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vieleicht regt der text eure gedanken so an wie meine !

0 Antworten2'352 AufrufeGestartet von beilooo ·

beiloooThemenstart
bearbeitet #1
hey ho leute

ich höre den ganzen tag dieses lied es beschäftigt mich....

kennt es vieleicht einer ?

es eines der besten lieder von Blumentopf habe es früher schon gehört habe mal den text hier rein kopiert könnt ihn ja mal lesen vieleicht bringt der text euch genau so wie mich zum nach denken.

könnt ja mal sagen woran euch das errinert oder woran er euch bestärkt nach zu denken.

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Mir war von Anfang an klar: Möchtest Du hier überleben

musst Du besser als der Rest sein - es kann nur einen geben.

Meine Chancen standen bei eins zu einer Million,

doch ich hab' an mich geglaubt und es hat sich gelohnt.

Jetzt hab ich lang genug gewartet, meine Zeit ist gekommen;

dieser Platz wird zum Gefängnis, ich befrei' mich davon,

ich spür' den Luftstrom beim ersten Atemzug in meiner Lunge,

hör' wie jemand sagt: "Glückwunsch, ein kerngesunder Junge!"

Die Wärme meiner Mutter wirkt beruhigend auf meine Nerven,

ich öffne meine Augen um 'nen Blick nach draußen zu werfen;

alles ist neu für mich, doch ich bin neugierig,

und ich greif' nach allem, was ich in die Fäuste krieg.

Hier gibt's so viel zu entdecken - zu tasten, riechen und schmecken.

Ist das weich? Was passiert, wenn man es runterwirft? Kann man das essen?

Mama schau, ich lauf', ich hab's schon bis zum Schrank geschafft!

Und Papa ist so stolz auf meinen ersten ganzen Satz.

Ich kann schon über die Tischkante gucken, Mensch, jetzt bin ich groß!

Nur dass Papa immer arbeiten gehen muss find' ich doof,

aber am Samstag füllt er das Planschbecken mit Wasser auf

und dann kommt Marie, das Mädchen aus dem Nachbarhaus,

wir spielen "Vater, Mutter, Kind", später werd' ich sie mal heiraten.

Zum Geburtstag will ich den großen Polizeiwagen.

Meine Mama sagt, ich soll die Zeit noch genießen,

bald musst Du zur Schule, dann ist es vorbei mit dem Spielen.

Ich hab 'ne Bande mit meinen Freunden und ich find Mädchen echt ätzend,

kauf' Panini-Bilder, doch bald sind sie verklebt und vergessen,

und mittlerweile muss ich literweise Clearasil zwecks Akne nehmen,

und es steigen Parties mit Schiebertanzen und Flaschendrehen.

"Mein Sohn, Du bist heute Abend wieder da Punkt zehn!"

Ja, mal sehen, wartet nicht auf mich, ihr könnt ruhig schlafen gehen.

Ehrlich, von meinen Eltern lass' ich mir nix mehr sagen,

genau wie von Lehrern, ey fuck, die woll'n sich alle eh nur wichtig machen.

Nach meinem Zeugnis fragt mich doch später keine Sau mehr,

Man, ich hab'n Traum, ich geh nach Lanzarote und werd' Tauchlehrer.

Parties werden härter so wie die Alkoholika,

es sind Drogen da, und ich hab mein erstes Mal mit Monika.

Das ist ein großes Jahr und nichts wird mehr wie früher sein,

hab' ständig Liebeskummer und den lang ersehnten Führerschein.

Auch die Schule lass' ich halbwegs erfolgreich hinter mir,

aber Ausbildung? Nein danke, es ist das Leben das mich interessiert.

Ich wohn' jetzt in 'ner eigenen Wohnung und bin weg von zu Haus,

wohn' in 'nem Wohnblock in der Stadt und mach' das Beste daraus;

ich träum von 'nem großen Garten und 'ner Dachterrasse,

doch leider bin ich stets im Minus bei der Stadtsparkasse.

Keine Mama ist mehr da, die mir mein Essen kocht

und wenn ich an die Schule denk', dann denk' ich bloß: Ach hätt' ich doch!

Ich find' keinen festen Job, les' in der Zeitung nur den Stellenmarkt,

und Moni zu verlassen, das war keine Heldentat,

und dann am selben Tag noch ins Bett mit Marie.

Wann ich das Inge erzähl? Na besser nie.

An der Bar 'n Bier bestellt, im Club am Klo 'n Näschen gezogen,

dann von den Bullen erwischt, die Taschen voller chemischer Drogen,

drum hab ich den Job verlor'n, der ganz in Ordnung war,

und wer zur Hölle erklärt mir bloß mein Steuerformular?

