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17 Ergebnisse gefunden

  1. Guten Tag Ich wohne seit 5 Jahren in Bremen und komme aus Freiburg. Dort bin ich noch öfters über das Wochenende und übernachte meist bei meiner besten Freundin welche zwei Kindern hat. Hier lernte ich vor ca. einem Jahr ihr neue beste Freundin kennen, fand sie direkt attraktiv. Sie hat auch drei Kindern und lässt sich gerade scheiden, nachdem sie ihren Mann aus verschiedenen Gründen wie Respektlosigkeit, Verantwortungslosigkeit und Untreue raus warf. Danach hatte sie mit einem Freund von mir eine mehrmonatige zwanglose Affäre, er hatte aber nicht wirklich Lust auf die Kinder. Dann hatte sie jemanden kennengelernt von welchem sie sich mehr erhofft hatte er hatte dann aber noch kurzer Zeit keine Lust mehr. Hier hatten wir und besser kennengelernt, als wir einen ganze Nacht uns nur unterhalten hatten. Einen Monat später sah ich sie wieder auf einem Treffen im Freundeskreis und wir sind morgens zusammen zu ihr und hatten einen tollen Morgen. Ich schrieb sie ein paar Tage später an, sagte ich hätte die Woche drauf etwas in Freiburg zu tun und wolle sie besuchen, insgeheim auch um die Kinder kennen zu lernen die am Wochenende oft nicht da sind. Es war 4 Tage wie ein Traum, die Kinder akzeptierten und mochten mich sofort aber ich merkte sie hatte Zweifel sie konnte sich nicht ganz auf mich einlassen, auch wenn sie gesagt hat, es sei genau so wie sie es sich immer gewünscht hatte. Zwei Wochen später war ich wieder da, diesmal für 5 Tage und sie sagte sie hätte eigentlich keine Zweifel mehr. Wir hatten eine wundervolle Zeit und viel zusammen unternommen, zu zweit und mit den Kindern, die Kinder zusammen vom Kindergarten abgeholt. Sie stand voll zu mir vor Freunden und Familie und wir hatten viel geplant. Zwei Wochen später war ich wieder unten, nun gleich eine ganze Woche. Am 5ten Tag merkte ich eine Veränderung. Sie war sich nicht mehr sicher. Ich wurde unsicher, fing an zu Zweifeln und zu Klammern. Als ich wieder in Bremen war schrieb ich ihr eine Nachricht ob sie auch gut angekommen sei, sie ist für zwei Wochen mit ihren Kindern und einer Freundin weggefahren. Ich merkte, dass etwas nicht stimme, sagte sie sollte mir doch bitte ihre Bedenken mitteilen. Sie schreib, es sei schwer, da sie es selbst nicht in Worte fassen könne. Sie wollte erst nicht mit mir sprechen, da alles anstrengen war und wenig Schlaf wegen den Kindern, hatte dann aber ein schlechtes Gewissen und rief mich Abends an. Sie war sich nicht mehr sicher, sagte es wäre besser wenn wir mal ein paar Tage Kontaktpause machen würden. Wir hatten dann weiterhin Kontakt aber nur sehr wenig, gesprochen hatten wir erst eine Woche später wieder und das Telefonat war merkwürdig. Ich hatte Angst. Sie schickte mir jedoch noch ein paar Bilder vom Urlaub und von den Kindern. Als sie wieder zu Hause war rief sie an. Ich wusste sie macht Schluss, ich habe noch versucht es zu retten, es wäre dumm von mir gewesen nach so kurzer Zeit von einem weiteren Kind zu reden und ich möchte für sie und die Kinder da sein. Wir können es gerne nochmal von Null anfangen lassen. Doch sie meinte, wenn wir weiter machen würden das nichts, es wäre besser wenn wir die Beziehung beenden. Evtl. sähe es in ein paar Monaten ja schon wieder anders aus, aber sie brauche erstmal Zeit für sich. Um sich selbst zu finden und anzukommen (ist gerade auch noch umgezogen in ein eigenes Haus). Ich habe es akzeptiert, schrieb ihr ein paar Tage auch, dass alles gut ist, solange sie sich nicht sicher sei wäre es nicht richtig gewesen und ich hätte sie Zweifel stets gespürt. Das einzige was mich bedrücke sei, dass ich ihre Zweifel nicht ernst genug genommen habe und ich mich darauf freue Sie am Wochenende zu sehen. Also ich dann am Wochenende kurz da war um meine Sachen ab zu holen fragte sie mich wie es mir gehe. Ich war ehrlich, ich denke noch viel an sie, aber ich hoffe ich habe zumindest etwas aus der Beziehung gelernt. Sie war etwas distanziert, wollte mir vermutlich keine Hoffnung mehr machen und war vermutlich auch ganz froh den abgeschlossen zu haben. Nun habe ich über meines beste Freundin erfahren, dass sie schon zu Beginn des Urlaubs eigentlich wusste, dass sie es beenden wolle, sie hat es nur nicht übers Herz gebracht weil sie mich so gern hat und es ja eigentlich so schön war. Sie wollte eigentlich gar keine Beziehung von Anfang an, hatte sie mir auch gesagt, da sie nach der Trennung von ihrem Mann eigentlich von der einen Beziehung in die nächste gerutscht ist. Es war nur so schön mit mir, gerade zu Beginn, dass sie sich doch noch mal darauf eingelassen hat, obwohl die Zweifel stets da waren. Ich habe ein paar Fehler gemacht: 1. Ich war zu präsent, als ich bei ihr war war ich nur bei ihr, hab mein eigenes Ding vergessen da ich nur für sie und die Kids da sein wollte. 2. Sie hat mir gesagt, über Kinder können wir in einem Jahr mal reden und es wäre ihr lieber, wenn wir verhüten würden. Das Thema weiteres Kind war trotzdem irgendwie noch präsent wenn auch eher scherzhaft. Und ich sagte ich komme mir blöd vor wenn ich jetzt anfangen soll zu verhüten. Ich passe ja auf und wenn etwas passieren sollte stehe ich zu 100% dahinter. 3. Ich habe zuletzt geklammert, da mir noch nie etwas so wichtig war wie sie, ich hatte mich schon als Teil der Familie gefühlt. Ich bin mir unsicher wie ich weiter vorgehe. Ich möchte sie nicht unter Druck setzen, allerdings hat sie vorerst abgeschlossen, das spüre ich. Ich komme in ein paar Wochen wieder runter, aber ich kann es vermutlich nicht, sie nur als Freund zu besuchen, dabei sehe ich dies als einzige Chance sie zurück zu gewinnen, da zu sein und mit ihr weiterhin etwas zu unternehmen. Vertrauen zurück zu gewinne. Der kurze Besuch, bei dem ich meine Klamotten abgeholt habe ist nun bald eine Woche her und ich überlege ob ich ihr nicht noch einen Brief schreiben soll. In welchem ich ihr mitteile, warum ich zuletzt selbst so unsicher wurde, weil ich eben Angst hatte sie zu verlieren. Ich habe geglaubt mein Glück gefunden zu haben. Mein Plan war so oder so wieder nach Freiburg zu ziehen, durch sie wurden die Pläne noch etwas beflügelt. Und eigentlich war schon klar, dass ich bei ihr einziehen werde, dass war jedoch unausgesprochen aber hat ihr vermutlich auch Angst gemacht. Sie bekommt ihr Leben mit den Kids eigentlich ganz gut hin mit Hilfe von Familie und Freunden. Ich war mir so sicher mit ihr, da sie sich ja auch darauf eingelassen hatte, und gesagt hat, dass sie so etwas wie mit mir noch nie gefühlt hat. Aber es wurde ihr halt einfach zu viel glaube ich, und es ging alles deutlich zu schnell. Ich weiß nicht was ich machen soll.
