Wenn ich ihn mir doch nur aus dem Herzen reißen könnte – oder - kann man in meinem Alter eigentlic
3 Antworten1'874 AufrufeGestartet von Alt-wie-eine-Kuh ·
Alt-wie-eine-KuhThemenstart
Man soll niemals „nie“ sagen, wie ich nun, im relativ fortgeschrittenen Alter;), erfahren und fühlen muss. Zu meiner „Geschichte“ - hoffentlich wird sie nicht zu lang oder pathetisch, um bis zum Ende gelesen zu werden:
Ich hatte mich immer für eine vom Verstand gesteuerte, „vernünftige“ und willensstarke Person gehalten, natürlich unbewusst ahnend, dass dem nicht so ist. Geprägt durch meine nicht gerade sorgenfreie Kindheit und Pubertät musste ich die meisten meiner Probleme mit mir selbst ausmachen. Ich war nicht daran gewöhnt, um Hilfe zu bitten, geschweige welche anzunehmen. Mein Elternhaus war geprägt von der katastrophalen Ehe meiner Eltern, die sich und uns Kindern auf Grund ihrer psychischen Probleme (u. a. Alkohol) das Leben zur Hölle gemacht haben.
Rückblickend war eigentlich mir als Jüngster die Rolle der fürsorglichen Erwachsenen zugefallen, was wahrscheinlich zwangsläufig dazu geführt hat, dass ich chronische Depressionen entwickelt habe. Ich habe erst sehr spät durch Therapie Zugang zu mir selbst gefunden. Allerdings leider erst, nachdem ich mehrere schwere Depressionen einschl. stationärem Aufenthalt durchlitten habe. An meiner mittlerweile erwachsenen Tochter ,die ich allein großgezogen habe, ist das alles natürlich auch nicht spurlos vorbeigegangen. Woran sich wieder zeigt, dass psychische Probleme gewissermaßen von Generation zu Generation „weitervererbt“ werden können. Meine älteren Brüder haben das familiäre Problem für sich „gelöst“, indem sie ebenfalls zu Alkoholikern geworden sind.
Leider ist mir genau das passiert, was ich mir, auf bewusster Ebene wohlgemerkt, nie wieder antun wollte, indem ich mich in einen Mann verliebt habe, mit dem eine Liebesbeziehung aus unzähligen Gründen nicht möglich ist:frisch getrennt lebend von seiner Frau mit sehr viel Bitterkeit und bösem Blut, weil sie ihn durch einen Anderen „ausgetauscht“ hat, die daraus resultierenden nicht gerade läppischen finanziellen Probleme (Haus nebst Hypothek), zwei relativ kleine Kinder (13 u. 7) und eine Entfernung von 500 km. Außerdem ist er ein wenig gefühlsbetonter Mann und relativ kopfgesteuert. (Selbstschutz?) Meine Angst vor Nähe und Zurückweisung, gepaart mit meinem Helfersyndrom, hat also ganze Arbeit geleistet. Begonnen hat das Ganze auf einer Internetplatform zwecks Austausch über Fremdsprachenkenntnisse und als eine Art lockerer Mailbekanntschaft unter der Prämisse, dass er verheiratet ist. Somit war für mich die Situation klar, und er war „unantastbar“. Allerdings war ich dann doch nicht so unrealistisch, nicht zu hinterfragen, wie seine Frau zu unserem Kontakt steht. Irgendwann rückte er dann damit heraus, dass die Scheidung eingereicht sei und sie schon mit ihrem „Neuen“ zusammenleben würde. Heute weiß ich, dass ich mich wieder in die Rolle der „starken Frau“ und der „unbezahlten Therapeutin“ habe bugsieren lassen. Viele Dinge aus seiner Ehe und von seiner Ex wollte ich eigentlich so detailliert nun wirklich nicht wissen. :confused: Seine Verbitterung so groß, logisch, dass er noch nicht mit „Ihr“ abgeschlossen hat. Sein Beitrag am Scheitern seiner Ehe wurde natürlich mit keiner Silbe erwähnt...
Nicht nur auf Grund dieser sehr "speziellen" Situation habe ich ihm nie gesagt, wie ich zu ihm stehe, mein Stolz und die Angst vor, verständlicher, Zurückweisung waren zu groß. Blöd, das weiß ich, weil das Ganze ja sowieso keine Zukunft gehabt hätte. Träumen, ohne aufzuwachen tut ja schließlich nicht so weh wie die Realität.
