Zusammenziehen: Soll ich das Thema ansprechen?
20 Antworten7'880 AufrufeGestartet von Sternschnuppe1982 ·
Sternschnuppe1982Themenstart
Hallo zusammen,
Ich bin mit meinem Freund seit einem halben Jahr zusammen. Wir sind beide 28 Jahre alt, haben beide einen festen Job, er sogar ein eigenes Geschäft das gut läuft. Ich wohne noch Zuhause, er wohnt in seiner eigenen Wohnung.
Seine Wohnung hatte er bereits bevor wir uns kennengelernt haben (ca. seit letztem Dezember. Es ist eine Neubau-Eigentumswohnung an bester Lage, genug gross für eine ganze Familie :-) er ist erst in die Wohnung gezogen, als wir uns kennengelernt haben. Vorher stand die Wohnung leer, er hat einfach nach und nach Möbel gekauft etc. hat aber immer noch Zuhause übernachtet. Seit dem Zeitpunkt an dem wir zusammen sind, wohnt er auch in seiner Wohnung und ich bin jeweils von Donnerstag bis Montag bei ihm. Er hat mir auch sehr schnell einen eigenen Schlüssel gegeben und ich darf seine Garage mitbenutzen (ist auch gross genug für 2 Autos). Am Montag, Dienstag und Mittwoch schlafe ich Zuhause.
Wir haben bereits einige Dinge zusammen Angeschafft für seine Wohnung, halt eher kleiner Dinge wie Kochtöpfe, Pflanzen, Vorhänge, DVD-Player etc. auch habe ich die Hälfte meiner Kleider, Kosmetika etc. bei ihm und auch einige Dekorationsgegenstände und Pflanzen. Unterdessen bin ich auch total in seinen Alltag integriert, wir kochen zusammen, ich wasche, putze etc. und zahle aber keine Miete. Ich bin also nicht seine Putzfrau, nur putze ich halt gerne und er kommt sowieso meistens nicht dazu, und ich habe es aber gerne ordentlich. Eigentlich leben wir wie in einem gemeinsamen Haushalt, haben auch schon zusammen einen Gemüsegarten für mich angelegt (er gärtnert nicht gerne).
Das tönt bis jetzt soweit alles gut, nur schlafe ich eben wie gesagt an 3 Abenden zuhause. Auch habe ich meine Haustiere noch Zuhause. Diese Situation belastet mich zunehmend. Ich fühle mich nicht mehr so wohl Zuhause, mein Daheim ist jetzt halt bei meinem Freund.
Das Problem ist nur, ich getraue mich nicht mit ihm darüber zu sprechen. Ich möchte das von ihm aus die "Einladung" kommt, dass ich zu ihm ziehen darf. Ich habe zwar schon ein paar Mal Anspielungen gemacht, doch er reagiert nicht darauf.
Ich weiss einfach nicht, ob es richtig ist ihn darauf anzusprechen oder ob ich mich einfach in Geduld üben muss. Was meint ihr dazu?
Liebe Grüsse Sternschnuppe
Ich bin mit meinem Freund seit einem halben Jahr zusammen. Wir sind beide 28 Jahre alt, haben beide einen festen Job, er sogar ein eigenes Geschäft das gut läuft. Ich wohne noch Zuhause, er wohnt in seiner eigenen Wohnung.
Seine Wohnung hatte er bereits bevor wir uns kennengelernt haben (ca. seit letztem Dezember. Es ist eine Neubau-Eigentumswohnung an bester Lage, genug gross für eine ganze Familie :-) er ist erst in die Wohnung gezogen, als wir uns kennengelernt haben. Vorher stand die Wohnung leer, er hat einfach nach und nach Möbel gekauft etc. hat aber immer noch Zuhause übernachtet. Seit dem Zeitpunkt an dem wir zusammen sind, wohnt er auch in seiner Wohnung und ich bin jeweils von Donnerstag bis Montag bei ihm. Er hat mir auch sehr schnell einen eigenen Schlüssel gegeben und ich darf seine Garage mitbenutzen (ist auch gross genug für 2 Autos). Am Montag, Dienstag und Mittwoch schlafe ich Zuhause.
Wir haben bereits einige Dinge zusammen Angeschafft für seine Wohnung, halt eher kleiner Dinge wie Kochtöpfe, Pflanzen, Vorhänge, DVD-Player etc. auch habe ich die Hälfte meiner Kleider, Kosmetika etc. bei ihm und auch einige Dekorationsgegenstände und Pflanzen. Unterdessen bin ich auch total in seinen Alltag integriert, wir kochen zusammen, ich wasche, putze etc. und zahle aber keine Miete. Ich bin also nicht seine Putzfrau, nur putze ich halt gerne und er kommt sowieso meistens nicht dazu, und ich habe es aber gerne ordentlich. Eigentlich leben wir wie in einem gemeinsamen Haushalt, haben auch schon zusammen einen Gemüsegarten für mich angelegt (er gärtnert nicht gerne).
Das tönt bis jetzt soweit alles gut, nur schlafe ich eben wie gesagt an 3 Abenden zuhause. Auch habe ich meine Haustiere noch Zuhause. Diese Situation belastet mich zunehmend. Ich fühle mich nicht mehr so wohl Zuhause, mein Daheim ist jetzt halt bei meinem Freund.
Das Problem ist nur, ich getraue mich nicht mit ihm darüber zu sprechen. Ich möchte das von ihm aus die "Einladung" kommt, dass ich zu ihm ziehen darf. Ich habe zwar schon ein paar Mal Anspielungen gemacht, doch er reagiert nicht darauf.
