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Was ist dieses sogenannte ominöse "Ego"?

11 Antworten1'735 AufrufeGestartet von Ironia ·

IroniaThemenstart
#1
Dieser Thread richtet sich an diejenigen unter euch, die sich gedanklich eingehender mit dem Phänomen des "Ego" auseinandergesetzt haben.

Ich würde gerne eure Gedanken hören, was ihr unter "Ego" versteht und wie ihr es "in den Griff" bekommt.

Einerseits ist es sehr negativ behaftet, andererseits ist es etwas "natürliches".

Mir scheint momentan, dass das Ego - für wieviel eigenes Leid es auch verantwortlich gemacht werden kann - andererseits eine enorme Antriebskraft bietet, "creative pain" sind passende Worte in dem Kontext.

Wie kann man das Ego für sich nutzen ohne übermäßig zu leiden? Durch Versuch der Kontrolle oder zumindest Lenkung dieser Kräfte?

Durch Anwendung in bestimmten Kontexten außerhalb vertrauensvoller Bindungen?

Andererseits tritt selbst in den vertrauensvollsten Bindungen das Ego, in Form vonStatusspielen, o.ä. zum Vorschein.

Ein Leben ohne Ego - gibt es das überhaupt? Bedeutet das "pure Kontrolle"?





Und wenn ja, warum ist ein solches Leben erstrebenswert?


Ich würde mich über ernste Gedankenanstösse freuen.

#2
andererseits ist es etwas "natürliches".
Das sehe ich nicht so, das Ego ist ein Phantasiekonstrukt was ein fehlendes Selbst ersetzen soll. Hat man ein Selbst gefunden genügt das automatisch und man benötigt kein Ego mehr.

Mir scheint momentan, dass das Ego - für wieviel eigenes Leid es auch verantwortlich gemacht werden kann - andererseits eine enorme Antriebskraft bietet, "creative pain" sind passende Worte in dem Kontext.
Auch das seh ich anders, ich kann die "positive" Seite des Egos nicht erkennen. Das Ego kann nur destruktiv handeln da es immer auf den vergleich und die Bewertung angewiesen ist. Dadurch braucht es immer Gegner.

Wie kann man das Ego für sich nutzen ohne übermäßig zu leiden?
Gar nicht, denn das Ego lässt sich nicht kontrollieren. Der Versuch das Ego zu kontrollieren, setzt schon wieder das Ego voraus.

Andererseits tritt selbst in den vertrauensvollsten Bindungen das Ego, in Form vonStatusspielen, o.ä. zum Vorschein.
Nur solange man glaubt ein Ego zu brauchen.

Ein Leben ohne Ego - gibt es das überhaupt?
Ja.

Bedeutet das "pure Kontrolle"?
Nein, genau das Gegenteil. Nur das Ego will kontrollieren. Ohne das Ego ist das nicht mehr nötig und man kann sich einlassen. Egal auf was.

Und wenn ja, warum ist ein solches Leben erstrebenswert?
Weil man erst dann lebt. Bis dahin ist es überleben.

Was ist dieses sogenannte ominöse "Ego"?
Nur eine Erfindung. Irgend etwas und alles was man angeblich braucht um sein zu können. Hauptsächlich wurde dieser Blödsinn mal erfunden weil in der westlichen Denkweise alles definiert werden muss, und was nicht definiert werden kann, seiner Existenzberechtigung beraubt wird. Leider klammern sich viele Menschen an eben solche Gedankenkonstrukte und erwecken die dadurch zum Leben. Während es dem tatsächlichen Selbst völlig wurscht ist, das existiert auch wenn man das Ego hinter sich gelassen hat weil man gemerkt hat, daß es unnötiger Schwachsinn ist.

#3
Ich habe mir schon gedacht, Charlies Bertha, dass du als erstes antworten wirst. Immerhin scheinst du viel Zeit zu haben, so oft und intensiv wie du hier im Forum unterwegs bist und Ratschläge verteilst.

