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So, jetzt ist es vorbei

40 Antworten4'081 AufrufeGestartet von Malin ·

#21
Ich krieg aber die gefühlte Balance zwischen übertriebenem Optimismus bzw. Pessimismus nicht hin. Realistisch zu sein klappt so gut wie gar nicht.
vielleicht hilft es dir ja, es so zu sehen: zu hoffen, aber nichts erwarten. heißt, mit ganzem herzen in das positive zu vertrauen, aber alles für möglich zu halten.

realistisch ist das, was dann am ende herauskommt. denn realität ist das, was du denkst, was ist.

#22
Sehr schön gesagt liebe Heartflower!!!

Kann ich nur unterstreichen.

#23
Sehr schön gesagt liebe Heartflower!!!Kann ich nur unterstreichen.
Dem schließe ich mich an.

Druck den Satz aus und kleb ihn dir in deiner Wohnung überall hin. Er wird dich immer wieder aufbauen. :super:

#24
Ich muss mich einfach mal bedanken, dass ihr mir hier so gute Tipps gebt. Der Satz ist wirklich schön - und wahr noch dazu :)

Ich hab grad nicht viel Zeit, wollte euch aber dennoch kurz ein Feedback zur aktuellen Situation geben:

Er hat mich gestern Abend noch angerufen und wir haben etwa zwei Stunden geredet. War ein sehr sehr gutes Gespräch und hat mir viel gebracht. Wir haben schonmal Themen angeschnitten, die wir am Freitag nochmal genauer miteinander besprechen wollen, und einfach nochmal festgestellt, dass wir zwei grundlegend andere Herangehensweisen an Problemsituationen haben, die im schlechtesten Fall beim anderen völlig missverständlich ankommen können.

Er meinte auch, es habe ihn sehr belastet zu merken, wie schlecht es mir die ganze Woche gegangen wäre, aber er könne das nicht in dem Maße zeigen wie ich es in dem Moment gebraucht hätte. Es aber nachträglich zu hören hat schon viel wettgemacht.

Ich denke, jetzt gehe ich um einiges positiver ins Wochenende - mit ein bisschen Hilfe hat der DVD-Wechsel also geklappt ;)

#25
Hallo nochmal,

ich muss diesen Thread nochmal rauskramen, weil sich leider gar nichts zum Guten gewendet hat wie gehofft. Im Gegenteil, es geht mir die letzte Woche sehr schlecht mit der Situation.

Wir haben uns an diesem besagten Freitag getroffen und die Stimmung war sehr ... distanziert. Er kam rein, kein Kuss, kein gar nichts. Dann haben wir geredet, ich hab ihm auch nochmal gesagt, was mich bisher an der Beziehung gestört hat und er wiederholte nur, er wäre sich immer noch nicht sicher, wo genau sein Problem läge.

Irgendwann aber rückte er mit der Sprache raus, er sei sich tatsächlich nicht mehr sicher, was er für mich empfinde und er habe manchmal das Gefühl, wir hätten mehr eine gute Freundschaft als eine Beziehung.

Das war so mein Worst Case und ich hab gegen meinen Willen angefangen zu weinen. Ihm tat das furchtbar leid, meinte, er habe nicht gewollt, dass das alles so kommt und er fände den Gedanken, mich nie wieder zu sehen (wir wohnen in unterschiedlichen Städten) ganz schrecklich und, und, und ... ich hab ihn dann erstmal allein im Wohnzimmer gelassen, weil wir beide nachdenken mussten, was jetzt passieren soll.

Ich hab auch überlegt, mich zu trennen, konnte es aber einfach nicht. Die Hoffnung, dass es bei ihm vielleicht nur der Stress und die Gefühle doch noch da sein könnten (weil er sich da auch nicht sicher war), war stärker. Er meinte dann auch, er habe nachgedacht und sei zu dem Schluss gekommen, er wolle sich nicht trennen, er glaube an eine schöne Zukunft mit mir und er wolle es nochmal versuchen. Versprechen aber könne er nichts.

Wir haben uns letztendlich darauf geeinigt, dass wir unseren Kontakt einschränken und er sich meldet, wenn ihm danach ist, damit er erstmal Zeit für seine Klausuren hat. Und ich dachte, vielleicht ist es auch mal ganz gut, sich rar zu machen.

Die letzten zwei Wochen liefen auch wirklich gut, wir waren Wochenends wieder sehr eng miteinander, ich hatte das Gefühl, das ganze hätte eine Chance ... bis auf die Tatsache, dass er sich wirklich nur sehr sporadisch meldet. Einmal die Woche telefonieren und 1-2 Tage am We sehen. Nicht gerade viel und mir auch ehrlich gesagt zu wenig.

Letztes Wochenende hab ich ihn dann gefragt, wie es denn jetzt für ihn aussieht und er meinte, die Gefühle hätten sich gebessert, ganz sicher wäre er sich aber immer noch nicht.

