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Wie verarbeitet ihr schlechte Erfahrungen?

2 Antworten1'224 AufrufeGestartet von Wiltora ·

WiltoraThemenstart
#1
Hallo,

ich hab da mal so ne Frage an euch...

Wie verarbeitet ihr schlechte Erfahrungen bzw. wie habt ihr gelernt damit umzugehen?

Ich habe in meinem Leben schon einiges hinter mir, wahrscheinlich zwar nicht so extreme Sachen,

wie manch anderer, aber dennoch mir ist es bisher nicht wirklich gelungen diese ganzen Sachen zu verarbeiten.

Jetzt würde mich halt interessieren, was eure "Techniken" so sind um mit solchen Dingen klar zu kommen.

Vielleicht kann ich mir ja was abschauen...

Schon mal Danke für eure Aurmerksamkeit und den evtl. folgenden Antworten.

#2
hallo wiltora

Wie man schlechte Erfarhungen verarbeidet hängt davon ab was es für welche sind!

Jeder Mensch verarbeitet es anderst!

Kommt darauf an was du für ein Typ bist!

Aber das sprichwort: zeit heilt alle wunden kennst du auch sicher!

#3
Hallo Wiltora,

Hmmm... wie man oder jetzt ich schlechte Erfahrungen genau verarbeite kann ich auch nicht so genau sagen.

Am Anfang leidet man (manche mehr, manche weniger, manche gar nicht), dann kommt die Wut. Dann gehts einem langsam besser, man hat immer weniger Rückfälle und irgendwann ists ganz vorbei.

Wie Alfa schon sagte: Zeit heilt alle Wunden.

Was meinst du genau mit "schlechten Erfahrungen"?

Ich denke bei echt schlechten Erfahrungen bekommt auch der Stolz und das Ego einiges ab. Das muss natürlich wieder gekittet werden. Aber auch da finde ich, ist Zeit das Heilmittel.

Wobei ich da auch sagen muss, dass der individuelle Charakter jedes Einzelnen eine grosse Rolle spielt.

Ein Mensch der vorher schon ein eher schwächeres Selbstbewusstsein hatte, oder gar Komplexe usw. knabbert länger daran als ein selbstbewusster starker Mensch.

Ist ja klar.

Für Erstgenannten ist so ein Erlebnis nur ein weiteres Element für sein eigentliches Problem.

In so einer Situation, wo man frisch eine schlechte Erfahrung gemacht hat, finde ich ist es wichtig, dass man sich immer wieder sagt: "Das Leben geht weiter. So schnell gebe ich nicht auf. Auch ich habe irgendwann mal Glück und für mich gibt es auch irgendwo den Richtigen dort draussen. Davon lasse ich mich nicht unterkriegen.

Ist zwar in so einer Situation brutal schwer, aber der richtige Weg. Endlos trauern und sich in seinem Selbstmittleid sulen ist auch nicht die Lösung.

Ich finde es wichtig, dass man aus schlechten Erfahrungen lernt.

Dass man skeptischer wird, und auch wenn man die rosarote Brille aufhat, seine Ohren nicht vor anderen Leuten Warnungen verschliesst. Aussenstehende sehen die Dinge meist viel klarer als man selber als Betroffenen.

Das ist eine Lernsache. Manche lernen es, andere lernen es nie.

Was ich auch sehr gut finde : Sich mit anderen Menschen austauschen. Wie z.B hier im Forum. Man sieht es geht anderen genau gleich. Man sieht ihre Lösungen oder eben wie es nicht enden sollte.

Das ganze ist eigentlich ein grosser Lernprozess.

Heisst ja auch: Jedes Kind sollte mal Dreck essen, das wäre wichtig fürs Immunsystem und somit für später. (Cooler vergleich :) ) )

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