Wer sich umdreht oder lacht, kriegt den Rücken blau gemacht
2 Antworten796 AufrufeGestartet von Froschkönig_ ·
Froschkönig_Themenstart
bearbeitet #1
Hallo ihr Lieben. Ich wünsche euch allen für heute ein frohes Weihnachtsfest und hoffe, dass meines nicht ganz so miserabel wird.
Im Spätsommer 2009 ist er mir zum ersten Mal über den Weg gelaufen. Er gehörte zu einem bekannten Freundeskreis, mit dem ich bis dahin aber noch nicht so viel zu tun hatte. Ich sah ihn also nur 1-2mal im Monat und wechselte dann nur ein paar Sätze mit ihm. Seit dem ersten Augenblick hielt er mich gefangen. Obwohl ich sogut wie nichts von ihm kannte, wollte ich mit ihm reden, ihn beobachten. Etwas, was mir normal vollkommen fern' lag und immernoch liegt. Vorallem bei Jungs. Ich war nie das Mädchen, dass unbedingt einen Freund haben möchte. Auch bei ihm dachte ich nicht an die Liebe. Ich fand' ihn einfach interessant. Wollte mehr wissen. Die Wochen verstriechen und er geriet wieder in Vergessenheit. Bis ich dann eines Abends frontal mit ihm konfrontiert wurde. Eigentlich wollte ich nur ein paar Freunde besuchen, seine besten Freunde, aber ich wusste nicht, dass sie an dem Tag eine Feier geplant hatten. Er war natürlich auch dabei, und so saß ich da. Ihm gegenüber am Tisch. Spielen mit einer heißen Kerze, um meine Finger irgendwie zu beschäftigen. Er beobachtete mich und kurzerhand kamen wir in ein Gespräch. Obwohl er die ganze Zeit über am Rauchen war, und ich den verdammten Rauch wirklich hasse, hatte ich nurnoch Augen für ihn. Und er nurnoch Augen für mich. Wir lachten, scherzten, neckten uns gegenseitig. Er war frech, lustig und auch vom Aussehen her genau mein Typ. Eben interessant. Als er gehen musste, drückte er mich besonders lange an sich. Und langsam entwickelten sich die Flattermäuschen in mir. Er war so lieb und aufmerksam. Jede kleine Handbewegung bekam er mit, jedes Schmunzeln. Langsam bahnte sich in mir der Gedanke an, ob ich wohl verliebt wäre. Ich ließ es darauf ankommen und sagte ihm einfach, dass ich bei ihm übernachten möchte. Er war zuerst ein wenig perplex, stimmte dann aber zu. Bis wir bzw. ich einfach einschlief, hatten wir die Nacht damit verbracht zusammen im Bett zu liegen, irgend einen schlechten Horrorfilm zu sehen und uns weiter zu necken. Er kritisierte mich auf eine süße Art und Weise, die nicht ganz ernst zu nehmen war, und ich biss ihn jedes Mal dafür mehr oder weniger sanft in die Brust-, Hals- und Schultergegend. Auch, als ich ihm auf die Lippen biss, hatte ich keinerlei Hintergedanken. Es war ein Spiel. Bis ich sein Flüstern, kaum mehr als ein dünner Hauch, vernahm: "Küss mich lieber, anstatt mich zu beißen." Ich tat so, als hätte ich es nicht verstanden und er ging nicht weiter darauf ein. Eine ähnliche Situation hatten wir, als wir ein paar Tage später auf dem verschneiten Parkdeck unseres HBFs saßen. Ich wollte unbedingt ein Eis essen und die Aussicht genießen (man hat halt so seine Eigenschaften). Leider kann ich mich nicht mehr genau daran erinnern, was wir dort sonst noch taten. Wahrscheinlich war mir bitterkalt, und ich schob ohne zu fragen meine kalten Hände unter seinen Pullover. Die Erinnerungen kommen zurück. Ich glaube, ich wollte ihm wieder auf die Lippen beißen. Es endete dann aber doch im Kuss. Ein Kuss, zwei Küsse, vier, sechs.. Uns dabei gegenseitig zu necken, konnten wir aber dennoch nicht lassen. Das blieb eigentlich auch während der gesamten Beziehung vorhanden. Dann war da wieder dieser zarte Hauch: "Ich liebe dich." Und wieder tat ich so, als hätte ich ihn nicht recht verstanden. Als wir dann zum ersten Mal etwas im größeren Freundeskreis getroffen haben, um gemeinsam auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, haben wir zuerst kein Wort miteinander gewechselt. Erst, als irgend jemand etwas vom Stand haben wollte, und wir alle kein Geld dafür ausgeben wollte, piekte ich ihn an, dass er doch immer soviel Kleingeld in den Taschen hat, welches er nicht brauchte. Das Eis war gebrochen und wieder hatten wir nur Augen für uns. Er zog mich an sich, küsste mich und tanzte mit mir zur Musik der Straßenmusikanten. Zusammen waren wir deswegen noch lange nicht. Wenigstens meiner Meinung nach nicht. Die Frage, ob und wie hatte sich erst dann erübrigt, als wir auf einen Geburtstag eingeladen waren, und jemand auf einmal fragte: "Seit wann seid ihr denn zusammen?". Ich meinte spontan "Seit Freitag dem 13., November." Und so nahm das Schiksal seinen lauf.
