Zusammenziehen- was ist das Problem?
17 Antworten4'986 AufrufeGestartet von winter74 ·
winter74Themenstart
Ich bin zwar noch nicht ganz am Ende, aber doch sehe ich den Abgrund vor mir und ich fürchte ihn schon jetzt.
Seit fast 2 Jahren zusammen, von Anfang an so, dass nie Zweifel, Unsicherheit oder Unklarheit daran bestand, dass wir zusammengehören und dass uns viel verbindet. Haben immer viel unternommen, einzig limitierender Faktor war die Zeit, wie das so sein kann, wenn beide einen Full-time Job und mehr erledigen. Das hat auch nie wirklich gestört, die Zeit, die wir zusammen verbringen, war zu schön und mit jedem Tag eine weitere Bereicherung und ein Stück mehr, das wir zusammen erlebt haben und uns enger miteinander verband. Nun sind wir beide in einem Alter, wo irgendwann einmal die Frage dazu kommt, ob es nicht gut wäre, zusammenzuziehen, weil es zum einen natürlich wäre und zweitens auch eine Vereinfachung des ja weiss eigentlich- Zeitplanes? Alltages? mit sich bringt, aber am meisten, weil es schöen wäre.
Der Vorschlag ist mehrfach in der Luft gehangen, am Anfang von mir, später auch mal von ihm, aber nie etwas konkretes geplant. Und nun ist dieses Thema der Auslöser einer Wende, die für mich ehrlicherweise völlig unerwartet aus dem Blauen kam.
Auf die Frage, ob wir das Thema nicht jetzt einmal in Planung nehmen könnten, kam erst das grosse Schweigen und ein Abschied mit den worten: muss mal darüber nachdenken, dann eine Erklärung darüber, dass er sich diesen Schritt noch nie konkret überlegt habe. Dass es aber ganz natürlich wäre, dieses mal zu planen, einfach nicht in seinen eigenen Lebensplänen eine Rolle spielen würde, es für ihn nicht wichtig sei, da zwischen uns etwas wachse, dass sehr schön sei und sich diese Dinge ergeben würden. Die nächste und bis heute geltende MEinung , die eben für mich den Abgrund so nahe erscheinen lässt, ist (meiner eigenen Meinung nach) sehr selbstdestruktiv und selbstkritisch über das ertragbare hinaus. Er könne sich dazu nicht entschliessen, da es immer so sei, dass alles in diesem Leben irgendwann seinen Reiz verliere und er bisher aus diesem Grunde sich nie auf etwas festgelegt habe, da er eben den Glauben an das dauerhafte nicht habe. Nicht nur bei Partnerschaft, mit allem.
Das verrückte ist, dass wenn ich darüber ein wenig nachdenke, so geht es mir ja auch so- aber für mich sind diese Gedanken mehr ein "sich selber im Weg stehen" als eine Lösung, mit dem Leben umzugehen.
Momentan haben wir zwar regelmässig Kontakt und sind nach wie vor zusammen, das einzige was ich tue, ist das von ihm erbetene "gib mir Zeit" zu erfüllen. Aber ich merke den Vulkan in mir zunehmen, den Unwillen, mich hinhalten (?) zu lassen und sogar dabei zuzusehen, wie jemand nur aus diesem Grund (zumindest der einzig ersichtliche) etwas wertvolles und schönes kaputt zu denken und zu dem Entschluss zu kommen, dass es wohl besser ist wie ein Cowboy wieder in die weite Welt zu ziehen. Und ich merke, die Anrufe, die SMS werden selten wie noch nie, die Freude beim sich sehen ist da und es ist alles wie immer. Und wenn es mir gelingt, selber keine weiteren Forderungen (?) zu stellen und die Dinge zu belassen wie sie sind, so kann es wohl so weiter gehen.
Innerlich leide ich den grössten Kummer meines Lebens, weil ich es einfach nicht verstehen kann, schaffe es mit knapper Not, den KOpf über Wasser zuhalten, aber ein Wort, ein nicht erhaltener Anruf reicht um mich aus der Bahn zu werfen. Umgekehrt weiss ich, dass ein "so jetzt entscheid Dich mal" unweigerlich eine Trennung nach sich zieht, da er es einfach nicht kann.
Ich bin wahrhaft kein Psychologe, vielleicht kann mir jemand von Euch (vielleicht sogar ein Mann ;) helfen, ein bisschen besser zu verstehen, was hier gerade passiert.
Seit fast 2 Jahren zusammen, von Anfang an so, dass nie Zweifel, Unsicherheit oder Unklarheit daran bestand, dass wir zusammengehören und dass uns viel verbindet. Haben immer viel unternommen, einzig limitierender Faktor war die Zeit, wie das so sein kann, wenn beide einen Full-time Job und mehr erledigen. Das hat auch nie wirklich gestört, die Zeit, die wir zusammen verbringen, war zu schön und mit jedem Tag eine weitere Bereicherung und ein Stück mehr, das wir zusammen erlebt haben und uns enger miteinander verband. Nun sind wir beide in einem Alter, wo irgendwann einmal die Frage dazu kommt, ob es nicht gut wäre, zusammenzuziehen, weil es zum einen natürlich wäre und zweitens auch eine Vereinfachung des ja weiss eigentlich- Zeitplanes? Alltages? mit sich bringt, aber am meisten, weil es schöen wäre.
Der Vorschlag ist mehrfach in der Luft gehangen, am Anfang von mir, später auch mal von ihm, aber nie etwas konkretes geplant. Und nun ist dieses Thema der Auslöser einer Wende, die für mich ehrlicherweise völlig unerwartet aus dem Blauen kam.
Auf die Frage, ob wir das Thema nicht jetzt einmal in Planung nehmen könnten, kam erst das grosse Schweigen und ein Abschied mit den worten: muss mal darüber nachdenken, dann eine Erklärung darüber, dass er sich diesen Schritt noch nie konkret überlegt habe. Dass es aber ganz natürlich wäre, dieses mal zu planen, einfach nicht in seinen eigenen Lebensplänen eine Rolle spielen würde, es für ihn nicht wichtig sei, da zwischen uns etwas wachse, dass sehr schön sei und sich diese Dinge ergeben würden. Die nächste und bis heute geltende MEinung , die eben für mich den Abgrund so nahe erscheinen lässt, ist (meiner eigenen Meinung nach) sehr selbstdestruktiv und selbstkritisch über das ertragbare hinaus. Er könne sich dazu nicht entschliessen, da es immer so sei, dass alles in diesem Leben irgendwann seinen Reiz verliere und er bisher aus diesem Grunde sich nie auf etwas festgelegt habe, da er eben den Glauben an das dauerhafte nicht habe. Nicht nur bei Partnerschaft, mit allem.
Das verrückte ist, dass wenn ich darüber ein wenig nachdenke, so geht es mir ja auch so- aber für mich sind diese Gedanken mehr ein "sich selber im Weg stehen" als eine Lösung, mit dem Leben umzugehen.
Momentan haben wir zwar regelmässig Kontakt und sind nach wie vor zusammen, das einzige was ich tue, ist das von ihm erbetene "gib mir Zeit" zu erfüllen. Aber ich merke den Vulkan in mir zunehmen, den Unwillen, mich hinhalten (?) zu lassen und sogar dabei zuzusehen, wie jemand nur aus diesem Grund (zumindest der einzig ersichtliche) etwas wertvolles und schönes kaputt zu denken und zu dem Entschluss zu kommen, dass es wohl besser ist wie ein Cowboy wieder in die weite Welt zu ziehen. Und ich merke, die Anrufe, die SMS werden selten wie noch nie, die Freude beim sich sehen ist da und es ist alles wie immer. Und wenn es mir gelingt, selber keine weiteren Forderungen (?) zu stellen und die Dinge zu belassen wie sie sind, so kann es wohl so weiter gehen.
Innerlich leide ich den grössten Kummer meines Lebens, weil ich es einfach nicht verstehen kann, schaffe es mit knapper Not, den KOpf über Wasser zuhalten, aber ein Wort, ein nicht erhaltener Anruf reicht um mich aus der Bahn zu werfen. Umgekehrt weiss ich, dass ein "so jetzt entscheid Dich mal" unweigerlich eine Trennung nach sich zieht, da er es einfach nicht kann.
Ich bin wahrhaft kein Psychologe, vielleicht kann mir jemand von Euch (vielleicht sogar ein Mann ;) helfen, ein bisschen besser zu verstehen, was hier gerade passiert.
Habe mich durch den Tag gehangelt, von einer Stunde zur anderen um endlich heim zu kommen, jetzt bin ich da wo ich hinwollte, aber auch hier ist es nicht gut. Fast eine Woche habe ich nichts gehört, mittlerweile ist das "bis bald" fast wie ein Echo in meinen Ohren, es tönt wie eine leere phrase mit der man es schafft, den anderen zu verlassen ohne dass er weinen muss. So viel geht mir durch den Kopf und ich finde den Anfang nicht, wo ich es zumindest verstehen könnte, mit jedem Tag des Auseinander seins zerbricht der Glaube daran, dass es hier nur ums leidige zusammenziehen geht, und das Gefühl des nahenden und nicht ausgesprochenen Abschieds zeigt sich. Bin ich verrückt? Ich weiss es selber nicht, alle anderen würden wohl bestimmt nein antworten. ICh wünschte ich hätte mehr Mut, mehr Kraft, nicht alles fallen zu lassen und hier zu vegetieren, ich wünsche mit sogar ein bisschen, dass er sich melden würde um zu sagen: es gibt kein auf bald, du musst allein weiter. So hänge ich einfach in der Luft, schaffe es einfach nicht auf die Beine zu kommen und fühle mich wie weder gekauft noch verkauft.
Macht das Sinn? Muss es Sinn machen?
Macht das Sinn? Muss es Sinn machen?
Liebe Frühling (und der kommt ja bekanntlich immer nach dem Winter :) )
vielen Dank für Deine Antwort. Ich weiss, was Du meinst, das ist eben genau mein Problem. Auf der einen Seite denke ich: OK, wenn DAS das Problem sein soll, so ist noch viel mehr dahinter als gesagt wird und eigentlich (schreckliches Wort) kann ich mir die Zeit bis zum bitteren Ende ersparen, denn dieser Zweifel wird unweigerlich zu gegebener Zeit den nächsten Zweifel nach sich ziehen und der den nächsten und nächsten- und alles in allem läuft es daraufhinaus, dass es eben genau daran liegt, dass ich wohl nicht die richtige bin.
So viel zur Vernunft.
Auf der anderen Seite- wenn dass so ist, warum kann man dass nicht einfach klar sagen? Das ist zwar eine kalte Dusche ohne Gleichen, aber wenn man das nicht tun kann, dann ist man im Grunde genommen doch einfach feige und auf gut deutsch ein Arsch- und mein Gefühl sagt mir einfach, dass er ein spezieller Mensch ist, der das nie im Leben tun würde, da ich ihm ehrlich glaube, dass er mich liebt.
Ich habe viel gelesen hier, zum Teil die Leute bewundert, wie sie es schaffen, sich über Monate nach jemandem zu verzehren, der "evt. und falls und wenn dann alles so kommt... "zu Ihnen zurückkehren, und sich irgendwie trotz allem treu bleiben, und dann schäme ich mich fast für mich selber. Warum bin ich dazu nicht in der Lage? Ich möchte immer mich selbst schützen, stelle Ultimatum um eine Antwort in schwarz oder weiss zu bekommen- und wenn ich mit der negativen Antwort dastehe, dann weiss ich wirklich nicht, wohin ich denn nun alleine Wanken soll. Und ich lerne einfach nicht, dass man ein gewisses Mass an vertrauen darin aufbringen muss, dass das was wirkliche Liebe ist, immer zurückkehren wird. Und das ist doch alles, was ich möchte.
Ich habe ein bisschen das Gefühl hier falsch zu sein, denn ich beuge dem was kommen mag ein bisschen vor- den wirklichen Liebekummer über verlorenes habe ich noch nicht. Aber ich möchte so gerne von der Erfahrung anderer lernen, um mein eigenes Muster einmal zu durchbrechen, denn es ödet mich dermassen an, dass ich so bin, wie ich bin, und statt weiterzugehen und Stärke zu beweisen, heule ich wie ein kleines Kind, dem man den Schnuller wegnimmt :heulen:
Und auch wenn es vielleicht nicht den Eindruck macht: ich bin sau-unglücklich
Lieben Gruss (heute lag sogar ein bisschen Frühling in der Luft )
vom Winter
vielen Dank für Deine Antwort. Ich weiss, was Du meinst, das ist eben genau mein Problem. Auf der einen Seite denke ich: OK, wenn DAS das Problem sein soll, so ist noch viel mehr dahinter als gesagt wird und eigentlich (schreckliches Wort) kann ich mir die Zeit bis zum bitteren Ende ersparen, denn dieser Zweifel wird unweigerlich zu gegebener Zeit den nächsten Zweifel nach sich ziehen und der den nächsten und nächsten- und alles in allem läuft es daraufhinaus, dass es eben genau daran liegt, dass ich wohl nicht die richtige bin.
So viel zur Vernunft.
Auf der anderen Seite- wenn dass so ist, warum kann man dass nicht einfach klar sagen? Das ist zwar eine kalte Dusche ohne Gleichen, aber wenn man das nicht tun kann, dann ist man im Grunde genommen doch einfach feige und auf gut deutsch ein Arsch- und mein Gefühl sagt mir einfach, dass er ein spezieller Mensch ist, der das nie im Leben tun würde, da ich ihm ehrlich glaube, dass er mich liebt.
Ich habe viel gelesen hier, zum Teil die Leute bewundert, wie sie es schaffen, sich über Monate nach jemandem zu verzehren, der "evt. und falls und wenn dann alles so kommt... "zu Ihnen zurückkehren, und sich irgendwie trotz allem treu bleiben, und dann schäme ich mich fast für mich selber. Warum bin ich dazu nicht in der Lage? Ich möchte immer mich selbst schützen, stelle Ultimatum um eine Antwort in schwarz oder weiss zu bekommen- und wenn ich mit der negativen Antwort dastehe, dann weiss ich wirklich nicht, wohin ich denn nun alleine Wanken soll. Und ich lerne einfach nicht, dass man ein gewisses Mass an vertrauen darin aufbringen muss, dass das was wirkliche Liebe ist, immer zurückkehren wird. Und das ist doch alles, was ich möchte.
