Total zerrissen...
42 Antworten3'982 AufrufeGestartet von salsolakali ·
Liebe Salsolakali
Wie ist euer Gespräch gelaufen? Ich hoffe, es ging gut und lief so würdevoll ab, wie du dir das gewünscht hast. Deine Zeilen von Amsterdam sind wunderschön. Es würde mich mal interessiren, was du eigendlich arbeitest, hast du was mit schreiben zu tun oder ist das einfach eine Obsession? (Sorry, dies nur nebenbei). Ich hoffe, dir geht es gut und du informiertst uns bald über den weiteren Verlauf der Geschichte.... :compi:
Viel Kraft!
Wie ist euer Gespräch gelaufen? Ich hoffe, es ging gut und lief so würdevoll ab, wie du dir das gewünscht hast. Deine Zeilen von Amsterdam sind wunderschön. Es würde mich mal interessiren, was du eigendlich arbeitest, hast du was mit schreiben zu tun oder ist das einfach eine Obsession? (Sorry, dies nur nebenbei). Ich hoffe, dir geht es gut und du informiertst uns bald über den weiteren Verlauf der Geschichte.... :compi:
Viel Kraft!
Sorry, hab falsch gekuckt, dein Gespräch ist ja erst heute...dann gaaaaaaaanz viel Kraft, du machst das bestimmt gut und klar.
Sei Umarmt!
Sei Umarmt!
ich wünsche dir für heute einen "klaren" kopf, der dich das sagen lässt, was dir in den tagen in amsterdam bewusst geworden ist.
versetz dich dorthin, du hast es so schön beschrieben in deinem posting, wie frei und leicht du dich gefühlt hast, dass dein herz sich nicht mehr verhärtet, wenn du daran denkst. versuch, dies heute in dein gespräch hineinzutragen.
ich schick dir kraft und stärke und drück dich!
lg mörli
versetz dich dorthin, du hast es so schön beschrieben in deinem posting, wie frei und leicht du dich gefühlt hast, dass dein herz sich nicht mehr verhärtet, wenn du daran denkst. versuch, dies heute in dein gespräch hineinzutragen.
ich schick dir kraft und stärke und drück dich!
lg mörli
Danke für eure lieben Worte! Die pack ich jetzt in den virtuellen Koffer in meinem Kopf und nehm sie mit...
Ich bin seit einer halben Stunde wieder zurück in meiner Stadt, und hinter mir liegt das schönste, traurigste, schmerzhafteste Wochenende meines Lebens.
Als wir uns am Freitagabend bei ihm trafen, war alles wie immer: Chaos in der Wohnung, Wohnzimmer verqualmt, er grade beim Fernsehen. Und darüber war ich irgendwie erleichtert: Es war so klar in diesem Moment! Nichts würde sich auf Dauer ändern, und nichts SOLLTE sich auf Dauer ändern. Denn aus der Distanz betrachtet störte mich das alles überhaupt nicht: Er ist, wie er ist. Und ich bin, wie ich bin. Das ist alles total in Ordnung so, es passt nur einfach nicht zusammen, und ich war froh darüber, dass er sich und mir nichts vorgemacht hat in diesem Moment, das hätte uns nur in Verlegenheit gebracht.
Wir gingen dann essen und redeten über alles. Er war unheimlich lieb und verständnisvoll! Traurig auch, und wie, aber nie selbstmitleidig. Wir haben stundenlang geredet, auch in den folgenden Tagen, und es waren die besten Gespräche, die wir jemals hatten. Er erzählte mir, er habe in den letzten Tagen mit vielen Freunden gesprochen, und die würden alle verstehen, was in mir vorgeht. In seinem Kopf sei etwas passiert in der Zwischenzeit, er könne viele von meinen Ängsten und Befürchtungen nachvollziehen. Und er könne mich jetzt besser loslassen. Wir konnten unheimlich offen und ehrlich miteinander reden, waren uns trotzdem sehr nah und haben das Wochenende auch genossen. Wir waren im Kino, gingen spazieren, haben auch gemeinsam gelacht.
Und jetzt lassen wir uns ziehen, wir üben loslassen, und falls wir ohne einander nicht auskommen, bleibt eine Türe offen. In den drei Tagen wurde kein einziger Vorwurf erhoben, das rechne ich ihm hoch an! Er hat sogar gesagt, ich sei immer fair gewesen, er könne mir überhaupt nichts ankreiden.
Heute morgen hatte er sich dann sehr in sich selbst zurückgezogen, war wortkarg und hat mir kaum in die Augen geschaut. Ich hab ihn ein letztes Mal in die Arme genommen, da haben wir beide geweint und gezittert. Er sah unheimlich verstört und verzweifelt aus, mir hat's fast das Herz zerrissen. Aber dann hab ich mich an unsere Gespräche erinnert: Ich liebe ihn immer noch, das stimmt. Aber was ich in den letzten Wochen zur Sprache gebracht habe, stimmt genauso. Ich muss jetzt herausfinden, ob ich ohne ihn wieder zu einem ganzen Menschen werde, ob wir uns tatsächlich gegenseitig dabei im Weg stehen oder nicht. Dass wir uns loslassen, ist vielleicht die einzige Chance. Ich hab ihm gesagt, dass ich ihn liebe und dass er sich ab und zu an unsere Gespräche erinnern soll: Wir können dem anderen erhalten bleiben, in welcher Form auch immer. Wichtig ist, das wir ehrlich sind und bleiben, vor allen Dingen uns selbst gegenüber.
