Zum Inhalt springen

Warum bin ich unglücklich, obwohl alles super ist?

16 Antworten17'586 AufrufeGestartet von SchnickSchnack ·

SchnickSchnackThemenstart
#1
Hallo Leute!

Ich weiß nicht so ganz wo ich anfangen soll...

Eigentlich gehts mir gut. Besser gesagt ich hab keinen Grund mich zu beschweren.

Und im Grunde genommen läuft alles prima.

Ich hab eine neue Ausbildung begonnen, mir damit einen Herzenswunsch erfüllt, meine Beziehung ist wunderschön, im Sommer wollen wir uns veloben, ich hab liebe und gute Freunde um mich, finanziell ist es zwar nicht ganz so dicke, aber jeden Cent einzeln umdrehen muss ich nun auch nicht...

...und trotzdem bin ich furchtbar unglücklich.

Ich hab irgendwie das Gefühl was zu verpassen und ich weiß nicht was. Ich langweile mich bei allem was ich tue. Mir fällt es schwer mit Leuten über belangloses zu reden, mir fällt es zur Zeit generell schwer mit irgendwem zu reden. Ich hab nichts zu erzählen oder ich weiß auch nicht was ich erzählen soll.

Den ganzen Tag könnte ich nur jammern, meckern und heulen.

Es gibt so vieles was ich machen könnte, aber ich hab keine Lust dazu.

Und selbst wenn ich mich aufraffe irgendetwas zu unternehmen, macht es mir keine Freude. Oder ich mache es, weil es von mir erwartet wird. Oder ich zwinge mich dazu, weil ich denke es wird dann besser. Wird es aber leider nicht.

Am liebsten würd ich nur zu Hause bleiben, aber selbst da, langweile mich zu Tode.

Meine Launen schwanken innerhalb von Minuten. 5 Minuten ist alles schön und prima und fühl mich wohl und glücklich und dann plötzlich ist irgendwas ganz banales, vielleicht nur ein Gedanke oder ein dummer Satz und schon zieh ich wieder ein Gesicht wie 5Tage Regenwetter und mein Leben ist eine Katastrophe...

Und eine Stunde später hab ich mich wieder gefangen und das Spiel geht von vorne los.

Wirklich, so langsam empfinde ich mich als Zumutung für mein Umfeld...

Ich erkenne mich nicht mehr wieder. Und das macht mir Angst.

Normalerweise bin ich ein lebensfrohes, offenes, herzliches Plappermaul, aber zur Zeit bin ich einfach nur ein miesepetriger, verschwiegener Jammerlappen..

Ich weiß nicht woher das kommt und weiß nicht warum das so ist und ich weiß auch nicht was ich dagegen tun kann, ich weiß nur dass mich dieser Zustand fertig macht und ich es nicht mehr fühlen will...

Da ist so eine riesengroße Leere in mir.

Ich hab irgendwie kein Ziel.

Obwohl es ganz viele Ziele für mich gibt, kann ich diese nicht angehen.

Ich bin so kraftlos. So ganz ohne Lebensfreude.

Kennt jemand dieses Gefühl?

Geht das wieder weg?

Warum ist das so?

Es ist doch eigentlich alles in Ordnung...

Was kann ich tun, damit es besser wird?

Ich wünsche mir so sehr wieder so zu sein wie ich es einmal war.

Fröhlich, unbeschwert, optimistisch...

Liebste Grüße

SchnickSchnack

#2
Och des ist die Emo-pahse ^^

Die kriegt man immer i-wann.

Ich empfehle dir einfach mal abzuwarten, was mir bei sowas geholfen hat mich hinzulegen, musik zu hören und mal alles überdenken das positive aussortieren und mich nur noch da drauf konzentrieren, Spaß muss nicht gleich mit Freunden und Family verbunden sein.

Wenn ich sowas habe und mir selbst Musik und so nichts hilft dann gehe ich ins nächst beste Schwimmbad und tauche mal ins Wasser die Stille die im Wasser herrscht ist echt wohltuhend ^^

P.S: oder rede mit einem Menschen drüber.

LG Anna

#3
Hi Schnikschnak

Nur so eine dumme Frage weis dein Umfeld (deine Freundin) etwas von dem?

