Vernunft
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LavashampooThemenstart
Diese Sicht von Dingen, dieses Hineinsehen in deine Augen, lässt Verzweiflung und Glück in einem Atemzug dort heim kehren, wo Vernunft und Herz sich begegnen. Sie treffen sich nicht zufällig, sind dort nicht einer Meinung, sind voneinander getrennt, unabhängig und beide, beide streiten um dich. Sie lassen mich immer wieder fragen, wäre ich nicht der Mensch, der ich für dich bin, was wäre nur gewesen, was hätte ich nicht alles mit dir erleben können, aber vor allem: Wie hätte ich dich nur lieben können... Ich hätte es können und ich kann es immer noch, trotz all der Zeit. Aber ich darf nicht, darf das Gefühl nicht dort hingelangen lassen, wo ich dir ein zweites Mal total ausgeliefert bin, denn in dir verliere ich mich, weiß nicht mehr wer ich bin. Ich weiß dann nur, dass ich besser sein möchte wie jetzt, ein besseres Individuum, dass den Sinn des Lebens nur einmal verstehen möchte. Und du wärst dieser Sinn, ein Name, zwei Augen und nur ein paar Worte, die mich erlösen würden auf Zeit.
Und ich sage bewusst auf Zeit, denn irgendwie ahne ich, dass ich nicht gut für dich bin, genau so wenig du gut für mich bist. Uns würde nur der Moment bleiben, ein Moment, in dem die Probleme und Sorgen plötzlich ausgelöscht wären, ein Moment, in dem Träume zweier Erwachsenen noch Träume sein dürften ohne ein Belächeln, ein Moment in völliger Stille, nur für uns beide von einem Architekten entworfen. Ja, er ist womöglich weltfremd und liebt die Realität nicht, aber er ist der Mann im Mond, der uns diesen Moment schenken könnte.
Was blieb dann noch übrig? Ein heimlicher, stiller Kuss, irgendwo mitten in die Dunkelheit gesendet als Licht, dass am nächsten Tage wieder verlöschen müsste, einfach nur deswegen, weil uns die Verpflichtungen einholen, weil Anstand und Gewissen es verlangen und kein Glück diesen beschrittenen Weg säumen würde.
Hätte, würde, müsste: Alles ergibt keinen vernünftigen Satz, nicht einmal ein Wort. Es ist nur der Blick in deine Augen, der mich das schreiben lässt – ohne Vernunft, denn Liebe braucht diese nicht für den Moment...
Und ich sage bewusst auf Zeit, denn irgendwie ahne ich, dass ich nicht gut für dich bin, genau so wenig du gut für mich bist. Uns würde nur der Moment bleiben, ein Moment, in dem die Probleme und Sorgen plötzlich ausgelöscht wären, ein Moment, in dem Träume zweier Erwachsenen noch Träume sein dürften ohne ein Belächeln, ein Moment in völliger Stille, nur für uns beide von einem Architekten entworfen. Ja, er ist womöglich weltfremd und liebt die Realität nicht, aber er ist der Mann im Mond, der uns diesen Moment schenken könnte.
Was blieb dann noch übrig? Ein heimlicher, stiller Kuss, irgendwo mitten in die Dunkelheit gesendet als Licht, dass am nächsten Tage wieder verlöschen müsste, einfach nur deswegen, weil uns die Verpflichtungen einholen, weil Anstand und Gewissen es verlangen und kein Glück diesen beschrittenen Weg säumen würde.
Hätte, würde, müsste: Alles ergibt keinen vernünftigen Satz, nicht einmal ein Wort. Es ist nur der Blick in deine Augen, der mich das schreiben lässt – ohne Vernunft, denn Liebe braucht diese nicht für den Moment...
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