Unterschiede der Charaktere zu gross?
7 Antworten1'168 AufrufeGestartet von Lowlander ·
LowlanderThemenstart
Wir sind eine typische schweizer Durchschnittsfamilie, 2 Kinder, Hund, Haus, Sie Hausfrau, Er (ich) 100% berufstätig. Das Problem das ich hier zur Sprache bringen möchte beruht meiner Meinung nach auf den unterschiedlichen Charakteren von meiner Frau und mir. Immer wieder mal haben wir Stress weil wir verschiedene Vorstellungen über die Hausarbeit, Kindererziehung usw. haben.
Meine Frau ist vom Charakter her, der spontane Typ der aus dem Bauch heraus entscheidet. Regeln und strikte Abmachungen sind ihr ein Graus. Sie ist das emsige Bienchen, dass nie stillsitzen kann. Ich dagegen bin eher der ruhige Typ, der alles zuerst genau überlegt und dann entscheidet, der alles schön geplant und klar geregelt haben möchte. Meine Frau findet, dass bei Hausarbeit, Erziehung usw. jeder alles irgendwie ein bisschen macht und mitdenkt usw. Ich dagegen möchte eine klare Absprache wer für was und welche Aufgaben verantwortlich ist und erledigt. Um klarzustellen. Es geht nicht darum wer wieviel macht. Da sind wir uns schon einig. Es geht um das wie.
Ich fühle mich schlicht und einfach überfordert, wenn ich abends nach Hause komme und dann noch wissen sollte was wo wann läuft und jetzt alles noch zu tun ist. Als Beispiel: Kürzlich fragte mich meine Frau etwas provokativ, ob sie eigentlich die Einzige sei die sich um das Füttern der Fische kümmern soll? Natürlich nicht. Ich kann das auch übernehmen. Aber entweder mach ich es oder sie. aber es kann ja nicht sein, dass ich mich am abend immer zuerst erkundigen muss ob jetzt die Fische gefüttert worden sind oder nicht. Meine Frau findet aber scheinbar schon. Und so läuft es eben mit allem irgendwie. Ich sollte mich wie sie um alles irgendwie auch kümmern.
Es ist für mich hingegen absolut kein Problem, wenn ich nach Hause komme und gleich in die Küche Abendessen machen, oder einem der Kinder bei den Hausaufgaben helfen muss. Aber ich kann ganz einfach nicht auch immer noch wissen was man wo sonst noch ales tun sollte und müsste.
Ich bin der festen Überzeugung, dass wir es mit einer klaren Aufgabenteilung wesentlich ruhiger und einfacher hätten. So aber habe ich manchmal das Gefühl in einem Wespennest zu wohnen. Immer sollte man da und dort noch was machen müssen. Wenn beispielsweise am Samstag endlich alles erledigt scheint, findet sie todsicher wieder noch irgendwas das man auch schon längst erledigen sollte. Natürlich, in einem Haushalt und Familie gibt es immer etwas zu tun. Man muss da nie weit suchen. Aber irgendwann muss man auch mal Arbeit Arbeit sein lassen können.
Ich verstehe einfach nicht warum alles so kompliziert sein muss? Einerseits findet sie die Situation zwar unbefriedigend. Aber etwas ändern will sie daran nicht. Jedenfalls nicht wenn sie von dieser Änderung betroffen ist. Ändern soll nur ich mich.
Und so kommt es, dass sie mir mangeldes Interesse, ich ihr Sturheit und Unflexibilität vorwerfe. Weiter habe ich den Eindruck, dass von mir Mitdenken und Einfühlungsvermögen verlangt werden. Mit entscheiden wie die Dinge laufen sollen darf ich aber nicht. Da soll alles nach ihrer Nase gehen.
Sorry für den vielen Text aber ich weiss nicht wie ich das Ganze kürzer fassen könnte damit es auch richtig rüberkommt. Kennt jemand diese oder eine ähnliche Situation und wie geht Ihr damit um?
Meine Frau ist vom Charakter her, der spontane Typ der aus dem Bauch heraus entscheidet. Regeln und strikte Abmachungen sind ihr ein Graus. Sie ist das emsige Bienchen, dass nie stillsitzen kann. Ich dagegen bin eher der ruhige Typ, der alles zuerst genau überlegt und dann entscheidet, der alles schön geplant und klar geregelt haben möchte. Meine Frau findet, dass bei Hausarbeit, Erziehung usw. jeder alles irgendwie ein bisschen macht und mitdenkt usw. Ich dagegen möchte eine klare Absprache wer für was und welche Aufgaben verantwortlich ist und erledigt. Um klarzustellen. Es geht nicht darum wer wieviel macht. Da sind wir uns schon einig. Es geht um das wie.
