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Unglücklich verliebt... Will meinen Kummer von der Seele schreiben...

2 Antworten874 AufrufeGestartet von Mann_86 ·

Mann_86Themenstart
#1
Puh... Hi @ all,

Das erste Mal, dass ich meine Gefühle jemandem beichte. Ich habe eine Form von Liebeskummer, die ich so noch überhaupt nicht an mir gesehen habe, aber dazu gleich...

Zu meiner Person: Bin 24 Jahre alt, männlich und ich bin/war meiner Einschätzung nach immer ein Mensch, der sich jederzeit selbst unter Kontrolle halten will (wurde mir auch schon von mehreren Freunden bestätigt - bin u.a. noch nie mit Alk, Zigaretten und was-weiß-ich-noch in Berührung gekommen). Ich bin normalerweise alles andere als ein Mensch, der offen seine Gefühle preisgibt (ich halte bereits hier, gerade jetzt beim Schreiben mehrmals inne und überlege, ob ich das hier wirklich veröffentlichen soll) und auch sonst mangelt es mir - wurde mir ebenfalls schon sehr oft bescheinigt - an genügend Selbstvertrauen. Kurz: Ich bin ein Mensch, dessen "Schüchternheitsskala" eher schon so weit oben liegt (also so schüchtern bin), dass ich bezweifle, ob man den überhaupt noch messen kann^^... Beim Thema Beziehung kann ich nicht mitreden, weil ich noch nie eine hatte... Bin allgemein ein eher nachdenklicher Mensch, der bisher auch lieber allein und kontaktscheu war, muss ich gestehen...

Zig Gedanken kreisen durch meinen Kopf, ich fange einfach mal das Schreiben an:

Alles begann vor ungefähr 5 Monaten. Ich bin frisch von der Bundeswehr nachträglich ausgemustert worden (nach "nur" 3 Tagen bereits Nervenzusammenbruch, den sich keiner (nichtmal ich selbst) erklären kann, OBWOHL sowohl von den Ausbildern als auch von den Kameraden absolut nix zu beanstanden war und ich auch sonst mit allen super klarkam, die mit mir auch - ich denke man kann sich jetzt wohl vorstellen, was für ein instabiles Nervenkostüm ich habe (mittendrin einfach in Tränen ausgebrochen, einfach so), auch wenn ich wieder im Nachhinein der Meinung bin, dass ich "trotzdem" etwas mehr Selbstbewusstsein vom Bund mitgenommen habe, weil man da täglich nur am Grenzen-Überschreiten war)... Nach der Bund-Sache arbeitslos gemeldet, und wurde sogleich in einen 4-monatigen Arbeitslosenkurs (Computerkurs, nur am Rande) reingesteckt. Nunja... Auf alle Fälle habe ich da "Sie" kennengelernt: 20 Jahre jung, hübsch (komplett ohne Schminke hat Sie mal gesagt, aber das nur am Rande - Aussehen ist nicht alles), extrem symphatisch und hat auch einiges im Kopf. Es war nicht wirklich Verliebtsein auf den ersten Blick, erst nach und nach... Die Gruppe im Kurs bestand aus höchstens 5 Leuten und alle fingen den Kurs am selben Tag an, man konnte sich also relativ leicht mit allen anfreunden. Wir unterhielten uns alle in den Pausen und im Kurs - und nach und nach merke ich Sachen an mir, die ich anfangs nicht erklären kann. Dass ich mir beispielsweise jede bestimmte Meinung von ihr merken kann, selbst bei Themen, die mir eigentlich grundsätzlich schnurzpiepegal sind. Dass wir beinahe denselben Film- und Seriengeschmack haben und uns gegenseitig Filmtipps gaben. Dass wir über fast dieselben Witze lachten, während wir andere Witze beide einfach nur schlecht oder niveaulos halten... Ich saß im Kurs hinter ihr und ertappte mich mehrmals dabei, dass ich sie mehr oder weniger unbewusst beobachtete. Wenn es Probleme mit dem PC gab (bin gelernter Fachinformatiker und erfülle auch da normalerweise fast alle Klischees, die ein "Computerfreak" so erfüllt) und ich ihr helfen konnte, bedankte sie sich mit Worten wie "Computergenie"/"Was würden wir nur ohne dich tun" etc. so, dass ich mich freute. Einmal war sie eine ganze Woche nicht im Kurs, und da merkte ich, dass mich der Kurs eigentlich total anödet und ich da eigentlich garnicht hingehen will (klar, als ausgebildeter Fachinformatiker lernt man in einem Computerkurs nichts Neues - und natürlich zwingt man sich doch hinzugehen, weil man keine Sperrzeit vom Arbeitsamt kriegen will). War Sie da, war der Kurs wiederum nicht schlimm... Es gab aber niemals, weder von mir noch von Ihr, irgendwelche Gesten oder Situationen, die man eindeutig deuten konnte - höchstens solche Gestern (die aber, wenn mich die Sache hoffentlich nicht völlig blind gemacht hat, von beiden Seiten kamen), die man als "Freundschaft" interpretieren kann. Gegenseitiges Zulächeln zum Beispiel, bei dem ich mich hinterher fragte, ob sie wirklich mich anlächelte. Einmal erzählte sie allgemein in der Gruppe, dass ihr PC zuhause spinnt. Ich hab ihr Tipps gegeben, wie man das Problem lösen kann - in Gedanken habe ich mich gefragt, ob ich Sie nicht fragen sollte, ob ich bei Ihr einfach mal vorbeischaue und vor Ort das Problem löse, habe mich aber nicht getraut, Ihr das zu sagen - ich weiß nur, in welchem Landkreis Sie wohnt, aber nicht die genaue Adresse.