Für mich klingt das fast schon wie ein Burnout.... mein Vater hatte das gleiche nur mit dem Unterschied das seine Arbeit ihm keinen Spass mehr machte... die Arbeit auf seinem Schreibtisch häuften sich er sah keinen ausweg nur den Papierkram. Er arbeitete dann wirklich viel zuviel und seine Ziele hat er sich zu hoch angesetzt. War mit sich selbst nicht mehr zufrieden und das ging immer weiter so.....

Wichtig wär für dich wieder einmal entspannen.... geh weg vom alltag mach etwas was du schon lange einmal gerne getan hättest.

Lebe deine Träume und träume nicht dein Leben.

lg Finde

#4
Hallo ihr Lieben...

Das ist jetzt nicht nur seit zwei Tagen so, dass zieht sich schon seit über einem Monat hin...

Mein Freund (und einige Freunde) kennt mein Jammern in und auswendig und ich zieh ihn leider ganz schön mit runter.

Mittlerweile ist er mit seinem Latein zwar auch am Ende, hält aber die Fahnen hoch.

Oh Gott, manchmal überkommt mich noch die zusätzliche Angst ihn wegen meiner Traurigkeit und meinen derzeitigen Launen zu verlieren...

Deshalb versuche ich so oft es geht die fröhliche Freundin zu mimen, ist aber sehr schwer....

@Finde: Wie ist Dein Vater denn aus seinem BurnOut herausgekommen?

Liebste Grüße

#5
Hallo SchnickSchnack!

Ich will nicht dramatisieren, aber für mich klingt das ein bisschen nach Depression (ich kenne verschiedene Betroffene gut).

Meditation kann helfen. Suche dir Bücher von Jon Kabat Zinn. Und wenns nicht bessert, kann es sicher nicht schaden wenn du dich mal bei einer/einem PsychotherapeutIn meldest. Oft reicht da eine kurze Therapie und man ist wieder gestärkt. Hab ich auch schon mal gemacht und hat mir echt nachhaltig geholfen!

Alles Gute und Gruss!

Gelöscht
#6
hallo, ja ich kenne das sehr gut und es geht mir gerade ziemlich genauso. ich stecke zwar nicht in einer wirklich guten situation, aber ich weiß, dass andere es nicht so schlimm oder sogar gut finden könnten, wie mein leben so aussieht. ich eier irgendwie auch nur durch die gegend und habe nichtmal lust, nichts zu tun...fühle mich nicht wohl in mir und meinem leben, weiß mich aber auch nicht rauszuhebeln.

ich kenn das auch schon und fühl mich nicht zum ersten mal so, deswegen weiß ich, dass es auch irgendwann wieder weg geht, was die derzeitige lage trotzdem auch nicht besser macht.

das doofe ist, dass man nunmal deprimiert ist, und aus diesem zustand heraus nur mit allergrößter anstrengung, also meistens gar nicht, den hintern hochkriegt, eben weil man zu nichts lust hat.

trotzdem ist es das einzige, was hilft. theoretisch weiß man, was man zu tun hat und wie die dinge funktionieren, das in die praxis umzusetzen ist allerdings extrem schwer wenn man da grade drin ist.

darum kann ich grad auch nicht mehr sagen, als ich selbst versuche, nämlich 1. aufhören zu meckern, 2. einen plan machen mit dingen von denen man weiß, dass sie gut und wichtig sind und 3. den kopf ausschalten, die schlechten gefühle so gut wie möglich ignorieren und "einfach" MACHEN.

wenn man sich seiner depression hingibt, dann dreht man sich im kreis, ein mieser gedanke magnetisiert den nächsten...spirale nach unten. einem kann nur neues und gutes begegnen, das einem vielleicht wieder in einen anderen zustand bringt, wenn man sich bewegt.

die sache mit dem meditieren ist übrigens eine sehr gute idee. sich mit der ganzen dahinter stehenden thematik zu beschäftigen hat mir schon oft geholfen.

ich weiß zwar selber grad nicht, wie eine deprimierte einer deprimierten so richtig helfen soll, aber vielleicht ist es ja schonmal gut zu wissen, dass man nicht allein ist und ein paar vorschläge zu machen, von denen man immerhin schonmal überzeugt ist.

hoffen wir das beste....

