Schizophrene Züge sorgen für Beziehungsaus?
17 Antworten3'593 AufrufeGestartet von Marrocion ·
MarrocionThemenstart
bearbeitet #1
Guten Tag,
mir fällt es schwer mein Problem beim Namen zu nennen, was ich aber dennoch mit dem gewählten Titel versucht habe. Daher werde ich im Folgenden meine Situation schildern, die mich ungemein innerlich leiden lässt.
Meine derzeitige seelische Belastung geht von einer "Beziehung" aus, die vor ca. drei Monaten zu einem sechs Jahre jüngeren Mädel entstanden ist. Die Sache hat sich recht schnell entwickelt und hatte, entgegen meinen Erwartung in Bezug auf den Altersunterschied, eine solide und reife Basis. Ich bin von der Erde ruckzuck in den siebten Himmel geschossen. Wir beide haben unglaublich viel Zeit miteinander verbracht und ich habe von Anfang an, an der Beziehung zu arbeiten, und dem doch jungen Mädel vielleicht aufkommende Ängste bzgl. dem was zwischen uns läuft, zu nehmen.
Man muss erwähnen, dass das Mädel eine schwere Kindheit durchlebt hat, die von Trennung und einem alkoholabhängigen Papa geprägt war/ist. Die Alkoholsucht hat sich bis in die Gegenwart gezogen und belastet sie immer noch.
Bei unserem ersten Kennenlernen, was nach einer Feier war, bei der wir beide alkoholisiert waren, schüttete sie mir auch gleich ihr Herz aus und erzählte mir von ihrem Papa. Ich wusste also, worauf ich mich einlassen würde und habe ihr auch zu Beginn vermittelt, dass ich ihr eine Stütze sein will und ihr helfen werde, wo es nur geht.
Wie beschrieben war unsere gemeinsame Zeit wunderbar. Bis auf ein zwei kleinere Konflikte war alles perfekt. So viel Zeit, wie wir in fünf bis sieben Wochen miteinander verbracht habe, hatte ich sonst in anderen Beziehungen nicht nach einem halben Jahr erreicht. Es lief alles wunderbar, bis man zusammen mit einem Haufen voller Freunde auf ein Festival gefahren ist.
Dort begann der Anfang vom Ende. Dass ein Festival eine Ausnahmesituation darstellt sollte klar sein, wenig Essen, große Hitze, kaum Schlaf, Alkohol - soll aber keine Rechtfertigung darstellen. Dort kam es zu einem großen Krach, wo ich komplett ausgeflippt bin. Ich kann mich auch nur an grobe Züge erinnern, weil ich sehr leicht dazu neige, Gedächtnislücken aufzuweisen. Die Situation entstand dadurch, dass sie total abweisend war, kein Begrüßungsbussi, kein "Wie gehts?", nichts...was mich ungemein verletzt hat, weil ich doch ein Typ Mensch bin, der viel Nähe und Zuneigung braucht. Ich hab da wohl gleich Angst, etwas zu verlieren und das etwas nicht so läuft, wie ich es mir erhoffe.
So hat man sich halt langsam den Abend über angestachelt und provoziert bis mir wohl der Kragen geplatzt ist und ich sie übelst fertig gemacht habe. Ging sogar so weit, dass ich sie körperlich angegangen bin und aus unserem Zelt geschubbst habe. Dabei sind wohl auch einige Beleidigungen gefallen. Zudem habe ich unsere Beziehung (für mich war das trotz nach der kurzen Zeit sehr intensiv) angezweifelt und zwischenzeitlich auch beendet.
Entgegen meinem eigentlichen Bestreben im nüchteren Zustand. Da war es für mich einfach nahezu perfekt, oder ich hab mir das nur eingeredet?! Das ist genau ein Punkt, der mich derzeit verzweifeln lässt.
Im Hier und Jetzt, nüchtern, war ich einfach total happy und wollte die Dame jeden Moment genießen, lediglich ihre zum Teil bisschen kühle Art hat mich gestört. Betrunken dagegen, mach ich all das in zwei drei Aktionen und Worten zunichte, ohne Rücksicht auf Verluste. Da will ich mir zum Teil selbst weh tun? Ich greife das später wieder auf.
Der Streit ereignete sich am letzten Tag, so dass man getrennte Wege in Richtung Heimat antrat und sich erst nach einer Woche zur Aussprache, zu der ich sie drängen musste, traf. In der Zwischenzeit herrschte nahezu Funktstille. Die Aussprache und Entschuldingung verlieft positiv und es war alles wieder bisschen ins Lot gerückt. Dass der Streit dennoch im Kopf von uns beiden war, war klar.
Durch unpassenden Umstände ist man sich nach einer Hochzeit betrunken über den Weg gelaufen. Da ich auch hier wieder unter großen Blackouts leide, kann ich nur so viel sagen, dass ihr meine Person zu viel wurde, sie ihre Ruhe wollte und ich durch das Verstoßen ihrerseits wohl wieder in hilflose Panik ausgebrochen bin und sie wohl bedrängt/beleidigt habe, was sie wohl zu einem Schluss machen bewogen hat.
Danach gab es zwei Wochen Funkstille, in der sie wirklich viel um die Ohren hatte. In der Zeit, in der es mir wirklich dreckig ging - kaum Schlaf, kaum Essen, kaum Lebensfreude - hab ich ihr einen langen Brief geschrieben, in dem ich über unsere komplette gute und Krisen belastete Zeit reflektiert habe. Das hat bewirkt, dass sie zu einem weiteren Gespräch bereit war.
Ich hab ihr in diesem angeboten, dass wir Schluss machen sollten, da es für sie wohl derzeit einfacher wäre. Sie verneinte allerdings und wir gingen in ein normales Gespräch über und hatten einen netten lustigen Nachmittag. Gedeutet haben wir es so, dass wir uns anscheinend doch noch miteinander verstehen und es, auch wenn es wahrscheinlich anfangs schwierig wird, weiterhin versuchen sollten.
Nach einer Woche haben wir uns dann auch zum Baden getroffen und aus meiner Sicht auch einen schönen Nachmittag verbracht, der im Rahmen dessen lag, was vorgefallen ist. Haben sogar fast eine halbe Stunde im Wasser gekuschelt und rumgeturtelt. War zwar alles mit einem komischen emotionalen Schleier bedeckt, aber es war trotzdem gut. Für mich wohl mehr, als für sie.
Nach einer weiteren Woche, in der jeder von uns beschäftigt war und somit keine Zeit für ein Treffen blieben, wollte ich am Freitagabend mit ihr was unternehmen und hab ihr dazu in der Früh eine SMS geschrieben. Auf diese hat sie den ganzen Tag bis abends nicht geantwortet, was mich veranlasst hat, sie anzurufen. Ohne Erfolg. Spät abends konnte ich sie per Chat kontaktieren und fragte, was los sei. Nach ein paar Ausreden von ihr, wollte ich Klartext reden und fragen, was denn wirklich los sei. Das "Gespräch" entwickelte sich so, dass es mehr oder weniger aus ist, ohne dass sie es konkret erwähnte. Sie meinte nur, es ginge nicht mehr, dass wir was unternehmen und sie dabei Freude hätte. Ich hab das akzeptiert und bin erneut im "Unklaren" gelassen worden. Ihre Argumentation war einfach nicht schlüssig und wirr.
Am nächsten Tag, hat man sich dann in einem Club beim Feiern getroffen. Bis auf ein kurzes Hallo hat man sich ignoriert. Ich hatte mit meinen Kumpels einen super Abend und es ging mir dann auch emotional, trotz ihrer Anwesenheit gut. Zu späterer Stunde, ist sie plötzlich dahergekommen und hat sich mir angenähert und war richtig nett und lustig. Ab da setzt auch mein Blackout wieder ein.