Ich wünschte mir, dass auch er wieder ein bisschen zu sich selbst finden kann in der nächsten Zeit, dass er sich nicht einfach aufgibt. Das ich meine grösste Angst, und dass ich ihn dabei allein lassen muss, fällt mir unheimlich schwer. Aber ich bin die letzte, die ihm jetzt helfen kann. Ich muss jetzt die Verantwortung, die ich in den letzten Jahren oft für ihn übernommen habe, wieder an ihn abgeben. Dieses ständige für uns beide denken, das muss ich mir wieder abgewöhnen.
Ich bin jetzt wieder "Single", was auch immer das heisst. Ich weiss gar nicht mehr so genau, wie das eigentlich geht.
Ich hab angst vor dem Alleinsein. Angst vor dieser Leere, die jetzt den Platz der Geborgenheit einnimmt. Ich hab Angst, nie wieder jemanden so lieben zu können. Und ich hab Angst um ihn und Angst, ihn ganz verloren zu haben. Was bin ich ohne ihn? Das wird ein langer Weg, glaub ich, bis ich wieder komplett auf eigenen Füssen stehe. Ich hoff, ich pack das. Im Moment ist da eine irre Trauer und ein unheimlich starker Sog zurück in die Tiefen unserer Geborgenheit und unseres Vertrauens. :heulen:
Bedanken möchte ich mich für eure Anteilnahme und eure weisen Worte, sie haben mir sehr geholfen!
Als wir uns am Freitagabend bei ihm trafen, war alles wie immer: Chaos in der Wohnung, Wohnzimmer verqualmt, er grade beim Fernsehen. Und darüber war ich irgendwie erleichtert: Es war so klar in diesem Moment! Nichts würde sich auf Dauer ändern, und nichts SOLLTE sich auf Dauer ändern. Denn aus der Distanz betrachtet störte mich das alles überhaupt nicht: Er ist, wie er ist. Und ich bin, wie ich bin. Das ist alles total in Ordnung so, es passt nur einfach nicht zusammen, und ich war froh darüber, dass er sich und mir nichts vorgemacht hat in diesem Moment, das hätte uns nur in Verlegenheit gebracht.
Wir gingen dann essen und redeten über alles. Er war unheimlich lieb und verständnisvoll! Traurig auch, und wie, aber nie selbstmitleidig. Wir haben stundenlang geredet, auch in den folgenden Tagen, und es waren die besten Gespräche, die wir jemals hatten. Er erzählte mir, er habe in den letzten Tagen mit vielen Freunden gesprochen, und die würden alle verstehen, was in mir vorgeht. In seinem Kopf sei etwas passiert in der Zwischenzeit, er könne viele von meinen Ängsten und Befürchtungen nachvollziehen. Und er könne mich jetzt besser loslassen. Wir konnten unheimlich offen und ehrlich miteinander reden, waren uns trotzdem sehr nah und haben das Wochenende auch genossen. Wir waren im Kino, gingen spazieren, haben auch gemeinsam gelacht.
Und jetzt lassen wir uns ziehen, wir üben loslassen, und falls wir ohne einander nicht auskommen, bleibt eine Türe offen. In den drei Tagen wurde kein einziger Vorwurf erhoben, das rechne ich ihm hoch an! Er hat sogar gesagt, ich sei immer fair gewesen, er könne mir überhaupt nichts ankreiden.
Heute morgen hatte er sich dann sehr in sich selbst zurückgezogen, war wortkarg und hat mir kaum in die Augen geschaut. Ich hab ihn ein letztes Mal in die Arme genommen, da haben wir beide geweint und gezittert. Er sah unheimlich verstört und verzweifelt aus, mir hat's fast das Herz zerrissen. Aber dann hab ich mich an unsere Gespräche erinnert: Ich liebe ihn immer noch, das stimmt. Aber was ich in den letzten Wochen zur Sprache gebracht habe, stimmt genauso. Ich muss jetzt herausfinden, ob ich ohne ihn wieder zu einem ganzen Menschen werde, ob wir uns tatsächlich gegenseitig dabei im Weg stehen oder nicht. Dass wir uns loslassen, ist vielleicht die einzige Chance. Ich hab ihm gesagt, dass ich ihn liebe und dass er sich ab und zu an unsere Gespräche erinnern soll: Wir können dem anderen erhalten bleiben, in welcher Form auch immer. Wichtig ist, das wir ehrlich sind und bleiben, vor allen Dingen uns selbst gegenüber.
Ich wünschte mir, dass auch er wieder ein bisschen zu sich selbst finden kann in der nächsten Zeit, dass er sich nicht einfach aufgibt. Das ich meine grösste Angst, und dass ich ihn dabei allein lassen muss, fällt mir unheimlich schwer. Aber ich bin die letzte, die ihm jetzt helfen kann. Ich muss jetzt die Verantwortung, die ich in den letzten Jahren oft für ihn übernommen habe, wieder an ihn abgeben. Dieses ständige für uns beide denken, das muss ich mir wieder abgewöhnen.
Ich bin jetzt wieder "Single", was auch immer das heisst. Ich weiss gar nicht mehr so genau, wie das eigentlich geht.
