Seine EX kann nicht loslassen
3 Antworten1'191 AufrufeGestartet von Melanie C. ·
Melanie C.Themenstart
Hallo,
seit Juni lebe ich mit meinen drei Kindern mit einem wundervollen Mann zusammen.
Er behandelt meine Kinder als wären es seine eigenen. Er selbst hat einen Sohn von 14 Jahren, der aber bei seiner EX-Freundin in Österreich lebt.
ER hat sich vor über einem Jahr von Ihr getrennt.
Er hat in Österreich einen Bauernhof (der aber nicht mehr bewirtschaftet wird).
In dem einen Teil lebt die Mutter, im anderen Teil lebt SIE mit dem gemeinsamen Sohn. Im den Sommerferien war ich das erste mal mit meinen Kindern dort. Es war die Katatrophe schlechthin. Sie machte Ihm Vorwürfe wie er mich mitbringen könnte, er würde Ihr so weh tun usw. usw.
Witzig war an der ganzen Situation das SIE bereits eine neue Beziehung hat und das länger als wir beide uns kannten.
Wir beide haben dann gesagt das SIE diesen NEUEN warscheinlich nur hatte um Ihn zurückzugewinnen.
Mit dem gemeinsamen Sohn verstehe ich mich und auch meine Kinder sehr gut. Er hat uns auch schon besucht. Er kann sehr gut mit der Situation umgehen.
Egal wann wir wieder in Österreich waren gab es immer wieder Reibungspunkte und ER hat Ihr gesagt, wenn Sie mit der Situation nicht lernt umzugehen muss Sie ausziehen. Da beide nicht verheiratet waren, hat Sie auch kein Recht darauf.
Der Sohn sagt er bleibt bei der Oma, er geht auf keinen Fall mit.
In der vergangenen Woche waren wir wieder dort. Das endete dann so das Sie am Feitag Abend mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht wurde, weil Sie bewustlos wurde. Die Notärztin fragte Sie ob es eine Stresssituation gegeben hätte, daraufhin hat Sie 2 Minuten garnicht geantwortet und später dann die Schuld auf den Sohn geschoben, Sie hätte die letzten drei Tage Stress mit Ihm gehabt.
Den Stress gab es warscheinlich wieder weil SIE Ihren Sohn nicht zu uns gelassen hat und der Sohn aber auch seinen Vater uns uns sehen wollte.
Seit Sonntag sind wir wieder zurück. ER ist jetzt total fertig, weil er es die Tage die wir dort verbracht haben nicht geschafft hat mit seinem Sohn was zu unternehmen. Ich versuche Ihm immer Kraft zu geben, kann aber jetzt selbst nicht mehr. Ich mag nicht meinen Urlaub oder meine freien Tage mehr verbringen mit der Angst Ihr wieder weh zu tun wenn ich oder meine Kinder da sind. Er mag nicht ohne uns fahren, weil er sagt, wenn er einen Tag ohne uns ist vermisst er uns so sehr.
Die ganze Situation ist nun sehr festgefahren. Seit zwei Tagen kann ich kaum schlafen, muss immer daran denken wenn ich und die Kinder nicht wären würde Sie jetzt nicht im Krankenhaus liegen. Eigentlich hatten wir geplant Weihnachten und Silvester dort zu verbringen. Gerade das wird aber bestimmt für Sie noch eine schwierigere Zeit. Sie liebt Ihn noch immer.
Er hat sich aber für uns entschieden, dass ist ganz sicher, denn er hat mir einen Heiratsantrag gemacht und wir wollen im kommenden Sommer heiraten.
Was soll ich nur tun. Es frist mich fast auf. Seine Familie steht auf unserer Seite und will auch das SIE geht, aber ist das die Lösung? Ich weiss nicht mehr weiter.
Liebe Grüsse
Melanie
seit Juni lebe ich mit meinen drei Kindern mit einem wundervollen Mann zusammen.
Er behandelt meine Kinder als wären es seine eigenen. Er selbst hat einen Sohn von 14 Jahren, der aber bei seiner EX-Freundin in Österreich lebt.
ER hat sich vor über einem Jahr von Ihr getrennt.
Er hat in Österreich einen Bauernhof (der aber nicht mehr bewirtschaftet wird).
