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Riesen Problem bei der neuen Stelle

12 Antworten1'964 AufrufeGestartet von moonwoman ·

moonwomanThemenstart
#1
Hallo liebe Freunde,





Ich bin ausgelernte MFA und habe beim Kardiologen gelernt nun arbeite ich in einer Hautarztpraxis fühle mich dort aber nciht wohl, oft oder fast jeden Tag gibt es ausseinandersetzungen mit den Kolleginnen und beim Chef war ich auhc schon 2 mal brachte nciht viel. Mache oft fehler egal was ich mache es läuft schief, obwohl ich bei der Sache bin es macht mir dort aber keinen Spass und ich weiss nicht weiter, würde am liebsten Künigen aber dann werde ich vom Arbeitsamt gesperrt, wisst ihr wieviel Wochen man gesperrt ist ?


Den wenn ich länger bleibe mach ich mich kaputt, hab gar keine richtige MOtivation mehr ins Geschäft zu gehen und hab ständig angst und bauchschmerzen. Eine neue stelle habe ich leider auch noch nicht gefunden :-(

Wisst ihr Rat ?

Ich hatte an meinem alten Arbeitsplatz keine solche schwirigkeiten es gab an und an mal auseinandersetzungen einmal im Jahr viell. aber nciht wie hier fast jeden Tag :-(








Vielen Dank schon mal im vorraus :-)


#2
Wie viele Kollegen /-innen hast du denn? und mit welchen gibt es Probleme? Mit allen?

Ich würde an deiner Stelle versuchen mit den Kollegen direkt zu sprechen, mit denen es Probleme gibt, statt mit dem Chef. V.a. wenn du das ja schon erfolglos versucht hast.

Ich würde sagen, dir bleibt momentan nichts anderes übrig als zu versuchen, die Situation zu retten und nebenher nach was neuem zu suchen. Man wundert sich manchmal wie viele Menschen täglich einen Kampf mit sich und ihrer Umwelt durchstehen. Nirgends ist das Gras so richtig grün, wie es von weitem scheint! Es gibt immer wieder Konflikte und manche trifft es besonders hart.

Solange du in der Lage steckst, versuche es als persönliche Herausforderung zu sehen. Nimm es nicht persönlich, versuche sachlich zu bleiben! Du bist nicht die einzige, die solche Probleme beruflich hat, lass dich davon nicht unterkriegen!

Was uns nicht umbringt, macht uns stark. Und jeder Konflikt, dem man sich nicht stellt, wirft uns noch mehr zurück. Alles andere hilft uns, uns weiter zu entwickeln!

Ich wünsch dir ganz viel Erfolg bei der Stellensuche! Du findest bestimmt noch den Platz, der für dich bestimmt ist. Und so lange das nicht der Fall ist, versuche das beste draus zu machen!

#3
Hallo liebe Frau Moonwoman,

Bitte nehmen Sie alles, was ich hierunterschreibe, als Lesefrüchte und Stoff zum Nachdenken an und nicht als eine Feststellung, denn Sie haben sicherlich nicht alles aufgeschrieben, was Ihre Arbeit betrifft. Sie erzählen uns nicht, ob Sie im Anfangsstadium Ihrer Berufslaufbahn sind, oder Sie schon einige Jahre beim Kardiologen gearbeitet haben, und Sie möchten nun etwas neues anfangen. Aber das ist in diesem Augenblick wirklich egal, denke ich.

Ich bin pensionierter Professor, und ich habe auch viele Praktikannten betreut.

Also, passen Sie bitte auf. Wenn man (irgendjemand, auch ein Arzt) etwas Neues anfängt, muß man das Denken im Kopf umschalten. Das, was man vorher gelernt hat gilt nicht mehr, sonst würde man nicht schreiben: „mache oft fehler egal was ich mache es läuft schief“. Ihre Aufgaben bei den zwei Artzpraxen beziehen sich kaum aufeinander. Haben Sie es schon bemerkt?

„Ausgelernt“ wird eigentlich niemand, denn man (auch ein Arzt) muß immer etwas neues lernen. Sie sind natürlich noch Lernfähig, nicht wahr? Ich habe Ihre Zeilen mehrmals durchgelesen, bin nicht ganz sicher, deshalb muß ich Sie höflich fragen: Steckt vielleicht ein Bißchen Stotz hinter Ihren Zeilen? Sie sollten keine Schwierigkeiten mehr haben ... auch wenn Sie etwas neues anfangen?