Ich hab angst vor dem Alleinsein. Angst vor dieser Leere, die jetzt den Platz der Geborgenheit einnimmt. Ich hab Angst, nie wieder jemanden so lieben zu können. Und ich hab Angst um ihn und Angst, ihn ganz verloren zu haben. Was bin ich ohne ihn? Das wird ein langer Weg, glaub ich, bis ich wieder komplett auf eigenen Füssen stehe. Ich hoff, ich pack das. Im Moment ist da eine irre Trauer und ein unheimlich starker Sog zurück in die Tiefen unserer Geborgenheit und unseres Vertrauens. :heulen:
Bedanken möchte ich mich für eure Anteilnahme und eure weisen Worte, sie haben mir sehr geholfen!
Ich bin froh zu hören, dass euer Gespräch gut verlaufen ist!Ich wünsche dir für die nächste Zeit viel Kraft und Tapferkeit!
Liebe Grüsse,
Tara
Liebe Grüsse,
Tara
Danke, liebe Tara!
Ich fühle mich im Moment wie nach einer Operation. Als hätte mir jemand ein lebenswichtiges Organ rausgeschnitten. Ob die Seele auch so eine Art Organ ist? Immerhin war er in den letzten sechs Jahren ein Teil meiner Seele. Dieses Gefühl, dass wir uns in Liebe verbunden sind, dieses :trost: (tschuldigung, ich finde grade keine Worte dafür) - das fehlt mir unendlich.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass jemand anders jemals wieder diesen Platz in meinem Herzen einnehmen kann. :heulen:
Dir wünsch ich jedenfalls auch viel Kraft! :beten:
Habe dein Posting aufmerksam mitverfolgt und werde von nun an versuchen, dich ebenfalls mit meinen Gedanken zu unterstützen - bis anhin war ich gar nicht in der Lage, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.
Ich fühle mich im Moment wie nach einer Operation. Als hätte mir jemand ein lebenswichtiges Organ rausgeschnitten. Ob die Seele auch so eine Art Organ ist? Immerhin war er in den letzten sechs Jahren ein Teil meiner Seele. Dieses Gefühl, dass wir uns in Liebe verbunden sind, dieses :trost: (tschuldigung, ich finde grade keine Worte dafür) - das fehlt mir unendlich.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass jemand anders jemals wieder diesen Platz in meinem Herzen einnehmen kann. :heulen:
Dir wünsch ich jedenfalls auch viel Kraft! :beten:
Habe dein Posting aufmerksam mitverfolgt und werde von nun an versuchen, dich ebenfalls mit meinen Gedanken zu unterstützen - bis anhin war ich gar nicht in der Lage, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.
ich kann sehr gut nachvollziehen, was du fühlst. Obwohl ich weiss, dass es besser ist, nicht mehr mit meinem Ex zusammen zu sein, liebe ich ihn über alles! Und er fehlt mir sooooooooo sehr, es ist kalt und leer ohne ihn. Ich fühle mich so, als hätte mir jemand (oder er?) mit der blossen Hand einen Teil meines Herzens herrausgerissen und nun verblute ich innerlich. Aber wir werden das schaffen, man schafft es immer. Ich habe auch das Gefühl, dass ich nie mehr einen Mann finden werde, den ich so sehr liebe aber das glauben wir alle und trotzdem finden wir wieder jemanden. Vielleicht findest du das nächste mal jemanden, der eben zu dir passt und die gleichen Interessen hat wie du. Aber jetzt ist es eh zu früh sowas zu denken, jetzt wird zuerst einmal verarbeitet, verarbeitet, verarbeitet....
Liebe Grüsse,
Tara
Liebe Grüsse,
Tara
Ich finde, wir machen das im Moment richtig gut: Keine krampfige Kontaktsperre, weil man das nunmal so macht nach einer Trennung, sondern offener und ehrlicher Austausch darüber, was seither in uns vorgeht. Wir mailen uns (seine Stimme zu hören wäre, glaub ich, zu schmerzhaft), und wir sagen uns Dinge in einer Direktheit, wie sie während unserer Beziehung nicht möglich war.
In mir wächst die Hoffnung, dass tatsächlich etwas Neues nachwachsen kann. Natürlich nicht heute und nicht morgen, aber auch nicht erst in 100 Jahren.
In mir wächst die Hoffnung, dass tatsächlich etwas Neues nachwachsen kann. Natürlich nicht heute und nicht morgen, aber auch nicht erst in 100 Jahren.
hallo salsolakali,
deine geschichte hat mir grad einen richtigen hieb versetzt, das bin ich vor 6 jahren, so ungefähr. bei mir war das ganz ähnlich, wir waren 7 jahre zusammen, aber hatten auch von vornherein ziehmlich verschiedene ansichten und lebenseinstellungen. irgendwann war es dann auch soweit, wir waren an einem punkt, wos einfach nicht mehr ging. wir waren damals im urlaub, naja, ein ziehmlich langer urlaub, 3 monate. die kulisse war traumhaft, langkawi, wir sassen die ganze nacht am strand und haben uns "vernünftig" getrennt.
ich war genauso zerrissen, wie du das von dir beschrieben hast (nebenbei bemerkt, du kannst wirklich gut schreiben!)
das hat sich auch ne geraume zeit gehalten, ich war bestimmt noch 2 jahre hin- und hergerissen. war das nun richtig? war es doch ein fehler? ich glaub manchmal, ich weiss es heute noch nicht. für mich hat sich die gesamtlage nicht unbedingt verbessert. aber für ihn schon. ich fand damals, er hat einfach ein recht darauf, nochmal eine chance zu bekommen, dass er wirklich glücklich werden kann.