Morgen ist es genau einen Monat her, seitdem er mit mir Schluss gemacht hat. Dieses Mal entgültig. Wir hatten in den letzten paar Monaten öfters das Problem, dass keiner von uns beiden wusste, was er genau wollte. Er wollte Zeit für sich, für seine blöden Online- und Konsolenspiele, (ein Zocker ist er schon immer gewesen, aber in den ersten paar Monaten hatte er es zurückgestellt), seine Freunde und dennoch mich. Ich wollte ihn, aber nicht sein Verhalten, wenn wir Probleme hatten. Er kam und kommt einen nicht entgegen, mag nicht seine Gedanken und Bedürfnisen erzählen, kapselt sich ab, will keine Kompromisse schließen. Und das war nur ein Problem, das ich mit ihm hatte. Obwohl ich selbst nicht ganz so arg romantisch veranlagt bin, hoffte ich doch immer auf einen kleinen Liebesbeweis. Ideen von ihm, was wir machen könnten. Eine kleine Aufmerksamkeit zu unserem Monatstag. Eben das, was man als Mädchen normalerweise von einer Liebesbeziehung erwartet. Seine Aufmerksamkeit nahm stark ab. Er verhielt sich überwiegend fieß zu mir, wenn unsere Freunde dabei waren. Und dann war er wieder total lieb. Sagte, dass er mich liebte, zog mich an sich heran und küsste mich. Das Gefühlschaos war also lange vorprogrammiert. Immer, wenn wir uns gestritten hatten, musste ich auf ihn zugehen. Ich hatte das Gefühl der Geborgenheit verloren. Es gab ein arges Hin und Her. Ich gebe euch ein Beispiel, weil ich sonst nicht weiß, wie ich es verdeutlichen kann: Vor ca. zwei Monaten waren wir zusammen bei einem Animetreffen. Ich hatte ihn mitgeschleppt und war heilfroh, dass wir endlich mal wieder Zeit miteinander verbringen konnte, da wir vorher nicht viel Zeit hatten. Da meinte er plötzlich, dass er sich abends mit 'nem Freund, der auch dabei war, besaufen wollte und dass er dann auch bei uns schlafen würde. Ich war so sauer auf ihn. Hinzu kam noch, dass er den ganzen Tag über alles andere als nett zu mir war. Später am HBF wollte er dann mit mir reden, weil ich ihn bis dahin vor Wut ignoriert hatte. Ich bekam einen Heulkrampf und er stieg einfach in den Bus. Ich konnte es nicht fassen. Er hätte mich einfach sitzen gelassen, ohne weiter drüber nachzudenken. Wie immer. Ich habe ihm dann eine sms geschrieben, ob man seine Freundin so behandelt, und dass ich so lange dort sitzen bleiben werde, bis er wiederkommt. Egal, ob der letzte Bus dann schon weg ist (es war schon ziemlich spät). Zuerst fragte er noch, ob man das nicht telefonisch klären konnte. Ich wies es ab. So saß ich also da, halb erfroren, mit Tränen in den Augen. Plötzlich war er da. Ich hatte es gar nicht richtig mitbekommen.. er kam auf mich zugerannt, umarmte mich, erdrückte mich fast und beteuerte weinend, dass es ihm Leid tat. Die Beziehung tat mir weh. Und trotzdem wollte ich an ihr arbeitet, im Gegensatz zu ihm. Er blieb unzuverlässig, in jeglicher Hinsicht. Oft ließ er mich ins offene Messer rennen. Sicher war ich auch kein Engel, aber ich versuchte auf ihn zu achten, mich um ihn zu kümmern. Irgendwann kam ich mir nicht mehr wie seine Freundin, sondern wie seine Babysitterin vor. Meine Mutter meinte auch, dass ich mich viel zu sehr um ihn kümmere, obwohl von ihm kaum etwas zurückkommt. Dass ich mir über Sachen Gedanken mache, die ihm nicht einmal auffallen würden. Trotzdem habe ich bis zum Schluss an ihn und an uns geglaubt.
