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Sandy Sonnenschein und der Mann im Mond! TEIL 1

1 Antworten1'382 AufrufeGestartet von Didldum ·

DidldumThemenstart
#1
Diese Geschichte schrieb mir vor kurzem ein befreundeter Arzt um mir ein wenig Mut zu machen und mir bei meinem Liebeskummer zu helfen. Er schreibt in seiner Freizeit kleine Mutmachgeschichten für Mukoviszidosekranke Kinder.

Ich fand sie zum weinen, denn Sandy Sonnenschein bin ich! :)

Danke Marcel! :schmatz:

Sandy Sonnenschein und der Mann im Mond

Als der Tag langsam sein Licht auslöschte und die Dämmerung sich hinter dem Horizont aufmachte um die Nacht zu begrüßen, saß Sandy Sonnenschein immer noch mit traurigen verweinten Augen auf einem großen Stein am Uferlauf.

Das Wasser plätscherte die Rinne des kleinen Baches entlang. Still kullerten Sandys winzigen Tränen über die Wangen, die Beine hatte sie übereinander geschlagen ,ihre kleinen Engelsflügeln lagen zusammen gekauert über ihrem Haupt .Ihre langen engelsblonden Haare die sonst so lebendig frech über ihre Schulter hingen, verschlangen jetzt ihr schönes Engelsgesicht und verdeckten ihre sonst so strahlenden Augen.

Sie schluchzte still , in den Händen hielt sie ein kleines Wölkchen das sie vom Himmel mit genommen hatte als sie auf dem Wackerstein ihren Sitzplatz suchte. Damit trocknete sie ihre Tränen.

Wenn sie sich freute , tanzte sie auf den Wolken wie eine kleine Ballerina auf der Bühne, sie drehte sich im Kreis , rutschte über den Regenbogen hinweg, machte einen Salto und flog ins Wolkenmeer hinein. Sie juchzte und freut sich das sie ein kleiner Engel war.

Sie lies den Himmel über den Tag in einem üppigen Meeresblau erstrahlen und abends wenn es dunkel wurde , hauchte sie mit ihrem hitzigen Temperament die Wölkchen an ,so das sie rot glühend den Tag verabschiedeten.

Aber heute war es anders , kein Sonnenstrahl konnte Sandys Gemüht zu einem lächeln überreden.

Dunkle Wolken zogen auf und legten sich wie einen Schatten über das kleine Engelchen darüber.

Der Grund über Sandys Sonnenscheins Traurigkeit begann damit , das ihr Freund Amor leider durch einen Unfall ihre Liebe zu ihr verloren hatte.

Es fing damit an das Amor einen Auftrag vom göttlichen Gericht erhielt.Er sollte zwei Menschen die zu schüchtern miteinander waren ihre gegenseitige Zuneigung zu gestehen ,auf die Sprünge helfen , indem er mit Pfeil und Bogen in ihre reifen Herzen zielen sollte.

Als die zwei Menschen in einem Park unter einem Baum saßen , passierte das Unheil.Der Liebesengel saß direkt über den Beiden und beobachtete sie.Der Pfeil von Amor sollte zuerst in Mitten des Herzens des Mannes treffen.Der Liebesbote setzte den Pfeil an und zielte.Er spannte den Bogen und dann passierte es. Amor rutschte mit Pfeil und Bogen ab, der Pfeil zischte in die Höhe , schlug einen Kreis und stürzte senkrecht nach unten , er verfing sich in der Baumkrone , genau auf diesem Baum wo Amor saß.Der Pfeil prallte von einem Ast ab und flog geradewegs in Amors Allerwertesten. Genau in diesem Moment erzielte der Pfeil vollends sein Wirkung.Statt das sich der Liebespfeil in das Herz des Mannes bohren sollte um damit die Liebe für die Frau zu entdecken, entfachte die Liebe sich in Amors Herzen und fortan folgte er der Frau auf Schritt und tritt heimlich hinterher und vergaß dabei seine kleine Freundin Sandy Sonnenschein.

