Wieso nimmt sie meine Hilfe nicht an?
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Hallo zusammen
Ich bin wirklich zum passenden Zeitpunkt auf dieses Forum gestossen - nämlich genau dann, als meine Freundin Schluss gemacht hat. Ich habe bereits einige Beiträge gelesen und möchte euch gerne kurz meine Geschichte erzählen. Es tut mir sehr, sehr weh und ich hoffe, ihr könnt mir etwas helfen.
Ich habe sie im letzten September kennen gelernt im Zusammenhang mit einem Freelancer-Job bei einer Werbeagentur. Ich habe temporär ihren Job übernommen, weil sie gekündigt hatte. Sie ist auch von der Stadt, wo sie gearbeitet hat, in ihre „alte“ Stadt zurück, wo auch ich wohne. Während sie mir die Arbeit erklärt hat, haben wir eigentlich nur über Geschäftliches gesprochen. Sie war mir aber sehr symphatisch und am Abend sind wir dann noch spontan etwas zusammen trinken gegangen. In den darauf folgenden Tagen musste ich sie anrufen, weil ich noch eine Frage betreffend der Arbeiten hatte. Sie war auch am Telefon sehr nett.
Mein zweiter Anruf an sie wäre dann eigentlich nicht mehr unbedingt nötig gewesen bzw. es war ganz ein Vorwand von mir, sie anzurufen. Sie hatte sich sehr gefreut und wir gingen dann zusammen nochmals etwas trinken und hatten sehr gute Gespräche. Dann trafen wir uns nochmals und gingen auch zusammen weg. Ich übernachtete bei ihr, aber es lief nichts, obwohl wir im gleichen Bett lagen. Ich habe danach, weil ich das sehr cool fand - diese Einstellung - dass sie vielleicht eine "potenzielle" Freundin wäre.
Ich wusste aber, dass sie kürzlich eine sechsjährige Beziehung beendet hatte (deshalb auch der Umzug) und war deshalb vorsichtig. Wir trafen uns dann wieder, gingen wieder weg zusammen und nach zwei Wochen hatten wir dann etwas zusammen. Wir kamen uns immer näher und irgendwann merkte ich, dass auch sie sich zu verlieben begann. Wir redeten dann auch mal über eine mögliche Beziehung und sie hat mir offen gesagt - das habe ich meisten an ihr geschätzt - sie war der ehrlichste und vertrauenswürdigste Mensch, den ich je getroffen hatte - dass sie eigentlich alles andere als einen Freund wollte, aber auch sie Gefühle für mich habe. Ich sagte ihr auch, ich wolle kein "Zwischenfreund" sein, wenn sie sich noch nicht sicher ist, dass sie über ihren Ex hinweg gekommen ist. Sie sagte, dass sei nicht so.
Beide waren sich aber einige, dass man sehr sehr gerne Zeit miteinander verbringt und wir haben uns immer öfters gesehen und uns auch langsam wie ein Paar verhalten. Nach zwei weiteren Wochen war klar, dass wir zusammen sind und uns lieben. Beide waren glücklich und wir erlebten viele schöne Stunden, sie zog innerhalb der Stadt um, ich half ihr dabei, redete mit ihr, gab ihr Tipps, redete mit ihr über Job, Leben, einfach alles. Und ich unterstützte sie, wie auch sie mich. Das zog sich dann über mehrere Monate hinweg. Es war meine glücklichste Zeit seit langem. Wir waren zwar beide sehr emotionale Menschen und hatten auch andere „Sachen“ zu meistern, haben uns aber immer ergänzt und geholfen.
Dann an einem Wochenende waren ich mit meinen Kollegen weg und sie an einer anderen Party mit ihren Kollegen -aber beide in der gleichen Stadt. Ich hatte ziemlich viel getrunken mit den anderen, weil die Party so scheisse war. Irgendwann beschloss ich mich, an die Party zu gehen, wo sie war. Ich kam da rein und sah sie normal am Reden. Sie hat mich normal begrüsst, aber ich wusste, ich hätte nicht kommen sollen. Ich glaube, sie fühlte sich kontrolliert, obwohl ich das nicht wollte, sondern weil ich sie einfach sehen wollte und es bei der anderen Party so schlecht war. Leider war ich wirklich ziemlich betrunken und hab mich an sie gehangen und sie wohl etwas peinlich geküsst und so weiter.