Als wir uns im „echten“ Leben kennengelernt haben, war sein einziges Thema seine Ehe und alles, was damit zusammenhängt. Mir ist klar, dass ich mich regelrecht als Seelentrösterin angeboten habe, aber ich blöde Kuh konnte nicht von ihm lassen, obwohl es weh tat.. :mauer:
Ich brauche nicht zu erwähnen, dass er nie ein offenes Ohr für mich und meine Sorgen hatte, und ich habe deutlichst darum gebeten, beispielsweise, als mein Bruder gestorben ist, an den Folgen seiner Alkoholkrankheit. Seine Reaktion war Flucht in Allgemeinplätze: „Ich kann mit so etwas nicht umgehen.“
Um endlich zum Ende zu kommen und Euch nicht völlig zu ermüden: Irgendwann war ich selbstverständlich für ihn und er nahm es als gegeben hin, dass ich jederzeit zum Einbalsamieren seiner Seele zur Verfügung zu stehen hatte, soweit seine Terminplanung dies zugelassen hat. Letztendlich ist mir dann kurz vor Weihnachten endlich der Kragen geplatzt, als ich merkte, dass er sich durch die Hintertür verabschieden wollte – keine Zeit, Stress im Job, Stress mit der Ex(!) Vielleicht war er doch nicht so blind mir gegenüber und hat kalte Füße bekommen? Jedenfalls brachen alle meine unterdrückten Gefühle - Frustration, Sehnsucht, Enttäuschung auf Grund unerwiderter Zuneigung - aus mir heraus, und ich habe ihm am Telefon einige Dinge gesagt, die ich mit etwas kühlerem Kopf sicher anders formuliert hätte. Meine Versuche, mich zu entschuldigen bzw. überhaupt so etwas wie Klarheit zu schaffen, wurden von ihm zunächst mit Sarkasmus - „schön, wieder von Dir zu hören“ - und später mit Ignorieren „beantwortet“. Da ich nicht meinen letzten Funken Stolz und gesunden Menschenverstand zu Grabe tragen wollte, habe ich sämtlichen Kontakt, egal in welcher Form, seit ca. 2 Monaten unterbunden. Ich bin sogar wieder allein in den Urlaub gefahren und habe es tatsächlich auch genossen. Und trotzdem gibt es immer wieder Tage wie heute (bin wegen Krankheit zu Hause und habe viel Zeit zum Grübeln), an denen ich denke, wenn ich mich anderes verhalten hätte etc.. Und Schuldgefühle. :mauer:
Ich weiß nicht, wie ich ihn loslassen und mit ihm abschließen kann? Er hat die stärkste und grausamste Waffe der „Bestrafung“ gewählt: abtauchen und ignorieren. Meine Freundin ist felsenfest davon überzeugt, dass er so reagiert, weil ich ihm nich völlig gleichgültig bin, nur, was nützt mir diese Vorstellung?
In der Hoffnung, dass jemand dies bis zum Ende liest, ohne vorher ins Koma gefallen zu sein, danke ich Euch schon im voraus für etwaige Tipps oder mitfühlende Worte. Wäre schön.. Ansonsten: s. meinen Nickname.
Ich hatte mich immer für eine vom Verstand gesteuerte, „vernünftige“ und willensstarke Person gehalten, natürlich unbewusst ahnend, dass dem nicht so ist. Geprägt durch meine nicht gerade sorgenfreie Kindheit und Pubertät musste ich die meisten meiner Probleme mit mir selbst ausmachen. Ich war nicht daran gewöhnt, um Hilfe zu bitten, geschweige welche anzunehmen. Mein Elternhaus war geprägt von der katastrophalen Ehe meiner Eltern, die sich und uns Kindern auf Grund ihrer psychischen Probleme (u. a. Alkohol) das Leben zur Hölle gemacht haben.
Rückblickend war eigentlich mir als Jüngster die Rolle der fürsorglichen Erwachsenen zugefallen, was wahrscheinlich zwangsläufig dazu geführt hat, dass ich chronische Depressionen entwickelt habe. Ich habe erst sehr spät durch Therapie Zugang zu mir selbst gefunden. Allerdings leider erst, nachdem ich mehrere schwere Depressionen einschl. stationärem Aufenthalt durchlitten habe. An meiner mittlerweile erwachsenen Tochter ,die ich allein großgezogen habe, ist das alles natürlich auch nicht spurlos vorbeigegangen. Woran sich wieder zeigt, dass psychische Probleme gewissermaßen von Generation zu Generation „weitervererbt“ werden können. Meine älteren Brüder haben das familiäre Problem für sich „gelöst“, indem sie ebenfalls zu Alkoholikern geworden sind.
