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Zazoo's kleine Gedichtsammlung

0 Antworten1'001 AufrufeGestartet von Zazoo ·

ZazooThemenstart
bearbeitet #1
Schonmal vorweg, die Gedichte sind alle von mir selbst geschrieben, also die Credits hierfür gehen an mich (;

Und es sind eher traurige Gedichte, also Ihr lauft Gefahr, dass Euch die ein oder andere Träne über die Wange läuft. :rolleyes:

Wer will kann mir Feedback geben, bin für jede Kritik offen.


Taub

Mit off'nen Augen renne ich

und doch verlauf ich mich.

Meine Sinne außer Kraft gesetzt

ein Gedanke zum anderen hetzt.

Taub folge ich deinen Worten

lauf zu mir unbekannten Orten.

Bis meine Seele sich verirrt

die Erinn'rung mich verwirrt.

Frag mich wieso ich das tu

warum lass ich das nur zu?

Versuche den Ausweg zu finden

etwas will mich dran hindern.

Jetzt bin ich im ewigen Spiel

dabei war das nie mein Ziel.

Irgendwo mittendrin eingesperrt

wo niemand meine Schreie hört.

Um mich herum alle blind

selbst da wo Lichtblicke sind

sind letzten Endes alle taub.

Langsam versink ich in Asche und Staub

Das Ziel ist nicht der Gewinn

doch das Spiel hat einen Sinn.

Denn wer mit Verführung spielt

weiß: wer sich verliebt, verliert.

Drop Drop Drop

drop drop drop it's the sound

when my blood hits the floor

it drops down to the ground

cause i can't take it anymore

no one noticed something's wrong with me

they all just closed their eyes

now the day's come and you'll see

my pain fakes smiles while my soul dies

now i'm here where you left me

you've hurt me much more than this cut

i knew you was all i need to be

but alone i'm lying in my blood

i tried everything to save myself

later i noticed my tries are senseless

i saw how it disappeared, my shell

naked soul showed me that i'm useless

drop drop drop it's the sound

when your tears hit the floor

they drop down to the ground

you don't understand me anymore

now you're crying next to me

you can't realize what you see

say you always wanted to save me

but where have you been when i needed you?

Kalt

So schneeweiß

und starr vor Eis.

Dein Antlitz kalt

voll grauer Gestalt.

Kein Blick ?

Kein Wort.

Die Kälte beherrscht dich,

deine Wärme entwich.

Wo bist du nur hin ?

Verliert dieses leben seinen sinn ?

Kein Gefühl ?

Kein Herz.

Wo du auch bist

du verbreitest Schmerz.

Doch einzig unerträglich ist

zu sehen was du geworden bist.

Gehasst ?

Gequält.

Du wurdest schwer verletzt.

Dein gefundener ausweg hat alle entsetzt.

Du wurdest kalt ..

nun macht ein jeder vor dir halt.

Ängstlich ?

Erschrocken.

Ich vermisse dich nicht.

Doch sehr fehlt mir dein altes Gesicht.

Nun zum Abschluss noch eins.

Meer

Du bist Meer

Deine Wellen schlagen stürmisch doch gleichzeitig sanft

Du bist Meer

In deinen Armen will ich versinken wie im tiefsten Ozean

Du bist Meer

Deine Augen glänzen wie Wasser bei jedem einzelnen Blick

Du bist Meer

Weil du Leben in trostlose Hüllen bringst

Du bist Meer

Schön anzusehen doch auch eine Gefahr für mich

denn

für mich bist du mehr als ich für dich.

Und solch ein Meer ist sicherlich

nicht viel mehr als ein schmerzender Stich.

Seine stürmischen Wellen entrissen das Herz

was übrig bleibt ist nichts als Schmerz.

Doch du bemerkst das alles nicht

denn ich bin nur ein Fisch in deinem Meer ohne Licht.

Und trotzdem werd ich weiterschwimmen

ich hab noch einen Hoffnungsschimmer

und selbst wenn dieser Schein erlischt

das Meer tut dies noch lange nicht.

Tausende Fische schwimmen weiter im Meer

nur dieser eine fehlt dir sehr.

Wenn du ihn brauchst merkst du dass er fehlt.

Doch bis du das merkst ist längst alles zu spät ..

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