Ich habe ein bisschen das Gefühl hier falsch zu sein, denn ich beuge dem was kommen mag ein bisschen vor- den wirklichen Liebekummer über verlorenes habe ich noch nicht. Aber ich möchte so gerne von der Erfahrung anderer lernen, um mein eigenes Muster einmal zu durchbrechen, denn es ödet mich dermassen an, dass ich so bin, wie ich bin, und statt weiterzugehen und Stärke zu beweisen, heule ich wie ein kleines Kind, dem man den Schnuller wegnimmt :heulen:
Und auch wenn es vielleicht nicht den Eindruck macht: ich bin sau-unglücklich
Lieben Gruss (heute lag sogar ein bisschen Frühling in der Luft )
vom Winter
Ich kann dich gut verstehen :]
bin zwar ein paar jahre jünge aber mein Freund ist in der Beziehung genauso.Wir haben zwar noch nicht vor zusammen zu ziehen, aber sprechen ab und an über solche dinge.Er ist grad am überlegen sich eine eigene Wohung zu nehmen, weil ihn seine eltern langsam nerven.Da meinte ich zum ihm, dass ich nicht ewig eine Fernbeziehung führen will und nach meinem Studium schon gerne mit ihm zusammen ziehen möchte, aber das sind ja noch 4 Jahre.Da meint er immer zu mir ich plane immer zu weit in die Zukunft , er lebt eher von heute auf morgen und macht sich um den rest keine gedanken. Er meinte jedenfalls zu diesem Thema, dass wenn man sich für etwas entscheidet, man etwas anderes Aufgeben muß und meinte, wenn er mit mir zusammen ziehen würde, würde er seine freiheit verlieren, er könnte nicht mehr zwanglos mit seinen Freunden um die Häuser ziehen..... sondern müßte mir rechenschaft ablegen und verantwortung tragen....... Klar kann ich ihn da auch verstehen, fühlte mich aber auch vor den Kopfgestoßen. Aber ich denke das ist bei den Heutigen Männern, zumindest bei einigen einfach so, sie lieben ihre Freiheit und haben angst sie zu verlieren, haben vielleicht auch angst vor dem endgültigen, dass sie das zusammen ziehen mit einer ehe geich setzt und alles viel schlimmer machen als es ist. Ich mache mir auch immer sorgen und zu viele gedanken, wenn wir über sowas geredet haben und dann eine zeitlang kein Anruf kommt oder seine sms und steigere mich in dinge hinein. aber ich glaube das ist gar nicht böse gemeint von den männern, sie merken halt nicht dass sie uns vor den Kopf stoßen. Und klar ist es schön gemeinsam zu wohnen, aber wenn ihr erst mal nicht zusammen zieht ist das doch auch nicht weiter schlimm, denn die hauptsache ist doch, dass ihr euch liebt oder? dass ihr euere Beziheung habt, laß ihn einfach noch zeit, vielleicht kommt er dann ja irgendwann selbst noch mal auf das thema zu sprechen. Wenn nicht sprich ihn noch mal drauf an, aber nicht in so nem ton, dass er sich unter druck gesetzt fühlt oder merkt wie enttäuscht du bist,. Mach es eher locker und frage einfach ob er sich schon gedanken gemacht hat wegen dem zusammen ziehen und wenn nicht wäre es auch nicht so schlimm, denn die hauptsache ist, dass ihr zusammen seit und zusammen ziehen könnt ihr ja auch noch später, oder?.
bin zwar ein paar jahre jünge aber mein Freund ist in der Beziehung genauso.Wir haben zwar noch nicht vor zusammen zu ziehen, aber sprechen ab und an über solche dinge.Er ist grad am überlegen sich eine eigene Wohung zu nehmen, weil ihn seine eltern langsam nerven.Da meinte ich zum ihm, dass ich nicht ewig eine Fernbeziehung führen will und nach meinem Studium schon gerne mit ihm zusammen ziehen möchte, aber das sind ja noch 4 Jahre.Da meint er immer zu mir ich plane immer zu weit in die Zukunft , er lebt eher von heute auf morgen und macht sich um den rest keine gedanken. Er meinte jedenfalls zu diesem Thema, dass wenn man sich für etwas entscheidet, man etwas anderes Aufgeben muß und meinte, wenn er mit mir zusammen ziehen würde, würde er seine freiheit verlieren, er könnte nicht mehr zwanglos mit seinen Freunden um die Häuser ziehen..... sondern müßte mir rechenschaft ablegen und verantwortung tragen....... Klar kann ich ihn da auch verstehen, fühlte mich aber auch vor den Kopfgestoßen. Aber ich denke das ist bei den Heutigen Männern, zumindest bei einigen einfach so, sie lieben ihre Freiheit und haben angst sie zu verlieren, haben vielleicht auch angst vor dem endgültigen, dass sie das zusammen ziehen mit einer ehe geich setzt und alles viel schlimmer machen als es ist. Ich mache mir auch immer sorgen und zu viele gedanken, wenn wir über sowas geredet haben und dann eine zeitlang kein Anruf kommt oder seine sms und steigere mich in dinge hinein. aber ich glaube das ist gar nicht böse gemeint von den männern, sie merken halt nicht dass sie uns vor den Kopf stoßen. Und klar ist es schön gemeinsam zu wohnen, aber wenn ihr erst mal nicht zusammen zieht ist das doch auch nicht weiter schlimm, denn die hauptsache ist doch, dass ihr euch liebt oder? dass ihr euere Beziheung habt, laß ihn einfach noch zeit, vielleicht kommt er dann ja irgendwann selbst noch mal auf das thema zu sprechen. Wenn nicht sprich ihn noch mal drauf an, aber nicht in so nem ton, dass er sich unter druck gesetzt fühlt oder merkt wie enttäuscht du bist,. Mach es eher locker und frage einfach ob er sich schon gedanken gemacht hat wegen dem zusammen ziehen und wenn nicht wäre es auch nicht so schlimm, denn die hauptsache ist, dass ihr zusammen seit und zusammen ziehen könnt ihr ja auch noch später, oder?.
Mach es eher locker und frage einfach ob er sich schon gedanken gemacht hat wegen dem zusammen ziehen und wenn nicht wäre es auch nicht so schlimm, denn die hauptsache ist, dass ihr zusammen seit und zusammen ziehen könnt ihr ja auch noch später, oder?.
Hallo Winter!
Dein Bedürfnis nach zusammenziehen ist denke ich nicht unnormal, schliesslich seit ihr ja nicht erst ein paar Monate zusammen, es sind bald zwei Jahre sagst Du, und bis jetzt scheinst Du davon ausgegangen zu sein das es für ihn auch was ernstes ist, weil es ja so schön ist. Zu sagen es ist "normal" ist vielleicht unglücklich, denn vielleicht mag er es schon deswegen nicht (es soll ja so Leute geben), aber der wichtigste Grund ist halt das es einfach schön wäre. Hast Du es ihm so gesagt? Würde ich auf alle Fälle tun, nicht nur all das praktische in den Vordergrund stellen, sondern auch sagen das es für Dich schön wäre, Du Dir das wünscht!
Gut, er sagt er hat noch nie wirklich drüber nachgedacht. Das kann sein, aber das sollte er nun tun, zumindest nachdem er weiss das Du es Dir wünschst. Und irgendwann muss er dann sagen zu welchen Schluss er gekommen ist. Ob er es sich auch vorstellen kann, oder wiso nicht. Und dann musst Du wohl entscheiden ob Du wirklich damit glücklich wirst das ihr nicht zusammenlebt, falls das seine Entscheidung ist.Denn das hier
Wie lange ist das Gespräch denn her? Ich weiss nicht, aber ich denke mal sowas wie zwei Monate Zeit zum drüber nachdenken wie er dazu steht sollten reichen. Spätestens dann solltst Du es nochmal ansprechen. Und ihm dann genau sagen was Du Dir wünscht, und das es Dir wehtut das er denkt die Beziehung verliert sowieso irgendwann ihren Reiz. Es kann sein das er seine Freiheit nicht aufgeben will, aber dann wird er Dich wohl nicht glücklich machen können auf Dauer.
Ich weiss wie schwer das ist, bin in einer ganz anderen und doch ähnlichen Situation, wo ich auch nicht weiss ob er mir geben kann was ich mir wünsche, und ich will es auch nicht wahrhaben. Aber irgendwann muss man es realisieren, denn wenn man nicht mit ihm glücklcih werden kann, dann muss man es wohl ohne, und dann irgendwann mal, mit jemand anderem probieren.
Viel Glück, und liebe Grüße,
:schmatz: :schmatz:
ocean
Er könne sich dazu nicht entschliessen, da es immer so sei, dass alles in diesem Leben irgendwann seinen Reiz verliere und er bisher aus diesem Grunde sich nie auf etwas festgelegt habe, da er eben den Glauben an das dauerhafte nicht habe. Nicht nur bei Partnerschaft, mit allem.Ich kann Dich gut verstehen! Denn Du stellst Dir eine dauerhafte Beziehung mit ihm vor, oder erträumst sie Dir wenigstens, und er nicht, zumindest nach diesen Worten zu urteilen, weil er davon ausgeht das es eh endet, irgendwann. Das tut weh, und ich verstehe gut wiso Du diesen Abgrund siehst, und es Dir schlecht geht, schliesslich hat er ihn mit diesen Worten aufgerissen. Ich denke daher schon Du bist hier richtig, denn das ist Liebeskummer, auch wenn noch nicht offiziel Schluss ist, denn Du leidest, weil Du ihn liebst, er Dir aber sowas sagt, und damit sozusagen all die Zukunft aus Eurer Beziehung nimmt, all die Träume, mit seinem "alles verliert ja sowieso irgendwann seinen Reiz". Klar das es Dir da schlecht geht, denn wohin soll die Beziehung noch führen? Nach seinen Worten ja nur zum Ende, irgendwann. Und es klingt nicht so als wenn dieses irgendwann 20 Jahre in der Zukunft liegt, also fühlst Du Dich nicht mehr sicher, und hast es quasi täglich vor Augen.
Dein Bedürfnis nach zusammenziehen ist denke ich nicht unnormal, schliesslich seit ihr ja nicht erst ein paar Monate zusammen, es sind bald zwei Jahre sagst Du, und bis jetzt scheinst Du davon ausgegangen zu sein das es für ihn auch was ernstes ist, weil es ja so schön ist. Zu sagen es ist "normal" ist vielleicht unglücklich, denn vielleicht mag er es schon deswegen nicht (es soll ja so Leute geben), aber der wichtigste Grund ist halt das es einfach schön wäre. Hast Du es ihm so gesagt? Würde ich auf alle Fälle tun, nicht nur all das praktische in den Vordergrund stellen, sondern auch sagen das es für Dich schön wäre, Du Dir das wünscht!
Gut, er sagt er hat noch nie wirklich drüber nachgedacht. Das kann sein, aber das sollte er nun tun, zumindest nachdem er weiss das Du es Dir wünschst. Und irgendwann muss er dann sagen zu welchen Schluss er gekommen ist. Ob er es sich auch vorstellen kann, oder wiso nicht. Und dann musst Du wohl entscheiden ob Du wirklich damit glücklich wirst das ihr nicht zusammenlebt, falls das seine Entscheidung ist.Denn das hier
Und wenn es mir gelingt, selber keine weiteren Forderungen (?) zu stellen und die Dinge zu belassen wie sie sind, so kann es wohl so weiter gehen.funktioniert nicht auf Dauer, das weisst Du ja selbst, denn es geht Dir schlecht, und ist nicht das was Du Dir wünschst.
Wie lange ist das Gespräch denn her? Ich weiss nicht, aber ich denke mal sowas wie zwei Monate Zeit zum drüber nachdenken wie er dazu steht sollten reichen. Spätestens dann solltst Du es nochmal ansprechen. Und ihm dann genau sagen was Du Dir wünscht, und das es Dir wehtut das er denkt die Beziehung verliert sowieso irgendwann ihren Reiz. Es kann sein das er seine Freiheit nicht aufgeben will, aber dann wird er Dich wohl nicht glücklich machen können auf Dauer.
Ich weiss wie schwer das ist, bin in einer ganz anderen und doch ähnlichen Situation, wo ich auch nicht weiss ob er mir geben kann was ich mir wünsche, und ich will es auch nicht wahrhaben. Aber irgendwann muss man es realisieren, denn wenn man nicht mit ihm glücklcih werden kann, dann muss man es wohl ohne, und dann irgendwann mal, mit jemand anderem probieren.
Mach es eher locker und frage einfach ob er sich schon gedanken gemacht hat wegen dem zusammen ziehen und wenn nicht wäre es auch nicht so schlimm, denn die hauptsache ist, dass ihr zusammen seit und zusammen ziehen könnt ihr ja auch noch später, oder?.Ich denke da macht der Altersunterschied zwischen kleine_Eisvogel und Dir was aus (nicht böse gemeint!), denn ich hab mit Anfang 20 auch so gedacht, und inzwischen kann ich gut verstehen wie es Dir geht (ich bin so in der Mitte (27), und bei mir ändert es sich gerade). Früher hab ich nie verstanden habe wiso Schluss sein muss nur weil einer nicht "Ja" sagen kann zum heiraten, wenn vorher doch alles so schön war, hauptsache man ist zusammen dachte ich. Aber die Zukunft der Beziehung ist damit weg, ähnlich wie wenn er sagt das ja eh alles irgendwann endet. Und ich weiss nicht wiso, aber damals war es mir nicht wichtig ob es irgendwo hingeht mit meiner Beziehung, solange es schön war war mir das egal, aber inwzischen ist es das. Nicht wegen Kindern oder so, aber wenn ich weiss es geht nirgends hin, ist nichts "ernstes" in dem Sinne, nach 2 Jahren Beziehung, dann ist es auch nicht mehr schön, für mich, weil die Zukunft weg ist, wozu soll es noch gutsein wenn es mich nie ganz glücklich machen wird? Ich weiss nicht woran genau das liegt, das sich das zumindest bei mir so geändert hat, vielleicht weil man selbst klarer sieht wo man hinwill, und besser weiss was einem wichtig ist? Vielleicht ist diese Leichtigkeit auch besser als das man will das es wo hingeht, aber mir ist es einfach wichtig zu wissen das da Potential für die Zukunft da ist, zumindest für lange Beziehungen wo ich tiefe Gefühle investiere. Und bei Dir scheint es ähnlich zu sein, und das zu verleugnen wird denke ich schwer. Daher wäre es schlimm wenn er sich keine Gedanken gemacht hat denke ich, denn Dir ist es wichtig. Das sollte Grund genug sein.
Viel Glück, und liebe Grüße,
:schmatz: :schmatz:
ocean
Hallo winter74,
ich lese hier immer wieder die gleichen Geschichten: von Männern die sich nicht binden, nicht festlegen wollen - seltener: aber von Frauen auch.
