Schwierige Situation/Grosse Liebe - nie glücklich??
2 Antworten841 AufrufeGestartet von rainstorm ·
rainstormThemenstart
Ich bin 18 und (mit kurzen Unterbrüchen) jetzt bald 4 Jahre mit meinem Freund zusammen. Ich weiss, wir sind sehr jung zusammengekommen...aber wir hatten schon beim ersten Gespräch eine sehr tiefe und besondere Verbindung...als ob wir uns schon seit Jahren kennen würden. Die Beziehung hat sich dann mit der Zeit zu einer wirklich sehr tiefen Liebe entwickelt. Wir hatten immer wieder Unstimmigkeiten und Streit, haben aber auch immer wieder zusammengefunden - es schien gar nicht anders möglich zu sein. Zeitweise waren wir auch sehr glücklich. Und selbst wenn wir es nicht waren - wir hatten das Gefühl, füreinander bestimmt zu sein, zueinander zu gehören - teilweise haben wir sogar schon entfernt darüber nachgedacht, eines Tages zu heiraten...das hört sich vielleicht naiv an, war es aber nicht. Es ist sehr schwierig zu beschreiben...aber vielleicht wisst ihr ja, was ich meine. Wir haben gemeinsam ziemlich wilde und schwierige Zeiten durchgemacht, er hat miterlebt wie ich vom Mädchen zur Frau geworden bin, und umgekehrt...Vor einem halben Jahr begannen wir dann, uns immer mehr zu distanzieren...bzw. vorallem er. Er zog sich zurück, redete nicht mehr wirklich mit mir darüber was er fühlte und wie es ihm ging. Sicher war auch ich mitschuldig, ich habe mich oft nicht so verhalten wie er es sich gewünscht hatte, und auch er hat mich oft enttäuscht. Es wurde dann immer schlimmer...im Herbst machten wir beide eine Liste mit den Dingen in der Beziehung/am anderen, die für uns positiv und negativ waren. Das Ergebnis war traurig - die negative Spalte war bei beiden ca. 4mal länger als die positive. Ich dachte, da wir jetzt ja die Hauptprobleme erkannt hätten, wäre es einfacher, sie in Zukunft anders anzupacken oder ganz zu vermeiden und war eigentlich hoffnungsvoll für einen Neuanfang...aber er sah keine Zukunft mehr für unsere Beziehung und trennte sich von mir. Für mich brach die Welt zusammen. Ich konnte es nicht ertragen, dass er jetzt so distanziert war wenn wir uns trafen, mich nicht mehr umarmte, mich nicht seine Hand halten liess...ich dachte, er liebt mich nicht mehr wirklich, und das war das schlimmste-ich konnte einfach nicht glauben, dass eine so tiefe Liebe wie unsere einfach so enden konnte. Ich habe im Verlauf der Beziehung so viel Geborgenheit von ihm bekommen, und plötzlich war sie weg, unerreichbar. Es war schrecklich. Er hat mich furchtbar verletzt mit seinem Verhalten und seinen Aussagen in der Trennungszeit. Es hätte nicht viel gefehlt und ich wäre depressiv geworden, meine Mutter wollte mich schon zum Arzt schleppen, ich konnte das Licht nicht mehr ausmachen aus Angst, wieder stundenlang im Dunkeln zu liegen und zu grübeln. Es gab Zeiten, da wäre ich fast wahnsinnig geworden von all den schlimmen Gedanken und dem Grübeln. Ich erstickte innerlich an meinem Schmerz. Ich wäre beinahe umgekommen in dieser Zeit, mich nur von Minute zu Minute zu schleppen fiel mir unendlich schwer. All meine Träume und Wünsche waren zerstört, und ich konnte nicht fassen, dass das, was ich so sicher und so tief in mir für die grosse und wahre Liebe gehalten hatte, so ein Ende finden sollte. Ich weiss, das klingt alles furchtbar dramatisch, aber es war wirklich so. Ich hab gleich wieder Tränen in den Augen, wenn ich das alles beim Aufschreiben wieder durchlebe, es ist noch sehr viel von diesem Schmerz und dieser Trauer und Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung in mir. Ich möchte nicht dass es so rüberkommt als ob ich mich selbst furchtbar bemitleide, das tue ich nicht, es ist nur schwierig, meine Situation so gut wie möglich zu beschreiben ohne diese Zustandsbeschreibungen. Wir haben uns trotz der Trennung immer wieder mal getroffen, und jedes Mal litt ich danach noch mehr. Eigentlich dumm von mir, ich weiss, aber ich konnte ihn nicht loslassen, und ich konnte die Hoffnung nie ganz verlieren, ihn zurückzubekommen. Wir hatten Karten für ein Musical, die wir schon vor der Trennung bestellt hatten, und weil es so lange dauerte, "musste" er bei mir schlafen, weil