verliebt, verlassen...alles verloren?
2 Antworten1'666 AufrufeGestartet von nibiru9 ·
nibiru9Themenstart
Hallo zusammen!
Ich weiss gar nicht warum ich schreibe; meine Geschichte ist vielen anderen gleich und mein Herzschmerz ist derselbe, den die meisten von euch wohl auch schon gespürt (und auch überwunden?) haben. Ich weiss auch genau, was ich mir schreiben würde, würde ich diesen Bericht als aussenstehende Person lesen. Ich weiss im Moment einfach nicht weiter und habe das starke Bedürnis all meine Gedanken und Gefühle irgendwie loswerden. ;(
Alles begann vor etwa drei Monaten. Ich war mit ein paar Kollegen aus, und lernte IHN kennen. Ich war damals nicht gerade gut auf Männer zu sprechen, da ich schon oft entäuscht und verletzt wurde, ich hatte aber nichts dagegen, ihn näher kennen zu lernen. Bei den nachfolgenden Dates merkte ich, dass er an mir interessiert istr, und zwar für eine ernsthafte Beziehung. Ich blockte ab, immer wieder erklärte ich ihm, dass ich für die nahe Zukunft keine Beziehung eingehen will, da ich es nicht wieder riskieren will, verletzt zu werden. Er blieb allerdings hartnäckig, hörte mir aufmerksam zu, lud mich ein und wir hatten viel Spass zusammen, lachten viel und nach und nach wurde ich weich...vor etwas mehr als zwei Monaten küssten wir uns das erste Mal, und von da an waren wir beide so glücklich wie lange nicht mehr. :verliebt:
Unsere Beziehung lief sehr gut, wir waren beinahe unzertrennlich, und ich fühlte mich so geliebt wie noch nie zuvor. Er sagte mir immer wieder, dass er wahnsinnig in mich verliebt sei und ich wieder Sinn in sein Leben gebracht hätte. Mir ging es genauso und wir fühlten uns einander sehr verbunden. Mit der Zeit allerdings merkten wir beide, dass sich vieles geändert hatte. Ich fing aus unbegreiflichem Grund plötzlich an, sehr stark zu klammern und wurde wütend, wenn er keine Zeit für mich hatte. Mein Liebster verstand die Welt nicht mehr, er fragte sich wohl oft, ob ich ihm zu Anfang etwas vorgemacht hatte. Er sprach mich ein paar mal darauf an, dass ich nicht mehr dieselbe sei...ich konnte ihm keine Erklärung liefern, sondern konnte ihm nur zustimmen und ihm immer wieder versichern, dass ich nicht wisse, weshalb ich mich so untypisch für mich verhalte. Normalerweise bin ich nämlich eher freiheitsliebend und lasse auch meinem Partner viel Raum für sich, Freunde, Hobbys, etc., weil ich weiss, wie wichtig das ist. Da sich mein Klammern trotz allen Gesprächen nicht änderte und ich im Gegenteil noch schlimmer wurde, begann er sich immer mehr zurück zu ziehen. Er suchte Zeit für sich, verabredete sich nur noch mit seinen Freunden und liess mich bis spät nachts warten, bis er nach Hause kam. Es war wie ein Teufelskreis...je mehr er sich zurückzog, desto mehr wollte ich ihn festhalten, und daraufhin ging er noch einen weiteren Schritt zurück...usw.