Seitdem (seit jetzt einer Woche) geht es mir total schlecht. Dieses We hatte ich Blockseminar und konnte ihn nicht besuchen, vermisse ihn aber tierisch. Hab ihn heute angerufen und irgendwie ... war er sehr kurz angebunden. Auf jeden Fall ist mir ständig zum Heulen zumute, ich hab jede Nacht Albträume und seit Anfang der Woche auch wieder Panikattacken - was mir seit Jahren nicht mehr passiert ist. Dachte wirklich, ich hätte das hinter mir.

Am schlimmsten war für mich dabei, dass er sich in der Woche kein einziges Mal gemeldet hat, obwohl (!) klar war, dass wir uns Wochenends nicht sehen werden und ich auch das Gefühl hatte, ich könne ihm nicht erzählen, wie schlecht es mir geht. Nicht, weil er es mir verboten hätte, aber ich wusste einfach, es wäre falsch gewesen.

Stattdessen hab ich am Donnerstag einen guten Freund angerufen, der zum Glück auch sofort hergekommen ist und mich getröstet hat. Nur: die Rolle hätte eigentlich mein Freund übernehmen sollen.

Ich fühle mich im Moment einfach so unglaublich allein und ungeliebt. Ich habe gerade nicht das Gefühl, dass er sich noch irgendwie für mich interessiert. Ich meine: Eine Woche gar nicht melden? Hallo?

Ich wollte jetzt nächstes Wochenende nochmal mit ihm persönlich darüber sprechen, befürchte aber, dass es in der Folge zu einer Trennung kommen wird. Um ehrlich zu sein, denke ich pausenlos darüber nach. Ich liebe ihn wirklich sehr, aber das Gefühl, dass er das nicht erwidert ist so schrecklich ... ich halte das nicht aus, ich kann das so nicht. Und trotzdem wünsche ich mir irgendwie, dass sich das von sich aus wieder gibt und alles wieder gut wird. Und jetzt weine ich schon wieder, es ist fürchterlich.

Aber ich kann doch nicht mit jemandem zusammen sein, der mir nicht das Gefühl gibt, dass ich ihm wichtig bin ... ;(

#26
So, jetzt sind wieder ein paar Wochen ins Land gegangen und irgendwie ist immer noch der Wurm drin.

Zuletzt war er sich seiner Gefühle nicht mehr sicher, etc.

So. Ich hab ihm Zeit gegeben bis seine Prüfungen vorbei sind, weil ich Unistress als Ursache für die Unterkühltheit innerhalb der Beziehung ausschließen wollte. Seine letzte Klausur hat er am Montag geschrieben und ich hatte ihn Sonntag noch angerufen, um ihm Glück zu wünschen - wurde dann ein etwas längeres Telefonat; ich hab ihm am Ende eine gute Nacht gewünscht und ihm gesagt, er solle sich den Abend nicht mehr so viel Stress machen.

Nach der Prüfung haben wir dann nochmal miteinander gesprochen und er meinte dann irgendwann, er habe sich in dem kurzen Gespräch am Vorabend, total unverstanden von mir gefühlt und das wäre wohl häufiger so. Ich würde so selten verstehen, welche Reaktionen er in bestimmten Situationen von mir brauche. Aha. Wir sollten uns da am Wochenende mal hinsetzen und drüber reden. Was genau ihn gestört hätte, habe er aber schon nicht mehr parat. Tolle Aussage.

Ich hab ihn dann nochmal daran erinnert, dass es auch mir als seiner Freundin leider nicht möglich ist, in seinen Kopf reinzuschauen und dass er mit mir reden muss, wenn er gewisse Dinge von mir wünscht - wobei es auch von Vorteil wäre, wenn er diese Dinge benennen könnte.

Wie im Beitrag darüber schon steht, geht es mir momentan ohnehin sehr schlecht mit der aktuellen Situation. Er meldet sich nicht von sich aus, interessiert sich scheinbar nicht für das, was ich ihm erzähle und zeigt mir wirklich null, dass er mich als Partnerin schätzt. Ganz ehrlich, ich hab eher das Gefühl einen guten Kumpel zu haben, mit dem ich ab und an mal schlafe, als einen wirklichen Partner. Und das tut unheimlich weh.

Und ich befürchte fast, dass es dieses Wochenende zur Trennung kommen wird. Ich hab vor, ihn um eine konkrete Aussage zu bitten, was er denn nun für mich empfindet, rechne aber mit einem "keine Liebe, keine Verliebtheit" ... und wenn er mir wieder sagt, er sei sich nicht sicher - wäre es dann nicht klüger und gesünder sich zu trennen? Ich meine, sich über einen Monat seiner Gefühle nicht sicher sein, das ist doch dann im Grund schon ein "nein", oder? Ich weiß doch, wenn ich jemanden liebe.

