Werde "Du"
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NicMThemenstart
Es geht im Leben nicht darum, sich zu finden. Es geht darum, sich zu kreieren. Das Glück sitzt nicht gemütlich auf dem Zeitstrahl und wartet auf uns. Sondern wir bauen es uns einfach. Wir erfüllen nicht die Anforderungen, die an uns gestellt werden. Wir stellen Anforderungen an uns selbst, und erfüllen diese.
Hat man erst mal die untersten vier Ebenen der Maslow-Pyramide erklommen, hält man den heiligen Gral schon fast in der Hand. Hunger, Durst, Anerkennung, Sexualität, Nähe und Zärtlichkeit. Diese Bedürfnisse haben wir nunmal. Leider, oder Gott-sei-Dank. Sie müssen befriedigt werden, so oder so. Aber dann... Dann kommt unser Gehirn zum vollen Zuge. Die Eintrittskarte zu einer fantastischen Vorstellung.
Dann nämlich stehen wir inmitten tausender Möglichkeiten und Chancen. Gibt es ein Problem? Dann löse es! Schliesslich haben wir Verstand. Weckt etwas dein Interesse? Dann erweitere deinen Horizont! Ist dir etwas total egal? Dann verschwende keine Zeit damit! Bist du unglücklich? Dann finde die Ursache und schaffe sie aus der Welt! Nicht du bist das Opfer, und die Welt ist nicht gegen dich. Du alleine trägst die Verantwortung für dein Leben!
Natürlich ist nicht alles zugänglich und nicht alles zu deinem Vorteil veränderbar. Es gilt, die Schranken kennen zu lernen, sie zu akzeptieren (alles andere ist Zeitverschwendung), und innerhalb von ihnen die Glücksfunktion zu maximieren. Es gibt sie. Es gibt die Welt, in der alles gut ist. Saug es ihr aus, ohne anderen etwas davon zu nehmen. Glück ist keine endliche globale Ressource. Es kann beliebig erzeugt werden. Einfach so.
Wenn ich unglücklich bin, lege ich erstmal jeglichen Scham und jeglichen Stolz ab. Ich sehe mich mit kritischem und objektivem Auge. Ich durchlöchere mich damit. Und dann, wenn ich frei von allen störenden negativen Gefühlen bin, suche ich scharfsinnig den Ursprung allen Übels. Rational und ehrlich. Und dann mache ich mich an die Arbeit. Klingt einfach? Ja, ist es auch.
Ich fühle mich unaufhaltsam. Fähig zu allem. Wenn ich es nur will. Und der Schüssel liegt beim Selbstwert. Mache den Wert, den du dir selbst zuweist, niemals abhängig von äusseren Einflüssen. Mache ihn nicht abhängig von Erfolg oder Misserfolg. Lasse ihn hell leuchten, und zwar einzig aus dir selbst heraus. Vertraue deinen Fähigkeiten, vertraue deinen Stärken. Erleidest du einen Rückschlag, stehe schnell auf, finde den Grund, überlege dir, was du falsch gemacht hast (wenn überhaupt). Einsicht löscht den Rückschlag aus. Vertraue einfach deiner Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen. Trau dich zu wachsen! Hoher Selbstwert bedeutet nicht, gut zu sein. Hoher Selbstwert bedeutet, gut werden zu können.
Und vergiss bloss nicht, Risiken einzugehen. Vergiss nicht, dich auch mal ins kalte Wasser fallen zu lassen. Du bist, was du aus deinen Möglichkeiten machst. Und welche Möglichkeiten du dir schaffst. Und nimm das Leben stets mit einer guten Portion Gelassenheit. Es lebt sich so eindeutig angenehmer.
Meine Pyramide ist gesättigt. Ich befinde mich ganz oben. Oben bei der Selbstverwirklichung. Das war nicht immer so. Mir haben wichtige Teile viel weiter unten gefehlt. Nun, da ich weiss, dass sie gefehlt haben, bin ich auch sicher, woran ich zuerst arbeiten muss, wenn sie wieder mal fehlen sollten. Ich musste auf die Schnauze fallen. Ich musste mich Risiken aussetzen, und mich intensiv mit mir selbst auseinandersetzen. Aber es hat sich gelohnt. Ich habe den heiligen Gral. Und dieser besteht aus nichts anderem als einer Menge von Erkenntnissen.
Erkenntnisse, die aus dem Nichts Glück werden lassen. Ich wünsche sie jedem hier.
Hat man erst mal die untersten vier Ebenen der Maslow-Pyramide erklommen, hält man den heiligen Gral schon fast in der Hand. Hunger, Durst, Anerkennung, Sexualität, Nähe und Zärtlichkeit. Diese Bedürfnisse haben wir nunmal. Leider, oder Gott-sei-Dank. Sie müssen befriedigt werden, so oder so. Aber dann... Dann kommt unser Gehirn zum vollen Zuge. Die Eintrittskarte zu einer fantastischen Vorstellung.
Dann nämlich stehen wir inmitten tausender Möglichkeiten und Chancen. Gibt es ein Problem? Dann löse es! Schliesslich haben wir Verstand. Weckt etwas dein Interesse? Dann erweitere deinen Horizont! Ist dir etwas total egal? Dann verschwende keine Zeit damit! Bist du unglücklich? Dann finde die Ursache und schaffe sie aus der Welt! Nicht du bist das Opfer, und die Welt ist nicht gegen dich. Du alleine trägst die Verantwortung für dein Leben!