Ich weiss einfach nicht, ob es richtig ist ihn darauf anzusprechen oder ob ich mich einfach in Geduld üben muss. Was meint ihr dazu?
Liebe Grüsse Sternschnuppe
Und wenn du nicht mit ihm darüber sprichst, sondern nur noch 1 Nacht zu Hause schläfst und die restlichen bei ihm? Das müsste ihm ja dann doch auffallen. Und vielleicht spricht er das Thema von ganz alleine an. ;)
Oder Du fragst ihn mal, ob Du ihm einen Mietzuschuss zahlen sollst. Das klingt irgendwie emanzipiert, ohne, dass Du Dich zu weit aus dem Fenster lehnst.
Obwohl Deine Bedenken sicher unnötig ist, wahrscheinlich ist die Sache für ihn längst klar. Einfach die ganze Woche bleiben würde ich persönlich nicht.
Obwohl Deine Bedenken sicher unnötig ist, wahrscheinlich ist die Sache für ihn längst klar. Einfach die ganze Woche bleiben würde ich persönlich nicht.
Danke für Eure Antworten. Das mit dem Mietzuschuss finde ich eine gute Idee. Aber habe das Thema auch schon mal so am Rande angesprochen, er will ja nicht das ich etwas zahle, da ich ja den ganzen Haushalt schmeisse...
Ich denke auch, dass die Sache für ihn klar ist, nur weiss ich nicht, was das im konkreten heisst, ob er mit der Situation so zufrieden ist oder nicht... ich bin es jedenfalls nicht. Ich kann sonst über alles mit ihm reden, aber vor dieser Diskussion habe ich irgendwie Angst... denke es ist die Angst davor, das es für ihn momentan noch der falsche Zeitpunkt ist zum Zusammenziehen... ich hätte dann schon Mühe mit der Ablehnung umzugehen, auch wenn es bestimmt nicht böse gemeint ist... deshalb will ich ja lieber abwarten bis er das Thema von sich aus anspricht, ist ja auch seine Wohnung. Aber eben, das warten ist auch nicht besser.... es belastet mich zunehmends.
Ich denke auch, dass die Sache für ihn klar ist, nur weiss ich nicht, was das im konkreten heisst, ob er mit der Situation so zufrieden ist oder nicht... ich bin es jedenfalls nicht. Ich kann sonst über alles mit ihm reden, aber vor dieser Diskussion habe ich irgendwie Angst... denke es ist die Angst davor, das es für ihn momentan noch der falsche Zeitpunkt ist zum Zusammenziehen... ich hätte dann schon Mühe mit der Ablehnung umzugehen, auch wenn es bestimmt nicht böse gemeint ist... deshalb will ich ja lieber abwarten bis er das Thema von sich aus anspricht, ist ja auch seine Wohnung. Aber eben, das warten ist auch nicht besser.... es belastet mich zunehmends.
Irgenwie komisch das ganze Arrangement. Kommt bei ihm nie das Bedürfnis auf, dass Du auch einmal an einem Montag, Dienstag oder Mittwoch bei ihm bleibst? Seht Ihr Euch an diesen Tagen nicht? Ist er ein Mensch, der ein klar geregeltes Leben liebt? Vielleicht befürchtet er auch, dass er zu sehr eingeschränkt wäre, wenn Du immer bei ihm leben würdest? Frag ihn doch einfach einmal, wie es für ihn aussieht. Ich verstehe, dass Du Angst vor einem Nein hast, aber wenn Du das Thema nicht angehst , baut sich in Dir sowieso eine fixe Meinung von ihm auf, die gar nicht so stimmen muss. Vielleicht denkt er auch nur, dass es für Dich stimmt und er wartet ab, bis Du etwas ändern willst. Warte nicht zu lange bis der Druck zu gross wird, dann wird ein konstruktives Gespräch schwieriger sein, weil Gefühle und Annahmen mitschwingen, die nicht auf Tatsachen beruhen.
Nimm Deinen Mut zusammen und gehe es an, ändern kannst Du es nur, wenn Du mit ihm redest. Wenn Du es nicht tust, wird es eines Tages für Dich getan, dies kann aber zu Deinen Ungunsten ausfallen. Und nimm es nicht so zu Herzen, wenn er das Zusammenziehen noch ablehnt, ein halbes Jahr ist noch keine Zeit. Viel Mut und Kraft dazu.
Nimm Deinen Mut zusammen und gehe es an, ändern kannst Du es nur, wenn Du mit ihm redest. Wenn Du es nicht tust, wird es eines Tages für Dich getan, dies kann aber zu Deinen Ungunsten ausfallen. Und nimm es nicht so zu Herzen, wenn er das Zusammenziehen noch ablehnt, ein halbes Jahr ist noch keine Zeit. Viel Mut und Kraft dazu.
@Ditta
Es ist so das er am Montag und Mittwoch jeweils seinen Hobbys nachgeht. Am Dienstag Abend erledigt er meistens den Bürokram von seinem Geschäft. Das hat sich dann eifach so eingependelt... er dachte wohl es bringt mir nix wenn ich dann bei ihm sitze und er sowieso nicht da ist. Bzw. wenn er da ist hat er keine Zeit für mich. Obwohl mir das nicht wirklich etwas ausmacht. Ich bin ja oft bei ihm und er arbeitet. Dann mache ich halt Haushalt oder gehe meinem eigenen Hobby nach (ein eigenes Pferd das bei ihm in der Nähe steht).