Vor einem Monat machte er dann mit mir Schluss. Eiskalt und ohne mit der Wimper zu zucken. Wie man es von den Jungs eben kennt. Ich versuchte, zu verstehen. Er ließ mir aber keine Möglichkeit. Ich schrieb einen Tagebucheintrag über den Tag und den Tag zuvor um meine Gedanken ein wenig zu sortieren. Es brachte nicht. Dann entschied ich mich dazu, ihm den Eintrag zu zeigen. Nach dem Motto "Wenn ich dich nicht verstehe, sollst du wenigstens mich verstehen." Ich wollte einen Schlussstrich ziehen. Darum habe ich das Treffen auch wieder auf dem Parkdeck des HBFs orangiert. Wieder im Schnee. Er las sich dein Eintrag durch, konnte aber nicht viel dazu sagen. Trotzdem verstanden wir uns eigentlich ganz gut. Er war wieder etwas netter, umarmte mich, drückte sich an mich (seit langem mal wieder) und küsste mich auf die Wange. Da war ich dann ein wenig perplex. Die Tage darauf war er noch öfters bei mir. Ich machte ihm zum Nikolaustag ein Geschenk, indem ich ihm ein Brief schrieb, indem statt, was für ein wundervoller Mensch er doch sei, trotz seiner Fehler. Er hat oft Selbstzweifel und sowieso eine eher negative Weltanschauung. Ich wollte und will ihm damit einfach helfen. Wie ich es immer vor hatte. Dass ich selber daran kaputt gehe, will ich einfach nicht realisieren.. Vorletzten Dienstag hat er dann den Vogel abgeschoßen. Er fing an mich zu küssen, wieder richtig zu küssen. Mit Leidenschaft. Kurz bevor er gehen musste, verfiel er dann wieder in sein Gedankenschweigen. Bis Samstag habe ich dann nichts mehr von ihm gehört. Und ich wünschte, das wäre auch so geblieben. Wir traffen uns in der Stadt um noch Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Er ging auf Distanz, ließ mich stehen, war auf einmal weg. Als ich ihn wiedergefunden hatte, hatte er einen Freund dabei, den er zufällig traf. Ich wollte einfach nurnoch weg. Aber ohne zu wissen, was er denn nun von mir möchte, wollte ich nicht gehen. Im Grunde kam dabei das heraus: Seine Gedanken gehen mich gar nichts an. Auch, wenn sie mich betreffen. Auch, wenn es um meine Gefühle geht, mein Leben, meine Psyche. Seiner Meinung nach kann er mit mir wohl machen was er will, ohne später die Konsequenzen beachten zu müssen. Eiskalt. Und dann kommt er wieder auf mich zu, und will mich umarmen. Es hat sich so ekelhaft angefühlt..
Ich akzseptiere, dass er keine Beziehung mehr möchte, auch wenn es mir im Herzen weh tut. Aber ich akszeptiere nicht, dass er mich wie ein Spielzeug behandelt. Angeblich möchte er ja noch eine Freundschaft, aber vorallem Freunde sollte man doch mit mehr Respekt und Rücksicht behandeln?
Kann mir einer diesen Jungen erklären?
Diese beiden Lieder spiegeln meine momentanen Gedanken, die ihn betreffen, eigentlich am besten wieder.
Der Froschkönig am meisten.
http://www.youtube.com/watch?v=3tizy64wAmg]
*Link entfernt*
Ich habe keine Ahnung, wie ihr mir helfen könnt. Ich glaube, ich brauche einfach nur jemanden, mit dem ich etwas darüber reden kann, da meine Ma' sich immer nur wiederholt (er ist es nicht wert, ist zu unreif, kann es gar nicht wertschätzen, braucht Zeit zum Vermissen, etc.), und meine Freundinnen viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind.
