Wohin bringt uns das?
8 Antworten1'326 AufrufeGestartet von TotalyHopeless ·
TotalyHopelessThemenstart
Also erstmal ein liebes Hallo an alle. Eigentlich dachte ich immer, dass ich mit allem selbst fertigt werden kann, aber in letzter Zeit scheint das nicht mehr so ganz zu klappen oder ich habe einfach nicht die Kraft dafür.
Alles fing vor etwa einem halben Jahr an. Ich lebe seit viereinhalb Jahren mit meinem Freund zusammen. Haben im Großen und Ganzen eine sehr schöne Beziehung mit anfänglichen Problemen, die von außen gegen unsere Beziehung schossen.
Also vor diesem besagten halben Jahr bekam mein Freund das Burn-Out-Syndrom. Fernstudium, nebenbei zu arbeiten und durch das Fernstudium die meiste Zeit allein zu sein, brachten ihn wohl dazu. Er machte also ein Semester Pause. Langweilte sich in der Zeit, in der er daheim war sehr. Dazu muss ich sagen, dass er damals in meinen Heimatort gezogen ist, er wohnte 70 km weit entfernt, ist mit seiner Heimat aber sehr verbunden weil er dort noch Fußball spielt und wir regelmäßig auch seinen Vater dort besuchen. Ich fühle mich übrigens dort auch sehr wohl und irgendwann - nach seinem Studium - möchten wir auch mal dorthin ziehen. Also auf jeden Fall war er bei uns daheim sehr einsam, alle Freunde wohnen in seinem ursprünglichen Heimatort und arbeiten auch, also konnte er auch niemanden besuchen. Ich dachte, dass es nach dieser Studiums-Auszeit besser werden würde. Er hatte wirklich viel gelernt und auch Topnoten geschrieben, so dass ich sehr gut verstehen konnte, dass er ausgepowert ist.
Nun hat er wieder das Studium aufgenommen und wir waren letzte Woche bei meinen Eltern in Urlaub - diese wohnen 1.000 km entfernt in einem anderen Land. Es war wunderschön, bis er mir auf einmal auf einem Spaziergang weinend in die Arme fiel und sagte, dass er es an unserem Wohnort nicht mehr aushalte und er wieder in seine Heimat ziehen möchte. Dann vertraute er mir an, dass er schon mehrere Sitzungen - wo ich ihn beim Lernen oder beim Fußball vermutete - bei einer Therapeuthin hatte. Mir hat er immer die heile Welt vorgespielt. Ich fiel aus allen Wolken. Nie redet er mit mir, wenn ihn etwas bedrückt. Er behält es so lange für sich, bis es ihm richtig schlecht geht und man kaum noch was tun kann. Wir haben dann mit meinen Eltern drüber gesprochen, weil die Wohnung, in der wir beide leben ihnen gehört und sie auch auf unsere Miete angewiesen sind. Was tun, wenn wir wegziehen, wer kümmert sich um die Wohnung und meine Eltern möchte ich auch nicht im Stich lassen.
Jetzt hat seine Therapeuthin ihm geraten, dass er unter der Woche öfters bei seinem Vater in seiner Heimatstadt übernachten soll. Nächste Woche fängt er damit an und bleibt von Mittwoch bis Freitag dort. Nur ist unsere Beziehung schon so in letzter Zeit nicht mehr die alte. Im Bett läuft nichts - wofür er mir die Schuld gibt (sagt es zwar nicht, merke ich aber). Aber ich bekomme sonst gar keine Zärtlichkeiten von ihm und wie soll ich da Lust auf mehr bekommen? Ich habe keine Lust auf schnell drauf, schnell runter und fertig. Habe ihm auch schon gesagt, dass es so nicht geht. Ändern tut sich nichts.
Ich mache alles daheim, ich gehe in Vollzeit arbeiten, abends koche ich, schmeiße den Haushalt - er hilft sagen wir mal zu 20 % - und abends falle ich halbtot ins Bett. Ich habe immer Verständnis für ihn, der meiste Teil unseres Lebens richtet sich nach ihm. Ihm geht es schlecht, ich hüpfe, immer habe ich für alles Verständnis, doch wer hat das für mich? Vor einiger Zeit habe ich die Kraft für alles gehabt, doch nächstes Jahr werde ich 30 und merke, wie meine Kraftreserven schwinden. Mein dickes Fell von früher wird immer dünner - auch im Job fällt mir das auf. Und was mich am meisten enttäuscht hat war, dass er nicht mit mir gesprochen hat, dass er zu einer Therapeutin geht und ich nichts davon weiß. Wozu führt man eine Beziehung, wenn man den Partner quasi anlügt, ihm vorgaukelt, dass alles ok ist und es das gar nicht ist?
Seit vorgestern Abend fühle ich mich so hilflos. Weine abends heimlich im Bett, während er schon eingeschlafen ist. Ich schlafe schlecht, esse schlecht, könnte dauernd - auch jetzt im Büro - anfangen zu heulen.
Meine Mutter sagte mir nur: Was ist, wenn Du mit ihm wegziehst und er sich trotzdem nicht gut fühlt, dann merkt, dass er vielleicht mit Dir nicht glücklich ist. Dann hast Du Dein Leben für ihn aufgegeben und alles war umsonst. Jetzt zweifle ich die ganze Zeit an seinen Gefühlen. Ich habe ihm gesagt, dass er sich sicher sein soll, wenn ich mit ihm fortziehe, dass es wirklich nicht an unserer Beziehung liegt. Er verneint das uns sagt, dass er mich liebt. Doch ich habe dieses Gefühl, unbeschreiblich schlecht ist es und weiß nicht, wie ich es deuten soll. Irgendwie habe ich dauernd eine Trennung im Kopf. Ich liebe ihn über alles aber will ich ein Leben, das sich immer nur um ihn dreht. Wir haben viele gemeinsame Interessen, so dass mir gar nicht so sehr auffällt, ob wir etwas mir zuliebe oder ihm zuliebe tun. Was tut er für mich? Das frage ich mich seit zwei Tagen laufend? Und dass er gar nicht merkt, dass es mir nicht gut geht - obwohl das vollkommen offensichtlich ist - stört mich auch. Ist doch klar, dass wenn er mir sowas sagt, das nicht einfach an mir vorüber geht. Dass ich mir laufend Gedanken darüber mache.