Im Nachhinein stelle ich fest, dass sich mein Wesen währenddessen wirklich extrem geändert hat. Ich fuhr z.B. mindestens 3x in der Woche Rad und habe innerhalb von 2 Monaten satte 12 Kilo abgenommen - von 99 auf 87 Kilo! Ich hatte das Rad zwar schon ewig, aber ich hatte mich davor nie aufraffen können, es zu benutzen - und aktuell fällt es mir ebenfalls wieder sehr schwer, (auch noch vor einigen Wochen, als die Temperaturen noch angenehm waren) nochmal das Rad zu nehmen und es zu benutzen... Einmal hatten wir im Rahmen des Kurses eine Veranstaltung in einem Schulgebäude, in dem jeder Betrieb einen Stand hatte und man diese direkt auf Arbeitsstellen ansprechen konnte. Im Nachhinein wundere ich mich, mit wie viel Elan ich den jeweiligen Infoständen entgegengekommen bin - für jemanden, dessen Selbstbewusstsein nicht gerade im obersten Stockwerk wohnt, ist das meiner Meinung nach doch recht ungewöhnlich^^... Ich machte und mache mir auch ernsthaft Gedanken über meine berufliche Zukunft, vorher hatte ich, eigentlich schon immer, mehr oder weniger nur so in den Tag hineingelebt (und dass ist, zusammen mit der für mich neuen Offenheit gegenüber Arbeitgebern, Gottseidank etwas, was ich mir auch immer noch erhalten habe).

Was zum Wesen bei Ihr ebenfalls noch dazugehört - und das ist einer der Sachen, bei der ich mich so stark über mich selber wundere: Von Freundinnen im Kurs habe ich erfahren, dass Sie offensichtlich psychische Probleme hat - sie fährt schon ihr halbes Leben lang mindestens einmal monatlich zu einem Psychologen. Außerdem habe ich erfahren - das hat sie selbst im Rahmen des Kurses gesagt - dass sie keine Kinder bekommen kann (Grund weiß ich nicht, und das sind meiner Meinung nach Sachen, bei dem man nicht "einfach so" nachfragt, selbst wenn man sich sonst in Pausen viel erzählt). Trotz psychologischer Behandlung ist Sie dennoch eine der "normalsten" Frauen bzw. allgemein einer der "normalsten" Menschen, die ich je in meinem Leben kennengelernt habe. Und ich weiß: Rein nüchtern betrachtet ist die Sache mit den Kindern eigentlich etwas, bei dem ich mich nicht so recht einlassen will - es heißt ja immer, später flaut die Liebe ab, dann halten Kinder die Beziehung (natürlich nicht so drastisch wie ich es gerade formuliert habe, schon klar). Das "Schlimme" daran: Trotzdem hänge ich emotional noch sehr an Ihr. Rein nüchtern betrachtet kann ich mir gerade das nicht erklären...

