Wie soll ich noch mit dir reden?
13 Antworten1'142 AufrufeGestartet von JohnDoe ·
JohnDoeThemenstart
Wenn die schwarze Leere
die Du mir schenktest
sich wieder breitmacht in mir
alles erstickt, alles vergiftet
dann versucht meine Seele zu fliehen
einen Weg aus dieser Dunkelheit zu finden
einen Hafen, ein Licht,
wie eine Motte, angezogen von dem
düsteren Glimmen der vergangenen Liebe
ein untoter Ort an dem keine Zeit vergeht
an der der Morgen dem Abend gleicht
dort ist sie alleine, klammert sich an das
kalte Licht, das keine Wärme verspricht.
Es gibt kein Licht am Ende des Tunnels
nur einen Spiegel, in dem sich unsere Suchscheinwerfer spiegeln.
Und dennoch müssen wir bis zum Ende gehen,
denn nur so können wir erkennen wer wir wirklich sind.
die Du mir schenktest
sich wieder breitmacht in mir
alles erstickt, alles vergiftet
dann versucht meine Seele zu fliehen
einen Weg aus dieser Dunkelheit zu finden
einen Hafen, ein Licht,
wie eine Motte, angezogen von dem
düsteren Glimmen der vergangenen Liebe
ein untoter Ort an dem keine Zeit vergeht
an der der Morgen dem Abend gleicht
dort ist sie alleine, klammert sich an das
kalte Licht, das keine Wärme verspricht.
Es gibt kein Licht am Ende des Tunnels
nur einen Spiegel, in dem sich unsere Suchscheinwerfer spiegeln.
Und dennoch müssen wir bis zum Ende gehen,
denn nur so können wir erkennen wer wir wirklich sind.
ok hier mal etwas, was ich vor einiger Zeit nach der Trennung von meiner damaligen Freundin schrieb (ich hoffe englisch ist auch ok)
loves monologue
I am but one eternal thought
or would you rather call me feeling?
You won't forget the lessons I've tought
nor the pleasures I send reeling
in your heart and in your soul
where is my garden and my rest
In every life I play my part
now as jester then as demon
I breathe my wish right to your heart
then as cure and now as venom
In your heart and in your soul
where is my castle and my keep
I am in you and the one you love
or loved, if thats my whim
I come to you as vulture or as dove
come as whisper or sound as hymn
In your heart and in your soul
where my will conquers all
My strength is mighty, I move the stars
or stop the world on my command
in my wake there might be peace or might be wars
I am the fairy with her magic wand
In your heart and in your soul
where I'm the lock and I'm the key
Now ask, my seeker, and I might tell
as pandoras box is nearly open
Think, and put your question well
or it might cost you more than a few token
of your heart and of your soul
where I`m the beggar and the king.
loves monologue
I am but one eternal thought
or would you rather call me feeling?
You won't forget the lessons I've tought
nor the pleasures I send reeling
in your heart and in your soul
where is my garden and my rest
In every life I play my part
now as jester then as demon
I breathe my wish right to your heart
then as cure and now as venom
In your heart and in your soul
where is my castle and my keep
I am in you and the one you love
or loved, if thats my whim
I come to you as vulture or as dove
come as whisper or sound as hymn
In your heart and in your soul
where my will conquers all
My strength is mighty, I move the stars
or stop the world on my command
in my wake there might be peace or might be wars
I am the fairy with her magic wand
In your heart and in your soul
where I'm the lock and I'm the key
Now ask, my seeker, and I might tell
as pandoras box is nearly open
Think, and put your question well
or it might cost you more than a few token
of your heart and of your soul
where I`m the beggar and the king.
SCHÖÖN.. gefällt mir super gut..... :] ;) :]
Dear
Hi,
bin zwar noch neu hier, finde aber deinen Text sehr treffend... abgesehen davon, dass er sehr schön ist. Das Schlimmste ist für mich im Moment, dass jede Taktik, mich abzulenken, selbst Ratgeber oder Freunde mit dem, was ich durchmache, eigentlich ziemlich überfordert sind, weil das, was mir im Moment helfen oder mich wenigstens trösten kann im nächsten Augenblick schon genau das Gegenteil bewirken kann. Das Gefühl, mich jeden Augenblick neu definieren zu müssen, um die nächste Sekunde zu überstehen, macht mich total fertig.
Und vor allem die Frage: WAS BIN ICH OHNE IHN???? Dieses "ohne" fühlt sich nämlich im Moment wie totale Leere an, die blitzartig und unerwartet von einem Sturm von Erinnerungen, Gefühlen, in denen sich vergangenes Glück mit gegenwärtiger Verzweiflung mischt, ab und zu mit einem Spritzer Hoffnung.... WIE HÄLT MAN DAS AUS???
Vielleicht wäre es wirklich eine gute Idee, ein offizielles Begräbnis der Beziehung zu feiern, alleine, irgendwo im Wald alles, was erinnet und materiell ist, in einem Grab unterbringen, das man besuchen kann, immer wieder, bis man die Trauer überstande hat. Ist das verrückt??
