verliebt-verloren
114 Antworten28'680 AufrufeGestartet von Gast ·
GastThemenstart
leise legt sich nebel auf die wiesen
schon weiss vor frost erstarren die grashalme
ein kaum vernehmliches klirren erfüllt die luft
kein anderes geräusch verrät das lebendige der erde
wie ausgeblendet, nicht mehr existent
der rest der welt
in tiefer stille, in inniger versenkung
ruhen die grashalme, harren der kälte
sammeln kraft für den frühling
keine gedanken plagen sie
keine trauer über die fehlende sonne
keine sehnsucht an die zukunft
im wissen auf die sonne
mit ihren wärmenden strahlen
den grashalm befreit
tief in sich verankert
ihrer bestimmung folgend
das ewig drehende rad der zeit
wie ein grashalm bin ich jetzt
meiner bestimmung ergeben
in tiefer stille
wie die sonne bist du jetzt
noch verhalten hinter nebel
immerwährende wärme spendend
schon weiss vor frost erstarren die grashalme
ein kaum vernehmliches klirren erfüllt die luft
kein anderes geräusch verrät das lebendige der erde
wie ausgeblendet, nicht mehr existent
der rest der welt
in tiefer stille, in inniger versenkung
ruhen die grashalme, harren der kälte
sammeln kraft für den frühling
keine gedanken plagen sie
keine trauer über die fehlende sonne
keine sehnsucht an die zukunft
im wissen auf die sonne
mit ihren wärmenden strahlen
den grashalm befreit
tief in sich verankert
ihrer bestimmung folgend
das ewig drehende rad der zeit
wie ein grashalm bin ich jetzt
meiner bestimmung ergeben
in tiefer stille
wie die sonne bist du jetzt
noch verhalten hinter nebel
immerwährende wärme spendend
glücksgefühle belebten mich nur kurze zeit
kaum war der funken der liebe entfacht, erlosch es bereits
das gefühl von geborgenheit und gemeinsamkeit
meine verliebtheit, war nur ein traum!
die nähe die du mir gibst, ist verhalten, geplagt vom vielen kummer.
du bist nicht offen für eine grosse liebe
magst mich sehr wohl, doch fehlt die verliebtheit,
die energie zum bedingungslosen ja.
meine seele hat dich gefunden
meine liebe frau
du bist nicht frei, nicht glücklich - kannst es nicht erkennen
mein drängen belastet dich nur mehr.
eine freundschaft wollen wir, ja
doch zur zeit ist mein herz schwer
deine nähe macht mir bewusst
wie gross der schmerz ist
will ich mich schützen, so bin ich nicht mehr
der mann der dich liebt, nicht mehr dein freund!
wie kann ich wahrhaftig sein, wenn ich die verliebtheit vertreibe
die mich zu dir bindet?
was soll ich dir sagen, wie soll ich dich halten?
wenn ich dir sage wie ich dich liebe - schon bedränge ich dich
was sollst du auch antworten darauf, ohne mich verletzen zu wollen.
du sagtest es ja - du bist nicht offen für mich -
über unsere kindheit sprechen wir, bla bla...
nicht die vergangenheit, der moment ist wichtig!
was wir taten ist vorbei und tot
was wir tun und in zukunft beschliessen, da ist das leben!
ich bin frustriert und untröstlich traurig
möchte dir helfen - und versag bei mir selbst!
spüre deine verborgene leidenschaft - und halt es nicht aus!
belaste dich nur und möcht mich verfluchen.
ich versenke mich im alltag, nehme distanz
gebe dir den raum zurück, den ich dir nahm
versuche die liebe in meinem herzen zu wahren
wie ein juwel - denn das bist du!
kaum war der funken der liebe entfacht, erlosch es bereits
das gefühl von geborgenheit und gemeinsamkeit
meine verliebtheit, war nur ein traum!
die nähe die du mir gibst, ist verhalten, geplagt vom vielen kummer.
du bist nicht offen für eine grosse liebe
magst mich sehr wohl, doch fehlt die verliebtheit,
die energie zum bedingungslosen ja.