Wie ich inzwischen von ihr erfahren habe, bin ich ihr dann wohl wieder nachgelaufen und war zu aufdringlich, was wieder einen Zwist hervorgerufen hat. Ich bin dann wohl wieder beleidigend geworden und hab sie bedrängt und wollte reden - sie nicht. Sie ist dann zu Kollegen geflüchtet, die sie dann von mir fern gehalten haben und mich wegschickten.
Erfahren hab ich das alles von ihr am nächsten Tag, weil ich da unangemeldet zu ihr gefahren bin und mit ihr nochmals grundlegend über uns reden wollte. Ich wusste allerdings GAR NICHTS mehr von dem Streit. Das zu erfahren, war nahezu der größte Schock in meinem Leben. Vor den Augen gehalten zu werden, dass man wohl wirklich einen psychischen Knax hat und wie krank man sei.
Genau das ist aktuell mein Problem, ich habe verdammte Trennungsschmerzen, auch wenn es nur ein zwei Monate waren. Mir tut das weh, wie anderen wohl ein Beziehungsende nach fünf Jahren schmerzt. Ich verkrafte es nicht, dass durch drei so krasse Aktionen meinerseits, die meinem nüchternen Ich sooooo fremd sind, meinen bzw. unseren kleinen Traum so kaputt gemacht habe. Ich versteh das einfach nicht. Ich bin mit meinem Latein ein Ende. Es gibt für meine Aktionen nichts zu entschuldigen, das ist klar, aber ich frag mich auch, ob sie nicht eine gewisse Schuld auch trägt? Mich im Ungewissen drei bis vier Wochen leiden lassen - sie wusste das. Sich dann nach einem quasi Schlussmachen via Chat so dreist sich beim Furtgehn meiner Person anzunähren? Das wirft mir die Frage auf, hängt sie doch noch an mir im Herzen?
Ich bin wirklich im Eimer und mit meiner Kraft am Ende. Mir tut es unendlich Leid, was ich ihr angetan habe, egal, ob sie mich dahin "getrieben" hat oder nicht. So darf man nicht reagieren.
Wenn wir wenigstens uns so auseinander gelebt hätten und nach der kurzen Zeit gemerkt hätten, hey, das passt nicht mit uns, dann könnte ich es leichter ertragen, aber nicht so, wie es gelaufen ist. Das zermürbt mich. Durch drei solch behinderte Ausnahmesituationen in denen reichlich Alkohol geflossen ist. Ich wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen. Ich wollte ihr bei ihren Problemen helfen und nicht ihr ein zusätzliches Problem bescheren.
Ich hab mich jetzt in meiner Ausführung so verzettelt, dass, sofern sich das einer wirklich komplett zu Gemüte geführt hat, sich nun fragt, was ich eigentlich will. Ich weiß es leider auch nicht mehr.
Einmal belastet mich die Sache, wie es insgesamt mit ihr gelaufen ist und sich das entwickelt hat.
Und einmal der Punkt, dass ich wirklich so ein anderer Mensch im betrunkenen, emotional labilen Zustand sein kann.
Weitere Hauptanliegen sind, ob ich wirklich schizophrene Züge zeige? Ob ich wirklich ein Psycho bin und versteckte Probleme habe? Ob es komplett meine alleinige Schuld ist, dass es so gelaufen ist? Wie stark spielen da ihre Probleme (Trennung der Eltern, alkoholkranker Papa) auch eine Rolle? Besteht eine Chance, die Wunden, die ich ihr zugefügt habe, zu lindern und mit ihr persönlich, nicht beziehungstechnisch - das dürfte endgültig vorbei sein - ins Reine zu kommen? Besteht eine Möglichkeit, meine Probleme, ihre Probleme und somit auch gemeinsam entstandene Probleme gemeinsam zu lösen?
Ich denke, mein Problem, dass ich betrunken so verletztend, unkontrolliert und überreagierend um mich geschlagen habe, hat ihre Problemzone tangiert. Sie wurde dabei wohl an frühere und aktuelle Erlebnisse aus der Familie erinnert, was den Kontakt zu mir für sie belastet hat. Innerlich im Herzen hatte sie für mich vielleicht noch etwas über, was aber durch ihre Gedanken und schlechten Erfahrungen, unterdrückt wurde. Sie wollte nicht noch einen Problempunkt in ihr Leben holen.
Wenn ich jetzt so nachdenke, komm ich wohl um einen Besuch beim Psychotherapeuthen nicht umher.
Tut mir Leid für diesen langen Post, ich hoffe, es ist mir keiner böse.
Falls wer dazu Stellung nehmen möchte, würde ich mich freuen.
Lieben Gruß.
http://www.psychotherapiepraxis.at/pt-forum/report.php?f=40&p=272557]
mir fällt es schwer mein Problem beim Namen zu nennen, was ich aber dennoch mit dem gewählten Titel versucht habe. Daher werde ich im Folgenden meine Situation schildern, die mich ungemein innerlich leiden lässt.
Meine derzeitige seelische Belastung geht von einer "Beziehung" aus, die vor ca. drei Monaten zu einem sechs Jahre jüngeren Mädel entstanden ist. Die Sache hat sich recht schnell entwickelt und hatte, entgegen meinen Erwartung in Bezug auf den Altersunterschied, eine solide und reife Basis. Ich bin von der Erde ruckzuck in den siebten Himmel geschossen. Wir beide haben unglaublich viel Zeit miteinander verbracht und ich habe von Anfang an, an der Beziehung zu arbeiten, und dem doch jungen Mädel vielleicht aufkommende Ängste bzgl. dem was zwischen uns läuft, zu nehmen.
Man muss erwähnen, dass das Mädel eine schwere Kindheit durchlebt hat, die von Trennung und einem alkoholabhängigen Papa geprägt war/ist. Die Alkoholsucht hat sich bis in die Gegenwart gezogen und belastet sie immer noch.
Bei unserem ersten Kennenlernen, was nach einer Feier war, bei der wir beide alkoholisiert waren, schüttete sie mir auch gleich ihr Herz aus und erzählte mir von ihrem Papa. Ich wusste also, worauf ich mich einlassen würde und habe ihr auch zu Beginn vermittelt, dass ich ihr eine Stütze sein will und ihr helfen werde, wo es nur geht.
Wie beschrieben war unsere gemeinsame Zeit wunderbar. Bis auf ein zwei kleinere Konflikte war alles perfekt. So viel Zeit, wie wir in fünf bis sieben Wochen miteinander verbracht habe, hatte ich sonst in anderen Beziehungen nicht nach einem halben Jahr erreicht. Es lief alles wunderbar, bis man zusammen mit einem Haufen voller Freunde auf ein Festival gefahren ist.
Dort begann der Anfang vom Ende. Dass ein Festival eine Ausnahmesituation darstellt sollte klar sein, wenig Essen, große Hitze, kaum Schlaf, Alkohol - soll aber keine Rechtfertigung darstellen. Dort kam es zu einem großen Krach, wo ich komplett ausgeflippt bin. Ich kann mich auch nur an grobe Züge erinnern, weil ich sehr leicht dazu neige, Gedächtnislücken aufzuweisen. Die Situation entstand dadurch, dass sie total abweisend war, kein Begrüßungsbussi, kein "Wie gehts?", nichts...was mich ungemein verletzt hat, weil ich doch ein Typ Mensch bin, der viel Nähe und Zuneigung braucht. Ich hab da wohl gleich Angst, etwas zu verlieren und das etwas nicht so läuft, wie ich es mir erhoffe.
So hat man sich halt langsam den Abend über angestachelt und provoziert bis mir wohl der Kragen geplatzt ist und ich sie übelst fertig gemacht habe. Ging sogar so weit, dass ich sie körperlich angegangen bin und aus unserem Zelt geschubbst habe. Dabei sind wohl auch einige Beleidigungen gefallen. Zudem habe ich unsere Beziehung (für mich war das trotz nach der kurzen Zeit sehr intensiv) angezweifelt und zwischenzeitlich auch beendet.
