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Traumwelten

5 Antworten1'291 AufrufeGestartet von dodger ·

dodgerThemenstart
#1
Ein Wimpernschlag - Wo bin ich? Ich schaue mich um, ich war hier schonmal oder in einem Raum ähnlich wie diesem. Zusammen sind wir hier gesessen, einige Jahre sind vergangen seitdem, viele gesichtslose Bekannte sind hier versammelt, ich bin einer von ihnen, ganz alleine unter vielen. Ein Stich in meiner Brust, Adrenalin schießt in meine Adern, mein Herz schlägt wie verrückt. Warum bist du nicht hier? Du müsstest hier neber mir sitzen! An meiner Seite ist dein Platz aber von dir gibt es hier keine Spur. Ich vermisse dich so sehr, deine roten Haare, deine sanfte helle Haut, deine Stimme, dein Lächeln, deine Art. Panik ergreift mich, nackte Angst als würde ich von einem Hochhaus stürzen, werde ich dich jemals wiedersehen? Wo bist du, was machst du? Kennst du mich überhaupt noch? Ich springe auf, die Tasche lasse ich in der Eile liegen, wozu Balast mitnehmen, ich weis ja nichteinmal wo die Reise hingeht. Ich hetze durch den langen Flur, die Treppen hinunter , endlose Treppen eine Ewigkeit bin ich unterwegs, dabei zählt jede Sekunde, es geht um Leben und Tot, habe ich dich im Stich gelassen? habe ich versagt? Ich stoße das große Tor auf, kalte Luft bläst mir ins Gesicht, vor mir die Altstadt wo wir endlose Stunden verbracht haben, in diesem Cafe an der Ecke waren wir sooft, warum bist du nicht hier, wo bist du? Die Straßen sind glatt, Schnee liegt auf den Dachgiebeln, bist du beim Weihnachtsmarkt, dort haben wir das erstemal Händchen gehalten, ja dort musst du sein, wo auch sonst. Ich bin verzweifelt. Ich sehe uns vor dem Geistigen Auge als wäre es gestern, ich erkenne die Wörter, die Gedanken, die Gefühle von damals als wäre es gerade erst passiert, dabei ist seit damals soviel geschehen. Ist das so? Hat sich wirklich soviel geändert? Ich wusste immer was ich will, zu genau als das es in dieser Welt erfüllbar wäre. Die Gefühle habe ich lange unterdrückt, sie haben Winterschlaf gehalten für lange lange Zeit. Aber in meinem Kopf wusste ich immer woran ich bin. Sicher, ich hatte Spass am leben auch ohne dich, zumindest Phasenweise, es gab bestimmt auch Monate in denen ich garnicht an dich gedacht habe, glückliche Stunden. Ich dachte ich hätte den Schmerz besiegt dabei bin ich nur geflüchtet, denn dieses Gedankenspiel konnte ich nie gewinnen, Flucht war immer die einzige Option, doch wer immer nur wegrennt, der lässt bald alle anderen hintersich. Ich dachte ich hätte den Schmerz besiegt, aber die Frauen sind heute noch genauso grau wie damals als es nur dich gab, es hat sich nichts verbesserst. Es gibt keine die durch die Augen in mein Herz schauen kann, keine die mich versteht. Ich bin alleine auf dieser Welt, ganz alleine. Wo bist du? Ich starre auf das Plakat an der Wand, nein ich schaue hindurch in die Weite leere. Ich sehe dich an einem Schreibtisch sitzen, so wunderschön wie damals, ich sitze auf dem Sofa und schaue dir zu, vermisst du mich? Ich bin so nah bei dir, aber du hörst mich nicht, kannst mich nicht sehen, ich greife durch dich hindurch als wärst du aus Luft. Warum habe ich das zugelassen? Warum konnte ich nichts tun um das alles zu verhindern. Ich hab solch panische Angst dich nie wieder zu sehen, ich habe das Gefühl ich ersticke.

#2
Guten Morgen dodger,

wunderschön geschrieben.

Laß Dir bitte eines mitgeben....

Du bist nicht allein und ob Du Sie je wiedersehen wirst...

wenn das Leben es für Dich vorgesehen hat...., dann wird es so sein.

Lieber Gruß Michael

#3
ich musste weinen als ich das gelesen habe....du sprichst aus meinem Herzen...

#4
:trost: ;(

du bist nicht allleine!

#5
Hey,genauso hab ich fünf lange Jahre gedacht...!

Und ich hab ihn wiedergesehen...!

Es war ernüchternd...!

Nichts ist, wie es war...!

Meine Träume und Illlusionen von einer Minute zur anderen gestorben...!

Heute arbeiten wir zusammen...!

Manchmal wünsch ich mir die Zeit zurück als er weg war,

da konnt' ich von der "Liebe meines Lebens" sprechen...!

#6
Original von LabelHey,genauso hab ich fünf lange Jahre gedacht...!

Und ich hab ihn wiedergesehen...!

Es war ernüchternd...!

Nichts ist, wie es war...!

Meine Träume und Illlusionen von einer Minute zur anderen gestorben...!

Heute arbeiten wir zusammen...!

Manchmal wünsch ich mir die Zeit zurück als er weg war,

da konnt' ich von der "Liebe meines Lebens" sprechen...!
Danke für eure Antworten. Ich habe hier einen Traum beschrieben wie ich zur Zeit viele habe, die Realität sieht schon noch ein bischen anders aus. Wenn euch der Hintergrund interessiert, mit der suchfunktion kann man meine Geschichte hier im Forum finden. Ich habe mir aufgrund meiner Albträume dummerweise ein aktuelles Foto von ihr angesehen (blöde Idee) und die Gefühle sind leider immer noch da, ich könnte sie auch kontaktieren, aber ich werde mich hüten das zu tun. Ich weis genau das würde mir nur unnötig weh tun und das kann/will ich mir momentan nicht leisten. Es gibt sogar momentan (zum erstenmal seit fast 4Jahren!) eine Dame die mir ganz gut gefällt (verliebt wäre übertrieben), aber ich weis jetzt schon dass es nur Probleme geben würde wenn ich mich da hineinsteiger, deshalb lass ich erstmal die Finger davon. Davon abgesehen bin ich mit mir selbst zur Zeit nicht sehr zufrieden (hab mich ziemlich gehen lassen die letzen Jahre) und mein Vertrauen in die Frauen ist auch nicht das beste.

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