#4
Und da fühlt sich jetzt Dein Ego bedroht oder was willst Du damit ausdrücken?

B52
#5
Ich habe mir schon gedacht, Charlies Bertha, dass du als erstes antworten wirst.
Ja und? Was sagst du zu der antwort?

B.

#6
Die Probe war es wert, Charlies Bertha. Nichts für ungut.

Ich denke, dass ein gemeinsamer Nenner wichtig ist = etwas definieren, um sich über etwas klar austauschen zu können.

Natürlich kann man es offen lassen, das ist zugegeben interessant, im Endeffekt aber oftmals noch mühseliger und wenig aussagekräftig. Ich denke, dass östliches oder westliches Denken da keinen Unterschied machen.

Was ist also - dein Ego?

Fängt es nicht schon damit an, wenn wir auf etwas mit innerem Widerstand/negativem Gefühl/Ärger reagieren? Kann man sich davon komplett frei machen? Diese Gefühle schützen uns doch auch vor zu viel äußerem Einfluss auf einmal.

Ich kann mir gut vorstellen - wenn man die eigenen Grenzen überschritten hat und eigene Komfortzonen ausgeweitet hat - dass man immer weniger "etwas beweisen" muss.

Ich denke jedoch nicht, dass man das Ego komplett hinter sich lassen kann.

Gibt es hier unterschiedliche Arten von Ego?

Es ist die eine Sache jemandem anderen etwas beweisen zu müssen, um ihn von sich zu überzeugen.

Aber wie sieht es damit aus, wenn man den Fokus auf sich selbst legt und einfach vorankommen möchte ? Ist das weniger Ego?

Bedeutet Abwesenheit von Ego nicht Abwesenheit von Entwicklung?

Wenn ich etwas tue, NUR um anderen etwas zu beweisen, würde ich schlicht und einfach den Fokus als falsch bezeichnen.

Aber als gegebenen Begleitumstand nimmt man Dinge/Reaktionen/Gefühle doch gerne hin.

Sich prinzipiell als unantastbar zu geben ist keine Form von Ego? ;)

Wo fängt das Ego also an?

Danke für deinen Post, ich werde mir deine Antwort durch den Kopf gehen lassen.

B 52,

dein Beitrag ist nicht weiterbringend.

bearbeitet #7
Ich denke, dass ein gemeinsamer Nenner wichtig ist = etwas definieren, um sich über etwas klar austauschen zu können.
Umreissen vielleicht, definieren aber führt dazu, daß man die Definition nicht verlassen kann. Es kommt eben immer darauf an, was man letzten Endes draus macht. Austausch sind nur Worte, mehr nicht. Fängt man aber an sich selbst mit Worten und Begriffen zu definieren und zu erklären, sind es genau diese Worte die letzten Endes ein Ego schaffen. Denn das Ego ist nichts weiter als eine Identifikation. Mit einem beliebigen Etwas oder Gedankenkonstrukt oder was auch immer. Wenn ich mich selbst aber mit irgend etwas identifiziere, egal ob mit einem Gedankenmodell, einer Sache oder einem Ding im Aussen, kann ich allein dadurch nicht mehr einfach nur sein. Die Identifikation schafft das Ego und sorgt gleichwohl dazu es nicht hinter sich lassen zu können. Aber es ist nur eine Krücke und eine Gehhilfe der es überhaupt nicht bedarf.

Ich denke, dass östliches oder westliches Denken da keinen Unterschied machen.
Oh doch, ganz enorm. Zwar ist Identifikationsdenken in allen Kulturen verbreitet, nimmt aber nicht überall einen solchen Stellenraum ein wie in der abendländischen Kultur. Seit den alten Griechen gilt in der abendländischen Kultur das Kausalitätsprinzip, was aber eben das Sein als solches weder zu erklären vermag noch einen Leitfaden dafür geben kann. Also werden über die Jahrhunderte immer komplexere Denkmodelle entworfen, die letzten Endes immer weniger erklären können und in denen man sich immer mehr verliert und klammert. Dem Sein an sich ist das derweil herzlich wurscht und es ist auch ohne Erklärung und Definition ziemlich munter.