Leider ist mir genau das passiert, was ich mir, auf bewusster Ebene wohlgemerkt, nie wieder antun wollte, indem ich mich in einen Mann verliebt habe, mit dem eine Liebesbeziehung aus unzähligen Gründen nicht möglich ist:frisch getrennt lebend von seiner Frau mit sehr viel Bitterkeit und bösem Blut, weil sie ihn durch einen Anderen „ausgetauscht“ hat, die daraus resultierenden nicht gerade läppischen finanziellen Probleme (Haus nebst Hypothek), zwei relativ kleine Kinder (13 u. 7) und eine Entfernung von 500 km. Außerdem ist er ein wenig gefühlsbetonter Mann und relativ kopfgesteuert. (Selbstschutz?) Meine Angst vor Nähe und Zurückweisung, gepaart mit meinem Helfersyndrom, hat also ganze Arbeit geleistet. Begonnen hat das Ganze auf einer Internetplatform zwecks Austausch über Fremdsprachenkenntnisse und als eine Art lockerer Mailbekanntschaft unter der Prämisse, dass er verheiratet ist. Somit war für mich die Situation klar, und er war „unantastbar“. Allerdings war ich dann doch nicht so unrealistisch, nicht zu hinterfragen, wie seine Frau zu unserem Kontakt steht. Irgendwann rückte er dann damit heraus, dass die Scheidung eingereicht sei und sie schon mit ihrem „Neuen“ zusammenleben würde. Heute weiß ich, dass ich mich wieder in die Rolle der „starken Frau“ und der „unbezahlten Therapeutin“ habe bugsieren lassen. Viele Dinge aus seiner Ehe und von seiner Ex wollte ich eigentlich so detailliert nun wirklich nicht wissen. :confused: Seine Verbitterung so groß, logisch, dass er noch nicht mit „Ihr“ abgeschlossen hat. Sein Beitrag am Scheitern seiner Ehe wurde natürlich mit keiner Silbe erwähnt...
Nicht nur auf Grund dieser sehr "speziellen" Situation habe ich ihm nie gesagt, wie ich zu ihm stehe, mein Stolz und die Angst vor, verständlicher, Zurückweisung waren zu groß. Blöd, das weiß ich, weil das Ganze ja sowieso keine Zukunft gehabt hätte. Träumen, ohne aufzuwachen tut ja schließlich nicht so weh wie die Realität.
Als wir uns im „echten“ Leben kennengelernt haben, war sein einziges Thema seine Ehe und alles, was damit zusammenhängt. Mir ist klar, dass ich mich regelrecht als Seelentrösterin angeboten habe, aber ich blöde Kuh konnte nicht von ihm lassen, obwohl es weh tat.. :mauer:
Ich brauche nicht zu erwähnen, dass er nie ein offenes Ohr für mich und meine Sorgen hatte, und ich habe deutlichst darum gebeten, beispielsweise, als mein Bruder gestorben ist, an den Folgen seiner Alkoholkrankheit. Seine Reaktion war Flucht in Allgemeinplätze: „Ich kann mit so etwas nicht umgehen.“
Um endlich zum Ende zu kommen und Euch nicht völlig zu ermüden: Irgendwann war ich selbstverständlich für ihn und er nahm es als gegeben hin, dass ich jederzeit zum Einbalsamieren seiner Seele zur Verfügung zu stehen hatte, soweit seine Terminplanung dies zugelassen hat. Letztendlich ist mir dann kurz vor Weihnachten endlich der Kragen geplatzt, als ich merkte, dass er sich durch die Hintertür verabschieden wollte – keine Zeit, Stress im Job, Stress mit der Ex(!) Vielleicht war er doch nicht so blind mir gegenüber und hat kalte Füße bekommen? Jedenfalls brachen alle meine unterdrückten Gefühle - Frustration, Sehnsucht, Enttäuschung auf Grund unerwiderter Zuneigung - aus mir heraus, und ich habe ihm am Telefon einige Dinge gesagt, die ich mit etwas kühlerem Kopf sicher anders formuliert hätte. Meine Versuche, mich zu entschuldigen bzw. überhaupt so etwas wie Klarheit zu schaffen, wurden von ihm zunächst mit Sarkasmus - „schön, wieder von Dir zu hören“ - und später mit Ignorieren „beantwortet“. Da ich nicht meinen letzten Funken Stolz und gesunden Menschenverstand zu Grabe tragen wollte, habe ich sämtlichen Kontakt, egal in welcher Form, seit ca. 2 Monaten unterbunden. Ich bin sogar wieder allein in den Urlaub gefahren und habe es tatsächlich auch genossen. Und trotzdem gibt es immer wieder Tage wie heute (bin wegen Krankheit zu Hause und habe viel Zeit zum Grübeln), an denen ich denke, wenn ich mich anderes verhalten hätte etc.. Und Schuldgefühle. :mauer:
Ich weiß nicht, wie ich ihn loslassen und mit ihm abschließen kann? Er hat die stärkste und grausamste Waffe der „Bestrafung“ gewählt: abtauchen und ignorieren. Meine Freundin ist felsenfest davon überzeugt, dass er so reagiert, weil ich ihm nich völlig gleichgültig bin, nur, was nützt mir diese Vorstellung?