Natürlich ist nicht alles zugänglich und nicht alles zu deinem Vorteil veränderbar. Es gilt, die Schranken kennen zu lernen, sie zu akzeptieren (alles andere ist Zeitverschwendung), und innerhalb von ihnen die Glücksfunktion zu maximieren. Es gibt sie. Es gibt die Welt, in der alles gut ist. Saug es ihr aus, ohne anderen etwas davon zu nehmen. Glück ist keine endliche globale Ressource. Es kann beliebig erzeugt werden. Einfach so.
Wenn ich unglücklich bin, lege ich erstmal jeglichen Scham und jeglichen Stolz ab. Ich sehe mich mit kritischem und objektivem Auge. Ich durchlöchere mich damit. Und dann, wenn ich frei von allen störenden negativen Gefühlen bin, suche ich scharfsinnig den Ursprung allen Übels. Rational und ehrlich. Und dann mache ich mich an die Arbeit. Klingt einfach? Ja, ist es auch.
Ich fühle mich unaufhaltsam. Fähig zu allem. Wenn ich es nur will. Und der Schüssel liegt beim Selbstwert. Mache den Wert, den du dir selbst zuweist, niemals abhängig von äusseren Einflüssen. Mache ihn nicht abhängig von Erfolg oder Misserfolg. Lasse ihn hell leuchten, und zwar einzig aus dir selbst heraus. Vertraue deinen Fähigkeiten, vertraue deinen Stärken. Erleidest du einen Rückschlag, stehe schnell auf, finde den Grund, überlege dir, was du falsch gemacht hast (wenn überhaupt). Einsicht löscht den Rückschlag aus. Vertraue einfach deiner Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen. Trau dich zu wachsen! Hoher Selbstwert bedeutet nicht, gut zu sein. Hoher Selbstwert bedeutet, gut werden zu können.
Und vergiss bloss nicht, Risiken einzugehen. Vergiss nicht, dich auch mal ins kalte Wasser fallen zu lassen. Du bist, was du aus deinen Möglichkeiten machst. Und welche Möglichkeiten du dir schaffst. Und nimm das Leben stets mit einer guten Portion Gelassenheit. Es lebt sich so eindeutig angenehmer.
Meine Pyramide ist gesättigt. Ich befinde mich ganz oben. Oben bei der Selbstverwirklichung. Das war nicht immer so. Mir haben wichtige Teile viel weiter unten gefehlt. Nun, da ich weiss, dass sie gefehlt haben, bin ich auch sicher, woran ich zuerst arbeiten muss, wenn sie wieder mal fehlen sollten. Ich musste auf die Schnauze fallen. Ich musste mich Risiken aussetzen, und mich intensiv mit mir selbst auseinandersetzen. Aber es hat sich gelohnt. Ich habe den heiligen Gral. Und dieser besteht aus nichts anderem als einer Menge von Erkenntnissen.
Erkenntnisse, die aus dem Nichts Glück werden lassen. Ich wünsche sie jedem hier.
Aha. Und wenn man genug Kurse für viel Geld belegt, findet man sogar die Erleuchtung? ;-)
Kurse? Langweilig. Geld? Sollte genug da sein, ja. :) Es reicht schon, offen für Neues zu sein und intensiv über die eigenen Erfahrungen nachzudenken.
Hat man erst mal die untersten vier Ebenen der Maslow-Pyramide erklommen, hält man den heiligen Gral schon fast in der Hand. Hunger, Durst, Anerkennung, Sexualität, Nähe und Zärtlichkeit. Diese Bedürfnisse haben wir nunmal. Leider, oder Gott-sei-Dank. Sie müssen befriedigt werden, so oder so.Also Hunger und Durst sind bei mir schon mal befriedigt. Den Rest sollte man ja auch noch hinbekommen :rolleyes:
Maslow kenne ich noch aus einem BWL-Seminar.. in meinem ersten Studium :D
Ich habe den heiligen Gral.Ich freu mich für Dich, dass es Dir gut geht. Ja, als junger Mensch dachte ich auch mal so, den heiligen Gral gefunden zu haben FÜR IMMER.
Genieße es, denn nichts ist sicher in dieser Welt.. nicht mal Dein Gral, leider.
Ich wünsch es Dir nicht, aber sollte er Dir jemals noch mal entgleiten, was überhaupt nichts Ungewöhnliches ist, sondern eine Aufforderung, Dich neu zu verorten, sieh Dich nicht als Versager.. denn der Gral ist nicht der Gral, einen Endpunkt gibt es eigentlich nicht.. es sei denn Du wärst die Ausnahme.
Genieß es einfach, so lang Du dieses Hochgefühl genießen kannst, und (ver-)zweifle nicht, falls es nicht für immer anhalten sollte.
P S Das mit der Gelassenheit ist gut und meiner Meinung das Wesentliche :) ob jetzt Gral oder nicht
Genieße es, denn nichts ist sicher in dieser Welt.. nicht mal Dein Gral, leider.Dieser heilige Gral - wie ich ihn nenne - ist eine Art Grundschwingung, mit der man durchs Leben marschiert. Er besteht aus einer Reihe im Prinzip einfacher Erkenntnisse, die für sich genommen aber noch nicht glücklich machen. Man schwimmt ständig im Meer der Zufälle, der äusseren Einflüsse. So stürmisch der Ozean auch sein mag, der Gral verkörpert nicht das klare stille Wasser, in dem sich die Sonne spiegelt, sondern lediglich die Fähigkeit, schwimmen zu können. Und wer einmal schwimmen kann, verlernt es nicht wieder.
denn der Gral ist nicht der Gral, einen Endpunkt gibt es eigentlich nicht.Du hast recht, einen Endpunkt gibt es nicht. Ende von was auch? Aber der Gral ist dennoch der Gral. Er symbolisiert die Art und Weise, wie man auf den Wegen zwischen den Dutzenden Anfängen zu Enden im Leben geht.