Am Tag darauf sind wir zusammen aufgewacht und sie war wütend. Ich entschuldigte mich für das Verhalten und ging dann. Wir sahen uns drei Tage nicht. Sie sagte mir, sie hätte an diesem Abend ziemlich den Respekt verloren und ihre Schulter zum Anlehnen. Obwohl diese vorher ja auch immer vorhanden war. Dann rief sie mich an und sagte mir, sie habe es sich überlegt und sie wolle mich am liebsten noch am gleichen Abend sehen. Und das geschah dann auch. Es war wieder gut und wir vergassen diesen Abend.
Wir lebten wieder in Glück und Verliebtheit - nach einem Monat wurde sie dann aber wieder etwas distanziert. Ich fragte, was denn los sei. Sie sagte, sie sei im Moment etwas am driften und setzte sich intensiv mit ihrer Gedankenwelt auseinander. Dann hatten wir nochmals ein sehr schönes gemeinsames Wochenende und ich wusste, dass sie ihren Ex noch sehen würde, weil sie ihm persönlich sagen wollte, dass wir zusammen sind. Dann hat sie ihn gesehen und als sie nach dem Treffen wieder zuhause war (alleine, das weiss ich), hat sie mir gesagt, wir müssten reden.
Am nächsten Tag ging ich zu ihr. Folgender Dialog fand statt, kurz zusammengefasst:
Sie sagte mir, es gehe nicht mehr mit der Beziehung.
Ich fragte sie, weshalb? Ob es etwas mit ihrem Ex zu tun habe?
Sie sagte nein und das glaubte ich ihr auch. Sie sagte mir, es liege nicht an mir, sondern an ihr. Sie sei total glücklich mit mir, es hätte alles gestimmt und ich sei der beste Mensch, den sie kenne.
Ich fragte, warum sie es nicht zulassen könne, glücklich zu sein? Wenn sie das für mich empfinde?
Sie antwortete, sie könne den Schritt für eine Beziehung nicht machen und die Gefühle nicht intensiver aufbauen, damit es für eine Beziehung reiche
Ich sagte ihr, warum sie alles hinschmeissen wolle, was wir aufgebaut hätten und das ich nun an eine Zukunft mit tiefer Liebe geglaubt hätte. Und das hatte ich auch, wir haben uns so gut ergänzt und konnten immer über alles reden, also nicht nur über Sachen in der Beziehung, sondern einfach auch über Gott und die Welt.
Sie sagte mir, sie wünsche sie eigentlich nichts sehnlicher, aber es gehe einfach nicht.
Ich ging dann und war sehr traurig und auch verzweifelt. Wie kann ein Mensch nicht glücklich sein wollen? Was hatte ich falsch gemacht? Ich konnte es mir nicht erklären, ich hatte sie doch so unterstützt, mit ihr geredet, ihr geholfen und zugehört (klar sie mich auch) und ihr wirklich gezeigt, wie wichtig sie mir ist. Ich rief sie nochmals an und fragte wieder, warum sie das mache. Sie sagte, es tue ihr so leid, dass sie mir weh mache. Dann holte ich noch meine DVD und Bücher bei ihr. Das war etwa eine Woche danach. Wir hatten ein ziemlich lockeres Gespräch über Job, Umzug, Wohnung, Eltern, Kollegen etc. Ich spürte wieder, als sie mir gegenüber sass, dass auch sie unglücklich ist und das tat mir nur noch mehr weh.
