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Zwischengedanken

3 Antworten1'375 AufrufeGestartet von C.Doubleyou ·

C.DoubleyouThemenstart
#1
Zwischengedanken - Lebensgeschichten

Manchmal gibt es Tage an denen verläuft mein Tag so einwandfrei und perfekt das ich mir dabei ein jedesmal denke Du müßtest jetzt hier sein es sehen und mit erleben. Wenn wir noch zusammen wären, es doch nochmal versucht hätten und wir es genauso , wie ich jetzt eben, erleben würden, dann Du würdest mich wieder mögen - lieben.

Dann gibt es aber wieder diese Tage an denen gar nichts so läuft wie es soll und ich mich selbst nicht leiden kann, ich mir selbst völlig überdrüssig bin - mich völlig fremd in dieser Welt fühle. Das sind Tage an denen ich froh bin das Du weit weg von mir bist und nichts mehr von mir weißt - wo ich bin, wie ich lebe, wie es mir jetzt geht.

Hier und da kommen auch noch solche Tage an denne ich Dich einfach nur schmerzlich vermisse, Du mir endlos fehlst und ich alles wieder zurück haben will egal wie gut oder schlecht alles war. An diesen Tagen wünsche ich mir einfach nur Dich wieder bei mir an meiner Seite zu haben. Trotzallem aber glaube ich das Dich dann aber meine Sehnsucht erdrücken könnte.

Dann gibt es wieder diese Tage wo ich es einfach nicht glauben kann das ausgerechnet wir beide uns getrennt haben und ich mich oftmals frage ob es das alles war oder dennoch was kommt. Endlose Fragen zermartern mir den Schädel , umkreisen mich und treiben mich in die Enge...

Hätten wir nicht doch noch mehr für uns tun können ?

Haben wir vielleicht irgendwo eine Chance verpasst ?

War der Schlußstrich , trotzaller Neuversuche doch zu früh gezogen ? Schlummert nicht doch noch eine Möglichkeit für ein UNS ?

Zuletzt kommen auch diese Tage an denen ich mir sagen kann das es gut war das wir uns getrennt haben. Es herrschte durch die vielen auf und abs in unserer Beziehung zu viel Mißtrauen. Alles was wir zuletzt nur noch versucht haben war die Selbstlügen achtlos weg zu fegen, als seien es banal Hirngespinste. Im Endeffekt wusste jeder von uns beiden das hier nichts mehr war was uns wirklich zusammen hielt , ausser die Angst vor dem Alleinsein und dem Gefühl mal wieder in einer Beziehung versagt zu haben.

Mein Verstand stimmt dieser Meinung völlig zu - mein Bauch klingt sich nach etlichem zögern mit ein und mein Herz meint dazu nur entrüstet : Das ist doch wohl nicht Dein Ernst ?

..und dann gibts es in der letzten Zeit diese Tage an denne ich mich fast wie nebenher frage wie es Dir wohl geht und ob Du es Dich vielleicht auch mal fragst . Doch im gleichen Moment kommt mir der Gedanke mit einer völlig glasklaren und erklärbaren Gewissheit , das es im Endeffekt wohl keinen mehr von uns beiden so wirklich interessiert.

Das sind seit Neustem diese Tage an denen mir nach langem Tief endlich klar geworden ist, das Du kein Teil mehr meines Lebens bist.

Autor/Quelle: © C. W. - C. Doubleyou

aus meinem Tagebuch - Lebensgeschichten.

C.Doubleyou
#2
Gegensatz der Gefühle





Du wirst lange Zeit hassen, flüsterte die Liebe.



Später wirst du auch wieder lieben, sprach der Hass.






Du wirst Dich rächen wollen, sprach die Vergebung.



Dennoch wirst du auch wieder verzeihen können, sagte die Rache.






Lange Zeit wirst du auf alles und jeden wütend sein, sagte die Versöhnung.



Aber dann wirst du Dich wieder mit Dir selbst versöhnen können, antwortete der Zorn.






Manchmal wirst Du wegen des Vergangenen einige Zeit traurig sein, sprudelte die Lebensfreude.



Doch wirst du eines Tages wieder frohen Herzens lachen können, ermutigte die Traurigkeit.






Oft wirst du an mir zweifeln, wisperte das Vertrauen.



Trotzdem wirst du wieder vertrauen können, versprach der Zweifel.






Du wirst Dir noch sehr oft schwach und kraftlos erscheinen, sprach der Mut.



Und wirst doch deine Kräfte wieder festigen, ermutigte die Schwäche.






Auch wenn du manchmal zweifelst, musst du an mich glauben, sprach die Hoffnung.



Trotz allen Zweifels sollst du immer auf das Gute im Menschen vertrauen, sagte der Glauben.






Du darfst uns trotz allem nie ganz vergessen, flehten die Träume.



Aber du solltest nie dein Leben verträumen, ermahnte die Tatkraft.






Wo ein Wille ist auch ein Weg, meinte der Entschluss.



Verliere nie dein Ziel aus den Augen, bestärkte die Zuversicht.


​


Autor/Quelle © C.W. 06

C.Doubleyou
#3
Genieße das was Du bekommst.


Sei um jenes froh was Du hattest.



Blicke nicht zurück im Zauder.



Richte Deine Blicke auch nicht zu weit voraus.



Bedauere nie was Du alles bekommen könntest oder hättest.



Festige Dir Dein Ziel vor Augen.



Unzufriedenheit sind Steine die Dich um Dein Glück im Jetzt bringen.



Autor/Quelle © Ch. W. Okt. 06


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C.Doubleyou
#4
Ein neuer Weg zur Hoffnung





Ich bin dabei,



nach langem, blindem Hin und Her irren,



mit klarem Ziel und aufrechtem Blick nach vorne,



meinen neuen ganz eigenen Weg zu gehen.






Ich fange an ,



die Türen der Vergangenheit nicht nur zuzuziehen



oder einen spaltbreit locker anzulehnen,



sondern sie wahrlich für immer abzuschließen.






Ich gewinne allmählich ,



nach trauerndem Schlaf, jeden neuen Tag



ein Stück mehr die Fähigkeiten zu neuen An- und Einsichten.






Ich lasse los ,



von einer Zeit, von den Gedanken



Dich als den Schlüssel zu meinem Leben,



zu meinem Ich zu betrachten.






Ich verliere dadurch,



mehr und mehr was mir bisher sehr am Herzen lag.



Ich brauche gewiss



etliches an Zeit,



bis ich diese Lücke in meinem Herzen



wieder mit neuer Hoffnung füllen kann.






Dennoch ist der Moment nun erreicht,



nicht nur die Tür zu vergangenen Tagen zu schließen,



sondern auch den Stein aus meinem Weg zu räumen



der mich lange Zeit genug in die Tiefe gezogen hat.






Denn ab jetzt liegt es alleine an mir



mein ganz neuen, eigenen Weg zu gehen,



dessen Verlauf nur ich bestimmen kann.






Autor/Quelle © Ch.D. W. Okt. 06


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