  2. Soviele Lügen

    So nun eröffne ich doch einen Thread. Machs kurz, offenbar ist das Ganze gar nicht so kompliziert wie ich immer dachte, sondern ganz einfach. Mein Mann und ich sind 14 Jahre zusammen, 2 Kinder. Er war mein bester Freund, meine Familie, die wichtigste Person in meinem Leben. Wir hatten eine etwas spezielle Beziehung, wenig Paarzeit, er hat immer viel gearbeitet, ich hab den Teil mit den Kindern gemacht. Er ist sehr engagiert im Dorf, war für mich in Ordnung. Er war der Aktive, ich die Ruhige. Ich habe ihm immer vertraut. Ich habe immer eine Verbindung gespührt (die es offenbar schon länger gar nicht mehr gibt). Wir haben soviel zusammen durchgestanden und erlebt. Es ging uns nicht gut die letzen Jahre, er kam oft abends spät und ausgepumpt nach Hause, hat auch viel an den Feiertagen gearbeitet (Haha, ihr wisst alle, was jetzt kommt). Er hat von einem Burnout gesprochen, gesagt, er braucht mehr Zeit für sich, will auch mal einen Tag alleine in die Berge etc und ich hatte Verständnis. Die ganze Zeit hatte ich Verständnis. Das hat er auch in der Paartherapie erzählt. Sicher keine andere, nur viel Arbeit. Ich habe ihn natürlich mehrmals gefragt, ob er nicht einfach eine andere hat. Er hat das immer wieder vehement verneint und war dazu noch empört dass ich ihm sowas überhaupt zutraue. Nun gut, hab dann Hotelquittungen gefunden etc, Mails, SMS (Ja habe angefangen zu spionieren nach den Hotelquittungen) und diese Woche hat mir seine Freundin gesagt, dass sie seine Freundin ist. Sie spricht von Liebe, die Beweise sind eindeutig und er behauptet immer noch, dass es nicht stimmt. Er lügt einfach weiter. Ich kanns nicht fassen dass er mir so etwas antut. Hat mir den Boden weggezogen. Er war mit ihr im Bett und sitzt danach Zuhause am Küchentisch und macht einen auf Familie. Warum lügt er immer noch?
  3. Hey Leute, hab ein Problem. Ich(15) bin in meine Schwester(19) verliebt. Sie hat einen Hammer Körper, ist mega hübsch, hat tolle Brüste und einen hammer hintern. Jedesmal wenn ich sie sehe, umarme oder mit ihr rede bekomme ich einen Ständer. Weiß einfach nicht mehr weiter. Was soll ich nur tun ? Bitte nehmt das ernst!! Bitte um hilfreiche Antworten
  4. Gilt Cybersex als fremdgehen?

    Hallo zusammen Ich bin schon länger mehr oder weniger Stille Mitleserin. Nun hab ich selber eine Frage. Kurz zur Info als Übersicht. Ich bin seit knapp 20 Jahren mit meinem Mann zusammen. Wir haben 3 Kinder und sind ein sehr gutes Team. Die wenige Freizeit zu zweit geniessen wir in vollen Zügen und auch der Sex ist nach wie vor gut, wenn nicht sogar sehr gut. Ich bin seit einiger Zeit per WA mit einem Mann am schreiben. Kenne ihn schon länger und auch sind wir gute Kollegen. Nur sind wir über blöde Sprüche (zweideutige Aussagen) auf das Thema Sex gekommen, eigentlich zuerst nur Allgemein, dann konkreter was Er gerne mag und was ich für Phantasien hab. Und so haben wir gemerkt das wir auf sexueller Ebene sehr gut harmonieren. So sind wir dann, wenn wundert's, bei einem CS gelandet. Nur jetzt ist die Frage, ist CS an sich schon Fremdgehen? Ist schon rein der Gedanke das ich Sex haben möchte, wenn auch nur Virtuell schon fremdgehen? Ab wann geht man fremd? Wenn ich im Kopf schon meiner Phantasie nachgebe? Wenn ich es Zeitgleich mit meinem Kollegen interaktiv geniesse? Nur zur Klarstellung. Wir harmonieren auf sexueller Basis mehr als nur gut, jedoch mehr ist nicht zwischen uns! Ich bin tatsächlich nicht unglücklich mit meinem Mann. (Jeder hat höhen und tiefen, und die perfekte Beziehung gibt es nicht.) Nach 20 Jahren ist die Aufregung des neuen, einfach einer vertrautheit und einer tiefen, und harmonischen Liebe gewichen. Wir sind jedoch nicht in einer flaute im Bett erlegen, im Gegenteil mit meinem Mann probieren wir immer wieder neues aus, und sind sehr offen wenn wir miteinander über unsere Beziehung oder unseren Sex sprechen. Der Reiz des neuen, des Aufregenden ist jedoch so gross und das verlangen meist in dieser Situation dann grösser als mein Verstand. Mir ist bewusst dass die Meinungen da bestimmt auseinander liegen und freue mich auf viel Input. Ich weiss das es Moralisch sowieso nicht richtig ist, also brauche ich keine Moralpredigt! Die halte ich mir schon selber!