Ich hab so fürcherliche Angst vor dem Gespräch ... ich hab solche Angst, ihn dann wirklich zu verlieren. Aber ich merke auch, so kann es nicht weitergehen. Was meint ihr? :/

#27
wurde dann ein etwas längeres Telefonat

er habe sich in dem kurzen Gespräch am Vorabend
Das verwirrt mich jetzt.

Redest du von unterschiedlichen Gesprächen doer habt ihr eine solch unterschiedliche Wahrnehmung von lang und kurz?

Generell klingt er einfach sehr unzufrieden. Ich weiß gar nicht, ob das jetzt nur mit dir ist. Irgendetwas anzumerken, aber dann kein konkretes Beispiel nennen zu können, ist für mich eher typisch für eine allgemeine Unzufriedenheit.

Das heißt aber nicht, dass du dich "sicher" fühlen kannst. Ich habe schon zwei Trennungen mitgemacht, die auf "allgemeiner Unzufriedenheit" beruhten, wo das Gefühl da war "Irgendwas muss ich ändern." und dann wurde die Beziehung beendet (und an der Unzufriedenheit hat sich trotzdem nix geändert). Es kann sein, dass er gerade einfach nicht des Liebens fähig ist, sondern im Egoismus gefangen.

Ich finde aber, es ist wichtig, dass du auf dich selber acht gibst und anscheinend hast du das ja auch vor. Dir geht es so nicht gut, er ist nicht bereit sich zu ändern, verlangt hingegen Änderungen von dir, die er aber nicht genau benennen kann. Naja, da seid ihr irgendwie in einer Sackgasse.

Wenn sich bei dem Gespräch am Wochenende nichts anderes ergibt, gibt es da tatsächlich keinen anderen Ausweg als eine Trennung. Manchmal muss leider vernunft über Gefühl siegen und das sind dann die schwierigsten Trennungen.

Vielleicht erkennt er danach dann aber auch, dass es gar nicht an dir lag und wird aus seiner Lethargie gerissen. Im Risiko liegt auch immer eine Chance. Meinst du nicht?

#28
Hallo Roya, erstmal vielen Dank für Deine Antwort.

Das verwirrt mich jetzt.Redest du von unterschiedlichen Gesprächen doer habt ihr eine solch unterschiedliche Wahrnehmung von lang und kurz?
Ich meinte damit die Verhältnismäßigkeit. Dafür, dass ich ihm nur hatte Glück wünschen wollen, wurde es ein längeres Telefonat (~30 Minuten). Dennoch haben wir wohl eine sehr unterschiedliche Zeitwahrnehmung. Während es mir enorm lang vorkommt, ihn zwei Wochen nicht zu sehen (was zuletzt häufiger vorkam, da bei ihm Klausuren und bei mich Blockseminare am Wochenende auf dem Programm standen), macht ihm das gar nichts aus. Im Gegenteil. Er hat - laut eigener Aussage - eher das Gefühl, wir würden uns sehr oft sehen.

Dazu sei noch erwähnt dass er, wenn ich den Schritt nicht mache, sich kaum bis gar nicht meldet. Und das verletzt mich sehr. Auch wenn wir uns zwei Wochen gar nicht sehen, ist es die Regel, dass er mich von sich aus nicht anruft (und ich warte stellenweise eine ganze Woche ob er es nicht doch tut) und mir auch keine SMS schickt.

Generell hab ich einfach null das Gefühl, dass er mich vermisst. Wirklich: Null. Und das tut sehr weh.

Generell klingt er einfach sehr unzufrieden. Ich weiß gar nicht, ob das jetzt nur mit dir ist.
Nein, ich glaube, das ist bei ihm tatsächlich eine Phase der allgemeinen Unzufriedenheit. Das ist ja auch der Grund, weswegen ich mich auf ein "schaumerma" eingelassen habe - ich wollte die Beziehung (an der mir sehr viel liegt) nicht einem vorübergehenden Stimmungstief bei ihm opfern.


Wenn sich bei dem Gespräch am Wochenende nichts anderes ergibt, gibt es da tatsächlich keinen anderen Ausweg als eine Trennung. Manchmal muss leider vernunft über Gefühl siegen und das sind dann die schwierigsten Trennungen.Vielleicht erkennt er danach dann aber auch, dass es gar nicht an dir lag und wird aus seiner Lethargie gerissen. Im Risiko liegt auch immer eine Chance. Meinst du nicht?
*seufz* ja, ich fürchte es fast ... und ich hab fürchterliche Angst davor. Ich will ihn nicht verlieren und ich würde mir nichts mehr wünschen als eine Zukunft mit ihm - aber andererseits kann ich mich auch nicht so weiterquälen.
Ich hab heute auch nochmal mit einem guten Kumpel gesprochen, der meinen Freund auch kennt. Und der meinte auch, es sähe leider nicht gut aus. Eher nach einem Fall von: "Zu schnell ineinander verliebt und dann einfach feststellen müssen, dass man doch nicht zusammenpasst."

