Psychische Störungen / Vermissen nach der Trennung
4 Antworten2'089 AufrufeGestartet von help1 ·
help1Themenstart
bearbeitet #1
Guten Abend Leute,
ich weiß gar nicht, wie ich so recht anfangen sollen, ich bin eigentlich gar nicht der typ in so ein forum zu schreiben. ich habe mich für eine recht willensstarke person gehalten, weil ich früher mit großen problemen zu kämpfen hatte, und diese nur aus eigener kraft bewältigen konnte, da ich keine hilfe bekommen habe.
nun zu meinem problem, es geht um meine exfreundin, mit der ich fast 2 jahre zusammen war. natürlich kann ich nur stellenweise die beziehung umreissen, da der text sonst viel zu lange wird ;)
anfangs waren wir wirklich sehr,sehr glücklich und ich dachte auch, vllt in einem anflug von naivität, dass wir mal heiraten könnten oder zumindest sehr lange zusammenbleiben...nach ca. 1,25 jahren bekam sie auf einmal psychische probleme, niemand weiß so recht wieso, ich saß so oft neben ihr, während sie geweint hat, ich hab aufgehört zu zählen. manchmal wurde sie auch aggressiv, versuchte mich zu schlagen, aber ich habe sie dann sanft überwältigt und nach kurzer zeit "brach" ihr wille dann, sie weinte eine zeitlang, dann war der anfall vorbei. das ging einige zeit so, niemand wollte mir glauben, wenn ich etwas andeutete, hieß es nur "ihr habt beziehungsprobleme"..
an einem abend eskalierte es richtig, ich konnte ihr nur mit sehr viel kraft eine schere entreißen, es blutete bereits am arm, aber schlimmeres konnte ich verhinderen.ich weckte ihre eltern (es war ca. 2 uhr nachts), die sie, nachdem sie den ersten schock über die reaktionen ihrer tochter verdaut hatten, zusammen mit mir in eine psy. klink fuhren. Sie blieb dort geschätzt eine Woche, leider konnte ich sie nur einmal kurz besuchen, da ich beruflich verhindert war, was mir im nachhinein leid tut.
Nun springe ich etwas in der Zeit (wir suchten lange Zeit vergeblich einen Psychiater, 3 Monate nach der Klinik ist sie nun in Therapie), ich muss ehrlich sagen, ich war kaputt, und obwohl ich sie wirklich liebte, gab es Streit in der Beziehung (ihre Anfälle spielten natürlich weiterhin eine Rolle). Nach ca. 1-2 sehr streitlastigen Monaten, wollte ich eine Auszeit (ihre Eltern beschuldigen mich glaube ich bis heute, dass ich der Auslöser für ihre Anfälle wäre, keine der Ärzte/Psychiater weiß, woran es liegt, und ich habe sie niemals geschlagen,misshandelt oder ähnliches, lediglich überwältigt wenn es nicht anders ging, z.b. wenn sie ein Messer in der Hand hatte).
Sie verstand mich nicht so recht, und nahm an, ich hätte sie betrogen, und um das zu vertuschen, würde ich schlussmachen. Sie glaubte mir nicht, dass ich sowas nie getan habe oder tun würde, und sauer über ihre Unterstellungen, machte ich schluss. Eigentlich war ich nichtmal sonderlich traurig über die Trennung, ein paar Tage ohne Streit taten mir gut, und ich wollte auch nicht so recht darüber nachdenken.
Durch einen "Zufall" sind wir nun wieder in Kontakt getreten, und sie hat mir gebeichtet, dass sie bereits in der zweiten Woche nach der Trennung ein Date hatte. Sie haben sich geküsst und er hatte, entgegen ihres Willen seine Hand "woanders", die er nach Aufforderung entfernt hat(erstes Date!). Ich meinte zu ihr sie solle ihn anzeigen, wegen sex. Belästigung, leider gibt es keine Zeugen, auch wenn mir klar ist, dass er sehr sicher straffrei davonkommen würde, allerdings will sie ihn sowieso nicht anzeigen. Was mich an dieser Geschichte wirklich wahnsinnig verletzt ist, dass ich nicht aufhören kann daran zu denken! Eigentlich liebe ich sie noch und wollte wie gesagt auch nur eine Auszeit, um mal eine kurze Pause zu haben von all dem Stress (ich weiß auch, dass das dumm war). Und ich frage mich, wieso ihre Mutter sie auch noch zu diesem Date gehen hat lassen, denn sie hat ihre Mutter um Erlaubnis gebeten. Ich war fast 2 Jahre mit ihrer Tochter zusammen, immer höflich, bin sogar mit ihnen in die Klinik(nicht nur 1mal) gefahren, und das ist der Dank dafür? Sie hätte aufgrund ihrer Lebenserfahrung doch wissen müssen, dass das viel zu früh war und nicht gutausgehen würde, egal auf welche Art.