Am Mittwoch sah ich sie nochmals im Zug und hatte auch per Zufall eine CD dabei, die ich für sie gebrannt hatte. Als ich ausstieg, sagte ich ihr nochmals, dass sie mir fehle. Sie schrieb mir dann ein SMS, sie habe sich über die CD gefreut, aber Kontakt sei schwer im Moment und deshalb wolle sie keinen...
ja, that's it, etwas lang, aber dann versteht ihr es vielleicht, weil ich verstehe es nicht. Es tut auf jeden Fall so weh und es geht mir gar nicht gut. Vor allem war es echt einfach das schönste Glück mit ihr und wir haben uns gegenseitig so gut bereichert. Und wir hatten zusammen etwas aufgebaut und uns gegenseitig so viel gegeben.
Ich mache mir auch Gedanken darüber, das es einfach nicht geht, wenn ich auf meine Traumfrau treffe (meine Ex vorher hat mich auch verlassen). Das heisst, ich überlege, ob es überhaupt je möglich ist, dass meine Traumfrau mit mir zusammen sein kann...
Ich weiss jetzt nicht, was ich tun soll. Melden? Vergessen (kann ich eh nicht), wie soll ich vorgehen, ich würde so gerne mit ihr reden, aber ich weiss, sie ist ein eigenständiger Mensch und möchte das im Moment einfach nicht. Aber ich glaube auch, dass ihr wirklich auch geholfen hatte, Sachen zu meistern und sich zurechtzufinden. Warum belohnt sie das mit einem Schlag auf mein Herz? Und ich vermute auch, dass es ihr auch nicht gut geht und sie leidet, wie ich auch. Warum kann man nicht gemeinsam sein, wenn das doch sowieso viel schöner ist?
Es macht verdammt weh und ich bin so down, dass es all meinen Mitmenschen ziemlich rasch auffällt. Gut, ich kann jetzt sagen, es waren "nur" 167 Tage, also knapp ein halbes Jahr, aber ich hatte halt echt gedacht, wow, ich hab endlich wieder einmal jemanden gefunden, wo es einfach passt. Weil das irgendwie immer schwieriger wird heutzutage (tönt jetzt, als sei ich schon alt und weise, bin ich aber nicht). Aber ihr kennt das, ihr verliebt euch in jemanden und seid so froh, dass es ein Gegenpart zu einem selber gibt auf dieser Welt. Und dann wird man wieder auseinander gerissen, man ist nicht mehr wir, sondern wieder ich – also alleine. Warum tut sie mir das an? Ich habe viel „investiert“, sie glücklich gemacht, warum ist das der Dank dafür.
Und ich frage mich echt, was ich vielleicht falsch gemacht habe. Aber ich komme nicht drauf und sie konnte es mir ja auch nicht sagen, im Gegenteil, sie hat ja gesagt, sie sei glücklich gewesen. Sie sagt mir auch, dass es ihr nicht gut gehe und ich habe ihr in einem Telefonat gesagt, ich sei immer für sie da, wenn sie reden möchte. Ich habe sie auch kürzlich angerufen und gefragt, wie es ihr gehe. Sie war gerade auf dem Weg in einen Club mit einer Freundin. Sie sagte mir, ich hätte keinen Plan, es gehe ihr nicht gut, aber sie versuche einfach weiter zu leben. Nur ist sie eine Person, die Probleme, Sorgen gerne verdrängt. Ich weiss, es geht ihr schlecht und ich würde ihr gerne helfen. Ich habe auch schon einige Versuche gestartet und würde einfach gerne mal bei ihr vorbei gehen und mit ihr über alles reden. Ist das eine gute Idee?
was soll ich tun? Was ist passiert? Wisst ihr es?
Ich bin wirklich zum passenden Zeitpunkt auf dieses Forum gestossen - nämlich genau dann, als meine Freundin Schluss gemacht hat. Ich habe bereits einige Beiträge gelesen und möchte euch gerne kurz meine Geschichte erzählen. Es tut mir sehr, sehr weh und ich hoffe, ihr könnt mir etwas helfen.