er nicht mehr nach Hause gekommen wäre - es kam, wie es kommen musste - wir schliefen miteinander und alle Gefühle waren wieder da, es war wie früher, wir waren uns wieder so nah und vertraut. Er sagte mir auch, dass er mich noch immer liebt und glaubt, dass er mich immer lieben werde - und das sagte er nicht einfach im Gefühlsüberschwang oder um mich ins Bett zu kriegen, sondern ganz nüchtern. Am Morgen sagte er dann, wir könnten es noch einmal versuchen, wenn ich damit klarkomme, dass er viel Zeit für sich braucht und wir uns weniger oft sehen als früher. Ich stimmte zu. Seither sind wir wieder zusammen, und wenn wir uns sehen, haben wir meistens eine schöne Zeit zusammen, was wir sehr geniessen. Wir haben sogar einen Tanzkurs angefangen. Aber ich habe schreckliche Angst davor, dass er mich wieder verlässt, was durchaus möglich wäre, weil für ihn in Hinsicht auf die Zukunft vieles ungewiss und unklar ist, also auch in Bezug auf unsere Beziehung. Er fehlt mir sehr oft. Ich habe auch schon direkt Torschlusspanik manchmal - dann denke ich, ich werde wohl nie von ihm loskommen, ich werde ihn mein ganzes Leben lang lieben und unglücklich sein, und ich werde nie jemanden finden wie ihn, der mich wirklich liebt und den ich lieben kann, jemand den ich heiraten werde und der der Vater meiner Kinder wird...etwas, was ich mir nach wie vor entgegen aller Vernunft von ihm wünsche. Wenn ich in einem Film eine Hochzeit sehe, tut mir das schrecklich weh. Ich habe solche Angst, nie glücklich zu werden... nie von ihm loszukommen...Er ist und bleibt meine grosse Liebe, und ich weiss nicht mehr, was ich tun soll, wie ich mich verhalten soll...manchmal komme ich auch ganz gut damit zurecht und bin beinahe glücklich. Aber oft tut es einfach nur schrecklich weh und macht mir Angst...
HaLLo rainstorm!!
erstmal was war denn jetzt der Grund, warum ihr wirklich schluss gemacht habt? war es nur, weil die negativen sachen überwogen??? hmm mach auch manchmal so eine tabelle im kopf und meistens ist es so, dass es viele negative sachen gibt, aber dann nach einem monat oder so, überwiegen wieder die positiven, so sind beziehungen halt :( (
hm also der grund von ihm würd michecht interessiern, und darf ich fragen, was denn jetzt so die negativen sachen waren wenn das nicht zu persönlich isT!!
also ich bin selbst 17 und ich versteh dich vollkommen, das is ganz normal dass du einfach in der trennungszeit unglücklich warst!!! hab auch meistens angst, dass ich meine große liebe verliere, das ist aba normal, weil man weiß ja, dass es fast bei jedem irgendwann aus ist, davor hat jeder mensch angst, also bist nicht die einzige :)
aber sei dir sicher dass er dich liebt, und hab nicht angst, dass er dich verlässt, wenn jeder aufpasst, dass ihr euch nicht streitet, dann könnt ihr ja glücklich sein oder?? oder warum hast du solche angst, dass er dich verlässt???
meld dich einfach und alles gute
LG saNdra
ps: bitte mach absätze das is leichter zum lesen :) )
erstmal was war denn jetzt der Grund, warum ihr wirklich schluss gemacht habt? war es nur, weil die negativen sachen überwogen??? hmm mach auch manchmal so eine tabelle im kopf und meistens ist es so, dass es viele negative sachen gibt, aber dann nach einem monat oder so, überwiegen wieder die positiven, so sind beziehungen halt :( (
hm also der grund von ihm würd michecht interessiern, und darf ich fragen, was denn jetzt so die negativen sachen waren wenn das nicht zu persönlich isT!!
also ich bin selbst 17 und ich versteh dich vollkommen, das is ganz normal dass du einfach in der trennungszeit unglücklich warst!!! hab auch meistens angst, dass ich meine große liebe verliere, das ist aba normal, weil man weiß ja, dass es fast bei jedem irgendwann aus ist, davor hat jeder mensch angst, also bist nicht die einzige :)
aber sei dir sicher dass er dich liebt, und hab nicht angst, dass er dich verlässt, wenn jeder aufpasst, dass ihr euch nicht streitet, dann könnt ihr ja glücklich sein oder?? oder warum hast du solche angst, dass er dich verlässt???
meld dich einfach und alles gute
LG saNdra
ps: bitte mach absätze das is leichter zum lesen :) )
Hallo Princezz!