meine seele hat dich gefunden
meine liebe frau
du bist nicht frei, nicht glücklich - kannst es nicht erkennen
mein drängen belastet dich nur mehr.
eine freundschaft wollen wir, ja
doch zur zeit ist mein herz schwer
deine nähe macht mir bewusst
wie gross der schmerz ist
will ich mich schützen, so bin ich nicht mehr
der mann der dich liebt, nicht mehr dein freund!
wie kann ich wahrhaftig sein, wenn ich die verliebtheit vertreibe
die mich zu dir bindet?
was soll ich dir sagen, wie soll ich dich halten?
wenn ich dir sage wie ich dich liebe - schon bedränge ich dich
was sollst du auch antworten darauf, ohne mich verletzen zu wollen.
du sagtest es ja - du bist nicht offen für mich -
über unsere kindheit sprechen wir, bla bla...
nicht die vergangenheit, der moment ist wichtig!
was wir taten ist vorbei und tot
was wir tun und in zukunft beschliessen, da ist das leben!
ich bin frustriert und untröstlich traurig
möchte dir helfen - und versag bei mir selbst!
spüre deine verborgene leidenschaft - und halt es nicht aus!
belaste dich nur und möcht mich verfluchen.
ich versenke mich im alltag, nehme distanz
gebe dir den raum zurück, den ich dir nahm
versuche die liebe in meinem herzen zu wahren
wie ein juwel - denn das bist du!
das gedicht berührt mich zutiefst....ist irgendwie genau auf meine Momentane situation zugeschnitten
draussen - bitterkalt
eisiger frost auch innen
das herz beklommen
vorboten des frühlings
vom eisigen wind
jäh weggefegt
trauer der liebe und des todes
in eiskalten gefühlen
gefangen
zur bewegungslosigkeit
in eisiger umkrallung
verdammt
heisse tränen
gefrieren auf der haut
das herz verloren
eisiger frost auch innen
das herz beklommen
vorboten des frühlings
vom eisigen wind
jäh weggefegt
trauer der liebe und des todes
in eiskalten gefühlen
gefangen
zur bewegungslosigkeit
in eisiger umkrallung
verdammt
heisse tränen
gefrieren auf der haut
das herz verloren
worte können verletzen
worte können heilen
worte können wunder bewirken
worte können alles zerstören
worte können lüge sein
worte können ehrenhaft sein
worte können wahrhaftig sein
worte können hohl sein
worte tragen die gedanken
verkünden hörbar die gefühle.
woran erkennt man die tiefe
in der die worte gründen?
das wechselspiel zwischen
sprechen und hören
macht aus dem wort erst
den träger des verstehens
wird die tiefe des wortes
nicht erst beim empfänger,
beim verstehen des wortes
in ihre form gebracht?
daraus zeigt sich, dass das wort allein
nicht die einzige quelle sein kann
zur innigsten verbindung
zwischen zwei seelen
die stille zwischen zwei wörtern
gründet in mehr tiefe
als alle gesprochenen wörter
dieser erde zusammen!
die berührende begegnung
zweier seelen holt ihre kraft
aus der stille, aus dem raum dazwischen.
formlos, wortlos, unendlich tief!
worte können heilen
worte können wunder bewirken
worte können alles zerstören
worte können lüge sein
worte können ehrenhaft sein
worte können wahrhaftig sein
worte können hohl sein
worte tragen die gedanken
verkünden hörbar die gefühle.
woran erkennt man die tiefe
in der die worte gründen?
das wechselspiel zwischen
sprechen und hören
macht aus dem wort erst
den träger des verstehens
wird die tiefe des wortes
nicht erst beim empfänger,
beim verstehen des wortes
in ihre form gebracht?
daraus zeigt sich, dass das wort allein
nicht die einzige quelle sein kann
zur innigsten verbindung
zwischen zwei seelen
die stille zwischen zwei wörtern
gründet in mehr tiefe
als alle gesprochenen wörter
dieser erde zusammen!