Irgendwann sagte Sie (ebenfalls im Rahmen des Kurses), dass Sie in ein paar Wochen zur Berufsoberschule weitergeht, um Ihr Abi nachzuholen. In der letzten Woche in der Sie im Kurs war, habe ich mir von Montag weg selbst Stress gemacht, Gedanken wie "Wenn ich Sie nicht endlich mal anrede, werde ich Sie diese Woche/die letzten X Tage/heute das letzte Mal sehen" schossen quasi direkt nach dem Aufstehen durch meinen Kopf. Trotzdem habe ich mich bis zum Schluss einfach nicht trauen können, Ihr meine Gefühle zu gestehen... An den letzten beiden Tagen, an dem Sie im Kurs war (Donnerstag und Freitag) habe ich sogar in beiden Nächten hintereinander von Ihr geträumt, dass wir einen schönen, langen Weg gehen und wir uns dauernd unterhalten und lachten - ich weiß, das muss sich eigentlich total dämlich und durchgeknallt anhören...

Als ich Sie Freitags das letzte Mal sah, fuhr ich zu einem Vorstellungsgespräch - ich konnte nicht anders als dauernd zu denken, dass ich Sie verloren und das letzte Mal gesehen habe... Die Fahrt dauerte ca. 30 Minuten, aber mittendrin musste ich einfach irgendwo anhalten und weinen...

Momentane Situation:

Wir beide haben - schon als wir im Kurs waren - einen Chatraum entdeckt, in dem wir beide fast täglich reinschauen (meistens gegen Abend, höchstens 2 Stunden). Im Chat läuft dauernd ein Quizspiel (also direkt vom Chatraum ansich in "Wer wird Millionär"-Manier, nicht von den Spielern!), bei dem wir und ein paar andere Chatter immer mitspielen. Wir haben Kontakt in der Form, dass wir uns gegenseitig schreiben, wie es beruflich bei mir bzw. in der Schule bei Ihr aussieht, geben uns gegenseitig auch Tipps (Sie hat mir z.B. vorgeschlagen, es mal als IT-Lehrer zu versuchen), "mehr nicht". Mindestens zweimal in der Woche fragten wir uns gegenseitig, wie es uns geht (manchmal Sie, manchmal ich)... Und ich traue mir immer noch nicht, Ihr meine Gefühle für Sie zu offenbaren. Ich bin dennoch - und das war ich im Kurs auch schon - Ihr gegenüber deutlich offener und weniger gehemmt, als ich es sonst ggü. fast allen anderen Menschen auf der Welt bin...

Ich dachte, ich werde früher oder später schon drüber hinwegkommen, aber ein Teil von mir WILL nicht darüber hinwegkommen. Momentan ist es so, dass Sie fast täglich durch meine Gedanken huscht - es ist nicht so, dass ich ununterbrochen an Sie denke. Aber gelegentlich wenn mir langweilig ist, oder selbst wenn ich an das Gebäude vorbeifahre wo der Kurs stattfand, denke an Sie... Ich habe mich dabei ertappt, dass ich seitdem bei dem Lied "Geboren um zu Leben" (von der Band "Unheilig") an Sie denken muss und nichts dagegen tun kann. Wenn ich an Sie denke, muss ich gelegentlich weinen... Das Ganze ist nun schon ca. drei Wochen her und heute war es wieder so, dass ich meine Tränen zurückhalten musste, weil ich an Sie denken musste...