Yay, das Weihnachtsfest kann kommen. ~.~ Ich werde dennoch versuchen es zu genießen.
Tut mir Leid, dass es zum Schluss so confus wird. :/ Mittlerweile ist es 5 Uhr morgens, ich kann nicht schlafen, und texte euch hier zu, obwohl es mir peinlich ist..
Im Spätsommer 2009 ist er mir zum ersten Mal über den Weg gelaufen. Er gehörte zu einem bekannten Freundeskreis, mit dem ich bis dahin aber noch nicht so viel zu tun hatte. Ich sah ihn also nur 1-2mal im Monat und wechselte dann nur ein paar Sätze mit ihm. Seit dem ersten Augenblick hielt er mich gefangen. Obwohl ich sogut wie nichts von ihm kannte, wollte ich mit ihm reden, ihn beobachten. Etwas, was mir normal vollkommen fern' lag und immernoch liegt. Vorallem bei Jungs. Ich war nie das Mädchen, dass unbedingt einen Freund haben möchte. Auch bei ihm dachte ich nicht an die Liebe. Ich fand' ihn einfach interessant. Wollte mehr wissen. Die Wochen verstriechen und er geriet wieder in Vergessenheit. Bis ich dann eines Abends frontal mit ihm konfrontiert wurde. Eigentlich wollte ich nur ein paar Freunde besuchen, seine besten Freunde, aber ich wusste nicht, dass sie an dem Tag eine Feier geplant hatten. Er war natürlich auch dabei, und so saß ich da. Ihm gegenüber am Tisch. Spielen mit einer heißen Kerze, um meine Finger irgendwie zu beschäftigen. Er beobachtete mich und kurzerhand kamen wir in ein Gespräch. Obwohl er die ganze Zeit über am Rauchen war, und ich den verdammten Rauch wirklich hasse, hatte ich nurnoch Augen für ihn. Und er nurnoch Augen für mich. Wir lachten, scherzten, neckten uns gegenseitig. Er war frech, lustig und auch vom Aussehen her genau mein Typ. Eben interessant. Als er gehen musste, drückte er mich besonders lange an sich. Und langsam entwickelten sich die Flattermäuschen in mir. Er war so lieb und aufmerksam. Jede kleine Handbewegung bekam er mit, jedes Schmunzeln. Langsam bahnte sich in mir der Gedanke an, ob ich wohl verliebt wäre. Ich ließ es darauf ankommen und sagte ihm einfach, dass ich bei ihm übernachten möchte. Er war zuerst ein wenig perplex, stimmte dann aber zu. Bis wir bzw. ich einfach einschlief, hatten wir die Nacht damit verbracht zusammen im Bett zu liegen, irgend einen schlechten Horrorfilm zu sehen und uns weiter zu necken. Er kritisierte mich auf eine süße Art und Weise, die nicht ganz ernst zu nehmen war, und ich biss ihn jedes Mal dafür mehr oder weniger sanft in die Brust-, Hals- und Schultergegend. Auch, als ich ihm auf die Lippen biss, hatte ich keinerlei Hintergedanken. Es war ein Spiel. Bis ich sein Flüstern, kaum mehr als ein dünner Hauch, vernahm: "Küss mich lieber, anstatt mich zu beißen." Ich tat so, als hätte ich es nicht verstanden und er ging nicht weiter darauf ein. Eine ähnliche Situation hatten wir, als wir ein paar Tage später auf dem verschneiten Parkdeck unseres HBFs saßen. Ich wollte unbedingt ein Eis essen und die Aussicht genießen (man hat halt so seine Eigenschaften). Leider kann ich mich nicht mehr genau daran erinnern, was wir dort sonst noch taten. Wahrscheinlich war mir bitterkalt, und ich schob ohne zu fragen meine kalten Hände unter seinen Pullover. Die Erinnerungen kommen zurück. Ich glaube, ich wollte ihm wieder auf die Lippen beißen. Es endete dann aber doch im Kuss. Ein Kuss, zwei Küsse, vier, sechs.. Uns dabei gegenseitig zu necken, konnten wir aber dennoch nicht lassen. Das blieb eigentlich auch während der gesamten Beziehung vorhanden. Dann war da wieder dieser zarte Hauch: "Ich liebe dich." Und wieder tat ich so, als hätte ich ihn nicht recht verstanden. Als wir dann zum ersten Mal etwas im größeren Freundeskreis getroffen haben, um gemeinsam auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, haben wir zuerst kein Wort miteinander gewechselt. Erst, als irgend jemand etwas vom Stand haben wollte, und wir alle kein Geld dafür ausgeben wollte, piekte ich ihn an, dass er doch immer soviel Kleingeld in den Taschen hat, welches er nicht brauchte. Das Eis war gebrochen und wieder hatten wir nur Augen für uns. Er zog mich an sich, küsste mich und tanzte mit mir zur Musik der Straßenmusikanten. Zusammen waren wir deswegen noch lange nicht. Wenigstens meiner Meinung nach nicht. Die Frage, ob und wie hatte sich erst dann erübrigt, als wir auf einen Geburtstag eingeladen waren, und jemand auf einmal fragte: "Seit wann seid ihr denn zusammen?". Ich meinte spontan "Seit Freitag dem 13., November." Und so nahm das Schiksal seinen lauf.