Nun stehe ich vor folgenden Problemen:
1. Verzeihe ich meiner Ex-Freundin (sie hat sich dutzende Male entschuldigt, sie hätte nicht gewusst, dass das Date so endet) ? Unter normalen Umständen wäre meine Antwort sofort "Nein", da sie mich wohl nicht noch lieben kann, wenn sie so schnell nen Neuen hatte. Aber aus ihrer Sicht tat sie es, weil sie sich für das "betrügen" rächen wollte bzw. ihr Selbstwertgefühl aufbauen wollte (wenn ich sie betrogen hätte, würde ich das verstehen). Leider weiß ich nicht, ob sie sich das "betrügen" durch ihre psychischen Probleme eingebildet hat, oder nicht!..
2. Bin ich sehr wütend über ihre Familie, sowie über ihre sehr guten Freundinnen, weil niemand sie abgehalten hat, obwohl ich mit allen soweit ein gutes Verhältnis hatte.
3. Angenommen wir kämen nochmal zusammen, wie bekomme ich dieses Bild von dem Typen mit der Hand aus meinem Schädel raus? (Sie war Jungfrau, was der Beziehung noch einen etwas mehr besonderen Charakter gegeben hat). Ich will sie eigentlich nicht gehen lassen, trotz ihrer Krankheit liebe ich sie (übrigens durfte ich selbstverständlich nie jemandem davon was erzählen, nicht mal meine Eltern wissen das! das führte auch dazu, dass ich mich öfters vor meiner familie und freunden zum deppen gemacht habe, wenn sie einen anfall hat, weil mich niemand versteht, von daher kann man es auch als selbstzerstörerisch bezeichnen) und will mit ihr alt werden (klingt schnulzig, ist es auch, aber trotzdem ;) ). Aber ich kanns einfach nicht vergessen...
Und entschuldigt meine unterschiedliche Groß-/Kleinschreibweise etc., bin etwas durch den Wind zurzeit.
ich weiß gar nicht, wie ich so recht anfangen sollen, ich bin eigentlich gar nicht der typ in so ein forum zu schreiben. ich habe mich für eine recht willensstarke person gehalten, weil ich früher mit großen problemen zu kämpfen hatte, und diese nur aus eigener kraft bewältigen konnte, da ich keine hilfe bekommen habe.
nun zu meinem problem, es geht um meine exfreundin, mit der ich fast 2 jahre zusammen war. natürlich kann ich nur stellenweise die beziehung umreissen, da der text sonst viel zu lange wird ;)
anfangs waren wir wirklich sehr,sehr glücklich und ich dachte auch, vllt in einem anflug von naivität, dass wir mal heiraten könnten oder zumindest sehr lange zusammenbleiben...nach ca. 1,25 jahren bekam sie auf einmal psychische probleme, niemand weiß so recht wieso, ich saß so oft neben ihr, während sie geweint hat, ich hab aufgehört zu zählen. manchmal wurde sie auch aggressiv, versuchte mich zu schlagen, aber ich habe sie dann sanft überwältigt und nach kurzer zeit "brach" ihr wille dann, sie weinte eine zeitlang, dann war der anfall vorbei. das ging einige zeit so, niemand wollte mir glauben, wenn ich etwas andeutete, hieß es nur "ihr habt beziehungsprobleme"..
an einem abend eskalierte es richtig, ich konnte ihr nur mit sehr viel kraft eine schere entreißen, es blutete bereits am arm, aber schlimmeres konnte ich verhinderen.ich weckte ihre eltern (es war ca. 2 uhr nachts), die sie, nachdem sie den ersten schock über die reaktionen ihrer tochter verdaut hatten, zusammen mit mir in eine psy. klink fuhren. Sie blieb dort geschätzt eine Woche, leider konnte ich sie nur einmal kurz besuchen, da ich beruflich verhindert war, was mir im nachhinein leid tut.