Es ist nur so schwer im Moment und ich merke, wie ich mich wirklich an jeden erdenklichen Strohhalm klammere. Dabei sagt mir mein Gefühl eigentlich ganz klar, dass er mich nicht liebt. Ich versuche mich momentan zwar abzulenken wo es nur geht, viel mit Freunden zu unternehmen, aber ich hab trotzdem das Gefühl, ich hätte einen Stein im Magen und ein Loch in der Brust. Und ich könnte schon wieder heulen ...

#29
Hallo, liebe Community. Ich nochmal.

Nach langem Beziehungs-Hick-Hack (rund 2 Monate Unsicherheit von seiner Seite aus), haben wir uns nun gestern getrennt. Es war für uns beide eine furchtbar schwierige Situation, haben uns in den Armen gelegen und nur noch geweint.

Vor allem das 'Danach' war merkwürdig. Wir lagen Arm in Arm auf seinem Bett und konnten auf einmal viel besser miteinander reden, als noch während der Beziehung. Ich hab mich ihm von jetzt auf gleich so viel näher gefühlt, als in den letzten Monaten. Ihm ging es genauso.

Ist mir noch nie so gegangen nach einer Trennung, aber ich kann den Gedanken nicht ertragen, ihn nicht wiederzusehen. Auch da geht es ihm genauso. Er hat mir gestern so oft gesagt, er würde es nicht ertragen, mich nicht mehr in seinem Leben zu haben, er bereue es quasi jetzt schon und er würde mich furchtbar vermissen.

Die ganzen Sachen, die wir beide innerhalb der Beziehung nicht aussprechen konnten (der Grund, aus dem sie gescheitert ist), wie wichtig einem der andere ist, wie gern man zusammen war, etc. - all das ging auf einmal problemlos.

Wir lagen da und dachten uns beide: "Warum kann man nicht einfach die Zeit zurückdrehen? Wir passen im Grunde so gut zusammen."

Er hat mich dann nach hause gefahren, beim Abschied haben wir beide wieder geweint und er hat mich gebeten, mich die Tage anrufen, vielleicht sogar treffen zu dürfen, um nochmal in Ruhe und mit etwas Abstand über alles zu sprechen. Ich - vllt. dummerweise - habe zugestimmt. Ich kann mir nicht helfen, ich hab das Gefühl, dass diese Trennung ein Fehler ist. Bzw. eher die Hoffnung, dass diese Trennung genau das ist, was wir brauchen, um uns bewusst zu machen, wieviel uns der andere eigentlich bedeutet hat.

Dem entgegen steht, dass wir die Trennung beschlossen haben, nachdem er meinte, er habe keine ausreichenden Gefühle mehr für mich.

Gestern Abend hat mich dann sein bester Freund noch angerufen und meinte, mein Ex wäre vollkommen fertig, hätte ihn eben angerufen, hätte ein furchtbar schlechtes Gewissen und riesige Angst, den Kontakt zu mir zu verlieren. Der Eindruck seines besten Freundes: er hätte noch Gefühle für mich.

Ich bin so durcheinander und gleichzeitig so unglücklich. Ich weine seit gestern Abend durchgehend und wünsche mir eigentlich nur, dass alles wieder gut wird. Ich liebe ihn wirklich sehr und ich kann mir - so oder so - nicht vorstellen, ihn zu verlieren.

;(

#30
Hallo Marlin,

tut mir erst mal wirklich leid für euch, dass ihr euch nun doch nach 2 Monaten hin und her getrennt habt. Kenne eure Geschichte natürlich nicht. Wie es scheint, ging es ja nun eher von ihm, als von dir aus, oder? Deine Gefühle waren noch so stark wie früher?

Was ich aber aus meiner subjektiven Lage nur sagen kann, ist dass eine halbwegs "aufrichtige Trennung" schon die halbe Miete für einen guten Kontakt ist und die Chancen sehr gut sind, dass ich euch nicht "verlieren" werdet. Aber klar, eine Trennung bringt natürlich immer Verlust mit und es ist unvermeidlich, dass ihr einiges verlieren werdet, wie Nähe, Emotionen, Intimität usw. Was dann übrig bleibt ist halt meistens nur gerning. Dafür kann was neues, wie guter Kontakt/Freundschaft entstehen. Verlieren werdet ihr "euch" bei einer Trennung in jedem Fall, nur das Wiederfinden auf einer anderen Ebene ist halt nicht ausgeschlossen. :)

Nur das wichtigste meiner Meinung nach ist, dass ihr, wenn ihr wirklich merkt, dass es mit einer Beziehung keinen Sinn mehr hat, dass ihr versucht so sauber und fair, wie eine Trennung eben nur geht, auseinander geht.