#7
Hallo SchnickSchnack,

dein Beitrag hat mich doch etwas aufgewühlt, weil eine Freundin ziemlich das selbe Problem hat. Ich kann dir nicht konkret helfen, aber vielleicht kann ich durch dich es noch besser verstehen lernen. Diese Freundin hat auch ihr Leben geregelt (sofern man das mit 20 sagen kann), ist zu Hause ausgezogen weil die Probleme zu viel wurden, hat das Abitur abgebrochen weil es ihr nicht lag und eine Ausbildung in der Gastronomie angefangen. Alle fanden es super, sie freute sich mal aber wusste von Anfang an, das es nicht ihrs ist, aber sie musste etwas anderes machen als Schule. Wir lernten uns kennen weil sie mir auffiel, ich half ihr zu lernen mehr über sich mit anderen zu reden und sie vertraut mir nun so, das ich so ziemliche alle ihre Probleme kenne, doch ich kann sie nicht lösen, stehe bisweilen hilflos daneben und spende Trost und Mut und versuche etwas sie zu fordern ohne zu überfordern. :rolleyes:

Eigentlich will sie etwas mit Kindern machen, Ergo, aber die Schulen kann sie nicht bezahlen. Das ist ihr größtes Problem und macht sie totunglücklich, darüber verliert sie die Lebenslust. Die Arbeit ödet sie an wie dich, sie fällt wieder in dieses Loch, wo sie vor einem Jahr war, wo ich sie unter anderen mit rausgezogen habe. Ich würde es Depression nennen. Sie schwankt zwischen mir geht es super, alles ist schön und zu tode betrübt. Sie hat sich sogar eine Überweisung zum Psychologen geholt und sie muss dahin, aber sie traut sich nicht den nächsten Schritt zu gehen und ich kann sie schlecht hintragen.

Hast du dich ernsthaft mit dem Thema Psychotherapie schon mal beschäftigt? Ich kenne ihre Ängste dabei, doch ich Frage mich warum sie es nicht trotzdem einfach tut, obwohl sie sagt, sie will es so nicht nochmal, dieses Loch, wie schlecht soll es ihr noch gehen? Ich diskutiere mit ihr über Selbstmord, weil ich im Grunde weiß sie kann es nicht. Meiner Meinung nach gilt der Satz: "Wer Selbstmord diskutiert drückt sich vor Taten." Sie weiß was sie unglücklich macht, aber sie lotst nicht alle Möglichkeiten aus, daran etwas zu ändern. Sei es der Psychologe, sei es die Berufsberatung, sei es finanzielle Unterstützung einholen damit ihr Leben wieder leichter wird. Sie drückt sich davor ihr Leben als glücklich anzusehen (Teile davon) wie du oder es dazu zu machen. Ich weiß das du darauf auch eine Antwort weißt, aber es passt thematisch so gut hier her.

Vielleicht hat ja jemand Ideen was man da tun kann. Wie kann man helfen, nicht nur zu wissen was richtig ist, sondern es auch zu tun? Es war schon so schwer an sie heranzukommen aber wenn sie in diesen Phasen ist sucht sie die Diskussion mit mir meist schriftlich per Netz (da wir weit auseinader wohnen) und geht dann aber teilweise auch nicht ans Telefon, dabei würde ich sie in den Momenten gerne einfach persönlich vor mir haben und aufmuntern. Zeitweise geht mir das Ganze an die Nieren, wie vermutlich deinem Freund, obwohl ich von solchen Gefühlen aus Rücksicht und Ungewissheit schon abstand genommen habe (Näheproblem ihrerseits...).

#8
Hi SchnickSchnack,

ich rätsel gerade ob du eine depression durch machst. Klingt jedenfalls nach etwas mehr als einer einfachen down-phase. Du sagst dass du das gefühl hast etwas zu verpassen, wahrscheinlich gibt es genug dinge die du noch vor hast oder noch tun wolltest. Vielleicht ist jetzt die zeit gekommen sich für solche dinge zeit zunehmen oder einfach mal die sau rauszulassen. Ich weiß, mit schlechte stimmung ist das etwas schhwer. Hast du irgendwelche Hobbies die dich entspannen? Ich persönlich bin ja nicht so der sportliche typ aber angeblich hilft das, gibt ja auch noch genug andere sachen.. Habe das gefühl dir fehlt es an etwas, außer dem gewohnten, auf dass du dich freuen kannst.