wir sind heute noch gute freunde, wir sehen uns einmal im jahr für einen gemeinsamen urlaub, das möchte ich auch nicht missen. irgendwie war es wohl so, dass wir von anfang an eigentlich nicht als liebespaar sondern als sehr gute freunde prädestiniert waren. aber das weiss man auch immer erst hinterher.
wir haben uns auch im letzten urlaub noch gegenseitig versichert, dass wir das richtig gut gemacht haben. eine "saubere", ehrliche trennung, keine vorwürfe, keine streitereien. wir können uns immer noch gerade in die augen sehen.
ich wünsche dir, dass du das ein bisschen schneller verarbeiten kannst, als ich damals, und dass tatsächlich beizeiten etwas neues nachwächst!
viel glück für dich, von ganzem herzen!
deine geschichte hat mir grad einen richtigen hieb versetzt, das bin ich vor 6 jahren, so ungefähr. bei mir war das ganz ähnlich, wir waren 7 jahre zusammen, aber hatten auch von vornherein ziehmlich verschiedene ansichten und lebenseinstellungen. irgendwann war es dann auch soweit, wir waren an einem punkt, wos einfach nicht mehr ging. wir waren damals im urlaub, naja, ein ziehmlich langer urlaub, 3 monate. die kulisse war traumhaft, langkawi, wir sassen die ganze nacht am strand und haben uns "vernünftig" getrennt.
ich war genauso zerrissen, wie du das von dir beschrieben hast (nebenbei bemerkt, du kannst wirklich gut schreiben!)
das hat sich auch ne geraume zeit gehalten, ich war bestimmt noch 2 jahre hin- und hergerissen. war das nun richtig? war es doch ein fehler? ich glaub manchmal, ich weiss es heute noch nicht. für mich hat sich die gesamtlage nicht unbedingt verbessert. aber für ihn schon. ich fand damals, er hat einfach ein recht darauf, nochmal eine chance zu bekommen, dass er wirklich glücklich werden kann.
wir sind heute noch gute freunde, wir sehen uns einmal im jahr für einen gemeinsamen urlaub, das möchte ich auch nicht missen. irgendwie war es wohl so, dass wir von anfang an eigentlich nicht als liebespaar sondern als sehr gute freunde prädestiniert waren. aber das weiss man auch immer erst hinterher.
wir haben uns auch im letzten urlaub noch gegenseitig versichert, dass wir das richtig gut gemacht haben. eine "saubere", ehrliche trennung, keine vorwürfe, keine streitereien. wir können uns immer noch gerade in die augen sehen.
Ich fühle mich im Moment wie nach einer Operation. Als hätte mir jemand ein lebenswichtiges Organ rausgeschnitten.genauso ist es. ich hab mal in mein tagebuch geschrieben: phantomschmerzen! es fühlt sich an, als hätte ich mir selber ein körperglied abgeschnitten, das amputiert werden musste, weil es mich auf dauer vergiftet hätte, aber ich habe ständig schmerzen, wegen etwas, das garnicht mehr da ist.
ich wünsche dir, dass du das ein bisschen schneller verarbeiten kannst, als ich damals, und dass tatsächlich beizeiten etwas neues nachwächst!
viel glück für dich, von ganzem herzen!
Hallo Tioman,
das klingt ja eigentlich traumhaft: Gemeinsamer Urlaub! Während unserer Beziehung hat das nie so richtig geklappt, im Urlaub bzw. auf Reisen hatten wir immer die grössten Krächer...
Loslassen - das ist noch so weit weg. Grade ist mir beim Aufräumen um ein Haar der Swarowski-Donald auf den Boden gefallen, den er mir mal geschenkt hat (auch sowas: Ich hasse Swarowski, aber ich liebe Donald. Die Geste von ihm war unheimlich lieb und passte irgendwie doch nicht so ganz...)
Jedenfalls fuhr mir das grade durch Mark und Bein, ich glaub, es hätte nicht viel gefehlt, und ich wäre in Ohnmacht gefallen. Ich konnte dann erstmal nicht mehr putzen und hab statt dessen in der Küche eine Runde geweint.
Schon seltsam, was die Psyche mit einem anstellt. Plötzlich ist alles, worüber ich mir zwei Jahre lang den Kopf zerbrochen und was mir solche Probleme bereitet hat, wie weggefegt.
:heulen:
Das kann dauern, ich kenn mich gut genug...
das klingt ja eigentlich traumhaft: Gemeinsamer Urlaub! Während unserer Beziehung hat das nie so richtig geklappt, im Urlaub bzw. auf Reisen hatten wir immer die grössten Krächer...
Loslassen - das ist noch so weit weg. Grade ist mir beim Aufräumen um ein Haar der Swarowski-Donald auf den Boden gefallen, den er mir mal geschenkt hat (auch sowas: Ich hasse Swarowski, aber ich liebe Donald. Die Geste von ihm war unheimlich lieb und passte irgendwie doch nicht so ganz...)
Jedenfalls fuhr mir das grade durch Mark und Bein, ich glaub, es hätte nicht viel gefehlt, und ich wäre in Ohnmacht gefallen. Ich konnte dann erstmal nicht mehr putzen und hab statt dessen in der Küche eine Runde geweint.
Schon seltsam, was die Psyche mit einem anstellt. Plötzlich ist alles, worüber ich mir zwei Jahre lang den Kopf zerbrochen und was mir solche Probleme bereitet hat, wie weggefegt.
:heulen:
Das kann dauern, ich kenn mich gut genug...