Ich habe sie im letzten September kennen gelernt im Zusammenhang mit einem Freelancer-Job bei einer Werbeagentur. Ich habe temporär ihren Job übernommen, weil sie gekündigt hatte. Sie ist auch von der Stadt, wo sie gearbeitet hat, in ihre „alte“ Stadt zurück, wo auch ich wohne. Während sie mir die Arbeit erklärt hat, haben wir eigentlich nur über Geschäftliches gesprochen. Sie war mir aber sehr symphatisch und am Abend sind wir dann noch spontan etwas zusammen trinken gegangen. In den darauf folgenden Tagen musste ich sie anrufen, weil ich noch eine Frage betreffend der Arbeiten hatte. Sie war auch am Telefon sehr nett.
Mein zweiter Anruf an sie wäre dann eigentlich nicht mehr unbedingt nötig gewesen bzw. es war ganz ein Vorwand von mir, sie anzurufen. Sie hatte sich sehr gefreut und wir gingen dann zusammen nochmals etwas trinken und hatten sehr gute Gespräche. Dann trafen wir uns nochmals und gingen auch zusammen weg. Ich übernachtete bei ihr, aber es lief nichts, obwohl wir im gleichen Bett lagen. Ich habe danach, weil ich das sehr cool fand - diese Einstellung - dass sie vielleicht eine "potenzielle" Freundin wäre.
Ich wusste aber, dass sie kürzlich eine sechsjährige Beziehung beendet hatte (deshalb auch der Umzug) und war deshalb vorsichtig. Wir trafen uns dann wieder, gingen wieder weg zusammen und nach zwei Wochen hatten wir dann etwas zusammen. Wir kamen uns immer näher und irgendwann merkte ich, dass auch sie sich zu verlieben begann. Wir redeten dann auch mal über eine mögliche Beziehung und sie hat mir offen gesagt - das habe ich meisten an ihr geschätzt - sie war der ehrlichste und vertrauenswürdigste Mensch, den ich je getroffen hatte - dass sie eigentlich alles andere als einen Freund wollte, aber auch sie Gefühle für mich habe. Ich sagte ihr auch, ich wolle kein "Zwischenfreund" sein, wenn sie sich noch nicht sicher ist, dass sie über ihren Ex hinweg gekommen ist. Sie sagte, dass sei nicht so.
Beide waren sich aber einige, dass man sehr sehr gerne Zeit miteinander verbringt und wir haben uns immer öfters gesehen und uns auch langsam wie ein Paar verhalten. Nach zwei weiteren Wochen war klar, dass wir zusammen sind und uns lieben. Beide waren glücklich und wir erlebten viele schöne Stunden, sie zog innerhalb der Stadt um, ich half ihr dabei, redete mit ihr, gab ihr Tipps, redete mit ihr über Job, Leben, einfach alles. Und ich unterstützte sie, wie auch sie mich. Das zog sich dann über mehrere Monate hinweg. Es war meine glücklichste Zeit seit langem. Wir waren zwar beide sehr emotionale Menschen und hatten auch andere „Sachen“ zu meistern, haben uns aber immer ergänzt und geholfen.
Dann an einem Wochenende waren ich mit meinen Kollegen weg und sie an einer anderen Party mit ihren Kollegen -aber beide in der gleichen Stadt. Ich hatte ziemlich viel getrunken mit den anderen, weil die Party so scheisse war. Irgendwann beschloss ich mich, an die Party zu gehen, wo sie war. Ich kam da rein und sah sie normal am Reden. Sie hat mich normal begrüsst, aber ich wusste, ich hätte nicht kommen sollen. Ich glaube, sie fühlte sich kontrolliert, obwohl ich das nicht wollte, sondern weil ich sie einfach sehen wollte und es bei der anderen Party so schlecht war. Leider war ich wirklich ziemlich betrunken und hab mich an sie gehangen und sie wohl etwas peinlich geküsst und so weiter.