In dem einen Teil lebt die Mutter, im anderen Teil lebt SIE mit dem gemeinsamen Sohn. Im den Sommerferien war ich das erste mal mit meinen Kindern dort. Es war die Katatrophe schlechthin. Sie machte Ihm Vorwürfe wie er mich mitbringen könnte, er würde Ihr so weh tun usw. usw.
Witzig war an der ganzen Situation das SIE bereits eine neue Beziehung hat und das länger als wir beide uns kannten.
Wir beide haben dann gesagt das SIE diesen NEUEN warscheinlich nur hatte um Ihn zurückzugewinnen.
Mit dem gemeinsamen Sohn verstehe ich mich und auch meine Kinder sehr gut. Er hat uns auch schon besucht. Er kann sehr gut mit der Situation umgehen.
Egal wann wir wieder in Österreich waren gab es immer wieder Reibungspunkte und ER hat Ihr gesagt, wenn Sie mit der Situation nicht lernt umzugehen muss Sie ausziehen. Da beide nicht verheiratet waren, hat Sie auch kein Recht darauf.
Der Sohn sagt er bleibt bei der Oma, er geht auf keinen Fall mit.
In der vergangenen Woche waren wir wieder dort. Das endete dann so das Sie am Feitag Abend mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht wurde, weil Sie bewustlos wurde. Die Notärztin fragte Sie ob es eine Stresssituation gegeben hätte, daraufhin hat Sie 2 Minuten garnicht geantwortet und später dann die Schuld auf den Sohn geschoben, Sie hätte die letzten drei Tage Stress mit Ihm gehabt.
Den Stress gab es warscheinlich wieder weil SIE Ihren Sohn nicht zu uns gelassen hat und der Sohn aber auch seinen Vater uns uns sehen wollte.
Seit Sonntag sind wir wieder zurück. ER ist jetzt total fertig, weil er es die Tage die wir dort verbracht haben nicht geschafft hat mit seinem Sohn was zu unternehmen. Ich versuche Ihm immer Kraft zu geben, kann aber jetzt selbst nicht mehr. Ich mag nicht meinen Urlaub oder meine freien Tage mehr verbringen mit der Angst Ihr wieder weh zu tun wenn ich oder meine Kinder da sind. Er mag nicht ohne uns fahren, weil er sagt, wenn er einen Tag ohne uns ist vermisst er uns so sehr.
Die ganze Situation ist nun sehr festgefahren. Seit zwei Tagen kann ich kaum schlafen, muss immer daran denken wenn ich und die Kinder nicht wären würde Sie jetzt nicht im Krankenhaus liegen. Eigentlich hatten wir geplant Weihnachten und Silvester dort zu verbringen. Gerade das wird aber bestimmt für Sie noch eine schwierigere Zeit. Sie liebt Ihn noch immer.
Er hat sich aber für uns entschieden, dass ist ganz sicher, denn er hat mir einen Heiratsantrag gemacht und wir wollen im kommenden Sommer heiraten.
Was soll ich nur tun. Es frist mich fast auf. Seine Familie steht auf unserer Seite und will auch das SIE geht, aber ist das die Lösung? Ich weiss nicht mehr weiter.
Liebe Grüsse
Melanie
Hallo Melanie,
scheint ja eine ganz verfahrene Situation zu sein und eigentlich schwer, dazu was zu sagen...
Als Erstes muss mal zwischen ihm und ihr ganz eindeutig geklärt werden, dass es da keine Hoffnung mehr gibt...letztendlich sehe ich irgendwie das Problem bei ihr...da sie nicht loslassen kann und dieses Festhalten ja bereits körperliche Folgen (von den seelischen mal ganz zu schweigen) hat, müsste für diese Frau dringend etwas getan werden...hat er denn Kontakt zu ihrer Familie / Freunden oder dergleichen, die ihr helfen könnten? Und sei es nur, die ihr den Tipp geben, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen?
Sicherlich wäre es die beste Lösung, wenn sie dort wegziehen könnte, nur, als Außenstehende vermag ich dieses gar nicht zu beurteilen...letztendlich spielen bei sowas ja immer viele Faktoren eine Rolle...
Dich kann ich gut verstehen, ist ja nicht gerade entspannend, sowas mitzuerleben, man verspricht sich von so einer Fahrt ja dann auch was anderes...
