Wie jede Nacht! (Achtung: Einsamkeit!)
2 Antworten1'411 AufrufeGestartet von Turquoise ·
TurquoiseThemenstart
Zu allererst: das ist kein Gedicht, sondern eine Kurzgeschichte. Ich hoffe, sie ist hier trotzdem gut aufgehoben :)
Sie beschreibt meine momentane Situation. Dazu hab ich aber hier:
http://www.liebeskummer.ch/gefuehle-einsamkeit-eifersucht-hoerigkeit-rache/bitte-nicht-verlieben-zu-spaet_t29104.html
mehr geschrieben.
Es ist wie jeden Abend.
Sie liegen sich umarmend im Bett, sie ihren Kopf an seine Brust lehnend, seinem Herzschlag lauschend.
Er zärtlich ihren Kopf streichelnd, den Duft ihrer Haare einatmend.
Es ist ganz still, wie an jedem Abend.
Sie brauchen sich nichts zu sagen, sie haben sich nichts zu sagen.
Er küsst sie sanft auf die Stirn. Sie küsst ihn sacht auf den Hals.
Eine Träne sucht sich ihren Weg über seine Wange. Starrer Blick zur Decke, sie fester umarmend.
Er legt seine Brille ab, wischt sich die Tränen weg.
Es ist wie an den meisten Abenden.
Sie dreht sich von ihm weg, er schmiegt sich an sie. Sucht ihre Hand, greift sie ganz fest und führt sie unter ihre Wange. Küsst sie auf den Hals.
Eine Träne sucht sich ihren Weg über ihre Wange. Sie schließt ihre Augen, hält seine Hand fester.
Er steht wortlos auf, geht ins Bad, kommt zurück, legt sich neben sie.
Beginnt unter leisem Schluchzen ihren Rücken zu streicheln, ihren Nacken zu küssen.
Es ist nicht wie jeden Abend.
Er dreht sich weg, sucht Distanz.
Dreht sich wieder, sucht Nähe.
"Ist alles in Ordnung mit dir?" - "Nein!"
"Ist heute etwas passiert?" - "Nein!"
"Muss ich mir Sorgen machen?" - "Nein!"
"Soll ich gehen?" - "Nein, dann wäre es nur noch schlimmer!"
Stille, nur die Musik vom Nachbarn dringt leise durch die Wände.
Er atmet tief ein, möchte etwas sagen, stockt kurz, beginnt aber doch:
"Ich fühle mich so einsam!" - "Ich weiß!"
"Ich würde mich so gerne verlieben, die Frau fürs Leben finden und halten können!" - "Ich weiß!"
"Damals hätte es mit uns so perfekt sein können. Aber jetzt sind wir beide noch nicht in der Lage, die Kraft aufzubringen, wieder verletzlich zu werden." - "Ja, ich weiß!"
"Ich mag dich wirklich sehr!" - "Ich mag dich auch sehr!"
Und so schlafen sie ein. Einsam, aber nicht allein.
Wie jede Nacht!
Quelle: ich - Turquoise
Sie beschreibt meine momentane Situation. Dazu hab ich aber hier:
http://www.liebeskummer.ch/gefuehle-einsamkeit-eifersucht-hoerigkeit-rache/bitte-nicht-verlieben-zu-spaet_t29104.html
mehr geschrieben.
Es ist wie jeden Abend.
Sie liegen sich umarmend im Bett, sie ihren Kopf an seine Brust lehnend, seinem Herzschlag lauschend.
Er zärtlich ihren Kopf streichelnd, den Duft ihrer Haare einatmend.
Es ist ganz still, wie an jedem Abend.
Sie brauchen sich nichts zu sagen, sie haben sich nichts zu sagen.
Er küsst sie sanft auf die Stirn. Sie küsst ihn sacht auf den Hals.
Eine Träne sucht sich ihren Weg über seine Wange. Starrer Blick zur Decke, sie fester umarmend.
Er legt seine Brille ab, wischt sich die Tränen weg.
Es ist wie an den meisten Abenden.
Sie dreht sich von ihm weg, er schmiegt sich an sie. Sucht ihre Hand, greift sie ganz fest und führt sie unter ihre Wange. Küsst sie auf den Hals.
Eine Träne sucht sich ihren Weg über ihre Wange. Sie schließt ihre Augen, hält seine Hand fester.
Er steht wortlos auf, geht ins Bad, kommt zurück, legt sich neben sie.
Beginnt unter leisem Schluchzen ihren Rücken zu streicheln, ihren Nacken zu küssen.
Es ist nicht wie jeden Abend.
Er dreht sich weg, sucht Distanz.
Dreht sich wieder, sucht Nähe.
"Ist alles in Ordnung mit dir?" - "Nein!"
"Ist heute etwas passiert?" - "Nein!"
"Muss ich mir Sorgen machen?" - "Nein!"
"Soll ich gehen?" - "Nein, dann wäre es nur noch schlimmer!"
Stille, nur die Musik vom Nachbarn dringt leise durch die Wände.
Er atmet tief ein, möchte etwas sagen, stockt kurz, beginnt aber doch:
"Ich fühle mich so einsam!" - "Ich weiß!"