Ich bin derzeit ein nervöses Wrack. Hoffnungslosigkeit und Angst mischt sich laufend in meine Gefühle, beherrscht meine Gedanken. Wenn ich ihn heute zwischendurch anrufe, klingt er nicht wie mein Schatz, wie eine gefühlskalte Maschine, tut er das, weil ich gefühlskalt klinge weil ich nur grüble? Ich stehe die ganze Zeit neben mir und reagiere auch nicht besonders nett auf ihn. Ich bin sauer, endlos traurig und hoffnungslos zugleich.
Bitte helft mir.
Alles fing vor etwa einem halben Jahr an. Ich lebe seit viereinhalb Jahren mit meinem Freund zusammen. Haben im Großen und Ganzen eine sehr schöne Beziehung mit anfänglichen Problemen, die von außen gegen unsere Beziehung schossen.
Also vor diesem besagten halben Jahr bekam mein Freund das Burn-Out-Syndrom. Fernstudium, nebenbei zu arbeiten und durch das Fernstudium die meiste Zeit allein zu sein, brachten ihn wohl dazu. Er machte also ein Semester Pause. Langweilte sich in der Zeit, in der er daheim war sehr. Dazu muss ich sagen, dass er damals in meinen Heimatort gezogen ist, er wohnte 70 km weit entfernt, ist mit seiner Heimat aber sehr verbunden weil er dort noch Fußball spielt und wir regelmäßig auch seinen Vater dort besuchen. Ich fühle mich übrigens dort auch sehr wohl und irgendwann - nach seinem Studium - möchten wir auch mal dorthin ziehen. Also auf jeden Fall war er bei uns daheim sehr einsam, alle Freunde wohnen in seinem ursprünglichen Heimatort und arbeiten auch, also konnte er auch niemanden besuchen. Ich dachte, dass es nach dieser Studiums-Auszeit besser werden würde. Er hatte wirklich viel gelernt und auch Topnoten geschrieben, so dass ich sehr gut verstehen konnte, dass er ausgepowert ist.
Nun hat er wieder das Studium aufgenommen und wir waren letzte Woche bei meinen Eltern in Urlaub - diese wohnen 1.000 km entfernt in einem anderen Land. Es war wunderschön, bis er mir auf einmal auf einem Spaziergang weinend in die Arme fiel und sagte, dass er es an unserem Wohnort nicht mehr aushalte und er wieder in seine Heimat ziehen möchte. Dann vertraute er mir an, dass er schon mehrere Sitzungen - wo ich ihn beim Lernen oder beim Fußball vermutete - bei einer Therapeuthin hatte. Mir hat er immer die heile Welt vorgespielt. Ich fiel aus allen Wolken. Nie redet er mit mir, wenn ihn etwas bedrückt. Er behält es so lange für sich, bis es ihm richtig schlecht geht und man kaum noch was tun kann. Wir haben dann mit meinen Eltern drüber gesprochen, weil die Wohnung, in der wir beide leben ihnen gehört und sie auch auf unsere Miete angewiesen sind. Was tun, wenn wir wegziehen, wer kümmert sich um die Wohnung und meine Eltern möchte ich auch nicht im Stich lassen.
Jetzt hat seine Therapeuthin ihm geraten, dass er unter der Woche öfters bei seinem Vater in seiner Heimatstadt übernachten soll. Nächste Woche fängt er damit an und bleibt von Mittwoch bis Freitag dort. Nur ist unsere Beziehung schon so in letzter Zeit nicht mehr die alte. Im Bett läuft nichts - wofür er mir die Schuld gibt (sagt es zwar nicht, merke ich aber). Aber ich bekomme sonst gar keine Zärtlichkeiten von ihm und wie soll ich da Lust auf mehr bekommen? Ich habe keine Lust auf schnell drauf, schnell runter und fertig. Habe ihm auch schon gesagt, dass es so nicht geht. Ändern tut sich nichts.
Ich mache alles daheim, ich gehe in Vollzeit arbeiten, abends koche ich, schmeiße den Haushalt - er hilft sagen wir mal zu 20 % - und abends falle ich halbtot ins Bett. Ich habe immer Verständnis für ihn, der meiste Teil unseres Lebens richtet sich nach ihm. Ihm geht es schlecht, ich hüpfe, immer habe ich für alles Verständnis, doch wer hat das für mich? Vor einiger Zeit habe ich die Kraft für alles gehabt, doch nächstes Jahr werde ich 30 und merke, wie meine Kraftreserven schwinden. Mein dickes Fell von früher wird immer dünner - auch im Job fällt mir das auf. Und was mich am meisten enttäuscht hat war, dass er nicht mit mir gesprochen hat, dass er zu einer Therapeutin geht und ich nichts davon weiß. Wozu führt man eine Beziehung, wenn man den Partner quasi anlügt, ihm vorgaukelt, dass alles ok ist und es das gar nicht ist?
Seit vorgestern Abend fühle ich mich so hilflos. Weine abends heimlich im Bett, während er schon eingeschlafen ist. Ich schlafe schlecht, esse schlecht, könnte dauernd - auch jetzt im Büro - anfangen zu heulen.
Meine Mutter sagte mir nur: Was ist, wenn Du mit ihm wegziehst und er sich trotzdem nicht gut fühlt, dann merkt, dass er vielleicht mit Dir nicht glücklich ist. Dann hast Du Dein Leben für ihn aufgegeben und alles war umsonst. Jetzt zweifle ich die ganze Zeit an seinen Gefühlen. Ich habe ihm gesagt, dass er sich sicher sein soll, wenn ich mit ihm fortziehe, dass es wirklich nicht an unserer Beziehung liegt. Er verneint das uns sagt, dass er mich liebt. Doch ich habe dieses Gefühl, unbeschreiblich schlecht ist es und weiß nicht, wie ich es deuten soll. Irgendwie habe ich dauernd eine Trennung im Kopf. Ich liebe ihn über alles aber will ich ein Leben, das sich immer nur um ihn dreht. Wir haben viele gemeinsame Interessen, so dass mir gar nicht so sehr auffällt, ob wir etwas mir zuliebe oder ihm zuliebe tun. Was tut er für mich? Das frage ich mich seit zwei Tagen laufend? Und dass er gar nicht merkt, dass es mir nicht gut geht - obwohl das vollkommen offensichtlich ist - stört mich auch. Ist doch klar, dass wenn er mir sowas sagt, das nicht einfach an mir vorüber geht. Dass ich mir laufend Gedanken darüber mache.
