von traurigkeit und erlösung
1 Antworten479 AufrufeGestartet von knabenmann ·
knabenmannThemenstart
hallo zusammen. zum anfang: ich habe diese site erst seit neuem entdeckt. ich finde sie phänomenal ! eine gute sache. ausdruck dafür, dass das leben eben doch nicht so nutella-, pralinée- und ovomaltinewerbungmässig rund läuft.
voilà. zu mir.
ich bin schüler. mein normtag: 6.00 aufstehen, musik für ein hauch leben, pendelzug, schule, schule, schule..., pendelzug, büffeln bis 24.00, gelerntes im schlaf verarbeiten, und wenn noch etwas zeit übrig bleibt...träume ich von erlösung.
heute war's anders. es fing aber wie immer an: der arbeitsstress war da. lektion nach lektion wird abgeackert. ich bin nicht mehr ich. der termindruck zermürbt mich innerlich zu einem hohlen knochengerüst. gekünstelt lache ich über witze, die ich nicht mehr verstehe. ich bin am ende.
doch da ist noch diese frau : braune jacke, arrafatschal, braune, lange haare und grüne, unvergesslich schöne auge. ich bin kein poet, ich gebe sowas nicht gerne zu : aber ich könnte für alle ewigkeit in diese augen schauen. ich meine was ich sage. ihre hand zu halten wäre das schönste. ihr meine liebe zu offenbaren die erlösung.
Heute mittag: ich laufe den gang entlang. ich bin im stress. wie immer. et voilà. sie liest auf einer bank. sie schaut auf. ihr und mein blick treffen sich. mir kam dieser blick wie die unendlichkeit vor. vielleicht hat sie nicht per zufall den blick so lange gehalten -- ungewöhnlich lange. aber nein . . . nein ich hab sie nicht angesprochen. wir haben noch nie miteinander gesprochen. es ist absurd. nur ihren namen kennen ich. dieser augenblick geht mir nicht mehr aus dem kopf. ich kann nicht mehr. ich werde nervös. ich zittere. aber leute, das ist keine ausnahme. liebeskummer ist teil von mir. standard. vielleicht denkt ihr ich sei so ein mutloser streber. ein lebloser leistungsmensch ohne kontakte. nein. ich habe gute freunde. vraiement. und ich liebe frauen. und ich kann frauen für mich gewinnen. nur fehlt mir der mut, liebe zuzugeben. liebe zerreisst mich. ich kann auf der strasse eine interessante -- ich bin nicht oberflächlich -- frau entdecken und mich in sie verlieben. solche frauen können mich tagelang beschäftigen. ja...ich bin gestört. ein mensch unerfüllter sehnsucht. das leben ist für mich eine einzige tragik -- auch wenn ich ein sehr humorvoller mensch bin -- ich lache leidenschaftlich gerne -- ein melancholisches lebensgefühl hat mich voll im griff.
vielleicht mache ich den eindruck eines selbsmordgefährdeten. nein. musik, mein humor und freunde bleiben mir treu, geben mir kraft. die sehnsucht hält mich vor dem sturz.
vor ein paar tagen kam mir ein möglicher ausweg in den sinn: homosexualtät. ich mag schwule. wie sie sich bewegen. ihre art eben. faszinierend. und wenn ich diesen schritt in die gleichgeschlechtliche liebe wagen würde, wäre dies für mich die ultimative, lang ersehnte befreiung. eine Revolution und Auflehnung gegen die Norm und die Tragik des lebens.
unter schwulen -- so meine vorstellung -- ist man freimütiger, direkter. nicht zu vergleichen mit dem umgang mit frauen. Ende.
jajaja. zum schluss mein APPELL an alle leser: habt mut, vergleicht nicht mit dem glück anderer und erwartet nie zuviel vom leben.
voilà. zu mir.
ich bin schüler. mein normtag: 6.00 aufstehen, musik für ein hauch leben, pendelzug, schule, schule, schule..., pendelzug, büffeln bis 24.00, gelerntes im schlaf verarbeiten, und wenn noch etwas zeit übrig bleibt...träume ich von erlösung.
heute war's anders. es fing aber wie immer an: der arbeitsstress war da. lektion nach lektion wird abgeackert. ich bin nicht mehr ich. der termindruck zermürbt mich innerlich zu einem hohlen knochengerüst. gekünstelt lache ich über witze, die ich nicht mehr verstehe. ich bin am ende.
doch da ist noch diese frau : braune jacke, arrafatschal, braune, lange haare und grüne, unvergesslich schöne auge. ich bin kein poet, ich gebe sowas nicht gerne zu : aber ich könnte für alle ewigkeit in diese augen schauen. ich meine was ich sage. ihre hand zu halten wäre das schönste. ihr meine liebe zu offenbaren die erlösung.