Genieß es einfach, so lang Du dieses Hochgefühl genießen kannst, und (ver-)zweifle nicht, falls es nicht für immer anhalten sollte.Danke! Aber genau das ist ja der Gral: Man verzweifelt nicht, falls ein lokales Glücksgefühl nicht anhält. Man schafft sich einfach das nächste, auch wenn es Arbeit und Zeit benötigt. ;)
bearbeitet #7
"Werde Du" .. ein schöner Tread!
Liebster NicM,
ich weiss nicht, was genau dieser heilige Gral ist, wenn ich auch eine Ahnung habe was du meinst. Diese Maslow Pyramide erinnert mich an meine Schulzeit, ich finds lustig- schön, dass Du diese "zu rate" ziehst. ;-)
Darf ich dazu was bemerken??... :D
Nein, ich lass es mal so stehen. Wenn Sie für dich stimmt, dann ist sie richtig.
oder doch.... es erscheint mir sinnvoll, oder logisch, dass diese Grundpfeiler, die aufeinander aufbauen hilfreich sind für die spitze- die hier Transzendenz/ Selbstverwirklichung genannt ist. Ich glaub jedoch nicht, dass Du alle diese Grundpfeiler brauchst. Selbstverwirklichung bedingt nicht eine ausgelebte Sexualität, einen vollen Magen, Anerkennung u.Ä. auch wenns wie gesagt, nicht (viel) schaden kann. Das sind (sehen wir erstmal von den Grundnahrungsbedürfnissen des physischen Körpers ab) Hilfen. Sie können Dir bewusster machen, was Du bist- oder dass Du bist.
Wenn es in Etwa das ist, was du mit der Spitze der Pyramide gemeint hast, dann kenne ich diese Situation. Leider muss ich feststellen, dass dieses Hochgefühl des "Daseins" bisweilen auch wieder verschwindet. Wenn es einen roten Faden im leben gibt - der vielleicht mit dem heiligen Gral zu vergleichen ist, welcher dich immer weiter auf deinem Weg bringt, egal wie deine Gefühlslage, Stimmung, Konstitution usw. gerade ist, dann darf ich dir leider auch berichten, dass auch dieser Faden zeitweise verloren gehen kann. Ich habe/mache diese Erfahrung /gemacht, aus meiner subjektiven Wahrnehmung heraus befindet man sich an Orten, wo es keinen roten Faden gibt. "Ich" bin in irgendwelchen Konstrukten meiner Auffassung, Wahrnehmung eingeklemmt und bin nichtmal in der Lage das zu erkennen. Bis irgendwann auffällt, dass vieles schiefgeht. Dass man Aufträge nicht mehr "selbst-gerecht" erfüllt, dass man sich mit Gedanken ertappt, die man schon lange "ad acta" gesehen hat. Und beinahe bist du an einem "Ort"(Punkt) angelangt, wo selbst das "Wie" (gehe ich weiter) in Frage gestellt wird. Dein heiliger Gral, oder? Oder mein Faden. Wo ist der dann?
Ich muss dich aus meiner Sicht also "korrigieren" (nicht persönlich nehmen diese fiese Wort! ;) ) Wenn der Gral das "Wie" ist, dann "kann" man den heiligen Gral verlieren.
- man kann Ihn aber auch wiederfinden.
Und Du sagst es ganz toll,
Und dann wird beim aufmerksamen Lesen des Satzes: "Irgendetwas" alleine trägt die Verantwortung für dein Leben". - eine ganz andere Botschaft daraus.
In Zeiten, Momenten, wo dieser "rote Faden/heilige Gral" nicht present ist, wirst Du diesen Satz so wahrnehmen, und zudem nicht wissen, was damit anzufangen sein soll. Natürlich.
Das Wissen, dass es den heiligen gral einmal in deinem Besitz gegeben hat, sind blosse Erinnerungen. Wenn Du versuchst, diese auf das, was jetzt ist anzuwenden, ist es ein "Abspulen" deiner dadurch gesammelten Ergebnisse/ Erfahrungen. Und doch: trotz "richtiger Anwendung" kann es Dich jetzt zu "falschen" Resultaten führen, oder zumindest zu jenen, die Dir nicht sehr weiterhelfen.
Das "Wie" passt nicht mehr. Auch wenn du es so gesehen nicht verlieren kannst, weil du es in Dich integriert hast- ist es kein Garant um die Maslow-Pyramide (erneut) erklimmen zu können.
Der heilige Gral ist nicht das "Wie". Zumindest nicht, wenn es nicht veränderbar ist.
Er ist wahrscheinlich vielmehr die Bereitschaft zum "werde Du". Bereit zu sein, alles was du bisher kennen gelernt hast und als "ich" identifiziert hast- abzulegen.
Insekten schlüpfen z.B. mehrmals in Ihrem Leben aus Ihrer eigenen Haut, geben ihre alte Hülle ab und über bleibt ein feiner Citinpanzer- eine Erinnerung an dessen, was war.
Ein Beispiel: ;)
Danke für diesen tollen Tread!
Liebste Grüsse!