#9
... vielleicht realisierst Du, dass Du einen Weg eingeschlagen hast, den Du eigentlich gar nie so richtig wolltest - wie dieser im Moment auch immer aussehen möge. Man ist nicht immer Herr der Dinge, des eigenen Schicksals. Partner, Familie, Freunde, Arbeit lenken einem manchmal in eine Richtung, ohne dass man es gross gemerkt hat und irgendwas hat Dich nun "aufgeweckt" und gezeigt, dass Du so irgendwie nicht happy bist / wirst. Depression - kann sein ! Negativnachrichten rundum gibt's derzeit genügend, seit November praktisch durchgehend Minusgrade, das drückt schon dann und wann mal aufs Gemüt. Langweiliger Alltag, keine wirkliche Perspektive oder Ziele wohin Du möchtest ... Du könntest meine Ex sein .... Ich würde Dir dringend raten, Deine Gesamtsituation mal zu durchleuchten. Richtungsänderungen müssen nicht zwingend im Alleingang erfolgen, dies sollte auch mit Partner möglich sein. Anstehen lassen würde ich die Situation aber nicht - aus Erfahrung kann ich sagen, dass es irgendwann mal - auch nach einer Beruhigungsphase - dann doch mal knallt (gesprengte Ketten) und dann kann viel mehr kaputtgehen, auch eine Partnerschaft, egal wie gut sie vorher war ....

#10
Liebe Schnickschnack!

Habe gerade deinen Thread gelesen, weil du dich bei emmAemmA zu Wort gemeldet hast. Nein, ich glaube nicht, dass du Burnout oder Depressionen hast. Noch nicht!!! Ich glaube, dass ist so eine Phase mit Ende 20. Das hatte ich auch. Und hab mich aber wieder selber gefunden und mir ein wunderschönes Leben aufgebaut, mit dem ich jetzt sehr zufrieden und glücklich bin. Ehe du nach großen Zielen schaust, achte erst einmal auf die kleinen Dinge im Alltag und im Leben. Ich habe manchmal das Gefühl, dass, wenn ich eben auf diese Dinge achte, mich das Leben alleine weiterlenkt und mir aufzeigt, was ich tun muss. Klingt ein bissel komisch, ist aber vom Empfinden her so. Du schaffst das schon…

#11
Hey Tylli... Hast ne PN :-)

Ich kann Tylli nur zustimmen und mittlerweile gehts auch wieder mit meinen Depri-Anfällen.

Wie ich nach einem langen Gespräch mit einer Bekannten herausgefunden hab, ist es wirklich so was wie ein MidlifeCrises.

Bin halt in dieser Phase "wo steh ich, wohin will ich, ist das alles richtig so und wie sieht meine Zukunft aus".

Alles um mich herum wird langsam häuslich, heiratet und plant Kinder und ich starte nochmal mit einer neuen Ausbildung (wenn auch Wunschausbildung) und fange praktisch wieder bei null an. Schon komisch das Gefühl.

Da liegt mein Casus Knacktus...

Und so fragt man sich ob das denn wirklich richtig ist was man tut und grübelt und grübelt und fängt an zu zweifeln und zu zweifeln und dann beginnt eine Spirale nach unten..

Hab ich mittlerwile erkannt und finde meinen Weg für mich richtig.

Und wie Tylli so schön sagt, es sind eher die kleine Dinge die einen lenken und bestätigen, dass man in die richtige Richtung geht, als die Großen.

Liebste Grüße

SchnickSchnack

#12
Danke, liebe Schnickschnack.

Meine Antwort => siehe PN.

Aber deine Bekannte hat dir schon die richtige Antwort gegeben. Es muss so ne Art Midlife Crises sein. Ich denke aber, dass du trotz allem deinen Weg finden wirst. Schreib doch einfach mal deine vielen Ziele auf. Vielleicht schwirrt dir auch einfach zu viel im Kopf rum und du findest dich deswegen nicht mehr zurecht. Du kannst es einfach nicht sortieren. Papier ist geduldig und du hast es schwarz auf weiß. Und dann kannst du immer noch Prioritäten setzen, was du noch erreichen willst und was unwichtig ist. Damit kriegst du auch ne klare Linie rein und weiß, in welche Richtung du gehen willst.