Ich hätte wohl nicht so Probleme über das Zusammenziehen zu sprechen wenn es nicht seine Wohnung wäre, sondern wenn wir zB. beide noch Zuhause wohnen würden... komme mir vor wie ein Eindringling, obwohl das absoluter Quatsch ist...
Er liebt ein klar geregeltes Leben auf die eine Weise, aber er kann auch sehr flexibel sein. Wir kommen auch gut aneinander vorbei, da ich mich gut selber beschäftigen kann, nerve ihn also nicht mit meiner Anwesenheit. Ausserdem kann er sich ja in sein Büro zurückziehen. Ich würde für mich dann auch einen eigenen Bereich einrichten, falls ich zu ihm ziehn würde. Ein Teil seiner Wohnung ist ja noch unbewohnt und bietet genügend Platz für meine Haustiere sowie ein Sofa zum lesen... stelle mir das alles ganz unkompliziert vor... jetzt noch...
Es macht mich auch unsicher, dass er mir mal erzählt hat, dass es ihm nix ausmacht alleine in den Urlaub zu fahren. Also nicht ins Ausland, zB. an einen Ort wo er kennt oder in seine Ferienwohnung. Das tat er allerdings nur in seinen Singlezeiten. Ich schätze ihn mal so ein, das er glücklich zu zweit ist, aber auch gut alleine kann... aber eben, momentan drehen sich meine Gedanken sowieso nur im Kreis was dieses Thema anbelangt.
Weiss auch nicht wie ich mit dem Gespräch anfangen soll... habe so einen Kloss im Hals, immer wenn ich denke, jetzt müsste ich doch mal was sagen...
Es ist so das er am Montag und Mittwoch jeweils seinen Hobbys nachgeht. Am Dienstag Abend erledigt er meistens den Bürokram von seinem Geschäft. Das hat sich dann eifach so eingependelt... er dachte wohl es bringt mir nix wenn ich dann bei ihm sitze und er sowieso nicht da ist. Bzw. wenn er da ist hat er keine Zeit für mich. Obwohl mir das nicht wirklich etwas ausmacht. Ich bin ja oft bei ihm und er arbeitet. Dann mache ich halt Haushalt oder gehe meinem eigenen Hobby nach (ein eigenes Pferd das bei ihm in der Nähe steht).
Ich hätte wohl nicht so Probleme über das Zusammenziehen zu sprechen wenn es nicht seine Wohnung wäre, sondern wenn wir zB. beide noch Zuhause wohnen würden... komme mir vor wie ein Eindringling, obwohl das absoluter Quatsch ist...
Er liebt ein klar geregeltes Leben auf die eine Weise, aber er kann auch sehr flexibel sein. Wir kommen auch gut aneinander vorbei, da ich mich gut selber beschäftigen kann, nerve ihn also nicht mit meiner Anwesenheit. Ausserdem kann er sich ja in sein Büro zurückziehen. Ich würde für mich dann auch einen eigenen Bereich einrichten, falls ich zu ihm ziehn würde. Ein Teil seiner Wohnung ist ja noch unbewohnt und bietet genügend Platz für meine Haustiere sowie ein Sofa zum lesen... stelle mir das alles ganz unkompliziert vor... jetzt noch...
Es macht mich auch unsicher, dass er mir mal erzählt hat, dass es ihm nix ausmacht alleine in den Urlaub zu fahren. Also nicht ins Ausland, zB. an einen Ort wo er kennt oder in seine Ferienwohnung. Das tat er allerdings nur in seinen Singlezeiten. Ich schätze ihn mal so ein, das er glücklich zu zweit ist, aber auch gut alleine kann... aber eben, momentan drehen sich meine Gedanken sowieso nur im Kreis was dieses Thema anbelangt.
Weiss auch nicht wie ich mit dem Gespräch anfangen soll... habe so einen Kloss im Hals, immer wenn ich denke, jetzt müsste ich doch mal was sagen...
Ach wie gut kenne ich dies mit dem Kloss im Hals. wenn dieser doch so einfach zum Runterschlucken wäre!!!
Aber Du kommst sonst einfach nicht weiter, liebe Sternschnuppe. Er wird doch auch merken, dass bei Dir etwas im Argen liegt. Wenn er nun dies auf eine andere Sache schiebt? Ich weiss nicht, ob es etwas bringen würde, um den heissen Brei zu reden. Du kennst ihn doch. Was liebt er? Die direkte Ansprache oder so einen sanften Einstieg und dann sich dem eigentlichen Thema langsam nähern? Wie macht er dies mit Dir? Der direkte Weg bringt dich am schnellsten ans Ziel, doch manchmal ist der Umweg schöner und man kann mehr geniessen. Also Autobahn oder Landstrasse? Überleg es Dir. Aber Du hast ein Ziel, verlier das nicht aus den Augen.
Viel Glück dabei
Aber Du kommst sonst einfach nicht weiter, liebe Sternschnuppe. Er wird doch auch merken, dass bei Dir etwas im Argen liegt. Wenn er nun dies auf eine andere Sache schiebt? Ich weiss nicht, ob es etwas bringen würde, um den heissen Brei zu reden. Du kennst ihn doch. Was liebt er? Die direkte Ansprache oder so einen sanften Einstieg und dann sich dem eigentlichen Thema langsam nähern? Wie macht er dies mit Dir? Der direkte Weg bringt dich am schnellsten ans Ziel, doch manchmal ist der Umweg schöner und man kann mehr geniessen. Also Autobahn oder Landstrasse? Überleg es Dir. Aber Du hast ein Ziel, verlier das nicht aus den Augen.
