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Siehst du nicht,wie sehr ich dich Liebe?

5 Antworten4'472 AufrufeGestartet von Manu1991 ·

Manu1991Themenstart
#1
Mit dem Messer in der Hand denke ich an dich,


denke an uns und unser Glück.



Einst waren wir glücklich zusammen,



nun sind wir nur noch getrennte Leute.



Ich dachte,dass wir ein Leben lang zusammen halten,



doch nun entgleitest du mir aus den Händen.



Trotz meines Kampfes verliere ich dich,



das kann doch alles nicht wahr sein.



Mein Leben hat durch dich einen Sinn bekommen,



doch ohne dich hat es keinen mehr.



Du nimmst Abstand und ich lauf weiter auf dich zu,



will dir das geben,was du verdient hast.



Ich laufe und laufe und laufe,



doch ich kann dich nicht einholen.



Ich bleibe verzweifelt stehen,



weil ich dich nicht mehr sehe.



Schaue nach links,schaue nach rechts,



drehe mich hin und her,doch nirgends bist du.



Ich bin alleine und renne weiter,



renne um dich wieder zu finden.



Doch ich kann dich einfach nicht mehr sehen,



wo bist du denn nur hin?



Wo bist du,



der mich einst glücklich machte?



Wo bist du,



durch den ich einst lachen konnte?



Mein schlimmster Alptraum wird wahr,



denn ich muss ohne dich klar kommen.



Doch dies kann ich nicht,



es gibt ohne dich kein mich.



Begreifst du denn nicht,



wie sehr ich dich Liebe?






Autor: Manuela Trapp




















#2
wunderschön und genau das was ich selber empfinde

#3
Tot


Bei jedem Atemzug zieht sich mein Herz zusammen. Jeder Gedanke an ihn macht es schwer, die Augen offen zu halten und andere Dinge zu sehen. Wichtige Dinge. Die rote Ampel, das Auto, das um die Ecke fährt, die tiefe Pfütze, in der mein Fuß versinkt.



Kalt ist er. Der Fuß. Wie der Rest meines Körpers.



Ich vermisse ihn. Er hat mich immer zum Lachen gebracht, hat mein Leben ein wenig einfacher gemacht, als es auseinander brechen wollte. Er hat mich gehalten. Er war da. Meistens. Nicht immer. Eigentlich selten. Aber er war da. Hat er das Recht, mir die Sonne zu nehmen? Die Wärme? Das Glück? Ist das nicht verboten? Hat nicht jeder das Recht auf ein bisschen Glück? Warum hab ich dieses Recht nicht? Wer hat es mir genommen? Er? Er hat mein Herz. Und er behandelt es, als ob es ein lebloses Stück Fleisch wäre. Aber das ist es nicht. Es ist so lebendig, wie jedes andere. Aber lange hält es nicht mehr durch. Es ist noch bei ihm. Ich muss es zurück haben…aber ich kann es mir nicht wieder holen.



Es liegt auf der Straße. Im Dreck. Das Auto kommt. Immer näher. Ich will mein Herz retten. Aber ich bin zu schwach. Ich kann es mir nicht zurückholen. Warum hat er es weggeworfen? Was hat es ihm getan? Es wird langsam kalt. Schlägt langsamer, verschrumpelt. Das Auto kommt immer näher. Ich muss jetzt laufen. Ich muss mein Herz und damit mich selbst retten. Die Ampel ist rot. Egal. Ich renne los. Völlig unüberlegt. Ich achte einfach nicht darauf. Der Aufprall. Ich spüre meinen Körper nicht mehr. Bin ich tot? Ich will mein Herz nicht. Wenn er es nicht will, soll es keiner haben. Auch ich nicht. Ich lasse es liegen. Im Dreck. Auf der Straße. Das Auto fährt weiter. Als ob nichts gewesen wäre. Ich ziehe den Fuß aus der Pfütze. Ich muss weiter gehen. Immer weiter. Die Straße entlang. Immer weiter. Immer weiter und weiter. Nicht denken, nur gehen. Vielleicht komme ich irgendwann an? Vielleicht wartet er am Ende auf mich? „Das glaubst du doch selbst nicht“ sagt eine Stimme in mir. Ich gehe trotzdem weiter. Zu groß ist die Verzweiflung und die Sehnsucht. Soll alles schon vorbei sein? Warum jetzt? Mein Fuß ist immer noch nass. Ich sehe mich um. Da liegt es. In der ferne. Ganz klein und unscheinbar. Im Dreck. Mein Herz.



Wann hat es angefangen, aufzuhören? Wann hat es aufgehört, ein Anfang zu sein?



Ich schreie ihn an, aber er hört mich nicht. Verzweifelte Schreie. Ich kann nicht mehr. Meine Stimme wird leiser. Immer leiser. Sie verklingt. Ich kann nicht mehr rufen. Er muss mich auch so finden. Ohne Rufen. Wenn er das will. Ich will es. Ich will gefunden werden. Ich will gefunden und behalten werden.



Die Stille bringt mich um. Ich kann es nicht ertragen. Warum höre ich nichts? Ich halte mir die Ohren zu, ich will nichts mehr hören, aber eine Kraft reißt mir die Hände von den Ohren, zwingt mich, hinzuhören, zwingt mich, zu erkennen, dass es nichts zu hören gibt. Zwingt mich, zu erkennen, dass es aussichtslos ist. Aber ich muss hinhören. Immer wieder. Immer weiter. Immer weiter.



Ich will aufwachen. Der Traum soll zu Ende sein. Ich will aufwachen und ihn neben mir sehen. Will seine Nähe spüren. Hören, wie er atmet, spüren, wie sein Herz schlägt. Spüren, wie mein Herz schlägt. Spüren wie mir warm ist, wie sich Glück anfühlt. Wie fühlt sich Glück an? Es hat sich versteckt. Ist weg, kommt niemals mehr zurück.



Ich habe zu viel verlangt. Ich bin selbst an allem Schuld. Warum habe ich das getan? Ich habe es doch gewusst? Aber ich wollte es nicht wissen. Ich wollte den Augenblick genießen. Jetzt muss ich ihn loslassen. Ihn und unseren Augenblick. War es unser Augenblick? War es seiner? War es meiner? War es überhaupt ein Augenblick? Ich habe fest an ihn geglaubt. An unseren Augenblick. An unsere Liebe. An ihn.Ich kann nichts mehr glauben.Ich bin leer.



Einsam.



Kalt.



Autor:Manuela Trapp





#4
wowww....was für ein text....!!!! :)

#5
Danke Danke Anima..

Kommt halt alles von Herzen..

Liebe tut leider viel zu oft weh..

Demnächst werden noch ein paar kommen..

War mal wieder tätig gewesen ;)

#6
Wooooow Manu....

du kannst deine Gefühle wirklich so in Worte fassen, dass sie deine Seele spiegeln...

Respekt!!

Seite 1 von 1 · 6 Beiträge in diesem Thema