Entgegen meinem eigentlichen Bestreben im nüchteren Zustand. Da war es für mich einfach nahezu perfekt, oder ich hab mir das nur eingeredet?! Das ist genau ein Punkt, der mich derzeit verzweifeln lässt.
Im Hier und Jetzt, nüchtern, war ich einfach total happy und wollte die Dame jeden Moment genießen, lediglich ihre zum Teil bisschen kühle Art hat mich gestört. Betrunken dagegen, mach ich all das in zwei drei Aktionen und Worten zunichte, ohne Rücksicht auf Verluste. Da will ich mir zum Teil selbst weh tun? Ich greife das später wieder auf.
Der Streit ereignete sich am letzten Tag, so dass man getrennte Wege in Richtung Heimat antrat und sich erst nach einer Woche zur Aussprache, zu der ich sie drängen musste, traf. In der Zwischenzeit herrschte nahezu Funktstille. Die Aussprache und Entschuldingung verlieft positiv und es war alles wieder bisschen ins Lot gerückt. Dass der Streit dennoch im Kopf von uns beiden war, war klar.
Durch unpassenden Umstände ist man sich nach einer Hochzeit betrunken über den Weg gelaufen. Da ich auch hier wieder unter großen Blackouts leide, kann ich nur so viel sagen, dass ihr meine Person zu viel wurde, sie ihre Ruhe wollte und ich durch das Verstoßen ihrerseits wohl wieder in hilflose Panik ausgebrochen bin und sie wohl bedrängt/beleidigt habe, was sie wohl zu einem Schluss machen bewogen hat.
Danach gab es zwei Wochen Funkstille, in der sie wirklich viel um die Ohren hatte. In der Zeit, in der es mir wirklich dreckig ging - kaum Schlaf, kaum Essen, kaum Lebensfreude - hab ich ihr einen langen Brief geschrieben, in dem ich über unsere komplette gute und Krisen belastete Zeit reflektiert habe. Das hat bewirkt, dass sie zu einem weiteren Gespräch bereit war.
Ich hab ihr in diesem angeboten, dass wir Schluss machen sollten, da es für sie wohl derzeit einfacher wäre. Sie verneinte allerdings und wir gingen in ein normales Gespräch über und hatten einen netten lustigen Nachmittag. Gedeutet haben wir es so, dass wir uns anscheinend doch noch miteinander verstehen und es, auch wenn es wahrscheinlich anfangs schwierig wird, weiterhin versuchen sollten.
Nach einer Woche haben wir uns dann auch zum Baden getroffen und aus meiner Sicht auch einen schönen Nachmittag verbracht, der im Rahmen dessen lag, was vorgefallen ist. Haben sogar fast eine halbe Stunde im Wasser gekuschelt und rumgeturtelt. War zwar alles mit einem komischen emotionalen Schleier bedeckt, aber es war trotzdem gut. Für mich wohl mehr, als für sie.
Nach einer weiteren Woche, in der jeder von uns beschäftigt war und somit keine Zeit für ein Treffen blieben, wollte ich am Freitagabend mit ihr was unternehmen und hab ihr dazu in der Früh eine SMS geschrieben. Auf diese hat sie den ganzen Tag bis abends nicht geantwortet, was mich veranlasst hat, sie anzurufen. Ohne Erfolg. Spät abends konnte ich sie per Chat kontaktieren und fragte, was los sei. Nach ein paar Ausreden von ihr, wollte ich Klartext reden und fragen, was denn wirklich los sei. Das "Gespräch" entwickelte sich so, dass es mehr oder weniger aus ist, ohne dass sie es konkret erwähnte. Sie meinte nur, es ginge nicht mehr, dass wir was unternehmen und sie dabei Freude hätte. Ich hab das akzeptiert und bin erneut im "Unklaren" gelassen worden. Ihre Argumentation war einfach nicht schlüssig und wirr.
Am nächsten Tag, hat man sich dann in einem Club beim Feiern getroffen. Bis auf ein kurzes Hallo hat man sich ignoriert. Ich hatte mit meinen Kumpels einen super Abend und es ging mir dann auch emotional, trotz ihrer Anwesenheit gut. Zu späterer Stunde, ist sie plötzlich dahergekommen und hat sich mir angenähert und war richtig nett und lustig. Ab da setzt auch mein Blackout wieder ein.
Wie ich inzwischen von ihr erfahren habe, bin ich ihr dann wohl wieder nachgelaufen und war zu aufdringlich, was wieder einen Zwist hervorgerufen hat. Ich bin dann wohl wieder beleidigend geworden und hab sie bedrängt und wollte reden - sie nicht. Sie ist dann zu Kollegen geflüchtet, die sie dann von mir fern gehalten haben und mich wegschickten.
Erfahren hab ich das alles von ihr am nächsten Tag, weil ich da unangemeldet zu ihr gefahren bin und mit ihr nochmals grundlegend über uns reden wollte. Ich wusste allerdings GAR NICHTS mehr von dem Streit. Das zu erfahren, war nahezu der größte Schock in meinem Leben. Vor den Augen gehalten zu werden, dass man wohl wirklich einen psychischen Knax hat und wie krank man sei.
Genau das ist aktuell mein Problem, ich habe verdammte Trennungsschmerzen, auch wenn es nur ein zwei Monate waren. Mir tut das weh, wie anderen wohl ein Beziehungsende nach fünf Jahren schmerzt. Ich verkrafte es nicht, dass durch drei so krasse Aktionen meinerseits, die meinem nüchternen Ich sooooo fremd sind, meinen bzw. unseren kleinen Traum so kaputt gemacht habe. Ich versteh das einfach nicht. Ich bin mit meinem Latein ein Ende. Es gibt für meine Aktionen nichts zu entschuldigen, das ist klar, aber ich frag mich auch, ob sie nicht eine gewisse Schuld auch trägt? Mich im Ungewissen drei bis vier Wochen leiden lassen - sie wusste das. Sich dann nach einem quasi Schlussmachen via Chat so dreist sich beim Furtgehn meiner Person anzunähren? Das wirft mir die Frage auf, hängt sie doch noch an mir im Herzen?
Ich bin wirklich im Eimer und mit meiner Kraft am Ende. Mir tut es unendlich Leid, was ich ihr angetan habe, egal, ob sie mich dahin "getrieben" hat oder nicht. So darf man nicht reagieren.
Wenn wir wenigstens uns so auseinander gelebt hätten und nach der kurzen Zeit gemerkt hätten, hey, das passt nicht mit uns, dann könnte ich es leichter ertragen, aber nicht so, wie es gelaufen ist. Das zermürbt mich. Durch drei solch behinderte Ausnahmesituationen in denen reichlich Alkohol geflossen ist. Ich wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen. Ich wollte ihr bei ihren Problemen helfen und nicht ihr ein zusätzliches Problem bescheren.
Ich hab mich jetzt in meiner Ausführung so verzettelt, dass, sofern sich das einer wirklich komplett zu Gemüte geführt hat, sich nun fragt, was ich eigentlich will. Ich weiß es leider auch nicht mehr.
Einmal belastet mich die Sache, wie es insgesamt mit ihr gelaufen ist und sich das entwickelt hat.
Und einmal der Punkt, dass ich wirklich so ein anderer Mensch im betrunkenen, emotional labilen Zustand sein kann.
Weitere Hauptanliegen sind, ob ich wirklich schizophrene Züge zeige? Ob ich wirklich ein Psycho bin und versteckte Probleme habe? Ob es komplett meine alleinige Schuld ist, dass es so gelaufen ist? Wie stark spielen da ihre Probleme (Trennung der Eltern, alkoholkranker Papa) auch eine Rolle? Besteht eine Chance, die Wunden, die ich ihr zugefügt habe, zu lindern und mit ihr persönlich, nicht beziehungstechnisch - das dürfte endgültig vorbei sein - ins Reine zu kommen? Besteht eine Möglichkeit, meine Probleme, ihre Probleme und somit auch gemeinsam entstandene Probleme gemeinsam zu lösen?