  5. Freundin will abstand

    Hallo zusammen.Ich hoffe das mir hier ein paar Tips gegeben werden können.Ich bin seit 4 Monaten (nicht lange, ich weis) mit einer tollen Frau/ 2 fache Mutter zusammen.Anfangs lief es echt super und mit den Kids (M=3&J=7) komme ich auch sehr gut aus.Wie bei jeder Beziehung haben beide Partner so ihre Sorgen.Ich habe innerhalb von 2monaten 3 Persönlich wichtige Menschen verloren, was zur Auswirkung hatte das ich öfter von ihr gezeigt haben wollte das ich ihr wichtig bin den das wurde in den letzten Wochen auch immer weniger.Das ist aber weil ich momentan auf Jobsuche bin und mich die 3 Todesfälle mehr getroffen haben als ich dachte.Da sie ja auch ihre Sorgen hat (sind auch nicht Grad klein) kamm dieses verlangen meist zum unpassenden Zeitpunkt und deshalb haben wir uns schon zweimal gestritten.Vor knapp einer Woche sagte sie das sie Abstand braucht um sich über ihre Gefühle klar zu werden.Ich hab erst nicht verstanden was das jetzt soll aber jetzt versteh ich es.Als ich gestern abend meine Klamotten die ich noch bei ihr hatte geholt hab (weil des hauptsächlich meine sportkleidung ist) haben wir uns unterhalten.Das Gespräch verlief gut und ruhig, jeder hat das gesagt was ihm wichtig ist und man hat einander verstanden.Als ich gegangen bin sagte sie das sie das Gespräch jetzt erst mal sacken lassen muss und sie meldet sich.Dazu muss ich noch sagen das die ganze Zeit kein körperlicher Kontakt stattgefunden hat obwohl es beide schon irgendwie wollten.Habe ihr als ich zuhause war noch eine Nachricht geschrieben in der ich ihr unter anderem gesagt hab sie solle sich die Zeit nehmen die sie braucht.Ich habe heut noch nichts von ihr gehört und auch ich habe ihr nichts mehr geschrieben.Ich weiß jetzt nicht ganz wie ich jetzt Handeln sollte....Bin für Vorschläge sehr dankbar!War noch nie in dieser Situation.Blöde kommentare brauch ich bitte nicht.Vielen Dank im voraus
  6. Verliebt in die Jugendliebe

    Hallo miteinander, ich weiss gar nicht, ob ich hier richtig bin, weil nichts passiert ist- dennoch bin ich ja verheiratet (mit zwei Kindern) und verliebt in einen anderen. also passt es hier vielleicht doch...?? Vor drei Monaten habe ich nach 20 Jahren meine Jugendliebe kontaktiert. Für mich war das völlig belanglos. Ohne Hintergedanken. Wir waren in der Schulzeit mehr oder weniger zusammen. Knapp zwei Jahre. Ich hatte aber eigentlich einen Freund. Der aktive Part war immer ich.Irgendwann habe ich mich getrennt. Ich war einfach noch zu jung gewesen. Er irgendwie zu passiv. Keine Ahnung! Meine Jugendliebe trauerte mir noch lange hinterher. In all den Jahren hatte er keine Beziehung mehr. Ein paar Romanzen wohl schon. Aber wohl nichts nennenswertes. Vor drei Monaten begann also der Kontakt wieder. Wir schrieben nett, auch über alte Zeiten. Und wider Erwarten regten sich Gefühle in mir. Ich hätte niemals, wirklich niemals damit gerechnet. Schließlich hatte ich ihn ja verlassen. So dachte ich zumindest. Vor ein paar Wochen trafen wir uns. Er schlug das Treffen vor. Ich wollte erst nicht, weil ich Angst hatte, alte Gefühle kämen wieder hoch. Er meinte, das würde sicher nicht passieren. Ich sei ja verheiratet und er alt und grau.... Das Treffen war schön. Wir unterhielten uns intensiv. Seit dem ist es um mich geschehen. Ich will ja keine Beziehung. Das ginge ja gar nicht. Aber ich habe Gefühle, denke ständig an ihn. Mir würde es reichen, wenn wir einfach beide Gefühle füreinander hätten. Uns emotional nah wären. Er, finde ich, zieht sich zurück. Manchmal mache ich subtile Andeutungen. Darauf geht er nicht wirklich ein. heute hat er sich zB den ganzen Tag nicht gemeldet. Das war noch nie! Ich habe ihm gestern geschrieben! Die Nachricht hat er noch nicht einmal gelesen, obwohl er online war. Und ich dreh hier fast durch! Ich könnte nur noch heulen!!! Was meint ihr?
  7. Zwei in einem Streich

    Boah, wo fang ich an. Ich denke, dies ist mehr um einfach mal alles nieder zu schreiben, weniger um eine Antwort zu erhalten. Wir kamen Anfang 2015 zusammen, alles war super (damals beide 28/29, sie hatte ein damals 4 Jähriges Kind) . Natürlich war es das. Ich bin gerade von einem Streunerleben zurückgekehrt (War 5-6 Jahre lang dauernd nur unterwegs, ohne festen Ort oder Bindung) und hatte grosse Probleme mich mit dieser neuen Situation anzufreunden. Ich denke, ich habe vieles nicht an mich rangelassen, war oft passiv und habe abgewartet was passiert, eher als ich dass ich für irgendwas die Initiative ergriffen hätte. Auch diese neue Situation mit dem Kind war nicht immer ganz einfach. Sprichwörtlich der kalte Sprung ins Wasser. So hatten wir nach etwas mehr als einem halben Jahr im August einen furchtbaren Streit and einem Freitag, bei dem ich sie bei nem Festival einfach hab stehen lassen. Sie kannte niemanden und kannte auch den Weg nach Hause nicht, ist dann aber trotzdem nach Hause gekommen (haben noch nicht zusammen gelebt) Wir hatten am Tag darauf telefoniert, ich mich entschuldigt und wir wollten darüber reden, jedoch erst am Sonntag. Sonntag morgen bekomme ich die SMS von ihr, sie hätte mit ihrer besten Freundin und nem Typen nen Dreier. Sie hätte innerlich schon Schluss gemacht, darum hätte sie das getan. Also technisch gesehen kein Betrug. Ich war natürlich aussermir, hab meine paar Sachen gepackt, die ich bei ihr Zuhause hatte und bin weg. Wir waren etwa 6-7 Wochen lang getrennt, dazwischen rief sie ein paar Mal betrunken im Ausgang bei mir an, oder schlief bei (aber nicht mit) mir, weil meine Wohnung sehr zentral in der Stadt lag. Irgendwann haben wir uns zusammengerafft und sind wieder zusammen gekommen. Es war halt Liebe und das spüre ich noch immer. Wir hatten in unserer Pause jeweils mit ein paar Leuten geschlafen, aber das war für uns unwichtig. Wichtig war, dass wir wieder zusammen waren, auch nach dem Eklat. Ich wuchs irgendwann in diese Rolle rein, hab mich auch persönlich weiter entwickelt, lernte das Kind zu lieben und wir beschlossen irgendwann zusammen zu ziehen, weil das sonst zu mühsam war (musste eh immer bei ihr schlafen wegen dem Kind). Ach, da sie auch Nachtschichten etc. machte, passte ich auch immer öfter auf das besagte Kind auf und verbrachte sogar das Wochenede mit ihm. Alles schien perfekt, der Einzugstermin war im März '16 (es war Jan/Feb) und sie fuhr für ein paar Tage zu ihrer Mutter und ich war auf Dienstreise. Als ich nach der Woche freudig nach Hause kam, sagte sie mir, sie hätte mit ihrem