wer hat es geschafft und kann tips geben
6 Antworten612 AufrufeGestartet von Entchen ·
EntchenThemenstart
hallo
seit mehr als zwei monaten bin ich nun von meinem Freund getrennt. Er hat Schluss gemacht - er liebt mich nicht mehr. Wir waren gerade zusammen für sieben Monate im Ausland. Die Erinnerungen quälen mich, ich kann mich nicht auf das Studium konzentrieren. Es tut weh dass er einfach weiter macht, es tut weh dass er sich nach einer neuen sehnt, es tut weh nach vorn zu denken weil alle Pläne zusammen hingen. Es fehlt der Mut zu allem, ich hab Angst vor der Zukunft. Ich weiss ich war viel zu abhängig von ihm am Ende und ich bedauer mein Verhalten in vielen Situationen. Ich will aufhören zu hoffen dass und kann doch nicht. Ich weiss so wie es jetzt ist kann es nicht gehen weil ich nur alles tun würde um ihm zu gefallen - das kann nicht Basis einer Beziehung sein. Und doch weiß ich nicht wie ich meinen Lebensmut, meine frühere Fröhlichkeit, meinen Mut neues zu wagen und meine Leichtigkeit nur wieder finden kann. Einerseits will ich das für mich, anderer seits auch für uns - denn ich fühle sehr stark dass ich ihn liebe und dass ich einen Neuanfang will.
Ich hoffe dass hier im Forum auch Leute sind die ähnlich gefühlt haben und die Ideen geben können was hilft. Was kann man gegen das viele grübeln tun, gegen das kreisen, gegen die Zukunftsangst und gegen das Gefühl nicht mehr lachen zu können. Wie nur lässt man erstmal los? Ich hab viele Freunde aber trotzdem fühl ich mich so einsam ohne ihn. In jeder Kleinigkeit steckt er und ich hab Angst wenn ich ihn ganz loslasse dann ist er weg - dann werden wir den Kontakt für immer verlieren und meine letzte Hoffnung stirbt.
seit mehr als zwei monaten bin ich nun von meinem Freund getrennt. Er hat Schluss gemacht - er liebt mich nicht mehr. Wir waren gerade zusammen für sieben Monate im Ausland. Die Erinnerungen quälen mich, ich kann mich nicht auf das Studium konzentrieren. Es tut weh dass er einfach weiter macht, es tut weh dass er sich nach einer neuen sehnt, es tut weh nach vorn zu denken weil alle Pläne zusammen hingen. Es fehlt der Mut zu allem, ich hab Angst vor der Zukunft. Ich weiss ich war viel zu abhängig von ihm am Ende und ich bedauer mein Verhalten in vielen Situationen. Ich will aufhören zu hoffen dass und kann doch nicht. Ich weiss so wie es jetzt ist kann es nicht gehen weil ich nur alles tun würde um ihm zu gefallen - das kann nicht Basis einer Beziehung sein. Und doch weiß ich nicht wie ich meinen Lebensmut, meine frühere Fröhlichkeit, meinen Mut neues zu wagen und meine Leichtigkeit nur wieder finden kann. Einerseits will ich das für mich, anderer seits auch für uns - denn ich fühle sehr stark dass ich ihn liebe und dass ich einen Neuanfang will.
Ich hoffe dass hier im Forum auch Leute sind die ähnlich gefühlt haben und die Ideen geben können was hilft. Was kann man gegen das viele grübeln tun, gegen das kreisen, gegen die Zukunftsangst und gegen das Gefühl nicht mehr lachen zu können. Wie nur lässt man erstmal los? Ich hab viele Freunde aber trotzdem fühl ich mich so einsam ohne ihn. In jeder Kleinigkeit steckt er und ich hab Angst wenn ich ihn ganz loslasse dann ist er weg - dann werden wir den Kontakt für immer verlieren und meine letzte Hoffnung stirbt.
Liebe Entchen,
herzlich Willkommen im Liebeskummer-Forum!