Ich finde aber im Bezug auf euer Gespräch, das ihr führen wollt, kann man nach ein paar Tagen nicht von Abstand reden. Meine Meinung dazu ist, dass ihr euch vielleicht wirklich erst mal ein paar Wochen nicht sehen und am besten den Kontakt wirklich drosseln solltet, um wirklich den Abstand zu haben, um zu merken, was und wie viel der andere einem bedeutet. Weil die Gefühle sind momentan bestimmt noch so akkut, dass euch ein Gespräch jetzt nichts bringen wird, außer das ganze noch schlimmer zu machen (vielleicht sogar Eskalation?). Da wird auch noch jede Menge Gewohntheit aus der Beziehung hinter stecken. Und so lange die nicht raus ist, fließt das alles ineinander über. Und ich denke, wenn es bei ihm an mangelnden Gefühlen liegt, dann solltest du ihm auch wirklich den Abstand geben, weil er sich ja nun über seine Gefühle klar werden soll!! Vielleicht merkt er ja nun, dass da doch eine Ecke mehr ist, als er momentan glaubt.

Klingt zwar vielleicht blöd, aber so eine emotionlsvolle und halbwegs klärende Aussprache hätt ich mir gewünscht, wenn ich das so sagen darf. Mich hat meine große Liebe innerhalb einer halben Stunde eiskalt abserviert. Für mich total unvorbereitet. Keine Aussprache, kein Tränengefließe (bei ihr schon etwas...ich war einfach nur schockiert und sprachlos), kein Beisammensein und miteinander Leiden...nichts!

Ich wünsche dir viel Kraft dafür! Denk daran, du bist nicht allein!

Lieben Gruß

Al

#31
Hallo Al,

erstmal vielen Dank für Deine Antwort.

Ja, die Trennung ging hauptsächlich von ihm aus. Meine Gefühle sind in der schwierigen Zeit, die wir hinter uns haben eher noch gewachsen. Dennoch habe auch ich sehr oft überlegt, ob eine Trennung nicht besser wäre, weil ich diese ewige Unsicherheit von seiner Seite aus einfach nicht ertragen konnte. Ich hab mich dann aber dafür entschieden, erstmal abzuwarten, bis seine stressige Prüfungsphase vorbei ist (er hatte diese zwei Monate auch echt viel am Hals bzgl. Uni). Wir wollten in diesen Ferien auch noch so viel miteinander unternehmen - ich könnte schon wieder heulen, wenn ich daran denke.

Fair war die Trennung auf jeden Fall - ich bin ihm auch nicht böse. Wenn die Gefühle nicht mehr da sind, dann ist das leider so. Das ist aber nichts, was er wirklich hätte beeinflussen können. Bzw. wir haben das Problem leider erst zu spät erkannt. Wir haben es irgendwie von Anfang an nicht geschafft, über unsere Gefühle zu sprechen. Kleinigkeiten, Zärtlichkeiten und romantische Gesten sind dadurch auf der Strecke geblieben; sodass wir uns beide immer unsicherer geworden sind. Ich hatte das Gefühl, ihm nicht wichtig zu sein und er andersrum genauso.

Als ich dann erfahren hab, dass er sich tatsächlich nicht mehr sicher ist in seinen Gefühlen (wir konnten vor zwei Monaten noch nicht genau sagen, woher diese Unsicherheit genau rührt), konnte ich dann erst recht nicht mehr über meine sprechen. Ich wollte ihm keine Liebeserklärungen machen, nur, um diese dann nicht erwidert zu bekommen. Da hatte ich große Angst vor.

Ich weiß nicht, ob in unserem Fall einige Tage zu wenig sind. Er fehlt mir sehr und ich bin mir ziemlich sicher, dass es andersrum genauso ist. Angst davor haben, dass die Situation eskalieren könnte, müssen wir nicht. Wir sind beide nicht die Typen, die leicht an die Decke gehen - beide eher rational eingestellt und ziemlich gut darin, sich selbst zu analysieren und zu hinterfragen.

Dass es bei Dir damals so eiskalt abgelaufen ist, tut mir auch sehr leid. Da war ich gestern auch irgendwie froh, endlich mal wirklich zu spüren, dass ich ihm nicht gleichgültig bin. Das hatte ich innerhalb der Beziehung zuletzt sehr häufig.

Ich hab grad die Einladung von einer Kommilitonin bekommen, nachher mit ihr in der Stadt was trinken zu gehen. Mir ist eigentlich gar nicht danach, aber ich denke, ich versuchs einfach mal. Zuhause rumsitzen und grübeln ist auch nicht das Wahre ...

Ach verdammt, er fehlt mir so :(

#32
Ach Malin ...fühl dich mal gedrückt. Ich hatte deinen anderen Thread mitverfolgt und es war schon sehr traurig zu lesen wie du immer unglücklicher und unsicherer geworden bist. Auch wenn es sehr schmerzt, für den Moment war es wohl das Beste die Beziehung zu beenden.

Immerhin ist es gut, dass ihr euch Beide endlich mal zeigen konntet, dass ihr euch wichtig nehmt und den anderen nicht als "Balast" empfindet. Schade, dass es nicht eher möglich war.