Viel Glück dabei
Kann es sein, dass du eine Ablehnung gleichsetzt mit Schluss machen oder mit "eure Liebe aufkündigen"? Geh mal in dich rein und such den Punkt, an dem es liegt, dass du solche Angst hast. Die Angst vor einer Absage hat noch weitere Gründe.
Habe es nach wie vor nicht geschafft mit meinem Freund über das Thema zu sprechen. Habe mir schon überlegt, ihm meine Gedanken aufzuschreiben. Beim Schreiben kann ich mein Herz ausschütten und finde die richtigen Worte, nur beim Sprechen nicht...
Wahrscheinlich ist der Druck noch nicht gross genug, dass Du nicht reden kannst. Aber warum nicht schriftlich? Probier es doch aus. Am Besten Du gibst ihm den Brief an einem schönen gemeinsamen Abend und bleibst dabei, wenn er ihn liest. So kannst Du Missverständnisse gleich ausräumen. Es ist wieder Montag und jetzt hast Du Zeit darüber nachzudenken, aber auch Zeit, Deine Gedanken auf Papier zu briingen.
Weisst Du, es wird sich für Dich nichts ändern, wenn es für Deinen Freund so stimmt, wie es jetzt gerade läuft. Also musst Du etwas ändern. Entweder Deine Einstellung zum Zusammenziehen oder Du gibst Dir selbst einen Schubs und packst es an. Du hast die Wahl.
Viel Erfolg (Du bist doch sonst auch nicht so schüchtern oder?)
Weisst Du, es wird sich für Dich nichts ändern, wenn es für Deinen Freund so stimmt, wie es jetzt gerade läuft. Also musst Du etwas ändern. Entweder Deine Einstellung zum Zusammenziehen oder Du gibst Dir selbst einen Schubs und packst es an. Du hast die Wahl.
Viel Erfolg (Du bist doch sonst auch nicht so schüchtern oder?)
Ich habe noch mit einere guten Kollegin darüber geredet, sie findet ich soll es persönlich ansprechen. So im Stil von "hast Du Dir schon mal Gedanken gemacht über das Thema Zusammenziehen?"
Bei mir sind die Gefüle total gemischt. Auf die eine Seite denke ich, halte ich es gut noch eine Weile in meinem Jugendzimmer aus, auf die andere Seite möchte ich am liebsten schon heute ausziehen. Ich habe eigentlich keine Bedenken wegen dem Ausziehen, ich möchte gerne bei ihm wohnen, aber es macht natürlich auch ein bisschen Angst aus dem Jugendzimmer wegzugehen. Denn wenn ich weg bin, bin ich weg. Meine Eltern möchten nicht, dass ich dann immer wieder nach Hause komme, da sind sie hart. Keine Ahnung warum, sie wollen wohl nach 28 Jahren endlich mal ihre Zweisamkeit geniessen... habe sowieso nicht so ein gutes Verhältnis mit meinen Eltern. Vor allem mit meiner Mutter nicht.
Bei mir sind die Gefüle total gemischt. Auf die eine Seite denke ich, halte ich es gut noch eine Weile in meinem Jugendzimmer aus, auf die andere Seite möchte ich am liebsten schon heute ausziehen. Ich habe eigentlich keine Bedenken wegen dem Ausziehen, ich möchte gerne bei ihm wohnen, aber es macht natürlich auch ein bisschen Angst aus dem Jugendzimmer wegzugehen. Denn wenn ich weg bin, bin ich weg. Meine Eltern möchten nicht, dass ich dann immer wieder nach Hause komme, da sind sie hart. Keine Ahnung warum, sie wollen wohl nach 28 Jahren endlich mal ihre Zweisamkeit geniessen... habe sowieso nicht so ein gutes Verhältnis mit meinen Eltern. Vor allem mit meiner Mutter nicht.
Ganz ehrlich Sternschnuppe, was ich dazu denke? Ich kann Deinen Freund etwas besser verstehen, warum er nicht so auf den Gedanken kommt, Dir das Zusammenleben vorzuschlagen. Wenn Du bis jetzt immer noch zu Hause wohnst bist Du Dich gar nicht so gewohnt, auf eigenen Füssen zu stehen. Bitte versteh mich nicht falsch. Dies hat nichts damit zu tun, dass ich Dich nicht für selbstständig halte und Du nicht Dein eigenes Leben führst. Aber Hotel Mama ist schon sehr bequem. So musstest Du Dich bis jetzt nicht um jedes kleinste Detail kümmern, sei es die Stromabrechnung, das Telefon, was tun wenn die Waschmaschine ausfällt, wenn etwas defekt ist usw. usw. Und Deine Eltern kann ich sehr gut verstehen, ich hätte Dich in Deinem Alter schon längst vor die Türe gestellt.
Mein Vorschlag: such Dir etwas Eigenes, nur eine kleine Bude, ein Zimmer oder so etwas, erklär Deinem Freund, dass Du auf eigenen Füssen stehen willst und zieh das auch durch. Zeig dass Du fähig bist, Dein Leben selbst in die Hand zu nehmen und zu leben. Von einem gemachten Nest in das andere zu ziehen, Sternschnuppe, dies ist keine so gute Idee. Auch wenn Du sagen magst, dass ihr doch gemeinsam so viel schon angeschafft habt für seine Wohnung. Es kann sein, dass er dann sagt, dass Du doch bei ihm einziehen kannst. Aber bitte mach diesen Schritt nicht mit dem Hintergedanken, dies könnte schwer in die Hosen gehen. Dann wirst Du nämlich sehr enttäuscht sein, wenn er Dich in Deinem Vorhaben sogar unterstützt.