Rosenkatze
Liebster NicM,
ich weiss nicht, was genau dieser heilige Gral ist, wenn ich auch eine Ahnung habe was du meinst. Diese Maslow Pyramide erinnert mich an meine Schulzeit, ich finds lustig- schön, dass Du diese "zu rate" ziehst. ;-)
Darf ich dazu was bemerken??... :D
Nein, ich lass es mal so stehen. Wenn Sie für dich stimmt, dann ist sie richtig.
oder doch.... es erscheint mir sinnvoll, oder logisch, dass diese Grundpfeiler, die aufeinander aufbauen hilfreich sind für die spitze- die hier Transzendenz/ Selbstverwirklichung genannt ist. Ich glaub jedoch nicht, dass Du alle diese Grundpfeiler brauchst. Selbstverwirklichung bedingt nicht eine ausgelebte Sexualität, einen vollen Magen, Anerkennung u.Ä. auch wenns wie gesagt, nicht (viel) schaden kann. Das sind (sehen wir erstmal von den Grundnahrungsbedürfnissen des physischen Körpers ab) Hilfen. Sie können Dir bewusster machen, was Du bist- oder dass Du bist.
Wenn es in Etwa das ist, was du mit der Spitze der Pyramide gemeint hast, dann kenne ich diese Situation. Leider muss ich feststellen, dass dieses Hochgefühl des "Daseins" bisweilen auch wieder verschwindet. Wenn es einen roten Faden im leben gibt - der vielleicht mit dem heiligen Gral zu vergleichen ist, welcher dich immer weiter auf deinem Weg bringt, egal wie deine Gefühlslage, Stimmung, Konstitution usw. gerade ist, dann darf ich dir leider auch berichten, dass auch dieser Faden zeitweise verloren gehen kann. Ich habe/mache diese Erfahrung /gemacht, aus meiner subjektiven Wahrnehmung heraus befindet man sich an Orten, wo es keinen roten Faden gibt. "Ich" bin in irgendwelchen Konstrukten meiner Auffassung, Wahrnehmung eingeklemmt und bin nichtmal in der Lage das zu erkennen. Bis irgendwann auffällt, dass vieles schiefgeht. Dass man Aufträge nicht mehr "selbst-gerecht" erfüllt, dass man sich mit Gedanken ertappt, die man schon lange "ad acta" gesehen hat. Und beinahe bist du an einem "Ort"(Punkt) angelangt, wo selbst das "Wie" (gehe ich weiter) in Frage gestellt wird. Dein heiliger Gral, oder? Oder mein Faden. Wo ist der dann?
Ich muss dich aus meiner Sicht also "korrigieren" (nicht persönlich nehmen diese fiese Wort! ;) ) Wenn der Gral das "Wie" ist, dann "kann" man den heiligen Gral verlieren.
- man kann Ihn aber auch wiederfinden.
Und Du sagst es ganz toll,
Nicht du bist das Opfer, und die Welt ist nicht gegen dich. Du alleine trägst die Verantwortung für dein Leben!das ist so, aber was ist, wenn du dieses kleine jedoch nicht unbedeutende Wörtlein "Du" am Anfang des Satzes nicht "erfassen" kannst? Was ist dann? Dann wird das Du (oder ich) in einem Zustand des Undefinierbaren zu "Etwas" .... Irgendetwas.Verstehst Du mich?
Und dann wird beim aufmerksamen Lesen des Satzes: "Irgendetwas" alleine trägt die Verantwortung für dein Leben". - eine ganz andere Botschaft daraus.
In Zeiten, Momenten, wo dieser "rote Faden/heilige Gral" nicht present ist, wirst Du diesen Satz so wahrnehmen, und zudem nicht wissen, was damit anzufangen sein soll. Natürlich.
Das Wissen, dass es den heiligen gral einmal in deinem Besitz gegeben hat, sind blosse Erinnerungen. Wenn Du versuchst, diese auf das, was jetzt ist anzuwenden, ist es ein "Abspulen" deiner dadurch gesammelten Ergebnisse/ Erfahrungen. Und doch: trotz "richtiger Anwendung" kann es Dich jetzt zu "falschen" Resultaten führen, oder zumindest zu jenen, die Dir nicht sehr weiterhelfen.
Das "Wie" passt nicht mehr. Auch wenn du es so gesehen nicht verlieren kannst, weil du es in Dich integriert hast- ist es kein Garant um die Maslow-Pyramide (erneut) erklimmen zu können.
Der heilige Gral ist nicht das "Wie". Zumindest nicht, wenn es nicht veränderbar ist.
Er ist wahrscheinlich vielmehr die Bereitschaft zum "werde Du". Bereit zu sein, alles was du bisher kennen gelernt hast und als "ich" identifiziert hast- abzulegen.
Insekten schlüpfen z.B. mehrmals in Ihrem Leben aus Ihrer eigenen Haut, geben ihre alte Hülle ab und über bleibt ein feiner Citinpanzer- eine Erinnerung an dessen, was war.
Ein Beispiel: ;)
Wenn ich unglücklich bin, lege ich erstmal jeglichen Scham und jeglichen Stolz ab. Ich sehe mich mit kritischem und objektivem Auge. Ich durchlöchere mich damit. Und dann, wenn ich frei von allen störenden negativen Gefühlen bin, suche ich scharfsinnig den Ursprung allen Übels. Rational und ehrlich. Und dann mache ich mich an die Arbeit. (NicM)
Klingt einfach? Ja, ist es auch. (NicM)Die (unbedingte) Bereitschaft zum Wachstum macht es einfach(er). Ohne Sie ist es nicht bloss schwer, sondern unmöglich.
Danke für diesen tollen Tread!
Liebste Grüsse!