Tut mir leid, dass ich so lange nicht geantwortet habe, war in den Ferien, aber die ganze Zeit krank ;(
Du hast recht, Absätze :) hab ich vor lauter Verzweiflung wohl vergessen :rolleyes:
Also, wir haben ja nicht gemeinsam Schluss gemacht, sondern es ging von ihm aus.
Der Grund bzw. die Gründe waren, dass er nach all dem was in der Zeit davor war, keine Zukunft mehr für unsere Beziehung sah und auch, dass er das Gefühl hatte, wir hätten viel zu oft "aufeinandergehockt" (was ich nicht unbedingt so sehe, es war nicht so, dass wir uns jeden Tag gesehen oder stundenlang telefoniert hätten oder sowas in der Art), und er sehr viel Zeit für sich selbst wollte.
Er hatte eine sehr schwierige Kindheit mit einem absoluten Unmensch von Vater und fand, dass jetzt für ihn der Zeitpunkt da sei, mal seine Vergangenheit sozusagen "anzupacken" und mit diesen Erlebnissen ein bisschen mehr ins Reine zu kommen...
Eigentlich fand ich das ja sehr gut, ich wollte schon lange, dass er damit anfängt, aber früher ging das wohl irgendwie noch nicht...allerdings tat/tut es mir sehr weh, dass er es ohne meine Hilfe und meinen Beistand tun will.
Das Vertrauen war auch nicht mehr da, das wir mal hatten.
Es ist auch so, dass er sich bisher (jetzt ist er 19) nie ausgetobt hat, er war nie der Typ der mit Kumpels in den Ausgang Party machen ging, hatte wohl auch damit zu tun dass er in der Familie viel Verantwortung übernahm (war für die kleineren Geschwister eine Art Ersatzvater), ausserdem war er früher immer der Aussenseiter und jetzt, da sein berufliches Umfeld anders ist, hat er plötzlich eine Menge Kollegen mit denen er Sachen unternimmt...auch das wäre ja eigentlich schön, wenn er nicht gleichzeitig mich hätte loswerden wollen.
Er hat ja auch gesagt, dass er sich eigentlich gut vorstellen könnte, mit anderen Frauen zu experimentieren, und ich habe wirklich Angst, dass er mich verlässt deswegen. Er würde mich aber nicht betrügen. Aufgrund dieser Aussage kann ich den Sex nicht mehr richtig geniessen, ich habe dauernd das Gefühl, ihm etwas bieten zu müssen, auch unterwäschetechnisch, ich bin schon dabei, mir eine Korsage zu kaufen - ich bin 18!! Was mir Sorgen macht, ist auch, dass ihm, wie er sagt, Sexualität sehr wichtig ist, er sich aber in der Beziehung nicht wirklich darum bemüht...das lässt mich schon denken, dass er sich anderes bzw. Andere wünscht...
Wenn es nur so wäre, dass nach einem Monat die positiven Dinge wieder überwiegen würden! Ist es eben nicht, auf jeden Fall nicht bei mir. Auch jetzt verletzt oder macht er mich traurig, praktisch am laufenden Band, durch seine Aussagen, sein Verhalten. Zwischendurch gibt es kleine Lichtblicke, aber die werden durch die Masse der Verletzungen meistens wieder erstickt.
Ich glaube nicht, dass er denkt, an unserem Vertrauensverhältnis hätte sich bisher was gebessert, ich auf jeden Fall denke es nicht. Ich kann ihm nicht vertrauen, wenn er mir gleichzeitig so oft und so sehr wehtut und links liegen lässt, weil ihm anderes wichtiger ist.
Das ist reiner Selbstschutz - wenn ich mich nicht von ihm distanzieren würde, könnte ich die Situation gar nicht aushalten.
Also, die wichtigsten negativen Dinge waren, dass er findet, ich interessiere mich nicht für das, was er erzählt, ich sei zu hysterisch in Bezug auf meine Angst, schwanger zu werden (es gab vor ein paar Monaten ein paar unschöne Situationen), dass ich zu passiv sei beim Sex, er sich sehr oft von mir eingeengt fühlt, dass ich oft genervt bin und ihn nicht wirklich so akzeptiere wie er ist. Er fand auch, ich hätte zu wenig aus meinem Äusseren gemacht, obwohl es immer er war, der erzählte, wie toll er es finde, dass ich so natürlich sei.