?( Warum geht man eine Beziehung ein, wenn man nicht wenigstens den Wunsch und den Glauben hat es ist für ein ganzes Leben ?(
Nennt mich naiv, oder sonstwas! Wenn ich jemand liebe, dann immer!
Okay, Liebe und Beziehung sind ein paar verschiedene Schuhe. Dein Freund, winter74, will keine verbindliche Partnerschaft mit Verantwortung eingehen. Er will sich ein Stück seines Single-Lebens immer bewahren. Deswegen will er nicht mit dir zusammen ziehen.
Allerdings würde mich die Aussage, nichts hält ewig (natürlich hält nichts ewig, denn wir alle müssen sterben) dazu bringen, diese Beziehung zu beenden. Denn ich wollte nicht mit jemanden zusammen sein, der bereits ein Ende unserer Beziehung vorweg nimmt.
Es geht auch nicht um Realität oder um das was angeblich realistisch ist. Es geht um euch! Wenn ich eine Beziehung führe geht es um UNS! Wer an UNS aber sowieso nicht glaubt, der kann auch keine Partnerschaft leben!
Vielleicht drücke ich mich nicht besonders gut aus. Kurz gesagt: deine Wünsche und seine Wünsche stimmen nicht überein! Ganz klar: Zeit diese Beziehung zu überdenken und Abstand zu nehmen.
Du musst dir überlegen: Kannst du dir vorstellen mit ihm langfristig eine Beziehung zu führen ohne zusammen zu ziehen oder wird dir immer etwas fehlen, ergo du wirst immer unglücklich sein? Wenn letzteres Gefühl sich in dir festigt ist es Zeit den Schmerzen ein Ende zu setzen, auch wenn sie dauern werden - sonst dauern sie noch länger.
Paulinchen
ich lese hier immer wieder die gleichen Geschichten: von Männern die sich nicht binden, nicht festlegen wollen - seltener: aber von Frauen auch.
?( Warum geht man eine Beziehung ein, wenn man nicht wenigstens den Wunsch und den Glauben hat es ist für ein ganzes Leben ?(
Nennt mich naiv, oder sonstwas! Wenn ich jemand liebe, dann immer!
Okay, Liebe und Beziehung sind ein paar verschiedene Schuhe. Dein Freund, winter74, will keine verbindliche Partnerschaft mit Verantwortung eingehen. Er will sich ein Stück seines Single-Lebens immer bewahren. Deswegen will er nicht mit dir zusammen ziehen.
Allerdings würde mich die Aussage, nichts hält ewig (natürlich hält nichts ewig, denn wir alle müssen sterben) dazu bringen, diese Beziehung zu beenden. Denn ich wollte nicht mit jemanden zusammen sein, der bereits ein Ende unserer Beziehung vorweg nimmt.
Es geht auch nicht um Realität oder um das was angeblich realistisch ist. Es geht um euch! Wenn ich eine Beziehung führe geht es um UNS! Wer an UNS aber sowieso nicht glaubt, der kann auch keine Partnerschaft leben!
Vielleicht drücke ich mich nicht besonders gut aus. Kurz gesagt: deine Wünsche und seine Wünsche stimmen nicht überein! Ganz klar: Zeit diese Beziehung zu überdenken und Abstand zu nehmen.
Du musst dir überlegen: Kannst du dir vorstellen mit ihm langfristig eine Beziehung zu führen ohne zusammen zu ziehen oder wird dir immer etwas fehlen, ergo du wirst immer unglücklich sein? Wenn letzteres Gefühl sich in dir festigt ist es Zeit den Schmerzen ein Ende zu setzen, auch wenn sie dauern werden - sonst dauern sie noch länger.
Paulinchen
Denn ich wollte nicht mit jemanden zusammen sein, der bereits ein Ende unserer Beziehung vorweg nimmt.Genau das meinte ich auch, mit das die Zukunft weg ist wenn man sagt es endet ja eh.
Danke das Du es so schön auf den Punkt gebracht hast Paulinchen!
ocean
Guten Morgen
ich möchte das "alles verliert seinen Reiz" noch genauer auf den Punkt bringen:
meine Einschätzung, nüchtern betrachtet: er hat das Gefühl es gibt noch was "Besseres". Darum will er sich nicht festlegen. In der Partnerschaft wie auch sonst.
Du, liebe Winter, hast das Gefühl er ist das Beste.
Das sind zwei auseinandergehende Eindrücke.
Ich denke von meinem Partner gleich wie du. Und er denkt von mir auch so.
Kannst du damit leben?
Ich könnte es nicht.
Alles Gute
Jessi
ich möchte das "alles verliert seinen Reiz" noch genauer auf den Punkt bringen:
meine Einschätzung, nüchtern betrachtet: er hat das Gefühl es gibt noch was "Besseres". Darum will er sich nicht festlegen. In der Partnerschaft wie auch sonst.
Du, liebe Winter, hast das Gefühl er ist das Beste.
Das sind zwei auseinandergehende Eindrücke.
Ich denke von meinem Partner gleich wie du. Und er denkt von mir auch so.
Kannst du damit leben?
Ich könnte es nicht.
Alles Gute
Jessi
ich habe auch erst mal überlegt, als das thema aufkam: sollen wir denn nicht endlich zusammenziehen? ?(
im endeffekt haben wir es gemacht- und es war die richtige entscheidung! :]
aber er hat vielleicht das gefühl: es ändert sich etwas so grundlegendes, daß das die beziehung zerstören könnte,...und nicht (so wie du) umgekehrt: wenn wir es nicht tun, dann kann die beziehung zerstört werden.....
man hat doch auch schon von so vielen paaren gehört: da ging es jahrelang gut, als sie "in wilder ehe" lebten,aber dann, als sie dann geheiretet haben, war es ganz plötzlich aus....
ich würde vermuten, daß dein freund vielleicht derartige ängste hat, denn offenbar scheint ja ansonsten seine zuneigung zu dir so geblieben zu sein, wie bisher, denn du schreibst, daß alles soweit ok. ist, wenn ihr euch trefft.
er denkt sich vielleicht. es ist doch alles gut, warum sollte ich das denn aufs spiel setzen? evtl. ist dann z u viel nähe da, und es hat sich doch alles so gut eingespielt...
ein prominenter verfechter dieser theorie ist übrigens jürgen von der lippe, der lebt schon jahrelang mit seiner partnerin in getrennten wohnungen- ein paar straßen nur voneinander entfernt,...und es geht gut!
ich würde noch einmal ein genaues gespräch mit deinem partner zu dem thema führen,..aber nicht am telefon, sondern auge in auge.
und dann würde ich ihm klipp und klar von deinen befürchtungen berichten.
wenn er nicht auf das "zusammenziehen" eingeht, solltest du dir überlegen, ob du nicht vielleicht mit einem "lippe- arrangement" leben kannst, oder vielleicht fällt euch sonst noch irgendwie ein kompromiss ein.
aber vielleicht hat sich dein freund ja mitlerweile auch noch einmal gedanken gemacht und konnte sich mitlerweile mit der "zusammenzieh-idee" anfreunden?!
im endeffekt haben wir es gemacht- und es war die richtige entscheidung! :]
aber er hat vielleicht das gefühl: es ändert sich etwas so grundlegendes, daß das die beziehung zerstören könnte,...und nicht (so wie du) umgekehrt: wenn wir es nicht tun, dann kann die beziehung zerstört werden.....
man hat doch auch schon von so vielen paaren gehört: da ging es jahrelang gut, als sie "in wilder ehe" lebten,aber dann, als sie dann geheiretet haben, war es ganz plötzlich aus....
ich würde vermuten, daß dein freund vielleicht derartige ängste hat, denn offenbar scheint ja ansonsten seine zuneigung zu dir so geblieben zu sein, wie bisher, denn du schreibst, daß alles soweit ok. ist, wenn ihr euch trefft.
er denkt sich vielleicht. es ist doch alles gut, warum sollte ich das denn aufs spiel setzen? evtl. ist dann z u viel nähe da, und es hat sich doch alles so gut eingespielt...
ein prominenter verfechter dieser theorie ist übrigens jürgen von der lippe, der lebt schon jahrelang mit seiner partnerin in getrennten wohnungen- ein paar straßen nur voneinander entfernt,...und es geht gut!
ich würde noch einmal ein genaues gespräch mit deinem partner zu dem thema führen,..aber nicht am telefon, sondern auge in auge.
und dann würde ich ihm klipp und klar von deinen befürchtungen berichten.
wenn er nicht auf das "zusammenziehen" eingeht, solltest du dir überlegen, ob du nicht vielleicht mit einem "lippe- arrangement" leben kannst, oder vielleicht fällt euch sonst noch irgendwie ein kompromiss ein.
aber vielleicht hat sich dein freund ja mitlerweile auch noch einmal gedanken gemacht und konnte sich mitlerweile mit der "zusammenzieh-idee" anfreunden?!
Hallo alle zusammen- und liebsten Dank für Eure vielen Antworten und Gedanken zu mir, ich habe mich extrem gefreut, als ich heute hineingeschaut habe (war ein paar Tage weg) und zu meinem Erstaunen festgestellt habe, dass ihr Euch die Mühe gemacht habe, mir zu antworten.
In jeder Eurer Nachricht steckt ein Stück Wahrheit, manche entsprechen dem, was ich selber denken, einiges dem, was ich mir wünsche zu tun, da ich eben vermute, dass auch das der Wahrheit entsprechen könnte. Es ist ja immer schwierig, aus der Seite des einen, der nun der in der Verzweiflung ist und dementsprechend auch die Situation aus seiner Lage heraus schildert, Stellung zu beziehen. Eben weil man nur diese Seite hört.
Ich habe eine Woche mit meinen Gedanken verbracht, entsetzlich lange Zeit kann das sein, wenn man selber lieber reden möchte, diskutieren, eine Lösung finden- aber ich habe gewusst, dass das ein absolutes Minimum sein wird, um selber einen klaren Gedanken zu fassen und nicht in die "aber du hast doch mal gesagt" und "wie kannst du nur" Masche zu verfallen und damit noch mehr Unheil und keine Lösungen herbeizuprovozieren. Und dann haben wir einen schönen Tag verbracht, wie es Frühling rät, gelacht, erlebt und einfach den anderen genossen. Beide.
Und dann ergab das ganze auch wieder Sinn, denn wenn die Gesellschaft des anderen zum Wohlfühlen, zum Loslassen und den anderen Wertschätzen einlädt, kann ich mir selber auch wieder zugestehen, meine eigenen Dinge anzubringen. Und das erstaunliche ist (erstaunlich nur, weil ich es so erlebe, jedem anderen hätte ich das über jeden Mann vorhersagen können :) ), dass er aus allen Wolken fiel, dass es mich dermassen unglücklich gemacht hat und dass ich dermassen gelitten habe im letzten Monat. Für ihn ging es nie um den Sinn in unserer Beziehung, sondern um seine eigenen Vorstellungen und Wünsche, bzw, Nicht-Wünsche wie man diese gestaltet. An dem, dass Zusammenziehen ein heikles Thema ist, hat sich nichts geändert, der Grund besteht zu einem Teil aus dem was Annie und Paulinchen gemeint haben: sich ein Stück Freiheit behalten, etwas, das gut funktioniert, nicht aufs Spiel setzen, da früher oder später der Zeitpunkt kommen wird, wo zusammenziehen wird. Aber dass er momentan noch in andere Dinge die Energie investieren will und muss, so dass er für diesen Schritt keine Energie aufbringen kann und es vondemher keine gute Idee sei, da er dann selber zu wenig einbringen könne. Und das es für ihn ein Graus sei, in einer gut-eingespielten- machst du mir mal die Wäsche- habe keine Zeit - Beziehung zu leben, und man sich so, wie es jetzt ist, eben genau die Zeit nehme den anderen zu sehen, weil er/sie ja nicht selbstverständlich verfügbar ist.
Hmmm, ich muss sagen, so hatte ich das noch nie betrachtet, und mich hat es irgendwie extrem gefreut, dass er sich diese Gedanken macht, denn (für mich) ist das eben gerade der Weg, den man geht, wenn man nicht den einfachsten sondern den besten wählen möchte. Und trotz aller Zweifel, die ich als Grübler immer haben werde, so entschliesse ich mich einfach dazu, zu glauben, dass das die Wahrheit ist und keine faule Ausrede- man darf ja auch mal an das Gute in anderen Menschen glauben :)
zu Annie: das Jürgen von der Lippe Modell- was es nicht alles gibt.... und klar, für nicht alle muss es das zusammenleben sein- und ich selber bin die erste, die laut aufschreit, wenn andere nach 4 Monaten zusammenziehen, weil ich schon einmal erlebt habe, wie besch.... es ist, wenn man dann herausfindet, dass es nicht klappt und seine Köfferchen wieder packt, kein erstrebenswerter Zustand. auf der anderen Seite bin ich eine klare Bridget-Jones Symphatisantin,insbesondere was ihre Vorstellung angeht, von einem Schäferhund gefressen zu werden- und niemand merkt es, da niemand da ist
:heulen:
Ich glaube, ich muss über das Modell noch einpaar mal schlucken bevor es für mich stimmen könnte- aber einen wahren Kern hat es, das ist mal sicher.
zu Frühling: Ich glaube, Du hast viel von dem erkannt, dass mir noch selber fehlt. Mit der Holzhammer-Methode kommt man selten an sein Ziel, und für mcih ist das oft der erste Gedanke, der mir einfällt. Ich werde versuchen, mir deine Worte zu Herzen zu nehmen. Denke auch, dass das bedeutet, dass ich primär mal mit mir selber genug habe sollte und lernen muss, mit mir im Frieden zu leben. Und es stimmt: wenn ich nicht den ersten Schritt auf einen weg ZUeinander machen kann, mit den Abstrichen, das Zusammenziehen erstmal keine Option ist, so wäre ich ein Narr. Denn Zeit, die habe ich (hoffentlich) noch.... Und jemanden anderes finden, hier und jetzt, wäre zum einen keine Option, da es da niemanden gibt, und zum anderen dumm, da unser Weg noch nicht zu Ende ist, Ich danken Dir wirklich viel, viel mal!!!!!!
paulinchen: Stimmt auch. Ich kann momanten nicht mehr dazu sagen, da jetzt Zeit vergehen muss, wo sich zeigen wird, ob es einen gemeinsamen Weg geben wird oder nicht.