Rosenkatze
Liebe Rosenkatze :D
Eigentlich sollte ich mich selbst an den Ohren nehmen, denn wenn ich etwas nicht leiden kann, dann ist es das Verweisen auf irgendwelche Modelle, die keine eigenen - und nur eigene - Gedanken beinhalten.
Und ich finde deine Kritik an dieser Pyramide gut. Die Abhängigkeiten sind zu komplex, um sie so simpel darstellen zu können. Das Obere bedingt nicht zwingend das Untere, da gebe ich dir recht.
Keiner kann wirklich die objektive alles-umfassende Wahrheit für sich beanspruchen. Aber es gibt dennoch riesige Unterschiede in der Qualität der persönlichen Wahrheit. Der eigene heilige Gral sollte nur aus denjenigen wenigen Erkenntnissen bestehen, die wirklich tiefgreifend und bedeutungsvoll für alle Lebenslagen und alle Sichtweisen sind. Dazu gehören die in der Beschreibung eher simplen, aber in der Umsetzung und Bedeutung sehr weitreichenden Erkenntnisse.
Du hast es der rote Faden genannt. Aber ich glaube, das ist nicht das selbe wie der heilige Gral ( :party: ). Ein roter Faden ist erst vollständig, wenn er durchs ganze Leben gelegt wurde. An jeder Stelle gibt er Halt und Orientierung, aber er führt stets an einer spezifischen Stelle durch. Er ist im Wandel. Zu ihm gehören meiner Meinung nach also ganz viele Ansichten und Lebenseinstellungen, die sich ständig ändern und anpassen im Laufe des Lebens. Diese sind sehr wichtig, keine Frage. Und sie sind auch nicht falsch oder richtig. Sie sind zur jeweiligen Zeit und zum jeweiligen Ort entweder angebracht oder nicht. Der heilige Gral verstehe ich als etwas, das man zeit- und ortsunabhängig bei sich trägt. Er enthält ganz wenig Essenz, die sich selten bis nie ändert, aber die sich im Laufe des Lebens ergänzen lässt. Nur die "qualitativ" hochwertigsten und am wenigsten vergänglichen Stoffe "dürfen" aufgenommen werden. Und ist man sorgfältig bei dieser Auswahl, kann man das Risiko den Gral zu verlieren, sehr stark minimieren. Zu meinem persönlichen Gral gehört z.B. der von dir nochmals zitierte Satz: "Nicht du bist das Opfer, und die Welt ist nicht gegen dich. Du alleine trägst die Verantwortung für dein Leben!". Das ist schnell gesagt. Das wirklich zu verstehen ist nochmals ein weitaus grösserer Schritt. Es dann auch noch umzusetzen, nochmals eine Stufe anspruchsvoller.
Auch wenn du dann in einem Zustand bist, wo du nicht mehr verstehst, was in deinem Gral geschrieben steht, ist es wichtig, dass du ihm vertraust. Dass du dem vertraust, was du gesehen und verstanden hast, als du noch festen Boden unter den Füssen und einen freien Geist hattest. Dann nämlich kann das "Etwas" dem eigentlichen "Ich" vertrauen. Ähnlich einem Kind, das seinem Papa vertraut, wenn es selber keinen Ausweg findet.
Sie gehören dann eher dem roten Faden - an einer vergangenen Stelle - an (und sind deshalb nicht immer angebracht), statt dem Gral (der zeitlos ist).
Liebe Rosenkatze, ich denke, du darfst deinen Prinzipien und Überzeugungen durchaus Vertrauen. Manchmal muss man sich selbst blind vertrauen können.
Alles Gute!
NicM
Eigentlich sollte ich mich selbst an den Ohren nehmen, denn wenn ich etwas nicht leiden kann, dann ist es das Verweisen auf irgendwelche Modelle, die keine eigenen - und nur eigene - Gedanken beinhalten.
Und ich finde deine Kritik an dieser Pyramide gut. Die Abhängigkeiten sind zu komplex, um sie so simpel darstellen zu können. Das Obere bedingt nicht zwingend das Untere, da gebe ich dir recht.
"Ich" bin in irgendwelchen Konstrukten meiner Auffassung, Wahrnehmung eingeklemmt und bin nichtmal in der Lage das zu erkennen. Bis irgendwann auffällt, dass vieles schiefgeht. Dass man Aufträge nicht mehr "selbst-gerecht" erfüllt, dass man sich mit Gedanken ertappt, die man schon lange "ad acta" gesehen hat. Und beinahe bist du an einem "Ort"(Punkt) angelangt, wo selbst das "Wie" (gehe ich weiter) in Frage gestellt wird. Dein heiliger Gral, oder? Oder mein Faden. Wo ist der dann?Hm... Dass man diesen Punkt erreicht, wo man alle seine Prinzipien wegschmeisst oder sie schlicht nicht mehr begreift, verstehe ich - und kenne ich. Man studiert plötzlich wieder an Dingen rum, bei denen man schon längst dachte, sie vollständig begriffen und konstant für immer richtig eingeordnet zu haben. Entweder man befindet sich gerade in einem gewaltigen Gefühlsstrudel, oder es gibt wirklich ein neues Ereignis - eine neue Erkenntnis - die die Bestehende (als abgeschlossen und absolut betrachtete) widerlegt oder ergänzt. Würden also alle jene Prinzipien und Gedankenmuster zum heiligen Gral gehören, die tatsächlich unvollständig und nicht differenziert oder genau genug durchdacht sind, dann kann man diesen Gral ohne Weiteres verlieren.