Ich merkte dass etwas mit meinem Körper im Gange war, ich wusste nicht was, doch ich war mir sicher, dass etwas nicht stimmen konnte. Ich wollte zur Sicherheit einen Schwangerschaftstest machen. Noch am selben Abend wollte ich ihm von meiner Unsicherheit und meinem Vorhaben berichten, jedoch kam ich gar nicht mehr dazu, er erklärte mir, dass er eine Pause will und dass er nicht mehr an unsere Beziehung glaube, er wolle mir nichts vormachen, er brauche einfach Zeit um sich klar zu werden, welche Entscheidung er treffen will. Ich brach in Tränen aus, ich war am Ende. Am nächsten Morgen machte ich den Schwangerschaftstest und er war positiv. Mich traf der Schlag, wie war das möglich? Sogleich schrieb ich ihm was los war und machte mich auf den Weg zum Frauenarzt, dort bekam ich dann die Bestätigung, und dass es bereits 7 Wochen alt war. Mir war von Anfang an klar, dass ich es nicht behalten wollte und jetzt wurde mir auch bewusst, weshalb ich mich so sehr verändert hatte. Mein Frauenarzt erklärte mir, dass die Schwangerschaftshormone durchaus die Psyche der Frau beeinflussen und verändern können, dass sich dies nach der Schwangerschaft oder einem Schwangerschaftsabbruch allerdings wieder normalisieren sollte. Mir war schon vorher klar, dass ich im Fall einer Schwangerschaft abtreiben werde, denn ich fühle mich einfach noch nicht soweit. Zwei Tage später befand ich mich in der Klinik, und alles war überstanden. Ich war so froh, dass mein Schatz mich nicht im Stich gelassen hatte und an meiner Seite war. Ich dachte, dass nun alles wieder gut werde, doch ein paar Tage später machte er endgültig Schluss. Er sagte mir, dass er es mir in dieser schweren Situation nicht sagen konnte, er wollte nicht, dass ich in ein Loch falle. :heulen:
Wir haben beide den Wunsch geäussert, Freunde bleiben zu wollen. Doch ich konnte die ganze darauf folgende Nacht nicht schlafen und musste am nächsten Tag noch einmal mit ihm sprechen. Ich sagte ihm, dass ich aus eben auf Grund der Schwangerschaft so anders war und dass ich jetzt wieder zu mir selber finden kann, und ich mir wünschen würde, dass wir um diese Beziehung kämpfen. Er wurde ganz still und sagte, dass er mir glaube, dass es aus seiner Sicht aber doch das Beste wäre, wenn wir vorerst Freunde bleiben und vielleicht...wer weiss...später wieder zu einander finden! ?(
Ich kann das aber nicht, ich habe versucht ihm freundschaftlich zu begegnen, aber ich habe immer noch sehr starke Gefühle für ihn, ich liebe ihn noch immer über alles, und von ihm getrennt zu sein, bringt mich innerlich um. Ich glaube nicht, dass wir wieder zu einander finden. Manchmal ist er so fröhlich und schaut mich mit glänzenden Augen an, und wiederum beachtet er mich kaum, verschwindet schnell und schreibt auf meine SMS nicht zurück. Ich möchte ihn als Freund nicht verlieren, denn auf dieser Ebene hatten wir nie Probleme miteinander, im Gegenteil, wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut, aber ich fürchte nun, dass meine Herzschmerz-Gefühle selbst diese Hoffnung zerstören und er sich ganz von mir lösen wird. :heulen:
So, jetzt bin ich alles los geworden! Ich versuche uns beiden mehr Zeit zu geben, alles andere kann ich im Moment nicht beeinflussen...es bleibt wohl nur noch abzuwarten...das ist schrecklich; er ist ständig in meinen Gedanken und ich fühle,spüre, sehe, rieche, schmecke ihn immer noch...so als würde er wirklich vor mir stehen, aber da ist nichts weiter als leerer Raum...
