untypischer Liebeskummer
7 Antworten1'290 AufrufeGestartet von Tommy06 ·
Tommy06Themenstart
Hallo Leute,
ich muss es loswerden, brauche dringend Rat und Hilfe, weiß nicht wie ich in meiner Situation handeln soll... Viele werden meine Geschichte wahrscheinlich verrückt finden und denken sowas sei gar nicht möglich, eine unrealistische Wahnvorstellung etc. Vor eineinhalb Jahren hätte auch ich es für völlig unmöglich gehalten, hätte nie geglaubt, daß es mir jemals passieren könnte, hatte an die Möglichkeit einer derartigen Schicksalsverknüpfung gar nicht gedacht. Aber es ist nun mal wie es ist (sagt die Liebe *heul)
Also dann... Es war im Sommer letzten Jahres, da habe ich mir gerade einen neuen PC gekauft und den Internetzugang installiert. Hätte ich es nur 2 oder 3 Monate später getan, wäre alles Weitere nie geschehen!
Kurzum: ich bin im inet auf ein spezielles Forum gestoßen, wo es um eine Aufarbeitung so mancher traumatischer Erlebnisse und Erfahrungen geht. Dort habe ich eine Frau virtuell kennengelernt. Wir beide haben sehr viel Schlimmes hinter uns, was uns geprägt hat. Wir sind einander näher gekommen, tauschten uns vertrauensvoll aus - das ganze Elend, die Verzweiflung, die uns als eine Folge aus früheren düsteren Zeiten bis heute begleitet hat - das alles konnten wir einander anvertrauen. Ich fühlte mich - zum allerersten mal in meinem Leben!! - wirklich verstanden von einem Menschen, der Ähnliches erlitten hat. Es ist ein unglaublich schönes, beglückendes Gefühl - angenommen zu werden, so wie man ist, mit allen seinen Schwächen, endlich nach langen Jahren des Unverständnisses seitens der lieben Mitmenschen, die einem, der seelisch am Boden liegt, nur allzu gerne einen Tritt versetzen sei es durch Worte oder Taten. Sie konnte ALLES nachvollziehen, was ich ihr erzählte, hatte Verständnis und Mitgefühl, es ist eine Art Seelenverwandschaft. Sie war sehr liebevoll und nett zu mir, sanft, einfühlsam. Es war (und ist es immer noch) ein sehr respektvoller Umgang miteinander. Sie hat mich während der ganzen Zeit unterstützt und nie beleidigt oder verletzt - so etwas kannte ich früher nicht. Mit anderen Worten: wir wurden sehr gute Freunde und was mich betrifft, so fürchte ich, daß es schon längst mehr und tiefer ist, als nur Freundschaft. Ja, es muss wohl so sein, ich habe mich in sie während der ersten Monate unserer Bekanntschaft sehr stark verliebt (virtuell), obwohl mir das erst später bewusst wurde.
Nun ging es aber weiter. Sie litt in ihrem Leben sehr an Einsamkeit, und da sie von Menschen genauso wie ich bitter enttäuscht wurde (wieder und immer wieder), versuchte sie virtuelle Freundschaften aufzubauen, was ihr auch gelang. Meistens waren es männliche Freunde, einige von ihnen haben sich ebenfalls in sie verknallt, so wie ich. Sie ist verheiratet und hatte zu jenem Zeitpunkt heftige Eheprobleme, die sie übers Internet zu lösen versucht hat. Sie BRAUCHTE die Aufmerksamkeit seitens ihrer Freunde, fühlte sich total unglücklich, vernachlässigt und ich selbst konnte spüren, wie ihre gefolterte Seele nach Hilfe und Befreiung schrie. Um Misverständnissen vorzubeugen: sie liebt ihren Mann und ihr Mann liebt sie abgöttisch. Aber sie ist eben ein ganz besonderer Mensch, der viel Freiraum für sich braucht. Und sie braucht Gesellschaft, Freunde, weil sie sonst im Alltag ersticken würde. Und dieser Zwiespalt sorgte reichlich für Konflikte in ihrer Familie.
Wie gesagt hatte sie einige männliche Freunde. Das hat mich, besonders am Anfang, als ich ihr Wesen und ihre Bedürnisse noch nicht so gut kannte, sehr irritiert und gestört (ich war offensichtlich schon in sie veriebt, dachte jedoch, es sei keine Liebe sondern etwas anderes). Ich wurde sehr eifersüchtig auf ihre Freunde, und wir hatten uns aus diesem Grund manchmal heftig gestritten. Es tat mir höllisch weh zusehen zu müssen, wie sie mit dem einen oder anderen aus ihrem virtuellen Freundeskreis chattet während ich draußen bleiben musste. Eigentlich wäre es richtig für mich, den Kontakt zu ihr abzubrechen, sie zu verlassen. Aber es war schon damals nicht möglich, ich konnte es nicht bringen, die Erinnerung an alles, was wir gemeinsam erlebt haben, war so süß, füllte mein Herz mit wohltuender Wärme, ich weinte vor Glück. Nein, das konnte und wollte ich nicht tun. Und so blieb es mir als die einzige Möglichkeit ihre Eigenart zu akzeptieren und lernen damit zu leben. Wir stritten uns hin und wieder und versöhnten uns eine Weile später. Sie zog sich auch aus anderen Gründen oft zurück, und in solchen Zeiten empfand sie mich als lästig, wenn ich ihr schrieb, hatte sogar Angst vor mir. Es war und ist eine Schule der Geduld für mich, und manchmal ist diese Lektüre sehr schwer und bitter. Umso schöner waren die Stunden, in denen sie wieder für mich da sein konnte ich fühlte mich selig, irgendwie geborgen, wurde von ihr aufgebaut, getröstet. Was ich festgestellt habe ist, daß ihre Gefühle stark schwanken, der Freude folgt bald Trauer und Verzweiflung. Das gleiche gilt, so glaube ich, auch für ihre Gefühle mir gegenüber. In Phasen, wenn es zwischen uns gut läuft, spüre ich, daß sie mich sehr mag. Wenn wir uns streiten habe ich das Gefühl sie würde am liebsten vor mir flüchten - das tut furchtbar weh. Ich gebe zu, daß ich sie früher zu stark unter Druck gesetzt und bedrängt hatte, aber inzwischen bin ich in der Lage zu warten, bis sie für mich Zeit hat.
