Schwere Krise
2 Antworten1'039 AufrufeGestartet von Erik777 ·
Erik777Themenstart
Hallo,
ich weiß nicht mehr weiter. Bin 19 und seit etwa 5 Jahren fast täglich mit einem Mädchen beschäftigt, dass auf meine Schule geht.
Schon als ich sie das erste mal gesehen hab wusste ich, sie ist es, selbst als ich noch nichtmal ihren Namen kannte, hab ich jeden Tag darauf gewartet, dass cih sie endlich treffe, hab mich nach ihr gesehnt. Einige Zeit später lerne ich sie kennen, wir verstanden uns, fast zu gut, unsere Interessen sind sehr ähnlich.Ich lerne sie besser kennen, begriff ihre Probleme und Ihre EInstellung zu dingen zu begreifen, und sie verstand mich, das merkte ich ganz deutlich. In den ganzen 5 Jahren kam ich ie von ihr weg, selbst eine mehrmonatige Beziehung mit einer anderen war im Endeffekt, wie ich feststellte, nur ein Ersatz, ein Ersatz für die Liebe, nach der ich mich Sehne, nach dem Kontakt zu ihr.
Es gab Phasen, da versuchte ich, das alles zu ignorieren, ich arbeitete viel neben der Schule, verplante meinen tag, hatte wenig Zeit. Aber in Momenten, wo ich alleine bin, Zeit zum nachdenken habe, merkte ich schnell, dass irgendetwas in meinem Leben fehlte.
Das Hauptprblem seit dem war wohl, dass ich schon immer probleme hab, mich menschen zu öffnen, ich kann mit jemanden smalltalk führen, kann lustig sein, werde auch als sehr ernsthaft und meinem alter voraus eingeschätzt, aber ich konnte nie zu jemanden ein inniges verhältnis eingehen, mich öffnen, was oft zu depressionen führte, die ich teilweise tagelang allein auslebte und mich in bücher vergrub. Das ist auch das Problem, warum ich schwer jemanden näher kennenlerne, in letzter Zeit hab ich wieder verstärkt problme, auf leute zuzugehen oder ihnen in die Augen zu schauen.
Seit etwa 2 bis drei monaten ist das ganze nun wohl auf seinem höhepunkt. Mein Kontakt zu ihr intensivierte sich, und meine Liebe auch. Hinzukam, dass ich nun einiges mehr über sie erfuhr. Sie hat teilweise ähnliche Problem wie ich, aknn sich auch nicht so richtig öffnen, steht einer Beziehung kritisch gegenüber, weil sie schlechte erfahrungen hatte. wie sie zu mir steht, wusste ich dagegen nicht, mal dahcte ich sie wolle mehr, dann wieder nicht.
Schließlich sah ich in einer Krisenzeit vor einigen Wochen den einzigen Ausweg, den KOntakt zu ihr abzubrechen, was nicht so leicht möglich war, weil ich sie täglich sah. Das war für mich keine leichte Entscheidung, im Gegenteil, meine Sehnsucht nach ihr war so stark, dass mein erster gedanke am morgen und mein letzter vor dem einschlafen ihr gewidmet war, ich brach auch zunehmend den kontakt zu meiner umwelt, weil ich mir dachte, dass ist nicht was du suchst. Egal unter wievielen freunden ich bin oder wieviele partys ich besuche, innerlich hatte ich immer ein starkes gefühl von einsamkeit und sehnsucht nach jemanden, der einem eben nicht nur zum biertrinken einläd, dem man sich hingeben kann; nach ihr!
Ich zog mich zurück, mein Tag bestand neben der Schule aus langen Spaziergängen, Büchern und Musik machen.
Sie bemerkte meine Krise, stellte mich mehrere male verzweifelt zur Rede, war wohl auch ziemlich ratlos; aber ich wurde mit jedem leidvollen Tag äußerlich immer kälter, reagierte abblockend, konnte ihr nichtmehr in die augen schauen, jede Begegnung eine Qual und doch so voller Erfüllung. Dabei fühlte ich in dieser Zeit für sie soviel wie ich wohl nie für jemandem empfunden habe. Auf sie konzentrierte sich mein gesamtes Denken, alles was ich tat, selbst meine Interessen und Berufsentscheidungen schienen durch die Sehsucht nach ihr geleitet zu sein - für wenige Stunden fühle ich mich dann wenigstens gedanklich zu ihr verbunden, auch wenn es mittlerweile nur eine fanatistische scheinwelt war, die nichts mehr mit der Realität zu tun hatte. Teilweise bemerkte ich auch, dass es mir eine Befriedigung beriet, wenn ich merke, dass ich sie kränke, dass sie verzweifelt ist, denn das war das einzige, was ich in ihr noch auslösen konnte, ich war teilweise sehr abweisend zu ihr.