Mein Vorschlag: such Dir etwas Eigenes, nur eine kleine Bude, ein Zimmer oder so etwas, erklär Deinem Freund, dass Du auf eigenen Füssen stehen willst und zieh das auch durch. Zeig dass Du fähig bist, Dein Leben selbst in die Hand zu nehmen und zu leben. Von einem gemachten Nest in das andere zu ziehen, Sternschnuppe, dies ist keine so gute Idee. Auch wenn Du sagen magst, dass ihr doch gemeinsam so viel schon angeschafft habt für seine Wohnung. Es kann sein, dass er dann sagt, dass Du doch bei ihm einziehen kannst. Aber bitte mach diesen Schritt nicht mit dem Hintergedanken, dies könnte schwer in die Hosen gehen. Dann wirst Du nämlich sehr enttäuscht sein, wenn er Dich in Deinem Vorhaben sogar unterstützt.
Bei mir sind die Gefüle total gemischt. Auf die eine Seite denke ich, halte ich es gut noch eine Weile in meinem Jugendzimmer aus, auf die andere Seite möchte ich am liebsten schon heute ausziehen. Ich habe eigentlich keine Bedenken wegen dem Ausziehen, ich möchte gerne bei ihm wohnen, aber es macht natürlich auch ein bisschen Angst aus dem Jugendzimmer wegzugehen. Denn wenn ich weg bin, bin ich weg. Meine Eltern möchten nicht, dass ich dann immer wieder nach Hause komme, da sind sie hart. Keine Ahnung warum, sie wollen wohl nach 28 Jahren endlich mal ihre Zweisamkeit geniessen... habe sowieso nicht so ein gutes Verhältnis mit meinen Eltern. Vor allem mit meiner Mutter nicht.Deine Aussage zeigt mir, dass Du noch nicht sehr gereift bist für Dein Alter. Die Bequemlichkeit den Unannehmlichkeiten mit dem nicht so guten Verhältnis zu Deiner Mutter vorzuziehen, also ich weiss nicht..... Denk darüber nach.
Hallo Ditta,
Danke für Deine Antwort.
Zuhause lebe ich nicht im Hotel Mama. Das hat bei mir schon im Alter von ca. 13 Jahren aufgehört. Irgendwann hatte meine Mutter einfach keine Lust mehr für mich Wäsche zu machen oder zu kochen, einzukaufen etc. Ich bin scho sehr früh auf eigenen Beinen gestanden, früh selbstständig gewesen. Da meine Mutter Depressiv und trockene Alkoholikerin ist, war das zusammenleben nie einfach. Wir haben ein ziemlich gestörtes Mutter-Tochter Verhältnis. Jetzt nicht im Sinne dass es Streit gibt, es ist mehr so ein Nebeneinander her Leben. Das ist jetzt aber nicht das Thema, das habe ich so akzeptiert und kann damit gut Leben.
Das Thema ist ja das ich mit meinem Freund zusammenziehen will :-)
Also, das mit der eigenen Bude spuckt schon seit Jahren in meinen Gedanken herum. Das Problem ist nur, ich kann mir keine eigene Wohnung leisten. Ich habe, wie im Eröffnungstread geschrieben Haustiere. Diese habe ich Zuhause in einem eigenen Zimmer, wegen dem Lärm und Dreck. Daher bräuchte ich schonmal ein Zimmer für meine Tiere (brauchen auch viel Auslauf, dahaer wäre eine 1-Zimmer-Wohnung nicht geeignet). Dann habe ich ja auch noch ein Pferd (steht ca. 5 Minuten von der Wohnung meines Freundes entfernt, das ist jedoch Zufall, ich hatte mein Pferd schon dort bevor ich meinen Freund überhaupt kannte). Ich möchte auch in die Nähe meines Pferdes, und in dieser ländlichen Gegend ist es schwierig etwas zu finden. Bin schon seit langem auf der Suche.
Ich wollte mich einfach nicht finanziell auf ein Abenteuer einlassen. Dann war auch oft schon das Thema WG, denn eine Wohnung teilen ist bestimmt günstiger. Das hat aber dann auch nicht hingehauen...
Ich denke mein Freund weiss sehr wohl das ich ein Selbstständiger Mensch bin. Wenn die Waschmaschine kaputt ist, rufe ich den Servicemann, ich zahle Zuhause meine Telefon- und Stomrechnung selber (Anteilsmässig) und ich weiss Bescheid über den ganzen Versicherungskram etc. Muss ich mich auch selber darum kümmern.
Also auf eigenen Füssen stehen kann ich sehr gut. Ich bin auch eine starke Persönlichkeit und frage mich deshalb, warum ich so Mühe habe mit diesem Thema Zusammenziehen. Ich bringe es einfach nicht über die Lippen...
Danke für Deine Antwort.
Zuhause lebe ich nicht im Hotel Mama. Das hat bei mir schon im Alter von ca. 13 Jahren aufgehört. Irgendwann hatte meine Mutter einfach keine Lust mehr für mich Wäsche zu machen oder zu kochen, einzukaufen etc. Ich bin scho sehr früh auf eigenen Beinen gestanden, früh selbstständig gewesen. Da meine Mutter Depressiv und trockene Alkoholikerin ist, war das zusammenleben nie einfach. Wir haben ein ziemlich gestörtes Mutter-Tochter Verhältnis. Jetzt nicht im Sinne dass es Streit gibt, es ist mehr so ein Nebeneinander her Leben. Das ist jetzt aber nicht das Thema, das habe ich so akzeptiert und kann damit gut Leben.