Seit etwa einem Monat oder länger hat sie wieder einmal ihre Rückzugsphase. Ausserdem zieht sie sich offensichtlich aus dem Internet generell immer mehr zurück. Sie hat mitlerweile ihre soziale Phobie weitgehend überwunden und trifft sich auch real mit ihren neuen Freunden (ihre "älteren" Freunde haben sie größtenteils verlassen, was für sie jedes mal ein Schock gewesen ist, der sie seelisch schwer erschüttert hat - auch in diesem Punkt sind wir einander sehr ähnlich). Sie hat mir gesagt, daß sie auch mich gerne treffen würde. Das wünsche ich mir ebenfalls, habe jedoch noch meine Ängste, die ich bewältigen muss (leide auch an sozialer Phobie).
Seit etwa einem Monat also werden unsere Kontakte (übers Internet) immer seltener, sie empfindet mich als eine Belastung, sagt, ich stehe mir selbst im Wege, sehe alles so negativ, verkrampfe mich innerlich... Ich war über ihren Wandel erschrocken und fragte sie direkt, ob sie die Absicht hat mir die Freundschaft zu kündigen, was sie verneinte und schrieb, daß wenn es jemand tut, dann ich selbst. Das beruhigt mich sehr, andererseits quält mich der Umstand, daß sie sich von mir distanziert, daß es sein könnte, daß sie mich nicht mehr mag. Sie kennt meine Gefühle für sie - bereits seit vielen Monaten - aber ich habe den Eindruck, daß sie nicht wirklich glaubt, daß es bei mir um Liebe handelt, sondern hält sie für etwas anderes. Aus meiner Sicht ist es Liebe, die ich für sie empfinde, ich denke meistens nur noch an sie und weiß genau, daß ich sie niemals vergessen werde. Sie ist der beste Mensch in meinem Leben, dem ich jemals begegnet bin, und es wird keine andere Frau geben. Ich werde sie immer lieben und an sie denken. Mir ist auch bewusst, daß sie mich nicht liebt sondern nur mag, wie einen guten Freund eben (jedenfalls war das so und ich hoffe, daß es immer noch so ist). Mir würde das auch reichen - man kann schliesslich nicht alles haben. Ich habe auch großen Respekt vor ihrer Beziehung und ihrem Mann, der sehr vieles für sie getan und geopfert hat. Aber ich will sie auf gar keinen Fall als Freund verlieren - das könnte ich niemals akzeptieren. Ich werde solange warten, wie es nötig ist, bis sie ihre momentane Krise (was immer das auch sei mag - sie hat es nicht näher erläutert) überwunden hat und wir uns wieder austauschen können so wie früher. Und vielleicht treffen wir uns sogar real - das wäre eine große Herausforderung für mich, aber ich spüre, daß ich es irgendwann tun muss und auch sehr möchte.
Sie schreibt sie habe momentan schwer zu kämpfen, und daß sich das auch in nächster Zeit nicht ändern wird. Das sei der Grund für ihren Rückzug. Wie soll ich mich nun verhalten? Ich möchte nichts falsch machen - das könnte fatale Folgen für unsere Beziehung haben. Ich muss sehr vorsichtig und behutsam agieren. Wir haben z.Z. die Möglichkeit uns über ein Internetforum auszutauschen, was für sie ok ist (rein privat geht im Moment aus genanntem Grund leider nicht). Das ist mein letztes Bindeglied zu ihr. Ich bin mir absolut sicher, daß ich sie bis ans Ende meiner Tage lieben werde, ich kann und will es nicht anders. Einseitige Liebe macht oft traurig, aber das ist wohl mein Schicksal und ich akzeptiere es. Und für andere Frauen habe ich eh nicht das geringste Interesse seit ich sie kenne. Wie kann ich sie zurückgewinnen (als Freund, denn mehr ist nicht drin, das ist mir bewusst)? Ist ihr Rückzug nun das Ende (nein, bitte nicht! ;( ), oder meldet sie sich wieder (wie es früher schon mal war)? Soll ich geduldig warten und nichts tun? Oder doch etwas unternehmen? Ich wäre euch dankbar, wenn ihr den einen oder anderen Tipp für mich hättet.
LG Tommy
PS: die Sache ist sehr kompliziert, ich weiß. Und gerade deshalb ist guter Rat teuer.
ich muss es loswerden, brauche dringend Rat und Hilfe, weiß nicht wie ich in meiner Situation handeln soll... Viele werden meine Geschichte wahrscheinlich verrückt finden und denken sowas sei gar nicht möglich, eine unrealistische Wahnvorstellung etc. Vor eineinhalb Jahren hätte auch ich es für völlig unmöglich gehalten, hätte nie geglaubt, daß es mir jemals passieren könnte, hatte an die Möglichkeit einer derartigen Schicksalsverknüpfung gar nicht gedacht. Aber es ist nun mal wie es ist (sagt die Liebe *heul)
Also dann... Es war im Sommer letzten Jahres, da habe ich mir gerade einen neuen PC gekauft und den Internetzugang installiert. Hätte ich es nur 2 oder 3 Monate später getan, wäre alles Weitere nie geschehen!