Ocean: Ich habe deinen und Marialas Thread fast ganz gelsen, und weiss vondemher ein bisschen worum es geht. Ganz ehrlich bist jemand, der mir durch blosses mitlesen etwas beigebracht hat, das ich selber bisher nie gekonnt habe: nämlich zu kämpfen ohne Rücksicht auf Verluste, wenn man an etwas glaubt. Ich wollte schon einige male an eurem Mail teilnehmen, aber irgendwie geht das nicht- es ist so eingespielt und geht über so lange Zeit, dass das irgendwie komisch wäre. Aber in den Geschichten von dir und mir sind einige Parallelen, die mir wohl bewusster sind als Dir, da ich mehr über "Euch" als Du über "uns" gelesen habe. Jetzt muss ich los, aber schreibe gerne ein anderes Mal mehr dazu,
Auf jeden Fall: vielen vielen Dank für Eure Meinungen, wie das ganze auch weitergehen mag, so hat es mir geholfen.
Ich freue mich auf eine weitere Antwort, schönen Abend undl liebe Grüsse :schmatz:
Winter
In jeder Eurer Nachricht steckt ein Stück Wahrheit, manche entsprechen dem, was ich selber denken, einiges dem, was ich mir wünsche zu tun, da ich eben vermute, dass auch das der Wahrheit entsprechen könnte. Es ist ja immer schwierig, aus der Seite des einen, der nun der in der Verzweiflung ist und dementsprechend auch die Situation aus seiner Lage heraus schildert, Stellung zu beziehen. Eben weil man nur diese Seite hört.
Ich habe eine Woche mit meinen Gedanken verbracht, entsetzlich lange Zeit kann das sein, wenn man selber lieber reden möchte, diskutieren, eine Lösung finden- aber ich habe gewusst, dass das ein absolutes Minimum sein wird, um selber einen klaren Gedanken zu fassen und nicht in die "aber du hast doch mal gesagt" und "wie kannst du nur" Masche zu verfallen und damit noch mehr Unheil und keine Lösungen herbeizuprovozieren. Und dann haben wir einen schönen Tag verbracht, wie es Frühling rät, gelacht, erlebt und einfach den anderen genossen. Beide.
Und dann ergab das ganze auch wieder Sinn, denn wenn die Gesellschaft des anderen zum Wohlfühlen, zum Loslassen und den anderen Wertschätzen einlädt, kann ich mir selber auch wieder zugestehen, meine eigenen Dinge anzubringen. Und das erstaunliche ist (erstaunlich nur, weil ich es so erlebe, jedem anderen hätte ich das über jeden Mann vorhersagen können :) ), dass er aus allen Wolken fiel, dass es mich dermassen unglücklich gemacht hat und dass ich dermassen gelitten habe im letzten Monat. Für ihn ging es nie um den Sinn in unserer Beziehung, sondern um seine eigenen Vorstellungen und Wünsche, bzw, Nicht-Wünsche wie man diese gestaltet. An dem, dass Zusammenziehen ein heikles Thema ist, hat sich nichts geändert, der Grund besteht zu einem Teil aus dem was Annie und Paulinchen gemeint haben: sich ein Stück Freiheit behalten, etwas, das gut funktioniert, nicht aufs Spiel setzen, da früher oder später der Zeitpunkt kommen wird, wo zusammenziehen wird. Aber dass er momentan noch in andere Dinge die Energie investieren will und muss, so dass er für diesen Schritt keine Energie aufbringen kann und es vondemher keine gute Idee sei, da er dann selber zu wenig einbringen könne. Und das es für ihn ein Graus sei, in einer gut-eingespielten- machst du mir mal die Wäsche- habe keine Zeit - Beziehung zu leben, und man sich so, wie es jetzt ist, eben genau die Zeit nehme den anderen zu sehen, weil er/sie ja nicht selbstverständlich verfügbar ist.
Hmmm, ich muss sagen, so hatte ich das noch nie betrachtet, und mich hat es irgendwie extrem gefreut, dass er sich diese Gedanken macht, denn (für mich) ist das eben gerade der Weg, den man geht, wenn man nicht den einfachsten sondern den besten wählen möchte. Und trotz aller Zweifel, die ich als Grübler immer haben werde, so entschliesse ich mich einfach dazu, zu glauben, dass das die Wahrheit ist und keine faule Ausrede- man darf ja auch mal an das Gute in anderen Menschen glauben :)
zu Annie: das Jürgen von der Lippe Modell- was es nicht alles gibt.... und klar, für nicht alle muss es das zusammenleben sein- und ich selber bin die erste, die laut aufschreit, wenn andere nach 4 Monaten zusammenziehen, weil ich schon einmal erlebt habe, wie besch.... es ist, wenn man dann herausfindet, dass es nicht klappt und seine Köfferchen wieder packt, kein erstrebenswerter Zustand. auf der anderen Seite bin ich eine klare Bridget-Jones Symphatisantin,insbesondere was ihre Vorstellung angeht, von einem Schäferhund gefressen zu werden- und niemand merkt es, da niemand da ist
:heulen:
Ich glaube, ich muss über das Modell noch einpaar mal schlucken bevor es für mich stimmen könnte- aber einen wahren Kern hat es, das ist mal sicher.
zu Frühling: Ich glaube, Du hast viel von dem erkannt, dass mir noch selber fehlt. Mit der Holzhammer-Methode kommt man selten an sein Ziel, und für mcih ist das oft der erste Gedanke, der mir einfällt. Ich werde versuchen, mir deine Worte zu Herzen zu nehmen. Denke auch, dass das bedeutet, dass ich primär mal mit mir selber genug habe sollte und lernen muss, mit mir im Frieden zu leben. Und es stimmt: wenn ich nicht den ersten Schritt auf einen weg ZUeinander machen kann, mit den Abstrichen, das Zusammenziehen erstmal keine Option ist, so wäre ich ein Narr. Denn Zeit, die habe ich (hoffentlich) noch.... Und jemanden anderes finden, hier und jetzt, wäre zum einen keine Option, da es da niemanden gibt, und zum anderen dumm, da unser Weg noch nicht zu Ende ist, Ich danken Dir wirklich viel, viel mal!!!!!!
paulinchen: Stimmt auch. Ich kann momanten nicht mehr dazu sagen, da jetzt Zeit vergehen muss, wo sich zeigen wird, ob es einen gemeinsamen Weg geben wird oder nicht.
Ocean: Ich habe deinen und Marialas Thread fast ganz gelsen, und weiss vondemher ein bisschen worum es geht. Ganz ehrlich bist jemand, der mir durch blosses mitlesen etwas beigebracht hat, das ich selber bisher nie gekonnt habe: nämlich zu kämpfen ohne Rücksicht auf Verluste, wenn man an etwas glaubt. Ich wollte schon einige male an eurem Mail teilnehmen, aber irgendwie geht das nicht- es ist so eingespielt und geht über so lange Zeit, dass das irgendwie komisch wäre. Aber in den Geschichten von dir und mir sind einige Parallelen, die mir wohl bewusster sind als Dir, da ich mehr über "Euch" als Du über "uns" gelesen habe. Jetzt muss ich los, aber schreibe gerne ein anderes Mal mehr dazu,
Auf jeden Fall: vielen vielen Dank für Eure Meinungen, wie das ganze auch weitergehen mag, so hat es mir geholfen.
Ich freue mich auf eine weitere Antwort, schönen Abend undl liebe Grüsse :schmatz:
Winter
Liebe winter74!
Schön zu hören das Du das ganze wieder etwas positiver siehst. Und typisch das er so aus allen Wolken fiel :) Männer halt, man liebt sie, versteht sie aber einfach nicht!
Natürlich will ich nicht nur noch so einen Kontakt, aber ich finde sowas auch schön, diesen Rückhalt, aber mein Freund auch irgendwie nicht, weil es ihm schwerfällt dieses bewusste Zeit füreinander nehmen und das alltägliche zu balanzieren, oder auch nur auseinander zu halten! Denn ich kann mir (und habe) weiterhin Zeit genommen nur für ihn, aber für ihn war es irgendwie eh schon 'so viel', da brauchte/hat er nicht mehr extra Zeit machen.So das es dann viel Zeit zusammen war, aber wenig wirklich gemeinsam verbrachte Zeit, wenn Du verstehst was ich meine. Und das ist natürlich schlecht, und ich habe es auch vermisst, von Anfang an, aber er hat es nicht verstanden was ich meine. Jetzt tut er es langsam, aber sieht immer noch nicht wirklich das das durchaus auch geht wenn man zusammen wohnt (denke ich), man muss nur wollen, und sich halt Zeit nehmen. Für ihn ist die logischste Lösung auseinander ziehen, denn dann muss man das ja automatisch, sich Zeit nehmen, aber für mich geht dann halt viel verloren was ich am zusammenleben geschätzt habe, so das ich mir nicht vorstellen kann das ich es kann, ich dann glücklich wäre, weil mir halt so viel fehlt was ich mal hatte, was ja immer schwer ist.
Aber wenn Deiner das auch so sieht solltet ihr da sicher auf alle Fälle drüber reden bevor ihr dann mal zusammenzieht, irgendwann, denn sonst passiert genau das was bei mir passiert ist fürchte ich. Da es so klingt als wenn für ihn zusammenwohnen das bewusst Zeit nehmen für den anderen irgendwie ausschliesst.
Aber solange es für Dich jetzt erstmal auch okay ist noch weiter getrennt zu wohnen kannst Du ja erstmal das geniessen, und dann wenn es soweit ist nochmal mit ihm darüber reden, das es halt wichtig ist sich auch dann noch Zeit zu nehmen füreinander!
Dir viel Glück, und alles Liebe!
:schmatz: :schmatz:
ocean
Schön zu hören das Du das ganze wieder etwas positiver siehst. Und typisch das er so aus allen Wolken fiel :) Männer halt, man liebt sie, versteht sie aber einfach nicht!
Und das es für ihn ein Graus sei, in einer gut-eingespielten- machst du mir mal die Wäsche- habe keine Zeit - Beziehung zu leben, und man sich so, wie es jetzt ist, eben genau die Zeit nehme den anderen zu sehen, weil er/sie ja nicht selbstverständlich verfügbar ist.Ich denke an sich ist es gut das er sich diese Gedanken macht, meiner kommt ja jetzt, nachdem wir bald ein Jahr zusammen wohnen, damit, und für mich ist der Gedanke schrecklich wieder auseinander zu ziehen, er meint da ist nichts dabei, aber er hat jetzt halt all dieses erkannt was Deiner oben schreibt, und will zurück. Nur leider ist es sehr spät, so das es für mich nicht so leicht ist zurück zu gehen, und ich nicht weiss ob ich es überhaupt kann (er fing heute wieder mal damit an....). Allerdings ist es für mich auch nicht ein Graus in einer " in einer gut-eingespielten- machst du mir mal die Wäsche- habe keine Zeit - Beziehung zu leben", wie ist das bei Dir?
Natürlich will ich nicht nur noch so einen Kontakt, aber ich finde sowas auch schön, diesen Rückhalt, aber mein Freund auch irgendwie nicht, weil es ihm schwerfällt dieses bewusste Zeit füreinander nehmen und das alltägliche zu balanzieren, oder auch nur auseinander zu halten! Denn ich kann mir (und habe) weiterhin Zeit genommen nur für ihn, aber für ihn war es irgendwie eh schon 'so viel', da brauchte/hat er nicht mehr extra Zeit machen.So das es dann viel Zeit zusammen war, aber wenig wirklich gemeinsam verbrachte Zeit, wenn Du verstehst was ich meine. Und das ist natürlich schlecht, und ich habe es auch vermisst, von Anfang an, aber er hat es nicht verstanden was ich meine. Jetzt tut er es langsam, aber sieht immer noch nicht wirklich das das durchaus auch geht wenn man zusammen wohnt (denke ich), man muss nur wollen, und sich halt Zeit nehmen. Für ihn ist die logischste Lösung auseinander ziehen, denn dann muss man das ja automatisch, sich Zeit nehmen, aber für mich geht dann halt viel verloren was ich am zusammenleben geschätzt habe, so das ich mir nicht vorstellen kann das ich es kann, ich dann glücklich wäre, weil mir halt so viel fehlt was ich mal hatte, was ja immer schwer ist.
Aber wenn Deiner das auch so sieht solltet ihr da sicher auf alle Fälle drüber reden bevor ihr dann mal zusammenzieht, irgendwann, denn sonst passiert genau das was bei mir passiert ist fürchte ich. Da es so klingt als wenn für ihn zusammenwohnen das bewusst Zeit nehmen für den anderen irgendwie ausschliesst.
Aber solange es für Dich jetzt erstmal auch okay ist noch weiter getrennt zu wohnen kannst Du ja erstmal das geniessen, und dann wenn es soweit ist nochmal mit ihm darüber reden, das es halt wichtig ist sich auch dann noch Zeit zu nehmen füreinander!
Ich wollte schon einige male an eurem Mail teilnehmen, aber irgendwie geht das nicht- es ist so eingespielt und geht über so lange Zeit, dass das irgendwie komisch wäre.Kannst Du gerne, nur da es schon so lange meist Mariala und ich sind schreibe ich auch immer "Liebe Mariala", will damit aber niemanden ausschliessen, es schreibt sich nur irgendwie einfacher für mich wenn ich an jemanden schreibe.
Dir viel Glück, und alles Liebe!
:schmatz: :schmatz:
ocean
Guten Morgen
MIr geht viel durch den Kopf, es passiert viel und doch gar nichts weltbewegendes- aber für mich selber ist jetzt eine wichtige Zeit, mir kommt es vor, als wären da auf einmal Dinge, die ich sonst nie beachtet habe, Vorstellungen, die ich revidieren muss, Ziele, die neu gesteckt und definiert werden müssen.
Allem voraus hat mich eine gute Freundin gefragt: liebst Du ihn wirklich? Ich glaube, Du bist so viel weiter als er....
Die Antwort darauf ist nicht einfach, hängt aber eng mit der gesamten Situation zusammen und knüpft an das an, was hier auch geschrieben steht.
Ja, ich liebe ihn. Als die Person, die er ist - mit allen Fehlern. Ob ich weiter bin als er, ist eine Frage der Bewertung, was es heisst, weiter zu sein. Heisst das, dass man zusammen leben möchte, dass man einen definierten Lebensplan hat, dass man genau weiss, was man will? Oder könnte es auch sein, dass jemand, der seine Schwächen erkennt und sich damit konfrontiert auch weit sein kann, auch wenn er den Weg nicht kennt?
