Trennung, Dankbarkeit
5 Antworten950 AufrufeGestartet von Heathcliff ·
HeathcliffThemenstart
Vor einem halben Jahr habe ich das letzte mal in diesem Forum gepostet - die Zeit hat meine Wunden geheilt. 3 Monate nach der Trennung konnte ich wieder behaupten, Glück zu empfinden. An dieser Stelle mal ein dickes Dankeschön an Monsti & Lakota.
Ein Buch von Doris Wolf hat mir dabei geholfen - ich habe mein Leben ziemlich umgekrempelt. Nun ja - Probleme gibts auch jetzt noch. Warum schreibe ich hier, wenn ich keinen Liebeskummer habe? - Heute hat meine Partnerin (wieder mal eine verwickelte Geschichte *g*) gesagt, wir sollten eine Pause einlegen... Ich hab geheult. Aber ich bin ihr dankbar, denn sie hat mir geholfen, meine Probleme zu erkennen und mir Wege gezeigt, wie ich ein ausgeglichenerer und glücklicherer Mensch werde.
Natürlich hoffe ich, dass es sich wieder einrenkt, aber eine Garantie dafür hab ich keine und das akzeptiere ich auch... das heißt nicht, dass ich nicht viel für sie empfinde. Ich bin froh dass sie mich auf einem Stück meines Lebens begleitet hat. Vergessen werd ich sie wohl nicht so schnell.
Es stellt sich die Frage, warum ich hier poste, wenn ich nicht tiefunglücklich bin... Ich weiß es nicht - es tut gut, mit Leuten wie euch zu reden.
hat jemand schon etwas ähnliches erlebt? dass man es akzeptiert, dass der Partner geht und man ihm dankbar ist?
ich wünsch euch Alles Liebe
Heathcliff
ps: kann mir jemand sagen, ob und wenn ja, wie man seinen Nick ändern kann? will nicht mehr länger ein Heathcliff sein ;-)
Ein Buch von Doris Wolf hat mir dabei geholfen - ich habe mein Leben ziemlich umgekrempelt. Nun ja - Probleme gibts auch jetzt noch. Warum schreibe ich hier, wenn ich keinen Liebeskummer habe? - Heute hat meine Partnerin (wieder mal eine verwickelte Geschichte *g*) gesagt, wir sollten eine Pause einlegen... Ich hab geheult. Aber ich bin ihr dankbar, denn sie hat mir geholfen, meine Probleme zu erkennen und mir Wege gezeigt, wie ich ein ausgeglichenerer und glücklicherer Mensch werde.
Natürlich hoffe ich, dass es sich wieder einrenkt, aber eine Garantie dafür hab ich keine und das akzeptiere ich auch... das heißt nicht, dass ich nicht viel für sie empfinde. Ich bin froh dass sie mich auf einem Stück meines Lebens begleitet hat. Vergessen werd ich sie wohl nicht so schnell.
Es stellt sich die Frage, warum ich hier poste, wenn ich nicht tiefunglücklich bin... Ich weiß es nicht - es tut gut, mit Leuten wie euch zu reden.
hat jemand schon etwas ähnliches erlebt? dass man es akzeptiert, dass der Partner geht und man ihm dankbar ist?
ich wünsch euch Alles Liebe
Heathcliff
ps: kann mir jemand sagen, ob und wenn ja, wie man seinen Nick ändern kann? will nicht mehr länger ein Heathcliff sein ;-)
sinnlich
Huhu a Member formely known as Heathcliff :-)))
Zunächst einmal: Wie lange ward Ihr denn zusammen? Wann ist diese Pause eingetroffen und wie GENAU fühlst Du Dich?
Magst Du vielleicht mal einwenig mehr erzählen? Liebe Grüsse?
Liebe Grüsse
Zunächst einmal: Wie lange ward Ihr denn zusammen? Wann ist diese Pause eingetroffen und wie GENAU fühlst Du Dich?
Magst Du vielleicht mal einwenig mehr erzählen? Liebe Grüsse?
Liebe Grüsse
Hallo sinnlich!
wir waren, wir sind seit Juni zusammen. ich weiß nicht warum, aber auch dieses Mal ist der Altersunterschied beträchtlich.
Diese Pause traf gestern ein - am Montag merkte ich, dass sie etwas Zeit für sich braucht und gestern meinte sie, es wäre an der Zeit, einen Gang zurückzuschalten, einfach mal für eine Weile sich selbst zu genügen. Ich muss sagen, die letzten Monate waren äußerst intensiv - wir haben sehr viel gemeinsam unternommen und ebensoviel geredet.
Wie ich mich fühle? Naja, gut nicht... gestern, nach ihrem Anruf war ich um ehrlich zu sein ziemlich fertig, aber ich hab das dann in den Griff bekommen. Ich vermisse sie, würde sie gerne sehen, oder zumindest ihre Stimme hören. Andererseits sehe ich es ein, dass uns eine Atempause gut tun wird. Zwiegespaltene Gefühle...
Ich kann wohl mit Fug und Recht behaupten, sie ist der Mensch der mein Leben in den letzten Jahren auf eine positive Art und Weise am nachhaltigsten geprägt hat - und das in einer erstaunlich kurzen Zeit.
