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Weihnachtsdrama, Klappe die zweite.

10 Antworten1'541 AufrufeGestartet von Fibi ·

FibiThemenstart
#1
Hallo Leute.

Wie der Titel schon sagt, hab ich wie letztes Jahr ein etwas blödes Weihnachtsdilema.

Kurz zu letztes Jahr:

wie immer hatte ich Streit mit meiner Mutter. Nur war es besonders schlimm und so entschied ich mich, Weihnachten nicht mir ihr, und ihrem Teil der Familie zufeiern. zur info: meine Eltern sind getrennt sei ich 9 bin, jetzt bin ich 19. also seit 10 Jahren. Leider verhalten sie (besonders meine Mutter)sich wie kleine Kinder und machen es mir sehr schwer mit der Situation klar zu kommen.

Also weiter. Weihnachten bei der Familie meiner Mutter war für mich nie ein Spass. Meine Mutter hatte es sich zur Aufgabe, mich entweder zu Ignorieren oder mich blos zu stellen, was meine entscheidung nur verstärkte, Weihnachten bei meinem Freund zu verbringen. Ausser Weihnachten bei meinem Vater und seine Familie und seiner neuen Frau feier ich gerne. Sehr gerne.

nun ja. das verhätnis zu meiner Mutter ist heute "etwas" besser. Trotzdem taucht die Frage früher oder später auf, ob ich dieses Jahr zu Weihnachten da sein werde. Ich weiss nicht was ich tun soll. Mein Freund rät mir, ganz fern zu bleiben. ich hatte mir überlegt zu gehen, und mich zu verpiisen wenn es mir zu bunt wird. was aber auch nicht gut ankommen wird. letztes jahr waren meine Mutter und meine Oma ca 3 Monate beleidigt.

meine Entscheidung steht eig fast fest. Dann hat aber mein Vater angerufen und gesagt das Weihnachten bei ihm und seinen Eltern ausfällt. (Mein Opa hatte vor 2 Monaten einen Herzinfarkt und meine Oma möchte den Trubel an Weihnachten nicht organisieren, weil es ihr langsam zu viel wird, mit dem kranken Opa, Bei meinem Vater können wir auch nicht feiern weil er in den Weihnachtstagen umzieht)

Mir ist das gerade alles etwas zu viel. Zuallem habe ich noch stress mit meinem Ausbildner und in der Schule läufts auch nicht.

Mir kommts vor als wäre das alles ziemlich banal. besser gesagt es ist banal.

Trotzdem war Weihnachten bei meinem Vater immer eine Rückzugsmöglichkeit und nahm mir immer meine Lasten ab. wenigstens für ein paar Stunden.

achja, meine Mutter redet widereinmal nicht mit mir, weil ich nächsten Monat ein paar Wochen bei meinem Vater sein werde. (mach eine Ausbildung zur Hochbauzeichnerin, teil der Ausbildung ist ein Baustellenpraktikum.Ich gehe zu meinem Vater, da er im nachbardorf der Baustelle, auf der ich arbeiten wede, wohnt)

Sogar nach 10 Jahren Trennung ist sie noch immer eifersüchtig wenn ich zu meinem Vater gehe!!! wobei SIE die war, die fremd ging und ihn rausgeschmissen hat.

naja ich sollte jetzt aufören, sonst steigere ich mich nur noch mehr rein. bin mit allem gerade echt überfordert.

ich hoffe ihr könnt mir tipps geben, wie ich mit all dem klar kommen soll...

#2
Das klingt ziemlich konfus Fibi, weshalb machst du dir so einen Stress?

Bei deiner Mutter und Oma gefällts dir nicht, also würde ich dort nicht hingehen.

Bei deinem Vater klappte es nicht, also wirds wohl nichts.

Wie wärs wenn du mit deinem Freund zu zweit den Abend verbringst?

Ihr könntet euch gemütlich was kochen, evtl. die Kirche besuchen oder was euch beliebt und nachts noch durch den Schnee spazieren, was hindert dich daran?

Mara

#3
Liebe Mara

ich habe nicht das Problem, was ich den nun an Weihnachten tun soll. Sondern wie ich mit den Reaktionen der Familienmitglieder umgegehn soll. Es geht mir auch um das gante Drama das meine Mutter abzieht. Ich versuche seit Jahren damit klar zu kommen aber es wird mir einfach langsam zu viel. Zusätzlich zu allem kommt nun auch noch mein Freund und sagt mir, er fühle sich bei mir zu Hause nicht wohl und kommt nur sehr ungern zu mir (er hat es nicht ganz so nett gesagt wie ich jetzt). Es ist das ganze Gefühlschaos um mich herum, mit dem ich langsam nicht mehr klar komme.

#4
Dich versuchen abzugrenzen und so zu handeln, dass du es mit deinem Gewissen vereinbaren kannst. Einfach aufrichtig und fair bleiben.