Kurzum: ich bin im inet auf ein spezielles Forum gestoßen, wo es um eine Aufarbeitung so mancher traumatischer Erlebnisse und Erfahrungen geht. Dort habe ich eine Frau virtuell kennengelernt. Wir beide haben sehr viel Schlimmes hinter uns, was uns geprägt hat. Wir sind einander näher gekommen, tauschten uns vertrauensvoll aus - das ganze Elend, die Verzweiflung, die uns als eine Folge aus früheren düsteren Zeiten bis heute begleitet hat - das alles konnten wir einander anvertrauen. Ich fühlte mich - zum allerersten mal in meinem Leben!! - wirklich verstanden von einem Menschen, der Ähnliches erlitten hat. Es ist ein unglaublich schönes, beglückendes Gefühl - angenommen zu werden, so wie man ist, mit allen seinen Schwächen, endlich nach langen Jahren des Unverständnisses seitens der lieben Mitmenschen, die einem, der seelisch am Boden liegt, nur allzu gerne einen Tritt versetzen sei es durch Worte oder Taten. Sie konnte ALLES nachvollziehen, was ich ihr erzählte, hatte Verständnis und Mitgefühl, es ist eine Art Seelenverwandschaft. Sie war sehr liebevoll und nett zu mir, sanft, einfühlsam. Es war (und ist es immer noch) ein sehr respektvoller Umgang miteinander. Sie hat mich während der ganzen Zeit unterstützt und nie beleidigt oder verletzt - so etwas kannte ich früher nicht. Mit anderen Worten: wir wurden sehr gute Freunde und was mich betrifft, so fürchte ich, daß es schon längst mehr und tiefer ist, als nur Freundschaft. Ja, es muss wohl so sein, ich habe mich in sie während der ersten Monate unserer Bekanntschaft sehr stark verliebt (virtuell), obwohl mir das erst später bewusst wurde.
Nun ging es aber weiter. Sie litt in ihrem Leben sehr an Einsamkeit, und da sie von Menschen genauso wie ich bitter enttäuscht wurde (wieder und immer wieder), versuchte sie virtuelle Freundschaften aufzubauen, was ihr auch gelang. Meistens waren es männliche Freunde, einige von ihnen haben sich ebenfalls in sie verknallt, so wie ich. Sie ist verheiratet und hatte zu jenem Zeitpunkt heftige Eheprobleme, die sie übers Internet zu lösen versucht hat. Sie BRAUCHTE die Aufmerksamkeit seitens ihrer Freunde, fühlte sich total unglücklich, vernachlässigt und ich selbst konnte spüren, wie ihre gefolterte Seele nach Hilfe und Befreiung schrie. Um Misverständnissen vorzubeugen: sie liebt ihren Mann und ihr Mann liebt sie abgöttisch. Aber sie ist eben ein ganz besonderer Mensch, der viel Freiraum für sich braucht. Und sie braucht Gesellschaft, Freunde, weil sie sonst im Alltag ersticken würde. Und dieser Zwiespalt sorgte reichlich für Konflikte in ihrer Familie.
Wie gesagt hatte sie einige männliche Freunde. Das hat mich, besonders am Anfang, als ich ihr Wesen und ihre Bedürnisse noch nicht so gut kannte, sehr irritiert und gestört (ich war offensichtlich schon in sie veriebt, dachte jedoch, es sei keine Liebe sondern etwas anderes). Ich wurde sehr eifersüchtig auf ihre Freunde, und wir hatten uns aus diesem Grund manchmal heftig gestritten. Es tat mir höllisch weh zusehen zu müssen, wie sie mit dem einen oder anderen aus ihrem virtuellen Freundeskreis chattet während ich draußen bleiben musste. Eigentlich wäre es richtig für mich, den Kontakt zu ihr abzubrechen, sie zu verlassen. Aber es war schon damals nicht möglich, ich konnte es nicht bringen, die Erinnerung an alles, was wir gemeinsam erlebt haben, war so süß, füllte mein Herz mit wohltuender Wärme, ich weinte vor Glück. Nein, das konnte und wollte ich nicht tun. Und so blieb es mir als die einzige Möglichkeit ihre Eigenart zu akzeptieren und lernen damit zu leben. Wir stritten uns hin und wieder und versöhnten uns eine Weile später. Sie zog sich auch aus anderen Gründen oft zurück, und in solchen Zeiten empfand sie mich als lästig, wenn ich ihr schrieb, hatte sogar Angst vor mir. Es war und ist eine Schule der Geduld für mich, und manchmal ist diese Lektüre sehr schwer und bitter. Umso schöner waren die Stunden, in denen sie wieder für mich da sein konnte ich fühlte mich selig, irgendwie geborgen, wurde von ihr aufgebaut, getröstet. Was ich festgestellt habe ist, daß ihre Gefühle stark schwanken, der Freude folgt bald Trauer und Verzweiflung. Das gleiche gilt, so glaube ich, auch für ihre Gefühle mir gegenüber. In Phasen, wenn es zwischen uns gut läuft, spüre ich, daß sie mich sehr mag. Wenn wir uns streiten habe ich das Gefühl sie würde am liebsten vor mir flüchten - das tut furchtbar weh. Ich gebe zu, daß ich sie früher zu stark unter Druck gesetzt und bedrängt hatte, aber inzwischen bin ich in der Lage zu warten, bis sie für mich Zeit hat.
Seit etwa einem Monat oder länger hat sie wieder einmal ihre Rückzugsphase. Ausserdem zieht sie sich offensichtlich aus dem Internet generell immer mehr zurück. Sie hat mitlerweile ihre soziale Phobie weitgehend überwunden und trifft sich auch real mit ihren neuen Freunden (ihre "älteren" Freunde haben sie größtenteils verlassen, was für sie jedes mal ein Schock gewesen ist, der sie seelisch schwer erschüttert hat - auch in diesem Punkt sind wir einander sehr ähnlich). Sie hat mir gesagt, daß sie auch mich gerne treffen würde. Das wünsche ich mir ebenfalls, habe jedoch noch meine Ängste, die ich bewältigen muss (leide auch an sozialer Phobie).