Ex geschlafen. Ich fiel aus allen Wolken. Noch nie wurde ich von jemandem betrogen, der Schlag sass tief. Sie sagte, sie hätte sich mit ihm betrunken und als sie im Bett war, hätte er sich über sie hergemacht. Sie hätte erst gedacht er wäre ich. Und so hat sie das für ein paar Minuten zugelassen, bis sie es realisiert und ihn rausgeschmissen hat. Ich wusste nicht damit umzugehen und bin rausgestürmt und hab mich ohne jemanden auch nur irgendwas zu sagen mit Freunden betrunken. Ich konnte nirgends wo hin, meine Wohnung war bereits gekündigt und ich hatte bis zum Einzug in die gemeinsame Wohnung bei ihr gewohnt. Bin dann später in der Nacht zu ihr nach Hause und wir hatten sex. Ich war lange sehr gekränkt, stand aber zu ihr. Ich habe nie verstanden, warum sie ihn aber beschützt hat. Ganz ehrlich, wenn das jemand mit mir machen würde, wäre er wegen Nötigung oder gar Vergewaltigung dran. Ich bekam Kurz-vor-Wutanfälle, wenn ich bloss daran dachte. Sie sagte immer "Es war ja nichts, niemand ist gekommen, niemand hat was gefühlt! was regst du dich so auf?" So zogen die Monate ins Lande und es lief wieder immer besser und besser und meine Kurz-vor-Wutanfälle wurden immer weniger. Wir sprachen sogar davon ein weiteres Kind zu zeugen oder zu heiraten. Irgendwann kam das Thema aber plötzlich wieder hoch (es ging darum, dass ich ihr in ihrer nüchternen Person vertrauen würde, betrunken jedoch nicht) und plötzlich erreichten wir eine neue Stufe der Eskalation: "Wie, du bist immer noch sauer desswegen? Wenn du damit nicht sofort mit dir abschliesst, mache ich Schluss!" Hinzu kamen ständige Korrekturen wie "Mach dies nicht, mach das nicht, was kannst du eigentlich?" egal bei welchem Thema. Ich konnte gar nichts in ihren Augen. Wir hatten uns gestritten, vertragen, gestritten, vertragen, etc. Professionelle Hilfe wollte sie partout ausschliessen, irgendwann konnte ich sie dazu überreden, ist dann aber im Sand verlaufen. Sie meinte, ich wäre derjenige, der Hilfe braucht, nicht sie, weil ich nicht damit klarkomme. Man solle sie erst hinzuziehen, wenn es auch um sie gehe. Jetzt, Sommer 2017. Wir hatten 2 Wochen Urlaub geplant, wir fragten auch nen Freund, der mit Frauen grad ne schlechte Zeit hatte, ob nicht mit uns kommen möchte. Er kam auf einem Zeltplatz unter, wir in einem Bungalow. Wir haben uns wieder gestritten. Die Streitpunkte wurden immer seltsamer. Ihr sei essen so wichtig und mich interessiere es nicht, wo das nächste Essen herkommt. Sie wollte für mich unbedingt Flipflops kaufen, die keine Blasen bilden und ich hatte schlichtweg keine Bock dazu, also habe ich sie nach dem dritten Mal angemault. Und sie ist ausgeflippt, nannte mich einen Hurenbock und das war der Moment, wo ich ihr fast eine geknallt hätte. Wir haben uns darauf entschuldigt und wieder vertragen und hatten einen tollen restlichen Tag am Strand, zusammen mit meinem Freund. Aber auch hier kam es zu einem völlig irrelevanten Streit, wo ich dann komplett ausgerastet bin und sie getackelt und zu Boden geworfen habe. Als ich realisierte, was ich getan habe, hatte ich einen Nervenzusammenbruch und verbrachte die nächsten 20 Minuten weinend am Strand. Es war genug. Ich konnte diese ständigen Anschuldigungen nicht mehr anhören. Am nächsten Tag bat ich meinen Kumpel mich zum Flughafen zu fahren, ich wollte nach Hause, die Sache war für mich beendet, auch wenn mein Tackle, wie sie selbst sagt, physisch weh getan hatte. Ich habe soetwas noch nie gemacht und auch nicht erwartet, dass ich dazu in der Lage wäre. Ich war auch enttäuscht von mir. Letzten Endes hat mich meine Freundin abgeholt und wieder zurück zum Bungalow gefahren. Wir haben offiziell am Tag darauf friedlich schluss gemacht, bei einem Cocktail und gegenseitigem Einverständnis. Ich musste mir und ihr eingestehen, dass ich ihr Fremdgehen niemals verarbeitet habe und das subtil an ihr ausgelassen habe. Den Rest des Urlaubs verbrachte sie mit meinem besten Freund, mit dem sie ein bisschen im Auto rumgefehren ist. Die Tage wurden wieder ruhig. Ich bat sie derweil, mir meinen besten Freund wegzunehmen. Sie fragte warum und ich antwortete ihr, dass ich nicht möchte, dass irgendwas nach unserer Trennung zwischen ihm und mir steht, weil ich seine Freundschaft brauchen werde. Sie sagte, "Ich verstehe das." Wir fuhren nach Hause, um die Trennung zu klären (Wir hatten Wohnung, Auto und Hund zusammen. Kind war ja nicht meins, daher war das klar) Unterwegs fragte sie mich noch, ob wir irgendwann Freunde werden können. Ich antwortete mit "Vielleicht". Sie müsse zu ihrer besten Freundin für eine Nacht, um ein bisschen Abstand zu bekommen. Zur weiteren Chronik: Schluss machen: Montag, Zuhause ankommen: Freitag. Also kamen wir Freitag an, sie nahm ein Bad, verabschiedete sich von mir mit den Worten "Bis morgen" und fuhr zu ihrer Freundin. Falsch. Sie fuhr zu meinem besten Freund und schlief mit ihm. Bis Sonntag. Der einzige Grund, warum ich das rausgefunden habe war, weil ich ihn am Sonntag gefragt habe, ob er was von ihr gehört hat, weil sie wollte ja Samstags bereits nach Hause kommen und ich mir doch langsam Sorgen machte. Er sagte, sie wäre bei ihm. Beide fuhren im Anschluss zu uns/mir nach Hause und ich versuchte verzweifelt zu verstehen warum. Warum lügt sie mich an, nachdem sie noch Freunde werden wollte. Nachdem wir noch zusammenleben MÜSSEN zumindest für ein paar Wochen. Warum tut sie mir sowas an, wenn sie vor einer Woche noch ihre Liebe geschworen hat. Warum tut er mir das an, wenn er mein bester Freund sein will? Sie streitet weiterhin alles weiter ab: "Ich hab ihn dir nicht weggenommen! Er will weiterhin dein Freund sein! Ich habe nichts falsches gemacht!" und sieht absolut keine Einsicht, und überhaupt wäre alles meine Schuld. Er schämt sich wenigstens in Grund und Boden. So sind wir jetzt also. Sie ist mir ihrem Sohn bis SA/SO zur Mutter gefahren, ich sitze Zuhause und tippe diese Zeilen. Ich habe in einer Woche meine zwei besten Freunde verloren. Er gibt es wenigstens jetzt zu, dass sie sich weiterhin sehen werden und ich muss dumm zusehen. Ich bin echt am Ende. Ich kann sie nicht zur Wohnung rauswerfen, weil ihr Sohn in zwei Wochen eingeschult wird. Komplett raus kann ich auch nicht, weil sie die Wohnung alleine nicht tragen kann. Was mach ich da? Ich fühle mich von hinten bis vorne einfach nur... ich weiss auch nicht, was für ein Gefühl das ist. Eine Mischung aus Enttäsuchung, verarscht werden und... ich weiss es nicht. FUCK.