Das brach das Herz des kleinen blonden Engels und weil ihr Herz so traurig war , zog sie magisch die Regenwolken an damit der Himmel mit ihr weinen konnte und der heulende Wind ihr Leid über die Erde klagte.

Das Heulen des kleinen Engels hörte eine weiße Taube, Namens Knubbl.Sie folgte den Lauten und entdeckte nach einer kleinen Weile das schutzlose Mädchen mit seinen zusammengekauerten Engelsflügeln.Die Taube hatte Mitleid und setzte sich auf die rechte Schulter des kleines Mädchens ,sie streckte ganz sacht eines ihrer kleinen Federn aus und streichelte damit über Sandy Sonnenscheins langes Haar. Die Taube neigte ihren Kopf in Richtung der verheulten Augen des Engels und schaute ihn an und sagte :

„Ich bin Knubbl , die kleine Taube.“Sag was macht dich so unsäglich traurig, das mir der Wind dein Leid mitteilt, kann ich dir helfen“?

Das Mädchen schaute auf und schluchzte heftig , ein kleines zittern ging von ihr aus , ganz langsam hob sie den Kopf und blickte zur Seite.Ihr fiel es schwer auf die Frage der Taube zu antworten , deshalb griff sie in ihre kleine Tasche und zog ein winziges Stück Papier heraus, sie faltete es auf und reichte es der Taube hin. Man konnte kaum die geschriebenen Worte die auf diesem Stück Papier standen erkennen.Die Tränen des Mädchens hatten die Buchstaben fast verblasst, aber dennoch reichte es Knubbl folgendes zu entziffern:

“Mein Amor, hast mich weggewischt!“

Wie Kreide von der Tafel, weggewischt,

aus meinem Leben, weggewischt,

wie Sommerregen , aus meinem lieben Gesicht, weggewischt,

aus Deinem Herz, gelöscht, sind alle Erinnerungen von mir,

und übrig bleibt ein tauber Schmerz.

Du hast mich einfach so weggewischt, doch ich vergesse Dich nicht!“

Da musste auch die Taube erst einmal tief durchatmen und für einen Moment inne halten.

„Niemand kann mir helfen , ich versuche davon zu fliegen , aber es ist für mich unmöglich.“

Stieß es aus dem kleinen Engel hervor. „Es liegt so schwer auf meinem Herzen das ich es nicht alleine schaffe .Es liegt so schwer auf meinem Herzen ,das ich meinen Weg nicht nach Hause finde!“ Da brach der Engel erneut in Tränen aus und der Wind fing noch lauter an zu heulen und blies stärker als jäh zuvor über das Land hinweg. Der Regen ergoss sich noch heftiger über die Erde. Knubbl, fiel es schwer sich weiter auf der Schulter des kleinen Mädchens zu halten , so stark wehte der Wind. „Halt ein , halte ein!“ rief sie .“vielleicht weiß ich doch einen Rat!“

Das Mädchen erhob seinen Finger und der Wind flaute mit einem male ab und der Regen versiegte.

„Wie kannst du mir helfen ?“ Wie kannst du mich von meinem unsäglichen tiefen Schmerz befreien?“

„Nun!“..Fing die Taube an und deutet mit ihrem Schnabel nach oben zum Himmel.

„Dort oben über den Wolken und noch weiter ins All hinein , werde ich dich zu einer Antwort führen!“

„Das glaube ich nichr!“ raunte missmutig das Mädchen :“Dort gibt es nichts!.“ Dort oben ist es dunkel , dunkel und kalt , so wie es in meinem kleinen Herzen aussieht.“

Ich werde nie mehr glücklich sein können und niemals werde ich die Wärme in meinem Herzen wieder finden.“Es wird keiner mehr da sein, der mich noch einmal so lieb haben könnte.“

„Papperlapp!“ Fing die Taube zu lamentieren an. „Solch einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört, ich werde dir beweisen, dass der Schmerz in deinem Herzen besiegt werden kann.“ Lass mich dir helfen und nimm mein Flügelchen in deine Hand, dann reisen wir sofort los.“

#2
Der Engel tat wie ihm die kleine Taube befohlen hat .Sie nahm wenn auch in Gedanken etwas skeptisch den Flügel von Knubbl in die Hand und wartete ab.