Seit etwa einem Monat also werden unsere Kontakte (übers Internet) immer seltener, sie empfindet mich als eine Belastung, sagt, ich stehe mir selbst im Wege, sehe alles so negativ, verkrampfe mich innerlich... Ich war über ihren Wandel erschrocken und fragte sie direkt, ob sie die Absicht hat mir die Freundschaft zu kündigen, was sie verneinte und schrieb, daß wenn es jemand tut, dann ich selbst. Das beruhigt mich sehr, andererseits quält mich der Umstand, daß sie sich von mir distanziert, daß es sein könnte, daß sie mich nicht mehr mag. Sie kennt meine Gefühle für sie - bereits seit vielen Monaten - aber ich habe den Eindruck, daß sie nicht wirklich glaubt, daß es bei mir um Liebe handelt, sondern hält sie für etwas anderes. Aus meiner Sicht ist es Liebe, die ich für sie empfinde, ich denke meistens nur noch an sie und weiß genau, daß ich sie niemals vergessen werde. Sie ist der beste Mensch in meinem Leben, dem ich jemals begegnet bin, und es wird keine andere Frau geben. Ich werde sie immer lieben und an sie denken. Mir ist auch bewusst, daß sie mich nicht liebt sondern nur mag, wie einen guten Freund eben (jedenfalls war das so und ich hoffe, daß es immer noch so ist). Mir würde das auch reichen - man kann schliesslich nicht alles haben. Ich habe auch großen Respekt vor ihrer Beziehung und ihrem Mann, der sehr vieles für sie getan und geopfert hat. Aber ich will sie auf gar keinen Fall als Freund verlieren - das könnte ich niemals akzeptieren. Ich werde solange warten, wie es nötig ist, bis sie ihre momentane Krise (was immer das auch sei mag - sie hat es nicht näher erläutert) überwunden hat und wir uns wieder austauschen können so wie früher. Und vielleicht treffen wir uns sogar real - das wäre eine große Herausforderung für mich, aber ich spüre, daß ich es irgendwann tun muss und auch sehr möchte.
Sie schreibt sie habe momentan schwer zu kämpfen, und daß sich das auch in nächster Zeit nicht ändern wird. Das sei der Grund für ihren Rückzug. Wie soll ich mich nun verhalten? Ich möchte nichts falsch machen - das könnte fatale Folgen für unsere Beziehung haben. Ich muss sehr vorsichtig und behutsam agieren. Wir haben z.Z. die Möglichkeit uns über ein Internetforum auszutauschen, was für sie ok ist (rein privat geht im Moment aus genanntem Grund leider nicht). Das ist mein letztes Bindeglied zu ihr. Ich bin mir absolut sicher, daß ich sie bis ans Ende meiner Tage lieben werde, ich kann und will es nicht anders. Einseitige Liebe macht oft traurig, aber das ist wohl mein Schicksal und ich akzeptiere es. Und für andere Frauen habe ich eh nicht das geringste Interesse seit ich sie kenne. Wie kann ich sie zurückgewinnen (als Freund, denn mehr ist nicht drin, das ist mir bewusst)? Ist ihr Rückzug nun das Ende (nein, bitte nicht! ;( ), oder meldet sie sich wieder (wie es früher schon mal war)? Soll ich geduldig warten und nichts tun? Oder doch etwas unternehmen? Ich wäre euch dankbar, wenn ihr den einen oder anderen Tipp für mich hättet.
LG Tommy
PS: die Sache ist sehr kompliziert, ich weiß. Und gerade deshalb ist guter Rat teuer.
]Hey,
allerdings ist deine Geschichte nicht einfach!! Ich versuch dir zu helfen, weiß aber nicht ob ich das kann, lies einfach mal was ich dir zu schreiben habe und mach dir daraus dein eigenes Bild!
Lass den Kopf nicht hängen!!
allerdings ist deine Geschichte nicht einfach!! Ich versuch dir zu helfen, weiß aber nicht ob ich das kann, lies einfach mal was ich dir zu schreiben habe und mach dir daraus dein eigenes Bild!
Ich bin mir absolut sicher, daß ich sie bis ans Ende meiner Tage lieben werde, ich kann und will es nicht andersIch selbst glaube nicht daran das man eine Frau das ganze Leben lang lieben kann, ohne auch von ihr Liebe zu empfangen. Glaub mir irgendwann wird sich das ändern, momentan willst du das gar nicht anders, warte ab und lass Zeit vergehen. Es ist sinnlos dir darüber den Kopf zu zerbrechen!
Ende (nein, bitte nicht! ), oder meldet sie sich wieder (wie es früher schon mal war)? Soll ich geduldig warten und nichts tun? Oder doch etwas unternehmen?Warte erstmal ab, ich glaube das auch dir der Abstand mal gut tut, du fixierst dich zu seh auf sie, kann das sein? Es gibt noch viele andere wundervolle Menschen auf dieser Welt! Und zweitesn, du weisst nicht wie du dich momentan ihr gegenüber verhalten sollst, lass sie das entscheiden! Wenn sie Kontakt zu dir will dann kann sie sich ja bei dir melden. Ich weiß wie hart sowas ist und ich weiß auch das so etwas durchzustehen echt schwer ist. Aber versuche es, sie wird dann auch merken das du an dir arbeitest und sie nicht mehr unterdruck setzt. Auch wenn du es nicht schaffen solltest dich bei ihr nur noch dann zu melden wenn sie sich bei dir gemeldet hat, ist das nicht schlimm, es ist ein schritt auf einem langen weg!! Den du unweigerlich gehen wirst und den du auch schaffen wirst!
Lass den Kopf nicht hängen!!
Hallo LennyX,
ich danke dir für die Antwort und die ermutigenden Worte. Ja, ich fühle mich in meiner Absicht bestätigt nämlich abzuwarten und erst dann etwas zu unternehmen, wenn sie sich selbst bei mir meldet. Sonst würde ich sie bestimmt nur ärgern.
Ich selbst glaube nicht daran das man eine Frau das ganze Leben lang lieben kann, ohne auch von ihr Liebe zu empfangen.
Hm... ich kenne jemanden, der mitlerweile 29 Jahre lang eine Frau unerwidert liebt. Das ist vielleicht noch nicht das ganze Leben, aber immerhin sehr sehr viel...
Warte erstmal ab, ich glaube das auch dir der Abstand mal gut tut, du fixierst dich zu seh auf sie, kann das sein?
Das hat sie mir selbst so geschrieben... Aber was heißt ich fixiere mich zu sehr? Fixiert man sich nicht automatisch auf jemanden, den man liebt? Das ist doch nur verständlich.