Es ist nicht so, dass ich noch nie davor verliebt war - aber noch nie hatte ich derart mit mir zu kämpfen wie in diesem Fall, und Tränen in dem Bereich hatte ich auch noch nie gezeigt. Und ich bin der festen Überzeugung, dass die Frau mich charakterlich einen großen Schritt weitergebracht hat... Das hört sich jetzt vielleicht schmalzig an, aber gerade musste ich an ein Zitat aus "Besser gehts nicht" denken, bei der Jack Nicolson einer Nachbarin ein Kompliment geben muss: Ich möchte wegen Ihr ein besserer Mensch werden...

Was erhoffe ich mir hier, warum habe ich das geschrieben?

Erstmal tut es gut, seine Gefühle irgendwo niedergeschrieben zu haben. Was erhoffe ich mir, gute Frage... Ich frage mich, ob ich nicht alle Tassen im Schrank habe, wie ich nur so verschossen in eine Frau sein kann, ob das nicht schon irgendwelche kranken Züge an mir sind und mir professionelle Hilfe holen sollte... Oder ob ich - im übertragenem Sinne - einen Arschtritt von euch kriege, Sie endlich mal anzusprechen... Aber ich traue mich nicht, Sie anzusprechen. Ich habe wenigstens eine meiner Meinung nach sehr gute Freundschaft mit Ihr und will diese nicht kaputtmachen. Und ich weiß auch nicht, was ich Ihr bieten könnte - mir gehen Gedanken durch den Kopf, dass Sie "zu gut" für mich ist, dass Sie mit 20 Ihr Leben, trotz psychischer Probleme, besser im Griff hat und selbstständiger ist, als ich mit 24... Oder ob Sie sich, eben wegen der genannten Probleme, selbst nicht traut eventuelle Gefühle Ihrerseits zu sagen, falls Sie denn überhaupt welche für mich hat...

Ich hatte mit 24 noch nie ein Date, habe noch nie mit einer Frau geschlafen, hatte nie eine Freundin und werde sogar rot, wenn eine Frau einen anderen Mann küsst... Ich weiß nicht was ich sagen soll, ich komme mir teilweise behämmert vor, dass ich hier wirklich alles aufschreibe und veröffentliche... Ich war immer ein Mensch, der logisch nachvollziehbar gehandelt hat, der bei neuen Dingen grundsätzlich abwartet bevor er sich auf was ein- bzw. jemanden an sich (charakterlich) ranlässt... Und mir wurde schon öfter (von Freunden & Kollegen) bescheinigt, dass ich (angeblich, ich weiß es nicht) einen symphatischen Charakter, aber wenig Selbstvertrauen habe...

Ich höre auf, bevor das noch mehr in Selbstmitleid abdriftet... Ich weiß nur, dass ich einfach nicht weiß wo mir der Kopf steht und was ich am Besten bei Ihr machen bzw. nicht machen kann oder soll... Oder wie ich aus meiner Haut kann, ob ich aus meiner Haut soll...

#2
Dass Du Dich ein wenig verliebt hast, ist offensichtlich, aber ob sie die gleichen Gefühle für Dich hat ist nicht klar. Sie hat Dir mit der "Einladung" dass sie Probleme mit ihrem Computer hat und mit der Frage ob Du wirklich sie anlächelst die ersten Türen geöffnet um Dich näher kennen zu lernen und um auszuloten ob Du Interesse an ihr hast, aber irgendwie kam da von Dir zu wenig. Sie hat kleine Andeutungen gemacht und Du bist nicht darauf angesprungen. Somit denkt sie wohl dass Du kein Interesse hast. Das heisst auch nicht zwangsläufig, dass sie mehr will, vielleicht will sie nur testen und flirten. Hat also noch nichts zu sagen.

Wenn Du aber Gewissheit willst, wird Dir wohl nichts anderes übrig bleiben von Dir aus erste kleine Schritte zu starten. Dadurch dass ihr regelmäßigen Kontakt habt, kannst Du langsam die Gespräche in die richtige Richting lenken und mal schauen ob da mehr Interesse ist. Es ist schon mal schön zu hören, dass man die Zeit, als man sich täglich getroffen hat, vermisst. Das geht auch als Freund. Und dann kannst Du ja fragen ob sie sich mit Dir mal treffen möchte. Wenn sie das möchte, wirst Du das merken, genauso wenn nicht. Wer nicht wagt der nicht gewinnt. Und wenn Du in ihrem Verhalten nur etwas sehen wolltest, weil Du mehr empfindest, und da ist nichts, dann hast Du wenigstens Gewissheit und trauerst nicht ewig irgendwelchen verpassten Chancen hinterher.