die berührende begegnung
zweier seelen holt ihre kraft
aus der stille, aus dem raum dazwischen.
formlos, wortlos, unendlich tief!
my love just arise
no barrier, no goal
i opened myself
... and surrender
i do not found yet the key
to open your heard
so close and so far
you choose to keep quiet
we reached the middle of life
so much left behind us
so much still uncertain
the future has not been provided
in life many things do change
but some things do not
there are few which will survive
this love has the power to be one of them
no barrier, no goal
i opened myself
... and surrender
i do not found yet the key
to open your heard
so close and so far
you choose to keep quiet
we reached the middle of life
so much left behind us
so much still uncertain
the future has not been provided
in life many things do change
but some things do not
there are few which will survive
this love has the power to be one of them
Un cigne blanc elancé dans le ciel bleu
Fière et confiant il poursuit son chemin
Vers des pays inconnus et lointains
Ni peur ni angoisse du demain
Une compagne à son coté – la libérté!
Fière et confiant il poursuit son chemin
Vers des pays inconnus et lointains
Ni peur ni angoisse du demain
Une compagne à son coté – la libérté!
Mann , in Dir schlummert ja ein Vulkan an lyrischem Potential !
Weiter so ! :super:
Weiter so ! :super:
@chance2desire:
danke für deine aufmunterung - wie bei so vielen hier befreit die liebe... vielmehr die nicht-liebe... ungeahnte kräfte. es ist soooo tröstlich nicht allein in seinem liebeskummersumpf zu sein! und ja - ich mach weiter, egal wie's ausgeht...
dank an alle in diesem forum
danke für deine aufmunterung - wie bei so vielen hier befreit die liebe... vielmehr die nicht-liebe... ungeahnte kräfte. es ist soooo tröstlich nicht allein in seinem liebeskummersumpf zu sein! und ja - ich mach weiter, egal wie's ausgeht...
dank an alle in diesem forum
This morning in the twilight a bird has sing
A song so quiet and gentle
All day long the sound accompagned me like a friend
And tonight I send it to you
As a sweet melodie to yours heavenly dreams
A song so quiet and gentle
All day long the sound accompagned me like a friend
And tonight I send it to you
As a sweet melodie to yours heavenly dreams
Wenn ich mit dir spreche
Deine antwort mir nahe
Dein sprache so klar
Fühle mich verstanden
Aufgehoben im geist
Die melodie deiner sprache
Lässt die energie fliessen
Die uns überbrückt und verbindet
Die gewählten worte
Frei von vorbehalte
Aus tiefster seele entsandt
Wach, wahrhaftig und offen
Bestehen der kritik
Verborgenes wird sichtbar, hörbar
Geheimnisvolles kann bleiben
Bereichert den inhalt
Mühelos entstehen die worte
Um uns zu verständigen
Selbstverständlich bleibt ein schweigen
Wenn es keiner worte bedarf
Ich fühle – wir schwimmen im gleichen fluidum!
Deine antwort mir nahe
Dein sprache so klar
Fühle mich verstanden
Aufgehoben im geist
Die melodie deiner sprache
Lässt die energie fliessen
Die uns überbrückt und verbindet
Die gewählten worte
Frei von vorbehalte
Aus tiefster seele entsandt
Wach, wahrhaftig und offen
Bestehen der kritik
Verborgenes wird sichtbar, hörbar
Geheimnisvolles kann bleiben
Bereichert den inhalt
Mühelos entstehen die worte
Um uns zu verständigen
Selbstverständlich bleibt ein schweigen
Wenn es keiner worte bedarf
Ich fühle – wir schwimmen im gleichen fluidum!