Ich fühle mich schlicht und einfach überfordert, wenn ich abends nach Hause komme und dann noch wissen sollte was wo wann läuft und jetzt alles noch zu tun ist. Als Beispiel: Kürzlich fragte mich meine Frau etwas provokativ, ob sie eigentlich die Einzige sei die sich um das Füttern der Fische kümmern soll? Natürlich nicht. Ich kann das auch übernehmen. Aber entweder mach ich es oder sie. aber es kann ja nicht sein, dass ich mich am abend immer zuerst erkundigen muss ob jetzt die Fische gefüttert worden sind oder nicht. Meine Frau findet aber scheinbar schon. Und so läuft es eben mit allem irgendwie. Ich sollte mich wie sie um alles irgendwie auch kümmern.
Es ist für mich hingegen absolut kein Problem, wenn ich nach Hause komme und gleich in die Küche Abendessen machen, oder einem der Kinder bei den Hausaufgaben helfen muss. Aber ich kann ganz einfach nicht auch immer noch wissen was man wo sonst noch ales tun sollte und müsste.
Ich bin der festen Überzeugung, dass wir es mit einer klaren Aufgabenteilung wesentlich ruhiger und einfacher hätten. So aber habe ich manchmal das Gefühl in einem Wespennest zu wohnen. Immer sollte man da und dort noch was machen müssen. Wenn beispielsweise am Samstag endlich alles erledigt scheint, findet sie todsicher wieder noch irgendwas das man auch schon längst erledigen sollte. Natürlich, in einem Haushalt und Familie gibt es immer etwas zu tun. Man muss da nie weit suchen. Aber irgendwann muss man auch mal Arbeit Arbeit sein lassen können.
Ich verstehe einfach nicht warum alles so kompliziert sein muss? Einerseits findet sie die Situation zwar unbefriedigend. Aber etwas ändern will sie daran nicht. Jedenfalls nicht wenn sie von dieser Änderung betroffen ist. Ändern soll nur ich mich.
Und so kommt es, dass sie mir mangeldes Interesse, ich ihr Sturheit und Unflexibilität vorwerfe. Weiter habe ich den Eindruck, dass von mir Mitdenken und Einfühlungsvermögen verlangt werden. Mit entscheiden wie die Dinge laufen sollen darf ich aber nicht. Da soll alles nach ihrer Nase gehen.
Sorry für den vielen Text aber ich weiss nicht wie ich das Ganze kürzer fassen könnte damit es auch richtig rüberkommt. Kennt jemand diese oder eine ähnliche Situation und wie geht Ihr damit um?
hmmm...irgendwie kenn ich die situation. gut, wir haben noch keine kinder, daher is das bei uns doch noch nicht so kompliziert.
sollten wir mal kinder haben und der mann geht ganzen tag seiner arbeit nach, ist für mich der haushalt und kinder/kind die arbeit.
nur was ich für angemessen halte ist, es zu sagen wenn mein freund mir doch mal arbeit abnehmen kann. sprich wenn das katzenklo gereinigt werden muss oder katze füttern, oder abtrocknen helfen, oder müll runter bringen, oder was auch immer. umgekehrt gilt aber dasselbe. hin und wieder fragt er oder ich einfach ob etwas noch zu erledigen is.
mein freund und ich sind auch unterschiedliche charaktere. aber da hilft halt nur kommunikation.
ich denke ihr seit da auch schon sehr eingefahren. versuch noch mal mit deiner frau zu reden, aber bitte ohne vorwürfe. schenk ihr mal einen netten abend mit schönen dinner. ohne kinder versteht sich ;) zeig ihr wie schön es sein kann, auch mal die arbeit liegen zu lassen und die zweisamkeit zu genießen. sag ihr in aller ruhe was dir am herzen liegt und lass dich von ihr nicht provozieren.
sollten wir mal kinder haben und der mann geht ganzen tag seiner arbeit nach, ist für mich der haushalt und kinder/kind die arbeit.
nur was ich für angemessen halte ist, es zu sagen wenn mein freund mir doch mal arbeit abnehmen kann. sprich wenn das katzenklo gereinigt werden muss oder katze füttern, oder abtrocknen helfen, oder müll runter bringen, oder was auch immer. umgekehrt gilt aber dasselbe. hin und wieder fragt er oder ich einfach ob etwas noch zu erledigen is.
mein freund und ich sind auch unterschiedliche charaktere. aber da hilft halt nur kommunikation.
ich denke ihr seit da auch schon sehr eingefahren. versuch noch mal mit deiner frau zu reden, aber bitte ohne vorwürfe. schenk ihr mal einen netten abend mit schönen dinner. ohne kinder versteht sich ;) zeig ihr wie schön es sein kann, auch mal die arbeit liegen zu lassen und die zweisamkeit zu genießen. sag ihr in aller ruhe was dir am herzen liegt und lass dich von ihr nicht provozieren.
