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Trennung nach Krebserkrankung

1 Antworten2'620 AufrufeGestartet von maggie1958 ·

maggie1958Themenstart
#1
Trennen tut unglaublich weh... habe diese Erfahrung schon öfter machen müssen... ;( geholfen hat mir dabei immer das Lesen! Grundsätzlich autobiografische Bücher, in denen es um Ehekrisen, Trennungschaos etc. geht.

Habe gerade mit großer Begeisterung gelesen:

MARIE CHARRE`, "Im Sturzflug gen Himmel", Burg verlag.

Zum Inhalt:

Eine Frau bzw. alleinerziehende Mutter glaubt, den Mann für den Rest ihres Lebens gefunden zu haben... doch dann erkrankt sie an Krebs. Alles verändert sich, die Einstellung zum Leben und Lieben, die Wichtigkeiten, die Wünsche und Träume.

Sehr authentisch, humor- und gefühlvoll, meine Empfehlung für alle Frauen mit Liebeskummer.

... und wer hat ähnliche Tipps für mich??? ;)

#2
Hallo maggie

Ehrlich gesagt bin ich etwas verwirrt. ?(

Soll dieser Thread dazu benutzt werden Mittel oder Storys gegen Liebeskummer zu finden?

Wenn ja, dann könntest du die Überschrift etwas eindeutiger wählen.

Ich nehme mal an die Überschrift bezieht sich auf das Buch das du gerade gelesen hast, oder? SU selber hast nicht die Erfahrung einer Trennung durch Krebs durchgemacht. verstehe ich das Richtig?

In diesem Fall kann ich dir Zähl nicht die Stunden von Joy Fielding empfehlen.

Lust, mal wieder ein Buch zu lesen, bei dem man Rotz und Wasser heulen kann? Dann könnte man es vielleicht mit Joy Fieldings "Zähl nicht die Stunden" versuchen.

Mattie ist eine attraktive, wohlhabende Frau - erfolgreich in ihrem Beruf, geliebt von der Tochter, verheiratet mit einem gutaussehenden Anwalt, der im Begriff war, eine große Karriere zu machen; beneidenswert!

Oder doch nicht? Denn glücklich war Mattie nicht. Was zählte es, verheiratet zu sein mit einem so attraktiven Mann, wenn dieser nie da war, sie immer wieder betrog, und sie zudem auch eigentlich nur geheiratet hatte, weil sie damals eben schwanger war? Geliebt hatte er sie nie, das gesteht sie sich nun, da sie seinen aktuellen Seitensprung entdeckt hat, selber ein. Und es ist eine Erkenntnis, die schmerzt. Daran ändert auch das ganz offenkundige Interesse nichts, das einer ihrer Kunden ihr entgegenbringt; diese Rache hatte sie schon einmal versucht, sich danach aber nur noch schlechter gefühlt.

Und diesmal scheint es endgültig aus zu sein mit Jake, ihrem Mann. Nachdem sie ihm beinahe den bislang wichtigsten Fall seiner Karriere durch einen hysterischen Lachanfall vor Gericht vermasselt hätte, trennt er sich von ihr, zieht zu seiner neuen Freundin. Beide scheinen sie gewillt, ein neues Leben, getrennt voneinander, aufzunehmen - doch dann kommt eine Nachricht, die alles aus dem Gleichgewicht wirft. Mattie ist schwer krank, sie wird nur noch ein, vielleicht zwei Jahre zu leben haben -und in dieser Zeit körperlich immer stärker verfallen, ihre Muskeln werden verkümmern, ihr Geist aber völlig klar bleiben. Jake ist kein Unmensch, als den in die Tochter Kim immer wieder hinstellen will. Er weiß, dass sein Platz jetzt an der Seite seiner Frau ist - obwohl er eine andere liebt, obwohl auch Mattie alles andere als begeistert ist davon, ihn wieder an ihrer Seite zu haben.

So scheint es auch mehr ein nebeneinander als ein miteinander zu geben, obwohl Jake wieder zu Hause einzieht; er trifft sich nach wie vor mit seiner Freundin, arbeitet nach wie vor für seine Karriere. Aber die neue Situation wirft nicht nur die beiden Erwachsenen aus ihrer Bahn. Das einst so brave und liebe Mädchen macht Ärger; und eines wird für Mattie dadurch klar: sie will so nicht leben. Sie will in dieser letzten Zeit, die ihr noch bleibt, niemanden an ihrer Seite, der nur aus Pflicht da ist. Was sie will, ist Leidenschaft und Loyalität - und Liebe. Nur, wenn Jake imstande ist, ihr das zu geben oder zumindest glaubhaft vorzuspielen - nur dann wird sie ihn noch hier leben lassen...

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