  8. Unendlich traurig

    Liebes Forum Nun bin ich auch wieder einmal hier und fühle mich unendlich traurig. Kurz zu meiner Geschichte: Nach ca. 20 Jahren Ehe hatte mir mein Mann mitgeteilt, dass er nun einen Freund habe... dies ist nun über 4 Jahre her, wir lebten dann wegen den Kindern (heute bald 18 und 16) noch 3 Jahre WG-mässig zusammen. Danach ist er dann ausgezogen in eine eigene Wohnung. Nach einem Jahr heftigen Leidens habe ich mich dann auf einer Online Plattform angemeldet, um meine Marktchancen mal zu testen.... für eine Beziehung war ich sicherlich noch nicht bereit. Ich bin nun froh, dass wir nicht mehr zusammen wohnen. Wir haben auch ein mehrheitlich neutrales Verhältnis, ausser dass er sich nicht wirklich am Familienleben beteiligt und ich das Haus, die Kids, den Hund und die 2 Katzen und meinen 60% Geschäftsführer Job alleine stemme. Er nimmt lediglich den Hund alle 2 Wochen. Aber ich war immer darauf bedacht, dass wir nicht streiten und er die Möglichkeit hat, die Kinder zu sehen wann er will. In diesen folgenden 3 Jahren habe ich dann über diese Online Plattform einen Mann kennen gelernt, der 12 Jahre jünger ist als ich, der sehr introvertiert ist. Dies tat mir gut und wir fühlten uns auch freundschaftlich sehr verbunden, es ging eigentlich nicht in erster Linie um Sex, wobei der auch gut war. Wir hatten dann immer wieder Differenzen, da er sagte, dass er sich eine Familie wünscht und Kinder haben möchte. Ich war in dieser Zeit bereits 47 Jahre alt und mit mir wäre das ja sicherlich nicht möglich gewesen, nebst dem ich bereits in den Wechseljahren bin. Der Kontakt wurde dann hin und wieder etwas weniger, aber ist nicht abgeflaut. Letztes Jahr hatten wir dann wieder viel mehr Kontakt, bis sich herausstellte, dass er noch immer aktiv eine zukünftige Mutter für seine Kinder sucht und sich auch mit Frauen getroffen hat. Da habe ich es beendet, da mir eine Freundschaft plus zu wenig war und ich sehr enttäuscht war, dass er aktiv eine Freundin sucht. Wir hatten dann einige Monate gar keinen Kontakt mehr. In dieser Zeit lernte ich dann einen anderen Mann kennen - in meinem Alter - aber auch das wurde nichts, da seine Exfreundin noch bei ihm ein und aus ging, einen vollen Kleiderschrank hatte und den Wohnungsschlüssel. Ich wollte das nicht und wir beendeten dies dann. Danach hatte ich langsam wieder Kontakt mit diesem jüngeren Mann, aber ganz vorsichtig, da ich ja wusste was vorher Sache gewesen war. Es war dann nur noch freundschaftlicher Art, aber der Kontakt hat sich dann so intensiviert, dass wir jeden Tag mehrmals zusammen geschrieben haben und uns auch immer wieder mehr getroffen haben. Wir haben viel zusammen unternommen (viel mehr als früher) und ab anfangs Jahr habe ich dann auch regelmässig, so ca. einmal pro Woche bei ihm übernachtet. Sex hatten wir jedoch keinen, da ich dies nicht wollte, da ich erst wollte dass er mir sagt, was denn nun unser " Beziehungsstatus" ist. Aber wenn ich gewollt hätte, wäre es sicherlich gegangen. Wir sind viel Arm in Arm eingeschlafen und waren uns auch nah, aber einfach ohne Sex. Er ist richtig aufgetaut, ist sonst ein introvertierter Mann. Wir haben über alles gesprochen nur nicht über uns er hat meinen Sohn ins Spital gefahren und wir haben uns gegenseitig die Hunde gehütet.. Ich dachte dann immer, ich warte jetzt noch etwas, will ihn nicht überfahren, keinen Druck machen und habe erst gedacht ich habe dies schon im Griff mit dieser Freundschaft. Bis ich dann gemerkt habe, dass ich viel mehr für ihn empfinde als ich gedacht habe. Bis anfangs Mai war dann auch alles in Ordnung und dann wurde er plötzlich wieder introvertierter. Wir haben zwar noch jeden Tag geschrieben, aber uns nicht mehr gesehen. Ich habe dann angefangen, leichten Druck für ein Treffen zu machen, da ich für mich endlich klären wollte was denn nun jetzt zwischen uns ist. Soweit kam es dann aber nicht, am letzten Samstag hat er mir dann eine Nachricht geschickt und mir mitgeteilt, dass er vor kurzem eine Frau kennen gelernt hätte und es sein könnte, dass sich daraus mehr ergibt. Er wollte mir dies sagen, damit ich keine böse Überraschung habe. Mir hat es in diesem Moment total den Boden unter den Füssen weggezogen, erstens war ich so enttäuscht, weil das per Whatssapp kam und er nicht das Gespräch mit mir gesucht hat. Ich habe dies dann mal setzen lassen und ihm dann geschrieben, dass ich ihm für seine Offenheit danke aber ich unendlich traurig sei, da ich gemerkt hätte dass ich mehr für ihn empfinde als nur freundschaftliche Gefühle. Aber ich ihm sicherlich sein Glück gönnen würde (was ich auch tue, wenn ich nicht grad unendlich traurig bin, mich im Selbstmitleid suhle oder mir irgendwelche Bilder vorstelle, was er nun mit ihr unternimmt. Er war dann selber etwas durch den Wind über meine Nachricht. Dazu kam dann noch, dass er mir meinen Hund hüten wollte am nächsten Donnerstag (da ist die Konfirmation meiner Tochter) und wir einen Ausflug am nächsten Freitag geplant hatten (ist mein Geburtstagsgeschenk) Ich habe ihm dann geschrieben, dass er mir doch bitte mitteilen soll, ob dies noch gilt für ihn. Es gilt noch für ihn und ich habe nun zugesagt. Ich bin dermassen durch den Wind seit letzen Samstag, habe ein schlechtes Gewissen meiner Tochter gegenüber, da ich nun noch die letzten Vorbereitungen für die Konfirmation treffen sollte, ich bin ansonsten eine sehr liebevolle Mutter, aber jetzt bin ich wie blockiert. Es geht nichts mehr. Ich kann nicht arbeiten, bin seit Samstag nur noch am Weinen und trinke zu viel. Ich möchte aus dieser Spirale herauskommen, mir selbst leid zu tun, wegen all meinen letzten Männererfahrungen, ich möchte die Freundschaft mit diesem jungen Mann aufrecht erhalten können und ihm eine allfällige neue Beziehung für eine Familie zu haben gönnen. Aber auch ich möchte einfach mal glücklich werde und vor allem möchte ich auch nicht am nächsten Freitag wie ein Trauerkloss auf diesen Ausflug gehen Ich danke euch für einige tröstende Worte und Tipps wie ich aus dieser Spirale komme.
