Tränen des Mondes

Tigga3000

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16. Aug. 2002
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Liebe besteht nicht darin, daß man einander ansieht, sondern daß man gemeinsam in die gleiche Richtung blickt.

Autor: Antoine de Saint-Exupéry (1900-44), frz. Flieger u. Schriftsteller

Wir sind Engel mit nur einem Flügel. Um fliegen zu können, müssen wir uns umarmen.

Autor: Luciano de Creszenzo (*1928), ital. Schriftsteller

Liebt einander, aber macht die Liebe nicht zur Fessel: Laßt sie eher ein wogendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen sein. Gebt eure Herzen aber nicht in des anderen Obhut. Denn nur die Hand des Lebens kann eure Herzen umfassen. Und steht zusammmen, doch nicht zu nah: Denn die Säulen des Tempels stehen für sich, und die Eiche und die Zypresse wachsen nicht im Schatten der anderen.

Autor: Kahlil Gibran (1883-1931), syrisch-amerik. Dichter u. Maler

 
Andreas Stehr

Tränen des Mondes ;(

Wenn in der Nacht der Mond in unser Fenster schaut

und deinen Schlaf mit seinem Licht bestrahlt.

Liegt ein geheimnisvoller Silberglanz auf deiner

Haut,

den sanft er dir auf deinen schönen Körper malt.

Zieht er dann weiter seine Bahn um diese Welt,

wo er so gerne doch vor unserem Fenster war,

sieht man wie hell vom Himmel eine Träne fällt.

Da Schöneres als dich der Mond noch niemals sah.

Ich liege wach, schau dich nur an und wünsch mir leise,

da so ein Funkeltränenwunsch doch in Erfüllung geht.

Dass du erstrahlst, auf so geheimnisvolle Weise.

Sobald der Mond erneut vor unserem Fenster steht.