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Schatten

11 Antworten2'288 AufrufeGestartet von KaraTH ·

KaraTHThemenstart
#1
Ich sehe Dich.

Laufend, immer schneller.

Begleitet von Deinem Schatten.

Laufend in die Dämmerung

Flüchtend vor dem IHM

Gerade Dorthin

Wo die Schatten länger werden.

Fliehend

Immer schneller

Die Flucht

Verbraucht Deine Kraft

Je schneller

Je weiter

Du fliehst.

Flüchtend in die wohltuende Dunkelheit

Die Dich dort umhüllt

Den Schatten nicht mehr sehen läßt.

Doch du fühlst ihn.

Denn er ist da.

Er umhüllt Dich.

Du kannst nicht vor ihm fliehen.

Vergraben in der Dämmerung

Angst an das Licht zu gehen

des Morgens.

Wissend, daß ER

Da sein wird.

Verharrend.

Voller Angst.

Denn die Dunkelheit ist Schatten.

Doch ich weiß

Daß Du das Licht sehen wirst

Des Zenits.

Dort, wo ER

sich in nichts

Auflösen wird

In der Wärme des Lichts.

Den Weg verfolgend

Gehst Du Deinen Weg

Immer steiler werdend, steiniger.

Immer auf der Hut

In Verbindung zu bleiben

Mit dem Weg.

Nach vorne schauend.

Mit jedem Schritt näher

Zum Zenit

Fühlend

Das der Schatten

Mit jedem Schritt

kürzer wird.

Angekommen sein.

Zurückblickend auf den Weg

Der immer steiler wurde.

Mit dem Bewußtsein

Das es nur der Schatten war.

Nicht Du.

Stolz.

Erleichtert

Die Dunkelheit verlassen zu haben

Angekommen sein.

Eingehüllt in das Licht.

Geborgen.

Denn das Licht ist die Wärme.

Hab keine Angst.

#2
das is tol geschrieben...

bring einem irgenwie was hoffnung zurück... :schmatz:

#3
Super geschrieben, :super:

aber ist das auch die Wahrheit das du keine Angst hast????

#4
klasse klasse klasse :klatsch: :klatsch: :klatsch:

#5
@lil-babe: doch klar habe ich Angst....

Du schaust in die Dunkelheit

Des Nichts

Welches vor Dir liegt

Wie eine undurchdringbare Mauer.

Gestern war es noch Licht

Denn ER erleuchtete die Welt

Nun ist Er fort.

Wann wird die Dunkelheit vergehen?

Was verbirgt sich in ihr.

Wirst Du das Licht jemals wieder sehen?

Du sieht hinauf zum Himmel

Mit Tränen in den Augen.

Doch Du siehst - ein anderes Licht.

Das Licht der Sterne

Das am Tag nicht sichtbar ist

wird Dir Deinen Weg weisen.

Und einer dieser Sterne

Begleitet Dich für die Ewigkeit

Er leuchtet nur für Dich.

#6
Umhüllt von der Wärme einer südlichen Nacht

an diesem einsamen Strand

spüren wir die Kühle der Wellen.

Kein Licht stört die wohltuende Dunkelheit

Die uns liebevoll umarmt.

Die Luft ist schwer von der Würze der Kräuter.

Der zarten Bitterkeit des Thymians

Der Süße der Maccia.

Nichts unterbricht diese Ruhe,

stört die Geborgenheit dieser Nacht.

Wir hören das Singen der Zirkaden.

Einen auffliegenden Vögel.

Ich spüre Deinen Atem im Gleichklang

mit meinem Herzen.

Deine Berührung.

Vollkommenheit.

Über uns

Sanft strahlendes Licht

Die Milchstraße.

Unzähligen Spiralen

Die sich wie ein Seidenband

Über den samtenen Nachthimmel ziehen.

Die Weite des Weltalls nicht vorstellbar

Die Tiefe der Sterne und Planeten.

Die Wega

Unendlich weit entfernt

Und doch zum Greifen nahe.

Unzählige Sternenbilder

funkelnd ineinander verwoben

berühren unsere Seele.

Machtvoll und beschützend

Offenbart sich das Göttliche.

Die Liebe.

Allein für diese Nacht

Hat sich das Leben gelohnt.

Eine Sternschnuppe.

Ein Wunsch.

Das diese Nacht niemals zuende geht

In unseren Herzen.

#7
wow, wunderschön find ich!

#8
kann mich nur anschließen

wooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooowwww :klatsch: :klatsch:

#9
Wann hat es angefangen

Zu Ende zu sein.

Was war der Grund

Sind die Gefühle tot?

Du bist mir so fern

Als wärst Du gestorben

Bist einfach gegangen

Du bist fort.

Meine große Liebe

Sagtest Du mal

Kann sie jemals wirklich sterben?

War das alles eine Lüge -

War es niemals wirklich Liebe?

Die tiefen Gefühle

Die innige Nähe?

Habe nur ich sie verspürt?

Du hast niemals gesprochen

niemals gekämpft.

Ich habe nie eine Chance bekommen.

Du hast den einfachen Weg genommen.

Einsame Nächte

Leere Tage

Die Dunkelheit kriecht

Aus allen Ecken

In meine Seele.

Wabernd. Und bedrohlich.

Leere. Warum?

Des Nachts liege ich

Einsam im Bett

Verloren.

Tränen, die ich nicht

zurückhalten kann.

Zitternd

Unter den Kissen.

Ganz still.

Warum tut es so weh?

Wie könnte es jemals

aufhören.

Du warst mein Licht.

Du warst mein Stern.

Du bist fort.

Vergangene Zeiten

Voller Lachen und Nähe

Glück und Geborgenheit.

Nun bist Du bei ihr.

Keine Nachricht mehr von Dir.

Du bist fort.

Der Tod scheint mir tröstlich.

Dem Schmerz zu entgehen

Der Leere des Herzens.

Auch ich möchte fort.

#10
WOWWWWWW superschön :super:

und denk dran kein typ ist es je wert das du dein leben wegschmeisst oder

auch nur schon daran denkst du wirst das schon hinkriegen :trost:

#11
@why

Danke!

und- nee, die Phase hab ich hinter mir - gott sei dank!

Kara

#12
Ich stimme WHY? vollkommen zu.

Das Gedicht ist sehr traurig, aber voller Gefühl, total toll geschreiben!!! :o

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