Ich selber brauche ein Ziel vor Augen, damit ich mich nicht verliere und ruhig schlafen kann, weil dann das ganze Sinn macht, man könnte wohl sagen, dass Ziel ist der Weg. Für ihn ist der Weg das Ziel, er weiss nicht, wohin es ihn führen soll, sondern hat die Überzeugung, dass der Weg ihn leiten wird. Das Thema Zusammenziehen ist ein solches Ziel, dass ich in die Beziehung als eine Art Ziel hineinsetze, für ihn ist die Beziehung selber genug. Aber erstaunlicherweise ist das übergeordnete Ziel, mit jemandem alt zu werden, einmal Familie zu haben etc. für beide eine Vorstellung, die übereins stimmt.
Das wir verschieden sind, dass habe ich von Anfang an gewussst, nur scheint sich das jetzt erst in der wirklichen Welt zu zeigen... Die Beziehung zueinander ist das eine, ich merke, dass ich im Moment der stör-Faktor bin, da sein Kopf mit 1000000 anderen Sachen volll ist und ich trotzdem immer hören will, dass ich das wichtigste bin, der Mittelpunkt im Univers, um den die anderen Dinge (Arbeit, eigene Zukunftspläne, persönliche Entwicklung) kreisen sollen. Eine Aussage, die mich sehr berührt hat (unmittelbar sehr negativ, jetzt relativiert es sich) war, dass ihn alles langweilen würde: die arbeit, seine eigenen Muster- und unsere Beziehung. Ich habe ihn gefragt, was er mit "unsere Beziehung langweilt ihn" meinen würde. Ich? Nein, hat er gesagt, Du als Mensch langweilst mich doch nicht. Mich langweilt oder besser stört, dass ich keine Zeit und Energie habe, in die Beziehung zu investieren, dass ich von Dir nur nehme und nichts geben kann, von dem was Du Dir erträumst und nur sagen kann, dass ich Dich liebhabe und sehr froh bin, dass es Dich gibt, aber Du jetzt Geduld haben musst, bis ich selber den Kopf wieder frei habe von anderen Dingen, die mich beschäftigen- und ich weiss, wie schwer das für Dich ist.
Ich muss dazu sagen, dass ich selber nie so prioritieren könnte. Das ist mir jetzt aufgefallen. Ich stecke wohl 75% meiner Energie dahinein, dass WIR es guthaben sollen, und meine eigenen Probleme sind ganz im Hintergrund, nicht dass sie nicht dawären, aber frei nach dem Motto: die Summe der Probleme ist immer konstant - sind die bei mir im Hintergrund. Und unmittelbar habe ich gedacht, OK, wenn das so ist, so bin ich ja nicht wirklich wichtig, wenn sogar die Arbeit vor unserer Beziehung rangiert. Und merke, dass meine Anwesenheit nicht unerwüscht ist, aber auch nicht das Maximum, wo die Augen leuchten und man sich in der Anwesenheit des anderen verliert. Und dann schleicht sich so ein Gefühl ein, dass man sich besser distanziert, denn wozu sollte ich weiter geben wenn ja nix kommt, dann entziehe ich doch mal meine Stütze und schaue, ob er darauf kommt, dass ich ihm fehle und man in seine Beziehung investieren muss. Aber ob das richtig ist? Bei den Hochzeiten, wo ich als Gast :) anwesend war, wurde immer versprochen : in GUTEN wie in SCHLECHTEN Zeiten zueinander zu stehen, und klar, wir sind nicht verheiratet, aber Liebe sollte ja nicht Heirat voraussetzen. Und jetzt sind wohl für ihn extrem schelchte Zeiten, der Auslöser für diesen Durchblick scheint ganz klar gewesen zu sein, dass ich gesagt habe: Wollen wir nicht zusammenziehen? Und damit eine Dominoreihe von Ereignissen und lauerender Unzufriedenheit an die Oberfläche gekommen sind. Ich habe schon einmal gesagt, dass für ihn nichts von Dauer sein kann, weil er nicht daran glaubt- und nun scheint der Glaube an alles gerade ins Wanken zu kommen.
Und ich bin unglücklihc, weil ich nicht helfen kann, habe Angst, dass auch ich beim Rundumschlag, der sich da anbahnen könnte, unters "Messer" komme. Ich versuche, die Stütze zu sein, aber es ist unendlich schwer, so schwer, dass ich mich auf fast nichts anderes konzentrieren kann- und weiss, dass ich damit für ihn ja nicht eine gute Stütze bin. Und ich meinem eigenen Kummer stellen sich für mich zwei Fragen:
Ist es nicht purer Egoismus, wenn man seine eigenen Probleme so in den Vordergrund stellt, dass der andere nur noch geben und stützen soll, während man selber sagt, ich kann jetzt nicht voll da sein? Liebe sollte doch ein Geben und Nehmen sein, nicht nur ein Selbstbedieungsladen.
Oder ist das die Phase einer Beziehung, die ich noch nie erlebt habe- weil ähnliches habe ich schon einmal gehört, aber es nciht aushalten können, da es mich kaputt gemacht hat und ich aus Selbstschutz gegangen bin. Ist hier der Schneideweg, von dem andere sagen: Wir sind gestärkt daraus hervorgekommen, auch wenn es schwer war?
Auch wenn ich versuche, es realistisch zu sehen und rational zu handeln, so schmerzt es mich, und ich kann nicht sagen, wo die Wahrheit liegt und wofür ich kämpfen soll.... Für mich oder für ihn mit dem Risiko, dass es sich nicht lohnt? Das wäre zwar edel, aber jemand, der sagt, ich habe so viel im Kopf, dass Dir im Moment nichts geben kann, macht mir einfach Angst und löst einen Liebeskummer aus, der fast unerträglich ist.
Mit vielen Grüssen und Wüschen für einen gelungenen Donnerstag
von einer
?(
MIr geht viel durch den Kopf, es passiert viel und doch gar nichts weltbewegendes- aber für mich selber ist jetzt eine wichtige Zeit, mir kommt es vor, als wären da auf einmal Dinge, die ich sonst nie beachtet habe, Vorstellungen, die ich revidieren muss, Ziele, die neu gesteckt und definiert werden müssen.
Allem voraus hat mich eine gute Freundin gefragt: liebst Du ihn wirklich? Ich glaube, Du bist so viel weiter als er....
Die Antwort darauf ist nicht einfach, hängt aber eng mit der gesamten Situation zusammen und knüpft an das an, was hier auch geschrieben steht.
Ja, ich liebe ihn. Als die Person, die er ist - mit allen Fehlern. Ob ich weiter bin als er, ist eine Frage der Bewertung, was es heisst, weiter zu sein. Heisst das, dass man zusammen leben möchte, dass man einen definierten Lebensplan hat, dass man genau weiss, was man will? Oder könnte es auch sein, dass jemand, der seine Schwächen erkennt und sich damit konfrontiert auch weit sein kann, auch wenn er den Weg nicht kennt?
Ich selber brauche ein Ziel vor Augen, damit ich mich nicht verliere und ruhig schlafen kann, weil dann das ganze Sinn macht, man könnte wohl sagen, dass Ziel ist der Weg. Für ihn ist der Weg das Ziel, er weiss nicht, wohin es ihn führen soll, sondern hat die Überzeugung, dass der Weg ihn leiten wird. Das Thema Zusammenziehen ist ein solches Ziel, dass ich in die Beziehung als eine Art Ziel hineinsetze, für ihn ist die Beziehung selber genug. Aber erstaunlicherweise ist das übergeordnete Ziel, mit jemandem alt zu werden, einmal Familie zu haben etc. für beide eine Vorstellung, die übereins stimmt.
Das wir verschieden sind, dass habe ich von Anfang an gewussst, nur scheint sich das jetzt erst in der wirklichen Welt zu zeigen... Die Beziehung zueinander ist das eine, ich merke, dass ich im Moment der stör-Faktor bin, da sein Kopf mit 1000000 anderen Sachen volll ist und ich trotzdem immer hören will, dass ich das wichtigste bin, der Mittelpunkt im Univers, um den die anderen Dinge (Arbeit, eigene Zukunftspläne, persönliche Entwicklung) kreisen sollen. Eine Aussage, die mich sehr berührt hat (unmittelbar sehr negativ, jetzt relativiert es sich) war, dass ihn alles langweilen würde: die arbeit, seine eigenen Muster- und unsere Beziehung. Ich habe ihn gefragt, was er mit "unsere Beziehung langweilt ihn" meinen würde. Ich? Nein, hat er gesagt, Du als Mensch langweilst mich doch nicht. Mich langweilt oder besser stört, dass ich keine Zeit und Energie habe, in die Beziehung zu investieren, dass ich von Dir nur nehme und nichts geben kann, von dem was Du Dir erträumst und nur sagen kann, dass ich Dich liebhabe und sehr froh bin, dass es Dich gibt, aber Du jetzt Geduld haben musst, bis ich selber den Kopf wieder frei habe von anderen Dingen, die mich beschäftigen- und ich weiss, wie schwer das für Dich ist.
Ich muss dazu sagen, dass ich selber nie so prioritieren könnte. Das ist mir jetzt aufgefallen. Ich stecke wohl 75% meiner Energie dahinein, dass WIR es guthaben sollen, und meine eigenen Probleme sind ganz im Hintergrund, nicht dass sie nicht dawären, aber frei nach dem Motto: die Summe der Probleme ist immer konstant - sind die bei mir im Hintergrund. Und unmittelbar habe ich gedacht, OK, wenn das so ist, so bin ich ja nicht wirklich wichtig, wenn sogar die Arbeit vor unserer Beziehung rangiert. Und merke, dass meine Anwesenheit nicht unerwüscht ist, aber auch nicht das Maximum, wo die Augen leuchten und man sich in der Anwesenheit des anderen verliert. Und dann schleicht sich so ein Gefühl ein, dass man sich besser distanziert, denn wozu sollte ich weiter geben wenn ja nix kommt, dann entziehe ich doch mal meine Stütze und schaue, ob er darauf kommt, dass ich ihm fehle und man in seine Beziehung investieren muss. Aber ob das richtig ist? Bei den Hochzeiten, wo ich als Gast :) anwesend war, wurde immer versprochen : in GUTEN wie in SCHLECHTEN Zeiten zueinander zu stehen, und klar, wir sind nicht verheiratet, aber Liebe sollte ja nicht Heirat voraussetzen. Und jetzt sind wohl für ihn extrem schelchte Zeiten, der Auslöser für diesen Durchblick scheint ganz klar gewesen zu sein, dass ich gesagt habe: Wollen wir nicht zusammenziehen? Und damit eine Dominoreihe von Ereignissen und lauerender Unzufriedenheit an die Oberfläche gekommen sind. Ich habe schon einmal gesagt, dass für ihn nichts von Dauer sein kann, weil er nicht daran glaubt- und nun scheint der Glaube an alles gerade ins Wanken zu kommen.
Und ich bin unglücklihc, weil ich nicht helfen kann, habe Angst, dass auch ich beim Rundumschlag, der sich da anbahnen könnte, unters "Messer" komme. Ich versuche, die Stütze zu sein, aber es ist unendlich schwer, so schwer, dass ich mich auf fast nichts anderes konzentrieren kann- und weiss, dass ich damit für ihn ja nicht eine gute Stütze bin. Und ich meinem eigenen Kummer stellen sich für mich zwei Fragen:
Ist es nicht purer Egoismus, wenn man seine eigenen Probleme so in den Vordergrund stellt, dass der andere nur noch geben und stützen soll, während man selber sagt, ich kann jetzt nicht voll da sein? Liebe sollte doch ein Geben und Nehmen sein, nicht nur ein Selbstbedieungsladen.
Oder ist das die Phase einer Beziehung, die ich noch nie erlebt habe- weil ähnliches habe ich schon einmal gehört, aber es nciht aushalten können, da es mich kaputt gemacht hat und ich aus Selbstschutz gegangen bin. Ist hier der Schneideweg, von dem andere sagen: Wir sind gestärkt daraus hervorgekommen, auch wenn es schwer war?
Auch wenn ich versuche, es realistisch zu sehen und rational zu handeln, so schmerzt es mich, und ich kann nicht sagen, wo die Wahrheit liegt und wofür ich kämpfen soll.... Für mich oder für ihn mit dem Risiko, dass es sich nicht lohnt? Das wäre zwar edel, aber jemand, der sagt, ich habe so viel im Kopf, dass Dir im Moment nichts geben kann, macht mir einfach Angst und löst einen Liebeskummer aus, der fast unerträglich ist.
Mit vielen Grüssen und Wüschen für einen gelungenen Donnerstag
von einer
?(
Liebe Winter74!
Ich glaube langsam sehe ich auch die Parallelen die Du bei mir gesehen hast! :)
Zur Midlifecrissi passt dies hier wohl auch:
Die Frage ist: Wie soll man dieser allgemeinen Unzufriedenheit/Langeweile begegnen? Ich habe damals versucht ihm die schoenen Dinge hier zu zeigen, habe Strassenfeste rausgesucht, Ausfluege geplannt, etc, aber er war immer kaum zu motivieren, irgendwas war immer schlecht, der Bus kam nicht oft genug, es war zu warm, eh schon zu spaet, noch zu frueh,..... Es war schrecklich, es war wirklich egal wie was war, immer war was negativ daran. Und im Endeffekt hat es ihn genervt das ich ihn aufmuntern wollte, aber gesagt hat er natuerlich nichts. Daher wuerde ich es heute denke ich einfach zu einem gewissen Masse versuchen zu ignorieren, so schwer das ist, aber ich denke das waere bei mir eine bessere Strategie gewesen. Denn er wollte nunmal schlecht drauf sein, und ich konnte nichts dran aendern. Kann also sein das Du auch nichts gegen diese "langeweile" tun kannst, gerade wo er ja sagt es liegt daran das er nichts investieren kann gerade. Das ist finde ich aehnlich, er sagt es langweilt ihn, aber man kann nichts aendern!
Aber ich denke, aus meiner Erfahrung, das Du Dich nicht wirklich entziehen solltest, von wegen "Soll er mal merken wie es ohne mich ist", denn das kann ganz schoen dauern, so beschaeftigt wie Du ihn beschreibst, und dann leidest Du, weil er nicht kommt, und er denkt unter Umstaenden ist ja alles gut, sie hat gerade auch viel zu tun. Fuer ihn waere das vielleicht ideal, aber wohl nicht fuer Dich...