Vor einigen Tagen stellte sie mich dann nochein letztes mal zur rede, so hatte ich sie noch nie gesehn, sie war aufgelöst, sosehr hätte ich sie einfach in den Arm nehmen wollen und hätte mir gewünscht, alles wäre vergessen. An diesem tag erfuhr sie, was ich für sie empfinde, was sie mir bedeutet und ich bat sie, dass wir uns nihct mehr sehen, bis alles vorbei ist. Sie sagte nichts dazu, wir gingen einfach so auseinander ohne zu wissen, was der andere denkt, was daraus werden soll. Ab und zu sah ich sie danach, ich hab nun fast schon eine Wand zwischen ihr und mir aufgebaut, wir grüßen uns nur noch, als wäre sie eine völlig unbekannte für mich. Einerseits belastet mich das stark, denn meine Liebe zu ihr ist ungebrochen und nach jeder Begenung quält mich mein schlechtes Gewissen; ich möchte ihr nicht wehtun. Oft guckt sie mich halb fragend, halb verachtend an, wenn wir uns sehen. Zwar sagt sie mir, als ich sie vor kurzem noch einmal sah und mich nun erstmals dazu durchgerungen hatte, mich für alles zu entschuldigen und die mauer zu brechen, dass sie mich niemals dafür hassen könnte oder mir die freundschaft kündigen würde; sie verstehe mich und ich solle mir keine sorgen machen. Doch ich bermerke, wie stark auch sie das belastet und wie froh sie gewesen wäre, wenn es nie sowiet gekommen wäre. In den letzten Tagen hatten wir nahezu keinen Kontakt mehr (wie ich sie gebten hab).
Ich hab meine Kontakte zu anderen wieder intensiviert, unternehme jetzt fast jeden Tag etwas mit anderen aber es will nicht vorbei gehen. DIe Welt ist leer ohne sie, jeden tag warte ich, dass sie mich anruft, dass ich ihr wenigstens begegne.
Ich kann nicht von ihr weg, alles bindet mich an sie. Wenn ich manchmal Musik höre oder selber spiele, muss ich einfach anfangen zu weinen.
Ich merke nun auch, wie sehr eigentlich alles was ich in den letzten Jahren so mache, von der Sehnsucht nach Liebe erfüllt ist. Ist das nicht sowieso das einzige große Ziel, weshalb man überhaupt lebt, überhaupt arbeitet, lernt und strebt? Manchmal kommts mir jedenfalls so vor. Und was ist, wenn dieses Wunsch nach Liebe aussichtslos erscheint, ist dann alles andere auch aussichtslos?
In diesen Tagen spüre ich auch ein unheimlich starkes gefühl von vergänglichkeit, ich hab erstmal den eindruck, den großteil meiner jugendlichen Jahre verpasst zu haben (bitte nicht lachen), mit ihr geht der Traum zu ende, der mir diese Zeit so versüßt hat - ich hab ehrlich gesagt fast schon angst, älter zu werden denn das was ich in ihr sehe, werde ich wohl niemehr wiederentdecken. Oft hatte ich schon überlegt, ob ich nicht langsam alles beenden sollte, aber das bringt ja nun auch nichts, außerdem wäre ich viel zu faul dazu :-)
Dennoch, ich kann mir nicht vorstellen, eine andere zu finden, sie ist für mich fast wie seelenverwandt, versteht mich, ist besorgt, sie ist die erste, wo ich das gefühl hab, dass ich ihr etwas bedeute, dass ich nicht nur ein Arbeitstier bin, der immer brav seine Lesitungen erfüllt.