Ich bin derzeit ein nervöses Wrack. Hoffnungslosigkeit und Angst mischt sich laufend in meine Gefühle, beherrscht meine Gedanken. Wenn ich ihn heute zwischendurch anrufe, klingt er nicht wie mein Schatz, wie eine gefühlskalte Maschine, tut er das, weil ich gefühlskalt klinge weil ich nur grüble? Ich stehe die ganze Zeit neben mir und reagiere auch nicht besonders nett auf ihn. Ich bin sauer, endlos traurig und hoffnungslos zugleich.
Bitte helft mir.
Hallo,
also das ist ja ne ganze Menge... ich werde mal versuchen, dass schön der Reihe nach zu beleuchten:
Da ist zunächst Deine Enttäuschung, dass er Dir nicht erzählt hat, was ihn bedrückt. Ich würde das nicht als Zeichen mangelnden Vertrauens ansehen. Möglicherweise hat er durch seine Therapie versucht, sein Problem erstmal für sich zu bewältigen, bevor er es Dir beichtet und Dir damit zu Deinem alltäglichen Stress auch noch emotionale Belastungen aufbürdet.
Dieser Versuch ist fehlgeschlagen, und Du bist natürlich sauer auf ihn. Aber Du solltest ihm zugute halten, dass er bereit war, sein Problem offensiv anzugehen und das (ich leg es mal wohlwollend für ihn aus) ohne Dir voreilig Sorgen zu bereiten.
Auf keinen Fall solltest Du jetzt das Gleiche tun wie er und Deine Sorgen ebenfalls für Dich behalten. Erzähle ihm doch von Deiner inneren Zerrüttung, Deinen Ängsten und Deinem Stress! Sag ihm doch offen, dass Du auch unter all dem leidest!
Deine Aussage
>>Und dass er gar nicht merkt, dass es mir nicht gut geht - obwohl das vollkommen offensichtlich ist - stört mich auch.<<
ist insofern zwiespältig, da Du ja (ich sage das völlig wertfrei) bei ihm auch nichts bemerkt hattest.
Überhaupt drängt sich mir der Eindruck auf, dass Ihr nicht offen miteinander redet.
Siehe die Aussage
>>Im Bett läuft nichts - wofür er mir die Schuld gibt (sagt es zwar nicht, merke ich aber).<<
Woran merkst Du das? Kann das nicht ein Missverständnis sein, und er macht sich insgeheim selbst Vorwürfe, dass es nicht besonders gut läuft? Ihr müsstet - auch wenn es schwer fällt - auch über solche Dinge reden.
Und was die Organisation Eures Lebens angeht, kann ich nur sagen: Überlegt Euch das gut, ob Ihr wirklich wieder in seine Heimatstadt ziehen wollt. Es besteht die Gefahr, dass Du Dich noch schlechter fühlst und das Grundproblem bestehen bleibt.
Hat Dein Freund denn schon versucht, in Deinem Heimatort mal neue Kontakte zu knüpfen? Andere Leute kennenzulernen bedeutet ja nicht, seine bisherigen Freundschaften aufzugeben. Hat er mal versucht, sich in Deiner Heimatstadt etwas einzufügen? Ein Ansatz zur Überwindung des Burn-Outs ist schließlich, sich zu beschäftigen, abzulenken, neue Interessen zu erforschen. Sportvereine, Bibliothek, Ehrenämter, Kirchengemeinde? Wäre für Deinen Freund doch mal ein Versuch, um seine Isolation zu überwinden, neuen Lebensmut zu fassen und sich bei Euch zu integrieren.
Und im Übrigen: Dass Eure Haushaltsverteilung 80 : 20 ist, geht so nicht. Du sagst ja selbst, dass Du dadurch überfordert bist. Aber auch hier lautet der Schlüssel: Klär das mit ihm. Vielleicht tut ihm das ja ganz gut, wenn er sich selbst mal etwas betätigt. (Ich meine das absolut nicht zynisch.)
Das wären meine Vorschläge. Ich hoffe, dass sich alles wieder einrenkt und Ihr beide wieder glücklich werdet.
Und ich hoffe, Du kannst Dich ein bisschen auf die Weihnachtstage freuen.
Viel Glück
Rustaweli
also das ist ja ne ganze Menge... ich werde mal versuchen, dass schön der Reihe nach zu beleuchten:
Da ist zunächst Deine Enttäuschung, dass er Dir nicht erzählt hat, was ihn bedrückt. Ich würde das nicht als Zeichen mangelnden Vertrauens ansehen. Möglicherweise hat er durch seine Therapie versucht, sein Problem erstmal für sich zu bewältigen, bevor er es Dir beichtet und Dir damit zu Deinem alltäglichen Stress auch noch emotionale Belastungen aufbürdet.
Dieser Versuch ist fehlgeschlagen, und Du bist natürlich sauer auf ihn. Aber Du solltest ihm zugute halten, dass er bereit war, sein Problem offensiv anzugehen und das (ich leg es mal wohlwollend für ihn aus) ohne Dir voreilig Sorgen zu bereiten.
Auf keinen Fall solltest Du jetzt das Gleiche tun wie er und Deine Sorgen ebenfalls für Dich behalten. Erzähle ihm doch von Deiner inneren Zerrüttung, Deinen Ängsten und Deinem Stress! Sag ihm doch offen, dass Du auch unter all dem leidest!
Deine Aussage
>>Und dass er gar nicht merkt, dass es mir nicht gut geht - obwohl das vollkommen offensichtlich ist - stört mich auch.<<
ist insofern zwiespältig, da Du ja (ich sage das völlig wertfrei) bei ihm auch nichts bemerkt hattest.
Überhaupt drängt sich mir der Eindruck auf, dass Ihr nicht offen miteinander redet.
Siehe die Aussage
>>Im Bett läuft nichts - wofür er mir die Schuld gibt (sagt es zwar nicht, merke ich aber).<<
Woran merkst Du das? Kann das nicht ein Missverständnis sein, und er macht sich insgeheim selbst Vorwürfe, dass es nicht besonders gut läuft? Ihr müsstet - auch wenn es schwer fällt - auch über solche Dinge reden.