Ich denke, mein Problem, dass ich betrunken so verletztend, unkontrolliert und überreagierend um mich geschlagen habe, hat ihre Problemzone tangiert. Sie wurde dabei wohl an frühere und aktuelle Erlebnisse aus der Familie erinnert, was den Kontakt zu mir für sie belastet hat. Innerlich im Herzen hatte sie für mich vielleicht noch etwas über, was aber durch ihre Gedanken und schlechten Erfahrungen, unterdrückt wurde. Sie wollte nicht noch einen Problempunkt in ihr Leben holen.
Wenn ich jetzt so nachdenke, komm ich wohl um einen Besuch beim Psychotherapeuthen nicht umher.
Tut mir Leid für diesen langen Post, ich hoffe, es ist mir keiner böse.
Falls wer dazu Stellung nehmen möchte, würde ich mich freuen.
Lieben Gruß.
http://www.psychotherapiepraxis.at/pt-forum/report.php?f=40&p=272557]
Weitere Hauptanliegen sind, ob ich wirklich schizophrene Züge zeige?Wenn du die Vermutung hast, dass das nicht so ganz "normal" ist, ist der beste Weg zu einem Psychiater. ein Psychotherapeut ist da nicht die erste Anlaufstelle. Schizophrenie ist eine Krankheit und wird vom Psychiater behandelt.
Allerdings solltest du mal überlegen, ob du diese "Lücken" nicht bloß im Zusammenhang mit Alk hast. Dann kann es sein, dass dein Körper den Alk anders verarbeitet als bei anderen Menschen. Dann hast du ein Alkoholproblem. Und zwar ein ganz gravierendes!!!
Wie stark spielen da ihre Probleme (Trennung der Eltern, alkoholkranker Papa) auch eine Rolle?Bei dir? Gar keine. Du bist nicht ihr Psycho-Doc. Wenn sie so eine schlimme Kindheit hatte, muss sie etwas für die Aufarbeitung tun. Anders wird sie damit nicht umgehen können.
Ob es komplett meine alleinige Schuld ist, dass es so gelaufen ist?Es ist zu vermuten, dass es an deinem Alk-Pegel liegt. :cool: Vielleicht mal auf ner Party ein bissel die Finger davon lassen? ;)
Besteht eine Chance, die Wunden, die ich ihr zugefügt habe, zu lindern und mit ihr persönlich, nicht beziehungstechnisch - das dürfte endgültig vorbei sein - ins Reine zu kommen?Lass sie erst einmal in Ruhe, komm selber zur Ruhe, lass sie zur Ruhe kommen und dann könnt ihr doch noch mal über alles reden.
Besteht eine Möglichkeit, meine Probleme, ihre Probleme und somit auch gemeinsam entstandene Probleme gemeinsam zu lösen?Welche Probleme?
* Deine Aussetzer? Na, sie kann ja versuchen, dich vom Alk wegzubekommen. ;)
* Ihre Vergangenheit? Geht dich nichts an. Damit bist du völlig überfordert, die aufzuarbeiten.
* Die entstandenen Probleme? Siehe vorhergehende Antwort mit der Ruhe.
Ein Tipp noch: Mach nicht ihre Probleme zu deinen Problemen. Für ihre Probleme gibt es eine Lösung, die du aber nicht herbeiführen kannst. Finger weg von "gutgemeinten Ratschlägen" oder gar Mitleid ("Ach Mensch, du hast ja wirklich viel durchgemacht"). :nono:
Wenn du die Vermutung hast, dass das nicht so ganz "normal" ist, ist der beste Weg zu einem Psychiater. ein Psychotherapeut ist da nicht die erste Anlaufstelle. Schizophrenie ist eine Krankheit und wird vom Psychiater behandelt.Im täglichen Leben trifft das auf mich nicht zu. Es tritt nur im Zusammenhang mit Alkohol auf. Direkte Schizophrenie vermute ich nicht. Ich kam auf den Begriff, weil mein Handeln im Delirium entgegen meinen Ansichten/Wünschen/Bestrebungen im nüchteren Dasein ausfällt. Eine Art Jähzorn schwingt da noch mit.
Allerdings solltest du mal überlegen, ob du diese "Lücken" nicht bloß im Zusammenhang mit Alk hast. Dann kann es sein, dass dein Körper den Alk anders verarbeitet als bei anderen Menschen. Dann hast du ein Alkoholproblem. Und zwar ein ganz gravierendes!!!
Bei dir? Gar keine. Du bist nicht ihr Psycho-Doc. Wenn sie so eine schlimme Kindheit hatte, muss sie etwas für die Aufarbeitung tun. Anders wird sie damit nicht umgehen können.Dass sie das letztendlich in die Wege leiten und den Will zeigen muss, ist klar, dennoch ist es für mich eine Selbstverständlichkeit als Freund/Partner, wenn auch nur nach einer kurzen Zeit, ihr dbzgl. zu helfen.
Die Frage war aber eher darauf bezogen, wie sich ihr Erlebnisse in unserer Situation und auch in ihrem Handeln ausgewirkt hat oder haben könnte?
Es ist zu vermuten, dass es an deinem Alk-Pegel liegt. :cool: Vielleicht mal auf ner Party ein bissel die Finger davon lassen? ;)Hätte ich eher beherzigen sollen.
Lass sie erst einmal in Ruhe, komm selber zur Ruhe, lass sie zur Ruhe kommen und dann könnt ihr doch noch mal über alles reden.Ich denke nicht, dass das möglich sein wird. Der Zug ist abgefahren. Sie wird sich möglichst schnell in andere Dinge stürzen, um das alles vergessen zu machen. So hat sie sich auch in der Zeit nach der ersten und zweiten Eskalation verhalten. Es ist definitiv aus.
Welche Probleme?* Deine Aussetzer? Na, sie kann ja versuchen, dich vom Alk wegzubekommen. ;)Sie trinkt auch gern mal zu viel und benimmt sich daneben - vielleicht auch eine Art "Flucht vor Problemen". Ich vermute das auch nur, sie hat das nur mal vage bestätigt.
* Ihre Vergangenheit? Geht dich nichts an. Damit bist du völlig überfordert, die aufzuarbeiten.
* Die entstandenen Probleme? Siehe vorhergehende Antwort mit der Ruhe.
Ein Tipp noch: Mach nicht ihre Probleme zu deinen Problemen. Für ihre Probleme gibt es eine Lösung, die du aber nicht herbeiführen kannst. Finger weg von "gutgemeinten Ratschlägen" oder gar Mitleid ("Ach Mensch, du hast ja wirklich viel durchgemacht"). :nono:
Wie ich oben bereits geschrieben habe, wenn ich um die Probleme meines Partners/Freundes Bescheid weiß, dann kann ich nicht anders als ihm Hilfe anzubieten und zu versuchen, dass es ihm besser geht. Das ist man ihm einfach schuldig. Ein Problem ist einfacher zu Grabe zu tragen, wenn es auf zwei Personen geschultert ist.
kam auf den Begriff, weil mein Handeln im Delirium entgegen meinen Ansichten/Wünschen/Bestrebungen im nüchteren Dasein ausfällt. Eine Art Jähzorn schwingt da noch mit.Aber du weißt schon, was Alk für eine Wirkung hat? :schief: Vor allem wenn er in Mengen auftritt? :schief:
Vielleicht wäre allerdings mal ein Gang zum Doc doch ganz brauchbar. Du erinnerst mich an einen Alkoholkranken, der in seinen Trink-Phasen auch nicht wusste, was er macht.
dennoch ist es für mich eine Selbstverständlichkeit als Freund/Partner, wenn auch nur nach einer kurzen Zeit, ihr dbzgl. zu helfen.Bei was? Du kannst versuchen, sie auf den Weg zu bringen, dass sie eine Therapie macht. Aber dann ist Schluss. Alles andere ist unprofessionelles Reingerede in die Therapie. Das schadet ihr mehr, als das es ihr etwas bringt.