Morgen ist es genau einen Monat her, seitdem er mit mir Schluss gemacht hat. Dieses Mal entgültig. Wir hatten in den letzten paar Monaten öfters das Problem, dass keiner von uns beiden wusste, was er genau wollte. Er wollte Zeit für sich, für seine blöden Online- und Konsolenspiele, (ein Zocker ist er schon immer gewesen, aber in den ersten paar Monaten hatte er es zurückgestellt), seine Freunde und dennoch mich. Ich wollte ihn, aber nicht sein Verhalten, wenn wir Probleme hatten. Er kam und kommt einen nicht entgegen, mag nicht seine Gedanken und Bedürfnisen erzählen, kapselt sich ab, will keine Kompromisse schließen. Und das war nur ein Problem, das ich mit ihm hatte. Obwohl ich selbst nicht ganz so arg romantisch veranlagt bin, hoffte ich doch immer auf einen kleinen Liebesbeweis. Ideen von ihm, was wir machen könnten. Eine kleine Aufmerksamkeit zu unserem Monatstag. Eben das, was man als Mädchen normalerweise von einer Liebesbeziehung erwartet. Seine Aufmerksamkeit nahm stark ab. Er verhielt sich überwiegend fieß zu mir, wenn unsere Freunde dabei waren. Und dann war er wieder total lieb. Sagte, dass er mich liebte, zog mich an sich heran und küsste mich. Das Gefühlschaos war also lange vorprogrammiert. Immer, wenn wir uns gestritten hatten, musste ich auf ihn zugehen. Ich hatte das Gefühl der Geborgenheit verloren. Es gab ein arges Hin und Her. Ich gebe euch ein Beispiel, weil ich sonst nicht weiß, wie ich es verdeutlichen kann: Vor ca. zwei Monaten waren wir zusammen bei einem Animetreffen. Ich hatte ihn mitgeschleppt und war heilfroh, dass wir endlich mal wieder Zeit miteinander verbringen konnte, da wir vorher nicht viel Zeit hatten. Da meinte er plötzlich, dass er sich abends mit 'nem Freund, der auch dabei war, besaufen wollte und dass er dann auch bei uns schlafen würde. Ich war so sauer auf ihn. Hinzu kam noch, dass er den ganzen Tag über alles andere als nett zu mir war. Später am HBF wollte er dann mit mir reden, weil ich ihn bis dahin vor Wut ignoriert hatte. Ich bekam einen Heulkrampf und er stieg einfach in den Bus. Ich konnte es nicht fassen. Er hätte mich einfach sitzen gelassen, ohne weiter drüber nachzudenken. Wie immer. Ich habe ihm dann eine sms geschrieben, ob man seine Freundin so behandelt, und dass ich so lange dort sitzen bleiben werde, bis er wiederkommt. Egal, ob der letzte Bus dann schon weg ist (es war schon ziemlich spät). Zuerst fragte er noch, ob man das nicht telefonisch klären konnte. Ich wies es ab. So saß ich also da, halb erfroren, mit Tränen in den Augen. Plötzlich war er da. Ich hatte es gar nicht richtig mitbekommen.. er kam auf mich zugerannt, umarmte mich, erdrückte mich fast und beteuerte weinend, dass es ihm Leid tat. Die Beziehung tat mir weh. Und trotzdem wollte ich an ihr arbeitet, im Gegensatz zu ihm. Er blieb unzuverlässig, in jeglicher Hinsicht. Oft ließ er mich ins offene Messer rennen. Sicher war ich auch kein Engel, aber ich versuchte auf ihn zu achten, mich um ihn zu kümmern. Irgendwann kam ich mir nicht mehr wie seine Freundin, sondern wie seine Babysitterin vor. Meine Mutter meinte auch, dass ich mich viel zu sehr um ihn kümmere, obwohl von ihm kaum etwas zurückkommt. Dass ich mir über Sachen Gedanken mache, die ihm nicht einmal auffallen würden. Trotzdem habe ich bis zum Schluss an ihn und an uns geglaubt.