Und was die Organisation Eures Lebens angeht, kann ich nur sagen: Überlegt Euch das gut, ob Ihr wirklich wieder in seine Heimatstadt ziehen wollt. Es besteht die Gefahr, dass Du Dich noch schlechter fühlst und das Grundproblem bestehen bleibt.
Hat Dein Freund denn schon versucht, in Deinem Heimatort mal neue Kontakte zu knüpfen? Andere Leute kennenzulernen bedeutet ja nicht, seine bisherigen Freundschaften aufzugeben. Hat er mal versucht, sich in Deiner Heimatstadt etwas einzufügen? Ein Ansatz zur Überwindung des Burn-Outs ist schließlich, sich zu beschäftigen, abzulenken, neue Interessen zu erforschen. Sportvereine, Bibliothek, Ehrenämter, Kirchengemeinde? Wäre für Deinen Freund doch mal ein Versuch, um seine Isolation zu überwinden, neuen Lebensmut zu fassen und sich bei Euch zu integrieren.
Und im Übrigen: Dass Eure Haushaltsverteilung 80 : 20 ist, geht so nicht. Du sagst ja selbst, dass Du dadurch überfordert bist. Aber auch hier lautet der Schlüssel: Klär das mit ihm. Vielleicht tut ihm das ja ganz gut, wenn er sich selbst mal etwas betätigt. (Ich meine das absolut nicht zynisch.)
Das wären meine Vorschläge. Ich hoffe, dass sich alles wieder einrenkt und Ihr beide wieder glücklich werdet.
Und ich hoffe, Du kannst Dich ein bisschen auf die Weihnachtstage freuen.
Viel Glück
Rustaweli
Hi!
Wenn ich Deinen Beitrag lese, beschleicht mich das Gefühl, dass grundsätzlich an eurer Kommunikation etwas nicht stimmt. Von beiden Seiten!
Du bist enttäuscht, dass er sich nicht Dir gegenüber bezüglich seiner Probleme geöffnet hat. - Für dich allerdings nimmst Du in Anspruch, dass es so offensichtlich ist, dass es Dir schlecht geht, dass er darauf regieren müsste. Warum redest nicht mit ihm? Warum heulst Du stattdessen heimlich in die Kissen?
Was ist das für eine Sache mit eurem Sexleben? (Es geht gar nicht darum, dass man Dich nicht verstehen könnte, dass Du keine Lust hast, wenn es sonst auch keine Zärtlichkeiten gibt - und auch sonst einiges aus Deiner Sicht im Argen liegt.) Du unterstellst ihm, dass er die "Schuld" dafür bei Dir sucht - warum redest Du nicht darüber, auch darüber, was Dich stört (bezogen auf Zärtlichkeiten und all´ die anderen Dinge, worüber Du schreibst)?
Insgesamt kommt mir Dein ganzes Posting, wie eine Art "Anklageschrift" vor, in dem Sinne: Ich mache alles und er nichts! Ich bin überzeugt davon, dass diese Haltung nichts bringt! Darüber hinaus halte ich sie für einseitig und egoistisch!
Du fragst, was er denn für Dich tut. Stelle ihm diese Frage! Und ist er nicht damals zu Dir (in Deinen Ort) gezogen. Dieses scheint nun nicht mehr (für ihn) zu funktionieren - warum ist das so schwer für Dich zu akzeptieren?!
Sicherheiten gibt es in Beziehungen nie (by the way: welche hatte er, als er damals zu Dir zog?!), vielmehr kommt es auf Vertrauen an, auf das Vertrauen, dass man es gemeinsam "schaffen" will. In diesem Sinne, sind solche Erwägungen, wie Du sie mit deiner Mutter in Betracht zeihst, weit von dem entfernt, was ein Fundament einer Beziehung sein könnte.
Abschließend: Mein Tipp an Dich: Arbeitet an Eurer Kommunikation und an Eurem Vertrauen!
Viel Glück!
Wenn ich Deinen Beitrag lese, beschleicht mich das Gefühl, dass grundsätzlich an eurer Kommunikation etwas nicht stimmt. Von beiden Seiten!
Du bist enttäuscht, dass er sich nicht Dir gegenüber bezüglich seiner Probleme geöffnet hat. - Für dich allerdings nimmst Du in Anspruch, dass es so offensichtlich ist, dass es Dir schlecht geht, dass er darauf regieren müsste. Warum redest nicht mit ihm? Warum heulst Du stattdessen heimlich in die Kissen?
Was ist das für eine Sache mit eurem Sexleben? (Es geht gar nicht darum, dass man Dich nicht verstehen könnte, dass Du keine Lust hast, wenn es sonst auch keine Zärtlichkeiten gibt - und auch sonst einiges aus Deiner Sicht im Argen liegt.) Du unterstellst ihm, dass er die "Schuld" dafür bei Dir sucht - warum redest Du nicht darüber, auch darüber, was Dich stört (bezogen auf Zärtlichkeiten und all´ die anderen Dinge, worüber Du schreibst)?
Insgesamt kommt mir Dein ganzes Posting, wie eine Art "Anklageschrift" vor, in dem Sinne: Ich mache alles und er nichts! Ich bin überzeugt davon, dass diese Haltung nichts bringt! Darüber hinaus halte ich sie für einseitig und egoistisch!
Du fragst, was er denn für Dich tut. Stelle ihm diese Frage! Und ist er nicht damals zu Dir (in Deinen Ort) gezogen. Dieses scheint nun nicht mehr (für ihn) zu funktionieren - warum ist das so schwer für Dich zu akzeptieren?!
Sicherheiten gibt es in Beziehungen nie (by the way: welche hatte er, als er damals zu Dir zog?!), vielmehr kommt es auf Vertrauen an, auf das Vertrauen, dass man es gemeinsam "schaffen" will. In diesem Sinne, sind solche Erwägungen, wie Du sie mit deiner Mutter in Betracht zeihst, weit von dem entfernt, was ein Fundament einer Beziehung sein könnte.
Abschließend: Mein Tipp an Dich: Arbeitet an Eurer Kommunikation und an Eurem Vertrauen!
Viel Glück!