Keiner kann wirklich die objektive alles-umfassende Wahrheit für sich beanspruchen. Aber es gibt dennoch riesige Unterschiede in der Qualität der persönlichen Wahrheit. Der eigene heilige Gral sollte nur aus denjenigen wenigen Erkenntnissen bestehen, die wirklich tiefgreifend und bedeutungsvoll für alle Lebenslagen und alle Sichtweisen sind. Dazu gehören die in der Beschreibung eher simplen, aber in der Umsetzung und Bedeutung sehr weitreichenden Erkenntnisse.
Du hast es der rote Faden genannt. Aber ich glaube, das ist nicht das selbe wie der heilige Gral ( :party: ). Ein roter Faden ist erst vollständig, wenn er durchs ganze Leben gelegt wurde. An jeder Stelle gibt er Halt und Orientierung, aber er führt stets an einer spezifischen Stelle durch. Er ist im Wandel. Zu ihm gehören meiner Meinung nach also ganz viele Ansichten und Lebenseinstellungen, die sich ständig ändern und anpassen im Laufe des Lebens. Diese sind sehr wichtig, keine Frage. Und sie sind auch nicht falsch oder richtig. Sie sind zur jeweiligen Zeit und zum jeweiligen Ort entweder angebracht oder nicht. Der heilige Gral verstehe ich als etwas, das man zeit- und ortsunabhängig bei sich trägt. Er enthält ganz wenig Essenz, die sich selten bis nie ändert, aber die sich im Laufe des Lebens ergänzen lässt. Nur die "qualitativ" hochwertigsten und am wenigsten vergänglichen Stoffe "dürfen" aufgenommen werden. Und ist man sorgfältig bei dieser Auswahl, kann man das Risiko den Gral zu verlieren, sehr stark minimieren. Zu meinem persönlichen Gral gehört z.B. der von dir nochmals zitierte Satz: "Nicht du bist das Opfer, und die Welt ist nicht gegen dich. Du alleine trägst die Verantwortung für dein Leben!". Das ist schnell gesagt. Das wirklich zu verstehen ist nochmals ein weitaus grösserer Schritt. Es dann auch noch umzusetzen, nochmals eine Stufe anspruchsvoller.
das ist so, aber was ist, wenn du dieses kleine jedoch nicht unbedeutende Wörtlein "Du" am Anfang des Satzes nicht "erfassen" kannst? Was ist dann?Jetzt wird es aber spannend... ;) Ich glaube, wenn du soweit bist, dass du dich selbst nicht mehr richtig erfassen kannst, dann ist es umso wichtiger, dass du einen Gral bei dir hast, der dir den gewünschten Halt in dieser turbulenten Zeit gibt.
Auch wenn du dann in einem Zustand bist, wo du nicht mehr verstehst, was in deinem Gral geschrieben steht, ist es wichtig, dass du ihm vertraust. Dass du dem vertraust, was du gesehen und verstanden hast, als du noch festen Boden unter den Füssen und einen freien Geist hattest. Dann nämlich kann das "Etwas" dem eigentlichen "Ich" vertrauen. Ähnlich einem Kind, das seinem Papa vertraut, wenn es selber keinen Ausweg findet.
Das Wissen, dass es den heiligen gral einmal in deinem Besitz gegeben hat, sind blosse Erinnerungen. Wenn Du versuchst, diese auf das, was jetzt ist anzuwenden, ist es ein "Abspulen" deiner dadurch gesammelten Ergebnisse/ Erfahrungen. Und doch: trotz "richtiger Anwendung" kann es Dich jetzt zu "falschen" Resultaten führen, oder zumindest zu jenen, die Dir nicht sehr weiterhelfen.Genau das ist der Punkt. Die von dir angesprochenen Ergebnisse und Erfahrungen sind dann nicht qualitativ stark genug. Sie sind zu sehr von zu vielen konkreten Umständen abhängig. Sie haben einen zu geringen Absolutheitswert. :)
Sie gehören dann eher dem roten Faden - an einer vergangenen Stelle - an (und sind deshalb nicht immer angebracht), statt dem Gral (der zeitlos ist).
Er ist wahrscheinlich vielmehr die Bereitschaft zum "werde Du". Bereit zu sein, alles was du bisher kennen gelernt hast und als "ich" identifiziert hast- abzulegen.Ich denke, du hast es eigentlich auch so verstanden, wie ich das gemeint habe. :) GENAU DAS ist für mich persönlich eine weitere Zutat in meinem Gral: Die Fähigkeit, altes Wissen und Erkenntnisse abzulegen, und Neues aufzunehmen. Auch wenn das bedeutet, dass du dich komplett redefinieren musst deswegen. Im Gral befindet sich nur gerade das, was eben diesen Veränderungen stets standhalten kann. Und diese Zutaten (das sind ohnehin nur sehr wenige) zu finden, sollte eine Lebensaufgabe sein. Ein Insekt, das mehrmals neu schlüpft, übernimmt im Kern dennoch stets was von früher, das es nie ablegen wird. Und das ist der Gral.
Liebe Rosenkatze, ich denke, du darfst deinen Prinzipien und Überzeugungen durchaus Vertrauen. Manchmal muss man sich selbst blind vertrauen können.
Alles Gute!
NicM
Liebster NicM,
ich kann Dir nicht sagen, wie sehr ich mich über deinen Beitrag freue.... :)fantastisch!
Und es kommt...
ich "rüttle" daran - Du kommst nicht ins Schwanken.
Ich verneble, vermixe und chaotisiere - Du ordnest, sortierst, und behälst die Sicht.