Dear
bin zwar noch neu hier, finde aber deinen Text sehr treffend... abgesehen davon, dass er sehr schön ist. Das Schlimmste ist für mich im Moment, dass jede Taktik, mich abzulenken, selbst Ratgeber oder Freunde mit dem, was ich durchmache, eigentlich ziemlich überfordert sind, weil das, was mir im Moment helfen oder mich wenigstens trösten kann im nächsten Augenblick schon genau das Gegenteil bewirken kann. Das Gefühl, mich jeden Augenblick neu definieren zu müssen, um die nächste Sekunde zu überstehen, macht mich total fertig.
Und vor allem die Frage: WAS BIN ICH OHNE IHN???? Dieses "ohne" fühlt sich nämlich im Moment wie totale Leere an, die blitzartig und unerwartet von einem Sturm von Erinnerungen, Gefühlen, in denen sich vergangenes Glück mit gegenwärtiger Verzweiflung mischt, ab und zu mit einem Spritzer Hoffnung.... WIE HÄLT MAN DAS AUS???
Vielleicht wäre es wirklich eine gute Idee, ein offizielles Begräbnis der Beziehung zu feiern, alleine, irgendwo im Wald alles, was erinnet und materiell ist, in einem Grab unterbringen, das man besuchen kann, immer wieder, bis man die Trauer überstande hat. Ist das verrückt??
Dear
Hmm, und noch eines - für den Menschen, der mir so fehlt ...
the keep
All seems so well until we part
but now I'm not so sure
no words from you as welcomed cure
for pains, inflicted on a longing heart
Doubts, like an invading army, storm
the battered walls of my loves keep
the fruits of sadness they're here to reap
and unknown thoughts in my head to form
Do you still think of me?
No! the chorus echos through the walls
(Another of my defenders falls)
Will we still be we?
No! the chorus echos through the halls
(They are in! I here the calls)
What will our future be?
None! the silent voices cry
(yet more of my heroes die)
for you it would be nought to expell these forces
few words by phone or letter brought
would still these painly nagging thought
would be the freeing army on white horses
so here I sit and wait for rescue
as all my walls are getting thinner
and I wonder who will be the winner
them or us and love so true
(which I deeply feel for you)
the keep
All seems so well until we part
but now I'm not so sure
no words from you as welcomed cure
for pains, inflicted on a longing heart
Doubts, like an invading army, storm
the battered walls of my loves keep
the fruits of sadness they're here to reap
and unknown thoughts in my head to form
Do you still think of me?
No! the chorus echos through the walls
(Another of my defenders falls)
Will we still be we?
No! the chorus echos through the halls
(They are in! I here the calls)
What will our future be?
None! the silent voices cry
(yet more of my heroes die)
for you it would be nought to expell these forces
few words by phone or letter brought
would still these painly nagging thought
would be the freeing army on white horses
so here I sit and wait for rescue
as all my walls are getting thinner
and I wonder who will be the winner
them or us and love so true
(which I deeply feel for you)
Schön!!
Danke!
Wirklich schön, daß es jemandem gefällt. Sonderbar, daß diese Traurigkeit solche Dinge hervorbringen kann.
Irgenwie muß ich dann immer an die Einleitung von Milan Kunderas "Unerträglich Leichtigkeit des Seins" denken.
Sind wir glücklich schweben wir, sind nicht wirklich real - die Trauer drückt uns nieder, bringt uns in Kontakt mit der Welt, läßt uns spühren wer wir wirklich sind.
Wirklich schön, daß es jemandem gefällt. Sonderbar, daß diese Traurigkeit solche Dinge hervorbringen kann.
Irgenwie muß ich dann immer an die Einleitung von Milan Kunderas "Unerträglich Leichtigkeit des Seins" denken.
Sind wir glücklich schweben wir, sind nicht wirklich real - die Trauer drückt uns nieder, bringt uns in Kontakt mit der Welt, läßt uns spühren wer wir wirklich sind.
Das Licht am Ende des Tunnels ist kein Licht - nur ein Spiegel, in dem sich unsere Suchscheinwerfer spiegeln. Doch müssen wir bis zum Ende gehen, um zu erkennen wer wir wirklich sind.
Tom Liwa
Hmm, vielen Dank!
Freut einen natürlich, daß es anderen gefällt.
Gibt mir das Gefühl auch mal wieder was gutes gemacht zu haben (hört sich irgendwie blöd an)
John
Freut einen natürlich, daß es anderen gefällt.
Gibt mir das Gefühl auch mal wieder was gutes gemacht zu haben (hört sich irgendwie blöd an)
Das Gefühl, mich jeden Augenblick neu definieren zu müssen, um die nächste Sekunde zu überstehen, macht mich total fertig.Das kenn ich nur zu gut. Diese Leere, die in einem lauert, nur auf einen unachtsamen Moment wartet, um uns wieder in ihren Bann zu ziehen. Das ist wirklich sehr schwer zu ertragen. Es fühlt sich an, als sei der schlimmste Feind in uns, den man beständig bekämpfen muß. Und das kostet unedlich viel Kraft..