In der Hoffnung, dass jemand dies bis zum Ende liest, ohne vorher ins Koma gefallen zu sein, danke ich Euch schon im voraus für etwaige Tipps oder mitfühlende Worte. Wäre schön.. Ansonsten: s. meinen Nickname.
hi,
die freundschaft klingt sehr nach: nur nehmen nichts geben!!!
er hat bei dir, seinen seelischen müll abgelagert und wo hast du deinen ablagern können? bei ihm nicht oder?
was genau fehlt dir denn an ihm wirklich bzw. was wolltest du? eine beziehung?
aber er wollte keine beziehung und hat auch keine andeutungen in diese richtung gemacht, oder?
du hättest dich in keiner weise anders verhalten müssen. außer, das du mehr auf dich hättest schauen sollen!!!
du bist die letzte die wegen dieser sache, irgendwelche schuldgefühle haben braucht. :nono:
überleg mal - nach so vielen gesprächen und treffen, die ihr beide hattet...
was weiß er von dir? wie gut kennt er dich?
lg
die freundschaft klingt sehr nach: nur nehmen nichts geben!!!
er hat bei dir, seinen seelischen müll abgelagert und wo hast du deinen ablagern können? bei ihm nicht oder?
was genau fehlt dir denn an ihm wirklich bzw. was wolltest du? eine beziehung?
aber er wollte keine beziehung und hat auch keine andeutungen in diese richtung gemacht, oder?
Meine Freundin ist felsenfest davon überzeugt, dass er so reagiert, weil ich ihm nich völlig gleichgültig bin, nur, was nützt mir diese Vorstellung?diese meinung kann ich leider nicht teilen! und du hast recht, diese vorstellung hilft dir überhaupt nicht.
Ich bin sogar wieder allein in den Urlaub gefahren und habe es tatsächlich auch genossen. Und trotzdem gibt es immer wieder Tage wie heute (bin wegen Krankheit zu Hause und habe viel Zeit zum Grübeln), an denen ich denke, wenn ich mich anderes verhalten hätte etc.. Und Schuldgefühle.super, die sache mit dem urlaub!!! :klatsch:
du hättest dich in keiner weise anders verhalten müssen. außer, das du mehr auf dich hättest schauen sollen!!!
du bist die letzte die wegen dieser sache, irgendwelche schuldgefühle haben braucht. :nono:
überleg mal - nach so vielen gesprächen und treffen, die ihr beide hattet...
was weiß er von dir? wie gut kennt er dich?
lg
Hallo,
ich sehe das leider auch so wie darling85! Er hat dich wohl nur als Seelentröster und Schutthalde für seine Gefühle gebraucht! Du warst sowas, wie die große Schwester, oder die Mama für ihn!! Meiner Meinung nach ist das keine Basis für eine Liebe!! So wie es scheint, hat er sich ja kein bischen für DICH und deine Probleme, geschweige denn für deine Person interessiert!! Selbst, wenn er irgendwas für dich empfindet, wird er wohl noch einige Zeit mit sich und mit seiner Ex beschäftigt sein!!!
Denk an dich!!!
lg
pa
ich sehe das leider auch so wie darling85! Er hat dich wohl nur als Seelentröster und Schutthalde für seine Gefühle gebraucht! Du warst sowas, wie die große Schwester, oder die Mama für ihn!! Meiner Meinung nach ist das keine Basis für eine Liebe!! So wie es scheint, hat er sich ja kein bischen für DICH und deine Probleme, geschweige denn für deine Person interessiert!! Selbst, wenn er irgendwas für dich empfindet, wird er wohl noch einige Zeit mit sich und mit seiner Ex beschäftigt sein!!!
Denk an dich!!!
lg
pa
Lieben Dank für Eure Antworten.
Natürlich habt Ihr Beide Recht, vor allem bezüglich der Sache mit dem Ungleichgewicht von Geben und Nehmen. Leider habe ich, sozusagen, die Notbremse erst gezogen, als es mir mit der ganzen Sache schon ziemlich schlecht ging. Obwohl mein Kopf das irgendwie schon ziemlich früh realisiert hatte.