Ihr Lieben,
mir geht's grad echt mies. Klar, ist auch alles erst eine Woche her. Ich hab aber gehofft, dass ich nach dieser Trennung zumindest den Weg wieder sehen kann, den ich einschlagen will. Vonwegen... Ich fühl mich wie ein blindes Schaf im Nebel... :(
mir geht's grad echt mies. Klar, ist auch alles erst eine Woche her. Ich hab aber gehofft, dass ich nach dieser Trennung zumindest den Weg wieder sehen kann, den ich einschlagen will. Vonwegen... Ich fühl mich wie ein blindes Schaf im Nebel... :(
Liebe salsolakali :trost:
du kannst nur Kraft aus der Tatsache schöpfen, dass die Entscheidung getrennte Wege zu gehen, auf lange Sicht für euch beide die Beste war.
Erst wenn du "akzeptiert" hast, dass diese Trennung das "unumgänglich Richtige" war, auch wenn es furchtbar weh tut, wirst du loslassen können, wirst du den Schmerz, die Trauer, verarbeiten können.
Es ist noch zu früh, aber versuche zu "akzeptieren" und dir immer wieder zu sagen, dass es mit euch auf Dauer nicht harmoniert hätte, ganz gleich wie sehr du zur Zeit glaubst, blind im Nebel zu stehen und glaubst keinen Weg nach vorne mehr zu sehen.
Der Nebel wird sich verziehen und der Weg nach vorne wird für dich wieder sichtbar werden, sobald du akzeptiert hast, dass die Entscheidung richtig war, weil ein "zusammen mit ihm" nicht möglich ist, weil keiner von euch beiden auf Dauer zufrieden und glücklich gewesen wäre.
Er hat einen Platz in deinem Herzen und du in seinem, du wirst ihn immer ein Stück weit lieben und er dich. Versuche dies als etwas Gutes und Schönes zu sehen, denn wieviele Paare trennen sich unsauber und schmutzig im Bösen? Ihr habt einen liebevollen, wenn auch unsagbar schweren Weg gewählt, Trennung trotz Liebe weils nicht passt, ist furchtbar schwer zu akzeptieren, aber es ist und bleibt die einzige und beste Lösung.
Ich wünsche dir viel Kraft, Kraft zu akzeptieren, dass eure Entscheidung richtig war, Kraft um loszulassen, Kraft um nach vorne zu schauen, den Nebel zu vertreiben und deinen Weg wieder zu finden.
Du wirst das schaffen, denk immer an die Dinge die nicht gepasst haben, die dich genervt und zur Weißglut gebracht haben und versuche nicht nur an die schönen Zeiten zu denken. Bewahre die Zeit mit ihm in deinem Herzen, denn ihr seid ein gutes Stück Weg gemeinsam gegangen und er wird immer zu deiner Lebensgeschichte gehören aber versuche diese momentan sehr schwere Zeit mit deinem Verstand, mit deiner Vernunft zu verarbeiten. Was nicht passt, kann man nur bedingt und kurzfristig aber nie auf Dauer passend machen und irgendwann überwiegt wieder die Unzufriedenheit. Versuche dir das immer wieder zu sagen und akzeptiere die Entscheidung als die Richtige.
Das packst du ganz sicher.
Ganz liebe mitfühlende Grüße Hörnchen
du kannst nur Kraft aus der Tatsache schöpfen, dass die Entscheidung getrennte Wege zu gehen, auf lange Sicht für euch beide die Beste war.
Erst wenn du "akzeptiert" hast, dass diese Trennung das "unumgänglich Richtige" war, auch wenn es furchtbar weh tut, wirst du loslassen können, wirst du den Schmerz, die Trauer, verarbeiten können.
Es ist noch zu früh, aber versuche zu "akzeptieren" und dir immer wieder zu sagen, dass es mit euch auf Dauer nicht harmoniert hätte, ganz gleich wie sehr du zur Zeit glaubst, blind im Nebel zu stehen und glaubst keinen Weg nach vorne mehr zu sehen.
Der Nebel wird sich verziehen und der Weg nach vorne wird für dich wieder sichtbar werden, sobald du akzeptiert hast, dass die Entscheidung richtig war, weil ein "zusammen mit ihm" nicht möglich ist, weil keiner von euch beiden auf Dauer zufrieden und glücklich gewesen wäre.
Er hat einen Platz in deinem Herzen und du in seinem, du wirst ihn immer ein Stück weit lieben und er dich. Versuche dies als etwas Gutes und Schönes zu sehen, denn wieviele Paare trennen sich unsauber und schmutzig im Bösen? Ihr habt einen liebevollen, wenn auch unsagbar schweren Weg gewählt, Trennung trotz Liebe weils nicht passt, ist furchtbar schwer zu akzeptieren, aber es ist und bleibt die einzige und beste Lösung.
Ich wünsche dir viel Kraft, Kraft zu akzeptieren, dass eure Entscheidung richtig war, Kraft um loszulassen, Kraft um nach vorne zu schauen, den Nebel zu vertreiben und deinen Weg wieder zu finden.
Du wirst das schaffen, denk immer an die Dinge die nicht gepasst haben, die dich genervt und zur Weißglut gebracht haben und versuche nicht nur an die schönen Zeiten zu denken. Bewahre die Zeit mit ihm in deinem Herzen, denn ihr seid ein gutes Stück Weg gemeinsam gegangen und er wird immer zu deiner Lebensgeschichte gehören aber versuche diese momentan sehr schwere Zeit mit deinem Verstand, mit deiner Vernunft zu verarbeiten. Was nicht passt, kann man nur bedingt und kurzfristig aber nie auf Dauer passend machen und irgendwann überwiegt wieder die Unzufriedenheit. Versuche dir das immer wieder zu sagen und akzeptiere die Entscheidung als die Richtige.