Was ist also - dein Ego?
Ein leider angelerntes und mich immer wieder einholendes Denkmodell. Zum Glück aber nicht mehr bestimmend. Ich finds vor allem witzig.

Fängt es nicht schon damit an, wenn wir auf etwas mit innerem Widerstand/negativem Gefühl/Ärger reagieren? Kann man sich davon komplett frei machen? Diese Gefühle schützen uns doch auch vor zu viel äußerem Einfluss auf einmal.
Wer sagt denn, daß man sich von seinen Gefühlen frei machen soll? Auch das wäre der völlig falsche Weg, zuerst mal gilt es das was ist vollumfänglich zu akzeptieren, dazu gehören auch die eigenen Gefühle.

Ich denke jedoch nicht, dass man das Ego komplett hinter sich lassen kann.
Doch, das geht, wenn man erstmal verstanden hat wie, das muss man für sich selbst heraus finden. Jede Form von Erklärung verhindert das schon wieder. Hat man's aber einmal begriffen, merkt man auch, daß man das immer weiter fortsetzen kann. Wohlgemerkt kann, alte Gewohnheiten kommen gerne mal unmerklich zurück.

Gibt es hier unterschiedliche Arten von Ego?
Meiner Meinung nach nicht. Ich sehe das Ego immer nur als die Identifikation mit "etwas" - was immer das auch ist. Darin liegt auch die Crux, denn dadurch wird man das nicht los. Solange man glaubt etwas zu brauchen, auch das Ego, ist klar, daß man es nicht los wird.

Aber wie sieht es damit aus, wenn man den Fokus auf sich selbst legt und einfach vorankommen möchte ? Ist das weniger Ego?
Absolut nicht. Auch "vorankommen" ist durch das Ego getrieben. Denn für das vorankommen braucht es erstmal die Definition was das eigentlich sein soll. Und den Vergleich mit Anderen ob man schneller, besser, größer ist. Alles nur Ego.

Bedeutet Abwesenheit von Ego nicht Abwesenheit von Entwicklung?
Nein. Im Gegenteil. Sieht man allerdings Entwicklung als das streben nach mehr, schneller, höher, besser, weiter - dann ja.

Sich prinzipiell als unantastbar zu geben ist keine Form von Ego?
Sich irgendwie geben ist immer Ego.

Wo fängt das Ego also an?
Bei dem Wort.

P.S.

Die Probe war es wert, Charlies Bertha. Nichts für ungut.
Mal neugierdehalber, welche Probe? Was hast Du versuchen wollen? Mir auf die Füsse zu treten?

#8
Nabend, hm..Ego bedeutet doch einfach nur ICH..mein ich sozusagen und wenn mein ich mich z.b. schützt ist es für mich nicht schlecht..es kommt sicherlich darauf an wie selbst-bewusst ich bin und sozusagen mein "Ego" einsetze. Ich denke wenn man/frau es nur schneller ,höher weiter einsetzt geht das auf Dauer nicht gut .Das nennt man dann Egozentrik soweit ich weiss. Macht über Jahre gelebt krank.

Die Psyche des Menschen besteht glaube ich aus dem Ich dem Über-ich und dem Gewissen(es) oder so(angelesenes Halbwissen,ist schon Jahre her^^).

Soweit ich mich erinnere gehört das Ich-Ego zum gesunden Menschen, weil es auch "schützende" Funktionen hat. Die Psyche des Menschen greift in allem ineinander über Gefühle, denken, handeln.....man /frau kann also nach meinem denken das EGo nicht ausschliessen,wenn man es abtrennen würde wär der Mensch wahrscheinlich ver-rückt oder so...

puh ,keine Ahnung ob das jtzt einer versteht aber mein EGO wollt auch was dazu sagen:D

Gruss Granny

bearbeitet #9
Das Wort „Ego“ wird auch umgangssprachlich verwendet, um einen Menschen von großer Selbstgewissheit zu kennzeichnen: „Er hat ein ausgeprägtes Ego“. Das bedeutet, dass ein Mensch sich seiner selbst, seines Wertes und eventuell seiner Bedeutung sehr bewusst ist, kann aber negativ auch bedeuten, dass er sich einen zu hohen Wert zumisst und eine zu starre Selbstdefinition hat.
Danke Wikipedia, besser hätte ich es nicht ausdrücken können.