Das Thema ist ja das ich mit meinem Freund zusammenziehen will :-)
Also, das mit der eigenen Bude spuckt schon seit Jahren in meinen Gedanken herum. Das Problem ist nur, ich kann mir keine eigene Wohnung leisten. Ich habe, wie im Eröffnungstread geschrieben Haustiere. Diese habe ich Zuhause in einem eigenen Zimmer, wegen dem Lärm und Dreck. Daher bräuchte ich schonmal ein Zimmer für meine Tiere (brauchen auch viel Auslauf, dahaer wäre eine 1-Zimmer-Wohnung nicht geeignet). Dann habe ich ja auch noch ein Pferd (steht ca. 5 Minuten von der Wohnung meines Freundes entfernt, das ist jedoch Zufall, ich hatte mein Pferd schon dort bevor ich meinen Freund überhaupt kannte). Ich möchte auch in die Nähe meines Pferdes, und in dieser ländlichen Gegend ist es schwierig etwas zu finden. Bin schon seit langem auf der Suche.
Ich wollte mich einfach nicht finanziell auf ein Abenteuer einlassen. Dann war auch oft schon das Thema WG, denn eine Wohnung teilen ist bestimmt günstiger. Das hat aber dann auch nicht hingehauen...
Ich denke mein Freund weiss sehr wohl das ich ein Selbstständiger Mensch bin. Wenn die Waschmaschine kaputt ist, rufe ich den Servicemann, ich zahle Zuhause meine Telefon- und Stomrechnung selber (Anteilsmässig) und ich weiss Bescheid über den ganzen Versicherungskram etc. Muss ich mich auch selber darum kümmern.
Also auf eigenen Füssen stehen kann ich sehr gut. Ich bin auch eine starke Persönlichkeit und frage mich deshalb, warum ich so Mühe habe mit diesem Thema Zusammenziehen. Ich bringe es einfach nicht über die Lippen...
Ich wollte mich einfach nicht finanziell auf ein Abenteuer einlassenAch so, das thema ist eigentlich, dass es finanziell einfacher wäre zu deinem freund zu ziehen? ;-), na dann
Also ich finde den vorschlag von ditta sehr gut, dir ersteinmal alleine etwas zu suchen, auch wenn du meinst sehr selbständig zu sein, du kommst hier ehrlich gesagt nicht so rüber, es ist immer noch ein unterschied, ob man in seinen eigenen 4 wänden ist und selbst miete bezahlt als anteilsmäßig kosten trägt bei den eltern.
Außerdem ersparst du dir das ansprechen bei deinem freund, wenn du ihm sagts, dass du gerne zu hause raus willst, du wirst dann an seiner reaktion merken, wie er über die sache denkt, ob er dir vorschlägt bei ihm einzuziehen oder dir zu einer eigenen wohnung rät...
B.
@B52
Es sieht jetzt vielleicht so aus, als ob ich nur rein aus finanziellen Gründen mit meinem Freund zusammenziehen möchte, aber das hat nichts damit zu tun. Natürlich ist es auch ein Aspekt, aber bestimmt nicht der ausschlaggebende.
Es bringt mir nichts eine eigene Wohnung zu haben, wenn ich ja dann sowieso 80% bei meinem Freund wohne. Das mit der eigenen Wohnung ist keine Alternative. Klar, wenn ich jetzt nicht mit meinem Freund zusammenwäre, dann sähe die Sache wieder anders aus, will ja nicht bis zur Rente zuhause wohnen, aber eben, es muss jetzt nicht spekuliert werden über hätte, wäre, wenn.
Tatsache ist, dass ich gerne zu meinem Freund ziehen möchte da wir sowieso schon nicht so viel Zeit zusammen verbringen können da wir beide beruflich und privat recht eingespannt sind. Ich denke es würden sich dann mehr Gelegenheiten bieten sich zu sehen. Den Alltag leben wir bereits jetzt soweit als möglich zusammen. Wie gesagt, ich bin zu 80% bei ihm, auch wenn er nicht da ist. Ich schmeisse den Haushalt (er kümmert sich dafür um Rasenmähen und alle Dinge ums Haus herum, ich dafür um alles im Haus). Wir haben auch eine gemeinsame Haushaltskasse etc.
Es macht mir einfach zu schaffen das er das Thema zusammenziehen nicht anspricht, da wir ja schon so gut wie zusammenwohnen. Er sagte einmal, das wenn ich mehr bei ihm bin, er dann ein schlechtes Gewissen hätte da er mich so oft allein lassen muss der Arbeit wegen. Denke das ist auch noch ein Punkt. Aber das wird sich sowieso nie ändern, da er ein eigenes Geschäft hat (Familienunternehmen, 3. Generation). Ich kann damit gut leben, habe ja selber Zeitintensive Hobbys und bin auch ganz gerne mal für mich alleine.
Es sieht jetzt vielleicht so aus, als ob ich nur rein aus finanziellen Gründen mit meinem Freund zusammenziehen möchte, aber das hat nichts damit zu tun. Natürlich ist es auch ein Aspekt, aber bestimmt nicht der ausschlaggebende.