Das packst du ganz sicher.
Ganz liebe mitfühlende Grüße Hörnchen
Liebes Hörnchen,
danke für deine mitfühlenden Worte, sie haben mir richtig gut getan! Ich war gestern Nacht, nachdem ich diesen Beitrag geschrieben hatte, wirklich nur noch einen Fingerbreit davor, zum Hörer zu greifen und alles "rückgängig" zu machen.
Seine Stimme fehlt mir so... :heulen:
Aber du hast Recht: Nächstes Mal, wenn's mir so geht, muss ich mir ins Bewusstsein rufen, was alles nicht gepasst hat. Wir sind beide keine Menschen, die schnell aufgeben. Wir haben umeinander gekämpft. Und sind aus mehreren plausiblen Gründen nicht mehr zusammen.
Ich hab manchmal die Tendenz, mich meiner Trauer einfach nur hinzugeben. Gut, dass es dann Menschen gibt wie dich, die mich sanft wieder wachrütteln, dankeschön!
danke für deine mitfühlenden Worte, sie haben mir richtig gut getan! Ich war gestern Nacht, nachdem ich diesen Beitrag geschrieben hatte, wirklich nur noch einen Fingerbreit davor, zum Hörer zu greifen und alles "rückgängig" zu machen.
Seine Stimme fehlt mir so... :heulen:
Aber du hast Recht: Nächstes Mal, wenn's mir so geht, muss ich mir ins Bewusstsein rufen, was alles nicht gepasst hat. Wir sind beide keine Menschen, die schnell aufgeben. Wir haben umeinander gekämpft. Und sind aus mehreren plausiblen Gründen nicht mehr zusammen.
Ich hab manchmal die Tendenz, mich meiner Trauer einfach nur hinzugeben. Gut, dass es dann Menschen gibt wie dich, die mich sanft wieder wachrütteln, dankeschön!
Verliere nicht den Mut liebe salsolakali, irgendwann wirst du wissen, wozu all diese Schmerzen, der Kummer, die Tränen, der ganze Kampf nötig war. Ein Ende bedeutet immer auch ein Neuanfang, auch wenn du im Moment noch keinen Neuanfang sehen kannst und alles nur grau und schmerzhaft ist.
Du wirst irgendwann glücklich sein, mit einem Mann der zu dir passt ohne Verbiegen und Anpassen und du wirst mit einem lächelnden Auge auf diese schwere Zeit zurück schauen.
Glaube daran, dass alles im Leben seinen Sinn hat, jede Entscheidung ist zu irgendetwas gut. Es gibt keine falschen Entscheidungen, manchmal nimmt man einfach nur einen Umweg um das Glück zu finden.
Ich wünsche dir von Herzen dass du bald wieder all die Schönheiten des Lebens ohne Nebel sehen kannst.
GLG Hörnchen
Du wirst irgendwann glücklich sein, mit einem Mann der zu dir passt ohne Verbiegen und Anpassen und du wirst mit einem lächelnden Auge auf diese schwere Zeit zurück schauen.
Glaube daran, dass alles im Leben seinen Sinn hat, jede Entscheidung ist zu irgendetwas gut. Es gibt keine falschen Entscheidungen, manchmal nimmt man einfach nur einen Umweg um das Glück zu finden.
Ich wünsche dir von Herzen dass du bald wieder all die Schönheiten des Lebens ohne Nebel sehen kannst.
GLG Hörnchen
Ich denke auch, dass das Schlimmste bald vorbei sein wird und du dir klar wirst: Es war richtig so! Ich bin im Moment soweit, dass ich denke, es war richtig so und ich bin meinem Ex-Freund dankbar, dass er den Schlussstrich gezogen hat, auch wenn ich ihn natürlich noch liebe und sehr vermisse. Aber was nicht geht, geht einfach nicht! Es ist einfach so schwierig sich das immerwieder vor den Kopf zu halten und das Herz ist ja noch einmal eine ganz andere Geschichte....Ich muss Hörnchen recht geben, alles hat seinen Sinn und irgendwann erkennt man ihn auch.
Liebe Grüsse,
Tara
Liebe Grüsse,
Tara
Uuuuh, ich hab eine Horrornacht hinter mir...
Er hat mich gestern Abend angerufen und so geschluchzt am Telefon, dass ich ihn kaum verstanden habe. Ich hab dann versucht, ruhig zu bleiben und ihn so gut es geht zu trösten, aber innerlich hat mich das echt so fertig gemacht! :heulen:
Bin nach diesem Gespräch total zusammengebrochen, konnte stundenlang nicht einschlafen, bin irgendwann wieder aufgestanden und habe meinen Kummer sprichwörtlich ertränkt. Jetzt fühl ich mich einfach nur :krank:
Es ist eine solche Quälerei, es tut so furchtbar weh, und manchmal frag ich mich wirklich, warum ich uns das antue... :heulen:
Ich weiss, ihr habt vollkommen Recht habt mit allem, was ihr sagt - es fällt mir nur so unheimlich schwer, meinen gesunden Menschenverstand nicht aus den Augen zu verlieren...