"Ich würde mich so gerne verlieben, die Frau fürs Leben finden und halten können!" - "Ich weiß!"
"Damals hätte es mit uns so perfekt sein können. Aber jetzt sind wir beide noch nicht in der Lage, die Kraft aufzubringen, wieder verletzlich zu werden." - "Ja, ich weiß!"
"Ich mag dich wirklich sehr!" - "Ich mag dich auch sehr!"
Und so schlafen sie ein. Einsam, aber nicht allein.
Wie jede Nacht!
Quelle: ich - Turquoise
Und jetzt ein Gedicht :) Das habe ich gerade geschrieben:
Nimm mein Herz! Ich schenk' es dir!
Ich werfe die Würfel des Truges,
täuschen dich mit meinem Glück,
beweisen mir meine Gefühle.
Ich spiele mit gezinkten Karten,
zeigen dir ein Ass der Freundschaft,
die Rückseite verbirgt Herz-Dame!
Mit einer schwarzen Schaufel,
an einer dunklen, kalten Nacht,
hast du beschlossen es zu begraben.
Unter einer Eisschicht von Verrat,
schlägt es nun laut nach dir,
doch du wendest dich ab!
Lehne meinen Kopf an deine Brust,
doch ich höre nur zerreißende Stille,
wo einst dein Herz liebevoll sang.
Möchte dir mein Herz schenken,
du hältst mich ohne es am leben,
aber es kann nicht ohne dich leben!
Quelle: ich - Turquoise
Nimm mein Herz! Ich schenk' es dir!
Ich werfe die Würfel des Truges,
täuschen dich mit meinem Glück,
beweisen mir meine Gefühle.
Ich spiele mit gezinkten Karten,
zeigen dir ein Ass der Freundschaft,
die Rückseite verbirgt Herz-Dame!
Mit einer schwarzen Schaufel,
an einer dunklen, kalten Nacht,
hast du beschlossen es zu begraben.
Unter einer Eisschicht von Verrat,
schlägt es nun laut nach dir,
doch du wendest dich ab!
Lehne meinen Kopf an deine Brust,
doch ich höre nur zerreißende Stille,
wo einst dein Herz liebevoll sang.
Möchte dir mein Herz schenken,
du hältst mich ohne es am leben,
aber es kann nicht ohne dich leben!
Quelle: ich - Turquoise
Und noch eins.. habe wohl meine Muse gefunden *gg*
Tanz mit mir!
Wir tanzen zusammen einen gefährlichen Tanz der Gefühle,
du bewegst dich nur nach Plan, spürst den Rhythmus,
ich suche die Melodie des Ganzen, falle über meine Füße.
Du führst mich sicher mit deiner Hand in Richtung Spaß,
ich drehe mich verwirrt im Kreisel meiner Empfindungen,
versuche nach deiner Hand zu greifen und sie zu halten.
Wir probieren uns am Tango, spielen mit der Leidenschaft,
du genießt die Show, suchst Nähe, stößt mich wieder weg,
ich umschlinge deine Brust, will für immer so weiter tanzen.
Ich drehe meinen Kopf von dir ab, schaue dir nicht in die Augen,
weil ich Lüge, weil ich den Schritten nicht mehr folgen kann,
lasse es geschehen, warte ab, was unser letzter Tanz ist.
In meinen Gedanken tanzen wir den kaiserlichen Walzer,
eng umschlungen, jeden Moment genießend und liebend,
ich sehe unsere Zukunft und will dich lenken zum Licht.
Du drehst mich in die andere Richtung, weg vom Publikum,
schüttelst mit dem Kopf, das hätten wir nicht geprobt,
so wäre nicht der Plan gewesen, du könntest nicht lieben!
Quelle: ich - Turquoise
Tanz mit mir!
Wir tanzen zusammen einen gefährlichen Tanz der Gefühle,
du bewegst dich nur nach Plan, spürst den Rhythmus,
ich suche die Melodie des Ganzen, falle über meine Füße.
Du führst mich sicher mit deiner Hand in Richtung Spaß,
ich drehe mich verwirrt im Kreisel meiner Empfindungen,
versuche nach deiner Hand zu greifen und sie zu halten.
Wir probieren uns am Tango, spielen mit der Leidenschaft,
du genießt die Show, suchst Nähe, stößt mich wieder weg,
ich umschlinge deine Brust, will für immer so weiter tanzen.
Ich drehe meinen Kopf von dir ab, schaue dir nicht in die Augen,
weil ich Lüge, weil ich den Schritten nicht mehr folgen kann,
lasse es geschehen, warte ab, was unser letzter Tanz ist.
In meinen Gedanken tanzen wir den kaiserlichen Walzer,
eng umschlungen, jeden Moment genießend und liebend,
ich sehe unsere Zukunft und will dich lenken zum Licht.
Du drehst mich in die andere Richtung, weg vom Publikum,
schüttelst mit dem Kopf, das hätten wir nicht geprobt,
so wäre nicht der Plan gewesen, du könntest nicht lieben!
Quelle: ich - Turquoise
Seite 1 von 1 · 3 Beiträge in diesem Thema