Derzeit arbeite ich an mir - ich hab es geschafft, sie nicht zu besuchen oder anzurufen - lediglich E-Mails schicken wir uns gegenseitig (und das nur einmal täglich).
Manchmal, unter der Arbeit, denke ich ganz spontan an sie und bin etwas traurig (okay, das ist untertrieben), dass ich nicht mehr in der Lage bin, mit ihr zu reden, sie einmal zu umarmen oder gemeinsam einen Espresso zu trinken.
Liebe Grüße
wir waren, wir sind seit Juni zusammen. ich weiß nicht warum, aber auch dieses Mal ist der Altersunterschied beträchtlich.
Diese Pause traf gestern ein - am Montag merkte ich, dass sie etwas Zeit für sich braucht und gestern meinte sie, es wäre an der Zeit, einen Gang zurückzuschalten, einfach mal für eine Weile sich selbst zu genügen. Ich muss sagen, die letzten Monate waren äußerst intensiv - wir haben sehr viel gemeinsam unternommen und ebensoviel geredet.
Wie ich mich fühle? Naja, gut nicht... gestern, nach ihrem Anruf war ich um ehrlich zu sein ziemlich fertig, aber ich hab das dann in den Griff bekommen. Ich vermisse sie, würde sie gerne sehen, oder zumindest ihre Stimme hören. Andererseits sehe ich es ein, dass uns eine Atempause gut tun wird. Zwiegespaltene Gefühle...
Ich kann wohl mit Fug und Recht behaupten, sie ist der Mensch der mein Leben in den letzten Jahren auf eine positive Art und Weise am nachhaltigsten geprägt hat - und das in einer erstaunlich kurzen Zeit.
Derzeit arbeite ich an mir - ich hab es geschafft, sie nicht zu besuchen oder anzurufen - lediglich E-Mails schicken wir uns gegenseitig (und das nur einmal täglich).
Manchmal, unter der Arbeit, denke ich ganz spontan an sie und bin etwas traurig (okay, das ist untertrieben), dass ich nicht mehr in der Lage bin, mit ihr zu reden, sie einmal zu umarmen oder gemeinsam einen Espresso zu trinken.
Liebe Grüße
Hey!
Ich hab mir deine Geschichte durchgelesen und kann nur sagen, dass du sehr klar siehst und schon sehr stark bist (wahrscheinlich aus früheren Erfahrungen)
Wollte eigentlich fragen, ob du das Buch von Doris Wolf "Wenn der Partner geht" gelesen hast??
Wenn ja, LIES ES NOCHMAL, auch wenns nur eine Pause ist. Sie ist eine Meisterin, ich würde fast sagen meine Meisterin! Sie hilft mir unglaublich wieder an mich selbst zu glauben und richtig mit der Situation umzugehen!!! Wenn du das Buch noch nicht gelesen hab ist das ein guter TIPP!!!!!
GLG
marple
Ich hab mir deine Geschichte durchgelesen und kann nur sagen, dass du sehr klar siehst und schon sehr stark bist (wahrscheinlich aus früheren Erfahrungen)
Wollte eigentlich fragen, ob du das Buch von Doris Wolf "Wenn der Partner geht" gelesen hast??
Wenn ja, LIES ES NOCHMAL, auch wenns nur eine Pause ist. Sie ist eine Meisterin, ich würde fast sagen meine Meisterin! Sie hilft mir unglaublich wieder an mich selbst zu glauben und richtig mit der Situation umzugehen!!! Wenn du das Buch noch nicht gelesen hab ist das ein guter TIPP!!!!!
GLG
marple
sinnlich
AUch ich denke, dass Du das ganz gut machst! Und wenn es Dir ganz schlecht gehen sollte, dann schreib einfach hierein.
Wie gross ist denn der Altersunterschied?
LG und alles Gute,schreibt
sinnlich
Wie gross ist denn der Altersunterschied?
LG und alles Gute,schreibt
sinnlich
Hallo!
Genau dieses Buch von Doris Wolf habe ich gelesen, wobei mir die Lektüre fast weh getan hat. Ich werde es nochmal lesen... es hat irgendwie eine befreiende Wirkung.
Zum Alter: es fällt mir schwer, darüber zu reden, weil ich deswegen immer und überall auf Ablehnung stoße. Sie ist eine andere Generation: Sie hat einmal gesagt, mein Leben würde erst anfangen (ich werde 25) und sie stehe am Ende ihres Lebens (sie ist mehr als doppelt so alt). Probleme habe ich damit keine, nur der Gedanke, dass ich vermutlich einen Großteil meines Lebens ohne sie verbringen werde, ist manchmal etwas bedrückend.
Liebe Grüße
Genau dieses Buch von Doris Wolf habe ich gelesen, wobei mir die Lektüre fast weh getan hat. Ich werde es nochmal lesen... es hat irgendwie eine befreiende Wirkung.
Zum Alter: es fällt mir schwer, darüber zu reden, weil ich deswegen immer und überall auf Ablehnung stoße. Sie ist eine andere Generation: Sie hat einmal gesagt, mein Leben würde erst anfangen (ich werde 25) und sie stehe am Ende ihres Lebens (sie ist mehr als doppelt so alt). Probleme habe ich damit keine, nur der Gedanke, dass ich vermutlich einen Großteil meines Lebens ohne sie verbringen werde, ist manchmal etwas bedrückend.
Liebe Grüße
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