Wie kann man das Ego für sich nutzen ohne übermäßig zu leiden?
Man nutzt es Tag für Tag.

Dein Ego entscheidet bspw. ob du eine Chance nutzt oder sie vertreichen lässt.

Oder ob du dich etwas zutraust oder nicht.

Durch Versuch der Kontrolle oder zumindest Lenkung dieser Kräfte?
Man kann sein Ego "trainieren" und das machen wir ebenfalls Tag für Tag, indem wir positive und negative Dinge wahrnehmen.

Darum kommt es darauf an, wie wir Dinge wahrnehmen.

Meistens ist es so, dass wir negative Erfahrungen intensiver wahrnehmen, als positive Erfahrungen.

Deswegen sollte man sich angewöhnen immer etwas positives zu sehen, auch wenn es auf den ersten Blick negativ ist.

z.B. bei einer Diät nicht darüber nachdenken, wieviel noch vor einen liegt, sondern wieviel man bereits abgenommen hat.

Ein Leben ohne Ego - gibt es das überhaupt? Bedeutet das "pure Kontrolle"?
Nein, das gibt es nicht.

Man wäre dann ja frei von eigenen Werten und Idealen.

bearbeitet #10
Ich würde gerne eure Gedanken hören, was ihr unter "Ego" versteht und wie ihr es "in den Griff" bekommt
Das Ego ist der Versuch, etwas in den Griff zu bekommen. Auch, wenn dieser Satz selbst wieder nur ein Versuch ist, etwas in den Griff zu bekommen - undzwar zu sagen, was das Ego ist - kann man einen Versuch etwas in den Griff zu bekommen, in den Griff bekommen? :-) Die andere Sache ist, das Ego ist da. Selbst, wenn es ne Erfindung ist. Und vielleicht ist es nur für die Dauer da, wie es wahrgenommen wird. Aber solange wir so wahrnehmen, wie wir das tun, und Unsere Wahrnehmungen sind so gesehen auch bloss Illusionen aus verschiedenen Blickwinkeln, ist das Ego da und es hat seine Daseinsberechtigung.

Ein Leben ohne Ego - gibt es das überhaupt? Bedeutet das "pure Kontrolle"?



Und wenn ja, warum ist ein solches Leben erstrebenswert?
Wie gesagt, solange wir ein Ego wahrnehmen, gibt's das auch. - Dein Differenzierungsversuch ist Kontrolle. Genau das ist Ego. Eigentlich ist jedes Wort das man schreibt um etwas über das Ego zu differenzieren Ego. Trotzdem noch der Gedanke: Ego ist auch alles das, was trennt. Es lässt nichts so, wie es ist, es nimmt nicht an, es trennt und differenziert, und klassifiziert usw. Selbst, wenn du versuchen wölltest, das alles nicht zu tun - woran machst du fest, ob du etwas "nicht" tust? ;) Das ist lustig oder? --- Ich mag solche Threads :D

Danke Wikipedia, besser hätte ich es nicht ausdrücken können.
Wikipedia ist auch lustig! :D