Es bringt mir nichts eine eigene Wohnung zu haben, wenn ich ja dann sowieso 80% bei meinem Freund wohne. Das mit der eigenen Wohnung ist keine Alternative. Klar, wenn ich jetzt nicht mit meinem Freund zusammenwäre, dann sähe die Sache wieder anders aus, will ja nicht bis zur Rente zuhause wohnen, aber eben, es muss jetzt nicht spekuliert werden über hätte, wäre, wenn.
Tatsache ist, dass ich gerne zu meinem Freund ziehen möchte da wir sowieso schon nicht so viel Zeit zusammen verbringen können da wir beide beruflich und privat recht eingespannt sind. Ich denke es würden sich dann mehr Gelegenheiten bieten sich zu sehen. Den Alltag leben wir bereits jetzt soweit als möglich zusammen. Wie gesagt, ich bin zu 80% bei ihm, auch wenn er nicht da ist. Ich schmeisse den Haushalt (er kümmert sich dafür um Rasenmähen und alle Dinge ums Haus herum, ich dafür um alles im Haus). Wir haben auch eine gemeinsame Haushaltskasse etc.
Es macht mir einfach zu schaffen das er das Thema zusammenziehen nicht anspricht, da wir ja schon so gut wie zusammenwohnen. Er sagte einmal, das wenn ich mehr bei ihm bin, er dann ein schlechtes Gewissen hätte da er mich so oft allein lassen muss der Arbeit wegen. Denke das ist auch noch ein Punkt. Aber das wird sich sowieso nie ändern, da er ein eigenes Geschäft hat (Familienunternehmen, 3. Generation). Ich kann damit gut leben, habe ja selber Zeitintensive Hobbys und bin auch ganz gerne mal für mich alleine.
Wenn Du bis jetzt immer noch zu Hause wohnst bist Du Dich gar nicht so gewohnt, auf eigenen Füssen zu stehen. Bitte versteh mich nicht falsch. Dies hat nichts damit zu tun, dass ich Dich nicht für selbstständig halte und Du nicht Dein eigenes Leben führst.Ich finde es bloß komisch, dass das keinem 18-jährigen empfohlen wird. :cool: Der zieht von den Eltern zur Freundin - oft sogar schon mit Kind - und da wird nicht vom "weitergeführten Hotel Mama" gesprochen. Obwohl das dort noch gravierender ist als bei einer 28-jährigen, die schon ihr eigenes Leben führt.
Und es wird auch keinem Verheirateten empfohlen, aus der Ehe erst einmal in eine eigene Wohnung zu ziehen. Nö, da muss gleich unter die nächste Decke gekrochen werden. :mauer: Da wird noch applaudiert, wenn er gleich wieder eine Freundin hat. :mauer:
Und vielleicht sollte man auch sehen, dass jede Partnerschaft zu einem gewissen Teil aus dem "Hotel Mama" besteht. :cool:
@Sternschnuppe
Außerdem ersparst du dir das ansprechen bei deinem freund, wenn du ihm sagts, dass du gerne zu hause raus willst, du wirst dann an seiner reaktion merken, wie er über die sache denkt, ob er dir vorschlägt bei ihm einzuziehen oder dir zu einer eigenen wohnung rät...Würde ich nicht so angehen. Denn dann sieht es wirklich so aus, als würdest du nur bei ihm einziehen, weil es materielle Vorteile hat.
Kann es sein, dass deine Bedenken deswegen so groß sind, weil du selbst das Gefühl hast, dass du dich "ins gemachte Nest setzt"? Oftmals sind das Vorurteile, die man selbst hat, die man aber auch aus dem Umfeld erfährt.
Du bist in einer blöden Situation, weil er eine Eigentumswohnung hat. Sonst wäre das alles kein Problem, denn dann könntet ihr zusammen eine Wohnung nehmen.
Oder kann es auch sein, dass du unbewusst den Gedanken hast, materiell bzw. finanziell nicht mit ihm auf einer Stufe zu stehen?
Ich denke mal, du hast irgendwo irgendwelche Bedenken, die dich ausbremsen.
@ Tylli
Ja ich habe manchmal scho das Gefühl mich ins "gemachte Nest" zu setzen. Ich will nicht das er den Eindruck hat, das ich denke "ah toll, du hast ja eine grosse Wohnung, also komme ich zu dir, ich muss mich ja um nichts kümmern, es ist alles schon da". Es ist so als würde ich in "sein Reich" eindringen. Logisch, er bezieht mich in vieles mit ein. Er sagte auch zu mir, er hätte für die "Grundausstattung" gesorgt, wenn ich sonst noch was haben möchte (Geschirr, Möbel, Teppich etc.), darf ich das jederzeit. Natürlich spreche ich das bei grösseren Anschaffungen mit ihm ab.
Ich kümmere mich ja grösstenteils um die Sauberkeit des "gemachten Nestes", und habe auch schon einiges an persönlichen Gegenständen bei ihm (inkl. der Hälfte meiner Klamotten und Schuhe, sowie ein gefüllter Badezimmerschrank mit meinem Krimskrams). Es ist ja scho so wie wenn wir zusammen wohnen, nur dass ich eben an 2-3 Abenden die Woche Zuhause bin. Muss ich ja auch, habe ja auch noch meine Haustiere zum versorgen, sonst brauch ich ja keine zu haben wenn ich mich nicht mehr darum kümmern kann.
