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Sexualität ein herrliches Geschenk Gottes

Geschlossen47 Antworten4'979 AufrufeGestartet von fitundheil ·

fitundheilThemenstart
#1
Die Sexualität ist ein herrliches Geschenk Gottes an die Menschen. Sie ist dazu bestimmt, dass zwei Menschen mit Leib und Seele eins werden. Sie führt zur Einheit, Liebe und Geborgenheit. Gott schuf die sexuelle Beziehung zur Freude der Menschen und zur Zeugung von Kindern. Gott aber hat die Sexualität ausschliesslich für die Ehe bestimmt.

Darum heisst es in 2. Mose 22, 15: «Wenn ein Mann ein unberührtes Mädchen verführt, das noch nicht verlobt ist, muss er den Brautpreis bezahlen und sie heiraten.»

#2
Wo ist denn das Problem bzw. die Fragestellung, fitundheil?

Ich bin mir nicht sicher, ob du das Konzept des Forums verstanden hast.

#3
Gott aber hat die Sexualität ausschliesslich für die Ehe bestimmt. Darum heisst es in 2. Mose 22, 15: «Wenn ein Mann ein unberührtes Mädchen verführt, das noch nicht verlobt ist, muss er den Brautpreis bezahlen und sie heiraten.»
Ja, wirklich sehr schön, ein biblisches Zitat, an das sich heute zum Glück nur noch der Groß- und Einzelhandel hält: Öffnen verpflichtet zum Kauf.
bearbeitet #4
Hallöchen,

Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?

Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?

Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss. Allerdings: bin ich moralisch verpflichtet ihn eigenhändig zu töten?

Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Gräuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Gräuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?

In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass ich eine Lesebrille trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt’s hier ein wenig Spielraum?

Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?

Ich weiß aus Lev. 11:16-8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweines mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?

Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19, weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24:10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen, familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev. 20:14)

(aus dem Internet kopiert)

Liebe Grüße,

#5
was willst du da jetzt wissen?

Naja ich finde es nicht schlecht ein biblisches Zitat... aber es ist sicherlich nciht mehr das was es vor ein paar tausend jahren war:o

#6
Prinzipiell finde ich das Thema "Spiritualität und Sexualität" sehr interessant, allerdings nicht aus so einer unreflektierten Sicht wie die im Eröffnungspost.

Ich wäre dafür dass der Thread offen bleibt, vielleicht postet ja auch mal jemand etwas gehaltvolleres.

#7
Sexualität, Gott, Empfindungen?

Bisher hatte ich bei sexuellen Aktivitäten weniger den Gedanken an Gott als der Thread-Ersteller. Gott gab uns - wenn überhaupt - die Möglichkeit, zu fühlen, es zu erleben. Der Genuss, das Begehren und die Erinnerungen, das macht doch mehr aus?

#8
Um zu klären unter welchen Umständen Sexualität von Gott gut geheißen wird drängen sich mir zwei Fragen auf:

1. Gibt es einen Gott wie ihn die Bibel ihn darstellt? Gibt es überhaupt ein göttliches Wesen?

2. Ist die Bibel Gottes Wort?

Die Bibel ein Nachlass Gottes von vor tausenden von Jahren? Wohl kaum? Die Bücher und Briefe die wir als gebundene Ausgabe mit dem Titel Bibel bezeichnen, wurde von Menschenhand verlesen und zusammengebunden. Einige Bücher wurden verworfen da man sie als nicht von Gott inspiriert betrachtete.

Einen Gott gibt es bestimmt. Allein schon der Wunsch an ein höheres Wesen an einen größeren Sinn zu glauben bezeugt dies meiner Meinung nach aber es ist wohl kaum der Gott den die großen Religionen sich ausmalen. Fest steht der Gott der Bibel war grausam rachsüchtig und meiner Meinung nach auch egoistisch.

#9
Aus Religiöser sicht sollte man doch nur Sex haben um leben zu Zeugen und nicht weil man Spaß daran hat.

Ich glaube allerdings das sich daran wirklich niemand hält:schief:

#10
Wie lieb muss uns Gott haben, dass wir alle noch leben
.......................................................lazarus?

#11
Davon abgesehen leben doch gar nicht mehr alle...so ein Quatsch.

#12
Aus Religiöser sicht sollte man doch nur Sex haben um leben zu Zeugen und nicht weil man Spaß daran hat.
Sagt wer?

Wenn Gott nicht will, dass wir Sex nur zum Spaß haben, warum hat er dann die Klitoris geschaffen? :D

Ich sehe mich durchaus als religiösen und spirituellen Menschen und habe trotzdem eine ziemlich Sexualitäts-bejahende Einstellung.

Meiner Meinung nach sind Sexualität und Glaube keine Gegensätze oder Widersprüche, sondern können als Einheit gelebt werden. Dafür gibt es in fast allen Kulturen Zeugnisse. Ich persönlich bin auch seit einiger Zeit auf der Suche dannach, beim Sex spirituelle Dimensionen zu entdecken und es ist sehr spannend.

Was die Bibel betrifft habe ich eine Art "Zwischenposition". Die Bibel ist ein Buch geschrieben von Menschen, die über ihre Erlebnisse mit Gott berichten und dadurch können wir auch quasi indirekt über Gott lernen. Natürlich hat die Bibel eine ganze Menge kulturelles "Hintergrundrauschen", dazu zähle ich die ganzen merkwürdigen Speisevorschriften usw. die sich sicher nicht auf unsere Kultur übertragen lassen.

Insgesamt kann ich keine Bibelstelle finden, die eindeutig vorehelichen Sex verbietet. Und selbst wenn - damals hätte so ein Verbot Sinn gemacht, erstens hat man eh viel früher geheiratet und zweitens gab es noch keine verlässlichen Verhütungsmethoden. Bei uns sieht das ganz anders aus.