Liebeskummer und lebenskrisen
vergehen mit der zeit
die zeit gibt raum zur entfaltung
von liebe und freundschaft
Ruhend in der eigenen mitte werden
zeit und raum sich in leerheit auflösen
Die universelle liebe bleibt unvergänglich!
vergehen mit der zeit
die zeit gibt raum zur entfaltung
von liebe und freundschaft
Ruhend in der eigenen mitte werden
zeit und raum sich in leerheit auflösen
Die universelle liebe bleibt unvergänglich!
verliebt-verloren mann ich hab eine verdammte gänsehaut, das ist sooowas von passend für meine situation :heulen:
das ist geklaut, ich weiß nicht woher, trotzdem schön:
Ich habe eine Hand, um sie zu halten, wenn du alleine bist. Um sie zu streicheln, wenn du Zärtlichkeit suchst. Um sie zu wärmen, wenn du frierst. Um dir aufzuhelfen, wenn du gefallen bist. Um dich zu führen, wenn du den Weg suchst. Um dich zu beschützen, wenn du Hilfe brauchst. Um bei dir zu sein, wenn du meine Nähe suchst. Um dich zu stärken, wenn du schwach bist. Um dir zu zeigen, daß ich stets für dich da bin.
das ist geklaut, ich weiß nicht woher, trotzdem schön:
Ich habe eine Hand, um sie zu halten, wenn du alleine bist. Um sie zu streicheln, wenn du Zärtlichkeit suchst. Um sie zu wärmen, wenn du frierst. Um dir aufzuhelfen, wenn du gefallen bist. Um dich zu führen, wenn du den Weg suchst. Um dich zu beschützen, wenn du Hilfe brauchst. Um bei dir zu sein, wenn du meine Nähe suchst. Um dich zu stärken, wenn du schwach bist. Um dir zu zeigen, daß ich stets für dich da bin.
schmetterling
farbenfroh und unbeschwert
leicht wie die luft
hüpft ein schmetterling
von blume zu blume
seine flügel, rot wie die liebe
betupft mit blauen pünktchen,
tiefblau wie die meere,
das universum in sich
beschwingt wie die verliebtheit
duftet an die knospen
labt sich an die süssen tropfen
... und hüpft weiter!
blume
biegsam der stengel
hoch und offen die blüte
erfreut sich des seins
ein schmetterling flattert herbei
die knospe, duftig ladet ein
kurz ist der besuch
beglückt schaut die blume
dem schmetterling nach
... wir sind füreinander da!
farbenfroh und unbeschwert
leicht wie die luft
hüpft ein schmetterling
von blume zu blume
seine flügel, rot wie die liebe
betupft mit blauen pünktchen,
tiefblau wie die meere,
das universum in sich
beschwingt wie die verliebtheit
duftet an die knospen
labt sich an die süssen tropfen
... und hüpft weiter!
blume
biegsam der stengel
hoch und offen die blüte
erfreut sich des seins
ein schmetterling flattert herbei
die knospe, duftig ladet ein
kurz ist der besuch
beglückt schaut die blume
dem schmetterling nach
... wir sind füreinander da!
ein blumenfeld, gelb, blau, lila
blüten aller formen
zarte stengel, sich wiegend
im milden wind
fröhlich hüpfend
die schmetterlinge
zitternd mit den flügeln
ruhe, stille, frieden
die blume mit offener blüte
betörend der süsse honig
die schmetterlinge beglückt
erfüllt mit lebenssäfte
im zusammenspiel von geben und nehmen
löst sich der einzelne schmetterling, die einzelne blüte auf
verschmilzt zu einem ganzen universum des lebens
wird eins mit der liebe, raum- und zeitlos
glücksgefühle, farben, wärme
zärtlich streichelnder wind
würziger duft der gräser
weiche, warmfeuchte erde
die blume und der schmetterling
eins mit sich in der natur der leerheit
in sich ruhend mitten im rad der zeit
beglückt vor liebe
blüten aller formen
zarte stengel, sich wiegend
im milden wind
fröhlich hüpfend
die schmetterlinge
zitternd mit den flügeln
ruhe, stille, frieden
die blume mit offener blüte
betörend der süsse honig
die schmetterlinge beglückt
erfüllt mit lebenssäfte
im zusammenspiel von geben und nehmen
löst sich der einzelne schmetterling, die einzelne blüte auf
verschmilzt zu einem ganzen universum des lebens
wird eins mit der liebe, raum- und zeitlos
glücksgefühle, farben, wärme
zärtlich streichelnder wind
würziger duft der gräser
weiche, warmfeuchte erde
die blume und der schmetterling
eins mit sich in der natur der leerheit
in sich ruhend mitten im rad der zeit
beglückt vor liebe
@angel_corazon: ja - das gefällt mir auch ganz gut.