  9. Wie soll ich es beginnen? Am besten in der Mitte... Vor kurzem, ich bin jetzt endlich 55, konnte ich für mich endlich, nach langem Suchen, das Gefühl von Zuhause finden - es lag nicht etwa am Ort meines Elternhauses oder wo meine Partnerin wohnte oder meine Kinder. Nein, es ist mitten in mir drin! Ich habe es immer dabei. Ich habe die letzten 45 Jahre danach gesucht, mal mehr, mal weniger. Ohne dieses "Zuhause" wusste ich nichts mit mir anzufangen, deshalb fiel es mir auch schwer, mich für einen Beruf zu entscheiden. Ich habe mehrere Ausbildungen, alle abgeschlossen, mit 42 Abitur nachgemacht und studiert. Doch nirgends fühlte ich dieses Gefühl, dass Ich es bin, der da gefragt ist. Nirgends kam ich wirklich an. Insofern habe ich sehr viele Berufe und Arbeitsstellen kennen gelernt und irgendwann kam der Punkt, dass die Suche danach sinnlos sei. Ich wurde ein Sozialfall. Ich suchte dann meine Professur im Ehrenamt. Ich half, wo ich gebraucht wurde - nur halt immer, ohne bezahlt zu werden. Damit konnte ich Jahre verbringen. Es war mir sogar möglich länger bei einer Tätigkeit zu bleiben, konnte Konsequenz zeigen. Nur bezahlt werden, das war nicht. Und immer, wenn ich aus einem Hobby einen Beruf machen wollte, scheiterte ich gänzlich, verlor mich in Kleinigkeiten der Umsetzung und war dann nach der Rehabilitation von der Erschöpfung völlig vom Projekt entfernt. Bis ich irgendwann ein Neues begann... mit wieder gleichem Ausgang. Ich bin heute immer noch nicht in der Lage, meine Existenz, wie die meisten Menschen, zu sichern, obwohl ich weiß, dass ich genügend Fähigkeiten dazu hätte. Das wurmt mich sehr! Zu sehen, wie ich mich einbringen kann, aber nur dort, wo es keine Bezahlung gibt. Für Leistungen nicht ausreichend entlohnt zu werden, empfinde ich als deprimierend. Andererseits sehe ich es als großes Geschenk an, zu Zeiten, wo die meisten Menschen einer Beschäftigung nachgehen, zu einem Therapeuten zu gehen, wo es dann nur um mich geht; nur darum, doch endlich die eigene Existenz zu bekommen. Inzwischen habe ich in vielen Ansätzen resigniert. War ich vor einiger Zeit noch auf jeder Party zu finden, lockt mich, seit ich das Zuhause in mir gefunden habe, nichts mehr dorthin. Die Menschen, die ich früher dort kennenlernte, sind mir heute fremd geworden, da sie nach etwas suchen, was es so nicht gibt - außer in sich selbst. Ich kann mit diesen Menschen nichts wirkliches mehr anfangen. Leider stelle ich fest, dass es die Mehrzahl der Bevölkerung ist. Insofern grenze ich mich derzeit selber aus. Wenn ich Menschen auf der Strase begegne, bin ich zwar recht schnell im Smalltalk mit ihnen. Stelle aber fest, dass sie doch überrascht sind, dass man mit ihnen "einfach so" redet. Was mich wieder dazu verleitet, mich zurückzuziehen. Früher war ich auf der Suche - nach meinem Zuhause, nach der Liebe meines Lebens, nach meiner Berufung oder einem sinnvollen Dasein. Ich fand es nie, doch war stets angetrieben von der Hoffnung. So war ich eigentlich immer ein aktiver Mensch. Seit ich mein Zuhause gefunden habe, stockt all dies. Ich genieße die Einsamkeit und finde es nicht mehr schlimm, wie es gerade ist. Doch wenn ich es mit einem normalen Menschen vergleiche, muss ich erkennen, dass ich in einer Depression lebe. Mehr noch: Kurz nachdem ich dieses Gefühl von Zuhause in mir fand, mich mir selbst dadurch noch mehr zuwenden konnte, kamen von außen Umstände auf mich zu, die mich weit von einem eigenorientierten Leben fort führten: Der Schlaganfall meines Vaters, meine Sorge um ihn (die sich nun bereits über 4 Monate erstreckt) und mich von meinem jungen Sohn (4) trennte, da er im Ausland lebt. Ich bin also weder bei meinem Sohn, noch bei meiner eigenen Entwicklung, sondern ich bin, was allerdings selbstverständlich für mich ist, bei meinem Vater, der mich jetzt (noch) braucht. Meine Mutter starb vor dreieinhalb Jahren. Mein Vater hat ihren Tod nicht wirklich verarbeitet, lebte anfangs weiterhin in ihren Sachen und zog später einfach in eine andere Etage seines Hauses. Ich bin nun seit Wochen damit beschäftigt, die Vergangenheit in Form von Sachen aus dem Haus zu schaffen und die Räume einer Vermietung zugänglich zu machen, da mein Vater nun in einem Pflegeheim lebt und das Geld benötigt. Er hat ein schickes neues Appartement mit ausgesuchten Möbeln, neuen Klamotten und Bedienung rund um die Uhr bekommen. So fällt ihm das Loslassen nun hoffentlich leichter. Ich selbst versinke derzeit in der Renovierung und Vermietung des Hauses für meinen Vater, bekomme natürlich erstmal keinen Cent davon und darf auch noch alles buchführerisch haargenau dokumentieren. Ich darf Hilfskräfte einstellen und diese auch bezahlen, doch meine Eigenleistung darf (wieder Mal) nicht entlohnt werden. Das ist nun mal das Ehrenamt des Bevollmächtigten, sagte man mir. Wiedermal ist alles genauso, wie es immer war. Nur die Umstände sind diesmal so, dass ich sie nicht einfach verlassen kann. Sonst hätte ich es sicher bereits getan. Denn ich erkenne, dass es mir nicht gut geht mit dieser "Verantwortung". Ich trage sie, weil mein Vater sich Zeit seines Lebens immer um mich mühte, obwohl ich selten einen Vater in ihm sah. Ich war lieber bei ausgesuchten Alternativeltern, die meinem Elternbild mehr entsprachen, im Internat oder in einer therapeutischen Einrichtung. Erst seit ich mich nach dem Tod meiner Mutter verstärkt um meinen Vater mühte, erkannte ich, was er mir alles möglich machte und wie sehr ich einen Vater in ihm hatte. Durch dieses Jahr holte ich mir den Vater in ihm zurück. Als er dann den Schlaganfall bekam, war es ein nahtloser Übergang, dass nun ich die Verantwortung übernahm. Mir fehlt, dass ich mich spüre. Ich hab was gefunden, was nicht viele finden, die auf der Suche danach sind. Entweder hatte man es von Zuhause bereits mitbekommen oder man ist auf der Suche danach - so kannte ich es bisher. All meine Partnerinnen waren Suchende. Seit ich bei mir angekommen bin, bin ich Single. Richtiger Single. Früher dauerte es eine Woche und eine neue Partnerin rauschte in mein Leben. Heute rauscht keine mehr rein. Und mir ist auch nicht danach. Ich will keine Beziehung eingehen, nur um ein wenig (oder viel) geliebt zu werden. Das ist nicht mehr nötig. Dennoch fehlt mir Farbe. Buntheit. Fröhlichkeit und Lachen. Wenn ich ein Foto meines Sohnes geschickt bekomme, sehe ich, dass er lacht. Er lacht meistens, ein fröhlicher Geist steckt in ihm - es ist ein Genuss!