So soviel zu meinem Problem, klingt alles bissel psycho, tut mir leid, aber schreiben hilft mir ungemein. Natürlich wäre es falsch auf eine beziehung zu hoffen, meine seelische Lage wäre niemals eine Grundlage dafür und für keinen Menschen zumutbar. Aber dennoch weiß ich nicht wohin, die Stunden werden fast unerträglich für mich, Sachen die mich früher interessiert haben, die mir Spaß machten, sind völlig nebensächlich geworden. Ich bereue mittlerweile auch, ihr das alles gesagt zu haben. Hätte ich weiterhin alles verheimlicht und meine Vision im stillen Kämmerlein ausgelebt, hätte ich jetzt zumindest noch eine gute Freundschaft zu ihr, aber nun ist alles vorbei, alles aus.
Bye Erik
ich weiß nicht mehr weiter. Bin 19 und seit etwa 5 Jahren fast täglich mit einem Mädchen beschäftigt, dass auf meine Schule geht.
Schon als ich sie das erste mal gesehen hab wusste ich, sie ist es, selbst als ich noch nichtmal ihren Namen kannte, hab ich jeden Tag darauf gewartet, dass cih sie endlich treffe, hab mich nach ihr gesehnt. Einige Zeit später lerne ich sie kennen, wir verstanden uns, fast zu gut, unsere Interessen sind sehr ähnlich.Ich lerne sie besser kennen, begriff ihre Probleme und Ihre EInstellung zu dingen zu begreifen, und sie verstand mich, das merkte ich ganz deutlich. In den ganzen 5 Jahren kam ich ie von ihr weg, selbst eine mehrmonatige Beziehung mit einer anderen war im Endeffekt, wie ich feststellte, nur ein Ersatz, ein Ersatz für die Liebe, nach der ich mich Sehne, nach dem Kontakt zu ihr.
Es gab Phasen, da versuchte ich, das alles zu ignorieren, ich arbeitete viel neben der Schule, verplante meinen tag, hatte wenig Zeit. Aber in Momenten, wo ich alleine bin, Zeit zum nachdenken habe, merkte ich schnell, dass irgendetwas in meinem Leben fehlte.
Das Hauptprblem seit dem war wohl, dass ich schon immer probleme hab, mich menschen zu öffnen, ich kann mit jemanden smalltalk führen, kann lustig sein, werde auch als sehr ernsthaft und meinem alter voraus eingeschätzt, aber ich konnte nie zu jemanden ein inniges verhältnis eingehen, mich öffnen, was oft zu depressionen führte, die ich teilweise tagelang allein auslebte und mich in bücher vergrub. Das ist auch das Problem, warum ich schwer jemanden näher kennenlerne, in letzter Zeit hab ich wieder verstärkt problme, auf leute zuzugehen oder ihnen in die Augen zu schauen.
Seit etwa 2 bis drei monaten ist das ganze nun wohl auf seinem höhepunkt. Mein Kontakt zu ihr intensivierte sich, und meine Liebe auch. Hinzukam, dass ich nun einiges mehr über sie erfuhr. Sie hat teilweise ähnliche Problem wie ich, aknn sich auch nicht so richtig öffnen, steht einer Beziehung kritisch gegenüber, weil sie schlechte erfahrungen hatte. wie sie zu mir steht, wusste ich dagegen nicht, mal dahcte ich sie wolle mehr, dann wieder nicht.
Schließlich sah ich in einer Krisenzeit vor einigen Wochen den einzigen Ausweg, den KOntakt zu ihr abzubrechen, was nicht so leicht möglich war, weil ich sie täglich sah. Das war für mich keine leichte Entscheidung, im Gegenteil, meine Sehnsucht nach ihr war so stark, dass mein erster gedanke am morgen und mein letzter vor dem einschlafen ihr gewidmet war, ich brach auch zunehmend den kontakt zu meiner umwelt, weil ich mir dachte, dass ist nicht was du suchst. Egal unter wievielen freunden ich bin oder wieviele partys ich besuche, innerlich hatte ich immer ein starkes gefühl von einsamkeit und sehnsucht nach jemanden, der einem eben nicht nur zum biertrinken einläd, dem man sich hingeben kann; nach ihr!
Ich zog mich zurück, mein Tag bestand neben der Schule aus langen Spaziergängen, Büchern und Musik machen.