Das ist sehr lieb von Dir. Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meinen Roman zu lesen. ;)
Ich habe ihm schon oft gesagt, dass mich die Hausarbeit neben dem Job etwas überfordert. Er hilft dann ab und zu und erwartet dann, dass ich ihn hoch lobe, nur mich lobt er nie für die viele Arbeit, dann ist sie selbstverständlich. Er hatte in unserer Stadt seinen Zivildienst absolviert und dort sehr viele nette Leute kennen gelernt. Mit denen sehen wir uns auch öfter, nur leider sind sie entweder in der Uni oder arbeiten, wenn er grad daheim ist und lernen muss. Es kommt leider so oft vor, dass ich anfange zu reden - meist wenn wir im Auto sitzen weil er da nicht weglaufen kann (PC, Fußball etc.). Dann fängt er nur an das Radio lauter zu drehen. Ich habe das Gefühl, dass er sich mit Konflikten nicht beschäftigen möchte - zumindest mit keinen, die mit mir zu tun haben. Einerseits möchte er auch gern, dass ich Verständnis für ihn habe auf der anderen Seite kann ich sowas nicht ahnen, wenn er mir eine heile Welt vorspielt - das kann er sehr gut.
Bezüglich der Zärtlichkeiten habe ich ihn schon Mal angesprochen. Er hatte sich im Spaß bei meinen Eltern beschwert, dass ich so selten mit ihm schlafe. Da hab ich dann erwidert, dass er auch etwas dafür tun muss, dass das nicht so einfach wie bei Karnickeln geht. Trotzdem verbringt er mehr Zeit mit dem Fußball als mit mir. Vor zwei Wochen war so eine Situation. Da habe ich wirklich versucht mal was zu "starten" habe angefangen ihn zu küssen und als ich ihn dann richtig küssen wollte, hat er jedes Mal den Kopf weggedreht - er küsst nicht so besonders gern. Zwei Tage später hat er sich bei mir beschwert, dass ich ja nie was starten würde und er immer derjenige sei, der auf mich zukommt, nur wenn er sich so offensichtlich wegdreht vergeht mir auch die Lust.
Ich hätte so große Lust einfach ein paar Minuten zu knutschen, das letzte Mal ist sowas bei meinem Exfreund passiert. Mit meinem Schatz gab es nie leidenschaftliche Küsse. Er will so oft, dass ich mich in gewissen Dingen nach ihm richte, Verständnis für seine Fußball-Leidenschaft etc. aufbringe, doch wenn ich mir herausnehme etwas zu fordern, wird das überhört.
Es ist so verzwickt und ich fange an an unserer ganzen Beziehung zu zweifeln. Habe ich Angst allein zu sein? Ist es Gewohnheit oder Liebe? So durcheinander war ich noch nie in meinem Leben. Sonst ist es immer klipp und klar gewesen, sobald meine Zweifel anfingen, habe ich alles beendet. Wieso kann ich es jetzt nicht, wieso fällt es mir so schwer das zu deuten, was mein Herz möchte?
Nächste Woche übernachtet er von Mittwoch bis Freitag bei seinem Vater, weil er dort arbeitet und bei dem schlechten Wetter zu lang unterwegs wäre. Ich bin gespannt, wie die Zeit ohne ihn wird. Das erste Mal, dass ich ohne ihn einschlafen muss. Mal sehen, wie schwer es mir fallen wird.
Vielen Dank nochmal für Eure Hilfe.
Ich habe ihm schon oft gesagt, dass mich die Hausarbeit neben dem Job etwas überfordert. Er hilft dann ab und zu und erwartet dann, dass ich ihn hoch lobe, nur mich lobt er nie für die viele Arbeit, dann ist sie selbstverständlich. Er hatte in unserer Stadt seinen Zivildienst absolviert und dort sehr viele nette Leute kennen gelernt. Mit denen sehen wir uns auch öfter, nur leider sind sie entweder in der Uni oder arbeiten, wenn er grad daheim ist und lernen muss. Es kommt leider so oft vor, dass ich anfange zu reden - meist wenn wir im Auto sitzen weil er da nicht weglaufen kann (PC, Fußball etc.). Dann fängt er nur an das Radio lauter zu drehen. Ich habe das Gefühl, dass er sich mit Konflikten nicht beschäftigen möchte - zumindest mit keinen, die mit mir zu tun haben. Einerseits möchte er auch gern, dass ich Verständnis für ihn habe auf der anderen Seite kann ich sowas nicht ahnen, wenn er mir eine heile Welt vorspielt - das kann er sehr gut.
Bezüglich der Zärtlichkeiten habe ich ihn schon Mal angesprochen. Er hatte sich im Spaß bei meinen Eltern beschwert, dass ich so selten mit ihm schlafe. Da hab ich dann erwidert, dass er auch etwas dafür tun muss, dass das nicht so einfach wie bei Karnickeln geht. Trotzdem verbringt er mehr Zeit mit dem Fußball als mit mir. Vor zwei Wochen war so eine Situation. Da habe ich wirklich versucht mal was zu "starten" habe angefangen ihn zu küssen und als ich ihn dann richtig küssen wollte, hat er jedes Mal den Kopf weggedreht - er küsst nicht so besonders gern. Zwei Tage später hat er sich bei mir beschwert, dass ich ja nie was starten würde und er immer derjenige sei, der auf mich zukommt, nur wenn er sich so offensichtlich wegdreht vergeht mir auch die Lust.
Ich hätte so große Lust einfach ein paar Minuten zu knutschen, das letzte Mal ist sowas bei meinem Exfreund passiert. Mit meinem Schatz gab es nie leidenschaftliche Küsse. Er will so oft, dass ich mich in gewissen Dingen nach ihm richte, Verständnis für seine Fußball-Leidenschaft etc. aufbringe, doch wenn ich mir herausnehme etwas zu fordern, wird das überhört.
Es ist so verzwickt und ich fange an an unserer ganzen Beziehung zu zweifeln. Habe ich Angst allein zu sein? Ist es Gewohnheit oder Liebe? So durcheinander war ich noch nie in meinem Leben. Sonst ist es immer klipp und klar gewesen, sobald meine Zweifel anfingen, habe ich alles beendet. Wieso kann ich es jetzt nicht, wieso fällt es mir so schwer das zu deuten, was mein Herz möchte?
Nächste Woche übernachtet er von Mittwoch bis Freitag bei seinem Vater, weil er dort arbeitet und bei dem schlechten Wetter zu lang unterwegs wäre. Ich bin gespannt, wie die Zeit ohne ihn wird. Das erste Mal, dass ich ohne ihn einschlafen muss. Mal sehen, wie schwer es mir fallen wird.