Ich denke das finanzielle ist durchaus auch ein grosses Punkt. Er verdient einiges mehr als ich. Er kann jetzt auch nicht das Geld mit beiden Händen ausgeben, aber er muss nicht dauernd das Geld zusammenhalten so wie ich. Aber denke wegen Miete etc. können wir uns schon einigen, werde dann einfach einen Anteil daran zahlen, was halt so in meinem finanziellen Rahmen liegt... das muss man halt dann sehen. Ist halt immer schwierig wenn man fianziell so grosse Differenzen hat. Einer viel, der andere wenig bis nichts. Aber ich lasse mir nichts schenken und und bin kein Schmarotzer. Das weiss er auch.
Ja ich habe manchmal scho das Gefühl mich ins "gemachte Nest" zu setzen. Ich will nicht das er den Eindruck hat, das ich denke "ah toll, du hast ja eine grosse Wohnung, also komme ich zu dir, ich muss mich ja um nichts kümmern, es ist alles schon da". Es ist so als würde ich in "sein Reich" eindringen. Logisch, er bezieht mich in vieles mit ein. Er sagte auch zu mir, er hätte für die "Grundausstattung" gesorgt, wenn ich sonst noch was haben möchte (Geschirr, Möbel, Teppich etc.), darf ich das jederzeit. Natürlich spreche ich das bei grösseren Anschaffungen mit ihm ab.
Ich kümmere mich ja grösstenteils um die Sauberkeit des "gemachten Nestes", und habe auch schon einiges an persönlichen Gegenständen bei ihm (inkl. der Hälfte meiner Klamotten und Schuhe, sowie ein gefüllter Badezimmerschrank mit meinem Krimskrams). Es ist ja scho so wie wenn wir zusammen wohnen, nur dass ich eben an 2-3 Abenden die Woche Zuhause bin. Muss ich ja auch, habe ja auch noch meine Haustiere zum versorgen, sonst brauch ich ja keine zu haben wenn ich mich nicht mehr darum kümmern kann.
Ich denke das finanzielle ist durchaus auch ein grosses Punkt. Er verdient einiges mehr als ich. Er kann jetzt auch nicht das Geld mit beiden Händen ausgeben, aber er muss nicht dauernd das Geld zusammenhalten so wie ich. Aber denke wegen Miete etc. können wir uns schon einigen, werde dann einfach einen Anteil daran zahlen, was halt so in meinem finanziellen Rahmen liegt... das muss man halt dann sehen. Ist halt immer schwierig wenn man fianziell so grosse Differenzen hat. Einer viel, der andere wenig bis nichts. Aber ich lasse mir nichts schenken und und bin kein Schmarotzer. Das weiss er auch.
Ja ich habe manchmal scho das Gefühl mich ins "gemachte Nest" zu setzen.Siehste, und über diese Gedanken musst du drüber wegkommen.
Vielleicht würdest du mal davon abkommen, wenn du mit ihm vereinbaren würdest, dass du irgendeinen Vertrag in die Hand bekommst. Also ähnlich wie ein Mietvertrag. Wenn du zu ihm in die Mietwohnung ziehen würdest, müsstest du ja auch mit in den Mietvertrag mit rein. Oder solltest du zumindest. ;)
Aber vielleicht hättest du mit so einem Vertrag mehr Sicherheit.
Ich kann deine Gedanken schon verstehen. Du wirst dich teilweise auch schuldig fühlen, weil du nichts weiter mit einbringst. Es ist schon alles da. Vielleicht würdest du das Gefühl verlieren, wenn ihr zusammen neue Möbel kaufen würdet. Das muss nix großes sein. Aber das ihr beide etwas "zusammen" habt.
Ist halt immer schwierig wenn man fianziell so grosse Differenzen hat.Irgendwo in der Mitte treffen. Eine Wohnung ist nicht endlos teuer und das Leben muss auch nicht endlos viel Geld kosten. Wenn ihr euch auf einen Betrag einigt, den ihr zu gleichen Teilen einbringt und der in deinem finanziellen Rahmen liegt, wirst du dieses "minderwertige" Gefühl verlieren. Was er dann mit seinem restlichen Geld macht, ist seine Sache.
Aber deine Gedanken hemmen dich jetzt eben auch, ihm den Vorschlag zu machen. Vielleicht würde es helfen, wenn du dir ganz konkret überlegst, wie du dir das vorstellst. Z.B. anhand solcher Vorschläge, wie ich sie gerade geschrieben hab. Denn daran merkt er, dass du dich auch einbringen und alles geregelt haben willst. Naja, und das Dasein besteht nun mal nicht bloß aus dem Putzen. :rolleyes:
Er sagte einmal, das wenn ich mehr bei ihm bin, er dann ein schlechtes Gewissen hätte da er mich so oft allein lassen muss der Arbeit wegen. Denke das ist auch noch ein Punkt.Halt ich für eine Ausrede. Das müsste er doch auch wissen, dass man nicht ständig zusammenhängen kann. Und du weißt das ja auch und kennst das schon.
Hi, mal ganz ehrlich? Reden ist der Schlüssel zu allem. Sag ihm was du möchtest, wenn er das auch möchte Problem gelöst, wenn nicht dann hat das nichts mit dir oder de Beziehung zu tun, dann ist er vielleicht einfach noch nicht so weit. Aber solange du nur hier im Forum darüber sprichst ändert sich an der Situation nix. Er ist dein Freund, du wirst doch mit ihm über deine Bedürfnisse sprechen können oder nicht?
Mir ist bewusst das Reden der Schlüssel zu allem ist. Ich kann mit meinem Freund eigentlich sehr gut über alles reden, doch bei diesem Thema habe ich eben den berühmten "Kloss im Hals" aus obengenannten Gründen. Möchte mir hier im Forum einfach ein paar unabhängige Meinungen zu meinen Bedenken holen.
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