Kündigen Sie nicht! Natürlich haben Sie, gnädige Frau, immer Ängste und Bauchschmerzen. Sie denken, daß Sie keine Fehler machen sollten, und darin steckt der Teufel! Es ist aber nicht wahr, daß Sie keine Fehler machen sollten. Was wahr ist: Sie sollen Fehler machen, je mehr, umso besser ... so lernt man aus. Ihre Mitarbeiterinnen und der Chef werden Ihnen bestimmt dabei helfen, die neue Aufgaben zu beherrschen, aber zuerst müssen Sie sich als Lerner darstellen. Es gibt in der ganzen Welt bestimmt keinen Dr. Allwissend, und bestimmt keine ausgelernte medizinische Fachangestellte, die wirklich alles weiß.

Mein Rezept für Sie, wenn Sie es haben möchten:

1. Fangen Sie wieder an, mit dem Lernen. Es hat dabei nie schädliche Nebenwirkungen gegeben.

2. Beachten Sie bitte die Folgen des Lernens: Die Auseinandersetzungen werden sich verringern (vielleicht schneller, als man denkt); Ihre Mitarbeiterinnen werden Dich täglich mit einem Lächeln begrüßen, wenn Sie Ihren Mitarbeiterinnen Ihre Fehler zugestehen und sie um Hilfe bitten; die Ängste und Bauchschmerzen werden sehr schnell schwächer werden; es wird wieder Spaß bei der Arbeit machen und die Motivation wird wieder aufkommen!

Ich bin zu 100% sicher, daß Sie darauf verlassen können. Kommen Sie wieder nächste Woche vorbei. Ich möchte Sie nochmal untersuchen. Kopf hoch! Wenn es Ihnen nicht besser ginge, dann sind Sie die einzige Ausnahme in meinen vielen, vielen Jahren, und ich werde Sie gerne sofort an die hochausgebildeten Fachleute in diesem Zimmer überweisen. :)

LG aus sonnigem Texas

Billy

bearbeitet #4
Wie viele Kollegen /-innen hast du denn? und mit welchen gibt es Probleme? Mit allen? Ich würde an deiner Stelle versuchen mit den Kollegen direkt zu sprechen, mit denen es Probleme gibt, statt mit dem Chef. V.a. wenn du das ja schon erfolglos versucht hast.

Ich würde sagen, dir bleibt momentan nichts anderes übrig als zu versuchen, die Situation zu retten und nebenher nach was neuem zu suchen. Man wundert sich manchmal wie viele Menschen täglich einen Kampf mit sich und ihrer Umwelt durchstehen. Nirgends ist das Gras so richtig grün, wie es von weitem scheint! Es gibt immer wieder Konflikte und manche trifft es besonders hart.

Solange du in der Lage steckst, versuche es als persönliche Herausforderung zu sehen. Nimm es nicht persönlich, versuche sachlich zu bleiben! Du bist nicht die einzige, die solche Probleme beruflich hat, lass dich davon nicht unterkriegen!

Hallo

ich habe 3 Kolleginnen davon eine Azubi die dieses jahr dann ausgelernt ist. Ja das versuch ich ja dann bekam ihc heute als Antwort, egal wo du hingehen wirst du wirst immer auf Probleme zutreffen und du wirst nirgends bleiben können :-( Ich werde am Montag die kündigung hinlegen und in einem Monat bin cih dann weg, ich mach einfach einen neu Anfang und wenns da auhc net klappt dann liegts wohl an mir :-( :heulen: :heulen:

Vielen Dank das du mir hoffnung gibts danke :-)





EDIT (automatische Beitragszusammenführung)





Hallo Billy,

vielen lieben Dank ich habe von 2007-2010 gelernt, dann war ich ein Jahr im Ausland und habe dann wieder Anfang 2012 bis September 2012 bei dem Kardiologen gearbeitet wo ich auch die ausbildung gemacht habe. nun bin ich seit 10/2012 bei dem Dermatologen eingestellt. Es sind grad mal 5 Monate, für meine Kolleginnen eine lange Zeit in der ich Fit sein müsste, mein Chef aber mit Rücksicht meint ne das ist noch nicht solange. Einerseits verstehe ich es nicht, zu mir sagt er Fehler machen sind okay, das macht jeder daraus lernt man aber zu den Kolleginnen sagt er warum macht sie die Fehler warum kann sie das noch nicht. Was ich nicht verstehe ist warum sagt er mir das nicht ins Gesicht ?