Vom Verstand her und auch aufgrund der Aussagen von anderen denke ich, dass ich schon nicht schlecht aussehe, aber er hat mir das Selbstvertrauen völlig genommen mit diesen Aussagen (andere Frauen, das mit dem Äusseren, mit dem Sex, etc.)
Von mir aus waren die wichtigsten negativen Dinge, dass ich mich sehr alleingelassen fühlte, er nicht mehr richtig mit mir redete und wenn, dann nicht über die Dinge, die ich wirklich gerne von ihm gewusst hätte, sondern über Elektronik und Philosophie (was auch teilweise begründet, dass er dachte, was er sagt interessiere mich nicht), dass ich mich nicht mehr geliebt fühlte und dass er sich so oft blöd anstellte (es treibt mich die Wände hoch wenn er, sobald ich z.B. etwas erwähne das er nicht sehr gut kennt fragt "Was xy?" - das ist hier vielleicht nicht so direkt nachvollziehbar). Und von beiden Seiten her das fehlende Vertrauen.
Ich weiss dass er mich liebt, das glaube ich ihm auch. Aber es hat mich schon sehr nachdenklich gemacht, dass er sich dann mir gegenüber trotzdem so verhalten hat, besonders nach der Trennung, und dass er mich einfach verlassen konnte und danach sogar noch sagen konnte, es gehe ihm jetzt besser...ich weiss ja nicht, aber ich glaube wirklich nicht dass ich einem Menschen so weh tun bzw. so egoistisch sein könnte, wenn ich ihn wirklich liebe!
Und das Streiten...momentan tun wirs nicht, aber ich bin wirklich unzufrieden und unglücklich in dieser Situation und wenn ich versuche, ihm die Gründe zu erklären hört er bestenfalls zu und sagt dann "Ich weiss auch nicht, was ich dazu sagen soll". Und obwohl ich so unzufrieden und unglücklich bin, kann ich nicht gehen.
Ich fühle mich ihm unterlegen und kämpfe mit aller Macht dagegen an...
Erzähl mir doch mal ein bisschen was von dir, das würde mich interessieren...
Ausserdem hab ich hier ja jetzt wirklich wieder einen kleinen Roman abgelassen :)
Liebe Grüsse, Rainstorm
Tut mir leid, dass ich so lange nicht geantwortet habe, war in den Ferien, aber die ganze Zeit krank ;(
Du hast recht, Absätze :) hab ich vor lauter Verzweiflung wohl vergessen :rolleyes:
Also, wir haben ja nicht gemeinsam Schluss gemacht, sondern es ging von ihm aus.
Der Grund bzw. die Gründe waren, dass er nach all dem was in der Zeit davor war, keine Zukunft mehr für unsere Beziehung sah und auch, dass er das Gefühl hatte, wir hätten viel zu oft "aufeinandergehockt" (was ich nicht unbedingt so sehe, es war nicht so, dass wir uns jeden Tag gesehen oder stundenlang telefoniert hätten oder sowas in der Art), und er sehr viel Zeit für sich selbst wollte.
Er hatte eine sehr schwierige Kindheit mit einem absoluten Unmensch von Vater und fand, dass jetzt für ihn der Zeitpunkt da sei, mal seine Vergangenheit sozusagen "anzupacken" und mit diesen Erlebnissen ein bisschen mehr ins Reine zu kommen...
Eigentlich fand ich das ja sehr gut, ich wollte schon lange, dass er damit anfängt, aber früher ging das wohl irgendwie noch nicht...allerdings tat/tut es mir sehr weh, dass er es ohne meine Hilfe und meinen Beistand tun will.
Das Vertrauen war auch nicht mehr da, das wir mal hatten.
Es ist auch so, dass er sich bisher (jetzt ist er 19) nie ausgetobt hat, er war nie der Typ der mit Kumpels in den Ausgang Party machen ging, hatte wohl auch damit zu tun dass er in der Familie viel Verantwortung übernahm (war für die kleineren Geschwister eine Art Ersatzvater), ausserdem war er früher immer der Aussenseiter und jetzt, da sein berufliches Umfeld anders ist, hat er plötzlich eine Menge Kollegen mit denen er Sachen unternimmt...auch das wäre ja eigentlich schön, wenn er nicht gleichzeitig mich hätte loswerden wollen.