  10. Hallo ihr Lieben, Ich hab da so ne Menge Probelme, versuche mich aber kurz zu fassen! 1. Meine Freundschaften gehen kaputt! Ich habe eine beste Freundin, mit der ich mich 1,2 mal die Woche treffe. Dann noch 3 oder 4 gute, mit denen ich mich ab & zu treffe. Aber niemanden würde ich nachts anrufen, wenn ich reden wollte... Vor etwa 2 Jahren war das anders, ich hatte viele Freunde, mit denen ich viel unternommen habe. Doch die haben jetzt alle einen Freund oder neue Freunde/Interessen. Selbst die, die ich noch habe, gehen kaputt. Und am Ende stehe ich alleine da?! 2. Bin ich anders? Seit Sommer bin ich auf einer neuen Schule, wo ich niemanden kannte. Ich wollte ganz offen sein. Nach und nach habe ich mehr mit meinen Mitschülern geredet. Mittlerweile begrüßen mich alle freundlich, man redet gerne und viel mit mir, man ist in den Pausen mit mir zusammen. Doch ich treffe mich nie privat mit denen, Warum will das niemand und wieso klappts bei den anderen? 3. Keine Anerkennung zu Hause Ich habe keine große Familie, zumindest keinen Kontakt mit denen, ich lebe mit meiner Mum alleine und das ist auch okay. Ich tue wirklich viel für sie und unterstütze sie im Haushalt (Küche sauberhalten, Bäder putzen, Boden wischen, für sie kochen, staubsaugen, Streichen um frischen Wind einzubringen). Doch wenn ich was mache will sie das gar nicht sehen und bemerkts glaub ich gar nicht. Wenn ich sie dann darauf hinweise sagt sie "schön, danke!" aber freut sich nicht richtig und meint, dass ich ihr Zeit geben sollte, sich zu bedanken. Außerdem schreit sie IMMER sofort und wegen jedem Mist rum. Eben habe ich eine Tür aufstehen lassen, sie war sauer und hat mich angeschrien. 4. Ich bin unzufrieden mit mir Ich habe Interessen, Träume und bin dennoch unzufrieden. Ich wohne in einem Kaff! Wirklich, hier kann man nichts machen... Mein Traum ist es nach meinem Abi nach Berlin zu ziehen und ich glaube, da fängt mein Leben erst richtig an. Hier lerne ich keine neuen Leute kennen, denn hier kenne ich schon alle... Ich mache Musik, bin generell kreativ aber irgendwie sooo ALLEINE :heulen: Ich hänge nur zu Hause rum. Laptop, Fernseher, Essen, Schlafen... Das nervt. Aber was soll ich machen? Ich hasse es, mit vielen Menschen zusammen zu sein, die ich nicht kenne, denn die meisten finde ich doof (wenn ich denn man neue Leute kennenlerne)... Ich mag es lieber, einzelne Menschen kennenzulernen da sich diese nicht so verstellen. Doch wie soll ich das machen?! 4. Keine Liebe Alle sind verliebt, haben nen Freund nur ich nicht. Ich verliebe mich einfach nicht, wie auch, ich lerne ja gar keine Jungen kennen... Ich bin in 3 Monaten 18 und mittlerweile sollte ich mich dann doch mal verlieben. Ich bin nicht hässlich, nicht dumm, nicht arrogant. Jaaaa, vielleicht das ein oder andere Kilo zu viel aber deswegen verabschiedet sich doch nicht die ganze Männerwelt von mir?! BITTE HELFT MIR! Mich macht das wirklich fertig... Danke schon mal, und sorry, ist doch lang geworden.
  11. Seit einigen Jahren schon verhält sich mein Vater ziemlich komisch. Erst schenkte ich (14) dem keine Beachtung, aber es wird immer schlimmer. Es ist so, als würde er versuchen uns zu meiden Er selbst (52) hat irgendwie die Freude an allem verloren und meint nun, Er könnte uns (ich, mein Bruder und meine Mutter) die Laune verderben. Er meidet alle Feiertage, z.b. Silvester und sorgt dafür, dass es meistens in einem Desaster endet. In den Ferien ruiniert er uns das Vergnügen, u.a. Durch plötzliche Stimmungsschwankungen, vorgetäuschte betrunkenheit und ähnliches. Außerdem fährt er in letzter Zeit sehr oft geschäftlich weg, Obwohl es nicht dringend notwendig ist. An Silvester eskalierte das schließlich. Deshalb Wende ich mich an euch, da ich selbst nun nicht mehr weiter weis. Woran liegt das? Was kann ich tun? Wie soll ich weiter leben?
  12. hallo, ich bin 21 Jahre alt. Ich habe vor 3 Jahren eine super Frau kennengelernt. Sie ist momentan 17. Sie ist meine absolute Traumfrau. Bildhübsch, intelligent, witzig. Das Problem ist ihre Familie. Sie kommt aus einer streng gläubigen Familie und darf keinen Freund haben, außerdem ist meine Nationalität ein großes Problem. Sie wohnt auch noch 400km weit weg! Wir sehen uns seit Monaten gar nicht mehr, weil sie wegen mir nichts darf! Was soll ich denn tun!? Das Problem ist auch, dass ich nicht drauf hoffen kann dass sie 18 wird und das wars dann. Auch mit 18 hat sie "nichts zu melden". Sie hat sehr sehr viel Ärger wegen mir. Weiter kämpfen oder gehen lassen? Danke schonmal !