Sie bemerkte meine Krise, stellte mich mehrere male verzweifelt zur Rede, war wohl auch ziemlich ratlos; aber ich wurde mit jedem leidvollen Tag äußerlich immer kälter, reagierte abblockend, konnte ihr nichtmehr in die augen schauen, jede Begegnung eine Qual und doch so voller Erfüllung. Dabei fühlte ich in dieser Zeit für sie soviel wie ich wohl nie für jemandem empfunden habe. Auf sie konzentrierte sich mein gesamtes Denken, alles was ich tat, selbst meine Interessen und Berufsentscheidungen schienen durch die Sehsucht nach ihr geleitet zu sein - für wenige Stunden fühle ich mich dann wenigstens gedanklich zu ihr verbunden, auch wenn es mittlerweile nur eine fanatistische scheinwelt war, die nichts mehr mit der Realität zu tun hatte. Teilweise bemerkte ich auch, dass es mir eine Befriedigung beriet, wenn ich merke, dass ich sie kränke, dass sie verzweifelt ist, denn das war das einzige, was ich in ihr noch auslösen konnte, ich war teilweise sehr abweisend zu ihr.
Vor einigen Tagen stellte sie mich dann nochein letztes mal zur rede, so hatte ich sie noch nie gesehn, sie war aufgelöst, sosehr hätte ich sie einfach in den Arm nehmen wollen und hätte mir gewünscht, alles wäre vergessen. An diesem tag erfuhr sie, was ich für sie empfinde, was sie mir bedeutet und ich bat sie, dass wir uns nihct mehr sehen, bis alles vorbei ist. Sie sagte nichts dazu, wir gingen einfach so auseinander ohne zu wissen, was der andere denkt, was daraus werden soll. Ab und zu sah ich sie danach, ich hab nun fast schon eine Wand zwischen ihr und mir aufgebaut, wir grüßen uns nur noch, als wäre sie eine völlig unbekannte für mich. Einerseits belastet mich das stark, denn meine Liebe zu ihr ist ungebrochen und nach jeder Begenung quält mich mein schlechtes Gewissen; ich möchte ihr nicht wehtun. Oft guckt sie mich halb fragend, halb verachtend an, wenn wir uns sehen. Zwar sagt sie mir, als ich sie vor kurzem noch einmal sah und mich nun erstmals dazu durchgerungen hatte, mich für alles zu entschuldigen und die mauer zu brechen, dass sie mich niemals dafür hassen könnte oder mir die freundschaft kündigen würde; sie verstehe mich und ich solle mir keine sorgen machen. Doch ich bermerke, wie stark auch sie das belastet und wie froh sie gewesen wäre, wenn es nie sowiet gekommen wäre. In den letzten Tagen hatten wir nahezu keinen Kontakt mehr (wie ich sie gebten hab).
Ich hab meine Kontakte zu anderen wieder intensiviert, unternehme jetzt fast jeden Tag etwas mit anderen aber es will nicht vorbei gehen. DIe Welt ist leer ohne sie, jeden tag warte ich, dass sie mich anruft, dass ich ihr wenigstens begegne.
Ich kann nicht von ihr weg, alles bindet mich an sie. Wenn ich manchmal Musik höre oder selber spiele, muss ich einfach anfangen zu weinen.
Ich merke nun auch, wie sehr eigentlich alles was ich in den letzten Jahren so mache, von der Sehnsucht nach Liebe erfüllt ist. Ist das nicht sowieso das einzige große Ziel, weshalb man überhaupt lebt, überhaupt arbeitet, lernt und strebt? Manchmal kommts mir jedenfalls so vor. Und was ist, wenn dieses Wunsch nach Liebe aussichtslos erscheint, ist dann alles andere auch aussichtslos?
In diesen Tagen spüre ich auch ein unheimlich starkes gefühl von vergänglichkeit, ich hab erstmal den eindruck, den großteil meiner jugendlichen Jahre verpasst zu haben (bitte nicht lachen), mit ihr geht der Traum zu ende, der mir diese Zeit so versüßt hat - ich hab ehrlich gesagt fast schon angst, älter zu werden denn das was ich in ihr sehe, werde ich wohl niemehr wiederentdecken. Oft hatte ich schon überlegt, ob ich nicht langsam alles beenden sollte, aber das bringt ja nun auch nichts, außerdem wäre ich viel zu faul dazu :-)
Dennoch, ich kann mir nicht vorstellen, eine andere zu finden, sie ist für mich fast wie seelenverwandt, versteht mich, ist besorgt, sie ist die erste, wo ich das gefühl hab, dass ich ihr etwas bedeute, dass ich nicht nur ein Arbeitstier bin, der immer brav seine Lesitungen erfüllt.