Die Frage war aber eher darauf bezogen, wie sich ihr Erlebnisse in unserer Situation und auch in ihrem Handeln ausgewirkt hat oder haben könnte?Kann man nicht einschätzen. Das ist eine komplette Ferndiagnise zu einer dritten Person. Sicherlich kommen da auch Erinnerungen bei ihr hoch. Aber du solltest dich nicht mit ihr beschäftigen, sondern ausschließlich mit dir. Du hast ein Problem - und zwar ein gravierendes!!!
Es ist definitiv aus.Ich meinte eher noch mal ein Gespräch als Entschuldigung. Sie hat vielleicht sonst noch das Gefühl, die Vergangenheit verfolgt sie. :cool:
Sie trinkt auch gern mal zu viel und benimmt sich daneben - vielleicht auch eine Art "Flucht vor Problemen".Keine Ahnung. Kann sein. Aber kann es sein, dass du dich sooo sehr mit ihr beschäftigst, um von deinem eigentlichen Problem abzulenken? Dein Führerschein ist dir wohl nix wert, oder? :cool:
Und es ist ja schön, wenn du dir um deine Partnerin so Gedanken machst - aber bitte erst, wenn das eigene Leben geklärt ist!!!!
Hallo Marrcocion,
ohne dich noch weiter in die Grube stürzen zu wollen...
Ja, ich gebe dir Recht- der Zug mit dem Mädel drin ist abgefahren. Wenn sie sich noch mal auf dich einlässt, dann ist mit ihr auch irgendwas nicht in Ordnung.
Das waren ganz heftige Aktionen und eine Frau/ein Mann, die/der noch klar denken kann, zieht nach so etwas ganz klar einen Schlusstrich.
Zumal das nicht nach 10Jahren Ehe und schwerwiegenden Problemen passiert ist.
Ja, du solltest dir Hilfe suchen. Unbedingt.
ohne dich noch weiter in die Grube stürzen zu wollen...
Ja, ich gebe dir Recht- der Zug mit dem Mädel drin ist abgefahren. Wenn sie sich noch mal auf dich einlässt, dann ist mit ihr auch irgendwas nicht in Ordnung.
Das waren ganz heftige Aktionen und eine Frau/ein Mann, die/der noch klar denken kann, zieht nach so etwas ganz klar einen Schlusstrich.
Zumal das nicht nach 10Jahren Ehe und schwerwiegenden Problemen passiert ist.
Ja, du solltest dir Hilfe suchen. Unbedingt.
bearbeitet #6
Kann man nicht einschätzen. Das ist eine komplette Ferndiagnise zu einer dritten Person. Sicherlich kommen da auch Erinnerungen bei ihr hoch. Aber du solltest dich nicht mit ihr beschäftigen, sondern ausschließlich mit dir. Du hast ein Problem - und zwar ein gravierendes!!!Ich komm grad vom Sport und hab einen Gedankengang im Kopf, den ich gern hier ausführen würde.
Ich denke, ich hab vielleicht relativ früh erkannt, dass das Mädel mir nicht DAS geben kann, was ich gern hätte. Nur habe ich das nicht in mein Bewusstsein gelassen und innerlich verdrängt, weil ich vielleicht Angst hatte, mir das einzugestehen? Einzugestehen, dass es vielleicht doch nicht soo perfekt ist und ich loslassen sollte? Im Suff brach das dann bedauerlicherweise hervor.
Das muss mir aber wohl ein Experte beantworten.
Dennoch will ich nochmals unterstreichen, dass ich kein Monster bin!
Dass hier bei mir ein Problem vorliegt ist mir klar, ob das jedoch gravierend ist und drei Ausrufezeichen verdient hat, ist Ansichtssache. Ich denke meine oben geschilderte These trifft das ganz gut. Daran hab ich nun zu arbeiten, damit es in Zukunft nicht mehr passiert. Eine Alternative wäre auch, sich mal eine Dame zu suchen, die mir DAS geben kann, wonach ich strebe.
In Bezug auf mein Mädel, werde ich ihr die nächsten Wochen absolute Ruhe geben und wenn nur auf eine Kontaktaufnahme ihrerseits reagieren. Danach vielleicht mal vorsichtig ein Gespräch suchen (und ihr vom Fortschritt meiner Sitzungen mit dem Psychotherapeuthen berichten) und schaun, ob man sich in die Augen schauen kann. Oder einen Brief schicken? Auf Parties derweil auf exzessiven Alkoholgenuss verzichten, sofern man sich über den Weg laufen könnte.
Danke für eure Hilfe.
Das muss mir aber wohl ein Experte beantworten.Nun mach es doch nicht sooo kompliziert. Es war halt die falsche Frau. Sicherlich kann es auch daran gelegen haben, dass sie selbst genug Probleme hat. Wie Cure aber schreibt, war dein Verhalten immer sehr ". "grenzwertig". :cool: Irgendwann hat sie halt die Nase voll gehabt, wenn du dich nicht unter Kontrolle hast.
Mehr steckt da nicht dahinter. Das ist ein ganz normaler "Vorgang", dass sich zwei Menschen finden und nach einiger Zeit, wenn es nicht funktioniert, wieder getrennte Wege gehen.
Dennoch will ich nochmals unterstreichen, dass ich kein Monster binHat auch keiner gesagt. Du hast "nur" ein Alk-Problem.
Ich denke meine oben geschilderte These trifft das ganz gut. Daran hab ich nun zu arbeiten, damit es in Zukunft nicht mehr passiert.Tja, wenn du an eine Krankheit glaubst, dann geh zu nem Fachmann. Aber ich glaub´s ehrlich gesagt nicht. Eben weil du dich nur im Suff nicht unter Kontrolle hast.
Alkohol wirkt bei jedem Menschen anders. Ich könnte mich z.B. nicht ins Koma saufen, weil mir schon vorher k...übel werden würde. Und da verlassen mich dann nicht die Sinne sondern ganz schnell wieder der Alkohol. Zumindest was die flüssige Form betrifft. ;) Weniger die Promille.
Ebenso kann es sein, dass bei dir immer das totale Blackout eintritt. Aber dein Verhalten ist völlig "normal". Im Alk-Rausch verliert man seine Hemmungen. Da werden die schmächtigsten Jüngelchen zu den absoluten Aufreißern. :D Der andere schlägt ne Gaststätteneinrichtung kurz und klein. Ist völlig verschieden.
Aber dein Alk-Problem auf eine Krankheit zu schieben, find ich echt daneben. Geh zu den Anonymen Alkoholikern und hör dir dort die Geschichten an. Verschafft dir vielleicht einen kleinen Einblick, wie es um dich steht.
Oder einen Brief schicken?Nein, persönlich ist besser.