Fühl dich einmal ganz fest umarmt :trost:
Schau dich hier ein bisschen um und vielleicht helfen dir ja folgende Themen:
http://www.liebeskummer.ch/tipps-stuetzen-denkanstoesse/die-fibel-gegen-liebeskummer-teil-1-a_t25476.html
http://www.liebeskummer.ch/tipps-stuetzen-denkanstoesse/tipps-gegen-liebeskummer_t13181.html
http://www.liebeskummer.ch/tipps-stuetzen-denkanstoesse/musik-gegen-kummer_t2485.html
http://www.liebeskummer.ch/tipps-stuetzen-denkanstoesse/der-was-ich-dir-gerne-sagen-moechte-thread-2-a_t31326.html
http://www.liebeskummer.ch/liebeskummer-herzschmerzen/kein-kontakt-zum-ex-thread-ii_t29754.html
Ich wünsche dir Kraft,
pitsch
herzlich Willkommen im Liebeskummer-Forum!
Fühl dich einmal ganz fest umarmt :trost:
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Ich wünsche dir Kraft,
pitsch
Hey,
ist im Grunde klassischer Liebeskummer. Es ist immer problematisch, wenn man den Partner auf einen Podest stellt und dazu bereit ist, "alles" (bis zur Selbstaufgabe) für ihn zu tun. Oder auch wenn man klammert. Vor allem Frauen passiert das oft ;) . Versuche etwas mehr Selbstvertrauen aufzubauen. Auch wenn du ihn noch liebst, bist du nicht von ihm abhängig und durchaus in der Lage auf eigenen Beinen zu stehen!
Gegen das Grübeln und das "in der Vergangenheit hängen" kann man leider nicht viel machen, aber auch das geht vorbei. Was mir geholfen hat: Ablenkung. Und zwar:
- mit Freunden rausgehen, in Bars oder Cafes
- tanzen und feiern gehen
- neue Leute kennen lernen
- viel mit Freunden (über die Beziehung und gern auch über deren Probleme) sprechen
- wissen, nicht allein mit dem Problem zu sein und dass es vorbei geht. Gerade abends beim Einschlafen hilft das viel.
Viel Glück!
ist im Grunde klassischer Liebeskummer. Es ist immer problematisch, wenn man den Partner auf einen Podest stellt und dazu bereit ist, "alles" (bis zur Selbstaufgabe) für ihn zu tun. Oder auch wenn man klammert. Vor allem Frauen passiert das oft ;) . Versuche etwas mehr Selbstvertrauen aufzubauen. Auch wenn du ihn noch liebst, bist du nicht von ihm abhängig und durchaus in der Lage auf eigenen Beinen zu stehen!
Gegen das Grübeln und das "in der Vergangenheit hängen" kann man leider nicht viel machen, aber auch das geht vorbei. Was mir geholfen hat: Ablenkung. Und zwar:
- mit Freunden rausgehen, in Bars oder Cafes
- tanzen und feiern gehen
- neue Leute kennen lernen
- viel mit Freunden (über die Beziehung und gern auch über deren Probleme) sprechen
- wissen, nicht allein mit dem Problem zu sein und dass es vorbei geht. Gerade abends beim Einschlafen hilft das viel.
Viel Glück!
Liebes Entchen.
Dein Beitrag erinnert mich sehr an meine Gedanken vor wenigen Monaten. Ich war auch genauso traurig, verletzt und hoffnungslos. Allerdings, auch wenn du es jetzt noch nicht glaubst, jedes Ende ist ein Neuanfang. Es werden sich Konsequenzen ergeben. Gute und schlechte. Jetzt siehst du erstmal die Schlechten. Du denkst, ohne ihn nicht glücklich sein zu können. Kannst du auch gerade nicht. Aber du wirst es können. Weil du nämlich nicht mehr weitermachen kannst, wie bisher, und zwangsläufig zum neuen Menschen wirst. Schwere Trennungen, wie deine, wie meine, prägen einen und treiben eine rasante Entwicklung voran. Nämlich zu lernen, wie man unabhängig glücklich sein kann, ohne dafür den Glauben an die Liebe zu verlieren.
Weisst du, etwas ist sicher, vergessen wird er dich nicht. Das ist GANZ sicher. Sogar wenn du dich jetzt zwei Jahre nicht melden würdest. Dein nicht melden ruft dich ihm nur stärker in Erinnerung. Diese Angst kann ich dir nehmen. Von dem Gedanken des Neuanfanges mit ihm, würde ich mich aber erst mal verabschieden. Er hat Schluss gemacht. Erstmal musst du dich daran gewöhnen. Trauere ausgiebig, und auch wenn es sich unbefriedigend anfühlt, unternehme gleichzeitig viel. Es schützt dich erstmal vor der Einsamkeit in den eigenen vier Wänden und den quälenden Gedanken. Tue nur Dinge, die dir gut tun. Sei lieb zu dir selber, und geduldig, du hast jetzt in allen Dingen Vorrang, denn du bist jetzt verletzt und angeschlagen. Du hast das Recht, jetzt nur nach dir zu schauen.