Ansonsten stimme ich dir zu, es wird wohl besser sein abzuwarten. Kommt natürlich darauf an, wie lange man warten muss. Früher hatte ich schon einpaar mal einen ganzen Monat warten müssen - es war sehr bitter und hat mich beinahe zerrissen. Aber heute, wo ich sie besser kenne, fällt es etwas leichter, denn ich bin mir sicher, daß sie sich irgendwann wieder meldet.
ich danke dir für die Antwort und die ermutigenden Worte. Ja, ich fühle mich in meiner Absicht bestätigt nämlich abzuwarten und erst dann etwas zu unternehmen, wenn sie sich selbst bei mir meldet. Sonst würde ich sie bestimmt nur ärgern.
Ich selbst glaube nicht daran das man eine Frau das ganze Leben lang lieben kann, ohne auch von ihr Liebe zu empfangen.
Hm... ich kenne jemanden, der mitlerweile 29 Jahre lang eine Frau unerwidert liebt. Das ist vielleicht noch nicht das ganze Leben, aber immerhin sehr sehr viel...
Warte erstmal ab, ich glaube das auch dir der Abstand mal gut tut, du fixierst dich zu seh auf sie, kann das sein?
Das hat sie mir selbst so geschrieben... Aber was heißt ich fixiere mich zu sehr? Fixiert man sich nicht automatisch auf jemanden, den man liebt? Das ist doch nur verständlich.
Ansonsten stimme ich dir zu, es wird wohl besser sein abzuwarten. Kommt natürlich darauf an, wie lange man warten muss. Früher hatte ich schon einpaar mal einen ganzen Monat warten müssen - es war sehr bitter und hat mich beinahe zerrissen. Aber heute, wo ich sie besser kenne, fällt es etwas leichter, denn ich bin mir sicher, daß sie sich irgendwann wieder meldet.
Hey,
er liebt seit 29 Jahren die gleiche Frau und sie erwidert seine Gefühle nicht? Weisst du ich denke, weil mir sowas auch schon passiert ist ,dass man sich inso was ganz schnell reinsteigert und dann nicht mehr weiß ob man die Frau noch liebt oder sich einfach nach jemandem sehnt. Am Ende ist es egal wer das ist hauptsache es ist jemand für einen da....
Klar fixiert man sich in einer gewissen weise auf die Person in die man sich verliebt hat und bis zu einem bestimmten Grad ist das sicher auch normal. Aber pass auf das das nicht zu weit geht. Schließlich werdet ihr beide wahrscheinlich nie zusammen kommen (berichitge mich wenn das falsch war und ich da was falsch verstanden hab) und deshalb solltest du weiterhin mit offenen Augen durchs Leben gehn. Es gibt noch so vieles auf dieser Welt (auch andere Frauen) was sich zu entdecken lohnt. Und das könntest du verpassen wenn du dich zu sehr in die Sache mit ihr reinsteigerst!
Freu dich darüber das du einen so wunderbaren Menschen kennen lernen durftest und freu dich darauf das sie sich irgendwenn mal bei dir meldet! Ich hab ähnliches mitgemacht und weiß das warten so ziemlich das schlimmste ist, warten und nicht zu wissen wie es weiter geht. Aber je mehr man darüber nachdenkt desto schlimmer wird es!! Lenk dich ab, tu Dinge die du gern tust und lass die Zeit das Problem lösen!
Grüßchen lenny
er liebt seit 29 Jahren die gleiche Frau und sie erwidert seine Gefühle nicht? Weisst du ich denke, weil mir sowas auch schon passiert ist ,dass man sich inso was ganz schnell reinsteigert und dann nicht mehr weiß ob man die Frau noch liebt oder sich einfach nach jemandem sehnt. Am Ende ist es egal wer das ist hauptsache es ist jemand für einen da....
Klar fixiert man sich in einer gewissen weise auf die Person in die man sich verliebt hat und bis zu einem bestimmten Grad ist das sicher auch normal. Aber pass auf das das nicht zu weit geht. Schließlich werdet ihr beide wahrscheinlich nie zusammen kommen (berichitge mich wenn das falsch war und ich da was falsch verstanden hab) und deshalb solltest du weiterhin mit offenen Augen durchs Leben gehn. Es gibt noch so vieles auf dieser Welt (auch andere Frauen) was sich zu entdecken lohnt. Und das könntest du verpassen wenn du dich zu sehr in die Sache mit ihr reinsteigerst!
Freu dich darüber das du einen so wunderbaren Menschen kennen lernen durftest und freu dich darauf das sie sich irgendwenn mal bei dir meldet! Ich hab ähnliches mitgemacht und weiß das warten so ziemlich das schlimmste ist, warten und nicht zu wissen wie es weiter geht. Aber je mehr man darüber nachdenkt desto schlimmer wird es!! Lenk dich ab, tu Dinge die du gern tust und lass die Zeit das Problem lösen!
Grüßchen lenny
Lieber Thommy06!
Ich habe Deine traurige Geschichte mit Interesse gelesen. So werde ich nun versuchen, auch meinen Meinung dazu zu schreiben.
Deine Geschichte war in Sachen Literatur vor über 100 Jahren schon ein Bestseller. Bitte versteh mich nicht falsch hier. Ich will versuchen, eine Parallele aufzuzeigen, und Dich davor warnen, die falschen Dinge zu tun, wie in jenem Buch erläutert. Der von Goethe verfaßte Briefroman - als Unterhaltungslektüre gedacht - dürfte vielen ein Begriff sein. Es geht um "Die Leiden des jungen Werther". Falls der Inhalt unbekannt sein sollte: Es geht hier um einen jungen Mann, dessen Angebetete unerreichbar ist ("vergeben"). Anstatt loszulassen, steigert sich Werther sich immer mehr in seine aufrichtige Liebe hinein, bis er daran zugrunde geht. Das bittere Ende ist der Selbstmord Werthers. Die Geschichte war für die damalige Zeit so überzeugend geschrieben, daß die Veröffentlichung sie Selbstmordrate anstiegen ließ. Daß das aber keine Lösung sein kann, sollte jedem heute bewußt sein.