Er hat ja auch gesagt, dass er sich eigentlich gut vorstellen könnte, mit anderen Frauen zu experimentieren, und ich habe wirklich Angst, dass er mich verlässt deswegen. Er würde mich aber nicht betrügen. Aufgrund dieser Aussage kann ich den Sex nicht mehr richtig geniessen, ich habe dauernd das Gefühl, ihm etwas bieten zu müssen, auch unterwäschetechnisch, ich bin schon dabei, mir eine Korsage zu kaufen - ich bin 18!! Was mir Sorgen macht, ist auch, dass ihm, wie er sagt, Sexualität sehr wichtig ist, er sich aber in der Beziehung nicht wirklich darum bemüht...das lässt mich schon denken, dass er sich anderes bzw. Andere wünscht...
Wenn es nur so wäre, dass nach einem Monat die positiven Dinge wieder überwiegen würden! Ist es eben nicht, auf jeden Fall nicht bei mir. Auch jetzt verletzt oder macht er mich traurig, praktisch am laufenden Band, durch seine Aussagen, sein Verhalten. Zwischendurch gibt es kleine Lichtblicke, aber die werden durch die Masse der Verletzungen meistens wieder erstickt.
Ich glaube nicht, dass er denkt, an unserem Vertrauensverhältnis hätte sich bisher was gebessert, ich auf jeden Fall denke es nicht. Ich kann ihm nicht vertrauen, wenn er mir gleichzeitig so oft und so sehr wehtut und links liegen lässt, weil ihm anderes wichtiger ist.
Das ist reiner Selbstschutz - wenn ich mich nicht von ihm distanzieren würde, könnte ich die Situation gar nicht aushalten.
Also, die wichtigsten negativen Dinge waren, dass er findet, ich interessiere mich nicht für das, was er erzählt, ich sei zu hysterisch in Bezug auf meine Angst, schwanger zu werden (es gab vor ein paar Monaten ein paar unschöne Situationen), dass ich zu passiv sei beim Sex, er sich sehr oft von mir eingeengt fühlt, dass ich oft genervt bin und ihn nicht wirklich so akzeptiere wie er ist. Er fand auch, ich hätte zu wenig aus meinem Äusseren gemacht, obwohl es immer er war, der erzählte, wie toll er es finde, dass ich so natürlich sei.
Vom Verstand her und auch aufgrund der Aussagen von anderen denke ich, dass ich schon nicht schlecht aussehe, aber er hat mir das Selbstvertrauen völlig genommen mit diesen Aussagen (andere Frauen, das mit dem Äusseren, mit dem Sex, etc.)
Von mir aus waren die wichtigsten negativen Dinge, dass ich mich sehr alleingelassen fühlte, er nicht mehr richtig mit mir redete und wenn, dann nicht über die Dinge, die ich wirklich gerne von ihm gewusst hätte, sondern über Elektronik und Philosophie (was auch teilweise begründet, dass er dachte, was er sagt interessiere mich nicht), dass ich mich nicht mehr geliebt fühlte und dass er sich so oft blöd anstellte (es treibt mich die Wände hoch wenn er, sobald ich z.B. etwas erwähne das er nicht sehr gut kennt fragt "Was xy?" - das ist hier vielleicht nicht so direkt nachvollziehbar). Und von beiden Seiten her das fehlende Vertrauen.
Ich weiss dass er mich liebt, das glaube ich ihm auch. Aber es hat mich schon sehr nachdenklich gemacht, dass er sich dann mir gegenüber trotzdem so verhalten hat, besonders nach der Trennung, und dass er mich einfach verlassen konnte und danach sogar noch sagen konnte, es gehe ihm jetzt besser...ich weiss ja nicht, aber ich glaube wirklich nicht dass ich einem Menschen so weh tun bzw. so egoistisch sein könnte, wenn ich ihn wirklich liebe!
Und das Streiten...momentan tun wirs nicht, aber ich bin wirklich unzufrieden und unglücklich in dieser Situation und wenn ich versuche, ihm die Gründe zu erklären hört er bestenfalls zu und sagt dann "Ich weiss auch nicht, was ich dazu sagen soll". Und obwohl ich so unzufrieden und unglücklich bin, kann ich nicht gehen.
Ich fühle mich ihm unterlegen und kämpfe mit aller Macht dagegen an...
Erzähl mir doch mal ein bisschen was von dir, das würde mich interessieren...
Ausserdem hab ich hier ja jetzt wirklich wieder einen kleinen Roman abgelassen :)
Liebe Grüsse, Rainstorm
Seite 1 von 1 · 3 Beiträge in diesem Thema