  13. Guten Abend, Mein Name ist Mikael bin 16 Jahre alt und komme aus Oberhausen, und habe folgendes Problem... Meine Mutter kommt aus den Philippinen, das heißt das ich dort meine Familie habe..(Mit meiner deutschen Familie hab ich nix zutun) ich war vor knapp 2 Wochen mal für 3 Wochen dort zu Besuch.. Und seit dem ich wieder in Deutschland bin, habe ich keine Lust mehr auf garnichts, bin fast den ganzen Tag traurig, Es fließen sehr oft Tränen und das weil ich meine Familie auf den Philippinen sehr vermissse.. Ich kann nicht mehr klar denken.. ich will sofort zurück & am liebsten dort für immer leben, auch wenn das Leben dort nicht so einfach ist (Geld..) aber Geld ist nicht das wichtigste für mich sondern die Familie.. Und ich werde in den nächsten 4-6 Jahren auswandern.. Aber ich weiß nicht wie ich die nächsten Jahre noch durchhalten soll, ich weiß ihr würdet sagen das ändert sich mit der Zeit dies das, aber ich denke nicht so.. ich kann nicht Glücklich sein ohne meine Familie.. und jetzt kommt noch die Schule.. ich weiß nicht ob ich mich überhaupt noch konzentrieren kann.. ich weiß nicht was ich machen soll, kann es sein das ich unter Depressionen leide?.. p.s: ich lebe bei meinen Vater der Alkoholiker ist, und ihr könnt euch vorstellen wie es ist mit einen Alkoholiker zuleben.. das macht alles nur noch schlimmer. Naja liebe grüße & hoffe auf schnelle Antworten, Mikael...
  14. liebe oder familie?

    hi leute also meine situation ist so. ich war in australien habe da den perfekten partner gefunden. es war liebe auf den ersten blick. ich war nur leider 3 monate da und das waren die 3 besten monate meines lebens. wir haben dann entschlossen das wir in kontakt bleiben und uns regelmässig besuchen bis ich meine ausbildung fertig habe. es sind nun 3 monate her das wir uns das letzte mal sahen und es läuft sehr gut. nun das problem. ich habe es vor kurzem meiner mutter erzählt und sie ist gar nicht drüber erfreut. sie will nicht das ich ihn besuche oder auch das er mich besucht. meine ausbildung fängt grade erst an und dauert 4 jahre. wenn wir uns regelmässig sehen könnten wäre das kein problem für die nächsten 4 jahre aber sie erlaubt es nicht also haben wir ein problem. ich konnte mit meiner mutter nicht richtig darüber reden weil es im streit endete, sie hörte mir nicht zu, wollte mir nicht zuhören. das verhältnis zu meiner mutter ist sehr gut, sie hat sehr viel für mich getan. sie ist geschieden und ich bin ohne vater aufgewachsen ich bin das einzige was sie hat. ich möchte aber mit ihm in australien leben. ich weiss das ich mit ihm zusammen bleiben will, aber ich weiss nicht ob ich einfach so gehen kann. ich brauche hilfe, ich weiss nicht was ich nun tun soll :(
  15. Hallo liebes Forum. Ich bin komplett neu bei euch aber ich suche dringend anonymen Rat. Also ich bin seit 2 1/2 jahren mit meiner Freundin zußammen. Wir sind beide 17 Jahre alt. Unsere Beziehung war bis vor 1 Jahr echt Spitze, aber dann hat sich alles geändert. Sie ist total eifersüchtig, habe mittlerweile keine weibl. Freunde mehr, außer halt ihre, aber mit dene versteh ich mich nich so gut. Mache selten etwas mit Freunden, denn da is sie strickt dagegen. Sie verbietet mir alles: Computer spielen, ein Bier trinken beim weggehen, Rauchen, Späße in der Öffentlichkeit und und und... Außerdem ist sie der totale Drachen, sie schreit mich oft ohne Grund an, oder aus winzigen Gründen, die sich nichtmal lohnen zu streiten. Ich muss alles für sie machen, ich soll jeden Tag 10 km mim Roller fahren, nur damit sie nicht alleine 15 minuten auf den bus warten muss. (nur ein Beispiel) Wir haben sehr oft Streit, doch ich versuche es immer mit Biegen und Brechen wieder hinzubgekommen... Warum? werdet ihr euch fragen. Also es ist folgendes: Sie hat schwerwiegende familäre Probleme (Vatter Scheidung, will kein Unterhalt zahlen, sie und ihre Mutter sind allein) und außerdem macht sie immer Selbstmorddrohungen, wenn wir uns für kurze Zeit trennen. Ich kann sie nicht verlassen, weil ich Angst habe, dass sie ihre Schule versaut (Oberstufe) oder Selbstmord begeht, wegen ihrer familären Probleme. Was soll ich nur tun? Ich freue mich auf eure Antworten
  16. Hallo Zusammen! Bin ganz neu hier und hoffe Ihr habt mir ein Paar Ratschläge. Seit kurzem bahnt sich etwas mit einer gleichaltrigen (sehr hübschen) Italienerin an. Sie hat einen netten Freundeskreis, aber irgendwie fühle ich mich schon ein bisschen beobachtet und als wir einmal kurz ihren Vater getroffen haben, sind mir ernsthafte Zweifel gekommen. Er hat sozusagen an mir vorbeigeschaut und als er gemerkt hat, dass ich nicht italienisch spreche, da war ich kaum mehr der Rede wert . Meine Frage: Kennt jemand diese Situation? Ich meine, wird sowas jemals besser oder bleibe ich dann der ewige Nicht-Italiener, den man gnädigst duldet und bei dem alle denken "wie schade, dass sie keinen richtigen Italiener" gefunden hat? Freue mich über Eure Meinungen!
  17. Verbotene Liebe

    Hallo ihr Lieben, ich habe ein großes Problem ich habe den Mann meiner Treume gefunden, wir beide lieben uns von ganzen Herzen. Jedoch haben unsere Familien was gegen unsere Liebe. Ähnlich wie bei Romeo und Julia . Wir versuchten alles doch , sie meinen das es nicht sein darf. Mein Freund ist seid 3 Wochen Vater das Mädel hatte ihn damals verlassen wo sie Schwanger war. 6 Monate später lernten wir uns dan kennen nun axeptiert ihn meine Familie nicht weil er Vater ist und seine axeptiert mich nicht weil er um seine Ex kämpfen sol wegen dem Kind aber er liebt mich und ich ihn sie wissen es alle doch es wird uns verboten was solen wir nun tuhen. Sollen wir abhauen und uns verstoßen lassen? wir lieben unsere Familien doch auch.
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