Ich umarme dich. :trost:
Dein Beitrag erinnert mich sehr an meine Gedanken vor wenigen Monaten. Ich war auch genauso traurig, verletzt und hoffnungslos. Allerdings, auch wenn du es jetzt noch nicht glaubst, jedes Ende ist ein Neuanfang. Es werden sich Konsequenzen ergeben. Gute und schlechte. Jetzt siehst du erstmal die Schlechten. Du denkst, ohne ihn nicht glücklich sein zu können. Kannst du auch gerade nicht. Aber du wirst es können. Weil du nämlich nicht mehr weitermachen kannst, wie bisher, und zwangsläufig zum neuen Menschen wirst. Schwere Trennungen, wie deine, wie meine, prägen einen und treiben eine rasante Entwicklung voran. Nämlich zu lernen, wie man unabhängig glücklich sein kann, ohne dafür den Glauben an die Liebe zu verlieren.
Weisst du, etwas ist sicher, vergessen wird er dich nicht. Das ist GANZ sicher. Sogar wenn du dich jetzt zwei Jahre nicht melden würdest. Dein nicht melden ruft dich ihm nur stärker in Erinnerung. Diese Angst kann ich dir nehmen. Von dem Gedanken des Neuanfanges mit ihm, würde ich mich aber erst mal verabschieden. Er hat Schluss gemacht. Erstmal musst du dich daran gewöhnen. Trauere ausgiebig, und auch wenn es sich unbefriedigend anfühlt, unternehme gleichzeitig viel. Es schützt dich erstmal vor der Einsamkeit in den eigenen vier Wänden und den quälenden Gedanken. Tue nur Dinge, die dir gut tun. Sei lieb zu dir selber, und geduldig, du hast jetzt in allen Dingen Vorrang, denn du bist jetzt verletzt und angeschlagen. Du hast das Recht, jetzt nur nach dir zu schauen.
Ich umarme dich. :trost:
bearbeitet #5
hallo
es ist ja toll wie schnell ihr antwortet und gleich ein paar Tips gebt. Manchmal ist es so schwierig sich das alles in den Kopf zu rufen. Ich hätte nie gedacht, dass ich so am Boden sein kann. Es ist so schlimm, dass man einfach nichts tun kann - absolut hilflos. Ich verstehe das einfach nicht, wie kann man denn einfach aufhören jemanden zu lieben? Und dann alles zu vergessen und glücklich zu sein - wie geht das nur ??? Er fehlt mir so sehr dass es unendlich weh tut und ich nicht an eine zukunft ohne ihn denken kann und will. Wenn man das Gefühl hat dass er einen Fehler macht weil man zusammengehört klingt das so dumm ...
Und es ist schon mehr als 2 Monate her, es muss doch mal besser werden, das kann doch nicht sein. Wie lang dauert dieser Schmerz denn noch ...
hallo Käferin
es klingt so als ginge es dir besser? Ich finde das tröstlich, auch wenn es manchmal so schwer vorstellbar ist dass es besser wird. Wie lang ist es denn bei dir her? Ist es richtig weg? Das hoffen aufhören ist wirklich sehr schwer...
vielen dank
es ist ja toll wie schnell ihr antwortet und gleich ein paar Tips gebt. Manchmal ist es so schwierig sich das alles in den Kopf zu rufen. Ich hätte nie gedacht, dass ich so am Boden sein kann. Es ist so schlimm, dass man einfach nichts tun kann - absolut hilflos. Ich verstehe das einfach nicht, wie kann man denn einfach aufhören jemanden zu lieben? Und dann alles zu vergessen und glücklich zu sein - wie geht das nur ??? Er fehlt mir so sehr dass es unendlich weh tut und ich nicht an eine zukunft ohne ihn denken kann und will. Wenn man das Gefühl hat dass er einen Fehler macht weil man zusammengehört klingt das so dumm ...