Aber ich denke Du soltst auch aufhoeren zu versuchen diese Stuetze zu sein, weil es Dich eben so unendlich viel Kraft kostet das Du nichts anderes mehr schaffst, und er dies wahrscheinlich nicht mal will, es ihn unter Umstaenden sogar noch mehr unter Druck setzt, vorallem wenn er merkt wie Du leidest. War jedenfalls bei mir so das es ihn um so mehr belastet hat das er nichts geben kann (denn er hat auch dieses tolle "Ich kann Dir gerade nichts geben, und das tut ihm so leid" gebracht) um so mehr ich gegeben habe, und meine versuche "zu helfen" indem ich ihn ablenke, was schoenes zeige, daher nach hinten losgegangen sind, weil er sich durchaus immer bewusster wurde das es ein ungleichgewicht war, er aber nicht wusste wie er das entweder aushalten soll oder ausgleichen kann. Ausser indem er Schluss macht, was er mir ja als auch fuer mich positiv verkaufen wollte (Ha!), da ich dann frei bin zu tun was ich will, und es ja eh nicht fair ist das er mir nichts geben kann, und es daher fuer mich so besser ist, bis er dann halt -vielleicht- das wieder kann, weil er ja gerne wuerde.
All dies sehe ich irgendwie auch darin wie Du Deinen Freund schilderst, dieses Bewusstsein er kann Dir nichts geben, aber er spuert das Du es tust, diese Unzufriedenheit mit allem:
Ich denke es gibt nicht "Den Weg" damit umzugehen, aber ich denke was wichtig ist ist das Du Dir bewusst wirst was das Mindestmass ist was Du von ihm brauchst, und wie lange das andauern darf, das Du eben nicht wirklich das bekommst was Du willst. Fuer Dich, nicht als Ultimatum fuer ihn, aber als Grenze fuer Dich! Aber ich fuerchte ein paar Monate bis zu einem Jahr wird es wohl dauern bis es wieder in einer besseren Phase ist. Ich wuerde daher nicht sagen das es feige waere zu sagen du gehst jetzt, weil es nicht das ist was Du Dir wuenschst, aber du sagtest ja das Du denkst Euer Weg ist noch nicht zuende. Und ich denke wenn ihr diese Zeit uebersteht dann ist es sicher was das Euch staerkt, weil ihr wisst ihr schaffst sowas. Die Frage dafuer ist: Ist er es wert? Wenn da die leisesten Zweifel sind, dann wohl nicht, aber wenn Du sagtst Du liebst ihn und willst nur ihn, dann vielleicht schon. Auch wenn es keine Garantie gibt. Daher musst Du denke ich Dir diese Grenzen setzten, damit Du aufpasst das Du nicht Dich selbst verlierst. Ich denke aber auch das es dazu gehoert das Du ihm sagst das Du siehst das er gerade eine schwere Phase hat, und das Du fuer ihn da bist, aber er Dir auch gewisse Dinge geben muss, weil eine Beziehung ist nunmal kein Selbstbedienungsladen, und IRGENDWAS muss daher kommen, auch wenn es nicht immer so viel ist wie Du gerne haettest. Aber es klang ja so als wenn die tage die ihr zusammen verbingt schoen sind?
Ich wuensche Dir auf alle Faelle viel Kraft :schmatz: :schmatz: :schmatz:
ocean
Ich glaube langsam sehe ich auch die Parallelen die Du bei mir gesehen hast! :)
Das verrückte ist, dass wenn ich darüber ein wenig nachdenke, so geht es mir ja auch so- aber für mich sind diese Gedanken mehr ein "sich selber im Weg stehen" als eine Lösung, mit dem Leben umzugehen.Diesen Unterschied kenne ich, ich bezeichne es immer als "Problemorientiert denken" (mein und Dein Freund) versus "Loesungsorientiert denken" (Du und ich). Vielleicht hat Fruehling da Recht, das es sowas wie eine kleine Mitlifecrisis ist bei ihm? Denn mein Freund ist ja Anfang 30, und als ich ihn vor 1.5 jahren kennenlernte da war er noch ganz anders, hat nicht ueberall nur Probleme gesehen, sondern Herausforderungen und Chancen, stand allem viel positiver gegenueber, und nun sieht er ueberall Probleme, ist mit allem unzufrieden, sieht immer nur das negative, ist unzufrieden mit allem, der Stadt hier, seiner Arbeit, dabei fand er all das damals so toll.
Zur Midlifecrissi passt dies hier wohl auch:
Eine Aussage, die mich sehr berührt hat (unmittelbar sehr negativ, jetzt relativiert es sich) war, dass ihn alles langweilen würde: die arbeit, seine eigenen Muster- und unsere Beziehung.Sowas hat meiner auch gebracht letztes Jahr im Fruehling, nicht mit "langweilen", aber er sagte er fuehle sich hier gar nicht mehr wohl, wolle weg aus der Stadt (und zwar ganz weit weg!), seine Arbeit moege er nicht mehr, und mich hat das auch sehr betroffen damals, schliesslich waren wir gerade zusammengezogen, ich kann hier nicht weg, fuer noch 2-3 Jahre, und er erzaehlt mir ploetzlich das er weg will, alles doof ist hier. War wohl auch nicht auf mich bezogen, aber das einen das trifft ist finde ich klar. Ich kann also gut verstehen das Dich das sehr negativ beruehert hat :trost: :trost:
Die Frage ist: Wie soll man dieser allgemeinen Unzufriedenheit/Langeweile begegnen? Ich habe damals versucht ihm die schoenen Dinge hier zu zeigen, habe Strassenfeste rausgesucht, Ausfluege geplannt, etc, aber er war immer kaum zu motivieren, irgendwas war immer schlecht, der Bus kam nicht oft genug, es war zu warm, eh schon zu spaet, noch zu frueh,..... Es war schrecklich, es war wirklich egal wie was war, immer war was negativ daran. Und im Endeffekt hat es ihn genervt das ich ihn aufmuntern wollte, aber gesagt hat er natuerlich nichts. Daher wuerde ich es heute denke ich einfach zu einem gewissen Masse versuchen zu ignorieren, so schwer das ist, aber ich denke das waere bei mir eine bessere Strategie gewesen. Denn er wollte nunmal schlecht drauf sein, und ich konnte nichts dran aendern. Kann also sein das Du auch nichts gegen diese "langeweile" tun kannst, gerade wo er ja sagt es liegt daran das er nichts investieren kann gerade. Das ist finde ich aehnlich, er sagt es langweilt ihn, aber man kann nichts aendern!
Ich habe schon einmal gesagt, dass für ihn nichts von Dauer sein kann, weil er nicht daran glaubt- und nun scheint der Glaube an alles gerade ins Wanken zu kommen. Und ich bin unglücklihc, weil ich nicht helfen kann, habe Angst, dass auch ich beim Rundumschlag, der sich da anbahnen könnte, unters "Messer" komme.Ich denke diese Angst ist natuerlich, wer kann schon ruhig bleiben wen man einen Vulkanausbruch kommen sieht, und man nicht weiss wer diesem zum Ofter faellt?
Aber ich denke, aus meiner Erfahrung, das Du Dich nicht wirklich entziehen solltest, von wegen "Soll er mal merken wie es ohne mich ist", denn das kann ganz schoen dauern, so beschaeftigt wie Du ihn beschreibst, und dann leidest Du, weil er nicht kommt, und er denkt unter Umstaenden ist ja alles gut, sie hat gerade auch viel zu tun. Fuer ihn waere das vielleicht ideal, aber wohl nicht fuer Dich...
Aber ich denke Du soltst auch aufhoeren zu versuchen diese Stuetze zu sein, weil es Dich eben so unendlich viel Kraft kostet das Du nichts anderes mehr schaffst, und er dies wahrscheinlich nicht mal will, es ihn unter Umstaenden sogar noch mehr unter Druck setzt, vorallem wenn er merkt wie Du leidest. War jedenfalls bei mir so das es ihn um so mehr belastet hat das er nichts geben kann (denn er hat auch dieses tolle "Ich kann Dir gerade nichts geben, und das tut ihm so leid" gebracht) um so mehr ich gegeben habe, und meine versuche "zu helfen" indem ich ihn ablenke, was schoenes zeige, daher nach hinten losgegangen sind, weil er sich durchaus immer bewusster wurde das es ein ungleichgewicht war, er aber nicht wusste wie er das entweder aushalten soll oder ausgleichen kann. Ausser indem er Schluss macht, was er mir ja als auch fuer mich positiv verkaufen wollte (Ha!), da ich dann frei bin zu tun was ich will, und es ja eh nicht fair ist das er mir nichts geben kann, und es daher fuer mich so besser ist, bis er dann halt -vielleicht- das wieder kann, weil er ja gerne wuerde.
All dies sehe ich irgendwie auch darin wie Du Deinen Freund schilderst, dieses Bewusstsein er kann Dir nichts geben, aber er spuert das Du es tust, diese Unzufriedenheit mit allem:
dass ich von Dir nur nehme und nichts geben kann, von dem was Du Dir erträumst und nur sagen kann, dass ich Dich liebhabe und sehr froh bin, dass es Dich gibt, aber Du jetzt Geduld haben musst, bis ich selber den Kopf wieder frei habe von anderen Dingen, die mich beschäftigen- und ich weiss, wie schwer das für Dich ist.Ich weiss wie schwer es ist nichts zu tun, oder nicht mehr als vorher, denn Du willst helfen, denn Du wuerst Dir wuenschen das er Dir hilft wenn es Dir so geht, oder? Aber er will nur das Du Geduld hast, und unter Umstaenden ist das stuetzen, das helfen, zu viel, er will nur das "normale", oder sogar weniger. Das schwere daran ist das Du mit Deinem Kummer alleine bist, er kann das wohl gerade nicht, wiso auch immer. Wie das geht, so konzentriert auf eine Sache zu sein, das weiss ich auch nicht, verstehe es auch nicht, aber ich glaube immer mehr das es wohl so ist, bei manchen Maennern. Die Stuetze kannst Du ihm wahrscheinlich sein indem Du Deinen Kummer manchmal auch hier niederschreibst, mit Deinen Freundinnen beredest, aber nicht immer mit ihm. Du darfst Dich natuerlich nicht selbst aufgeben, das Mindestmass was Du von ihm brauchst musst Du ihm klarmachen denke ich, und er muss auch schon noch irgendwie fuer Dich da sein, aber es hoert sich ja so an als wenn ihr eine schoene Zeit zusammen habt wenn ihr zusammen seit, er Dir dann zeigt das er Dich liebt? In dieser Situation ist zusammenziehen wohl nicht gut, wenn Du also damit leben kannst noch ein bisschen damit zu warten dann musst Du das wohl tun.
ich merke, dass ich im Moment der stör-Faktor bin, da sein Kopf mit 1000000 anderen Sachen volll ist und ich trotzdem immer hören will, dass ich das wichtigste bin, der Mittelpunkt im Univers, um den die anderen Dinge (Arbeit, eigene Zukunftspläne, persönliche Entwicklung) kreisen sollen.Diesen Gedanken kenne ich auch, und ich weiss auch nicht wie man ihn bekaempfen soll, denn in gewisser Weise stimmt es ja, es stoert ihn sicher wenn Du nun auch noch "Stress" machst indem Du unglueklich bist. Anderseits sagt er das es schoen ist das Du da bist. Schwer damit umzugehen, vorallem da Du ja nicht weisst wie lange diese Phase dauern wird.
Ich denke es gibt nicht "Den Weg" damit umzugehen, aber ich denke was wichtig ist ist das Du Dir bewusst wirst was das Mindestmass ist was Du von ihm brauchst, und wie lange das andauern darf, das Du eben nicht wirklich das bekommst was Du willst. Fuer Dich, nicht als Ultimatum fuer ihn, aber als Grenze fuer Dich! Aber ich fuerchte ein paar Monate bis zu einem Jahr wird es wohl dauern bis es wieder in einer besseren Phase ist. Ich wuerde daher nicht sagen das es feige waere zu sagen du gehst jetzt, weil es nicht das ist was Du Dir wuenschst, aber du sagtest ja das Du denkst Euer Weg ist noch nicht zuende. Und ich denke wenn ihr diese Zeit uebersteht dann ist es sicher was das Euch staerkt, weil ihr wisst ihr schaffst sowas. Die Frage dafuer ist: Ist er es wert? Wenn da die leisesten Zweifel sind, dann wohl nicht, aber wenn Du sagtst Du liebst ihn und willst nur ihn, dann vielleicht schon. Auch wenn es keine Garantie gibt. Daher musst Du denke ich Dir diese Grenzen setzten, damit Du aufpasst das Du nicht Dich selbst verlierst. Ich denke aber auch das es dazu gehoert das Du ihm sagst das Du siehst das er gerade eine schwere Phase hat, und das Du fuer ihn da bist, aber er Dir auch gewisse Dinge geben muss, weil eine Beziehung ist nunmal kein Selbstbedienungsladen, und IRGENDWAS muss daher kommen, auch wenn es nicht immer so viel ist wie Du gerne haettest. Aber es klang ja so als wenn die tage die ihr zusammen verbingt schoen sind?
Ich wuensche Dir auf alle Faelle viel Kraft :schmatz: :schmatz: :schmatz:
ocean
Guten Morgen....
Ich bin nicht sehr schreibaktiv, es ist schon wieder Zeit vergangen, habe meinen eigenen Thread von vorne gelesen und mit Erstaunen festgestellt, wie wahr Herr Grönemeyer singt "und der Mensch bleibt Mensch, weil er vergisst, weil er liebt, weil er hofftt und weil er lebt- du fehlst" und so weiter- kennt ihr sicher, und singen kann ich wirklich nicht :) Aber die Sonne scheint auf den makellosen Schnee, die Zeit vergeht mit Grübeln, mit Pflichten erfüllen, damit, sich irgendwie eine Lebensvision aufzubauen, die weitergeht. Das Problem des Zusammenziehens wurde nie mehr thematisiert, es hat sich jetzt auch erstmal ergeben, da jemand anderes eine Bleibe braucht, und ich diese anbieten werde. Da kam einmal kurz ein : ja und was wenn ich dann doch einziehen möchte, dann ist ja kein Platz...Nein, erstmal nicht, denn hier ist das Leben, und es geht weiter- denn die Welt dreht sich einfach nicht um ihn, so bitter wie das auch sein mag, aber ich habe wirklich keine Lust hier zu hocken und zu warten wann es dem gnädigen Herren belieben möge, sein Köfferchen zu packen und hier zu erscheinen. Ist jetzt alles etwas bildlich, wörtlich habe ich mich schon anders ausgedrückt. Denn ich glaube, dann sitze ich hier noch mit 40 und habe dann Runzeln angesetzt. Es hat sich NIX und zwar rein gar nichts geändert.... Sind ja auch nur wenige Tage vergangen, aber es geht an die Substanz. Werde zunehmend über mich selber böse, weil ich so viel Zeit verplempere, mit dem Kopf nach unten hänge- und immer wieder denke: mein Gott, wie enorm unwichtig scheint ihm die Beziehung zu sein. Da ist das Zusammenziehen ein kleiner Bruchteil.... Ich bin in der Situation, wo man auf DAS Zeichen wartet, mit dem der andere sagt, hej, Du bist in meinen Gedanken, ich bin froh, Dich an meiner Seite zu haben. Etwas banales wie eine SMS ohne ein von mir vorhergehendes rührt mich zu Tränen, aber ist auch das Ultimum zu dem es in der Zeit gelangt hat.