Hallo Lowlander
Als erstes finde ich super, dass Du Dich an den Arbeiten beteiligen willst.
Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Situation Unruhe in die Familie bringt. Nach deiner Frau müssten/sollten viele Sachen erledigt werden, und am besten gleich sofort.
Wenn Du von der Arbeit nach Hause kommst, hast Du sie schon einmal direkt gefragt, was noch zu tun ist, oder wo sie Deine Hilfe brauchen kann?
Wenn es um das Wochenende geht, besprechen wir immer am Freitagabend, was am Samstag erledigt werden muss.
Ich wünsche Euch beiden viel Gelassenheit:)
Als erstes finde ich super, dass Du Dich an den Arbeiten beteiligen willst.
Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Situation Unruhe in die Familie bringt. Nach deiner Frau müssten/sollten viele Sachen erledigt werden, und am besten gleich sofort.
Wenn Du von der Arbeit nach Hause kommst, hast Du sie schon einmal direkt gefragt, was noch zu tun ist, oder wo sie Deine Hilfe brauchen kann?
Wenn es um das Wochenende geht, besprechen wir immer am Freitagabend, was am Samstag erledigt werden muss.
Ich wünsche Euch beiden viel Gelassenheit:)
Hallo LowlanderDas wäre es ja was ich mir mehr wünschen würde. Aber genau das will sie ja nicht. Sie will nichts besprechen oder abmachen oder eine Liste machen wo man aufschreibt was zu tun ist usw. usw. Gegen alles was nach Organisation "stinkt" wehrt sie sich.
Wenn es um das Wochenende geht, besprechen wir immer am Freitagabend, was am Samstag erledigt werden muss.
Ich kann alle Hausarbeiten auch erledigen. Kochen, Bügeln, Waschen, Putzen, was auch immer. Und ich mache das nicht mal so ungern. Aber ich kann nicht, wenn ich den ganzen Tag weg bin auch noch wissen wann jetzt was fällig ist. Sie ist aber der Meinung ich sollte genau wie sie alles im Griff haben, nur das ich vom Aufwand her weniger tun muss.
Hallo Lowlander,
ich finde: Wenn Ihr den Deal habt, dass Du arbeiten gehst und sie Hausfrau ist, dann ist die Orga des Haushalts ihre Aufgabe. Ich finde super, dass Du auch Haushalts-Aufgaben übernimmst - aber, dass Du Dich auch noch um die Orga kümmerst und genau weißt, was noch zu tun ist, das kann sie nicht erwarten. Meine ich. Wenn sie es doch erwartet, ist das dann, ebenfalls meiner bescheidenen Meinung nach, ihr Problem und nicht deins. Du kannst ja nicht riechen, was noch getan werden muss, wenn sie sich ansonsten drum kümmert.
Ich glaube, ich würde ihr das ziemlich klipp und klar sagen. Sie ist für den Haushalt verantwortlich, so wie Du für Deinen Job und das Geld-Ranschaffen. Oder macht sie da auch freiwillig abends Dinge für Dich, ganz ohne Auftrag/Anweisung und Erklärung? Ich denke nicht.
Nicht, dass Ihr mich falsch versteht, ich bin absolut für eine gleichgewichtige Einteilung der Arbeiten, die anfallen: Das sind insgesamt, für alle Beteiligten also, 100% Geldverdienen und 100% Haushalt. Wie das aufgeteilt ist, ist mir persönlich egal, es muss nur fair sein. Bei meinem Freund und mir ist es z.B. für jeden von beidem 50%, da wir beide voll arbeiten, uns also das Geldverdienen teilen und auch beide den Haushalt teilen. Bei Euch ist die Verantwortung eben anders zugeteilt, aber sie hält sich nicht dran. Wenn sie sich nicht organisieren kann oder will, würde ich mich erst mal fragen, was da das Problem dran ist. Was steckt da hinter? Oder kann sie nicht gut planen? Könnte ja auch sein, vielleicht findet man so eine Lösung.