So soviel zu meinem Problem, klingt alles bissel psycho, tut mir leid, aber schreiben hilft mir ungemein. Natürlich wäre es falsch auf eine beziehung zu hoffen, meine seelische Lage wäre niemals eine Grundlage dafür und für keinen Menschen zumutbar. Aber dennoch weiß ich nicht wohin, die Stunden werden fast unerträglich für mich, Sachen die mich früher interessiert haben, die mir Spaß machten, sind völlig nebensächlich geworden. Ich bereue mittlerweile auch, ihr das alles gesagt zu haben. Hätte ich weiterhin alles verheimlicht und meine Vision im stillen Kämmerlein ausgelebt, hätte ich jetzt zumindest noch eine gute Freundschaft zu ihr, aber nun ist alles vorbei, alles aus.
Bye Erik
lieber erik!
kann - wie immer - keine schlauen tipps geben - kann dir nur eins sagen - das, was du geschrieben hast, hat mich total berührt - so, genau so ist das leben - zumindestens meins.
hab auch immer skrupel, so jemandem jungen wie dir zu sagen, dass es mir mit 40 noch ganz genauso geht, möcht niemanden erschrecken oder deprimieren, dein leben kann ja ganz anders verlaufen, vielleicht bist ja schon mit 20 verheiratet und glücklich bis ans ende deiner tage - würds dir wünschen.
aber mein leben schaut genauso aus - verlieben und versuchen und verzweifeln und wieder versuchen und leiden und mit leuten einsam und ohne leute einsam und immer wieder der gedanke, wozu das alles - für die hoffnung auf liebe. kann nicht aufhören, zu versuchen.
aber irgendwie ist es trotzdem ein leben, mit guten momenten und ganz schlechten, meins halt. manchmal kann ich es mir anschauen und sagen, es ist schon richtig so.
alles liebe
und vergiss nicht, du bist nicht allein
kann - wie immer - keine schlauen tipps geben - kann dir nur eins sagen - das, was du geschrieben hast, hat mich total berührt - so, genau so ist das leben - zumindestens meins.
hab auch immer skrupel, so jemandem jungen wie dir zu sagen, dass es mir mit 40 noch ganz genauso geht, möcht niemanden erschrecken oder deprimieren, dein leben kann ja ganz anders verlaufen, vielleicht bist ja schon mit 20 verheiratet und glücklich bis ans ende deiner tage - würds dir wünschen.
aber mein leben schaut genauso aus - verlieben und versuchen und verzweifeln und wieder versuchen und leiden und mit leuten einsam und ohne leute einsam und immer wieder der gedanke, wozu das alles - für die hoffnung auf liebe. kann nicht aufhören, zu versuchen.
aber irgendwie ist es trotzdem ein leben, mit guten momenten und ganz schlechten, meins halt. manchmal kann ich es mir anschauen und sagen, es ist schon richtig so.
alles liebe
und vergiss nicht, du bist nicht allein
heii erik...
deine geschichte erinnert mich sehr an meine eigene...ich kann dir so auch keinen rat geben, da ich es selber ja auch nicht hinkriege, aber vielleicht ist es ein bisschen tröstlich für dich, wenn du weisst, dass es anderen genauso geht...
auch ich bin seit ich auf meiner schule bin(4jahre nun) mit einem jungen, der ein jahr über mir ist, beschäftigt... wir haben uns immer sehr gut verstanden. ich bin aber auch eher schüchtern und wir hatten eigentlich nie soo viel mitendander zu tun. bis ich ihn diesen winter auf einem fest traf...ich war gerade alleine und wir haben uns sehr gut unterhalten. wir beide waren etwas angetrunken und so ist es dann gekommen, dass wir etwas miteinander hatten... er hat mich da auch gefragt, was mit mir los sei, ich sei irgendwie immer so stil und so(bin ich nicht immer, aber wenn er in meiner nähe ist :rolleyes: ... und dass er nicht wisse, ob er mich liebe, aber irgendwie wolle er mich jedesmal umarmen, wenn er mich sehe... na ja... ich bin dann irgendwann nach hause und habe das alles bereut und nicht gewusst, wie ich mich in der schule nun verhalten soll...