Vielen Dank nochmal für Eure Hilfe.
Nochmal ich, meine Antwort hatte sich mit dem zweiten Post überschnitten.
Ich habe irgendwann resigniert zu reden. Ich habe oft versucht ihn auf Dinge anzusprechen, die mich gestört haben. Kam mir dann meist wie ein lästiges Kind vor. Er ließ mich nicht aussprechen, zeigte mir durch seine Antworten, dass meine Themen/Anregungen/Kritiken nicht wirklich interessant seien. Interessanter ist es, wie der FCB spielt. Irgendwann meinte ich zu ihm, dass ich mir einen Fußball auf die Stirn tätowieren lasse, damit er mir endlich zuhört. Das fasste er als Scherz auf - war meinerseits nicht als solcher gedacht.
Ich bin ein sehr impulsiver Mensch und wenn mir etwas nicht passt, dann mecker ich manchmal auch gern - wobei ich in einer Beziehung sehr gern harmonisch bin. Am Sonntag am Flughafen habe ich mich geärgert, dass wir mit so vielen anderen Passagieren in einem engen Gang zusammengepfercht standen und nicht ins Wartezimmer gelassen worden sind - es war wirklich schweine eng. Da hab ich ein bisserl mürrisch was vor mir her gebrabbelt, da hat er sich drüber muckiert. Ich bin halt so, ich habe mich schon so sehr für ihn verändert, das könnte er doch tolerieren. Vielleicht fallen mir gerade jetzt auch so viele Sachen auf, weil ich sauer auf ihn bin und ich mir seit zwei Tagen unentwegt Gedanken mache.
Dass er zu mir gezogen ist, war damals seine Idee weil er aus dem "Dorfmief" raus wollte. Aber wir haben sowieso von vornherein geplant - weil mir sein Heimatort so gut gefällt - nach seinem Studium - jetzt noch ca. 2 1/2 Jahre - dorthin zu ziehen und uns ein Häuschen zu suchen. Ich würde auch sehr gerne sofort dorthin ziehen, nur ist es finanziell jetzt noch nicht möglich und wir derzeit eine so schön große und günstige Wohnung haben und sehr viele Haustiere besitzen und es gar nicht so einfach wäre, etwas vergleichbares zu finden.
Ich bin ein Mensch, der gerne zuhört und auch immer versucht zu helfen, nur in den viereinhalb Jahren unserer Beziehung war ich immer für andere da, immer verständnisvoll, aufopfernd und dabei habe ich mich so ganz vergessen. Wäre ich so fit wie früher, würde ich über mein jetziges Problem lachen und es anpacken, nur habe ich in letzter Zeit gesundheitliche Probleme gehabt, war nicht mehr so fit und meine Kraftreserven schrumpften. Was mir auch unheimlich schwer fällt ist die Trennung von meinen Eltern die auch meine besten Freunde sind.
Ich finds schön, dass Ihr mir auch mal die Sichtweise eines Mannes zeigt. Es ist gar nicht so leicht sich immer in Euch reinzuversetzen. Merci.
Ich habe irgendwann resigniert zu reden. Ich habe oft versucht ihn auf Dinge anzusprechen, die mich gestört haben. Kam mir dann meist wie ein lästiges Kind vor. Er ließ mich nicht aussprechen, zeigte mir durch seine Antworten, dass meine Themen/Anregungen/Kritiken nicht wirklich interessant seien. Interessanter ist es, wie der FCB spielt. Irgendwann meinte ich zu ihm, dass ich mir einen Fußball auf die Stirn tätowieren lasse, damit er mir endlich zuhört. Das fasste er als Scherz auf - war meinerseits nicht als solcher gedacht.
Ich bin ein sehr impulsiver Mensch und wenn mir etwas nicht passt, dann mecker ich manchmal auch gern - wobei ich in einer Beziehung sehr gern harmonisch bin. Am Sonntag am Flughafen habe ich mich geärgert, dass wir mit so vielen anderen Passagieren in einem engen Gang zusammengepfercht standen und nicht ins Wartezimmer gelassen worden sind - es war wirklich schweine eng. Da hab ich ein bisserl mürrisch was vor mir her gebrabbelt, da hat er sich drüber muckiert. Ich bin halt so, ich habe mich schon so sehr für ihn verändert, das könnte er doch tolerieren. Vielleicht fallen mir gerade jetzt auch so viele Sachen auf, weil ich sauer auf ihn bin und ich mir seit zwei Tagen unentwegt Gedanken mache.
Dass er zu mir gezogen ist, war damals seine Idee weil er aus dem "Dorfmief" raus wollte. Aber wir haben sowieso von vornherein geplant - weil mir sein Heimatort so gut gefällt - nach seinem Studium - jetzt noch ca. 2 1/2 Jahre - dorthin zu ziehen und uns ein Häuschen zu suchen. Ich würde auch sehr gerne sofort dorthin ziehen, nur ist es finanziell jetzt noch nicht möglich und wir derzeit eine so schön große und günstige Wohnung haben und sehr viele Haustiere besitzen und es gar nicht so einfach wäre, etwas vergleichbares zu finden.
Ich bin ein Mensch, der gerne zuhört und auch immer versucht zu helfen, nur in den viereinhalb Jahren unserer Beziehung war ich immer für andere da, immer verständnisvoll, aufopfernd und dabei habe ich mich so ganz vergessen. Wäre ich so fit wie früher, würde ich über mein jetziges Problem lachen und es anpacken, nur habe ich in letzter Zeit gesundheitliche Probleme gehabt, war nicht mehr so fit und meine Kraftreserven schrumpften. Was mir auch unheimlich schwer fällt ist die Trennung von meinen Eltern die auch meine besten Freunde sind.
Ich finds schön, dass Ihr mir auch mal die Sichtweise eines Mannes zeigt. Es ist gar nicht so leicht sich immer in Euch reinzuversetzen. Merci.