Schöne Grüße und nix für Ungut
Nimriel
ich finde: Wenn Ihr den Deal habt, dass Du arbeiten gehst und sie Hausfrau ist, dann ist die Orga des Haushalts ihre Aufgabe. Ich finde super, dass Du auch Haushalts-Aufgaben übernimmst - aber, dass Du Dich auch noch um die Orga kümmerst und genau weißt, was noch zu tun ist, das kann sie nicht erwarten. Meine ich. Wenn sie es doch erwartet, ist das dann, ebenfalls meiner bescheidenen Meinung nach, ihr Problem und nicht deins. Du kannst ja nicht riechen, was noch getan werden muss, wenn sie sich ansonsten drum kümmert.
Ich glaube, ich würde ihr das ziemlich klipp und klar sagen. Sie ist für den Haushalt verantwortlich, so wie Du für Deinen Job und das Geld-Ranschaffen. Oder macht sie da auch freiwillig abends Dinge für Dich, ganz ohne Auftrag/Anweisung und Erklärung? Ich denke nicht.
Nicht, dass Ihr mich falsch versteht, ich bin absolut für eine gleichgewichtige Einteilung der Arbeiten, die anfallen: Das sind insgesamt, für alle Beteiligten also, 100% Geldverdienen und 100% Haushalt. Wie das aufgeteilt ist, ist mir persönlich egal, es muss nur fair sein. Bei meinem Freund und mir ist es z.B. für jeden von beidem 50%, da wir beide voll arbeiten, uns also das Geldverdienen teilen und auch beide den Haushalt teilen. Bei Euch ist die Verantwortung eben anders zugeteilt, aber sie hält sich nicht dran. Wenn sie sich nicht organisieren kann oder will, würde ich mich erst mal fragen, was da das Problem dran ist. Was steckt da hinter? Oder kann sie nicht gut planen? Könnte ja auch sein, vielleicht findet man so eine Lösung.
Schöne Grüße und nix für Ungut
Nimriel
bearbeitet #6
Hallo Nimriel,
sehe ich eben auch so wie du. ich möchte aber verstehen warum meine frau den komplizierten weg sucht. eigentlich hofft ich hier jemanden zu finden der nicht meiner meinung ist sondern das auch so sieht wie meine frau und mir erklären kann was dahinter steckt.
oder ist das so ein fall wo der einfach gestrickte mann die komplizierte frau mal wieder nicht versteht? :-)
sehe ich eben auch so wie du. ich möchte aber verstehen warum meine frau den komplizierten weg sucht. eigentlich hofft ich hier jemanden zu finden der nicht meiner meinung ist sondern das auch so sieht wie meine frau und mir erklären kann was dahinter steckt.
oder ist das so ein fall wo der einfach gestrickte mann die komplizierte frau mal wieder nicht versteht? :-)
Hallo Lowlander!
Ich vermute mal deine Frau fühlt bzw. ist schlichtweg überfordert und der Alltag erscheint ihr zu monoton. (Und täglich grüßt das Murmeltier, dieser Film ist dir sicher ein Begriff) Sie ist mit der Gesamtsituation unzufrieden, warum auch immer! Es mangelt dann meist an Antriebskraft und endet in Unlust. Unlust führt zu Bequemlichkeit in allen Bereichen. Dies wiederum führt dazu das man schnell mit einer Sache überfordert ist bzw. sich fühlt als wäre man es. Wenn sie reine Hausfrau ist sollte sie schon größtenteils für den Haushalt und die gemeinsamen Kinder sorgen, das steht ausser Frage. Geht sie aber auch berufliche Wege, dann sollte man sich die Hausarbeit teilen. Man muss dazu nicht zwingend Regeln aufstellen, denn dadurch würde sie sich unter Druck gesetzt fühlen, aber an einer vernünftigen Kommunikation und einem gemeinsam ausgearbeitetem Konzept darf kein Mangel bestehen. Kommunikation ist das A und O!!! Ich war selbst nicht sehr lang verheiratet und bei mir war es ähnlich, nur mit dem Unterschied, dass ich arbeiten ging, den Haushalt besorgte und die Kindererziehung übernahm. Das war eines Tages zu viel des Guten und endete im Burn Out. Vielleicht geht es ihr psychisch nicht gut, frißt viele Probleme in sich und kommt nicht aus sich raus. Ich darf mal vermuten, dass was du hier schreibst nicht die einzigen Mankos in eurer Ehe sind!?