Ich würde zur Mutter sagen:

Danke für die Einladung, jedoch fühle ich mich nicht wohl, wenn du mich bloß stellst bzw. ignorierst, da ziehe ich es lieber vor, Weihnachten alleine mit meinem Freund zu feiern.

Wenn du dich das nicht traust, sag ihr, dass du dieses Jahr bei bzw. mit deinem Freund verbringen magst.

Die Konsequenz wirst du in jedem Fall tragen müssen,

versuche es nicht persönlich zu nehmen - es ist nämlich einzig und alleine das Problem deiner Mutter, wenn sie sich so kindisch verhält und versucht dich zu manipulieren und eins auf beleidigt macht. Sei einfach höflich und direkt zu ihr Fibi, dann brauchst du dir nichts vorzuwerfen.

Deinen Freund kann ich verstehen, er hat nur die Wahrheit gesagt und das ist sein gutes Recht finde ich.

Er will halt Weihnachten in Ruhe und in Frieden feiern.

Du hast die Wahl. Nur die Angst vor Unstimmigkeiten macht dich konfus,

die hast du sowieso, auch wenn du Weihnachten zu deiner Mutter gehst, weil du dich dort nämlich nicht wohl fühlst und dein Freund ebenfalls nicht.

Mara

#5
hmmmmh. Natürlich habe ich meine Mutter darauf angesprochen. Die ist jedoch gleich sauer und schreit rum. Es ist nicht so einfach verstehst du?

Es geht bei meinem Freund nicht um Weihnachten! sondern allgemeint. Es kackt ihn an zu mir nach hause zu kommen. Ob Weihnachten, Ostern oder irgendeinen Tag

#6
Wie wäre es Weihnachten mit der Familie deines Freundes zu feiern? Gibt es die Möglichkeit, dass du dir vielleicht eine eingene Wohnung suchst? Deine Mutter verhält sich wie ein Kind und du solltest dir dringend eine Möglichkeit suchen von ihr mehr Abstand zu bekommen, damit sie dich nicht weiter emotional erpressen kann, wenn du Zeit mit deinem Vater verbringst.

#7
Das mit em Ausziehen war vor einem Jahr schon Thema. Ich hatte damals mit meinem Vater alles ausgerechnet, doch mein Geld reicht einfach nicht aus, bin ja noch in der ausbildung,...

#8
Die ist jedoch gleich sauer und schreit rum
dann hat sie ziemliche eigene Probleme.

So wie Hekate es schreibt, finde ich es ebenfalls sinnvoll zu handeln.

Wohnst du bei deiner Mutter?

Wenn dein Freund sich bei deiner Mutter zuhaus nicht wohl fühlt ist das wohl eine gesunde Reaktion und er darf dir das doch ehrlich erzählen. Wieso sollte man sich freiwillig quälen.

Ich finde, du übernimmst die Verantwortung für die Weihnachtsstimmung deiner Mutter,

das brauchst du aber nicht Fibi, diese Verantwortung trägt sie selbst.

Ein mütterliches, wohlwollendes, gutgesinntes Handeln ist das nicht, was deine Mutter hier an den Tag legt, dessen solltest du dir bewusst sein.

Mara

#9
Klar darf mein Freund mir das sagen, ich verstehe ihn ja auch! aber es ist trotzdem verletztnd. Ich bin normalerweise die Wochenenden imer bei ihm. Ausser er muss arbeiten (2 Wochenende im monat). für mich ist es sehr umständlich zu ihm zu gehen unter der Woche. Ich habe kein Auto also bin ich auf ÖV angewiesen. So habe ich ca 1 1/4 Stunde Weg.

Ich schaue nicht das es meiner Mutter gut geht. Ich schaue dass es mir gut geht. Aber ich komme mit dem Druck der meine Mutter mir macht nicht klar.

#10
Gibt es in der Schweiz keine Auszubildenebeihilfe oder kann dich dein Vater nicht unterstützen? Gäbe es eine Möglichlkeit, dass er dir den Unterhalt, den er zahlen muss direkt zukommen lassen kann, ohne dass deine Mutter das Geld in die Hand bekommt? Gäbe es vielleicht eine Möglichkeit das Ausziehprojekt zusammen mit einem Freund zu realisierem?

#11
Also: Das Sozialamt zahlt nicht, sofern ich zuhause wohnen KÖNNTE.

Das Unterhaltsgeld meines Vaters geht bereits seit meinem 18ten an mich. Ich zahle grundsätzlich schon alles selber und zahle meiner Mutter 300.- Miete. Mehr unterstützen kann mich mein Vater leider nicht.

Mit meinem Freund zusammen ziehen geht leider auch nicht, denn 1. will er nicht von seinem Heimatdorf weg, und so hätte ich wider 1 1/4h Arbeitsweg und 2. sind wir erst 1 Jahr und ein paar Monate zusammen. dass will ich der beziehung noch nicht zumuten.

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