Ich würde ganz klar verständlich machen, dass du ihn zwar unterstützt, dass aber eine Lösung - wie auch immer- herbeigeführt werden muss. Bis dahin würde ich mich auch einfach weigern, mitzufahren...denn es tut keinem wirklich gut!
Ein schlechtes Gewissen würde ich mir andererseits auch nicht machen lassen (obwohl es ja für dich spricht...sie ist dir dann ja nicht egal), denn schließlich hast du diese Situation nicht verursacht.
Liebe Grüße!
scheint ja eine ganz verfahrene Situation zu sein und eigentlich schwer, dazu was zu sagen...
Als Erstes muss mal zwischen ihm und ihr ganz eindeutig geklärt werden, dass es da keine Hoffnung mehr gibt...letztendlich sehe ich irgendwie das Problem bei ihr...da sie nicht loslassen kann und dieses Festhalten ja bereits körperliche Folgen (von den seelischen mal ganz zu schweigen) hat, müsste für diese Frau dringend etwas getan werden...hat er denn Kontakt zu ihrer Familie / Freunden oder dergleichen, die ihr helfen könnten? Und sei es nur, die ihr den Tipp geben, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen?
Sicherlich wäre es die beste Lösung, wenn sie dort wegziehen könnte, nur, als Außenstehende vermag ich dieses gar nicht zu beurteilen...letztendlich spielen bei sowas ja immer viele Faktoren eine Rolle...
Dich kann ich gut verstehen, ist ja nicht gerade entspannend, sowas mitzuerleben, man verspricht sich von so einer Fahrt ja dann auch was anderes...
Ich würde ganz klar verständlich machen, dass du ihn zwar unterstützt, dass aber eine Lösung - wie auch immer- herbeigeführt werden muss. Bis dahin würde ich mich auch einfach weigern, mitzufahren...denn es tut keinem wirklich gut!
Ein schlechtes Gewissen würde ich mir andererseits auch nicht machen lassen (obwohl es ja für dich spricht...sie ist dir dann ja nicht egal), denn schließlich hast du diese Situation nicht verursacht.
Liebe Grüße!
Hallo Ccordelche,
danke für deine Antwort. Er hat ihr gesagt das es aus ist. Leider hat er zu Ihrer Familie keinen Kontakt. Vom erzählen scheint das dort auch eine ziemliche Katastrophe zu sein. Sie hat zwar 11 Geschwister, aber ich bin mir nicht sicher ob sie dort wirklich halt hat. Ich sehe es auch so das Sie sich professionelle Hilfe holen muss. Letztlich muss Sie es aber einsehen. Sonst wird Ihr niemand helfen können.
Ich möchte auch nicht das ER IHR sagt sie soll ausziehen. Was wird dann mit Ihrem gemeinsamen Sohn. Er ist 14 und in einem verdammt schwierigen Alter.
Dann wird ER sich nur noch mehr Sorgen machen und mit 800 km. Entfernung ist man nicht mal schnell da vorbeigefahren.
Es ist sehr schwierig. ER weiss das mich das alles sehr beschäftigt. Gerade gestern Abend hat er mich wieder gefragt wie er mir helfen kann und was mich so sehr beschäftigt. ER weiss die Antwort. Ich konnte Ihm keine geben. Was sollte ich auch sagen? Ich möchte das deine EX auszieht sonst fahre ich nicht mehr mit?
Das würde ich nicht übers Herz bringen.
Was ist ein Kind dann ohne seine Mutter?
Die andere alternative wäre die Sohn nach Deutschland zu holen. Ich glaube aber das würde ich nicht schaffen. Ich bin selbst noch 30 Std. in der Woche berufstätig. Habe ein Haus um das ich mich kümmern muss. Im Sommer noch Wochenendgäste. Da ich weiss wie es bisher war wenn er da war, denke ich nicht das ich das auch noch schaffe. Es ist so schon sehr schwer meine drei Kinder unter einen Hut zu bringen.
So viele Gedanken die ich derzeit nicht verarbeiten kann, was soll ich Ihm nur sagen?
Liebe Grüsse Melanie
danke für deine Antwort. Er hat ihr gesagt das es aus ist. Leider hat er zu Ihrer Familie keinen Kontakt. Vom erzählen scheint das dort auch eine ziemliche Katastrophe zu sein. Sie hat zwar 11 Geschwister, aber ich bin mir nicht sicher ob sie dort wirklich halt hat. Ich sehe es auch so das Sie sich professionelle Hilfe holen muss. Letztlich muss Sie es aber einsehen. Sonst wird Ihr niemand helfen können.