Nun springe ich etwas in der Zeit (wir suchten lange Zeit vergeblich einen Psychiater, 3 Monate nach der Klinik ist sie nun in Therapie), ich muss ehrlich sagen, ich war kaputt, und obwohl ich sie wirklich liebte, gab es Streit in der Beziehung (ihre Anfälle spielten natürlich weiterhin eine Rolle). Nach ca. 1-2 sehr streitlastigen Monaten, wollte ich eine Auszeit (ihre Eltern beschuldigen mich glaube ich bis heute, dass ich der Auslöser für ihre Anfälle wäre, keine der Ärzte/Psychiater weiß, woran es liegt, und ich habe sie niemals geschlagen,misshandelt oder ähnliches, lediglich überwältigt wenn es nicht anders ging, z.b. wenn sie ein Messer in der Hand hatte).
Sie verstand mich nicht so recht, und nahm an, ich hätte sie betrogen, und um das zu vertuschen, würde ich schlussmachen. Sie glaubte mir nicht, dass ich sowas nie getan habe oder tun würde, und sauer über ihre Unterstellungen, machte ich schluss. Eigentlich war ich nichtmal sonderlich traurig über die Trennung, ein paar Tage ohne Streit taten mir gut, und ich wollte auch nicht so recht darüber nachdenken.
Durch einen "Zufall" sind wir nun wieder in Kontakt getreten, und sie hat mir gebeichtet, dass sie bereits in der zweiten Woche nach der Trennung ein Date hatte. Sie haben sich geküsst und er hatte, entgegen ihres Willen seine Hand "woanders", die er nach Aufforderung entfernt hat(erstes Date!). Ich meinte zu ihr sie solle ihn anzeigen, wegen sex. Belästigung, leider gibt es keine Zeugen, auch wenn mir klar ist, dass er sehr sicher straffrei davonkommen würde, allerdings will sie ihn sowieso nicht anzeigen. Was mich an dieser Geschichte wirklich wahnsinnig verletzt ist, dass ich nicht aufhören kann daran zu denken! Eigentlich liebe ich sie noch und wollte wie gesagt auch nur eine Auszeit, um mal eine kurze Pause zu haben von all dem Stress (ich weiß auch, dass das dumm war). Und ich frage mich, wieso ihre Mutter sie auch noch zu diesem Date gehen hat lassen, denn sie hat ihre Mutter um Erlaubnis gebeten. Ich war fast 2 Jahre mit ihrer Tochter zusammen, immer höflich, bin sogar mit ihnen in die Klinik(nicht nur 1mal) gefahren, und das ist der Dank dafür? Sie hätte aufgrund ihrer Lebenserfahrung doch wissen müssen, dass das viel zu früh war und nicht gutausgehen würde, egal auf welche Art.
Nun stehe ich vor folgenden Problemen:
1. Verzeihe ich meiner Ex-Freundin (sie hat sich dutzende Male entschuldigt, sie hätte nicht gewusst, dass das Date so endet) ? Unter normalen Umständen wäre meine Antwort sofort "Nein", da sie mich wohl nicht noch lieben kann, wenn sie so schnell nen Neuen hatte. Aber aus ihrer Sicht tat sie es, weil sie sich für das "betrügen" rächen wollte bzw. ihr Selbstwertgefühl aufbauen wollte (wenn ich sie betrogen hätte, würde ich das verstehen). Leider weiß ich nicht, ob sie sich das "betrügen" durch ihre psychischen Probleme eingebildet hat, oder nicht!..
2. Bin ich sehr wütend über ihre Familie, sowie über ihre sehr guten Freundinnen, weil niemand sie abgehalten hat, obwohl ich mit allen soweit ein gutes Verhältnis hatte.