Vor einem Monat machte er dann mit mir Schluss. Eiskalt und ohne mit der Wimper zu zucken. Wie man es von den Jungs eben kennt. Ich versuchte, zu verstehen. Er ließ mir aber keine Möglichkeit. Ich schrieb einen Tagebucheintrag über den Tag und den Tag zuvor um meine Gedanken ein wenig zu sortieren. Es brachte nicht. Dann entschied ich mich dazu, ihm den Eintrag zu zeigen. Nach dem Motto "Wenn ich dich nicht verstehe, sollst du wenigstens mich verstehen." Ich wollte einen Schlussstrich ziehen. Darum habe ich das Treffen auch wieder auf dem Parkdeck des HBFs orangiert. Wieder im Schnee. Er las sich dein Eintrag durch, konnte aber nicht viel dazu sagen. Trotzdem verstanden wir uns eigentlich ganz gut. Er war wieder etwas netter, umarmte mich, drückte sich an mich (seit langem mal wieder) und küsste mich auf die Wange. Da war ich dann ein wenig perplex. Die Tage darauf war er noch öfters bei mir. Ich machte ihm zum Nikolaustag ein Geschenk, indem ich ihm ein Brief schrieb, indem statt, was für ein wundervoller Mensch er doch sei, trotz seiner Fehler. Er hat oft Selbstzweifel und sowieso eine eher negative Weltanschauung. Ich wollte und will ihm damit einfach helfen. Wie ich es immer vor hatte. Dass ich selber daran kaputt gehe, will ich einfach nicht realisieren.. Vorletzten Dienstag hat er dann den Vogel abgeschoßen. Er fing an mich zu küssen, wieder richtig zu küssen. Mit Leidenschaft. Kurz bevor er gehen musste, verfiel er dann wieder in sein Gedankenschweigen. Bis Samstag habe ich dann nichts mehr von ihm gehört. Und ich wünschte, das wäre auch so geblieben. Wir traffen uns in der Stadt um noch Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Er ging auf Distanz, ließ mich stehen, war auf einmal weg. Als ich ihn wiedergefunden hatte, hatte er einen Freund dabei, den er zufällig traf. Ich wollte einfach nurnoch weg. Aber ohne zu wissen, was er denn nun von mir möchte, wollte ich nicht gehen. Im Grunde kam dabei das heraus: Seine Gedanken gehen mich gar nichts an. Auch, wenn sie mich betreffen. Auch, wenn es um meine Gefühle geht, mein Leben, meine Psyche. Seiner Meinung nach kann er mit mir wohl machen was er will, ohne später die Konsequenzen beachten zu müssen. Eiskalt. Und dann kommt er wieder auf mich zu, und will mich umarmen. Es hat sich so ekelhaft angefühlt..
Ich akzseptiere, dass er keine Beziehung mehr möchte, auch wenn es mir im Herzen weh tut. Aber ich akszeptiere nicht, dass er mich wie ein Spielzeug behandelt. Angeblich möchte er ja noch eine Freundschaft, aber vorallem Freunde sollte man doch mit mehr Respekt und Rücksicht behandeln?
Kann mir einer diesen Jungen erklären?
Diese beiden Lieder spiegeln meine momentanen Gedanken, die ihn betreffen, eigentlich am besten wieder.
Der Froschkönig am meisten.
http://www.youtube.com/watch?v=3tizy64wAmg]
*Link entfernt*
Ich habe keine Ahnung, wie ihr mir helfen könnt. Ich glaube, ich brauche einfach nur jemanden, mit dem ich etwas darüber reden kann, da meine Ma' sich immer nur wiederholt (er ist es nicht wert, ist zu unreif, kann es gar nicht wertschätzen, braucht Zeit zum Vermissen, etc.), und meine Freundinnen viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind.