Er hat mich gestern Abend angerufen und so geschluchzt am Telefon, dass ich ihn kaum verstanden habe. Ich hab dann versucht, ruhig zu bleiben und ihn so gut es geht zu trösten, aber innerlich hat mich das echt so fertig gemacht! :heulen:
Bin nach diesem Gespräch total zusammengebrochen, konnte stundenlang nicht einschlafen, bin irgendwann wieder aufgestanden und habe meinen Kummer sprichwörtlich ertränkt. Jetzt fühl ich mich einfach nur :krank:
Es ist eine solche Quälerei, es tut so furchtbar weh, und manchmal frag ich mich wirklich, warum ich uns das antue... :heulen:
Ich weiss, ihr habt vollkommen Recht habt mit allem, was ihr sagt - es fällt mir nur so unheimlich schwer, meinen gesunden Menschenverstand nicht aus den Augen zu verlieren...
liebe salsolakall,
vo drei jahren habe ich mich auch von dem mann getrennt mit dem ich eigentlich gedacht habe, dass ich den rest meines lebens verbringen würde... wir waren verlobt, wollten kinder und ein haus... alles war mehr oder weniger schon geplant... doch dann überkamen mich die gleichen zweifel wie dich... und ich habe auch diesem schmerzhaften und anstrengenden weg ausgesucht... die liebe war da, aber die angst mich darin zu verlieren war grösser.... es ging nicht mehr und er konnte das auch kaum aktzeptieren, hat mich aber gehen lassen....
die tränen, die wut, die angst vor dem alleine sein, die angst ihn nie mehr in die arme nehmen zu dürfen, nicht mehr zu küssen waren fast unerträglich.... und glaube mir es wird noch schlimmer... es kommt der tag, an dem du innerlich das gefühl hast, dass du sterben wirst.... jede einzelne zelle wird nach ihm schreien und jede noch so kleine sms von ihm bringt dich zum weinen und lässt den schmerz unerträglich werden.... an diesem punkt angekommen willst du unbedingt zurück... es wird dir schwer fallen nicht das handy zur hand zu nehmen und ihn anrufen... du wirst alles machen wollen um ihn zu sehen... aber bleib stark, schliess dich ein, lass den schmerz zu, schrei, weine und habe vor allem selbstmitleid... das ist das wichtigste, sei traurig für dich! du hast einen lieben menschen verloren, man sagt eine trennung ist wie ein tod eines geliebten menschen.... nimm abschied von ihm... und denk dabei nur an dich, wie arm du bist und was dir schlimmes passiert ist und warum du und und und... selbstmitleid hilft abschied zu nehmen.. wenn du diesen punkt überwunden hast, geht es berg auf und es wird super.... du lernst dich neu kennen, weil dieser schmerz, dieses selbstmitleid für sich selber traurig sein, eine neue gefühlserfahrung ist... du hast dich dafür entschieden ohne ihn weiter zu gehen, deinen eigenen weg zu finden... kehr nicht um... das wäre falsch, er ist (noch) nicht der richtige....
die zeit nach der grossen trauer ist toll, ehrlich. ich habe diese erfahrung so gemacht und bin froh darüber... ich habe zum ersten mal in meinem leben wegen mir selber heulen müssen... sonst war es immer wegen andern, aber da war es anderst und es war härter als je eine trauer zu vor (ich bin eine sehr starke persönlichkeit und auch sehr abgeklärt aber das war wirklich heftig)... und sie liess mich wachsen... ich habe mich für mich entschieden und gegen ein leben mit einem mann der nicht das war was ich brauchte... dein ex-freund war so wie er war nicht der richtige... vielleicht gibt ihm diese trennung die chance so zu werden wie er gerne sein möchte... und wer weiss viellicht ist er doch dein traumprinz, aber ihr habt euch gegenseitig bei der entwicklung gestört... das gibt es....
ich habe mich nach der trennung enorm verändert... bin viel stärker geworden für mich... schau nicht mehr ob es auch allen so recht ist, nimm nicht mehr so viel rücksicht auf alle andern sondern in erster linie auf mich.... mein ex-freund hat sich auch weiter entwickelt... ich komme mit ihm heute super aus... wir telefonieren regelmässig und er erzählt mir mehr oder weniger alles wenn er mich dann mal hört.... ganz erhlich??? wenn er auflegt danke ich mir selber für meine entscheidung.... klar ich liebe ihn platonisch immer noch... ich werde immer für ihn da sein.... aber ich würde nie nie wieder nur annähert so was wie eine liebes-beziehung führen wollen.... er hat seine negativen seiten noch stärker ausgeprägt... danke an mich selber....
so kann es dir auch ergehen... gib euch diese chance... und falls ihr für einander "bestimmt" seid, findet ihr den weg zueinander... davon bin ich überzeugt...
ach noch was ich habe einen neuen freund (schon seit längerem) und ich liebe ihn mehr als alles je zuvor. konnte ich mir das zum zeitpunkt der trennung von meinem ex vorstellen??? nein.....
aber es ist eingetreten.... :] :] :]
viel kraft und vor allem viel viel geduld mit dir selber....