John
Hier mal ein Text von der Band Kante - sehr schöne Melodie, kann ich hier leider nicht posten ;-)
Jedenfalls erinnert es mich an einige Nächte, in denen ich neben ihr lag und sie einfach nur angesehen habe...
zweilicht
der tag klingt aus
dunkelheit bricht ein
das haus steht still
wir sind allein
die nacht liegt schwer
um uns herum
ein stiller schmerz
hält uns noch wach
kein tag der die wunden
zu heilen vermag
uns bleibt ein versprechen
uns nicht zu verlieren
im grauen des morgens
im schweren der stunden
die über uns brechen
früh oder später
der mond steht hoch
in dieser nacht
zweilicht fällt
auf dein gesicht
ich seh dich an
und denk daran
wie schön es ist
Kante
Jedenfalls erinnert es mich an einige Nächte, in denen ich neben ihr lag und sie einfach nur angesehen habe...
zweilicht
der tag klingt aus
dunkelheit bricht ein
das haus steht still
wir sind allein
die nacht liegt schwer
um uns herum
ein stiller schmerz
hält uns noch wach
kein tag der die wunden
zu heilen vermag
uns bleibt ein versprechen
uns nicht zu verlieren
im grauen des morgens
im schweren der stunden
die über uns brechen
früh oder später
der mond steht hoch
in dieser nacht
zweilicht fällt
auf dein gesicht
ich seh dich an
und denk daran
wie schön es ist
Kante
Früher habe ich noch in langen, ruhigen Sätzen gedacht.
Voll von Zuversicht und Träumen, voll vom Morgen.
Doch plötzlich sind sie kurz, nur im jetzt, so als hätten
sie keine Zeit, wären auf der Flucht.
Wie soll ich so noch mit Deinem Leben reden, wenn ich es
kaum noch schaffe, mich selbst zu verstehen? Kurze
Gedankenfetzen die vorbeiziehen, ohne das ich einen Sinn
erkenne.
Wie soll ich so noch mit Deiner Seele reden, wenn ich mich
selbst kaum hören kann, wegen dieser lärmenden Stille?
Wenn ich es nicht schaffe, das bischen Sinn, das ich noch
mache, festzuhalten - es mir immer wieder durch die Finger
rinnt.
Wie soll ich noch mit Deinem Herzen reden, wenn meine
Gedanken keinen Weg mehr aus mir - zu Dir finden? Sie mir
unausgesprochen im Halse stecken bleiben und die wenigen,
die doch einen Weg fanden, nun verloren sind in dieser
zerbrochenen Liebe.
Das sonderbare ist, das es Dir anscheinend keinerlei Mühe
bereitet, Deine Sätze zu mir zu schicken. Jedes einzelne
Wort findet seinen Weg in mich, obwohl ich mich selbst
kaum spüre. Aber ich wusste immer, Du bist der Schlüssel
zu Türen, die vielleicht besser verschlossen geblieben
wären.
Nun gehe ich durch diese leeren Flure, in denen Deine
Stimme noch immer wiederhallt und langsam beginne ich,
die Türen zu schließen.
Voll von Zuversicht und Träumen, voll vom Morgen.
Doch plötzlich sind sie kurz, nur im jetzt, so als hätten
sie keine Zeit, wären auf der Flucht.
Wie soll ich so noch mit Deinem Leben reden, wenn ich es
kaum noch schaffe, mich selbst zu verstehen? Kurze
Gedankenfetzen die vorbeiziehen, ohne das ich einen Sinn
erkenne.
Wie soll ich so noch mit Deiner Seele reden, wenn ich mich
selbst kaum hören kann, wegen dieser lärmenden Stille?
Wenn ich es nicht schaffe, das bischen Sinn, das ich noch
mache, festzuhalten - es mir immer wieder durch die Finger
rinnt.
Wie soll ich noch mit Deinem Herzen reden, wenn meine
Gedanken keinen Weg mehr aus mir - zu Dir finden? Sie mir
unausgesprochen im Halse stecken bleiben und die wenigen,
die doch einen Weg fanden, nun verloren sind in dieser
zerbrochenen Liebe.
Das sonderbare ist, das es Dir anscheinend keinerlei Mühe
bereitet, Deine Sätze zu mir zu schicken. Jedes einzelne
Wort findet seinen Weg in mich, obwohl ich mich selbst
kaum spüre. Aber ich wusste immer, Du bist der Schlüssel
zu Türen, die vielleicht besser verschlossen geblieben
wären.
Nun gehe ich durch diese leeren Flure, in denen Deine
Stimme noch immer wiederhallt und langsam beginne ich,
die Türen zu schließen.
total gut...der letzte teil beschriebt meine momentane situation :heulen:
In unseren letzten Gesprächen wusste ich, daß ich nicht wirklich ich selbst war. Ich konnte einfach nicht das sagen, was in mir vorging, was ich fühlte. Das wollte ich irgenwie rüberbringen. Freue mich, daß es Dir gefällt.
*einwenigmelancholisch*
John
*einwenigmelancholisch*
John
Das ist wirklich sehr gut! Kann ich mir das gegebenenfalls mal ausleihen?
Sicher.
Alles Liebe
John
Alles Liebe
John
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