Auf Parties derweil auf exzessiven Alkoholgenuss verzichten,Das gibt dir eigentlich schon eine Antwort auf dein "Schizo-Problem"... :rolleyes:
also deine verzweiflung kann ich sehr gut nachvollziehen, bin selber grade in ner beschissenen situation, von daher kann ich diese gefühle exakt nachempfinden....
was mir nur spontan einfällt, der vater war alkoholiker...vermutlich ist der auch immer ausgetickt und handgreiflich geworden...und was machst du...genau das selbe wie der vater...ich weiß wie leicht man emotional angreifbar man im suff sein kann, aber von daher habe ich mich immer in der gegenwart meiner freundin geschützt und nichts getrunken (was mir zum verhängnis wurde^^)
ich habe nen kumpel, dessen ex der vater auch alki war, die ist auch immer vollkommen verwirrt gewesen ihren freund betrunken zu sehen....ich glaube auch nicht, dass da noch was zu retten ist....sei froh, dass er "nur" 2 monate waren und lass jetzt bloß die finder vom alk!!!
was mir nur spontan einfällt, der vater war alkoholiker...vermutlich ist der auch immer ausgetickt und handgreiflich geworden...und was machst du...genau das selbe wie der vater...ich weiß wie leicht man emotional angreifbar man im suff sein kann, aber von daher habe ich mich immer in der gegenwart meiner freundin geschützt und nichts getrunken (was mir zum verhängnis wurde^^)
ich habe nen kumpel, dessen ex der vater auch alki war, die ist auch immer vollkommen verwirrt gewesen ihren freund betrunken zu sehen....ich glaube auch nicht, dass da noch was zu retten ist....sei froh, dass er "nur" 2 monate waren und lass jetzt bloß die finder vom alk!!!
Nun mach es doch nicht sooo kompliziert. Es war halt die falsche Frau. Sicherlich kann es auch daran gelegen haben, dass sie selbst genug Probleme hat. Wie Cure aber schreibt, war dein Verhalten immer sehr ". "grenzwertig". :cool: Irgendwann hat sie halt die Nase voll gehabt, wenn du dich nicht unter Kontrolle hast.Mehr steckt da nicht dahinter. Das ist ein ganz normaler "Vorgang", dass sich zwei Menschen finden und nach einiger Zeit, wenn es nicht funktioniert, wieder getrennte Wege gehen.Daran scheitere ich ja, weil es eben gepasst hat und wunderbar war. Ich spreche da für mich und sie.
Bewusst war es für mich ein Traum. Unterbewusst, greift vielleicht meine obige aufgestellte These.
Das sehe ich nicht als Krankheit an, aber als doch eine kleine Störung, die halt durch den Alkoholkonsum ausgebrochen ist. Vielleicht wäre dies auch mal ohne Delirium passiert, wenn sich genug Enttäuschungen aufgestaut hätten (auch wenn ich das von vornherein durch offene Aussprache vermeiden wollte). Ich hoffe, ich bekomm da von einem Fachmann eine Antwort bzw. schaffe dafür ein anderes Bewusstsein, um das zukünftig zu umschiffen. Ich find daran nichts schlecht, wenn an mir arbeiten will. Meine Traumfrau wirds mir vielleicht mal danken =)
Danke - ein ehrliches Danke - nochmals für die Antworten und Denkanstöße.
Vielleicht wäre dies auch mal ohne Delirium passiert, wenn sich genug Enttäuschungen aufgestaut hätten (auch wenn ich das von vornherein durch offene Aussprache vermeiden wollte).Kann ich mir bei deiner Intelligenz nicht vorstellen, dass du im Normalzustand zu Aggressionen neigst. Du WEISST, dass das ein No-go ist. Und dann wirst du kaum gegen deine Überzeugungen handeln.
Aber es ist völlig okay, wenn du Angst vor diesen "Aussetzern" hast und das "behandeln" lassen willst.
Hast du denn schon einmal solche Züge im nüchternen Zustand an dir bemerkt? Kochte vielleicht deine kleine Seele, wenn du mit dem Auto im Stau stehst und keine Zeit hast? ;) Ist ja immer das beste Beispiel für Aggressionen. ;) Ja, Autofahren macht aggressiv. Und wer sich dort schon nicht unter Kontrolle hat, der hat gute Chancen, auch mal bei anderer Gelegenheit auszurasten. Wobei schimpfen im Auto harmlos ist. ;)
Daran scheitere ich ja, weil es eben gepasst hat und wunderbar war.Aber das ist doch alles noch nicht sooo lange her. :trost: Das ist doch ganz selbstverständlich, dass dich das alles noch sehr mitnimmt und beschäftigt. :trost: Ein bissel Geduld musst du schon haben.
Tja, das schnelle Verlieben... :cool: ... hat halt auch so seine Tücken. :cool:
Dein Körper verarbeitet Alkohol offensichtlich sehr schlecht, wenn die Black-Out-Grenze schon so früh einsetzt. Das wiederum heißt, dass Du anfälliger für den Alkohol bist.
Ich finde das bemerkenswert, dass Du Dich in Kenntnis des Problems dreimal an die Blackout-Grenze herangetrunken hast. Dass es Dir wichtiger war, zu trinken, als die Freundin glücklich zu sehen.
Ich wünsche Dir, dass Du die Probleme nicht so sehr woanders suchst, sondern Dir vor allem erst einmal klar wirst, weshalb Du so viel trinkst, dass Du die Dinge nicht mehr im Griff hast. Schon aus Selbstschutz würde das niemand machen, der rational gesteuert ist. Warum machst Du das?
P.S.: Andere Menschen reagieren echt anders auf diese legale Droge. Meine Fingerspitzen sind ab einem gewissen Pegel taub, später auch die Lippen und andere Teile meines Körpers. Meine Sprache ist klar, ich laufe aufrecht, ich schwanke nicht. Ich werde ein bisschen schusselig. Ich habe keinerlei Erinnerungslücken auch bei größeren Mengen harter Alkoholika. Ich habe (leider) keinen fühlbaren Rausch, nur ein wenig Entspannung. Und das, obwohl ich fast nie trinke. Ich erzähl das nur, damit Dir klar wird dass Menschen den Alkohol wirklich sehr unterschiedlich verarbeiten. Ich steh da am anderen Extrem, weshalb ich auch seltenst trinke - weil es mir eben nicht wirklich was gibt.
Ich finde das bemerkenswert, dass Du Dich in Kenntnis des Problems dreimal an die Blackout-Grenze herangetrunken hast. Dass es Dir wichtiger war, zu trinken, als die Freundin glücklich zu sehen.
Ich wünsche Dir, dass Du die Probleme nicht so sehr woanders suchst, sondern Dir vor allem erst einmal klar wirst, weshalb Du so viel trinkst, dass Du die Dinge nicht mehr im Griff hast. Schon aus Selbstschutz würde das niemand machen, der rational gesteuert ist. Warum machst Du das?
P.S.: Andere Menschen reagieren echt anders auf diese legale Droge. Meine Fingerspitzen sind ab einem gewissen Pegel taub, später auch die Lippen und andere Teile meines Körpers. Meine Sprache ist klar, ich laufe aufrecht, ich schwanke nicht. Ich werde ein bisschen schusselig. Ich habe keinerlei Erinnerungslücken auch bei größeren Mengen harter Alkoholika. Ich habe (leider) keinen fühlbaren Rausch, nur ein wenig Entspannung. Und das, obwohl ich fast nie trinke. Ich erzähl das nur, damit Dir klar wird dass Menschen den Alkohol wirklich sehr unterschiedlich verarbeiten. Ich steh da am anderen Extrem, weshalb ich auch seltenst trinke - weil es mir eben nicht wirklich was gibt.
He marrocion,
das war ziemlich heftig was du dir da geleistet hast.
Lenke mal nicht von deinem Thema ab.
Du hast ein Alkoholproblem und m.E. tatsächlich eine schizoide Persönlichkeitsstörung.
Zumindest lese ich das aus deinen Beiträgen.
Welches Mädel wäre denn etwas für dich mit diesen deinen Vorprägungen?
Das kann, wenn überhaupt nur jmd. in einer Beziehung ertragen, wenn er sich gefühlsmäßig verabschiedet.
Dafür gibt es keine Richtige.
Dir geht es nur um das Geben deiner Freundin.
Was bekommt sie von dir?
Sorry, das hört sich für mich ziemlich egozentrisch an.
Du kannst zwar versuchen eine Dame zu finden, doch die wird es nicht lange mit dir aushalten.
Verabschiede dich vom Alkohol und versuche ein bischen mehr Mitgefühl für deine Umgebung zu entwickeln.