Am Tag darauf sind wir zusammen aufgewacht und sie war wütend. Ich entschuldigte mich für das Verhalten und ging dann. Wir sahen uns drei Tage nicht. Sie sagte mir, sie hätte an diesem Abend ziemlich den Respekt verloren und ihre Schulter zum Anlehnen. Obwohl diese vorher ja auch immer vorhanden war. Dann rief sie mich an und sagte mir, sie habe es sich überlegt und sie wolle mich am liebsten noch am gleichen Abend sehen. Und das geschah dann auch. Es war wieder gut und wir vergassen diesen Abend.
Wir lebten wieder in Glück und Verliebtheit - nach einem Monat wurde sie dann aber wieder etwas distanziert. Ich fragte, was denn los sei. Sie sagte, sie sei im Moment etwas am driften und setzte sich intensiv mit ihrer Gedankenwelt auseinander. Dann hatten wir nochmals ein sehr schönes gemeinsames Wochenende und ich wusste, dass sie ihren Ex noch sehen würde, weil sie ihm persönlich sagen wollte, dass wir zusammen sind. Dann hat sie ihn gesehen und als sie nach dem Treffen wieder zuhause war (alleine, das weiss ich), hat sie mir gesagt, wir müssten reden.
Am nächsten Tag ging ich zu ihr. Folgender Dialog fand statt, kurz zusammengefasst:
Sie sagte mir, es gehe nicht mehr mit der Beziehung.
Ich fragte sie, weshalb? Ob es etwas mit ihrem Ex zu tun habe?
Sie sagte nein und das glaubte ich ihr auch. Sie sagte mir, es liege nicht an mir, sondern an ihr. Sie sei total glücklich mit mir, es hätte alles gestimmt und ich sei der beste Mensch, den sie kenne.
Ich fragte, warum sie es nicht zulassen könne, glücklich zu sein? Wenn sie das für mich empfinde?
Sie antwortete, sie könne den Schritt für eine Beziehung nicht machen und die Gefühle nicht intensiver aufbauen, damit es für eine Beziehung reiche
Ich sagte ihr, warum sie alles hinschmeissen wolle, was wir aufgebaut hätten und das ich nun an eine Zukunft mit tiefer Liebe geglaubt hätte. Und das hatte ich auch, wir haben uns so gut ergänzt und konnten immer über alles reden, also nicht nur über Sachen in der Beziehung, sondern einfach auch über Gott und die Welt.
Sie sagte mir, sie wünsche sie eigentlich nichts sehnlicher, aber es gehe einfach nicht.
Ich ging dann und war sehr traurig und auch verzweifelt. Wie kann ein Mensch nicht glücklich sein wollen? Was hatte ich falsch gemacht? Ich konnte es mir nicht erklären, ich hatte sie doch so unterstützt, mit ihr geredet, ihr geholfen und zugehört (klar sie mich auch) und ihr wirklich gezeigt, wie wichtig sie mir ist. Ich rief sie nochmals an und fragte wieder, warum sie das mache. Sie sagte, es tue ihr so leid, dass sie mir weh mache. Dann holte ich noch meine DVD und Bücher bei ihr. Das war etwa eine Woche danach. Wir hatten ein ziemlich lockeres Gespräch über Job, Umzug, Wohnung, Eltern, Kollegen etc. Ich spürte wieder, als sie mir gegenüber sass, dass auch sie unglücklich ist und das tat mir nur noch mehr weh.
Am Mittwoch sah ich sie nochmals im Zug und hatte auch per Zufall eine CD dabei, die ich für sie gebrannt hatte. Als ich ausstieg, sagte ich ihr nochmals, dass sie mir fehle. Sie schrieb mir dann ein SMS, sie habe sich über die CD gefreut, aber Kontakt sei schwer im Moment und deshalb wolle sie keinen...
ja, that's it, etwas lang, aber dann versteht ihr es vielleicht, weil ich verstehe es nicht. Es tut auf jeden Fall so weh und es geht mir gar nicht gut. Vor allem war es echt einfach das schönste Glück mit ihr und wir haben uns gegenseitig so gut bereichert. Und wir hatten zusammen etwas aufgebaut und uns gegenseitig so viel gegeben.