Geh mit in die Stadt, auch wenn's wahrscheinlich keine wirkliche Ablenkung ist, aber so hast du wenigstens eine kurze Auszeit von als zu tiefgehender Grübelei.

Alles Gute für dich !! :trost:

#33
Danke Dir, das ist sehr lieb. Ich würde grad gern noch mehr schreiben, aber mein Kopf ist irgendwie vollkommen leer :/

#34
Nimms mir nicht übel, solange ihr das Rad zurückdrehen wollt, kann da nichts draus werden. Ihr solltet es statt dessen nach vorne drehen.

Der Grund warum ihr plötzlich miteinander reden konntet - offen - ist recht einfach. Weil keiner mehr was zu verlieren hatte und die Erwartungen an den Anderen schlagartig weg waren. Beides wirkt sich in Beziehungen immer destruktiv aus. Wenn ihr clever seid, nutzt ihr Beide den Abstand um rauszufinden, warum eure Unsicherheiten und Ängste euch wichtiger sind als eure Beziehung. Wenn ihr nicht alles verkehrt macht, muss das kein Ende sein sondern überhaupt erst ein Anfang.

#35
Der Grund warum ihr plötzlich miteinander reden konntet - offen - ist recht einfach. Weil keiner mehr was zu verlieren hatte und die Erwartungen an den Anderen schlagartig weg waren. Beides wirkt sich in Beziehungen immer destruktiv aus. Wenn ihr clever seid, nutzt ihr Beide den Abstand um rauszufinden, warum eure Unsicherheiten und Ängste euch wichtiger sind als eure Beziehung. Wenn ihr nicht alles verkehrt macht, muss das kein Ende sein sondern überhaupt erst ein Anfang.
Das ist die Hoffnung, die ich mir im Moment noch mache und die mir gleichzeitig auch ein wenig Angst macht. Könnte ja genausogut sein, dass ich das nur so sehen will. Da wir aber unbedingt noch miteinander in Kontakt bleiben wollen (nach einem gewissen Abstand natürlich), werd ich mich damit auseinandersetzen, woran es nun im Detail gelegen hat, dass ich nicht so konnte, wie ich eigentlich wollte. Ich denke, er wird ähnliches tun. Immerhin hat er um ein Gespräch gebeten.

Ich glaub, jetzt werd ich mir erstmal was kochen. Seit gestern nichts mehr gegessen und das kann es auch nicht sein.





EDIT (automatische Beitragszusammenführung)





So, ich war eben tatsächlich mit ein paar Freunden in der Stadt und konnte mich einigermaßen gut ablenken. Bin direkt für morgen Abend noch ins Theater eingeladen worden, wo ich, denke ich, mitgehen werde. Hauptsache, nicht allein sein und grübeln.

Bin dann allerdings doch recht schnell wieder nach Hause, weil ich gemerkt hab, dass es nicht länger geht. Und jetzt sitze ich wieder hier und weine. Ich hab einfach solche Angst, dass ich mich irre und es wirklich endgültig vorbei ist jetzt. Und dazu der Drang, ihn anrufen zu wollen ... das macht mich grade ganz verrückt. Ich vermisse ihn so furchtbar und ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass er nicht mehr bei mir ist.

#36
So, jetzt hab ich die Tage eigentlich ganz gut rumbekommen, weil ich einfach konsequent irgendwo unterwegs war, auch wenn ich überhaupt keine Lust hatte, rauszugehen. Die Angst vor den Gedanken war dennoch größer.

Mit der Selbstbeherrschung ist es grad vollkommen vorbei. Er hat eben angerufen, um zu hören, wie es mir geht. Ich hab ihm die Wahrheit gesagt. Er meinte nur, er habe das alles noch überhaupt nicht realisiert, fühle bezüglich der Trennung rein gar nichts (was möglicherweise zusammenhängt) und habe die Situation noch gar nicht wirklich reflektiert. Seine Mutter und seine Oma wissen allerdings mittlerweile Bescheid.

Ich bin schon stolz auf mich, dass ich am Telefon nicht angefangen habe, zu weinen. Er hat natürlich trotzdem gemerkt, dass ich immer mehr um Fassung ringen musste und meinte, es tue ihm leid, er habe auch lange überlegt, sich zu melden; das Bedürfnis zu wissen, wie es mir geht, sei aber größer gewesen.

Das Gespräch an sich war so verdammt komisch ... ich kanns gar nicht genau beschreiben. Jedes Wort war irgendwie zu viel, zu falsch, zu schön. Ich saß da und konnte einerseits nicht ertragen, seine Stimme zu hören, auf der anderen Seite wollte ich nicht, dass er wieder auflegt.

Nur ist mein (eingeredeter?) Optimismus nach dem Telefonat in sich zusammengebrochen. Er klang absolut nicht wie jemand, der glaubt, sich falsch entschieden zu haben. Traurig ja, aber trotzdem entschlossen, das durchzuziehen.