:trost:
vo drei jahren habe ich mich auch von dem mann getrennt mit dem ich eigentlich gedacht habe, dass ich den rest meines lebens verbringen würde... wir waren verlobt, wollten kinder und ein haus... alles war mehr oder weniger schon geplant... doch dann überkamen mich die gleichen zweifel wie dich... und ich habe auch diesem schmerzhaften und anstrengenden weg ausgesucht... die liebe war da, aber die angst mich darin zu verlieren war grösser.... es ging nicht mehr und er konnte das auch kaum aktzeptieren, hat mich aber gehen lassen....
die tränen, die wut, die angst vor dem alleine sein, die angst ihn nie mehr in die arme nehmen zu dürfen, nicht mehr zu küssen waren fast unerträglich.... und glaube mir es wird noch schlimmer... es kommt der tag, an dem du innerlich das gefühl hast, dass du sterben wirst.... jede einzelne zelle wird nach ihm schreien und jede noch so kleine sms von ihm bringt dich zum weinen und lässt den schmerz unerträglich werden.... an diesem punkt angekommen willst du unbedingt zurück... es wird dir schwer fallen nicht das handy zur hand zu nehmen und ihn anrufen... du wirst alles machen wollen um ihn zu sehen... aber bleib stark, schliess dich ein, lass den schmerz zu, schrei, weine und habe vor allem selbstmitleid... das ist das wichtigste, sei traurig für dich! du hast einen lieben menschen verloren, man sagt eine trennung ist wie ein tod eines geliebten menschen.... nimm abschied von ihm... und denk dabei nur an dich, wie arm du bist und was dir schlimmes passiert ist und warum du und und und... selbstmitleid hilft abschied zu nehmen.. wenn du diesen punkt überwunden hast, geht es berg auf und es wird super.... du lernst dich neu kennen, weil dieser schmerz, dieses selbstmitleid für sich selber traurig sein, eine neue gefühlserfahrung ist... du hast dich dafür entschieden ohne ihn weiter zu gehen, deinen eigenen weg zu finden... kehr nicht um... das wäre falsch, er ist (noch) nicht der richtige....
die zeit nach der grossen trauer ist toll, ehrlich. ich habe diese erfahrung so gemacht und bin froh darüber... ich habe zum ersten mal in meinem leben wegen mir selber heulen müssen... sonst war es immer wegen andern, aber da war es anderst und es war härter als je eine trauer zu vor (ich bin eine sehr starke persönlichkeit und auch sehr abgeklärt aber das war wirklich heftig)... und sie liess mich wachsen... ich habe mich für mich entschieden und gegen ein leben mit einem mann der nicht das war was ich brauchte... dein ex-freund war so wie er war nicht der richtige... vielleicht gibt ihm diese trennung die chance so zu werden wie er gerne sein möchte... und wer weiss viellicht ist er doch dein traumprinz, aber ihr habt euch gegenseitig bei der entwicklung gestört... das gibt es....
ich habe mich nach der trennung enorm verändert... bin viel stärker geworden für mich... schau nicht mehr ob es auch allen so recht ist, nimm nicht mehr so viel rücksicht auf alle andern sondern in erster linie auf mich.... mein ex-freund hat sich auch weiter entwickelt... ich komme mit ihm heute super aus... wir telefonieren regelmässig und er erzählt mir mehr oder weniger alles wenn er mich dann mal hört.... ganz erhlich??? wenn er auflegt danke ich mir selber für meine entscheidung.... klar ich liebe ihn platonisch immer noch... ich werde immer für ihn da sein.... aber ich würde nie nie wieder nur annähert so was wie eine liebes-beziehung führen wollen.... er hat seine negativen seiten noch stärker ausgeprägt... danke an mich selber....
so kann es dir auch ergehen... gib euch diese chance... und falls ihr für einander "bestimmt" seid, findet ihr den weg zueinander... davon bin ich überzeugt...
ach noch was ich habe einen neuen freund (schon seit längerem) und ich liebe ihn mehr als alles je zuvor. konnte ich mir das zum zeitpunkt der trennung von meinem ex vorstellen??? nein.....
aber es ist eingetreten.... :] :] :]
viel kraft und vor allem viel viel geduld mit dir selber....
:trost:
Hilfe, ich glaub, ich pack's nicht mehr! Seit einer Woche bin ich am verzweifeln: Er fehlt mir so, überall. Ich bin so orientierungslos, seit wir uns getrennt haben. Stürze mich in Aktivitäten und bin doch mit der Seele überhaupt nicht dabei. Alles ist so belanglos, so sinnleer.
Kann es sein, dass ich mich so getäuscht habe? Dass doch er es ist, zu dem ich gehöre, und dass die Gegensätze, die ich für so entscheidend hielt, gar nicht so ausschlaggebend sind?
Haben wir doch noch eine Chance?
Bitte helft mir, ich habe komplett den Durchblick verloren. :heulen: :heulen:
Kann es sein, dass ich mich so getäuscht habe? Dass doch er es ist, zu dem ich gehöre, und dass die Gegensätze, die ich für so entscheidend hielt, gar nicht so ausschlaggebend sind?
Haben wir doch noch eine Chance?
Bitte helft mir, ich habe komplett den Durchblick verloren. :heulen: :heulen:
He, wie gehts dir? Hast du deinen Schmerz etwas überwunden? Ich glaube nicht, dass du dich getäuscht hast und wenn doch, werdet ihr ja auch wieder zusammen finden!
Bei mir ist jetzt auch die grosse Leere da, ich bin wieder zu Hause und liege in UNSEREM Bett aber seine Seite ist leer : (Ich habe mich noch nie in meinem Leben so einsam gefühlt....
Alles Liebe und ich hoffe, dir geht es schon besser seit dem letzten Eintrag....
Tara
Bei mir ist jetzt auch die grosse Leere da, ich bin wieder zu Hause und liege in UNSEREM Bett aber seine Seite ist leer : (Ich habe mich noch nie in meinem Leben so einsam gefühlt....
Alles Liebe und ich hoffe, dir geht es schon besser seit dem letzten Eintrag....
Tara
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