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Traurige Tage

4 Antworten2'504 AufrufeGestartet von sAKo ·

sAKoThemenstart
#1
Hier mal ein paar gedichte aus meinen traurigen tagen ...

Schatten

Ich bin ein Schatten

Schleiche sanft um alle Ecken

Wohne zwischen Ratten

Kann mich im dunkeln gut verstecken

Du stehst direkt neben mir

doch kannst du mich nicht sehen

Will deine Aufmerksamkeit jetzt und hier

Fange an zu betteln und flehen

Lieber Gott oh hilf mir nun

Einen Körper brauche ich sofort

Sag mir den Preis, ich werd es tun

Sei es Todschlag oder Mord

Doch der Herr erhört nicht mein Gebet

Bin immer noch ein schwarzer Fleck

Der Regen rieselt, der Winde weht

Setz mich weinend in ein Eck

Nur deine Liebe kann Licht mir geben

Mit Tränen seh ich das nun ein

Ein Schatten braucht doch Licht zum Leben

In der Dunkelheit kann ich nicht sein. Meine Liebe

Du bist die Perle

und schöner als Gold,

du bist alles, was ich jemals wollt.

Deine Augen funkeln schöner als Sterne,

ich bin so gern an deiner Leibes wärme.

Deine Haut ist weicher als ein Tuch,

ich bin dir verfallen, es ist ein schöner Fluch,

den ich nicht von mir nehmen lassen will.

Es sind meine Tränen in den ich schwimmen werd,

wenn ich dich nicht mehr hab. Denn du bist mir mehr als alles Wert

Ende

Dies ist mein letzter Moment auf Erden

Heute werde ich endlich sterben

Ein letzter Augenschlag

Ein letzter Blick

Der letzte Herzschlag

Mein letzter Genuß

Ein Hauch von Leben verbleibt

Eingesperrt in meinem Leib

Mein Verstand erscheint so leer

Sein wird er bald nimmermehr

Kein Träne fließt über meine Wangen

Ich hab sie längst eingefangen

Niemand wird um mich weinen

Niemand wird mich vermissen

Ich tue meinen letzten Atemzug

Und jetzt hat mein Leben genug

Es verlässt meinen Leib

Er ist zum Faulen bereit

So endet auch dieser Augenblick

So endet er, mein letzter Tanz...

Süßer Tod

Komm süßer Tod

Und nimm mich zu dir

Mein nettes Leben

Schenke ich dir

Komm süßer Tod

Friss mich auf

Nimm mir den Schmerz

Mit dem ich rauf ´

Komm süßer Tod

Leg mich in deine Arme

Befreie mich

Hab kein Erbarmen

Komm süßer Tod

So süß und zart

Ich will nicht mehr

Hab lang genug in diesem Körper verharrt.

Todesursache Liebeskummer

Tränen tropfen sanft zu grunde

Die Augen öffne ich ganz schwach

Inmitten dem Herz die offne Wunde

Bin nie wieder aufgewacht

Rosenblut

Die glühend roten Blätter fallen

In seinen Hand mit langen Krallen

Beissen, kratzen, schmerzen sehr

Er setzt sich jetzt erst zur Wehr

Rotes Blut tropft zu Grunde

An seinem Hals die offne Wunde

Das Rosenblut wäscht die Seele rein

Kurz vor'm Tod sieht er endlich ein

Die schönste Rose im ganzen Land

Hat keinen Fuss hat keine Hand

Der Herr

Ich krall mich in das weiche Kissen

Möchte von der Welt nichts wissen

Plötzlich kommt der dunkle Mann

Weil nur er mich strafen kann

Schleift mich raus, raus in die Nacht

Hat mir was Feines mitgebracht

Er nimmt die Rute rau und fest

„Bekommst heut Nacht, mein Sohn, den Rest“

Ich drück mich an die weiße Wand

Ein roter Streifen, wie ein Band

Ziert meinen Rücken, sein Gewand

Ob er darin Erlösung fand?

Bitte, Herr lass mich allein!

Und wieder hör nur ich mich schrein...