Ich glaube, das Hochgefühl, das sich bei "Helfern" einstellt, wenn sie glauben, gebraucht zu werden, war wieder zu übermächtig. Wobei er mich wohl eher benutzt als gebraucht hat, und als ich nicht mehr so "funktioniert" habe, wie er es wollte, hat er mich ja auch wie einen "nutzlosen" Gegenstand entsorgt. X(
Und eines ist mir auch klargeworden: Selbst unter dem Aspekt einer"Nur-Freundschaft" war sein Verhalten unterirdisch; kleine Bröckchen Aufmerksamkeit, wenn es ihm in den Kram passte.
Aber es tut gut, wenn mir jemand sagt, dass meine Schuldgefühle völlig unangebracht sind, weil, wenn ich es mir selber sage, glaube ich es nicht. :)
Und richtig: er wird mit sich selbst und seiner "Ex" noch sehr viel "Freude" haben, weil er sich nämlich von ihr sogar noch nach der Trennung noch auf der Nase herumtanzen lässt. Die Kinder werden als Druckmittel eingesetzt und ihm gerne auch mal gebracht, wenn Madame anderweitige "Verpflichtungen" hat, ohne vorherige Absprache natürlich, und andere Dinge mehr, auch finanziell. Sie weiß scheinbar, wie man es macht... Zu nett ist offensichtlich immer noch zu langweilig für gewisse Männer. Er ist auf der anderen Seite eben auch ein Schlaffi. Und ich sollte als Ventil für seinen Frust fungieren, weil er ihr nicht gewachsen ist.
Und natürlich hätten ihre Eigenmächtigkeiten zwischen ihm und mir irgendwann zu bösen Auseinandersetzungen geführt, selbst wenn die Rahmenbedingungen gestimmt hätten.
Lieben Dank einstweilen an Euch. Ich werde mich jetzt wieder verstärkt dem Wiederaufrichten meines Selbstwertgefühls widmen. Ich bin früher ohne ihn klargekommen und werde ihn irgendwann unter der Rubrik "Erfahrungen" ablegen.
Natürlich habt Ihr Beide Recht, vor allem bezüglich der Sache mit dem Ungleichgewicht von Geben und Nehmen. Leider habe ich, sozusagen, die Notbremse erst gezogen, als es mir mit der ganzen Sache schon ziemlich schlecht ging. Obwohl mein Kopf das irgendwie schon ziemlich früh realisiert hatte.
Ich glaube, das Hochgefühl, das sich bei "Helfern" einstellt, wenn sie glauben, gebraucht zu werden, war wieder zu übermächtig. Wobei er mich wohl eher benutzt als gebraucht hat, und als ich nicht mehr so "funktioniert" habe, wie er es wollte, hat er mich ja auch wie einen "nutzlosen" Gegenstand entsorgt. X(
Und eines ist mir auch klargeworden: Selbst unter dem Aspekt einer"Nur-Freundschaft" war sein Verhalten unterirdisch; kleine Bröckchen Aufmerksamkeit, wenn es ihm in den Kram passte.
Aber es tut gut, wenn mir jemand sagt, dass meine Schuldgefühle völlig unangebracht sind, weil, wenn ich es mir selber sage, glaube ich es nicht. :)
Und richtig: er wird mit sich selbst und seiner "Ex" noch sehr viel "Freude" haben, weil er sich nämlich von ihr sogar noch nach der Trennung noch auf der Nase herumtanzen lässt. Die Kinder werden als Druckmittel eingesetzt und ihm gerne auch mal gebracht, wenn Madame anderweitige "Verpflichtungen" hat, ohne vorherige Absprache natürlich, und andere Dinge mehr, auch finanziell. Sie weiß scheinbar, wie man es macht... Zu nett ist offensichtlich immer noch zu langweilig für gewisse Männer. Er ist auf der anderen Seite eben auch ein Schlaffi. Und ich sollte als Ventil für seinen Frust fungieren, weil er ihr nicht gewachsen ist.
Und natürlich hätten ihre Eigenmächtigkeiten zwischen ihm und mir irgendwann zu bösen Auseinandersetzungen geführt, selbst wenn die Rahmenbedingungen gestimmt hätten.
Lieben Dank einstweilen an Euch. Ich werde mich jetzt wieder verstärkt dem Wiederaufrichten meines Selbstwertgefühls widmen. Ich bin früher ohne ihn klargekommen und werde ihn irgendwann unter der Rubrik "Erfahrungen" ablegen.
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