Ich mache mir auch Gedanken darüber, das es einfach nicht geht, wenn ich auf meine Traumfrau treffe (meine Ex vorher hat mich auch verlassen). Das heisst, ich überlege, ob es überhaupt je möglich ist, dass meine Traumfrau mit mir zusammen sein kann...
Ich weiss jetzt nicht, was ich tun soll. Melden? Vergessen (kann ich eh nicht), wie soll ich vorgehen, ich würde so gerne mit ihr reden, aber ich weiss, sie ist ein eigenständiger Mensch und möchte das im Moment einfach nicht. Aber ich glaube auch, dass ihr wirklich auch geholfen hatte, Sachen zu meistern und sich zurechtzufinden. Warum belohnt sie das mit einem Schlag auf mein Herz? Und ich vermute auch, dass es ihr auch nicht gut geht und sie leidet, wie ich auch. Warum kann man nicht gemeinsam sein, wenn das doch sowieso viel schöner ist?
Es macht verdammt weh und ich bin so down, dass es all meinen Mitmenschen ziemlich rasch auffällt. Gut, ich kann jetzt sagen, es waren "nur" 167 Tage, also knapp ein halbes Jahr, aber ich hatte halt echt gedacht, wow, ich hab endlich wieder einmal jemanden gefunden, wo es einfach passt. Weil das irgendwie immer schwieriger wird heutzutage (tönt jetzt, als sei ich schon alt und weise, bin ich aber nicht). Aber ihr kennt das, ihr verliebt euch in jemanden und seid so froh, dass es ein Gegenpart zu einem selber gibt auf dieser Welt. Und dann wird man wieder auseinander gerissen, man ist nicht mehr wir, sondern wieder ich – also alleine. Warum tut sie mir das an? Ich habe viel „investiert“, sie glücklich gemacht, warum ist das der Dank dafür.
Und ich frage mich echt, was ich vielleicht falsch gemacht habe. Aber ich komme nicht drauf und sie konnte es mir ja auch nicht sagen, im Gegenteil, sie hat ja gesagt, sie sei glücklich gewesen. Sie sagt mir auch, dass es ihr nicht gut gehe und ich habe ihr in einem Telefonat gesagt, ich sei immer für sie da, wenn sie reden möchte. Ich habe sie auch kürzlich angerufen und gefragt, wie es ihr gehe. Sie war gerade auf dem Weg in einen Club mit einer Freundin. Sie sagte mir, ich hätte keinen Plan, es gehe ihr nicht gut, aber sie versuche einfach weiter zu leben. Nur ist sie eine Person, die Probleme, Sorgen gerne verdrängt. Ich weiss, es geht ihr schlecht und ich würde ihr gerne helfen. Ich habe auch schon einige Versuche gestartet und würde einfach gerne mal bei ihr vorbei gehen und mit ihr über alles reden. Ist das eine gute Idee?
was soll ich tun? Was ist passiert? Wisst ihr es?
Du solltest ihr nicht deine Hilfe aufdrängen, wenn sie nicht will dann will sie nicht. Ich weiß das du es gut meinst, aber du machst es nicht besser wenn du zu ihr gehst um ihr zu helfen weil du ihr unbedingt helfen willst, eher im gegenteil.
Sie weiß sehr wohl das du immer für sie das ist, aber wir menschen haben nunmal unsere stolz... und sie hat nunmal so einen stolz, das sie denkt sie wird mit ihrem sorgen und problemen selber klarkommen.
Sie wird von selber merken das sie es nicht schafft.... und sie wird sich bei dir melden.
Sie weiß sehr wohl das du immer für sie das ist, aber wir menschen haben nunmal unsere stolz... und sie hat nunmal so einen stolz, das sie denkt sie wird mit ihrem sorgen und problemen selber klarkommen.
Sie wird von selber merken das sie es nicht schafft.... und sie wird sich bei dir melden.
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