Ich möchte auch nicht das ER IHR sagt sie soll ausziehen. Was wird dann mit Ihrem gemeinsamen Sohn. Er ist 14 und in einem verdammt schwierigen Alter.
Dann wird ER sich nur noch mehr Sorgen machen und mit 800 km. Entfernung ist man nicht mal schnell da vorbeigefahren.
Es ist sehr schwierig. ER weiss das mich das alles sehr beschäftigt. Gerade gestern Abend hat er mich wieder gefragt wie er mir helfen kann und was mich so sehr beschäftigt. ER weiss die Antwort. Ich konnte Ihm keine geben. Was sollte ich auch sagen? Ich möchte das deine EX auszieht sonst fahre ich nicht mehr mit?
Das würde ich nicht übers Herz bringen.
Was ist ein Kind dann ohne seine Mutter?
Die andere alternative wäre die Sohn nach Deutschland zu holen. Ich glaube aber das würde ich nicht schaffen. Ich bin selbst noch 30 Std. in der Woche berufstätig. Habe ein Haus um das ich mich kümmern muss. Im Sommer noch Wochenendgäste. Da ich weiss wie es bisher war wenn er da war, denke ich nicht das ich das auch noch schaffe. Es ist so schon sehr schwer meine drei Kinder unter einen Hut zu bringen.
So viele Gedanken die ich derzeit nicht verarbeiten kann, was soll ich Ihm nur sagen?
Liebe Grüsse Melanie
Hallo,
einige Wochen sind vergangen. Schöne Tage und jetzt ist ER heute morgen nach Österreich geflogen. Wollte eigentlich morgen wieder zurückkommen, hat dann erfahren das seine EX nach Graz ins Krankenhaus verlegt worden ist und morgen am Herz operiert wird.
Wir hatten eigentliche morgen eine Geburtstagsfeier von meinem Patenkind, deshalb wollte er auch morgen schon wieder zurück sein.
Jetzt ist die Feier auf Sonntag verschoben und ich hab Ihm gesagt er soll noch ein zwei Tage in Österreich bei seinem Sohn bleiben. Soll seinen Flug umbuchen.
Soll für sein Kind dasein.
Es fällt mir total schwer, sicher hab ich Ihm den Vorschlag gemacht, er soll länger bleiben, innerlich habe ich aber total die Panik vorm alleine sein. Meine Kinder haben morgen Papa Wochenende, sind also auch nicht da. Und ich - in dem grossen Haus allein.
Hatte vor 11 Jahren mal Einbrecher die zum Kinderzimmer-Fenster rein wollten.
Seit dem war ich nicht mehr allein im Haus.
Ich will aber auch das er Zeit mit seinem Sohn verbringt.
Ich hoffe ich überstehe die nächsten Tage.
Liebe Grüsse
Melanie C.
einige Wochen sind vergangen. Schöne Tage und jetzt ist ER heute morgen nach Österreich geflogen. Wollte eigentlich morgen wieder zurückkommen, hat dann erfahren das seine EX nach Graz ins Krankenhaus verlegt worden ist und morgen am Herz operiert wird.
Wir hatten eigentliche morgen eine Geburtstagsfeier von meinem Patenkind, deshalb wollte er auch morgen schon wieder zurück sein.
Jetzt ist die Feier auf Sonntag verschoben und ich hab Ihm gesagt er soll noch ein zwei Tage in Österreich bei seinem Sohn bleiben. Soll seinen Flug umbuchen.
Soll für sein Kind dasein.
Es fällt mir total schwer, sicher hab ich Ihm den Vorschlag gemacht, er soll länger bleiben, innerlich habe ich aber total die Panik vorm alleine sein. Meine Kinder haben morgen Papa Wochenende, sind also auch nicht da. Und ich - in dem grossen Haus allein.
Hatte vor 11 Jahren mal Einbrecher die zum Kinderzimmer-Fenster rein wollten.
Seit dem war ich nicht mehr allein im Haus.
Ich will aber auch das er Zeit mit seinem Sohn verbringt.
Ich hoffe ich überstehe die nächsten Tage.
Liebe Grüsse
Melanie C.
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