„Und jetzt schließe die Augen kleiner Engel und flüstere drei mal den Satz:

“Zieh mich hoch über den Horizont , da wo der Mann im Monde wohnt.“Über die Sterne sollst du mich führen , damit ich meinen Schmerz im Herz verliere!“

Das Mädchen schloss die Augen, just in diesem Moment stiegen leichte Nebelschwaden aus der Erde. Sie umhüllten den Engel und die Taube. Das Mädchen flüsterte leise den Satz , den es von der Taube vorgesagt bekommen hatte.

“Zieh mich hoch über den Horizont , da wo der Mann im Monde wohnt.“Über die Sterne sollst du mich führen , damit ich meinen Schmerz im Herz verliere!“

Der Nebel wurde dichter und der Wind rauschte durch die Blätter der Bäume, das plätschern des Baches drängte in den Hintergrund. Dann sagte der Engel zum zweiten Mal den Satz :

“Zieh mich hoch über den Horizont , da wo der Mann im Monde wohnt.“Über die Sterne sollst du mich führen , damit ich meinen Schmerz im Herz verliere!“

Nun zog sich der Nebel zu einer Windrose zusammen.Der Wind pfiff durch die Haare des Engels. Jetzt musste das Mädchen zum dritten male den Satz wiederholen.Sie tat es laut ,denn durch den heulenden Wind ,hörte sie kaum noch ihre Stimme, sie rief :

“Zieh mich hoch über den Horizont , da wo der Mann im Monde wohnt.“Über die Sterne sollst du mich führen , damit ich meinen Schmerz im Herz verliere!“

Ganz plötzlich zog und sog wie von Geisterhand den Engel blitzschnelle hoch in den Himmel durch die Wolkendecke und weiter immer weiter nach oben …

Dichte Luftwirbel umschwirrten die nackten Füße des kleines Engels.

Sandy wirbelte höher und höher…

Auf einmal ließ der Sog nach ,alles stockte.Das Mädchen fing an zu schweben. Seine Arme zu Seite ausgebreitet und noch vor Angst die Augen geschlossen haltend, befand sich der Engel schwebend im Weltall, so wie es die Taube voraus gesagt hatte.

Eine angenehme Ruhe umgab plötzlich den kleinen Engel.

Kein rauschen des Windes war mehr zu hören nur unendliche Stille.

Sandy Sonnenschein nahm ihren Mut zusammen und öffnete ihre Augen.

Sie schaute nach rechts und dann nach links .Sie befand sich inmitten der Sternenallee die direkt zu dem großen hellen Mond führte.

Kleine Sternschnuppen flogen mit einem leisen kichern an Sandy vorbei.

Kleine Meteoriten hüpften durch die Allee hindurch.Der Engel sprang darüber und schob sich so schneller die Sternenstraße entlang.

Fast wie auf einer Rolltreppe kam sie immer näher auf den Mond zu.

Dann war es soweit mit einem letzten Sprung befand sich Sandy Sonnenschein am Fuße des Mondes. Weiche Monderde umschloss die kleinen Füße des Engels. Sie fand es wunderschön.

Da erschien dem Mädchen ein kleines Licht, wie aus einem Scheinwerfer heraus.

Das Licht umgab den Engel und flog einmal um seinen Kopf herum und blieb vor Sandy in Augenhöhe stehen. Das Licht fing an zu tänzeln, so das der Engel wusste das es dem Licht hinterher gehen sollte.Sie folgte dem Schein einen kleinen Berg hinauf und dann

einer kleinen Holzleiter die sie empor stieg, bis sie vor einer schweren Türe stand.