3. Angenommen wir kämen nochmal zusammen, wie bekomme ich dieses Bild von dem Typen mit der Hand aus meinem Schädel raus? (Sie war Jungfrau, was der Beziehung noch einen etwas mehr besonderen Charakter gegeben hat). Ich will sie eigentlich nicht gehen lassen, trotz ihrer Krankheit liebe ich sie (übrigens durfte ich selbstverständlich nie jemandem davon was erzählen, nicht mal meine Eltern wissen das! das führte auch dazu, dass ich mich öfters vor meiner familie und freunden zum deppen gemacht habe, wenn sie einen anfall hat, weil mich niemand versteht, von daher kann man es auch als selbstzerstörerisch bezeichnen) und will mit ihr alt werden (klingt schnulzig, ist es auch, aber trotzdem ;) ). Aber ich kanns einfach nicht vergessen...
Und entschuldigt meine unterschiedliche Groß-/Kleinschreibweise etc., bin etwas durch den Wind zurzeit.
Also zunächst einmal wundert es mich sehr, wieso jemand, der aufgrund seiner psychischen Erkrankung einen anderen mit einem scharfen Gegenstand attackiert, nach einer Woche Beobachtung wieder aus der Klinik entlassen wird? So jemand muss intensiv psychiatrisch behandelt und beoachtet werden. Wurde der Vorfall gegenüber den Ärzten überhaupt thematisiert?
Als jemand der selbst schon im persönlichen Umfeld mit psychischen Erkrankungen konfrontiert war, muss ich sagen, dass ich eigentlich Respekt vor Leuten habe, die nicht direkt das Weite suchen, wenn sowas auftritt. Aber spätestens, als sie das erste Mal mit nem Messer/Schere sonstigem gefährlichen Werkzeug hantiert hat, wär ich weg gewesen. Das ist keine Kleinigkeit und das wären mir anderthalb Jahre Beziehung nicht wert. Bindungsgefühle und Liebeskummer hin oder her.
Aber gut, das musst Du selbst wissen.
Zu deinen Fragen, muss ich sagen, dass Du, was den Vorfall anbelangt, aus einer Mücke einen Elefanten machst. Ich bin selbst ein eifersüchtiger Mensch und kann die Gedanken nachvollziehen, aber objektiv betrachtet, ist kaum was gewesen. Das mit der Anzeige ist völliger Quatsch. Einen Tatbestand der "sexuellen Belästigung" gibt es im deutschen Strafrecht nicht. Es gibt die "sexuelle Nötigung", aber die setzt Gewalt oder eine Zwangslage voraus.
Vergiss mal den anderen Typen, der kann für die Situation am wenigsten und war lediglich das Instrument der Rache deiner Ex-Freundin. Egal, ob er die Hand hat wandern lassen oder nicht.
Ansonsten sollte man sich in seine Eifersucht nicht reinsteigern. Das führt nur zur Selbstzerstörung. Das beantwortet eigentlich auch deine anderen Fragen.
Das Umfeld deiner Ex-Freundin hat sich nach der Trennung natürlich mit ihr solidarisiert und nicht mit dir. Und da liegt der Rat zu einem Date zu gehen, wenn man verlassen wurde, recht nahe. Vielleicht nicht gerade eine Woche nach der Trennung, aber genau den Rat wirst Du hier und anderswo in tausend Variationen lesen.
Das Kopfkino ist Symptom der akuten Eifersucht und wird mit ihr im Laufe der Zeit verblassen. Der Eifersüchtige spielt den Vorfall bzw. seine Vorstellung davon in Gedanken immer wieder durch. Im Laufe der Zeit wird die Vorstellung immer seltener auftreten und der Vorfall insgesamt an Relevanz verlieren.
Ob Du zu ihr zurücksolltest oder nicht, musst Du wissen. Ich würd's an deiner Stelle aus anderen Gründen lassen. Der Grund, den Du anführst, ist aber eher trivial.
Als jemand der selbst schon im persönlichen Umfeld mit psychischen Erkrankungen konfrontiert war, muss ich sagen, dass ich eigentlich Respekt vor Leuten habe, die nicht direkt das Weite suchen, wenn sowas auftritt. Aber spätestens, als sie das erste Mal mit nem Messer/Schere sonstigem gefährlichen Werkzeug hantiert hat, wär ich weg gewesen. Das ist keine Kleinigkeit und das wären mir anderthalb Jahre Beziehung nicht wert. Bindungsgefühle und Liebeskummer hin oder her.