Warum macht er vor mir so nett und hinter mir kotzt er vor den anderen Kolleginnen ab ?

Oder stellen die Ihn nur so dar ?

Ich weiss es nicht :-(

Ich weiss nur das ich einen Neustart brauche.

Ich danke Ihnen vielmals für Ihre so Aussage kräftige Antwort :-)

und wünsche ein schönes WE allerseits :-)

#5
Hallo!

wenn du wirklich sicher bist, dass du kündigen willst, habe ich noch folgenden Tipp für dich: gehe erst einmal zu einem Arzt deines Vertrauens, schildere ihm deine Lage und dass du es nicht mehr aushälst, der Arzt kann dir dann raten, zu kündigen, damit du nicht krank wirst(das heißt, du kannst es mit ihm absprechen, dass er es dir rät, mein Arzt hat das getan,weil er mich schon lange kennt).

Dann ist das Risiko, dass du eine Sperrfrist vom Arbeitsamt bekommst, kleiner!

Kopf hoch!

#6
ich hab ein Problem es sind 3 Gewebsproben aufm postweg verloren gegangen, ich hab die Tüte nicht richtig verschließen können und bin nicht auf die Idee gekommen es in eine neue zu verpacken, so sind jetzt wohl aus dem kleinen Loch der halt offen war die lücke weil man es nur mit 2 klammern festmachen kann 3 Materialen verschwunden, ich hab ihm labor angerufen sie meinte, das sei normal das ständig proben verloren gehen aufm weg und meistens tauchen sie auf, kann ich mich jetzt als Arzthelferin strafbar machen, ich muss es noch meinem Chef beichten das problem ist es ging um 2 Privatpatienten und einem bei dem der Vorbefund schon Krebs war.

Wenn es Blutproben wärn wäre das ja kein Problem das könnte man wieder abnehmen aber die gleiche Gewebsprobe der Zeitauffand der OP eingriff wer zahlt das ? Die KK sicherlich nicht nochmal muss ich dann dafür aufkommen ?

Ich hab tierisch angst meine kolleginnen meinten ich muss höchstwarscheinlich mit einer Abmahnung rechnen, was meint ihr ?

Ich wollte so oder so kündigen

weil es mir dort nicht so gefällt

lg

moonwoman











ich hab so Angst was droht mir jetzt?











#7
ich hab demletzt die Versandtüte beim Labor nicht richtig verschlossen und jetzt sind 3 Pat. Proben weg, das ist schlimm :-(

ohhhhh ich will nciht wissen was mir droht :-(((

bearbeitet #8
Hallo moonwoman,

auch solche Dinge passieren leider und ich bin sicher, Du hast die Tüte sicher nicht mit Absicht falsch verschlossen.

Es ist natürlich jetzt für alle Beteiligten unangenehm; doch auf jeden Fall wirst Du in Zukunft immer sehr genau darauf achten, das alles gut verschlossen ist. Ich hoffe, dass sich die Proben evtl. doch noch irgendwo auffinden; selbst wenn nicht, hast Du jetzt daraus gelernt.

EDIT:

Beichten musst Du; ich wünsche Dir trotzdem, dass die Proben noch auftauchen.

Juristischen Rat findest Du außer beim allgemeinen Anwalt evtl. über den Berufsverband der Arzthelferinnen/MFAs, bzw. kannst Du dort sicher erfahren, wer als Anwalt speziell in so einem Fall (Berufl. Haftung im Gesundheitswesen für nichtärztliches Personal, sprich MFA) fachlich fundierte Auskunft geben kann.

#9
Hast du mal überlegt, dass das einfach nicht der richtige Beruf für dich ist?

#10
Du bist die ausführende Kraft. Du hast bemerkt, dass die Tüte defekt war und es trotzdem verschickt. Das ist mehr als leichtsinnig. Dann wäre es deine Pflicht gewesen den Chef sofort zu informieren, damit er reagieren kann. Es den Pat. mitteilen kann um zu klären wie man weiter verfährt.

