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SweetestPains Gedichte

8 Antworten1'119 AufrufeGestartet von SweetestPain ·

SweetestPainThemenstart
#1
Die folgenden Texte sind alle (Ausnahmen werden beschrieben) mein geistiges Eigentum und wurden von mir geschrieben.

Bei dem Wunsch, sie zu speichern, in anderen Foren/Seiten online zu stellen, etc. bitte ich um eine kleine Frage oder Bitte. Feedback immer gern gesehen.

Die ersten zwei:

Suche

Über Seen und durch Wälder

ging ich taumelnd und bei Nacht.

Deine Stimme hörte ich,

hab mich auf den Weg gemacht.

Dein Antlitz erträumte ich,

doch deine Augen blieben leer.

Deine Anmut hasste mich.

Deine Liebe friedlos wie das Meer.

Ich finde keine Worte,

keinen Namen – nirgendwo.

Auf hohem Berg, in tiefem Tal,

in welche Stadt ich mich auch floh.

Während Schwäche mich verlangt

such ich immer noch nach dir.

Die Stille macht es nur noch schlimmer:

Du liegst im Bett – gleich neben mir.

~*~

Liebesfeuer

Deine Flamme ist erloschen,

durch meine zarte Haut.

Deinen Willen dir gebrochen –

doch das Liebesspiel ist aus.

Wir brannten schnell und langsam

und du liebtest mich.

Das Feuer hat dir gut getan

und nun hass ich dich.

Deine Flamme ist nun kalt.

Dein Körper tot, die Augen leer.

Ich fühl mich tausend Jahre alt,

denn du bist fort und gibst mich her.

Meine Hände raubten dir das Leben.

In meiner Liebe starbst du leis.

Fern dort draußen höre ich das Wehen,

das Wehen deiner Stimme heiß.

Wenn es tagt wirst du erwachen.

Wirst nicht wissen, dass du starbst.

Du wirst niemals wieder lachen

und ich bin fort, wenn du es merkst.

Zu viel Liebe kann dich töten –

Stück für Stück, tief in dir drin.

Am Ende ist nur Hass von Nöten,

doch deine Seele bleibt dir fremd.

​

#2
Sehr schön. Auch die Art und Weise wie du schreibst gefällt mir.

Werde noch öfters hier ein Auge drauf werfen, wenn neue Texte folgen.

;)

#3
Vielen Dank - ja, ganz sicher. Ich hab ne grosse Auswahl ;)

In meinenm Band finden sich schon an die 80 (nur die, die ich wirklich mag).

#4
Von gerade eben:

Agonie

​




Ich hab letzte Nacht von dir geträumt –

das Gefühl, ich hab den Schlaf versäumt.

Das Zittern meiner kalten Hände

macht mein Lachen zur Legende.

​




Ich tanze weinend durch die Welt,

eine Macht die ihre Gemüter erhellt.

Ich fühl mich fern von Liebe, fern von mir

doch meine Gedanken gehören nur dir.

​




Du hast verletzt, du hast enttäuscht

und selbst jetzt meine Gefühle verseucht.

Du bliebst stumm, es war zu spät

und ich ernte, was du gesät.

​




Du sagtest, du bist für mich da,

doch ich spür dich eher fern als nahe.

Du bist ein Feigling und zu Recht:

Ich hoffe echt, es geht dir schlecht.

​




Auch wenn dir nun mein Herz gehört,

du trägst Schuld, es ist zerstört.

So sehr dir Glück auch zu gönnen ist,

mein Mitgefühl bleibt vorerst vermisst.

​




Du bist ein Buch, was sich verschloss.

Ich mach es zu – bedeutungslos.

Du fehlst mir jeden Tag, jeden Moment –

doch ich versteck es effizient.

​




Keine Träne bist du wert.

Ich hoff, sie werden bald zerstört.

Verdienen wirst du mein Leiden nie –

für mich bleibt es dennoch Agonie…

​

#5
Du fehlst mir jeden Tag, jeden Moment –doch ich versteck es effizient.
Effizient oder effektiv? ;-))

Wer einmal völlig begriffen hat, dass er sterblich ist, für den hat eigentlich die Agonie schon begonnen.

(Arthur Schnitzler)

Schöne Gedichte!

#6
Effektiv würde sich nicht reimen :) - findest du nicht, dass es passt?

Danke!

#7
Gedichte... schöne... wundervolle...

Hast Du hier verfasst

Und dabei spielt es keine Rolle

Ob es für mich passt

Doch meine Neugier wurde groß

Die Frage ward geweckt:

Wie hat sie diese Sehnsucht bloß

Effizient versteckt?

;)

(schau70, affektiv...)

#8
Ein Danke sprech ich aus

für dein Lob und deine Worte.

Doch die Gründe für das Sehnen -

oder mehr für das Versteck -

liegen tief in meinem Innern.

Bleiben auch von mir

in der Regel unentdeckt.

#9
Bitte, bitte, bitte…

Stirb in einem Meer aus Wut.

Bitte, sag nicht mehr ein Wort.



Bitte verschwende deine Zeit,

doch verschwende bloss nicht mich.

Bitte halt es alles in dir –

bis es so wie ich verblich.



Bitte… bitte sag es sei vorbei.

Bitte sag es endet nie.

Hass und schlag mich, wie du willst.

Bitte straf mich als Genie.



Bitte zeig mir deine Liebe,

die du nicht mehr fühlen sollst.

Bitte, bitte lass mich sterben –

ich tu es so, wie du nicht willst.



Bitte hass mich bis zum Tod

und stirb dabei mit meinem Herz.

Bitte, bitte geh endlich

und nimm bitte die­sen Schmerz.



Bitte, bitte, bitte…

Lass die Gefühle verblassen.

Bitte lass mich dich endlich hassen…



Bitte, bitte, halt mich fern.

Ich werd mich wegen dir nur selbst zerstör’n…



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