Heute mittag: ich laufe den gang entlang. ich bin im stress. wie immer. et voilà. sie liest auf einer bank. sie schaut auf. ihr und mein blick treffen sich. mir kam dieser blick wie die unendlichkeit vor. vielleicht hat sie nicht per zufall den blick so lange gehalten -- ungewöhnlich lange. aber nein . . . nein ich hab sie nicht angesprochen. wir haben noch nie miteinander gesprochen. es ist absurd. nur ihren namen kennen ich. dieser augenblick geht mir nicht mehr aus dem kopf. ich kann nicht mehr. ich werde nervös. ich zittere. aber leute, das ist keine ausnahme. liebeskummer ist teil von mir. standard. vielleicht denkt ihr ich sei so ein mutloser streber. ein lebloser leistungsmensch ohne kontakte. nein. ich habe gute freunde. vraiement. und ich liebe frauen. und ich kann frauen für mich gewinnen. nur fehlt mir der mut, liebe zuzugeben. liebe zerreisst mich. ich kann auf der strasse eine interessante -- ich bin nicht oberflächlich -- frau entdecken und mich in sie verlieben. solche frauen können mich tagelang beschäftigen. ja...ich bin gestört. ein mensch unerfüllter sehnsucht. das leben ist für mich eine einzige tragik -- auch wenn ich ein sehr humorvoller mensch bin -- ich lache leidenschaftlich gerne -- ein melancholisches lebensgefühl hat mich voll im griff.
vielleicht mache ich den eindruck eines selbsmordgefährdeten. nein. musik, mein humor und freunde bleiben mir treu, geben mir kraft. die sehnsucht hält mich vor dem sturz.
vor ein paar tagen kam mir ein möglicher ausweg in den sinn: homosexualtät. ich mag schwule. wie sie sich bewegen. ihre art eben. faszinierend. und wenn ich diesen schritt in die gleichgeschlechtliche liebe wagen würde, wäre dies für mich die ultimative, lang ersehnte befreiung. eine Revolution und Auflehnung gegen die Norm und die Tragik des lebens.
unter schwulen -- so meine vorstellung -- ist man freimütiger, direkter. nicht zu vergleichen mit dem umgang mit frauen. Ende.
jajaja. zum schluss mein APPELL an alle leser: habt mut, vergleicht nicht mit dem glück anderer und erwartet nie zuviel vom leben.
Achtung, jetzt wird's schnörkellos:
Weil du zu viel Schiss hast, die Frauen anzusprechen, die dich interessieren, ziehst du es vor, ins Lager der Homosexuellen zu wechseln.
Abgesehen davon, dass das lächerlich ist, da man sich seine sexuelle Orientierung nicht aussuchen kann, hat die Sache noch einen anderen Haken: Wenn du einen Mann genauso begehren würdest wie jetzt das Mädchen mit der braunen Jacke, würden sich dieselben Hemmungen einstellen.
Du findest den Umgang mit Männern nur freimütigrer und direkter, weil du keinen davon beeindrucken oder für dich gewinnen willst.
Also vergiss es und fang lieber an, dich ins Leben zu wagen. Hör auf, die Frauen auf einen Sockel der Unerreichbarkeit zu stellen. Sorg SELBST für direkte und freimütige Kommunikation zwischen dir und der braunen Jacke.
Dann wird sich auch die Tragik aus deinem Leben verziehen.
Weil du zu viel Schiss hast, die Frauen anzusprechen, die dich interessieren, ziehst du es vor, ins Lager der Homosexuellen zu wechseln.
Abgesehen davon, dass das lächerlich ist, da man sich seine sexuelle Orientierung nicht aussuchen kann, hat die Sache noch einen anderen Haken: Wenn du einen Mann genauso begehren würdest wie jetzt das Mädchen mit der braunen Jacke, würden sich dieselben Hemmungen einstellen.
Du findest den Umgang mit Männern nur freimütigrer und direkter, weil du keinen davon beeindrucken oder für dich gewinnen willst.
Also vergiss es und fang lieber an, dich ins Leben zu wagen. Hör auf, die Frauen auf einen Sockel der Unerreichbarkeit zu stellen. Sorg SELBST für direkte und freimütige Kommunikation zwischen dir und der braunen Jacke.
Dann wird sich auch die Tragik aus deinem Leben verziehen.
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