Original von TotalyHopelessDann vertraute er mir an, dass er schon mehrere Sitzungen - wo ich ihn beim Lernen oder beim Fußball vermutete - bei einer Therapeuthin hatte. Mir hat er immer die heile Welt vorgespielt. Ich fiel aus allen Wolken. Nie redet er mit mir, wenn ihn etwas bedrückt. Er behält es so lange für sich, bis es ihm richtig schlecht geht und man kaum noch was tun kann.na ja - ich habe die letzte Zeit auch über die falschen Dinge mit meiner (Ex- :( )Freundin gesprochen, sie hatte selber so viel Streß und ich wollte sie nicht auch noch mit meinen Sorgen belasten...
Wir haben dann mit meinen Eltern drüber gesprochen, weil die Wohnung, in der wir beide leben ihnen gehört und sie auch auf unsere Miete angewiesen sind. Was tun, wenn wir wegziehen, wer kümmert sich um die Wohnung und meine Eltern möchte ich auch nicht im Stich lassen.könnt' ihr die Wohnung nicht anderweitig vermieten? Wenn du dir sicher bist seine Stadt zu ziehen zu wollen, sollte sich die Wohnung doch vermieten lassen, oder?
Ich mache alles daheim, ich gehe in Vollzeit arbeiten, abends koche ich, schmeiße den Haushalt - er hilft sagen wir mal zu 20 % - und abends falle ich halbtot ins Bett.wie sehr eingespannt ist er denn?? Wieviel könnte er denn mehr machen? Wieviel könnte er untertags machen??
Und was mich am meisten enttäuscht hat war, dass er nicht mit mir gesprochen hat, dass er zu einer Therapeutin geht und ich nichts davon weiß. Wozu führt man eine Beziehung, wenn man den Partner quasi anlügt, ihm vorgaukelt, dass alles ok ist und es das gar nicht ist?siehe oben - ich wollte meine Freundin schonen
Ja vielleicht wollte er mich schonen, doch ich kann nicht verstehen, dass er erst mit der Sprache rausrückt, wenn er - wie er sagte - sich schon fast im roten Bereich sieht. Ich fühle mich aber auch so hilflos weil ich wirklich nicht weiß, ob es sich bessert, wenn wir in seinen Heimatort ziehen. Seine Therapeuthin hat ihm gesagt, dass er unter der Woche öfter bei seinem Vater übernachten soll, um sich wirklich sicher zu sein, dass es nicht an unserer Beziehung liegt. Ich glaube so eine Angst habe ich noch nie in meinem Leben gehabt.
Ich habe jetzt - unter Berücksichtung Eurer Hilfe - einen Brief an ihn verfasst. Den ich zusammen mit ihm lesen und besprechen werde. Ich will nicht, dass unsere Beziehung kaputt geht und ich ihn verliere. Ich hoffe, dass er alles richtig versteht und ich auch wirklich nichts vergessen habe. Ich will, dass wir beide wieder so glücklich sind, wie in unseren ersten Jahren und uns einfach der Liebe hingeben. Ich werde mich bemühen nicht mehr so ein Hausmuttchen zu sein und mir lieber mehr Zeit für ihn zu nehmen und irgendwann habe ich so viel Geld, dass ich mir eine Perle von Putzfrau leisten kann. ;)
Ich danke Euch viel-viel-vieeeeeeelmals für Eure liebe Hilfe.
Werde alles berichten.
Ich danke Euch viel-viel-vieeeeeeelmals für Eure liebe Hilfe.
Werde alles berichten.
So, das alles ist seit meinem letzten Post passiert.
Am Donnerstag habe ich von meinem Freund erfahren, dass er sich vier Mal mit einer anderen getroffen hat. Sie kam in seine Geschäftsstelle und sprach ihn an, ob er einen Kaffee mit ihr trinken will. Er hat ihr gesagt, dass er eine Freundin hat und wenn er überhaupt mit ihr aus geht, dann wirklich nur um einen Kaffee zu trinken. Er hat dann - sehr komplizierte Geschichte - über einen Freund herausgefunden, dass er mit ihr zusammen gewesen ist und sie mieß behandelt hat. Sie wollte wohl mit meinem Schatz reden, weil er angeblich vermitteln sollte. Mein Schatz hat es geglaubt, mit beiden Gespräche geführt - von denen er mir am Rande erzählt hatte - ich mir aber nichts dabei gedacht habe. Das ganze Vermitteln war wohl erfolglos. Er hat wohl in den Gesprächen mit dem Mädchen bemerkt, dass sie das Ganze als Vorwand benutzt hat um ihn kennen zu lernen. Sie sagte ihm, dass er unglaublich nett sei, dass sie ihn mögen würde. Er sagte ihr auch, dass er sie nett finden würde und dass es ok sei, wenn sie sich treffen würden um sich zu unterhalten.
Er hat dann gemerkt, dass es anders wurde, dass sie sich anmerken ließ, dass sie mehr von ihm wolle. Er fühlte sich zu der Zeit nicht wohl daheim, weil alle seine Freunde aus der Gegend stammen, wo dieses Mädel wohnt (70 km weit weg von uns). Da kam dieses Mädel, er fühlte sich begehrt und hat gemerkt, dass er das Objekt der Begierde ist. Weil es bei uns beiden aufgrund seines ganzen Verhaltens auch etwas vereist war, ließ er ihre Begehrungen zu und unterband sie nicht. Er fühlte wohl nichts für das Mädchen und es war eine einseitige Angelegenheit. Dann kam aber eine Phase, in der er am Wanken war - aber nicht gefallen ist.
Doch die Tatsache, dass er sich hinter meinem Rücken mit ihr getroffen hat, während er mir vormachte er sei bei Freunden, beim Fußball etc. das hat mich so sehr verletzt. Dass ich - trotz Schwierigkeiten in unserer Beziehung - nicht gleich zu einem anderen gegangen bin. Während ich wie eine Blöde daheim saß, jemanden zum Reden brauchte, seine beschissene Wäsche gewaschen, seine Hemden gebügelt etc. habe, saß er bei einem anderen Weib und fühlte sich sooooooo begehrt. Und ich, ich mache mir einen Kopf und überlege, was aus uns wird. Was ist, wenn es mal wieder kriselt, muss ich jetzt jedes Mal Angst haben, dass wenn es nicht gut läuft, er direkt zu einer anderen läuft und das nach vier Jahren des Zusammenlebens. Ich wache auch nicht jeden Tag mit Schmetterlingen im Bauch auf, aber sie lassen sich immer blicken und zeigen, dass die Liebe da ist. Würde ich jedes Mal, wenn ich sie nicht fühle zu einem anderen rennen, hätte ich eine so lange Liste an Freunden, dass ich die gar nicht aufzählen könnte.