Und es ist schon mehr als 2 Monate her, es muss doch mal besser werden, das kann doch nicht sein. Wie lang dauert dieser Schmerz denn noch ...
hallo Käferin
es klingt so als ginge es dir besser? Ich finde das tröstlich, auch wenn es manchmal so schwer vorstellbar ist dass es besser wird. Wie lang ist es denn bei dir her? Ist es richtig weg? Das hoffen aufhören ist wirklich sehr schwer...
vielen dank
Bei mir ist es nun acht Monate her. Wir waren fünf Jahre zusammen. Und nein, weg ist es nicht. Aber schon gaaanz anders. Inzwischen habe ich mir ein neues Leben aufgebaut, mich schonmal verknallt gehabt, wieder einmal guten Sex gehabt (denn ja, auch das ist wichtig) bin umgezogen, und alle sagen mir ich hätte mich sehr viel verändert zum Positiven. Das macht mich auch stolz.
Bei mir waren die ersten vier Monate die Schlimmsten. Aber ich habe weitergemacht und versucht nach vorne zu donnern. Alle drei Tage bin ich zusammen gebrochen, aber wieder aufgestanden, und gerackert wie wild (beruflich meine ich). So mit Flirten und Jungs Spass haben ging erst ab einem halben Jahr, also noch nicht so lange her. Aber auch das ist ein wichtiger Schritt. Den würde ich allerdings nicht zu früh herbei zwingen.
Ich habe meinen Exfreund nicht mehr wiedergesehen. Wir hatten aber noch sehr viel Kontakt, den ich dann auch abbrechen musste, weil es mir zu weh tat. Da musst du auch aufpassen. Exfreunde die einen trotzdem immer noch sehr mögen, haben auch manchmal die Tendenz dich nicht ganz loslassen zu wollen. Das kann dann zum Teufelskreis werden. Am Allerbesten ist nach wie vor der Kontaktabbruch.
Bei mir waren die ersten vier Monate die Schlimmsten. Aber ich habe weitergemacht und versucht nach vorne zu donnern. Alle drei Tage bin ich zusammen gebrochen, aber wieder aufgestanden, und gerackert wie wild (beruflich meine ich). So mit Flirten und Jungs Spass haben ging erst ab einem halben Jahr, also noch nicht so lange her. Aber auch das ist ein wichtiger Schritt. Den würde ich allerdings nicht zu früh herbei zwingen.
Ich habe meinen Exfreund nicht mehr wiedergesehen. Wir hatten aber noch sehr viel Kontakt, den ich dann auch abbrechen musste, weil es mir zu weh tat. Da musst du auch aufpassen. Exfreunde die einen trotzdem immer noch sehr mögen, haben auch manchmal die Tendenz dich nicht ganz loslassen zu wollen. Das kann dann zum Teufelskreis werden. Am Allerbesten ist nach wie vor der Kontaktabbruch.
Hey.
Ich habe einfach eine Kontaktanzeige bei einer ziemlich netten Partnerplattform aufgegeben. Mir ging es darum in gewisser Form meinen "Marktwert" abzuchecken. Und einfach das Gefühl zu haben, dass man mal sorglos mit jemandem umgehen kann, ohne immer diese Liebeskummergedanken im Kopf zu haben.
Die Zuschriften haben mir ziemlich gut getan und ich führte einen regen Austausch, der teilweise bis heute dauert. Denn ich habe wirklich nette Männer kennen gelernt. Und es ist eben einfach auch mal schön, sich nur mal nett und gut zu unterhalten. Das hat mich ziemlich schnell aus dem Tief geholt.
Denn wo steht es geschrieben, dass man mindestens 2 Jahre in Sack und Asche gehen soll, wenn man sich getrennt hat? Ich hab nirgendwo was gefunden.
Alles Gute.
Ich habe einfach eine Kontaktanzeige bei einer ziemlich netten Partnerplattform aufgegeben. Mir ging es darum in gewisser Form meinen "Marktwert" abzuchecken. Und einfach das Gefühl zu haben, dass man mal sorglos mit jemandem umgehen kann, ohne immer diese Liebeskummergedanken im Kopf zu haben.
Die Zuschriften haben mir ziemlich gut getan und ich führte einen regen Austausch, der teilweise bis heute dauert. Denn ich habe wirklich nette Männer kennen gelernt. Und es ist eben einfach auch mal schön, sich nur mal nett und gut zu unterhalten. Das hat mich ziemlich schnell aus dem Tief geholt.
Denn wo steht es geschrieben, dass man mindestens 2 Jahre in Sack und Asche gehen soll, wenn man sich getrennt hat? Ich hab nirgendwo was gefunden.
Alles Gute.
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