Und wenn ich mit Verzweiflung komme - antwortest du mit Vertrauen.
.... wie's kommen muss. Vielen Dank!
Und Du hast vollkommen Recht, den Faden von dem Gral zu unterscheiden. Gut gemacht. Der eigene "Weg" ist nicht mit dem eigenen "Selbst" vergleichbar.
Es ist so gesehen nicht verwunderlich, warum ich die Unterscheidung nicht gesehen hab.
Und ich sehe, was Du mit dem heiligen Gral meinst. Ja, eigentlich habe ich es so verstanden wie Du es gemeint hast, aber klar wirds mir erst heute. Er ist zeitlos. Und unantastbar. Ich denke, dass der rote Faden zum heiligen Gral führt. Und der Gral ist unabhängig vom roten Faden. Umgekehrt ist das nicht so.
"Der Weg ist das Ziel"- womöglich habe ich mich in diesem Konstrukt verirrt. Und dieser Satz wirft immer noch Fragen bei mir auf. Es fällt mir schwer diese in Worte zu fassen. Wenn der Weg das Ziel ist, oder eben sich stets am roten Faden entlangzuhangeln... dann verstehe ich diesen Satz nicht. Er wird mir nichtssagend. Genau wie die Behauptung, dass man am Leben sei, um zu leben.
Kann der Weg denn nicht nur dann das Ziel sein, wenn der heilige Gral der Weg ist? Und haben wir das nicht gerade ausgeschlossen?
Ich verstehe den Gral auch als "Triebfeder". Und in anderer Formulierung als Das Sein.
Stimmst Du mir zu?
Wenn mans jetzt wieder anders betrachtet, dann kann der Weg doch das Ziel sein, wenn es der Weg ist- zu sein. Hier hört irgendwie die Logik (zumindest Meine) auf. Obwohl ich denke, dass diese Folgerungen wahrheitswert haben. Ich wag mich jetzt nochmal an eine nicht ausgeklügelte Theorie. Du sagtest oder schriebst, Du "hast" den heiligen Gral. Wenn ich mal Haare spalten darf- ist nicht die Aussage Etwas zu "haben" ein Indiz dafür, dass Du (noch) auf dem Weg bist? Was wäre mit der Überlegung, der heilige Gral "zu sein"- ...... ?
Ist dann nicht Ende aller Tage oder zumindest "Wegende"?....
Es ist dann deine Herausforderung, oder Aufgabe- trotzdem, an das zu glauben wonach Du bestrebt bist, woran Du glaubst. Seinen "Selbstwert" wie Du es gesagt hast, nicht zu verlieren.
Nicht jeder Ort ist dafür bestimmt dort zu bleiben. An Manchen geht es darum- hindurchzuziehen. Oder, dass die beste Art der "Hilfe" ist, die Du geben kannst- die "Selbsthilfe" ist. ;)
Ich revidiere: Man kann den heiligen Gral nicht verlieren. Selbst die Tatsache, ob man Ihn bereits ein oder mehrmals erkannt hat- ist unrelevant. Was man verlieren kann, ist "sich aus den Augen" oder eben den roten Faden.
Der heilige Gral bleibt in der Blindheit sehbar. oder eben anders gesagt: ;)
Namaste!
Rosenkatze
ich kann Dir nicht sagen, wie sehr ich mich über deinen Beitrag freue.... :)fantastisch!
Und es kommt...
ich "rüttle" daran - Du kommst nicht ins Schwanken.
Ich verneble, vermixe und chaotisiere - Du ordnest, sortierst, und behälst die Sicht.
Und wenn ich mit Verzweiflung komme - antwortest du mit Vertrauen.
.... wie's kommen muss. Vielen Dank!
Genau das ist der Punkt. Die von dir angesprochenen Ergebnisse und Erfahrungen sind dann nicht qualitativ stark genug. (NicM)Das stimmt. Wenn Sie es gewesen wären, hätten Sie dem Wind so standhalten können wie Du.
Und Du hast vollkommen Recht, den Faden von dem Gral zu unterscheiden. Gut gemacht. Der eigene "Weg" ist nicht mit dem eigenen "Selbst" vergleichbar.
Es ist so gesehen nicht verwunderlich, warum ich die Unterscheidung nicht gesehen hab.
Und ich sehe, was Du mit dem heiligen Gral meinst. Ja, eigentlich habe ich es so verstanden wie Du es gemeint hast, aber klar wirds mir erst heute. Er ist zeitlos. Und unantastbar. Ich denke, dass der rote Faden zum heiligen Gral führt. Und der Gral ist unabhängig vom roten Faden. Umgekehrt ist das nicht so.
"Der Weg ist das Ziel"- womöglich habe ich mich in diesem Konstrukt verirrt. Und dieser Satz wirft immer noch Fragen bei mir auf. Es fällt mir schwer diese in Worte zu fassen. Wenn der Weg das Ziel ist, oder eben sich stets am roten Faden entlangzuhangeln... dann verstehe ich diesen Satz nicht. Er wird mir nichtssagend. Genau wie die Behauptung, dass man am Leben sei, um zu leben.
Sie haben einen zu geringen Absolutheitswert. :) (NicM)genau. Desshalb mussten Sie auch redefiniert werden und ich auf den "Boden" zurückgeholt. ;)
Kann der Weg denn nicht nur dann das Ziel sein, wenn der heilige Gral der Weg ist? Und haben wir das nicht gerade ausgeschlossen?
Ich verstehe den Gral auch als "Triebfeder". Und in anderer Formulierung als Das Sein.