Dir muß klar sein oder werden:
a) Deine Liebe kann nicht erwidert werden, Du könntest es ja selbst nicht verantworten.
B) Liebe beruht auf Gegenseitigkeit, und ich habe heute erfahren, wie schmerzhaft es ist, wenn eine Seite aufgibt (so bin ich auf dieses Forum gestoßen).
Dein Schicksal wird nicht zuletzt durch die soziale Phobie verschlechtert. Und genau dort, denke ich, mußt Du nach Lösungen suchen. Das ist leichter gesagt als getan. Dennoch bietet die moderne Medizin Möglichkeiten, gerade Phobien wie die soziale Phobie in den Griff zu bekommen. Es ist hart, es ist schwer, aber es lohnt sich. Und ich will auch erklären, warum.
Ich selbst habe keine soziale Phobie, nur durch den Beruf recht wenig Freizeit. Vor geraumer Zeit habe ich auch gedacht, es sei eine gute Idee, über das Internet Verbindungen zu knüpfen. Das mag in Ausnahmefällen auch zu langwährenden Beziehungen führen. Dennoch zeigt meine Erfahrung, daß man sich gerne in etwas hereinsteigert. Ich weiß noch genau, wie ich tagelang auf Antworten wartete mit Teilnehmern, die es eher ernst zu nehmen schienen in diversen Kontaktforen. Schließlich, und das über 1-2 Jahre, habe ich einige der so gefundenen Personen auch bei einem Kaffee im "real space", in der echten Welt kennengelernt. Pustekuchen, da paßte überhaupt nichts, außer eben einer Freundschaft, die ja bereits bestand. Und manche der Dialoge waren - auf die Textform beschränkt - sehr "verliebt". Das bezog sich eindeutig auf beide Seiten.
Daher wieder zurück zu der sozialen Phobie: Es hilft nicht, Du solltest alles daran setzen, diese Krankheit zu überwinden. Es IST möglich. Nimm Hilfe von fachkundigen Ärzten an. Dann wirst Du sehen, daß es im wirklichen Leben doch ganz spannend ist. Und wer weiß, vielleicht läuft Dir "die Richtige" oder "einge Richtige" über den Weg.
Nun konkret zu der virtuellen Beziehung, und wie ich damit verfahren würde: Lasse den Kontakt ruhen, das hilft, zu vergessen. Beseitige "Erinnerungskram" von Deinem Computer. Löschen muß ja nicht gleich sein, aber vielleicht auf eine CD kopieren, die dann vorerst in den Schrank kommt. Aus den Augen, aus dem Sinn, heißt es. Und das funktioniert zumindest bei mir ganz gut. Wenn Du jede Minute an Dein Leid erinnert wirst, wird es sicherlich nicht besser.
Und dann, suche Dir professionelle Hilfe. Damit meine ich nicht, zu irgendeinem Psychologen zu gehen. In Deutschland läuft das am besten mit einer Überweisung durch den Hausarzt. Wie es in der Schweiz ist, weiß ich nicht 100%ig. Die richtige Therapie erhältst Du nur in einer modernen Psychiatrie, die KEINESFALLS mit dem Begriff "Klapsmühle", "Geschlosse" usw. gleichgesetzt werden darf. Hier werden u.a. Desensibilisierungen angeboten, die - wenn auch zeitaufwendig - doch erfolgversprechend sind.
So, nun mache ich erstmal Schluß. Vielleicht helfen ja die Ratschläge ein wenig.
Ich habe Deine traurige Geschichte mit Interesse gelesen. So werde ich nun versuchen, auch meinen Meinung dazu zu schreiben.
Deine Geschichte war in Sachen Literatur vor über 100 Jahren schon ein Bestseller. Bitte versteh mich nicht falsch hier. Ich will versuchen, eine Parallele aufzuzeigen, und Dich davor warnen, die falschen Dinge zu tun, wie in jenem Buch erläutert. Der von Goethe verfaßte Briefroman - als Unterhaltungslektüre gedacht - dürfte vielen ein Begriff sein. Es geht um "Die Leiden des jungen Werther". Falls der Inhalt unbekannt sein sollte: Es geht hier um einen jungen Mann, dessen Angebetete unerreichbar ist ("vergeben"). Anstatt loszulassen, steigert sich Werther sich immer mehr in seine aufrichtige Liebe hinein, bis er daran zugrunde geht. Das bittere Ende ist der Selbstmord Werthers. Die Geschichte war für die damalige Zeit so überzeugend geschrieben, daß die Veröffentlichung sie Selbstmordrate anstiegen ließ. Daß das aber keine Lösung sein kann, sollte jedem heute bewußt sein.
Dir muß klar sein oder werden:
a) Deine Liebe kann nicht erwidert werden, Du könntest es ja selbst nicht verantworten.
B) Liebe beruht auf Gegenseitigkeit, und ich habe heute erfahren, wie schmerzhaft es ist, wenn eine Seite aufgibt (so bin ich auf dieses Forum gestoßen).
Dein Schicksal wird nicht zuletzt durch die soziale Phobie verschlechtert. Und genau dort, denke ich, mußt Du nach Lösungen suchen. Das ist leichter gesagt als getan. Dennoch bietet die moderne Medizin Möglichkeiten, gerade Phobien wie die soziale Phobie in den Griff zu bekommen. Es ist hart, es ist schwer, aber es lohnt sich. Und ich will auch erklären, warum.
Ich selbst habe keine soziale Phobie, nur durch den Beruf recht wenig Freizeit. Vor geraumer Zeit habe ich auch gedacht, es sei eine gute Idee, über das Internet Verbindungen zu knüpfen. Das mag in Ausnahmefällen auch zu langwährenden Beziehungen führen. Dennoch zeigt meine Erfahrung, daß man sich gerne in etwas hereinsteigert. Ich weiß noch genau, wie ich tagelang auf Antworten wartete mit Teilnehmern, die es eher ernst zu nehmen schienen in diversen Kontaktforen. Schließlich, und das über 1-2 Jahre, habe ich einige der so gefundenen Personen auch bei einem Kaffee im "real space", in der echten Welt kennengelernt. Pustekuchen, da paßte überhaupt nichts, außer eben einer Freundschaft, die ja bereits bestand. Und manche der Dialoge waren - auf die Textform beschränkt - sehr "verliebt". Das bezog sich eindeutig auf beide Seiten.