das ist jetzt alles schon ca. 6 monate her... er hat sich kurz danach mal bei mir entschuldigt und sonst haben wir nie mehr mitendander gesprochen... aber jeden tag sehen wir einader und er beobachtet mich oft...es ist so komisch...und es kommt irgendwie immer zu so blöden situationen...na ja...jetzt haben wir noch eine woche schule...und dann...ja dann geht er für ein jahr in ein austauschjahr...und auch wenn ich ihn dieses jahr vergessen könnte, wenn es vorbei ist, kommt er zurück-in unsere klasse... ich weiss überhaupt nicht, was ich davon halten soll und wie ich mich nächste woche verabschieden soll(nachdem wir ja seitdem nie mehr richtig mitenander gesprochen haben)...habe das gefühl, nie mehr so etwas für jemanden empfinden zu können...
hm....tut mir leid...ist ein wenig lang geworden und eigentlich ist das ja dein thread...
was wäre, wenn du nochmals versuchen würdest, mit ihr darüber zu sprechen? oder mit jemandem anderem? ich war selbst auch sehr lange zwar oft mit menschen zusammen, aber habe mich ihnen gegenüber nie wirklich geöffnet...aber manchmal braucht es nur eine kleine überwindung und dann ist man selbst erstaunt, wie gut der andere einem doch versteht...
auf jeden fall wünsche ich dir nur das beste... und es wird schon gut :]
deine geschichte erinnert mich sehr an meine eigene...ich kann dir so auch keinen rat geben, da ich es selber ja auch nicht hinkriege, aber vielleicht ist es ein bisschen tröstlich für dich, wenn du weisst, dass es anderen genauso geht...
auch ich bin seit ich auf meiner schule bin(4jahre nun) mit einem jungen, der ein jahr über mir ist, beschäftigt... wir haben uns immer sehr gut verstanden. ich bin aber auch eher schüchtern und wir hatten eigentlich nie soo viel mitendander zu tun. bis ich ihn diesen winter auf einem fest traf...ich war gerade alleine und wir haben uns sehr gut unterhalten. wir beide waren etwas angetrunken und so ist es dann gekommen, dass wir etwas miteinander hatten... er hat mich da auch gefragt, was mit mir los sei, ich sei irgendwie immer so stil und so(bin ich nicht immer, aber wenn er in meiner nähe ist :rolleyes: ... und dass er nicht wisse, ob er mich liebe, aber irgendwie wolle er mich jedesmal umarmen, wenn er mich sehe... na ja... ich bin dann irgendwann nach hause und habe das alles bereut und nicht gewusst, wie ich mich in der schule nun verhalten soll...
das ist jetzt alles schon ca. 6 monate her... er hat sich kurz danach mal bei mir entschuldigt und sonst haben wir nie mehr mitendander gesprochen... aber jeden tag sehen wir einader und er beobachtet mich oft...es ist so komisch...und es kommt irgendwie immer zu so blöden situationen...na ja...jetzt haben wir noch eine woche schule...und dann...ja dann geht er für ein jahr in ein austauschjahr...und auch wenn ich ihn dieses jahr vergessen könnte, wenn es vorbei ist, kommt er zurück-in unsere klasse... ich weiss überhaupt nicht, was ich davon halten soll und wie ich mich nächste woche verabschieden soll(nachdem wir ja seitdem nie mehr richtig mitenander gesprochen haben)...habe das gefühl, nie mehr so etwas für jemanden empfinden zu können...
hm....tut mir leid...ist ein wenig lang geworden und eigentlich ist das ja dein thread...
was wäre, wenn du nochmals versuchen würdest, mit ihr darüber zu sprechen? oder mit jemandem anderem? ich war selbst auch sehr lange zwar oft mit menschen zusammen, aber habe mich ihnen gegenüber nie wirklich geöffnet...aber manchmal braucht es nur eine kleine überwindung und dann ist man selbst erstaunt, wie gut der andere einem doch versteht...
auf jeden fall wünsche ich dir nur das beste... und es wird schon gut :]
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