LG
Pinotnoir
das war ziemlich heftig was du dir da geleistet hast.
Lenke mal nicht von deinem Thema ab.
Ich komm grad vom Sport und hab einen Gedankengang im Kopf, den ich gern hier ausführen würde.Sie mag eine schwierige Kindheit hinter sich haben, mit der Beziehung zu dir hat das wohl aber nichts zu tun.
Ich denke, ich hab vielleicht relativ früh erkannt, dass das Mädel mir nicht DAS geben kann, was ich gern hätte. Nur habe ich das nicht in mein Bewusstsein gelassen und innerlich verdrängt, weil ich vielleicht Angst hatte, mir das einzugestehen? Einzugestehen, dass es vielleicht doch nicht soo perfekt ist und ich loslassen sollte? Im Suff brach das dann bedauerlicherweise hervor.
Das muss mir aber wohl ein Experte beantworten.
Dennoch will ich nochmals unterstreichen, dass ich kein Monster bin!
Dass hier bei mir ein Problem vorliegt ist mir klar, ob das jedoch gravierend ist und drei Ausrufezeichen verdient hat, ist Ansichtssache. Ich denke meine oben geschilderte These trifft das ganz gut. Daran hab ich nun zu arbeiten, damit es in Zukunft nicht mehr passiert. Eine Alternative wäre auch, sich mal eine Dame zu suchen, die mir DAS geben kann, wonach ich strebe.
Du hast ein Alkoholproblem und m.E. tatsächlich eine schizoide Persönlichkeitsstörung.
Zumindest lese ich das aus deinen Beiträgen.
Welches Mädel wäre denn etwas für dich mit diesen deinen Vorprägungen?
Das kann, wenn überhaupt nur jmd. in einer Beziehung ertragen, wenn er sich gefühlsmäßig verabschiedet.
Dafür gibt es keine Richtige.
Dir geht es nur um das Geben deiner Freundin.
Was bekommt sie von dir?
Sorry, das hört sich für mich ziemlich egozentrisch an.
Du kannst zwar versuchen eine Dame zu finden, doch die wird es nicht lange mit dir aushalten.
Verabschiede dich vom Alkohol und versuche ein bischen mehr Mitgefühl für deine Umgebung zu entwickeln.
LG
Pinotnoir
Kann ich mir bei deiner Intelligenz nicht vorstellen, dass du im Normalzustand zu Aggressionen neigst. Du WEISST, dass das ein No-go ist. Und dann wirst du kaum gegen deine Überzeugungen handeln.Ich kann verletzend sein und auch hin und wieder aggressiv reagieren, aber selten. Wenn sowas vorkommt, dann kommt in selbigen Zuge auch gleich die Entschuldigung, sofern es eine Person betrifft.
Aber es ist völlig okay, wenn du Angst vor diesen "Aussetzern" hast und das "behandeln" lassen willst.
Hast du denn schon einmal solche Züge im nüchternen Zustand an dir bemerkt? Kochte vielleicht deine kleine Seele, wenn du mit dem Auto im Stau stehst und keine Zeit hast? ;) Ist ja immer das beste Beispiel für Aggressionen. ;) Ja, Autofahren macht aggressiv. Und wer sich dort schon nicht unter Kontrolle hat, der hat gute Chancen, auch mal bei anderer Gelegenheit auszurasten. Wobei schimpfen im Auto harmlos ist. ;)
Aber das ist doch alles noch nicht sooo lange her. :trost: Das ist doch ganz selbstverständlich, dass dich das alles noch sehr mitnimmt und beschäftigt. :trost: Ein bissel Geduld musst du schon haben.
Tja, das schnelle Verlieben... :cool: ... hat halt auch so seine Tücken. :cool:
Ich weiß ja, dass das alles nicht soo lange ging. Dennoch kann ich das nicht soo leicht bewältigen. Es war zu intensiv und zu schön. Ich hätte gehofft, das läuft noch länger rund. Ich hänge da sehr viel Herzblut rein. Irgendein weibliches Wesen wird das wohl hoffentlich irgendwann mal mehr zu schätzen wissen, als bisherige Kandidatinnen.
Dein Körper verarbeitet Alkohol offensichtlich sehr schlecht, wenn die Black-Out-Grenze schon so früh einsetzt. Das wiederum heißt, dass Du anfälliger für den Alkohol bist.Über die Blackouts bin ich mir im Klaren.
Ich finde das bemerkenswert, dass Du Dich in Kenntnis des Problems dreimal an die Blackout-Grenze herangetrunken hast. Dass es Dir wichtiger war, zu trinken, als die Freundin glücklich zu sehen.
Ich wünsche Dir, dass Du die Probleme nicht so sehr woanders suchst, sondern Dir vor allem erst einmal klar wirst, weshalb Du so viel trinkst, dass Du die Dinge nicht mehr im Griff hast. Schon aus Selbstschutz würde das niemand machen, der rational gesteuert ist. Warum machst Du das?
Wie ich in meinem Ausgangspost geschrieben habe, waren es Ausnahmesituationen. Am Festival trinkt man halt mal das ein oder andere Bier. Da war ja noch gar kein Bewusstsein vorhanden, dass zwischen uns was eskalieren könnte. Der zweite Zwist war nach einer Hochzeit, wo man fast ausschließen konnte, dass man sich begegnet. Die Hochzeit war halt feucht fröhlich. Dritter Konflikt war auch nicht vorhersehbar. Unglückliche Umstände, dass man sich begegnet ist und nochdazu SIE den Kontakt zu mir suchte, obwohl ich den Ignoriermodus soo gut am Laufen hatten.
Ich hab die Dinge meist schon bei den Filmrissen im Griff. Ich weiß lediglich nichts mehr vom Abend. Aber ich tick nicht jedes Mal aus. Ich kann auch normal gehen. Normal reden. Man merkts mir oft gar nicht an, dass ich getrunken habe.
He marrocion,das war ziemlich heftig was du dir da geleistet hast.Ich weiß nicht, wo ich denn vom Thema ablenke?
Lenke mal nicht von deinem Thema ab.
Sie mag eine schwierige Kindheit hinter sich haben, mit der Beziehung zu dir hat das wohl aber nichts zu tun.
Du hast ein Alkoholproblem und m.E. tatsächlich eine schizoide Persönlichkeitsstörung.
Zumindest lese ich das aus deinen Beiträgen.
Welches Mädel wäre denn etwas für dich mit diesen deinen Vorprägungen?
Das kann, wenn überhaupt nur jmd. in einer Beziehung ertragen, wenn er sich gefühlsmäßig verabschiedet.
Dafür gibt es keine Richtige.
Dir geht es nur um das Geben deiner Freundin.
Was bekommt sie von dir?
Sorry, das hört sich für mich ziemlich egozentrisch an.
Du kannst zwar versuchen eine Dame zu finden, doch die wird es nicht lange mit dir aushalten.
Verabschiede dich vom Alkohol und versuche ein bischen mehr Mitgefühl für deine Umgebung zu entwickeln.
LG
Pinotnoir
Ich weiß auch nicht, wie du zu dem Schluss kommst, ich bin nur auf das "Geben" meiner Freundin aus?
Ich weiß auch nicht, wie du dir zusammenreimst, ich wäre egozentrisch?
Wie kommst du denn darauf, ich würde in einer Beziehung nichts geben?
Du wolltest doch wissen was bei dir schief gelaufen ist und hinterfrägst dein Handeln und hast ein Alk-Problem.
Nun behauptest du plötzlich sie wäre nicht die Richtige, obwohl du sie schlecht behandelst?
Das meine ich mit Ablenkung.
Du behauptest, eine andere Dame könne dir das Geben was du brauchst.
Zuallererst hast DU zu geben ohne zu erwarten.
Alles andere ist egozentrisch und egoistisch.
Bist du an einer Lösung deines Problems tatsächlich interessiert?