Daher wieder zurück zu der sozialen Phobie: Es hilft nicht, Du solltest alles daran setzen, diese Krankheit zu überwinden. Es IST möglich. Nimm Hilfe von fachkundigen Ärzten an. Dann wirst Du sehen, daß es im wirklichen Leben doch ganz spannend ist. Und wer weiß, vielleicht läuft Dir "die Richtige" oder "einge Richtige" über den Weg.
Nun konkret zu der virtuellen Beziehung, und wie ich damit verfahren würde: Lasse den Kontakt ruhen, das hilft, zu vergessen. Beseitige "Erinnerungskram" von Deinem Computer. Löschen muß ja nicht gleich sein, aber vielleicht auf eine CD kopieren, die dann vorerst in den Schrank kommt. Aus den Augen, aus dem Sinn, heißt es. Und das funktioniert zumindest bei mir ganz gut. Wenn Du jede Minute an Dein Leid erinnert wirst, wird es sicherlich nicht besser.
Und dann, suche Dir professionelle Hilfe. Damit meine ich nicht, zu irgendeinem Psychologen zu gehen. In Deutschland läuft das am besten mit einer Überweisung durch den Hausarzt. Wie es in der Schweiz ist, weiß ich nicht 100%ig. Die richtige Therapie erhältst Du nur in einer modernen Psychiatrie, die KEINESFALLS mit dem Begriff "Klapsmühle", "Geschlosse" usw. gleichgesetzt werden darf. Hier werden u.a. Desensibilisierungen angeboten, die - wenn auch zeitaufwendig - doch erfolgversprechend sind.
So, nun mache ich erstmal Schluß. Vielleicht helfen ja die Ratschläge ein wenig.
Hallo frisch_verl,
die Geschichte von Goethe kenne ich natürlich. Aber ich finde, daß du da schon übertreibst, wenn du mich mit dem Werther vergleichst. :] Mir ist auch bewusst, daß meine Liebe nicht erwidert werden kann. Es mag sein, daß sich die Gefühle nach einiger Zeit nicht mehr so extrem sind, daß aus Liebe eine tiefe Freundschaft wird - eigentlich möchte ich genau das, denn es IST möglich. Nein, ich kann den Kontakt zu ihr nicht abbrechen - das wäre einfach unmenschlich und grausam ihr gegenüber. So haben einige ihrer früheren "Freunde" gehandelt und haben ihr damit schweres Leid zugefügt. Ich bin nicht so und will auch nicht so sein. Falls sie sich bei mir meldet, werde ich antworten und für sie da sein - als Freund. Vergessen will ich sie nicht, denn sie ist das Beste was mir auf dieser Welt begegnet ist. Abwarten und Distanz gewinnen - ja, aber nicht eiskalt aus seinem Leben streichen, das ist mir zu krass, und so darf man nicht mit Freunden umgehen.
Es gibt nicht nur schwarz oder weiß, sondern noch viele andere Farben dazwischen... :)
die Geschichte von Goethe kenne ich natürlich. Aber ich finde, daß du da schon übertreibst, wenn du mich mit dem Werther vergleichst. :] Mir ist auch bewusst, daß meine Liebe nicht erwidert werden kann. Es mag sein, daß sich die Gefühle nach einiger Zeit nicht mehr so extrem sind, daß aus Liebe eine tiefe Freundschaft wird - eigentlich möchte ich genau das, denn es IST möglich. Nein, ich kann den Kontakt zu ihr nicht abbrechen - das wäre einfach unmenschlich und grausam ihr gegenüber. So haben einige ihrer früheren "Freunde" gehandelt und haben ihr damit schweres Leid zugefügt. Ich bin nicht so und will auch nicht so sein. Falls sie sich bei mir meldet, werde ich antworten und für sie da sein - als Freund. Vergessen will ich sie nicht, denn sie ist das Beste was mir auf dieser Welt begegnet ist. Abwarten und Distanz gewinnen - ja, aber nicht eiskalt aus seinem Leben streichen, das ist mir zu krass, und so darf man nicht mit Freunden umgehen.
Es gibt nicht nur schwarz oder weiß, sondern noch viele andere Farben dazwischen... :)
Lieber Thommy06,
meine drastische Antwort zielte in erster Linie darauf ab, daß Du vielleicht noch einmal die Lage überdenkst. Ich war selbstverständlich davon ausgegangen, daß Goethes Werther weit bekannt ist, aber so wird die Antwort auch für Nichtkenner lesbar, die vielleicht hier im Forum Hilfe suchen.
Ich kann gut verstehen, wenn Du gerne den Kontakt halten möchstest, eben als echte Freundschaft. Trotzdem sehe ich da die Schwierigkeit, daß Dich immer wieder etwas an die "guten Zeiten" erinnert, und dann wirst Du wieder sehnsüchtig. Das macht blind, wenn es um die Realität geht, weiß ich leider aus eigener Erfahrung.
Du solltest in erster LInie versuchen, neue Kontakte zu Knüpfen, in der echten Welt und nicht im Internet. Nimm das bitte nicht als Kritik, sondern als gute Ratschlag an.
Wenn SIE sich wieder bei Dir meldet, solltest Du ganz klar das Angebot der Freundschaft unterbreiten. Aufrichtigkeit ist am wichtigsten. Laß SIE entscheiden, ob sie das möchte, oder nicht.
Was auch helfen kann, andere Mitmenschen kennenzulernen, ist das Eintreten in einen kleinen Verein, wo etwas läuft, was Dich interessiert. Das wäre sicherlich eine gute Aktivität. Keinesfalls darfst man aber mit dem festen Vorsatz hingehen, "Ich MUSS jemanden kennenlernen", fokussiere Dich ebensowenig gleich von Anfang an auf die selbe Person, die es Dir vielleicht angetan hat. Echte Freunde findest Du meist erst nach recht langer Zeit, meist durch wiederholt unternommene gemeinsame Aktivitäten, was auch immer das ist. Und echte Freunde sind das wichtigste, was Du brauchst. Mach es einfach wie SIE, denn auch SIE brauchte die Aufmerksamkeit ihrer Freunde im echten Leben. Da sind wir doch alle gleich.