Wir überlegen allerdings, uns Ende dieser oder Anfang nächster Woche zu treffen. Die Sachen, die noch geklärt werden müssen, will ich gern persönlich besprechen - Telefon ist das falsche Medium. Und ich kann mir nicht helfen ... ich hab einfach das Gefühl, dass es falsch wäre, noch viel länger damit zu warten.

Gott, es tut so weh grad, ich fühl mich so unglücklich und so allein ... ich weiß gar nicht, was ich jetzt machen soll. Und genauso hab ich hier letztes Jahr um dieselbe Zeit schon gesessen. Es ist doch einfach alles zum kotzen.

:(

#37
malin, ich kann dir 100% nachfühlen, vorallem mit dem telefonat klingt falsch aber willst trotzdem nicht dass er auflegt... geht mir genauso... es ist alles schei**.. aber das wird irgendwann wieder... ich glaub dran... durch den schmerz müssen wir jetzt durch, irgendwann sind wir wieder glücklich und fröhlich, nur ist jetzt nicht die zeit dafür. alles zu seiner zeit.. mir fällt nicht mehr tröstendes ein, denn mir geht's punkt genauso wie dir... ich gehe jetzt meinen weg, so weh es auch tut...

ich drück dich ganz doll!!

#38
Hallo heartflower,

das tut mir natürlich sehr leid, dass es Dir gerade genauso mies geht wie mir. Ich fürchte nur, helfen kann da erstmal niemand :/

Ich bin auch heute noch kreuzunglücklich; sitze hier und weine. Hab eben einem Kommilitonen abgesagt, der eigentlich vorbeikommen wollte, um mich zu trösten, aber ich will grad einfach niemanden sehen. Vor allem aber will ich nicht die ganze Geschichte von vorn erzählen müssen und das gegenüber jemandem, der ihn nicht kennt und die Situation dementsprechend auch nicht einschätzen kann.

Ich hadere auch echt mit meinem Wunsch, ihn diese Woche noch zu sehen. Natürlich vermisse ich ihn wahnsinnig, aber wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, dann will ich dieses Treffen nur, um ihn in meiner Nähe zu haben und mir einreden zu können, dass das alles gar nicht passiert ist.

Er machte schon am Telefon den Eindruck, als wolle er alles vermeiden, was bei mir irgendwelche Hoffnungen auf einen Neuanfang wecken könnte ... ich gehe also nicht davon aus, dass es bei einem persönlichen Treffen anders laufen würde. Wenn mich also schon ein Telefonat so aus der Bahn gehauen hat, wie sollte das erst nach einem Treffen aussehen; insbesondere einem, das (mit Sicherheit) nicht nach meinen Vorstellungen verlaufen würde? Ich will gar nicht dran denken.

Dazu kommt einfach noch, dass er gestern sagte, er habe das noch gar nicht realisiert und auch noch nicht wirklich darüber nachdenken können - also auch keine Antworten für mich, bzw. eine genauere Reflexion seiner Hintergründe.

Also nichts, womit man (oder ich) konstruktiv arbeiten könnte ... für was auch immer. Ich will einfach nicht da sitzen, ihm einen vorheulen und erklären, wie ich die Situation empfinde und überblicke (schätze, ich analysiere einfach schneller als er) und er hat noch gar nicht drüber nachgedacht.

Außerdem hofft ein Teil von mir noch, dass er vielleicht doch plötzlich erkennt, dass er einen Fehler gemacht hat und dass er mich vermisst. Es wäre wohl das erste Mal seit langem. Es ist ja immerhin kein anderes Mädchen im Spiel.

Ich bin so furchtbar durcheinander ... was ist denn eure Einschätzung der Situation? Diese Woche Treffen noch viel zu früh und ihm erstmal Zeit zum Nachdenken lassen?

Danke schonmal :/

#39
So, wir haben jetzt gestern nochmal kurz telefoniert und uns für kommenden Dienstag verabredet. Er wird mich vom Bahnhof abholen und wir werden ne Runde spazierengehen und reden. Danach werden wir entscheiden, wie es weitergehen soll*. Oh man ... ich hab irgendwie Angst vor dem Treffen :/

Ohnehin ist es momentan sehr schwer für mich, je länger die Trennung her ist. Denn nicht nur er fehlt mir, sondern auch unser gemeinsamer Freundeskreis. Diese kleinen spontanen Treffen, etc. - daran kann ich nun nicht mehr teilnehmen. Einerseits, weil er dabei ist (und bislang wohl nur sein bester Freund Bescheid weiß) und andererseits, weil er in einer anderen Stadt wohnt und der Anfahrtsweg zu weit und umständlich wäre. Vor allem das Zurückkommen. Ach mensch ...

*mit "weitergehen" ist nicht die Beziehung gemeint sondern unser allgemeiner Umgang.

#40
So, Zeit, nochmal revuepassieren zu lassen:

Wir haben uns den Dienstag getroffen, konnten wieder erstaunlich gut miteinander reden; der Umgang fühlte sich beinahe an wie früher (auch Körperkontakt war vorhanden). Und ja, schimpft mit mir, trotzdem ich mir fest vorgenommen hatte, es auf keinen Fall zu tun: wir waren nochmal miteinander im Bett.