Du bist in einem Beruf wo man bei der Sache sein sollte, konzentriert und Gewissenhaft arbeiten muss. Auch wenn einem die Praxis gerade nicht gefällt. Wenn du dich nicht in der Lage fühlst aufgrund des psychischen Drucks zu arbeiten dann musst dich krankschreiben lassen.

Dir geht es schlecht damit und dir tut es leid, darum verstehe ich nicht warum du gleich den nächsten Fehler begehst indem du deinem Chef nicht sofort sagst was dir passiert ist. Menschen machen Fehler, das ist legitim, aber dann reagiert man dementsprechend.

Kann es sein, dass du aufgrund deines Privatlebens mit deinen Gedanken in der Arbeit ganz woanders bist?

#11
Ich hoffe, du gehst mit den Patienten etwas sorgfältiger um, als du es mit deinem Deutsch tust. Ich möchte jetzt ja nicht behaupten, dass das eine (miserables Schreiben) mit dem andern (Sorgfalt im Beruf) etwas zu tun hat. Deine letzte Aktion zeugt aber nicht von besonderer Sorgfalt noch von genügendem Pflichtbewusstsein, die Aufgabe wirklich so zu erledigen, dass es keine Probleme gibt. Ein wenig Vorausdenken musst du schon, und wenn du schon sieht, dass es ein Loch in der Tüte hat und nicht alles so ohne weiteres hineinpasst, solltest du als gelernte Fachfrau die richtigen Schlüsse ziehen und adäquat handeln. Oder muss immer jemand neben dir stehen und dich überwachen und notfalls eingreifen und sagen, wie etwas getan wird? Stell dir vor, so etwas würde dir beim Medikamentenverteilen passieren...

#12
Hallo moonwoman

ich bin sozusagen jobtechnisch eine Kollegin von dir und muß mal Mafalda widersprechen. Sowas darf nicht passieren und im Zhg mit deinen anderen Postings frage ich mich, warum du scheinbar so unkonzentriert bist, was du bitte nicht als Vorwurf wertest.

Wie hast du denn die offene Tüte abgeben können? Der Laborfahrer muß doch auch etwas gemerkt haben? Laborproben werden doch abgeholt und ich hab noch nie gehört, daß ständig Proben verschwinden.

Aber. Ok, ist passiert. Richtig ist, man lernt grad in unserem Job immer dazu, weil man nie die Fachrichtung trifft, bei der man gelernt hat.

Dann kann ich dir nur noch auf den Weg geben, daß du sicherlich wie heute üblich 6 Monate Probezeit hast und beide Seiten innerhalb dieser Frist problemlos kündigen können. Die Sperrfrist wirst du wohl oder übel bekommen.

lg isuza

bearbeitet #13
Ich stimme isuza zu, dass man solche Vorkommnisse wo es nur geht vermeiden sollte und wollte da auch nichts verharmlosen, aber das Kind ist jetzt leider schon in den Brunnen gefallen und jetzt hilft es nur noch, nach Lösungen zu suchen, wie Du damit jetzt umgehst und zukünftig aufmerksamer und mit einem guten, sicheren Gefühl arbeiten kannst.

Versuche Dich jetzt so gut wie möglich auf Deine Arbeit zu konzentrieren und Dich nicht ablenken zu lassen durch die Situation auf der Arbeit, während Du Dir eine Alternative zu Deinem jetzigen Job suchst. Frage lieber, wenn Du mit etwas unsicher bist, das zeigt, dass Dir daran gelegen ist, es richtig zu machen. Wenn sie dann abweisend reagieren, was ich nicht hoffe, hast Du aber wenigstens gefragt und fragen ist besser als aus lauter Stolz oder Unsicherheit Fehler zu machen! Sollten sie sich dabei ganz querstellen, solltest Du Deinem Chef dies auch mitteilen. Ansonsten versuche, mit Deinen Kolleginnen die verbleibende Zeit so gut wie möglich auszukommen und zu kooperieren, so dass es nicht an Dir liegt, wenn ihr Euch weiterhin nicht so versteht. Viel Erfolg!

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