In der Mitte der Türe befand sich ein Türklopfer in Form eines Sichelmondes.

Sandy hatte etwas Mühe an den Türklopfer herran zu kommen.Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und reichte mit den Fingerspitzen an der Klopfer heran.

Das Mädchen fasste ihn und schlug auf die Türe ein.

Tock!Tock!Tock! Stille. Noch einmal klopfte Sandy an. Tock!Tock!Tock!

Mit einem lauten knarren öffnete sich die Türe.

Eine tiefe eindringliche Stimme hallte durch den Flur:

„Tritt herein kleines Engelein“Laß alle deine Sorgen draußen sein.“

„Die Taube hat dich schon bei mir angekündigt , damit ich helfen kann und zwar vernüftig!“

„Komm , komm und hab keine Scheu , schließe die Tür , ich bin gleich bei dir!“

Sandy Sonnenschein folgte der Stimme bis sie auf dem Flur stand. Die Türe fiel zurück ins Schloß. Wieder tiefe Stille.

Nur leise flackerten die kleinen Kerzen links und rechts an der Wand.

Am Ende des Flures öffnete sich mit quietschendem Geräusch eine weitere Türe.

Sandy huschte mit ihren nackten Füßen den Gang entlang, bis sie am Ende des Flures bei der offenen Türe angelangt war. Gleißendes Licht erfüllte den Raum in den sie nun eintrat.

Sie musste kurz blinzeln , ehe sie sich an das helle Licht gewöhnt hatte.

Dann sah sie klar, eine wohlige Wärme ging von dem Raum aus. Behaglichkeit , ja, fast vollkommene Geborgenheit die dieses Zimmer ausstrahlte,erschien ihr freundlich

Sie sah sich um. Auf dem Boden lagen purpurrote Teppiche aus Samt und Seide. Von den Wänden und Decken erschien goldgelb das Plattgold und strahlte im warmen Licht.

Das Engelchen lächelte, lange war es trüb gewesen. Aber nun hatte dieser wohligwarme Raum es für einen kurzen Moment geschafft ein kleines Lächeln auf das liebreizende Gesicht von Sandy Sonnenschein zu zaubern.

Sie drehte sich um und entdeckte eine große , weite , gläserne Flügeltüre die auf einen Balkon führte. Das Mädchen schritt hinaus. Auf dem Balkongeländer saß ein dunkler Schatten.

Der Engel blieb auf der Mitte des Balkons stehen und wartete ab.

Der Schatten bewegte sich nicht. Aber er sprach mit ruhiger Stimme auf das Engelsmädchen ein.So das es vor dem dunklen Schatten keine Angst haben musste.

„Ich weiß wie sehr dein Herz vergiftet wurde, deshalb fühlst du dich so unglücklich, so leer,voller Schmerz.

Ein Lied! Ein Wort! Ein Gedanke!Und schon rollst du den Berg hinab.

Darauf sprach das kleine Mädchen :“Was Amor mir gab, werde ich in keinem Herzen mehr wieder finden!“Manchmal denke ich ,ich habe es geschafft,doch dann kommen die schmerzlichen Erinnerungen wieder.“Vergessen werde ich ihn nie!“Ich kann es einfach nicht!“Denn in meinem Herzen trage ich immer noch die schönsten Stunden.“Die schönsten Tage meines Lebens.“Ich liebe ihn, für immer!“

Der Schatten stand auf , drehte sich aber nicht um.Er blieb mit dem Rücken zum Mädchen stehen. Er breitete seinen Umhang aus und rief :

“Schau Deinen Sehnsüchten noch einmal ins Gesicht

Und du weißt, das die Strasse nun zu Ende ist.

Du musst Dich auf den Weg machen, den Weg, der Dein Weg ist, voller Hoffnung, voller Angst, verlässt Du vertraute Bahnen.