Libe Grüße
Ich vermute mal deine Frau fühlt bzw. ist schlichtweg überfordert und der Alltag erscheint ihr zu monoton. (Und täglich grüßt das Murmeltier, dieser Film ist dir sicher ein Begriff) Sie ist mit der Gesamtsituation unzufrieden, warum auch immer! Es mangelt dann meist an Antriebskraft und endet in Unlust. Unlust führt zu Bequemlichkeit in allen Bereichen. Dies wiederum führt dazu das man schnell mit einer Sache überfordert ist bzw. sich fühlt als wäre man es. Wenn sie reine Hausfrau ist sollte sie schon größtenteils für den Haushalt und die gemeinsamen Kinder sorgen, das steht ausser Frage. Geht sie aber auch berufliche Wege, dann sollte man sich die Hausarbeit teilen. Man muss dazu nicht zwingend Regeln aufstellen, denn dadurch würde sie sich unter Druck gesetzt fühlen, aber an einer vernünftigen Kommunikation und einem gemeinsam ausgearbeitetem Konzept darf kein Mangel bestehen. Kommunikation ist das A und O!!! Ich war selbst nicht sehr lang verheiratet und bei mir war es ähnlich, nur mit dem Unterschied, dass ich arbeiten ging, den Haushalt besorgte und die Kindererziehung übernahm. Das war eines Tages zu viel des Guten und endete im Burn Out. Vielleicht geht es ihr psychisch nicht gut, frißt viele Probleme in sich und kommt nicht aus sich raus. Ich darf mal vermuten, dass was du hier schreibst nicht die einzigen Mankos in eurer Ehe sind!?
Libe Grüße
Ich würde sagen, deine Frau ist schlicht und einfach unorganisiert. Immer alles "gleich machen zu wollen" kann super beschäftigt aussehen - ist aber ein Zeichen dafür, dass man null Ahnung hat, was alles NOCH so zu tun ist.
Ich denke auch, dass die Aufgaben klar verteilt werden müssen. Ich kann dich verstehen, wenn du neben deinen Job nicht auch noch abends darum kümmern musst, was noch alles eventuell vielleicht zu erledigen sei. Das merkt sich kein Mensch. Deshalb: Klare Arbeitsteilung und dass dann auch mal schriftlich festhalten - sprich: früh einen Zettel schreiben, wer was wann zu erledigen hat. Auch ein Haushalt muss organisiert werden... auch wenn sie sich dagegen wehrt.
Vielleicht fühlt sie sich auch nicht ausgelastet oder minderwertig, weil sie denkt, dass sie "nur" den Haushalt macht - du dagegen gehst arbeiten und bringst das Geld mit nach Hause. Würde m.M. nach auch ne Erklärung sein, warum sie sich gegen jegliche "Organisation" wehrt. Wer "organisiert" schon das "bissel Haushalt"?
Sind es solche Minderwertigkeitsgefühle, wäre dann allerdings die Frage, ob es nicht besser wäre, wenn sie sich einen Nebenjob sucht.
Oder ihr fehlt ein soziales Umfeld, wie du es z.B. auf Arbeit hast. Immer nur mit der Nachbarin über den letzten Regenschauer reden, ist auch nicht gerade die Erfüllung.
Ich denke auch, dass die Aufgaben klar verteilt werden müssen. Ich kann dich verstehen, wenn du neben deinen Job nicht auch noch abends darum kümmern musst, was noch alles eventuell vielleicht zu erledigen sei. Das merkt sich kein Mensch. Deshalb: Klare Arbeitsteilung und dass dann auch mal schriftlich festhalten - sprich: früh einen Zettel schreiben, wer was wann zu erledigen hat. Auch ein Haushalt muss organisiert werden... auch wenn sie sich dagegen wehrt.
Vielleicht fühlt sie sich auch nicht ausgelastet oder minderwertig, weil sie denkt, dass sie "nur" den Haushalt macht - du dagegen gehst arbeiten und bringst das Geld mit nach Hause. Würde m.M. nach auch ne Erklärung sein, warum sie sich gegen jegliche "Organisation" wehrt. Wer "organisiert" schon das "bissel Haushalt"?
Sind es solche Minderwertigkeitsgefühle, wäre dann allerdings die Frage, ob es nicht besser wäre, wenn sie sich einen Nebenjob sucht.
Oder ihr fehlt ein soziales Umfeld, wie du es z.B. auf Arbeit hast. Immer nur mit der Nachbarin über den letzten Regenschauer reden, ist auch nicht gerade die Erfüllung.
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