Das Wort „Ego“ wird auch umgangssprachlich verwendet, um einen Menschen von großer Selbstgewissheit zu kennzeichnen: „Er hat ein ausgeprägtes Ego“. Das bedeutet, dass ein Mensch sich seiner selbst, seines Wertes und eventuell seiner Bedeutung sehr bewusst ist, kann aber negativ auch bedeuten, dass er sich einen zu hohen Wert zumisst und eine zu starre Selbstdefinition hat.
Also ein Mensch der sich seiner selbst bewusst ist hat sicher nicht zwangsläufig ein ausgeprägtes Ego. Wie hier schon von CB erwähnt existiert das Selbst auch ohne das Ego. Und "Selbstdefinition" ist nur aus der Sicht des Ego möglich, weils ne Illusion ist. Man muss nicht alles glauben, was in den Nachrichten oder auf "schlauen Seiten" gesagt wird -aber man kann ;-)

#11
Ups, da habe ich wohl den Fortgang meines eigenen Thread verpasst... :D

Vielen Dank euch Lieben erst einmal für das interessante Feedback!

Ich bin über die letzten Tage zum eigenen Schluss gekommen, dass man erstmal ein Ego haben muss, um es dann (um es mit CBs Worten auszudrücken) hinter sich lassen zu können und einfach zu sein.

Das einfache "Sein" kenne ich durchaus - vieles läuft bei mir selbst im Leben noch nicht so, wie ich es gerne zum Laufen bringen würde, aber ich bleibe jetzt dran.

Der Punkt ist jedoch, dass das einfache Sein mir wenig Entwicklungspotenzial und wenig Chancen bietet, wie ich es wahrnehme.

Ich glaube mittlerweile, erst wenn der Mensch in der Lage ist, aus sich ein Ego zu formen - durch Austesten seiner Umwelt, seiner Selbst in der Umwelt, durch Austesten seiner Wirkung auf die Umwelt und Beobachtung der Reaktionen dieser - hat er einen Bewusstsseinsgrad erlangt, den er dann ja auch wieder loslassen kann (wenn er möchte + imstande ist, sich selbst zu beobachten).

Da ich mich (leider) noch voll in der Entwicklungsphase befinde und nicht behaupten würde, das Ego, das mir ein Kennenlernen all der verschiedenen Seiten dieser Umwelt ermöglicht, schon erreicht zu haben - finde ich es okay.

Es ist interessant und spannend, sich auf diese Art zu erleben und Neues auszuprobieren. Man lernt dabei sehr aktiv, denn man IST aktiv. IM LEBEN.

Falsch fände ich es, sich zu versteifen auf Definitonen, wie es hier angedeutet wurde - aber vielleicht ist gerade das das Spiel des Lebens.

Denn im "Loslassen" muss man sich ja doch immer und immer wieder üben - tagtäglich aufs Neue. Andererseits würde ohne das Definieren als Anhaltspunkt kein Lernprozess stattfinden. Man hätte keinen Anfangspunkt, von dem aus die Lernreise losgehen könnte. Duch das Definieren lerne ich Menschen kennen - das Definieren über Gemeinsamkeiten oder gemeinsames Schaffen von Pseudo-Definitionen.

Solange man diesen Rahmen wieder verlassen kann, sehe ich kein Problem. Ich merke aber, dass man beim Verlassen immer wieder anfängt, mit den Armen zu rudern - Unsicherheiten, die einen dann im Tief versinken lassen (der Kopf schaltet irgendwie aus und läuft auf Automodus - kennt das hier jemand? Und wenn ja, wie zieht ihr euch heraus?)

Ich find mich interessant - ich glaube, ich lerne das Leben irgendwie rückwärts kennen und leben.

Definiert habe ich mich nie - und dafür nie wirklich gelebt...

Ego gleich gesunder Egoismus in meinen Augen.

Ich würde mich über weitere Anregungen freuen, ihr seid , nein WIR sind spitze!!! :D

#12
Ich find mich interessant - ich glaube, ich lerne das Leben irgendwie rückwärts kennen und leben.
Da möchte ich mal Søren Kierkegaard zitieren: „Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“





Sonst wurde hier eigentlich schon mehrfach alles gesagt. Definitionen sind aus meiner Sicht notwending und sinnvoll, aber zu enge Definitionen haben eben auch Nachteile und der Zwang alles irgendwie einzusortieren führt zu Schubladen-Denken.

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