Liebe

Dein heißes Blut an meinen Händen

Deine gottlosen Sünden in meinen Augen

Deine kalte Stimme aus meinem Herzen

Du liebst mich nicht!

Ich hasse dich.

Deine harten Krallen an mir

Deine leblosen Augen auf mir

Dein toter Körper in mir

Du kriegst mich nicht!

Ich hasse dich.

Du berührst mich, ich spür’ dich nicht

Du schaust mich an, ich seh’ dich nicht

Du rufst mich, ich hör’ dich nicht

Du hast es mir angetan!

Ich hasse dich.

Ich hör’ dich lachen, du weinst nicht mehr

Ich seh’ dich schweben, du gehst nicht mehr

Ich lass’ dich liegen, du stehst nie mehr

Du bist tot! - ich hab’ es getan -

Oh Gott, ich liebe dich.

Tausend Küsse

Tausend Küsse hab ich dir gesandt

Keiner ist wohl angekommen

Hab dich schon so oft umarmt

Hast meine Liebe nie angenommen

Lass mich bleiben

Warum soll ich Gefühle verstecken?

Muss ich wirklich jetzt schon gehn?

Muss ich elend heut verrecken?

Willst du mich denn leiden sehn?

Umarmung

Komm bitte her und gib mir warm

Komm her und nimm mich in den Arm

Will doch nur eine Umarmung

Nur eine Umarmung...

Keiner da

Und wenn ich mein Gefühl veracht

Ist keiner da der mit mir weint

Und wenn ich leise sterb heut Nacht

Ist keiner da der für mich weint.

Abschiedsbrief

Ich steh in meinem Garten

und weiß nicht wohin

ich will nicht länger warten

vielleicht wird’s ja gar nicht schlimm

Mein Leben soll nun enden

So hat’s doch keinen Sinn

Ich werd nicht länger pendeln

Der Tod ist mein Gewinn

Kühl ist die Klinge

Ruhig in meiner Hand

Mein Körper wird zerfließen

Wie Meerwasser im Sand

Den letzten Weg will wagen

ohne Furcht und Scheu

will finden meine Nadel

in dem Ozean aus Heu

Ich nehm das scharfe Messer

führ es an meinen Bauch

gleich wird’s mir gehen besser

und meinem Blute auch

meinen Leib wird es verziehren....

Abschied

Die Augen sind feucht,

die Lippen sind stumm,

das Leben blieb stehen,

die Zeit ist nun um.

Das Ende liegt vor uns.

Dem Herzen ist klar,

all meine Träume werden nicht wahr.

Südwärts fließt die Träne..

Trockene Kehle,

Dunkelheit um mich,

Schmerz in der Seele.

Das Herz, es bricht,

es ist zu schwer,

ich fühle nichts mehr..

Du gehst zurück zu deinen Herrn,

ich hatte versucht es dir zu erklärn,

Doch die Erinnerung bleibt in mir -

Die Liebe war da, das wissen wir...

Sie Allein

Ihr nackter Körper erregte mich,

ihrer Zier, ihr Anglitz, ihr Gesicht.

Sanft berührte ich sie zacht,

sie sah in meinen Augen, meine Schmacht.

Sie räkelte und zierte sich,

und ich wusste 'Ich darf das nicht'

Ich versuchte meine Gefühle zu unterdrücken,

doch da sah ich sie, wie sie sich bückte.

Ein Anblick bot sie mir,

so nah und doch fern.

Die Zeit mit ihr war wunderbar,

doch jetzt ist sie fort, und nicht mehr nah.

Wenn ich mich nun selbst berühre,

ich mich selbst, tief in mir spüre,

seh' ich noch ihr Gesicht vor mir,

mit Ausdruck voller Lust und Gier.

Wünschte sie wär bei mir nah,

seufzend, stöhnend, wunderbar.

Doch ich weiß sie wird nicht wenden,

aber sie wird, genauso an mich denken.

Ihr seid Schuld

Ich habe geschrieen.

ihr habt es nicht gehört.

Ich habe geweint,

ihr habt es nicht gesehen.

Ich habe mich zurück gezogen,

ihr habt es nicht bemerkt.