Ich sag, "Ich bin nicht wie die andern", und merk selbst, wie seltsam es klingt.

Hey kann es sein, dass ich im Club wirklich der Älteste bin?

Freunde überholen mich im Porsche auf der Autobahn,

meine Zukunft hat schon längst begonnen, verdammt, ich brauch 'n Plan!

Doch ich feier lieber Parties und hau mir die Birne weg,

und dann am Telefon Inges Vater, der Firmenchef:

redet irgendwas vom Geld verdienen bei ihm mit Internet,

weil er gern etwas solideres für seine Inge hätt'.

Nur wegen ihr macht er mir 'n paar Angebote,

gut, arbeite ich halt bei ihm und tauch' später auf Lanzarote.

Inge zeigt mir 'n positiven Schwangerschaftstest,

ich weiss zwar nicht so recht, doch lach' sie an und halt' sie ganz fest.

Inge wir heiraten, ich kann nicht neinsagen,

also Ringe kaufen, Aufgebot bestellen, Freunde plus Familien einladen.

Flitterwochen wie versprochen in Venedig,

kurz darauf im Sommer kommt das Baby - unser Glück auf ewig.

David, vom Papa die Nase, Mama die Haare,

die strahlend blauen Augen von Opa - was für ein Knabe!

Das Leben macht Spaß und die Beförderung kommt,

der Mercedes ist schwarz, die Sekretärinnen blond,

und die Nachbarn sind neidisch auf 'ne Familie wie uns,

das Kind und wir sind gesund, und alle lieben den Jungen.

Wir ziehen um in das große Haus am Stadtrand,

das Inges Eltern gehört, wo wir alle endlich Platz ham.

David spielt im Garten, ich schau' vom Fenster aus mit Inge zu,

Die Ehe läuft harmonisch, ja fast so wie im Bilderbuch.

Neulich kam nach all den Jahren wieder 'ne Postkarte von Monika,

aus Lanzarote, und sie schreibt, sie wohnt jetzt da.

Es ist doch komisch, ha? Man sitzt in seinem Mercedes,

rast an allem vorbei und merkt es erst dann wenn es zu spät ist.

Jetzt ist mein Leben doch schon aus mit sechsundvierzig.

Ist doch kein Wunder dass man dauernd deprimiert ist,

meine Frau meint, ich soll zum Therapeuten, doch ich brauch kein',

nicht so einen, mein Seelenklemptner bleibt 'n guter Rotwein.

Mit Inge läufts auch nicht mehr so wie in den besten Tagen,

denn seit den Wechseljahren ist sie kaum noch für Sex zu haben.

David bleibt meine einzige Motivation,

in dieses doofe Büro geh' ich doch bloß für meinen Sohn.

Wir tun doch alles für ihn, ham uns den Arsch aufgerissen,

und er hat den Tauchkurs schon nach vierzehn Tagen geschmissen.

Manchmal glaub' ich, wir lassen ihm zu viel Freiheit;

David, vergiss nicht, um zehn musst Du daheim sein!

Jetzt bin ich dreißsig Jahre in der Firma und das feiern wir,

mein Chef überreicht mir 'ne Münze mit dem Firmenlogo eingraviert,

und bei den meisten zähl' ich hier bereits zum alten Eisen,

aber den Youngsters kann ich immer noch das Wasser reichen.

Ich werd' es allen zeigen, dass ich noch was beweg'

auch wenn sie meinen, meine Programmiersprachen sind nicht mehr up to date.

Na gut, ich hab vielleicht paar graue Haare,

doch das soll nicht heißen, dass ich nichts mehr an Energie und Power habe.

Nur die Familie macht mir grade bisschen Sorgen,

ich will, dass David studiert, nur daraus ist bisher noch nichts geworden.

Er sagt zu mir immer nur: "Live your dreams!",

doch ohne Ausbildung wird das nicht geh'n, denn dann wird er mal nix verdienen.

Und Inge wird nicht grade attraktiver mit den Jahren

drum geh' ich aus und entdeck' den Reiz, für Liebe zu bezahlen.

Ich ruf' sie an und sage: "Schatz, heut' komm' ich später heim,

hab' da 'n Projekt, das muss bis morgen früh erledigt sein."

Und mit meinen Inlineskates halt' ich mich fit und gesund,

und auch wenn ich bald sechzig bin fühl ich mich immer noch jung,

doch dann kommt die Überraschung, David kriegt 'nen Sohn von seiner Mona,

den kleinen Lothar, verdammt - jetzt bin ich Opa.

Es hieß, ich sei ein Teil der Firma, daran ändert sich nichts,

denn in der Abteilung sei noch keiner länger als ich;

sie sagten, sie bräuchten wirklich mehr Männer wie mich,

dann ham sie mir die Hand gedrückt und mich in Rente geschickt.