Mach nur nicht den Fehler sie mit schwülstigen Liebeserklärungen zu überladen. Das kommt selten gut an, und kann überaus peinlich werden, wenn sie überrascht ist. ;-)

Gruß RP

bearbeitet #3
Hallo Mann_86!

Du schreibst sehr klar und selbst-reflektiert, das hilft beim Verständnis deiner Situation ungemein ;) .

Du schreibst, dass du zwischendurch weinst, und dass du dich nicht wehren kannst, an sie zu denken. Hast du dir schon mal überlegt, weshalb das so ist? Weinst du, weil du denkst, wie schön es mit ihr wäre, du aber eh keine Chance hast? Dass das alles nur ein schneller "Einblick" in ein besseres Leben gewesen ist? Weil du endlich mal so richtig verliebt bist und jetzt schon wieder alles vorbei sein soll? Dass du so einen Menschen nie oder für eine sehr lange Zeit nicht wieder treffen wirst (Und dieser Gedanke ist garantiert falsch, garantiert ;-))?

Dass du dir Gedanken machst, was sie für dich empfinden mag und dass du dir jede noch so kleine Situation mit ihr tausend Mal durch den Kopf gehen lässt, ist normal! ;-) Das kenne ich! Aber du wirst nie Gewissheit haben, wie es wirklich ist. Es bleibt alles Spekulation. Du kannst dir kein abschliessendes Urteil bilden, wenn du nicht vorher mit ihr geredet hast! Das habe ich für mich selber, unter anderem hier im Forum, gelernt: Glaube einfach dran, dass sie ein starkes Interesse an dir hat. Rede es dir ein. "Pushe" dich quasi mit diesem Gedanken, und dann nimm deinen Mut zusammen und sprich sie an. Über den Chat z.B. und mach irgend was ab, das nicht zu offensiv, und nicht zu defensiv ist.

Und wie hier schon gesagt wurde, würde ich nicht mit einer Liebeserklärung beginnen, die dann noch so rüber kommt, dass du innerlich eigentlich schon mit einem Korb rechnest. Das macht es für sie einfacher, dir auch einen zu geben! Gefühle entwickeln sich wohl nie synchron. Wenn die Sympathie stimmt, das Interesse, der Humor usw. und du dich verliebt hast, dann macht das keine Aussage drüber, ob auf sie das selbe zutrifft. Aber deine Gefühle sollten dir Antrieb geben, ihr dabei zu helfen, dass es auch ihr "passiert".

Dann noch was zu deinem IT-Image: Vielleicht unterstelle ich dir hier einfach etwas, und wenn es so ist, sorry! Aber ich würde versuchen, sie nicht mit Fachwissen in deinem Bereich beeindrucken zu wollen. Ich glaube nicht, dass das gut ankommt. Erzähle ruhig über dein Fach, deine "Leidenschaft" vielleicht. Aber vermeide dabei Fachbegriffe und bleib bei einfachen und verständlichen Sätzen. Sonst läufst du Gefahr, als "Nerd" abgestempelt zu werden. Und es ist immer schade, wenn Menschen andere Menschen wegen Oberflächlichkeiten abstempeln. Aber vermutlich hat sie dich schon besser im Kurs kennen gelernt.

Ich weiss nur: Wenn es darum geht, ob sich Menschen anziehen oder nicht, spielt der Gesprächsinhalt meist eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger sind Gestiken, Stimme, Blicke, Lachen... Und natürlich, wenn das Gesprächsthema stimmt, sind diese zwischenmenschlichen Faktoren auch intensiver! Über Filme kann man sicher lange und witzige Gespräche führen.

Gruss

NicM

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