es ist für mich so schwer zu verstehen; ich bin bereit mein ganzes leben für diese liebe zu geben, fühle mit jeder faser meines wesens, dass diese liebe vorbestimmt ist - aber sie darf nicht leben! in einem andern thread schrieb @bounce: sinngemäss: es sind die umstände die es verunmöglichen. wer um himmels willen macht diese umstände?! sollte es nicht unsere lebensaufgabe sein, unser leben zu formen und uns bei jeder entscheidung zum besseren (klingt flach ich weiss, bin nach durchwachter nacht zu müde um ein gscheiteres wort zu suchen... sorry) zu entwickeln? mir bleiben immer nur fragen - die zeit beruhigt zwar den geist, aber meine seele blutet weiter...
es ist für mich so schwer zu verstehen; ich bin bereit mein ganzes leben für diese liebe zu geben, fühle mit jeder faser meines wesens, dass diese liebe vorbestimmt ist - aber sie darf nicht leben! in einem andern thread schrieb @bounce: sinngemäss: es sind die umstände die es verunmöglichen. wer um himmels willen macht diese umstände?! sollte es nicht unsere lebensaufgabe sein, unser leben zu formen und uns bei jeder entscheidung zum besseren (klingt flach ich weiss, bin nach durchwachter nacht zu müde um ein gscheiteres wort zu suchen... sorry) zu entwickeln? mir bleiben immer nur fragen - die zeit beruhigt zwar den geist, aber meine seele blutet weiter...
@lionel erstmal: ich fühle mit dir, klingt zwar genauso platt, ist aber so :trost:
wer die umstände macht, das frage ich mich auch manchmal. du hast recht, es sollte unsere aufgabe sein unser leben zu formen, aber leider gibt es manchmal dinge, die wir nicht ändern können. mir "hilft" immer ein wenig dieser spruch(ich weiß nicht ob ich ihn jetzt richtig zusammen bekomme): gott gebe mir die kraft die dinge zu ändern, die ich ändern kann, die gelassenheit die dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann und die weisheit den unterschied zu erkennen.
dies versuche ich mir immer zu verinnerlichen und es sind wirklich drei wichtige dinge: kraft, gelassenheit und weisheit.
ich scheitere oft an der gelassenheit und an der frage ob ich nun etwas ändern kann oder nicht. vielleicht resigniert man manchmal zu schnell? ich weiß es nicht.
naja, das war jetzt etwas abgeschweift, bezieht sich eher auf das leben im allgemeinen. aber vielleicht kann es dir ja trotzdem etwas geben.
wer die umstände macht, das frage ich mich auch manchmal. du hast recht, es sollte unsere aufgabe sein unser leben zu formen, aber leider gibt es manchmal dinge, die wir nicht ändern können. mir "hilft" immer ein wenig dieser spruch(ich weiß nicht ob ich ihn jetzt richtig zusammen bekomme): gott gebe mir die kraft die dinge zu ändern, die ich ändern kann, die gelassenheit die dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann und die weisheit den unterschied zu erkennen.
dies versuche ich mir immer zu verinnerlichen und es sind wirklich drei wichtige dinge: kraft, gelassenheit und weisheit.
ich scheitere oft an der gelassenheit und an der frage ob ich nun etwas ändern kann oder nicht. vielleicht resigniert man manchmal zu schnell? ich weiß es nicht.
naja, das war jetzt etwas abgeschweift, bezieht sich eher auf das leben im allgemeinen. aber vielleicht kann es dir ja trotzdem etwas geben.