Im Gepäck Deine Begleiter, die Träume, sie sind ein Teil von Dir,der immer bleibt

und Du weißt,Du wirst sie erreichen,nur anders,

einfacher, schlichter,vielleicht werden sie nicht so bunt sein,auch nicht zerplatzen

wie Seifenblasen,vielleicht nicht so hoch fliegen,aber ganz sicher werden sie

fester und tiefer in Dir wachsen,wenn die Wurzeln stark genug sind.

Es werden keine Träume mehr sein, die wie Seifenblasen platzen,es werden Festungen sein,

auf die Du bauen kannst.“

Sandy Sonnenschein blickte an sich runter und stumm kullerten wieder kleine Tränchen über ihr Gesicht. „Ich habe nicht den Mut , alleine los zugehen.“ Wo soll ich hin ohne eine vertraute Stimme , ohne ein lautes Lachen?“

Da drehte sich der Schatten um , Sandy Sonneschein saß kniend auf dem Mamorboden des Balkons. Der Schatten kam langsam auf sie zu , kam zu ihr runter und berührte ganz sacht die rosigen Wangen des kleinen Engels. Dann säuselte der Schatten, der immer noch sein Gesicht in der Dunkelheit verdeckte :“Höre auf die Geigen!“Sie spielen ein trauriges Lied aus längst vergangenen Zeiten.Nicht im Ohr, nur in deinem Kopf zaubern sie den Klang.

Von Wehmut und des zarten Schmerzes in die Erinnerung ganz tief in deinem Herzen.

Alle sind da,alle, die DU so vermisstest und ein wissendes Lächeln auf ihren Gesichtern,

tauch deine frierende Hülle in wohlige Wärme. Jetzt folge ihrem sanften Kerzenschein.

Das Mädchen begann zu lächeln:“Ich höre sie , ich höre die Geigen!“ Sie sind da, alle sind sie gekommen, ich fühle mich nicht mehr allein!“

Der Engel schwebte langsam über den Boden des Balkons nach oben zu den Sternen.

Sandy Sonnenschein lächelte unentwegt und flog mit geschlossenen Augen davon.

Der Schatten sah ihr noch lange nach , bis Sandy Sonnenschein nur noch ein winziger Punkt in der Milchstrasse war.

Sein Gesicht hielt der Mann im Mond immer noch in dunklen Schatten verdeckt. Eine Träne fiel aus seinem Gesicht und berührte den kalten Mamorboden.

Und mit Wehmut sprach der Schatten leise dem Mädchen nach:

„Sanft und leise, mutig und weise,gehst du auf die Reise.

Keine Strassen,keine Wege,keine Gleise.

Nur der Mond auf seine Weise,

Begleitet dich auf deiner Reise.

Ganz sanft und leise.Schweigend bleib ich zurück ganz Weise.

Schleier wie aus Engelshaar begleiten dich ganz leise auf dieser Reise.

Ich finde Dein Herz auf meine Weise,ganz leise.

Auf meiner Reise!“

Als der dunkle Schatten nach oben sah , flog genau in diesem Moment eine Sternschnuppe über den Mann im Mond.Sein Gesicht erschien kurz im Schweife der Sternschnuppe hell auf .

Weinende aber glücklich aussehende Augen sahen Sandy Sonnenschein nach…

Und die Moral von der Geschichte ?

Ein Mädchen saß am Mondestrand,

ein Tränchen kullerte in den Sand.

Traurig schaute sie ihr hinterher,

das Herz wurd ihr dabei sehr schwer.

Noch ein Tränchen kam dabei,

da waren es dann zwei.

Traurig schaut das Mädchen zu,

im Sand versanken sie im nu.

Plötzlich schien sich was zu regen,

sich gar der Boden zu bewegen.

Das Mädchen saß am Mondestrand

juchzte verzückt in ihre Hand,

über das, was sie da sah,

ein Blümchen war nun da.

Und die Moral von der Geschicht´,

auf Schmerz folgt wieder Licht.

April 2005 von Marcel

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