Liebe Grüsse
Ich weiss gar nicht warum ich schreibe; meine Geschichte ist vielen anderen gleich und mein Herzschmerz ist derselbe, den die meisten von euch wohl auch schon gespürt (und auch überwunden?) haben. Ich weiss auch genau, was ich mir schreiben würde, würde ich diesen Bericht als aussenstehende Person lesen. Ich weiss im Moment einfach nicht weiter und habe das starke Bedürnis all meine Gedanken und Gefühle irgendwie loswerden. ;(
Alles begann vor etwa drei Monaten. Ich war mit ein paar Kollegen aus, und lernte IHN kennen. Ich war damals nicht gerade gut auf Männer zu sprechen, da ich schon oft entäuscht und verletzt wurde, ich hatte aber nichts dagegen, ihn näher kennen zu lernen. Bei den nachfolgenden Dates merkte ich, dass er an mir interessiert istr, und zwar für eine ernsthafte Beziehung. Ich blockte ab, immer wieder erklärte ich ihm, dass ich für die nahe Zukunft keine Beziehung eingehen will, da ich es nicht wieder riskieren will, verletzt zu werden. Er blieb allerdings hartnäckig, hörte mir aufmerksam zu, lud mich ein und wir hatten viel Spass zusammen, lachten viel und nach und nach wurde ich weich...vor etwas mehr als zwei Monaten küssten wir uns das erste Mal, und von da an waren wir beide so glücklich wie lange nicht mehr. :verliebt:
Unsere Beziehung lief sehr gut, wir waren beinahe unzertrennlich, und ich fühlte mich so geliebt wie noch nie zuvor. Er sagte mir immer wieder, dass er wahnsinnig in mich verliebt sei und ich wieder Sinn in sein Leben gebracht hätte. Mir ging es genauso und wir fühlten uns einander sehr verbunden. Mit der Zeit allerdings merkten wir beide, dass sich vieles geändert hatte. Ich fing aus unbegreiflichem Grund plötzlich an, sehr stark zu klammern und wurde wütend, wenn er keine Zeit für mich hatte. Mein Liebster verstand die Welt nicht mehr, er fragte sich wohl oft, ob ich ihm zu Anfang etwas vorgemacht hatte. Er sprach mich ein paar mal darauf an, dass ich nicht mehr dieselbe sei...ich konnte ihm keine Erklärung liefern, sondern konnte ihm nur zustimmen und ihm immer wieder versichern, dass ich nicht wisse, weshalb ich mich so untypisch für mich verhalte. Normalerweise bin ich nämlich eher freiheitsliebend und lasse auch meinem Partner viel Raum für sich, Freunde, Hobbys, etc., weil ich weiss, wie wichtig das ist. Da sich mein Klammern trotz allen Gesprächen nicht änderte und ich im Gegenteil noch schlimmer wurde, begann er sich immer mehr zurück zu ziehen. Er suchte Zeit für sich, verabredete sich nur noch mit seinen Freunden und liess mich bis spät nachts warten, bis er nach Hause kam. Es war wie ein Teufelskreis...je mehr er sich zurückzog, desto mehr wollte ich ihn festhalten, und daraufhin ging er noch einen weiteren Schritt zurück...usw.
Ich merkte dass etwas mit meinem Körper im Gange war, ich wusste nicht was, doch ich war mir sicher, dass etwas nicht stimmen konnte. Ich wollte zur Sicherheit einen Schwangerschaftstest machen. Noch am selben Abend wollte ich ihm von meiner Unsicherheit und meinem Vorhaben berichten, jedoch kam ich gar nicht mehr dazu, er erklärte mir, dass er eine Pause will und dass er nicht mehr an unsere Beziehung glaube, er wolle mir nichts vormachen, er brauche einfach Zeit um sich klar zu werden, welche Entscheidung er treffen will. Ich brach in Tränen aus, ich war am Ende. Am nächsten Morgen machte ich den Schwangerschaftstest und er war positiv. Mich traf der Schlag, wie war das möglich? Sogleich schrieb ich ihm was los war und machte mich auf den Weg zum Frauenarzt, dort bekam ich dann die Bestätigung, und dass es bereits 7 Wochen alt war. Mir war von Anfang an klar, dass ich es nicht behalten wollte und jetzt wurde mir auch bewusst, weshalb ich mich so sehr verändert hatte. Mein Frauenarzt erklärte mir, dass die Schwangerschaftshormone durchaus die Psyche der Frau beeinflussen und verändern können, dass sich dies nach der Schwangerschaft oder einem