Yay, das Weihnachtsfest kann kommen. ~.~ Ich werde dennoch versuchen es zu genießen.
Tut mir Leid, dass es zum Schluss so confus wird. :/ Mittlerweile ist es 5 Uhr morgens, ich kann nicht schlafen, und texte euch hier zu, obwohl es mir peinlich ist..
Liebe Froschkönig!
Wow, ich habe Deinen Text wirklich beinahe "verschlungen"!!!
Du schreibst sehr schön. Ich konnte problemlos "aufsatteln" und ein Stückchen "mitreiten"! Danke!
Was ist Das.
Es ist schwer, darauf eine Antwort zu finden,...
Ich kann Dir nur nahelegen, dass die Liebe "tausend" (unendliche viele) Möglichkeiten findet, um Dir etwas "mittzuteilen"...
Ich habe es schwer, Dir versuchen zu erklären, "was" er ist, oder warum er so tickt.
Du sagst, dass Du eine Beziehung zunächst eigentlich nicht gewollt hast, stimmts?
Vielleicht hatte dein Bauchgefühl gar nicht so unrecht damit, Dich in dem Sinne "zu warnen"! Denn, vielleicht war diese Liebe einfach nicht für eine Beziehung bestimmt! Wieso muss man gleich immer mit dem Jemanden "zusammen sein"? Ich glaube, "Hollywood" hat uns da ganz schön in die Erziehung gemischt! Wer sagt denn, dass es nur den EINEN Weg geben kann einer Liebe??...
Die "Liebe" sagt das bestimmt nicht.
Liebe Froschkönig, ich wünsche Dir eine Chance! Alle guten Dinge sind 3, sagt man! Vielleicht wirst Du beim letzten Mal ja "hinhören" können!
;)
Was meinst Du?
Alles Liebe
Rosenkatze
Wow, ich habe Deinen Text wirklich beinahe "verschlungen"!!!
Du schreibst sehr schön. Ich konnte problemlos "aufsatteln" und ein Stückchen "mitreiten"! Danke!
Was ist Das.
Es ist schwer, darauf eine Antwort zu finden,...
Ich kann Dir nur nahelegen, dass die Liebe "tausend" (unendliche viele) Möglichkeiten findet, um Dir etwas "mittzuteilen"...
Ich habe es schwer, Dir versuchen zu erklären, "was" er ist, oder warum er so tickt.
Du sagst, dass Du eine Beziehung zunächst eigentlich nicht gewollt hast, stimmts?
Vielleicht hatte dein Bauchgefühl gar nicht so unrecht damit, Dich in dem Sinne "zu warnen"! Denn, vielleicht war diese Liebe einfach nicht für eine Beziehung bestimmt! Wieso muss man gleich immer mit dem Jemanden "zusammen sein"? Ich glaube, "Hollywood" hat uns da ganz schön in die Erziehung gemischt! Wer sagt denn, dass es nur den EINEN Weg geben kann einer Liebe??...
Die "Liebe" sagt das bestimmt nicht.
Liebe Froschkönig, ich wünsche Dir eine Chance! Alle guten Dinge sind 3, sagt man! Vielleicht wirst Du beim letzten Mal ja "hinhören" können!
;)
Was meinst Du?
Alles Liebe
Rosenkatze
Eiskalt und ohne mit der Wimper zu zucken. Wie man es von den Jungs eben kennt.... von diesem Jungen, wäre passender. ;)
Angeblich möchte er ja noch eine Freundschaft, aber vorallem Freunde sollte man doch mit mehr Respekt und Rücksicht behandeln?Erklären kann ihn dir wohl niemand. Im ersten Punkt hast du vollkommen Recht. Und du solltest das dir auch nicht bieten lassen. Er scheint wirklich noch sehr unerfahren und kindlich zu sein und muss erst seine Erfahrungen machen.... Aber du kannst nicht warten bis zu dem Zeitpunkt, an dem es bei ihm "klick" macht...
Kann mir einer diesen Jungen erklären?
Versuche damit abzuschließen... auch wenns nach so viel eigener Mühe schwer fällt...
Du sagst ja selbst: "Du gehst daran kaputt". Und das kann nicht gut sein.
Aber ich finde deine Einstellung zu Beziehungen gut! Dass du auch dafür kämpfst!
...Ich wünsche dir alles Gute!
LG
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