Habe mich danach nicht mehr bei ihm gemeldet, weil ich für den Moment ganz gut mit dem Status Quo "Sex mit dem Ex" klargekommen bin und ihm nicht das Gefühl geben wollte, hinter ihm herzurennen. Vermisst habe ich ihn natürlich trotzdem.

Eine Woche später hat er dann angerufen, meinte, er habe Lust gehabt, mit mir zu sprechen. Wir haben uns spontan für den nächsten Tag verabredet und - sind wieder in der Kiste gelandet. Ich hab ihm danach aus einer Laune heraus vorgeschlagen, abends noch mit ihm und unseren gemeinsamen Freunden (die alle bei ihm in der Nähe leben) wegzugehen, da ich die mittlerweile auch sehr vermisse. Natürlich trifft man sich hin und wieder wenn es irgend geht, aber die regelmäßigen Aktivitäten fehlen. Danach war angedacht, dass ich die Nacht bei ihm schlafe.

Er war zuerst einverstanden, hat dann aber doch sehr unvermittelt abgelehnt; er wolle nicht, dass ich bei ihm übernachte, dann würde sich alles für ihn wieder so anfühlen wie früher und das wolle er nicht. In dem Moment hat mich das erstmal umgehauen, im Nachhinein halte ich meinen Vorschlag auch für eine enorm unkluge Idee. Geboren aus dem Wunsch, wenigstens so zu tun, als wären wir wieder zu zusammen - wenn auch nur für eine Nacht. Wieder in seinem Arm einschlafen und ... ja. Ich weiß. Ziemlich ungesund und naiv obendrein.

Für ihn war es unverbindlicher Sex, für mich waren immer noch Gefühle im Spiel - wir haben uns danach darauf geeinigt, in Zukunft die Finger voneinander zu lassen (auch wenn es beiden schwer fällt).

Wir waren dann an dem Abend trotzdem noch mit Freunden weg und haben uns dann für den nächsten Tag nochmal verabredet um nochmal zu sprechen - diesmal ohne Sex.

Ende vom Lied war dann, dass er festgestellt hat, dass er wirklich keine Gefühle mehr für mich hätte - Beziehung also unwiederbringlich aus. Das hat mir - obwohl es mir natürlich irgendwo klar war - sehr wehgetan. Tut es auch jetzt noch. Ich versuche mich einerseits so gut es geht mit den Tatsachen auseinanderzusetzen und mich dem Schmerz zu stellen; andererseits realisiere ich es wohl immer noch nicht. Und langsam sollte das doch mal einsetzen ...

Ich war nur zusätzlich schockiert, dass er mit mir schlafen kann, dabei so ist wie immer (zärtlich, liebevoll, etc.) und doch nichts mehr für mich empfindet. Aber wahrscheinlich machen Erinnerung und Gewohnheit einen großen Teil aus.

Was mich momentan aber fast noch mehr beschäftigt als die Trennung, sind viele persönliche Erinnerungen an für mich sehr sehr schlimme Zeiten, die durch meinen aktuellen Gemütszustand wieder hochkochen.

Was ich jetzt erstmal machen möchte ist, mich um mich zu kümmern und lernen, mit diesen Altlasten besser umzugehen. Leide momentan sehr unter Flashbacks und Panikattacken, habe aber Ende September ein Vorgespräch zum weiteren Vorgehen in einer psychosomatischen Klinik. So geht es einfach nicht mehr weiter.

Was für mich die Sache, dadurch, dass es mir generell gerade psychisch sehr schlecht geht, noch schwerer macht ist, dass er nach wie vor die wichtigste Bezugsperson für mich ist. Er ist auch nach wie vor immer für mich da; ich hab nur große Angst, mich da wieder in ein Wunschdenken reinzusteigern. Ich hab ihm auch grade am Telefon gesagt, dass es für mich erstmal okay ist, ihn in einer größeren Gruppe zu treffen, ebenso, wie mit ihm zu telefonieren, aber allein treffen möchte ich ihn in nächster Zeit erstmal nicht. Bzw. möchte schon, aber ich weiß, es wäre nicht gesund. Weil ich ihn einfach immer noch sehr sehr liebe - und es wird mir jetzt leider erst so richtig bewusst. Umso schlimmer zu sehen, dass es andersrum absolut nicht mehr so ist :/

Am Samstag sehen wir uns auf dem Geburtstag eines guten gemeinsamen Freundes. Laut FB (Schande, ich hätte nie gedacht, dass mir social networks auch mal so zusetzen würden ...) ist auch das Mädchen eingeladen, in das er vor mir verliebt war. Ich bezweifle zwar sehr, dass sie kommt, aber man weiß ja nie ... rechne momentan eh nur noch mit dem schlimmsten.

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