Tja, was macht man dann, wenn man belogen worden ist? Irgendwie ist man immer so blöd und sucht die Schuld bei sich selbst. Was hat man falsch gemacht, dass es so weit gekommen ist? Hat man das verdient, war man so ein schlechter Mensch?
Ich weiß nicht, ob das Vertrauen jemals wieder da sein wird. Ob ich nicht jedes Mal, wenn er weg fährt, denken werde, dass er bei einer anderen ist. Oh ja, der gnädige Herr hat dadurch erkannt, dass er mich liebt und mit mir zusammen sein will aber was er in mir zerstört hat könnte alles kaputt gemacht haben.
Wäre er nicht so ein Eisblock, wäre es nie so weit gekommen. Irgendwann resigniert man als Frau, wenn von dem Mann nichts kommt und man immer die Initiative ergreifen muss. Irgendwann hat Frau auch keine Lust mehr mit Fußball zu konkurieren und zu schreien "Hallo, ich bin auch noch da." Irgendwann begnügt man sich - weil man den anderen liebt - mit weniger Liebe. Und dann, weil man sich anpasst muss man sich dann anhören, dass der Herr doch mal wieder begehrt werden wollte. Ich wollte auch begehrt werden. Hat ihn auch nicht gejuckt und jetzt weiß ich nicht, was aus uns wird. Ob wir eine Zukunft haben und bin so unendlich traurig darüber.
Kann man sich vorher nicht Gedanken machen, was man will? Ich hätte ihn nie so sehr verletzt. Niemals
Am Donnerstag habe ich von meinem Freund erfahren, dass er sich vier Mal mit einer anderen getroffen hat. Sie kam in seine Geschäftsstelle und sprach ihn an, ob er einen Kaffee mit ihr trinken will. Er hat ihr gesagt, dass er eine Freundin hat und wenn er überhaupt mit ihr aus geht, dann wirklich nur um einen Kaffee zu trinken. Er hat dann - sehr komplizierte Geschichte - über einen Freund herausgefunden, dass er mit ihr zusammen gewesen ist und sie mieß behandelt hat. Sie wollte wohl mit meinem Schatz reden, weil er angeblich vermitteln sollte. Mein Schatz hat es geglaubt, mit beiden Gespräche geführt - von denen er mir am Rande erzählt hatte - ich mir aber nichts dabei gedacht habe. Das ganze Vermitteln war wohl erfolglos. Er hat wohl in den Gesprächen mit dem Mädchen bemerkt, dass sie das Ganze als Vorwand benutzt hat um ihn kennen zu lernen. Sie sagte ihm, dass er unglaublich nett sei, dass sie ihn mögen würde. Er sagte ihr auch, dass er sie nett finden würde und dass es ok sei, wenn sie sich treffen würden um sich zu unterhalten.
Er hat dann gemerkt, dass es anders wurde, dass sie sich anmerken ließ, dass sie mehr von ihm wolle. Er fühlte sich zu der Zeit nicht wohl daheim, weil alle seine Freunde aus der Gegend stammen, wo dieses Mädel wohnt (70 km weit weg von uns). Da kam dieses Mädel, er fühlte sich begehrt und hat gemerkt, dass er das Objekt der Begierde ist. Weil es bei uns beiden aufgrund seines ganzen Verhaltens auch etwas vereist war, ließ er ihre Begehrungen zu und unterband sie nicht. Er fühlte wohl nichts für das Mädchen und es war eine einseitige Angelegenheit. Dann kam aber eine Phase, in der er am Wanken war - aber nicht gefallen ist.
Doch die Tatsache, dass er sich hinter meinem Rücken mit ihr getroffen hat, während er mir vormachte er sei bei Freunden, beim Fußball etc. das hat mich so sehr verletzt. Dass ich - trotz Schwierigkeiten in unserer Beziehung - nicht gleich zu einem anderen gegangen bin. Während ich wie eine Blöde daheim saß, jemanden zum Reden brauchte, seine beschissene Wäsche gewaschen, seine Hemden gebügelt etc. habe, saß er bei einem anderen Weib und fühlte sich sooooooo begehrt. Und ich, ich mache mir einen Kopf und überlege, was aus uns wird. Was ist, wenn es mal wieder kriselt, muss ich jetzt jedes Mal Angst haben, dass wenn es nicht gut läuft, er direkt zu einer anderen läuft und das nach vier Jahren des Zusammenlebens. Ich wache auch nicht jeden Tag mit Schmetterlingen im Bauch auf, aber sie lassen sich immer blicken und zeigen, dass die Liebe da ist. Würde ich jedes Mal, wenn ich sie nicht fühle zu einem anderen rennen, hätte ich eine so lange Liste an Freunden, dass ich die gar nicht aufzählen könnte.
Tja, was macht man dann, wenn man belogen worden ist? Irgendwie ist man immer so blöd und sucht die Schuld bei sich selbst. Was hat man falsch gemacht, dass es so weit gekommen ist? Hat man das verdient, war man so ein schlechter Mensch?
Ich weiß nicht, ob das Vertrauen jemals wieder da sein wird. Ob ich nicht jedes Mal, wenn er weg fährt, denken werde, dass er bei einer anderen ist. Oh ja, der gnädige Herr hat dadurch erkannt, dass er mich liebt und mit mir zusammen sein will aber was er in mir zerstört hat könnte alles kaputt gemacht haben.
Wäre er nicht so ein Eisblock, wäre es nie so weit gekommen. Irgendwann resigniert man als Frau, wenn von dem Mann nichts kommt und man immer die Initiative ergreifen muss. Irgendwann hat Frau auch keine Lust mehr mit Fußball zu konkurieren und zu schreien "Hallo, ich bin auch noch da." Irgendwann begnügt man sich - weil man den anderen liebt - mit weniger Liebe. Und dann, weil man sich anpasst muss man sich dann anhören, dass der Herr doch mal wieder begehrt werden wollte. Ich wollte auch begehrt werden. Hat ihn auch nicht gejuckt und jetzt weiß ich nicht, was aus uns wird. Ob wir eine Zukunft haben und bin so unendlich traurig darüber.
Kann man sich vorher nicht Gedanken machen, was man will? Ich hätte ihn nie so sehr verletzt. Niemals
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