Noch etwas zu echter Freundschaft: Ein echter Freund antwortet IMMER, auch wenn's gerade nicht so gut paßt. So wie Du Eure Situation beschreibst, ist das nicht der Fall. Gute Freundschaft würde ich das IHRERSEITS nicht nennen.
Laß ruhig wieder von Dir hören, allein das Berichten tut ja gut.
meine drastische Antwort zielte in erster Linie darauf ab, daß Du vielleicht noch einmal die Lage überdenkst. Ich war selbstverständlich davon ausgegangen, daß Goethes Werther weit bekannt ist, aber so wird die Antwort auch für Nichtkenner lesbar, die vielleicht hier im Forum Hilfe suchen.
Ich kann gut verstehen, wenn Du gerne den Kontakt halten möchstest, eben als echte Freundschaft. Trotzdem sehe ich da die Schwierigkeit, daß Dich immer wieder etwas an die "guten Zeiten" erinnert, und dann wirst Du wieder sehnsüchtig. Das macht blind, wenn es um die Realität geht, weiß ich leider aus eigener Erfahrung.
Du solltest in erster LInie versuchen, neue Kontakte zu Knüpfen, in der echten Welt und nicht im Internet. Nimm das bitte nicht als Kritik, sondern als gute Ratschlag an.
Wenn SIE sich wieder bei Dir meldet, solltest Du ganz klar das Angebot der Freundschaft unterbreiten. Aufrichtigkeit ist am wichtigsten. Laß SIE entscheiden, ob sie das möchte, oder nicht.
Was auch helfen kann, andere Mitmenschen kennenzulernen, ist das Eintreten in einen kleinen Verein, wo etwas läuft, was Dich interessiert. Das wäre sicherlich eine gute Aktivität. Keinesfalls darfst man aber mit dem festen Vorsatz hingehen, "Ich MUSS jemanden kennenlernen", fokussiere Dich ebensowenig gleich von Anfang an auf die selbe Person, die es Dir vielleicht angetan hat. Echte Freunde findest Du meist erst nach recht langer Zeit, meist durch wiederholt unternommene gemeinsame Aktivitäten, was auch immer das ist. Und echte Freunde sind das wichtigste, was Du brauchst. Mach es einfach wie SIE, denn auch SIE brauchte die Aufmerksamkeit ihrer Freunde im echten Leben. Da sind wir doch alle gleich.
Noch etwas zu echter Freundschaft: Ein echter Freund antwortet IMMER, auch wenn's gerade nicht so gut paßt. So wie Du Eure Situation beschreibst, ist das nicht der Fall. Gute Freundschaft würde ich das IHRERSEITS nicht nennen.
Laß ruhig wieder von Dir hören, allein das Berichten tut ja gut.
Hallo frisch_verl,
Du solltest in erster LInie versuchen, neue Kontakte zu Knüpfen, in der echten Welt und nicht im Internet. Nimm das bitte nicht als Kritik, sondern als gute Ratschlag an.Diesen Ratschlag hat übrigens auch sie mir gegeben. Nur ist es leider offensichtlich so, daß die Leute meine Eigenart und meine besonderen Bedürfnisse nicht verstehen bzw. nicht wahrhaben wollen. Ich bin ein sehr introvertierter Mensch, der sich nach Ruhe und Frieden sehnt und nicht nach regem Leben und Gesellschaft. Einsamkeit stellt für mich kein Problem dar, sondern ist im Gegenteil ein Bedürfnis. Das ist auch der Punkt, in dem ich mich von ihr unterscheide und in dem auch sie offenbar Verständnisschwierigkeiten hat. Sie hat mir, genauso wie du, immer wieder glaubhaft zu machen versucht, daß man unbedingt Kontakte da draußen und Freunde braucht. Für jemand anderen mag das zutreffen, aber nicht für mich. Vor anderthalb Jahren, bevor ich sie kennengelernt hatte, war ich mit meinem Leben äußerst zufrieden und habe mir nichts anderes gewünscht. Und ehrlich gesagt würde ich mir wünschen, daß alles wieder so wird wie damals. Heute weiß ich, daß ich damals sehr glücklich war, denn diese Lebensart passt genau zu meinem Naturell. Es war wirklich eine unglaubliche Schicksalsfügung, daß ich sie getroffen habe, und ich hatte gar keine Absicht jemanden im Internet oder sonstwo kennenzulernen. Ich hatte lediglich im Netz herumgeschnüffelt und bin "zufällig" in diese Situation hineingeraten.
Noch etwas zu echter Freundschaft: Ein echter Freund antwortet IMMER, auch wenn's gerade nicht so gut paßt. So wie Du Eure Situation beschreibst, ist das nicht der Fall. Gute Freundschaft würde ich das IHRERSEITS nicht nennen.Wie kommst du denn darauf, daß sie mir nicht antwortet? Sie hat immer geantwortet, wenn ich eine Frage hatte und selbst nicht weiter wusste, selbst dann, wenn es ihr nicht gut ging (dann eben nur kurz). Wenn sie nicht mehr konnte, gab sie mir das zu verstehen und bat um eine Auszeit (ist schon mehrmals passiert). Sie braucht eben hin und wieder eine Auszeit, was allerdings nicht nur mich betrifft, sondern generell gilt (das hat mir einst einer ihrer früheren Vertrauten so mitgeteilt, daß eine Zweisamkeit mit ihr kaum möglich sei). Auch sie selbst hat auf diesen Umstand in einem unserer Gespräche hingewiesen. Und auch diesmal hat sie zwischendurch mal geschrieben, daß es ihr sehr leid tut und bat um Verständnis. Menschen sind eben nicht alle gleich, und gerade was uns beide betrifft, tanzen wir ganz schön aus der Reihe.
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