Stimmst Du mir zu?
Wenn mans jetzt wieder anders betrachtet, dann kann der Weg doch das Ziel sein, wenn es der Weg ist- zu sein. Hier hört irgendwie die Logik (zumindest Meine) auf. Obwohl ich denke, dass diese Folgerungen wahrheitswert haben. Ich wag mich jetzt nochmal an eine nicht ausgeklügelte Theorie. Du sagtest oder schriebst, Du "hast" den heiligen Gral. Wenn ich mal Haare spalten darf- ist nicht die Aussage Etwas zu "haben" ein Indiz dafür, dass Du (noch) auf dem Weg bist? Was wäre mit der Überlegung, der heilige Gral "zu sein"- ...... ?
Ist dann nicht Ende aller Tage oder zumindest "Wegende"?....
Liebe Rosenkatze, ich denke, du darfst deinen Prinzipien und Überzeugungen durchaus Vertrauen. (NicM)Danke dass Du das sagst. Genau das war meine "Prüfung". Hier ist es leicht- im Forum, zu dem zu stehen und auch das zu leben, was Du bist und als "richtig" empfindest. In einem guten Freundeskreis oder in der Familie hast Du eine ähnliche Wirkung oder Umgebung. Es geht Sie etwas an, was DU zu sagen hast, was Du lebst, was du bist. Und hier herrscht eine ähnliche, liebevolle Umgebung. Nicht, weil Dir jeder Beitrag Honig um die Schnute schmiert, oder weil Du ähnlich-denkende, Gleichgesinnte finden kannst, nein. Aber weil hier grundsätzlich ein "offenes" Thema an den Tag gelegt wird. Leute die Hilfe suchen- fragen. Leute die Geben möchten (um vielleicht auch dadurch selbst Hilfe zu erfahren) können geben. Es ist etwas anders, wenn Du in einer Umgebung bist, die - im Grunde - nicht danach fragt. Die vielleicht bloss so tut.
Es ist dann deine Herausforderung, oder Aufgabe- trotzdem, an das zu glauben wonach Du bestrebt bist, woran Du glaubst. Seinen "Selbstwert" wie Du es gesagt hast, nicht zu verlieren.
Nicht jeder Ort ist dafür bestimmt dort zu bleiben. An Manchen geht es darum- hindurchzuziehen. Oder, dass die beste Art der "Hilfe" ist, die Du geben kannst- die "Selbsthilfe" ist. ;)
Ich muss dich aus meiner Sicht also "korrigieren" (nicht persönlich nehmen diese fiese Wort! ;) ) Wenn der Gral das "Wie" ist, dann "kann" man den heiligen Gral verlieren. (Rosenkatze)Ja, die Rosenkatze hat auch schonmal "fixe Ideen". Das war weder gut durchdacht, noch entsprach es einer tieferen Überzeugung. Wenn ich schon anfange von "müssen" zu reden,.. ja dann brauchts meistens nochmal nen Schubser.
Ich revidiere: Man kann den heiligen Gral nicht verlieren. Selbst die Tatsache, ob man Ihn bereits ein oder mehrmals erkannt hat- ist unrelevant. Was man verlieren kann, ist "sich aus den Augen" oder eben den roten Faden.
Der heilige Gral bleibt in der Blindheit sehbar. oder eben anders gesagt: ;)
Manchmal muss man sich selbst blind vertrauen können. (NicM)Danke Dir!
Namaste!
Rosenkatze
Der heilige Gral ist für mich - nachdem ich nun selber nochmals darüber nachgedacht habe - wie folgt definiert:
Er ist die Menge aller zeitlosen Überzeugungen an deren Anfang immer eine eindrückliche Lebenserfahrung steht, so, damit jede Überzeugung ihren festen Halt an einer unlöschbaren Emotion hat.
Die Feinde, die das klare Wasser im Gral verschmutzen wollen, sind Vorurteile und vorschnelle Verallgemeinerungen. Die Meister in der Disziplin des Gral-Füllens sind diejenigen, die nur die klarsten Essenzen mit sich tragen.
Der Inhalt muss aber nicht zwangsläufig die objektive Wahrheit sein. Es kann auch die persönliche Wahrheit sein, die einen führt und die Halt gibt. Nur darf sie nicht im Widerspruch mit einer objektiven oder einer früheren oder späteren subjektiven Wahrheit stehen. Nur dann kann sie für immer im Gral aufgenommen werden.
Ob es nun das Ziel - oder gar der Sinn des Lebens ist - diesen Gral zu füllen (er kann nicht voll werden!) oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle. ;)
Er ist die Menge aller zeitlosen Überzeugungen an deren Anfang immer eine eindrückliche Lebenserfahrung steht, so, damit jede Überzeugung ihren festen Halt an einer unlöschbaren Emotion hat.
Die Feinde, die das klare Wasser im Gral verschmutzen wollen, sind Vorurteile und vorschnelle Verallgemeinerungen. Die Meister in der Disziplin des Gral-Füllens sind diejenigen, die nur die klarsten Essenzen mit sich tragen.
Der Inhalt muss aber nicht zwangsläufig die objektive Wahrheit sein. Es kann auch die persönliche Wahrheit sein, die einen führt und die Halt gibt. Nur darf sie nicht im Widerspruch mit einer objektiven oder einer früheren oder späteren subjektiven Wahrheit stehen. Nur dann kann sie für immer im Gral aufgenommen werden.
Ob es nun das Ziel - oder gar der Sinn des Lebens ist - diesen Gral zu füllen (er kann nicht voll werden!) oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle. ;)
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