Auch die Lust-feindliche Einstellung, die manche Christen haben, findet man in der Bibel nicht. Im Gegenteil: Das Hohelied ist eine Sammlung erotischer Gedichte und stellenweise sehr unanständig. Von Enthaltsamkeit oder Fortpflanzungszwecken merkt man da überhaupt nichts. Der Autor des Buchs der Sprichworte schreibt immer wieder, "erfreue dich an der Frau deiner Jugend" (und ihren Brüsten!). Und selbst der sonst so verklemmte Paulus schreibt im Korintherbrief, dass Männer ihren Frauen im Bett nicht verwehren sollen was ihnen zusteht und umgekehrt.

Der Aussage dass Sex ein "herrliches Geschenk Gottes" sein soll, kann ich aus eigener Erfahrung durchaus zustimmen ;) Aber dass man damit bis zur Ehe zu warten soll - da kann ich nicht zustimmen. Die Jugend ist viel zu kurz.

Carpe diem bzw noctem! (Und das empfiehlt uns auch die Bibel im Buch Prediger)

#13
Ja aber wenn Gott das ja so meinte wieso dürfen dann der Papst nicht Heiraten und keinen Sex haben??? ?(

Ist doch auch seltsam

#14
Nicht jeder gläubige Mensch ist katholisch ;)

#15
Ja das weiß ich auch ich meine ja nur das passt ja dann nicht ganz

#16
.................................................. .....lazarus?
Ist doch schön spirituell, oder? Im Geiste ist er wahrscheinlich noch bei uns...

#17
Die Sexualität ist ein Bereich voller Risiken. Männer und Frauen sind am verletzlichsten, wenn sie nackt im gemeinsamen Bett liegen. Einerseits sehnen sie sich danach, ihre Gefühle völlig preiszugeben. Andererseits fürchten sie, dass diese völlige Entblössung ihre zerbrechliche Liebeswelt durch Ablehnung oder Verspottung zerstört werden könnte.

Aus diesem Grund beschränkt Gott die Sexualität auf die Ehe, in der ein Bund geschlossen und eine lebenslange Hingabe versprochen wurde. In einer solchen Umgebung wächst Sicherheit und Vertrauen. Ausserhalb der Ehe verursacht Sex sehr oft ein schlechtes Gewissen, Angst, Schmerz, Trennung oder Ehescheidung. Wieviele bezahlten schon ihre sexuellen Ausschweifungen mit Krankheit (Aids) und dem Tod?

bearbeitet #18
Wieviele bezahlten schon ihre sexuellen Ausschweifungen mit Krankheit (Aids) und dem Tod?
Wieviele Frauen wurden schon in der Ehe von ihren Männern erschlagen, erschossen, erwürgt? Wie viele Ehemänner erlitten dasselbe durch ihre Ehefrauen?

Wie viele Kinder leben in einer emotional eisig kalten Familie, weil die Eltern sich wegen der Kinder und diesem lustigen "Wir werden uns für immer lieben"-Ehevertrag nicht trennen wollen?

Wie viele Mädchen und Frauen werden weltweit in die Ehe gezwungen, damit Mann sie vergewaltigen und quälen kann, ohne dafür bestraft zu werden?

Wie viele Männer dürfen kein selbstbestimmtes Leben führen, weil die Ehe mancherorts als das höchste aller Ziele gilt und sie aus diesem Grund primär als Ehemann und Ernährer fungieren müssen?

@fitundheil

Wir in der westlichen Welt leben den logos, religiöse Menschen wie Du den mythos. Ersterer mag uns zwar nicht immer trösten und liefert auch nicht immer Antworten auf unsere Sinnfragen, jedoch lässt er sich nicht herbeiziehen, um Gräueltaten und Elend zu legitimieren. Religionen sind nicht per se gewaltätig, jedoch gefährlich und ihr Anspruch auf die absolute Wahrheit ein Skandal.

#19
Ausserhalb der Ehe verursacht Sex sehr oft ein schlechtes Gewissen, Angst, Schmerz, Trennung oder Ehescheidung. Wieviele bezahlten schon ihre sexuellen Ausschweifungen mit Krankheit (Aids) und dem Tod?
Zum Glück nicht so viele, wie Du uns im Namen Gottes weis machen willst.
Aber WOW! Die Ehe schützt vor AIDS? Ich rufe sofort bei der entsprechenden Forschungssetlle an und sag denen, ein vorweihnachtliches Wunder ist geschehen, ein Götterbote hat uns die magische Lösung beschert!

Schauen wir uns mal die Argumentationsstrategie an...

Sex in der Ehe=Sicherheit und Vertrauen

Sex ohne Ehe: Tod und Verderben.

Interessante Gleichung!

Ah, nein, das würde ich sagen, wenn ich im 14. Jahrhundert leben würde.

Faszinierender ist es, dass Du Götterbote "Gottes Wort" nur dadurch bekräftigen kannst, indem du versuchst, Angst zu verbreiten.

Jämmerliche Argumentation. Wird ansonsten gerne von Diktatoren und Menschen verwendet, die entweder keine handfesten Argumente haben oder unreflektiert etwas nachplappern, dass sie irgendwo gelesen haben.

Aber wir wissen ja alle: Man kann mit religiösen Leute nicht vernünftig reden. Könnte man das, gäbe es keine religiösen Leute.

#20
Aus diesem Grund beschränkt Gott die Sexualität auf die Ehe, in der ein Bund geschlossen und eine lebenslange Hingabe versprochen wurde. In einer solchen Umgebung wächst Sicherheit und Vertrauen.
Aaaahaaaa... und warum die hohe Scheidungrate????

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