LG Pinotnoir
Nun behauptest du plötzlich sie wäre nicht die Richtige, obwohl du sie schlecht behandelst?
Das meine ich mit Ablenkung.
Du behauptest, eine andere Dame könne dir das Geben was du brauchst.
Zuallererst hast DU zu geben ohne zu erwarten.
Alles andere ist egozentrisch und egoistisch.
Bist du an einer Lösung deines Problems tatsächlich interessiert?
LG Pinotnoir
Ich hinterfrage mein Handeln. Ich steh auch dazu, wenn ich sage, ich hab ein Problem. Ich lenke da gar nicht ab und will etwas schön reden.
Es war allerdings eine These die einleuchtend und greifbar für mich scheint. Ich weiß die Lösung leider auch nicht, warum das so lief. Aber wenn ich in mich reinhorche, mag das wohl am ehesten stimmen.
Ja, andere Damen könnten mir das geben. Zeichen, wo man merkt, dass man geliebt und gebraucht wird. Mal eine nette unerwartete SMS, einen spontanen Anruf, ein kleines Geschenk, Zärtlichkeiten, aufbauende Worte...all das, was ICH ihr mehrfach gegeben habe und noch vieles mehr. Ich erwarte echt nicht viel.
Ich bin an einer Lösung/Hilfe interessiert, deswegen gehe ich genau in 30 Minuten zu einem Psychothreapeuth und vertraue mich dem an. Mal schaun, wie sehr er in mir einen Egoist erkennt.
Es war allerdings eine These die einleuchtend und greifbar für mich scheint. Ich weiß die Lösung leider auch nicht, warum das so lief. Aber wenn ich in mich reinhorche, mag das wohl am ehesten stimmen.
Ja, andere Damen könnten mir das geben. Zeichen, wo man merkt, dass man geliebt und gebraucht wird. Mal eine nette unerwartete SMS, einen spontanen Anruf, ein kleines Geschenk, Zärtlichkeiten, aufbauende Worte...all das, was ICH ihr mehrfach gegeben habe und noch vieles mehr. Ich erwarte echt nicht viel.
Ich bin an einer Lösung/Hilfe interessiert, deswegen gehe ich genau in 30 Minuten zu einem Psychothreapeuth und vertraue mich dem an. Mal schaun, wie sehr er in mir einen Egoist erkennt.
Ich hinterfrage mein Handeln.Nein. Genau das machst du nicht!!!
Du machst es wie jeder, der ein Alkohol-Problem hat: Du verdrängst es und findest 1000 Ausreden, was es sonst sein könnte. Und das ist dein einzigstes Problem. Du blendest z.B. aus, was Alkohol für eine Wirkung haben kann. Du kannst mir doch nicht erzählen, dass du nicht weißt, wie die Wirkung ist. Sooo jung bist du nicht mehr und du wirst auch schon mehr als genug darüber gelesen und gehört haben. Z.B. auch in der Fahrschule.
Dann bringst du sie mit ins Spiel, obwohl es einzig und allein dein Problem ist. Versteckst dich sozusagen hinter ihr.
Und dann kommst du hier mit irgendwelchen "Krankheiten" bzw. deren Symptomen. :mauer: Hallo? Das sind AUSREDEN!!!
Sooo doof sind wir hier nun nicht, dass wir das nicht merken. Und spätestens nach dem 3. Gespräch mit einem Arzt oder Therapeuten, wird dir ebenfalls gesagt werden, dass dein einzigstes Problem der Alk ist.
Dann halt dich doch mal 3 Monate zurück. Trink nix. Wenn´s dir schwerfällt, bild dir ein, du darfst keinen trinken, weil du krank bist und durch den Alk sterben könntest. Ist auch nicht sooo weit hergeholt, denn wer mit der Leber, Galle oder Bauchspeicheldrüse Probleme hat, darf auch keinen trinken.
Und ja, sie wird Schluss gemacht haben, weil sie nicht wieder das Gleiche wie mit ihrem Vater erleben will. Sie will keinen Alki mehr haben!!!! Weiter nichts. Sie hat Vergleiche gezogen und nen Schreck bekommen, dass sie jetzt wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Und das wollte sie sich nicht antun.
Natürlich hinterfrage ich mein Handeln. Würde ich das nicht tun, hätte es hier nie einen Post von mir gegeben. Ich verdränge auch nichts und such auch keine Ausreden. Ich versteck mich auch nicht hinter ihr.
Aber angenommen ich wäre am Festival nüchtern gewesen und es wäre nicht zum Eklat gekommen, dann hätte ich das Verstoßen in mich reingefressen. Dass sie ein Begrüßungsbussi verweigert, dass sie eine Umarmung verweigert, dass einem Gespräch aus dem Wege geht...das als angebliche Freundin, die für einen Gefühle hegen soll und der man wahrlich viel bis dato entgegengebracht hat.
Dann wären ähnliche Dinge noch fünf mal passiert, bis ich vielleicht dann explodiert wäre und ihr das ganze an den Kopf geknallt hätte.
So kam es halt durch den Alkohol durch das Sinken der Hemmschwelle eher und drastischer zum Ausbrauch - klar ist das scheisse und kann man als Alkohol-Problem bezeichnen, aber so wie du das siehst, ist es definitiv nicht richtig.
Mir fällt es überhaupt nicht schwer, nichts zu trinken, tu ich auch in der Regel nicht. Bin sportlich ambitioniert und will und kann es mir gar nicht leisten. Bleib bitte sachlich, ich hab nie erwähnt, dass es mir schwerfallen würde.
Man kann mir ja nahelegen, dass Alkohol mir nicht gut tut und mich zu Kurzschlusshandlungen hinreisst und mich verletzend und jähzornig werden lässt. Das unterschreibe ich.
Ich könnte ja jetzt alles aus deiner/eurer Sicht gipfeln, indem ich erwähne, dass eher meine Herzensdame ein Alkoholproblem hat. Oder ist es für eine Dame diesen Alters normal, über ein Jahr hinweg am Wochenende sich zweimal so zu betrinken, dass der letzte Tropfen erst am Tag danach um die Mittagszeit geflossen ist?
Aber angenommen ich wäre am Festival nüchtern gewesen und es wäre nicht zum Eklat gekommen, dann hätte ich das Verstoßen in mich reingefressen. Dass sie ein Begrüßungsbussi verweigert, dass sie eine Umarmung verweigert, dass einem Gespräch aus dem Wege geht...das als angebliche Freundin, die für einen Gefühle hegen soll und der man wahrlich viel bis dato entgegengebracht hat.
Dann wären ähnliche Dinge noch fünf mal passiert, bis ich vielleicht dann explodiert wäre und ihr das ganze an den Kopf geknallt hätte.
So kam es halt durch den Alkohol durch das Sinken der Hemmschwelle eher und drastischer zum Ausbrauch - klar ist das scheisse und kann man als Alkohol-Problem bezeichnen, aber so wie du das siehst, ist es definitiv nicht richtig.
Mir fällt es überhaupt nicht schwer, nichts zu trinken, tu ich auch in der Regel nicht. Bin sportlich ambitioniert und will und kann es mir gar nicht leisten. Bleib bitte sachlich, ich hab nie erwähnt, dass es mir schwerfallen würde.
Man kann mir ja nahelegen, dass Alkohol mir nicht gut tut und mich zu Kurzschlusshandlungen hinreisst und mich verletzend und jähzornig werden lässt. Das unterschreibe ich.
Ich könnte ja jetzt alles aus deiner/eurer Sicht gipfeln, indem ich erwähne, dass eher meine Herzensdame ein Alkoholproblem hat. Oder ist es für eine Dame diesen Alters normal, über ein Jahr hinweg am Wochenende sich zweimal so zu betrinken, dass der letzte Tropfen erst am Tag danach um die Mittagszeit geflossen ist?
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