Mir wird beim Gedanken, dass er heute Abend hierherkommt fast übel, weil ich weiss, dass ich dann irgendwann im Laufe des Abends einen Raster bekommen werde, ihn auf irgendwas ansprechen werde, wo man sich ein bisschen festlegen muss, sei es Ferien, Wochenende- whatever, er dann wieder in sich gehen wird, sagen wird, ja das verstehe ich, dass Du das wissen möchtest, ich bin auch ein Depp- ich mich dann ärgere, weil wieder ich es ansprechen muss, dass er einfach gemütlich dahängt und sich die Würmer aus der Nase ziehen lässt und mich sein Non-aktivismus einfach zur Weissglut treibt...ja- warum mache ich das eigentlich, wenn ich den Ablauf eh schon kenne und voraus sehen kann, fragt der aufmerksame Leser.... Weil ich nicht aus meiner Haut kann und ich leider Gottes nicht mit der Gabe der hingebungsvollen Frau gesegnet bin, die mit gütiger Milde die Hand des Geliebten hält und ihm noch eine Tasse Tee mit selbstgebackenen Keksen hinhält. Nicht falsch verstehen: ich hätte sie gerne, diese Milde. Weil ich bin dann trotz allem die, die weint, unendlich traurig ist, wenn ich wieder das Gefühl bekomme, dass ich ganz alleine daran bin gemeinsame Stunden zu planen- und bisher hat es dann immer damit geendet, dass er mich in den Arm nimmt, mich tröstet, Besserung gelobt, alles einsieht, alles ändern will....Aber passieren tut es irgendwie nie. Was ist so schwer daran- letzte Nacht kan mir einmal der Gedanke, dass er all das immer nur tut wenn er quasi mit dem Rücken zur Wand steht, ich weine, einfach keinen gemeinsamen Weg sehe, weil immer nur ich ihn suche- weil er es einfach nicht ertragen kann mich so zu sehen.
Auf die Idee, das Ganze zu beenden, weil es zuweilen durchaus so wirkt, dass es ihm einfach scheissegal ist, und ich nur aus Bequemlichkeit noch behalten werde bin ich auch schon gekommen, aber das Thema hatte ich schon in einer anderen Variation weiter oben... Und ich kann das nicht, aber ich kann ihm auf Dauer nicht mehr allzulange zusehen, wie er so weiterlebt und ich vor lauter im Kreis drehen bald schwindelig werde. Aber noch immer habe ich die leise Hoffnung, dass ich eines Morgens aufwache und mich geliebt fühle, dass der böse Traum vorbei ist....
Eben "weil er hofft und weil er liebt", für den Moment wünsche ich mir selber einfach ein bisschen mehr gütige Milde....
Ich bin nicht sehr schreibaktiv, es ist schon wieder Zeit vergangen, habe meinen eigenen Thread von vorne gelesen und mit Erstaunen festgestellt, wie wahr Herr Grönemeyer singt "und der Mensch bleibt Mensch, weil er vergisst, weil er liebt, weil er hofftt und weil er lebt- du fehlst" und so weiter- kennt ihr sicher, und singen kann ich wirklich nicht :) Aber die Sonne scheint auf den makellosen Schnee, die Zeit vergeht mit Grübeln, mit Pflichten erfüllen, damit, sich irgendwie eine Lebensvision aufzubauen, die weitergeht. Das Problem des Zusammenziehens wurde nie mehr thematisiert, es hat sich jetzt auch erstmal ergeben, da jemand anderes eine Bleibe braucht, und ich diese anbieten werde. Da kam einmal kurz ein : ja und was wenn ich dann doch einziehen möchte, dann ist ja kein Platz...Nein, erstmal nicht, denn hier ist das Leben, und es geht weiter- denn die Welt dreht sich einfach nicht um ihn, so bitter wie das auch sein mag, aber ich habe wirklich keine Lust hier zu hocken und zu warten wann es dem gnädigen Herren belieben möge, sein Köfferchen zu packen und hier zu erscheinen. Ist jetzt alles etwas bildlich, wörtlich habe ich mich schon anders ausgedrückt. Denn ich glaube, dann sitze ich hier noch mit 40 und habe dann Runzeln angesetzt. Es hat sich NIX und zwar rein gar nichts geändert.... Sind ja auch nur wenige Tage vergangen, aber es geht an die Substanz. Werde zunehmend über mich selber böse, weil ich so viel Zeit verplempere, mit dem Kopf nach unten hänge- und immer wieder denke: mein Gott, wie enorm unwichtig scheint ihm die Beziehung zu sein. Da ist das Zusammenziehen ein kleiner Bruchteil.... Ich bin in der Situation, wo man auf DAS Zeichen wartet, mit dem der andere sagt, hej, Du bist in meinen Gedanken, ich bin froh, Dich an meiner Seite zu haben. Etwas banales wie eine SMS ohne ein von mir vorhergehendes rührt mich zu Tränen, aber ist auch das Ultimum zu dem es in der Zeit gelangt hat.
Mir wird beim Gedanken, dass er heute Abend hierherkommt fast übel, weil ich weiss, dass ich dann irgendwann im Laufe des Abends einen Raster bekommen werde, ihn auf irgendwas ansprechen werde, wo man sich ein bisschen festlegen muss, sei es Ferien, Wochenende- whatever, er dann wieder in sich gehen wird, sagen wird, ja das verstehe ich, dass Du das wissen möchtest, ich bin auch ein Depp- ich mich dann ärgere, weil wieder ich es ansprechen muss, dass er einfach gemütlich dahängt und sich die Würmer aus der Nase ziehen lässt und mich sein Non-aktivismus einfach zur Weissglut treibt...ja- warum mache ich das eigentlich, wenn ich den Ablauf eh schon kenne und voraus sehen kann, fragt der aufmerksame Leser.... Weil ich nicht aus meiner Haut kann und ich leider Gottes nicht mit der Gabe der hingebungsvollen Frau gesegnet bin, die mit gütiger Milde die Hand des Geliebten hält und ihm noch eine Tasse Tee mit selbstgebackenen Keksen hinhält. Nicht falsch verstehen: ich hätte sie gerne, diese Milde. Weil ich bin dann trotz allem die, die weint, unendlich traurig ist, wenn ich wieder das Gefühl bekomme, dass ich ganz alleine daran bin gemeinsame Stunden zu planen- und bisher hat es dann immer damit geendet, dass er mich in den Arm nimmt, mich tröstet, Besserung gelobt, alles einsieht, alles ändern will....Aber passieren tut es irgendwie nie. Was ist so schwer daran- letzte Nacht kan mir einmal der Gedanke, dass er all das immer nur tut wenn er quasi mit dem Rücken zur Wand steht, ich weine, einfach keinen gemeinsamen Weg sehe, weil immer nur ich ihn suche- weil er es einfach nicht ertragen kann mich so zu sehen.
Auf die Idee, das Ganze zu beenden, weil es zuweilen durchaus so wirkt, dass es ihm einfach scheissegal ist, und ich nur aus Bequemlichkeit noch behalten werde bin ich auch schon gekommen, aber das Thema hatte ich schon in einer anderen Variation weiter oben... Und ich kann das nicht, aber ich kann ihm auf Dauer nicht mehr allzulange zusehen, wie er so weiterlebt und ich vor lauter im Kreis drehen bald schwindelig werde. Aber noch immer habe ich die leise Hoffnung, dass ich eines Morgens aufwache und mich geliebt fühle, dass der böse Traum vorbei ist....
Eben "weil er hofft und weil er liebt", für den Moment wünsche ich mir selber einfach ein bisschen mehr gütige Milde....
@ Frühling
in gewissen Sachen stimme ich mit dir überein.
Aber zum Teil hört sich deine letzte Post für mich an, als ob Männer gar nicht an der Beziehung arbeiten müssen?
Dass Männer sich einfach "zurücklehnen" und die Frau die ganze Beziehungsarbeit macht?
Das ganze Arbeit-Gequatsche hört sich jetzt furchtbar an; aber nach meiner Meinung funktioniert eine Beziehung nicht einfach so, sonder man arbeitet ständig daran.
Ich lebe übrigens auch gerne ganz Normal, das ist nicht nur den Männern vorbehalten.
Auch dieses Ritual, dass sie weiss wie der Abend ablaufen wird weil es ihr vertraut ist: in diesem Falle finde ich es aber ganz schlimm, wenn sie im vorherein weiss dass am Schluss sie die Verletzte ist.
Ich würde das nicht mehr mitmachen.
Liebe Fruehling, bitte empfinde das nicht als Angriff auf deine Person, den ich schätze deine Beiträge, auch in anderen Threads.
@Winter: bitte denke auch an dich. Du darfst dich nicht als Einzige verbiegen und dich zu etwas "drängen" lassen dass du nicht möchtest. Auch wenn sich das Drängen auf etwas nicht-tun bezieht.
Du möchtest einen Partner der dich genauso wichtig nimmt wie du ihn. Wenn das dein jetziger Partner nicht macht ist er eigentlich nicht der Richtige.
Aber du musst alleine abschätzen ob deine Liebe gross genug ist, damit Leben zu können.
Alles Gute
Jessi
in gewissen Sachen stimme ich mit dir überein.
Aber zum Teil hört sich deine letzte Post für mich an, als ob Männer gar nicht an der Beziehung arbeiten müssen?
Dass Männer sich einfach "zurücklehnen" und die Frau die ganze Beziehungsarbeit macht?
denn sie haben endlich die frau gefunden, bei der sie sich wohl fühlen können,ohne sich anzustrengen....ICH strenge mich immer noch an für meinen Partner: ich will ihm gefallen, ich will dass er eine gute Meinung von mir hat; ich will eine gute Partnerin sein. UND ich mache es gerne; es ist kein MÜSSEN für mich.
Das ganze Arbeit-Gequatsche hört sich jetzt furchtbar an; aber nach meiner Meinung funktioniert eine Beziehung nicht einfach so, sonder man arbeitet ständig daran.
Ich lebe übrigens auch gerne ganz Normal, das ist nicht nur den Männern vorbehalten.
Auch dieses Ritual, dass sie weiss wie der Abend ablaufen wird weil es ihr vertraut ist: in diesem Falle finde ich es aber ganz schlimm, wenn sie im vorherein weiss dass am Schluss sie die Verletzte ist.
Ich würde das nicht mehr mitmachen.
Liebe Fruehling, bitte empfinde das nicht als Angriff auf deine Person, den ich schätze deine Beiträge, auch in anderen Threads.
@Winter: bitte denke auch an dich. Du darfst dich nicht als Einzige verbiegen und dich zu etwas "drängen" lassen dass du nicht möchtest. Auch wenn sich das Drängen auf etwas nicht-tun bezieht.
Du möchtest einen Partner der dich genauso wichtig nimmt wie du ihn. Wenn das dein jetziger Partner nicht macht ist er eigentlich nicht der Richtige.
Aber du musst alleine abschätzen ob deine Liebe gross genug ist, damit Leben zu können.
Alles Gute
Jessi
Liebe Winter74!
Natuerlich kann es sein das er es entweder nicht kann, obwohl er Dich auf seine Art liebt, oder nicht tut weil er nicht weiss das dies Dir viel bedeuten wuerde, oder es eben nicht tut weil er Dich nicht so liebt. Aber ich denke wenn er Dir dieses "Grundbeduerfnis" nicht erfuellen kann, dann ist er auf Dauer nicht der richtige, auch wenn er sonst toll ist. Und daher solltest Du denke ich nochmal mit ihm reden, ihm klarmachen wieviel Dir dieses kleinen Dinge bedeuten, wie eine SMS "einfach so".
Vielleicht weiss es es nicht, weil ihm das nicht wichtig ist. Aber wenn er Dich liebt, und weiss das Dir das viel bedeutet, dann sollte er sich anstrengen dies manchmal zu tun. Ich meine, an sich kann er sich doch freuen das es so einfach ist Dich glucklich zu machen, das Du ihm sogar sagst wie, und es gar nichts gross anstrengendes oder teueres ist.
Kennst Du dieses Buch "Maenner sind vom Mars, Frauen von der Venus?" Dem zweiten teil fand ich etwas, na ja, ueberzogen, aber die erste Haefte fand ich wirklich gut. Der Autor erklaert so ein paar Unterschiede zwischen Maennern und Frauen, und auch wenn das allgemein sicher nicht so zutrifft, ich habe meinen Freund und auch mich in vielen Dingen erkannt. Z.B. schreibt er dort auch wie Maennern und Frauen unterschiedlich "Buch" fuehren in der Beziehung, das fuer Frauen jede liebe Geste gleichviele Punkte bekommt, und Maenner grosse Gesten mit vielen Punkten versehen, und nur wenige fuer kleine geben. Und daher eher mal was grosses machen, und sich dann zuruecklehen weil sie denken sie haben ja fuer ne Weile ausgesorgt. Das ist praktisch, spart Energie, und sie muesen nicht so oft daran denken, genau das was viele Maenner gerne machen :) Aber ihre Partnerin braucht trotzdem weiter kleine Gesten, die grosse Geste vor einem Monat reicht nicht den ganzen Monat lang, sie will sich jeden Tag geliebt fuehlen. Und so kommt es zu Probleme, denn der Mann fuehlt das es ungerecht ist das sie die grosse Geste schon vergessen hat.