Schwangerschaftsabbruch allerdings wieder normalisieren sollte. Mir war schon vorher klar, dass ich im Fall einer Schwangerschaft abtreiben werde, denn ich fühle mich einfach noch nicht soweit. Zwei Tage später befand ich mich in der Klinik, und alles war überstanden. Ich war so froh, dass mein Schatz mich nicht im Stich gelassen hatte und an meiner Seite war. Ich dachte, dass nun alles wieder gut werde, doch ein paar Tage später machte er endgültig Schluss. Er sagte mir, dass er es mir in dieser schweren Situation nicht sagen konnte, er wollte nicht, dass ich in ein Loch falle. :heulen:
Wir haben beide den Wunsch geäussert, Freunde bleiben zu wollen. Doch ich konnte die ganze darauf folgende Nacht nicht schlafen und musste am nächsten Tag noch einmal mit ihm sprechen. Ich sagte ihm, dass ich aus eben auf Grund der Schwangerschaft so anders war und dass ich jetzt wieder zu mir selber finden kann, und ich mir wünschen würde, dass wir um diese Beziehung kämpfen. Er wurde ganz still und sagte, dass er mir glaube, dass es aus seiner Sicht aber doch das Beste wäre, wenn wir vorerst Freunde bleiben und vielleicht...wer weiss...später wieder zu einander finden! ?(
Ich kann das aber nicht, ich habe versucht ihm freundschaftlich zu begegnen, aber ich habe immer noch sehr starke Gefühle für ihn, ich liebe ihn noch immer über alles, und von ihm getrennt zu sein, bringt mich innerlich um. Ich glaube nicht, dass wir wieder zu einander finden. Manchmal ist er so fröhlich und schaut mich mit glänzenden Augen an, und wiederum beachtet er mich kaum, verschwindet schnell und schreibt auf meine SMS nicht zurück. Ich möchte ihn als Freund nicht verlieren, denn auf dieser Ebene hatten wir nie Probleme miteinander, im Gegenteil, wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut, aber ich fürchte nun, dass meine Herzschmerz-Gefühle selbst diese Hoffnung zerstören und er sich ganz von mir lösen wird. :heulen:
So, jetzt bin ich alles los geworden! Ich versuche uns beiden mehr Zeit zu geben, alles andere kann ich im Moment nicht beeinflussen...es bleibt wohl nur noch abzuwarten...das ist schrecklich; er ist ständig in meinen Gedanken und ich fühle,spüre, sehe, rieche, schmecke ihn immer noch...so als würde er wirklich vor mir stehen, aber da ist nichts weiter als leerer Raum...
Liebe Grüsse
Hey... Süsse....
Das tut mir wirklich sehr leid.... Du hast es sehr sehr schwer... ich weiss auch nicht, was man da tun kann... Ich wünschte einfach, du hättest es nicht so schwer!!!
Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass sich von irgendwo, ganz plötzlich, ein Sonnenstrahl durch deine Wolkendecke kämpft und in dein Herz trifft...
Alles, alles Gute und Liebe,
Joanna
Bin für dich da!
Das tut mir wirklich sehr leid.... Du hast es sehr sehr schwer... ich weiss auch nicht, was man da tun kann... Ich wünschte einfach, du hättest es nicht so schwer!!!
Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass sich von irgendwo, ganz plötzlich, ein Sonnenstrahl durch deine Wolkendecke kämpft und in dein Herz trifft...
Alles, alles Gute und Liebe,
Joanna
Bin für dich da!
Ich danke euch von Herzen!!!
Es tut gut zu wissen, dass man nicht ganz alleine da steht!
Die dunklen Wolken am Himmel haben sich zwar noch nicht gelichtet, ich gebe aber nicht auf, daran zu glauben, dass bessere Tage kommen werden.
Ich hoffe für euch beide auch das beste. Es kann doch nicht sein, dass man immer leiden muss...das Leben könnte doch so schön sein!
VIELE HERZLICHE GRUESSE! :) )
Es tut gut zu wissen, dass man nicht ganz alleine da steht!
Die dunklen Wolken am Himmel haben sich zwar noch nicht gelichtet, ich gebe aber nicht auf, daran zu glauben, dass bessere Tage kommen werden.
Ich hoffe für euch beide auch das beste. Es kann doch nicht sein, dass man immer leiden muss...das Leben könnte doch so schön sein!
VIELE HERZLICHE GRUESSE! :) )
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