Aber gut, das musst Du selbst wissen.
Zu deinen Fragen, muss ich sagen, dass Du, was den Vorfall anbelangt, aus einer Mücke einen Elefanten machst. Ich bin selbst ein eifersüchtiger Mensch und kann die Gedanken nachvollziehen, aber objektiv betrachtet, ist kaum was gewesen. Das mit der Anzeige ist völliger Quatsch. Einen Tatbestand der "sexuellen Belästigung" gibt es im deutschen Strafrecht nicht. Es gibt die "sexuelle Nötigung", aber die setzt Gewalt oder eine Zwangslage voraus.
Vergiss mal den anderen Typen, der kann für die Situation am wenigsten und war lediglich das Instrument der Rache deiner Ex-Freundin. Egal, ob er die Hand hat wandern lassen oder nicht.
Ansonsten sollte man sich in seine Eifersucht nicht reinsteigern. Das führt nur zur Selbstzerstörung. Das beantwortet eigentlich auch deine anderen Fragen.
Das Umfeld deiner Ex-Freundin hat sich nach der Trennung natürlich mit ihr solidarisiert und nicht mit dir. Und da liegt der Rat zu einem Date zu gehen, wenn man verlassen wurde, recht nahe. Vielleicht nicht gerade eine Woche nach der Trennung, aber genau den Rat wirst Du hier und anderswo in tausend Variationen lesen.
Das Kopfkino ist Symptom der akuten Eifersucht und wird mit ihr im Laufe der Zeit verblassen. Der Eifersüchtige spielt den Vorfall bzw. seine Vorstellung davon in Gedanken immer wieder durch. Im Laufe der Zeit wird die Vorstellung immer seltener auftreten und der Vorfall insgesamt an Relevanz verlieren.
Ob Du zu ihr zurücksolltest oder nicht, musst Du wissen. Ich würd's an deiner Stelle aus anderen Gründen lassen. Der Grund, den Du anführst, ist aber eher trivial.
oh vielen dank für die ausführliche antwort, ich hatte nicht damit gerechnet, dass sich doch noch jemand dem thema widmet. Denn den Meisten ist das wohl zu heikel. Du hattest recht, ich hab wirklich aus einer mücke einen elefanten gemacht. ich hab ihr dann verziehen, nachdem ich eingesehen habe, dass es kindisch wäre sich reinzusteigern. aber ich bin schon wieder am überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, es zu lassen. Nun stecke ich wieder in all dem drin, ich dachte die anfälle wären mittlerweile zurückgegangen, aber es wird nicht besser und niemand ausser mir unternimmt auch nur irgendetwas. In der Öffentlichkeit heißt es wir hätten Beziehungsprobleme, und wenn wir alleine versucht sie alles als Waffe gegen sich zu verwenden, wenn sie depressiv ist. Die Klinik meinte damals, sie wird sehr wahrscheinlich einen Rückfall bekommen, das sei normal. Warum sie nicht länger dort bleiben konnte, weiß niemand so recht, es war sehr überfüllt, das wird wohl der Grund gewesen sein. Ich kann natürlich nicht über sie entscheiden, ihre Eltern reicht wohl die wöchentliche Therapie, in eine Klinik wollen sie sie nicht mehr schicken...
es liegt allein an dir, zu entscheiden, wie sehr DU dich kaputt machen lassen willst. du kannst nicht gegen sie und ihre familie ankommen, denn sie alle wollen nicht sehen. du kannst sie nicht 'retten'. nur sie kann das, wenn sie eines tages will. da wird noch viel mehr passieren, und DU wirst das alles mitnehmen für dein leben. sicher, du kannst dran wachsen, aber auch kaputt gehen.
da ist viel wahres dran, ich werde mir das zu herzen nehmen, danke. ich werde sehen wie willensstark ich bleibe, aber den restlichen weg werde ich alleine schaffen. hat gut getan, mal was von dem zeug hier loszuwerden, aber nun muss ich auch so klarkommen.
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