir würden nicht zusammen passen. Bei mir hat es anfang august angefangen und der grosse knall kam vor zehn tagen. Obwohl ich mir sicher bin, dass vor zehn tagen er mich noch liebte.
Es ist schwer zu wissen dass man den anderen glücklich machen kann und will er es aber nicht zulässt.
Wünsche dir alles gute
Sanda
Hallo Zusammen,
Besten Dank erstmal für eure Antworten:
@zugfee
Ich habe deinen Thread gelesen, tut mir leid was dir passiert ist. Ich hoffe es geht bald aufwärts.
@nintschi
Das ist ein wenig das Problem, diese Zeit "hab ich nicht". Denn der Grund weshalb ich das letzte halbe Jahr in der Beziehung bedrückt/unglücklich war dass ich mit meinem Job nicht mehr zufrieden war. Inzwischen habe ich zu allem Überfluss einen neuen Job angefangen der mir alles abverlangt, es ist essentiel dass ich mich konzentrieren kann. Wie Du dir sicher vorstellen kannst ist es mit der Konzentration nicht so der Hit im Moment. Hinzu kommt dass ich ihr quasi hinterher gezogen bin, denn ich arbeite nun in der Stadt wo sie Wohnt und unsere Arbeitswege kreuzen sich. Ich habe sie kürzlich an der Kreuzung stehen sehen, nur im Auto .....war aber schon zuviel für mich. Auf einmal war wieder jedes Detail im Kopf....bis hin zu dem Tag wo wir uns kennen lernten. Und ich finde die "delete" Taste einfach nicht.....
@sanda
Aber du hattest/hast immerhin noch die Möglichkeit es zu versuchen, ich habe leider nicht mal mehr eine Chance erhalten. Aber keine Frage, wenn man an jemanden nicht rankommt ist dass sicher auch verzweifelnd.
Besten Dank erstmal für eure Antworten:
@zugfee
Ich habe deinen Thread gelesen, tut mir leid was dir passiert ist. Ich hoffe es geht bald aufwärts.
@nintschi
Das ist ein wenig das Problem, diese Zeit "hab ich nicht". Denn der Grund weshalb ich das letzte halbe Jahr in der Beziehung bedrückt/unglücklich war dass ich mit meinem Job nicht mehr zufrieden war. Inzwischen habe ich zu allem Überfluss einen neuen Job angefangen der mir alles abverlangt, es ist essentiel dass ich mich konzentrieren kann. Wie Du dir sicher vorstellen kannst ist es mit der Konzentration nicht so der Hit im Moment. Hinzu kommt dass ich ihr quasi hinterher gezogen bin, denn ich arbeite nun in der Stadt wo sie Wohnt und unsere Arbeitswege kreuzen sich. Ich habe sie kürzlich an der Kreuzung stehen sehen, nur im Auto .....war aber schon zuviel für mich. Auf einmal war wieder jedes Detail im Kopf....bis hin zu dem Tag wo wir uns kennen lernten. Und ich finde die "delete" Taste einfach nicht.....
@sanda
Aber du hattest/hast immerhin noch die Möglichkeit es zu versuchen, ich habe leider nicht mal mehr eine Chance erhalten. Aber keine Frage, wenn man an jemanden nicht rankommt ist dass sicher auch verzweifelnd.
hm...ich kann gut verstehen, daß du die Geduld verlierst und so schnell wie möglich "zurück" willst zu dir selbst...
..und auch DAS ist ein heilender und notwendiger Abschnitt auf diesem Weg....es geht dem Ende zu :super:
glaub mir!! du wirst wütend - auch auf dich selbst....gehört doch alles dazu!
Das "Hinwegkommen" ist eine Mischung aus Zeit (Geduld) und "hilfreichen" Gedanken...zweiteres hast du ohne Frage - ersteres arbeitet Stunde für Stunde für dich!!
Und "Rückfälle" werfen dich nicht WIRKLICH zurück.....sie sind normal und in Wahrheit kommst du jeden Tag ein Stück weiter!!
Kopf hoch :schmatz:
..und auch DAS ist ein heilender und notwendiger Abschnitt auf diesem Weg....es geht dem Ende zu :super:
glaub mir!! du wirst wütend - auch auf dich selbst....gehört doch alles dazu!
Das "Hinwegkommen" ist eine Mischung aus Zeit (Geduld) und "hilfreichen" Gedanken...zweiteres hast du ohne Frage - ersteres arbeitet Stunde für Stunde für dich!!
Und "Rückfälle" werfen dich nicht WIRKLICH zurück.....sie sind normal und in Wahrheit kommst du jeden Tag ein Stück weiter!!
Kopf hoch :schmatz:
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