#13
Hi!

Also ich meine das jetzt nicht böse aber besuch mal bitte einen Psychologen und besprech es mal mit ihm in aller Ruhe! Er kann dir bestimmt helfen, denn es hört sich nicht an, als hättest du nur mal nen pubertären Schub von Depression, sondern als würdest du dich einigeln und mit dir selbst unzufrieden sein. Wenn man das früh genug erkennt kann man da noch gut helfen! Viel Kraft wünsche ich dir dabei!

#14
Ganz laut schrei!!! 8o 8o Warum werden alle Leute immer gleich zum Psycho-Doc geschickt??? 8o 8o

Der macht im übrigen auch nichts anderes als das, was wir hier machen. Nur bekommt sie bei uns ganz viel Lebenserfahrung aus vielen verschiedenen Richtungen verabreicht. Das hilft m.M. nach wesentlich besser als 10 Sitzungen auf der roten Couch. Und so ein Loch, in dem sie drin ist, hat jeder mal. Ich auch, deswegen bin ich trotzdem mit meinem Leben sehr zufrieden.

#15
@ tylli: aber jeder hat doch hier seine individuellen Anregungen. wie du schreibst "lebenserfahrung aus vielen bereichen" und keiner kann hier eine ferndiagnose erzielen..weder Du noch ich noch die anderen.Vielleicht ist es eine derzeitige midlifecrisis, aber vielleicht ist es der anfang einer chronsichen, immer wiederkehrenden leichten depression.auch so was gibt es.

Also ich denke, schnickschnack, wird aus allen ratschlägen sich schon den rausziehen, den sie für sich am geeignetesten hält.

#16
Ja, anschule, da geb ich dir völlig recht. Aber das Wort "Depression" wird auch ganz schnell mal benutzt, weil es zurzeit ein Modewort zu sein scheint. Und ich kenn so eine Situation, in der sie steckt. Mit viel eigenem Willen und ein bissel Phantasie schafft man es auch alleine. ein Psycho-Doc gibt auch bloß Anregungen. Der nimmt einen nicht ans Händchen und führt einen in ein neues Leben.

Aber vielleicht gehe ich da auch zu viel von mir aus. Ich weiß, wie man versicherungstechnisch abgewertet wird, wenn man mal irgendwas mit einer "Psycho-..."-Krankheit hatte. Deswegen würde ich auch erst einmal alles dran setzen und mir selber helfen.

#17
Ich hatte neulich auch wochenlang so ne phase, bin auch ende 20, wo ich mich fragte "wo gehör ich hin, was erwarte ich von meinem leben, was will ich tun"...und ich war auch total unzufrieden und unglücklich mit mir selber, obwohl sonst eiegntl. vieles recht gut lief. ich denke, es ist auch normal solche phasen zu haben, entweder sie lösen sich von alleine auf oder man ist doch "gezwungen" paar kniffe in seinem leben zu ändern, damit es wieder rund läuft.

das ist deke ich, wie tylli sagt, nicht mit einer depression gleichzusetzen, allenfalls mit eienr kurzzeitigen depressiven stimmung und wahrscheinl. nicht mal das.

Ich habe vor jahren eine richtige Depression gehabt und die hat sich sehr unterscheiden von den "unglücklichen Phasen" in meinem leben in letzter zeit. Depression heisst teilweise nämlich garnichts mehr fühlen.

Aber da ich kann fachmann bin, halt ich mich da jetzt lieber zurück.

schnickschnack. ich denke, du wirst aus den meinungen hier aus dem, was du fühlst wohl dann am besten erkennen was richtig für dich ist, und vielelicht hilft dir das alles schon weiter und selbst wenn du Dir wirklich einegstehen musst, dass du aus dieser stimmung nciht mehr herauskommst, dann ist ein gang zum doc sicher nicht evrkehrt.

soweit meine meinung aufgebaut auf meienr erfahrung :-)

dir alles liebe

Seite 1 von 1 · 17 Beiträge in diesem Thema