@Lionel :trost: vielleicht hilft dir dieses von Hesse ein wenig. Mir hat Hesse schon über manche schwierige Situation geholfen und mir ein wenig Mut und Kraft gegeben.
Glück
Solang du nach dem Glücke jagst,
Bist du nicht reif zum Glücklichsein,
Und wäre alles Liebste dein.
Solang du um Verlornes klagst
Und Ziele hast und rastlos bist,
Weißt du noch nicht, was Friede ist.
Erst wenn du jedem Wunsch entsagst,
Nicht Ziel mehr noch Begehren kennst,
Das Glück nicht mehr mit Namen nennst,
Dann reicht dir des Geschehens Flut
Nicht mehr ans Herz, und deine Seele ruht.
Glück
Solang du nach dem Glücke jagst,
Bist du nicht reif zum Glücklichsein,
Und wäre alles Liebste dein.
Solang du um Verlornes klagst
Und Ziele hast und rastlos bist,
Weißt du noch nicht, was Friede ist.
Erst wenn du jedem Wunsch entsagst,
Nicht Ziel mehr noch Begehren kennst,
Das Glück nicht mehr mit Namen nennst,
Dann reicht dir des Geschehens Flut
Nicht mehr ans Herz, und deine Seele ruht.
@angel_corazon
ja! ein sehr schönes gedicht von hesse - du hast ja eine ganze sammlung davon, bin ganz beeindruckt und neidisch :]
in diesen gedichten ist eine sehr schöne spirituelle tiefe, die universelle offenheit nach der inneren vollendung. ein richtiger aufruf zur meditation! die gedanken im geist an uns vorbei ziehen zu lassen ohne an diesen anzuhaften. sich von der gedanklichen und materiellen anhaftung zu lösen - wow, wann werde ich das können.... bin schon in der zweiten halbzeit und fühle mich so unfertig...
ganz herzlich
ja! ein sehr schönes gedicht von hesse - du hast ja eine ganze sammlung davon, bin ganz beeindruckt und neidisch :]
in diesen gedichten ist eine sehr schöne spirituelle tiefe, die universelle offenheit nach der inneren vollendung. ein richtiger aufruf zur meditation! die gedanken im geist an uns vorbei ziehen zu lassen ohne an diesen anzuhaften. sich von der gedanklichen und materiellen anhaftung zu lösen - wow, wann werde ich das können.... bin schon in der zweiten halbzeit und fühle mich so unfertig...
ganz herzlich
@lionel, brauchst nicht neidisch sein, kauf dir doch mal zB die gedichte von hesse oder andere literatur von hesse, ich habe fast alle bücher von ihm, ist eine große sammlung.
es freut mich, dass du die tiefe hinter den worten erkennst und du hast recht, es ist immer ein lösen und loslassen, das sehr wichtig ist.
es ist egal ob du dich unfertig fühlst, ich spüre dass du den weg erkennst, der spruch ist auch platt, aber lieben heißt auch loslassen können. such deine freiheit, es ist ein gefängnis, was wir uns selber machen. lieben ist etwas schönes, aber das festhalten und abhängig machen tut weh und sperrt ein. ach, ich finde im moment nicht die richtigen worte, kann mich manchmal nicht gut ausdrücken.
kennst du dieses gedicht? es ist sehr bekannt und sehr gut und tröstend, finde ich.
Stufen
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden....
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
H.Hesse
es freut mich, dass du die tiefe hinter den worten erkennst und du hast recht, es ist immer ein lösen und loslassen, das sehr wichtig ist.
es ist egal ob du dich unfertig fühlst, ich spüre dass du den weg erkennst, der spruch ist auch platt, aber lieben heißt auch loslassen können. such deine freiheit, es ist ein gefängnis, was wir uns selber machen. lieben ist etwas schönes, aber das festhalten und abhängig machen tut weh und sperrt ein. ach, ich finde im moment nicht die richtigen worte, kann mich manchmal nicht gut ausdrücken.
kennst du dieses gedicht? es ist sehr bekannt und sehr gut und tröstend, finde ich.
Stufen
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden....
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
H.Hesse
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