Ich habe aufgehört zu leben,

ihr habt es belächelt.

Doch es wurde ernst,

ein Grab wurde ausgeschaufelt.

Langsam wurde euch klar,

das ihr es geschafft habt.

Ihr schreit, weint und seht nun,

was ihr angerichtet habt.

Ihr seid schuld.

Schwarz

Rot ist das Herz,

Rot ist die Liebe,

Rot wird benutzt zu hauf,

Doch Schwarz ist der Schmerz.

Rot ist der Venen Saft,

Rot ist die Wunde,

Mit Rot überlebt man,

Schwarz entzieht Rot die Kraft.

Kalte Unruhen

Ich halte daran das du liebst,

ich halte daran das du noch lebst,

ich halte daran das du noch schläftst,

ich halte daran das du noch in meinen Armen liegst,

Ich fasse an dein Herz,

hinauf gehst du himmelwärts,

bitte schenk mir dein Lächeln,

mit Tränen im Gesicht

doch du verlässt mich..-

Ich frag dich -

hörst du mich,

schläfst du noch,

bitte geh nicht,

denn ich brauche dich,

ich will dich Lieben,

in deinen Armen liegen,

die Welt zu dir holen,

doch ich werde dich verlieren,

Die Welt... ist ruhig

leise..

läuft die Musik..

die ihm vorgibt..

nicht nachzulassen..

als sie auf den boden liegt,

und es ist kalt..

So das waren meine gedanken

#2
ein unglaubliches Talent hast du...echt spitzenmäßig, vorallem in "Schatten" und "Lass mich bleiben", einfach super...mach weiter so...

#3
Wow, ich find die Gedichte wunderschön, aber auch so traurig ;(

#4
Danke Danke,

Aber es stimmt traurig sind sie zwar aber ich habe sie auch zu einer schlechten zeit geschrieben

MFG sAKo

#5
Dachte mir das ich noch 2 oder 3 gedichte schreibe und jetzt sind sie fertig also bitte schön: :D

Brunnen

Auf der Mauer des alten Brunnens

Saß sie Tag für Tag

und dachte an den liebsten

den, den sie so mag

doch dieser weilet draußen

in weiter fern im krieg

sie wartet auf den frieden

sie möcht ihn wieder lieben

doch bald, da kommt die nachricht

ihr liebster ist so tot

zerschossen von granaten

sie könnte ewig warten

vor trauer geht sie zurück

stellt sich hin und fragt

warum bleib ich beim Brunnen

weiterhin, tag für tag?

Tod seh ich mich

Schlafend - So seh ich dich.

Munter - So seh ich dich.

Aufgeweckt - So seh ich dich.

Lebensfroh - So seh ich dich.

Mutig - So seh ich dich.

Lachend - So seh ich dich.

Offen - So seh ich dich.

Unantastbar - So seh ich dich.

Liebend - So seh ich dich.

Vergeben - So seh ich dich.

Tod - So seh ich mich.

Angst

Vier kalte Wände um mich herum

Schweigen still, sind alle Stumm

Ich seh sie nicht ich fühle nur

Leisten ihren ihren kalten Schwur

Werden Stehen und nicht weichen

Und mir nie zur Freude reichen

Angst

Sie lässt mich fallen hebt mich hoch

Setzt mich in ihren kalten Schoß

Sie schlägt mich hart und fässt mich an

Wo ich es nicht leiden kann

Sie spannt mich in ein Netzt so dicht

Gibt mir von ihrem bitteren Gift

Ich fühle mich voll und doch so leer

Bin verloren in einem großen Meer

Und bin ich doch in diesem Raum

Bin abgelenkt durch einem Traum

Er handelt von der Zweisamkeit

Ohne Enttäuschung, ohne Leid

Doch der Traum ist schnell vorbei

Und durch den Raum hallt ein schriller Schrei

Eine Puppe steht vor mir

Herz und Antlitz fehlen ihr

Sie ist meine Angst und schlimmer

Vergessen werd ich sie nimmer

Ich hoffe sie gefallen euch und bin für jede kritik offen. :super:

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