Und ich denke sowas koennte auch Euer Problem sein. Zumindest ist es bei mir eins der Hauptprobleme! Denn mein Freund ist Experte im alles extrem machen, so wie fuer einen ganzen Monat auf einmal einkaufen, Telefonieren, Briefe schreiben, alles wird auf einmal in einer grossen Aktion erledigt, damit er danach nicht mehr daran denken muss. Und so ist er auch zu mir, einen abend in der Woche nun meist sehr lieb, aber damit ist es dann "erledigt" und er wendet sich wieder 100% seiner Arbeit zu, und ich fuehle mich wie Luft und sehne mich den Rest der Woche nach Naehe, Liebe. Ich habe es ihm nun oft gesagt, und er probiert es manchmal, indem er mich kurz in den Arm nimmt, zulaechelt, eine mail schreibt, und ich freue mich jedesmal sehr. Es ist ihm kein Beduerfnis, aber er versucht es weil er nun weiss das es mich freut. Denn er sagt das er natuerlich tagsueber an mich denkt mal zwischendurch, aber er wuerde mir deshalb keine mail schicken, denn wir sehen uns ja sowieso abends. Aber nun tut er es trotzdem manchmal, weil ich das halt so mag. Ich kaufe ja auch mit ihm einmal im Monat ein, weil er das halt so mag :)
Also, liebe Winter74, ich wuerde wirklich probieren ihm klarzumachen das ihr was aendern muesst, weil Du sehr ungluecklich bist, und ihm dann genau sagen was Du vermisst. Und vielleicht probiert er es dann ja wirklich mal, und ich denke wenn er Dich liebt, und das kann durchaus sein, dann wird er probieren Dir das auf eine Art zu zeigen wie Du es brauchst. Ich denke naemlich das das dazu gehoert, wenn man zusammen ist, das man sich aufeinander einstellt.
Ich druecke Dir die Daumen das es besser wird!
:schmatz:
ocean
Ich bin in der Situation, wo man auf DAS Zeichen wartet, mit dem der andere sagt, hej, Du bist in meinen Gedanken, ich bin froh, Dich an meiner Seite zu haben. Etwas banales wie eine SMS ohne ein von mir vorhergehendes rührt mich zu Tränen.Mit Fruehling stimme ich leider gar nicht ueberein, wie Du vielleicht aus meinem Thread weisst. Ich finde sehr wohl das Du erwarten kannst das er Dir zeigt das er Dich lieb, und zwar so das Du Dich geliebt fuehlst! So war es ja sicher am Anfang, und sicher hast Du das auch schon bei anderen Beziehungen erlebt. Ich denke also nicht das es zuviel verlangt ist.
Natuerlich kann es sein das er es entweder nicht kann, obwohl er Dich auf seine Art liebt, oder nicht tut weil er nicht weiss das dies Dir viel bedeuten wuerde, oder es eben nicht tut weil er Dich nicht so liebt. Aber ich denke wenn er Dir dieses "Grundbeduerfnis" nicht erfuellen kann, dann ist er auf Dauer nicht der richtige, auch wenn er sonst toll ist. Und daher solltest Du denke ich nochmal mit ihm reden, ihm klarmachen wieviel Dir dieses kleinen Dinge bedeuten, wie eine SMS "einfach so".
Vielleicht weiss es es nicht, weil ihm das nicht wichtig ist. Aber wenn er Dich liebt, und weiss das Dir das viel bedeutet, dann sollte er sich anstrengen dies manchmal zu tun. Ich meine, an sich kann er sich doch freuen das es so einfach ist Dich glucklich zu machen, das Du ihm sogar sagst wie, und es gar nichts gross anstrengendes oder teueres ist.
Kennst Du dieses Buch "Maenner sind vom Mars, Frauen von der Venus?" Dem zweiten teil fand ich etwas, na ja, ueberzogen, aber die erste Haefte fand ich wirklich gut. Der Autor erklaert so ein paar Unterschiede zwischen Maennern und Frauen, und auch wenn das allgemein sicher nicht so zutrifft, ich habe meinen Freund und auch mich in vielen Dingen erkannt. Z.B. schreibt er dort auch wie Maennern und Frauen unterschiedlich "Buch" fuehren in der Beziehung, das fuer Frauen jede liebe Geste gleichviele Punkte bekommt, und Maenner grosse Gesten mit vielen Punkten versehen, und nur wenige fuer kleine geben. Und daher eher mal was grosses machen, und sich dann zuruecklehen weil sie denken sie haben ja fuer ne Weile ausgesorgt. Das ist praktisch, spart Energie, und sie muesen nicht so oft daran denken, genau das was viele Maenner gerne machen :) Aber ihre Partnerin braucht trotzdem weiter kleine Gesten, die grosse Geste vor einem Monat reicht nicht den ganzen Monat lang, sie will sich jeden Tag geliebt fuehlen. Und so kommt es zu Probleme, denn der Mann fuehlt das es ungerecht ist das sie die grosse Geste schon vergessen hat.
Und ich denke sowas koennte auch Euer Problem sein. Zumindest ist es bei mir eins der Hauptprobleme! Denn mein Freund ist Experte im alles extrem machen, so wie fuer einen ganzen Monat auf einmal einkaufen, Telefonieren, Briefe schreiben, alles wird auf einmal in einer grossen Aktion erledigt, damit er danach nicht mehr daran denken muss. Und so ist er auch zu mir, einen abend in der Woche nun meist sehr lieb, aber damit ist es dann "erledigt" und er wendet sich wieder 100% seiner Arbeit zu, und ich fuehle mich wie Luft und sehne mich den Rest der Woche nach Naehe, Liebe. Ich habe es ihm nun oft gesagt, und er probiert es manchmal, indem er mich kurz in den Arm nimmt, zulaechelt, eine mail schreibt, und ich freue mich jedesmal sehr. Es ist ihm kein Beduerfnis, aber er versucht es weil er nun weiss das es mich freut. Denn er sagt das er natuerlich tagsueber an mich denkt mal zwischendurch, aber er wuerde mir deshalb keine mail schicken, denn wir sehen uns ja sowieso abends. Aber nun tut er es trotzdem manchmal, weil ich das halt so mag. Ich kaufe ja auch mit ihm einmal im Monat ein, weil er das halt so mag :)
Also, liebe Winter74, ich wuerde wirklich probieren ihm klarzumachen das ihr was aendern muesst, weil Du sehr ungluecklich bist, und ihm dann genau sagen was Du vermisst. Und vielleicht probiert er es dann ja wirklich mal, und ich denke wenn er Dich liebt, und das kann durchaus sein, dann wird er probieren Dir das auf eine Art zu zeigen wie Du es brauchst. Ich denke naemlich das das dazu gehoert, wenn man zusammen ist, das man sich aufeinander einstellt.
Aber passieren tut es irgendwie nie. Was ist so schwer daran- letzte Nacht kan mir einmal der Gedanke, dass er all das immer nur tut wenn er quasi mit dem Rücken zur Wand steht, ich weine, einfach keinen gemeinsamen Weg sehe, weil immer nur ich ihn suche- weil er es einfach nicht ertragen kann mich so zu sehen.Das kann durchaus sein, aber ich denke genau daher musst Du veruschen mit ihm zu reden, ganz ruhig, moeglichst ohne weinen (weiss wie schwer das ist, aber vielleicht schaffst Du es ja!!), ihm zu erklaeren wie es Dir geht, und was Dir fehlt, und was Du Dir wuenscht. Und vielleicht aendert sich dann ja mal was, wenn er eben nicht so mit dem Ruecken zur Wand steht. Und wenn nicht, dann musst Du Dich wohl wirklich trennen, denn auf Dauer ohne dieses Gefuehl geliebt zu werden leben, das willst Du doch nicht, oder?
Ich druecke Dir die Daumen das es besser wird!
:schmatz:
ocean
@ frühling: Weiss Du, ich habe an Winter geschrieben, denn um die geht es hier. Die Diskussion mit Dir möchte ich hier wirklich nicht fortsetzen, denn ich denke einfach nicht das wir jemals einer Meinung sein werden, mein Weg ist nicht Dein Weg, und Deiner nicht meiner, und das ist okay so. Aber Du könntest einfach mal richtig lesen was ich (und auch andere) schreiben, dann würde es auch mehr Sinn machen was Du schreibst! Denn 1. "und wer sagt, dass er Winter nicht liebt????? " Keiner, ich habe gesagt es kann sehr gut sein das er sie liebt, er das eben nur anders zeigt als sie es sich wünscht!. 2. "ocean, du sagst, Winter soll wiederholt ihre wünsche äussern...
und selbst sagst, dass bei dir es keine gbrosse erfolge mit sich gebracht hat." Stimmt nicht, es gibt "Erfolge", kleine erstmal, aber auf alle Fälle Erfolge, und das hab ich auch geschrieben, das er sich Mühe gibt mir zu zeigen das er mich mag, mir eine SMS mit einem Smiley schickt wenn er gerade ganz doll an mich denkt, etc. Das sich von heute auf morgen alles ändert kann man ja nicht erwarten, ich finde daher auch kleine Erfolge sind grosse!
*********************************************************************
Liebe Winter74!
Ich weiss nicht wieviel Du mit Frühlings Ratschlägen anfangen kannst, ich denke einfach Dir geht es nicht gut, und daher solltest Du ihm sagen was Dir fehlt, denn weder er noch Du könnt Gedanken lesen, und oft hilft es einfach auszusprechen was man sich wünscht und braucht. Ich denke nicht das das ein "zwingen" ist, es kann auch einfach ein Hinweis sein das da was schiefgeht, ihr Euch missversteht, weil er Dich wie gesagt lieben kann, nur Du spürst es nicht, weil er es auf eine Art zeigt die Du nicht "verstehst", und ich denke wenn man weiss was der andere will, dann kann man, wenn man selbst das will, darauf viel mehr eingehen. Denn wenn ich weiss mein Freund liebt Schokolade und mag keine Gummibären, dann kaufe ich ihm doch Schoki für den Geburtstag, keine Gummibären. Aber wenn ich es nicht weiss kaufe ich ihm Gummibären, weil ich die viel lieber mag und total lecker finde. So sehe ich das, nicht als erzwingen, sondern als Hilfe dazu besser auf den anderen eingehen zu können. Weil sonst geht man ja doch meist davon aus was man selbst gerne hätte in so einer Situation, weil man ja nicht weiss wie das der andere sieht ausser man redet drüber. Und das halt am besten ruhig, nicht in einer akuten Streit/traurig sein Situation, weil dann ist man ja viel offener für sowas und nimmt es sich mehr zu Herzen denke ich als wenn man mit dem Rücken zur Wand steht.
Und dabei geht es sicher nicht um Schmetterlinge im Bauch, so hatte ich Dich zumindest nicht verstanden, aber einfach das Gefühl zu haben er will wirklich Dich, denkt und glaubt an Dich, an Euch. Du hast schon Deinen Wunsch auf das zusammenziehen hinten an gestellt weil er das nicht will gerade (das nun jemand anderes einzieht finde ich übrigens klasse :super: ), ich finde Du kannst nicht alles aufgeben was Du Dir wünschst. Vorallem nicht so etwas wichtiges wie das Gefühl geliebt zu werden! Ich denke nämlich nicht das es der richtige Weg ist Deine Ansprüche zurückzuschrauben in der Hinsicht, von wegen alles was er gibt ist gut genug, auch wenn es das für Dich nicht ist, oder es eben Gummibären anstatt Schokolade ist, lieb gemeint aber nicht das was Du gerne magst. Jetzt ist wohl die Zeit wo Du sehen musst ob er wirklich "der" Mann ist für Dich, oder ob es eben doch nicht so passt, egal wie toll er sonst ist, wenn er Dir nicht geben kann was Du brauchst, und Du auf Dauer so unglücklich bist wie gerade.
Wie gesagt, ich wünsche Dir alles Gute, egal ob Du es mit reden oder mit Erwartungen/Ansprüche ablegen probierst.
:trost:
ocean
und selbst sagst, dass bei dir es keine gbrosse erfolge mit sich gebracht hat." Stimmt nicht, es gibt "Erfolge", kleine erstmal, aber auf alle Fälle Erfolge, und das hab ich auch geschrieben, das er sich Mühe gibt mir zu zeigen das er mich mag, mir eine SMS mit einem Smiley schickt wenn er gerade ganz doll an mich denkt, etc. Das sich von heute auf morgen alles ändert kann man ja nicht erwarten, ich finde daher auch kleine Erfolge sind grosse!
*********************************************************************
Liebe Winter74!
Ich weiss nicht wieviel Du mit Frühlings Ratschlägen anfangen kannst, ich denke einfach Dir geht es nicht gut, und daher solltest Du ihm sagen was Dir fehlt, denn weder er noch Du könnt Gedanken lesen, und oft hilft es einfach auszusprechen was man sich wünscht und braucht. Ich denke nicht das das ein "zwingen" ist, es kann auch einfach ein Hinweis sein das da was schiefgeht, ihr Euch missversteht, weil er Dich wie gesagt lieben kann, nur Du spürst es nicht, weil er es auf eine Art zeigt die Du nicht "verstehst", und ich denke wenn man weiss was der andere will, dann kann man, wenn man selbst das will, darauf viel mehr eingehen. Denn wenn ich weiss mein Freund liebt Schokolade und mag keine Gummibären, dann kaufe ich ihm doch Schoki für den Geburtstag, keine Gummibären. Aber wenn ich es nicht weiss kaufe ich ihm Gummibären, weil ich die viel lieber mag und total lecker finde. So sehe ich das, nicht als erzwingen, sondern als Hilfe dazu besser auf den anderen eingehen zu können. Weil sonst geht man ja doch meist davon aus was man selbst gerne hätte in so einer Situation, weil man ja nicht weiss wie das der andere sieht ausser man redet drüber. Und das halt am besten ruhig, nicht in einer akuten Streit/traurig sein Situation, weil dann ist man ja viel offener für sowas und nimmt es sich mehr zu Herzen denke ich als wenn man mit dem Rücken zur Wand steht.
Und dabei geht es sicher nicht um Schmetterlinge im Bauch, so hatte ich Dich zumindest nicht verstanden, aber einfach das Gefühl zu haben er will wirklich Dich, denkt und glaubt an Dich, an Euch. Du hast schon Deinen Wunsch auf das zusammenziehen hinten an gestellt weil er das nicht will gerade (das nun jemand anderes einzieht finde ich übrigens klasse :super: ), ich finde Du kannst nicht alles aufgeben was Du Dir wünschst. Vorallem nicht so etwas wichtiges wie das Gefühl geliebt zu werden! Ich denke nämlich nicht das es der richtige Weg ist Deine Ansprüche zurückzuschrauben in der Hinsicht, von wegen alles was er gibt ist gut genug, auch wenn es das für Dich nicht ist, oder es eben Gummibären anstatt Schokolade ist, lieb gemeint aber nicht das was Du gerne magst. Jetzt ist wohl die Zeit wo Du sehen musst ob er wirklich "der" Mann ist für Dich, oder ob es eben doch nicht so passt, egal wie toll er sonst ist, wenn er Dir nicht geben kann was Du brauchst, und Du auf Dauer so unglücklich bist wie gerade.
Wie gesagt, ich wünsche Dir alles Gute, egal ob Du es mit reden oder mit Erwartungen/Ansprüche ablegen probierst.
:trost:
ocean
Seite 1 von 1 · 18 Beiträge in diesem Thema