Und jetzt sitzt auf meinem Stuhl ein andrer hinterm Schreibtisch

und ich lös' die Kreuzworträtsel in der Fernsehzeitschrift.

Denn ich langweil' mich so ohne Beruf

und bin nur glücklich wenn mich mal der kleine Lothar besucht.

Ja ich brauche was zu tun, und deshalb geh' ich in den Garten,

ich stutz' die Hecken, jäte Unkraut und mäh' den Rasen,

und im Winter sind wir wirklich niemals eingeschneit,

denn dann steh ich um sechs Uhr auf und räum' die Einfahrt frei.

Und auch wenn ich von meinen Freunden schon die Namen vergess'

und mein Mercedes eigentlich kaum noch die Garage verlässt,

weil immer wenn ich im Schritttempo durch die Straßen schleich

gleich alle hupen und brüllen, "Ey jetzt fahr' schon, Du Tattergreis!",

will ich kein Leben auf dem Abstellgleis, weil ich noch Power hab',

doch in letzter Zeit bin ich bei meinem Arzt 'n Dauergast.

Denn laufend hab ich irgendwelche Wehwehchen,

und sind die einen vorbei, dann kommen die nächsten.

Meine Augen werden schlechter und mein Kopf wird kahl,

ich krieg 'ne dicke Brille und 'ne große Prostata;

ich bin so schwach, dass ich im Winter nicht mehr schneeräumen kann

und meine Hose fühlt sich oft wie'n feuchter Teebeutel an.

Ich hab mein Leben lang gebuckelt, und was hab ich davon?

'Ne Minirente und 'nen Sohn, der jedes Jahr einmal kommt,

und ich bin so froh, dass es Inge gibt,

denn ohne ihre Hilfe ging es nicht,

und wenn ich aufsteh' wird mir schwindelig.

Und deshalb lieg' ich eigentlich bloß noch in meinem Bett herum,

und statt "Auf Wiedersehen" hör' ich nur "Gute Besserung".

Inge sagt, ich werd schon wieder kerngesund

wenn ich nur immer brav meine Pillen nehm.

Doch ich kenn sie zu gut, und ich spür wenn sie lügt,

und ich fühl genau, dass alle wissen, was hier geschieht.

Ich hab kein' Bock mehr, die blöden Medikamente zu nehm',

seh zu den alten Photos rüber, die am Fensterbrett stehen.

Ich mit Inge frischverliebt am Markusplatz,

die Einschulung von David, das Bild von ihm zum Vatertag,

die Firmenurkunde, die ich zur Rente bekam,

und ich vorm Weihnachtsbaum mit meinem Enkel im Arm.

Vor meinen Augen zieht nochmal mein ganzes Leben vorbei,

ich wollte so vieles machen und hatte so wenig Zeit,

David lächelt mich an, Inge hält meine Hand,

und ich will nur noch schlafen - Man bin ich müde, verdammt.

Quelle : *link entfernt by Amidala*

text von Blumentopf.

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ich schreibe woran mich das alles errinert.

ich habe mich auch oft abgeschossen und mir die kante gegeben und habe illegale dinge getan die ich bereut habe obwohl es in schweren zeiten befreiung war doch leider habe ich genau so wie er viel verpasst und vermasselt ohne job keine kohle das wird einem erst klar wens eng wird.

tjo leider ist das was in dem text steht zu wahr. zu dem merckt man auch wie es manchmal in der wirklich keit ist vielen geht es in jungen jahren nur um sex eine nach der anderen ab zu schleppen wie mich das angeeckelt hat manche sagen das ist ganz normal ich habe es nie verstanden dafür hatte ich meine kunst :evil: .

irgendwie schreckt mich das ab eine familie zu gründen zu heiraten oder mich fest zu binden es macht mir ne menge angst und zeigt mir das oft alles gleich im leben läuft das abwechslung luxus ist und man nie das bekommt was man möchte und es erst garnicht immer alles so ist wie man es gerne hätte. träume sollte man früh leben den sonst ist es zu spät man schiebt zu oft dinge hinaus. man sagt sich jeden tag ach heute keine lust ich besuche ihn morgen und am nächsten tag schiebt man es wieder auf und am nächsten tag kommt der anruf es tut uns leid ihnen sagen zu müssen er ist tot. vieleicht hilft einem so ein text auch immer daran zu denken wie es sein könnte. ich für meinen teil will wen ich alt bin nicht alleine sein aber naja ich glaube es ist schwer umzu setzen.

ka vieleicht ein wenig krass naja ist schon spät und der tag war echt mies bissl frust ^^.

wünsche euch noch einen schönen abend mfg beilÖÖÖöööö

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