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Angst raus zu gehen

28 Antworten3'560 AufrufeGestartet von JenniX45 ·

#21
Ich habe "Strategien" entwickelt, wie z. B. immer zur Ablenkung eine Zeit lang eine Schnitte auf den Beifahrersitz gelegt [...]

....die dann aber immer der blöde Hund aufgefressen hat...

Trotzdem:
"Gib dem Menschen einen Hund
Und seine Seele wird gesund."
(Hildegard von Bingen... vermutlich auch so 'ne Histamin-Schnitte... ;-)) )
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#22
Hallo!
Jetzt antworte ich richtig.

gespürt das die Taubheit im Arm langsam nachlässt. Es hat noch gedauert. So schleichend wie es gekommen ist, hat es sich dann zurückgebildet. Ich kann durchaus nachvollziehen das Schmerzen auf die Psyche gehen. In dieser Zeit habe ich oft gedacht, so kann und will ich nicht weiterleben...
Na zum Glück hat der Arzt bei dir noch mal ein MRT veranlasst! Das wäre ja was gewesen..
Ich hatte die Taubheit in beiden Armen. Aber am stärksten im linkem Arm. Bei mir war es tatsächlich mit Beginn der Physio eine der Ersten Verbesserungen die ich wahrgenommen habe. Die Taubheit ist inzwischen komplett weg. Aber ja, die Schmerzen vom Anfang waren tatsächlich sehr schlimm. Da ich ja am Anfang auch nicht wusste was genau ich habe hab ich mich auch kaum bewegt, was dann anscheinend alles schlimmer gemacht hat. Und zusätzlich noch Panik weil es hätte ja alles mögliche sein können. Da hatte ich auch oft mal den Gedanken wie das weiter gehen soll.. Aber es ist zum Glück inzwischen sehr viel besser geworden.

Was machst du normalerweise am Tag?
Wenn mein Alltag normal ist, dann habe ich immer mindestens 1x pro Woche einen Termin bei meinen Betreuern. (Im Büro) 1x pro Woche Therapie und den Rest der Zeit plane ich wie es grade passt den Haushalt oder treffe mich mit Freunden oder gehe auch mal alleine raus. So war es jedenfalls vor dem Schwindelanfall und so versuche ich es auch wieder zu machen. Ich hab das Gefühl, die Physio und die Übungen die ich jetzt seit ein paar Wochen zusätzlich Zuhause mache zeigen endlich Wirkung.
Ich hatte die letzten Wochen kaum Kraft/Antrieb irgendetwas zu machen. Dann bei der dritten Physio Stunde am letzten Freitag hat der Therapeut meinen Nacken massiert und ich habe mich danach und einen Tag später schwach gefühlt und als würde ich krank werden. Dann habe ich aber plötzlich am Sonntag total viel Energie gehabt. Ich habe auf einmal die Dinge im Haushalt geschafft die mir lange Zeit zu anstrengend waren weil ich endlich keine lästigen Rückenschmerzen mehr hatte. Oft war es so, dass ich mich in die Küche gestellt hab um den Abwasch zu machen und aufgrund von starken Rückenschmerzen nach ca 10 Minuten aufhören musste weil es einfach nicht mehr ging. Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese starken Verspannungen und die damit verbundenen Schmerzen sehr viel dazu beigetragen haben dass ich so wenig Energie für die simpelsten Sachen hatte.

Heute war ich auch wieder bei der Physio und danach bin ich sogar noch durch das Einkaufscenter gelaufen und hab mir irgendwelche Dinge dort angesehen. Es klappte mega gut und der Schwindel war (zumindest) heute kein Problem. Ich muss dazu sagen, ich hab auch in den letzten Tagen angefangen sehr darauf zu achten dass ich genug und gesünder esse und vor allem genug Wasser trinke. Gestern war ich auch mit meinem Freund draussen weil er frei hatte und das hat auch sehr gut funktioniert. :D

dann passiert genau das, wovor man Angst hat. Zumindest eine körperliche Reaktion kann man so herbeiführen.
Ja, ich weiß genau was du meinst. Ich hatte früher als wir in der Schule Prüfung hatten total Angst in der mündlichen Prüfung ein Blackout zu bekommen und plötzlich nichts mehr zu wissen. Ende vom Lied war dann dass ich in der mündlichen Englischprüfung das englische Wort für "Webseite" vergessen habe.. Im Nachhinein ist es aber irgendwie witzig.

Wichtig ist, dass man solche Ängste so beherrschen kann, dass man dadurch nicht komplett behindert wird und das geht nur, wenn man es übt, wenn man sich traut, in kleinen Schritten.
Ja das auf jeden Fall. Ich hab auch schon einige "kleinere" Ängste in meinem Leben überwunden. Ich hatte zum Beispiel durch Sozialangst früher Angst an der Bushaltestelle zu husten. Ich weiß noch wie meine damalige Therapeutin dann mit mir zu einer Bushaltestelle gegangen ist und ich dort husten sollte.
Tatsächlich hatte ich aber auch schon Situationen wo ich beim Einkaufen plötzlich eine Panikattacke hatte und ich am liebsten aus dem Laden gerannt wäre, aber extra drinnen geblieben bin bis es vorbei war. Seitdem geht Einkaufen auch besser.
Atemübungen helfen mir auch sehr gut. Genau die gleiche Übung mache ich seit einiger Zeit auch, nur dass ich 3 Sekunden einatme und 6 Sekunden ausatme. Was mir auch oft hilft ist ein Pfefferminzbonbon oder etwas anderes scharfes zu lutschen. Das lenkt mich bei Nervosität oder Übelkeit gut ab. Ansonsten habe ich noch einen Akupressur Ring. Der massiert die Finger und übt auch ein bisschen Druck auf die Finger aus, der mich je nach Situation gut beruhigt.
Das mit Corona kann ich so gut verstehen. Ich hatte es erst 2 mal aber diese beiden Male waren der Horror was Atemnot angeht.. Beim ersten Mal hatte ich auch Panikattacken durch Angst zu ersticken. Einmal hat mein Freund deshalb sogar fast den Krankenwagen gerufen. Dieses Gefühl ist so schrecklich..

man muss so einen Hund unterhalten, Futter, regelmäßige Arztbesuche, falls mal was akutes ist, muss man immer Geld in der Hinterhand haben und für OP`s usw gibt es zwar Krankenversicherungen für Hunde, aber die sind natürlich auch nicht kostenfrei.
Ja.. So sehr ich Hunde auch toll finde und gern selbst einen hätte, das kommt noch dazu. Und die Wohnung wird auch schon von unseren beiden Katzen "besetzt". Ich denke für ein drittes Tier wäre hier einfach leider nicht mehr genügend Platz auch wenn man oft draussen wäre. So ein Hund möchte ja auch seinen eigenen Platz haben.
Momentan regeln wir das mit den Katzen so, dass ich das Futter, Streu, Spielzeug usw von meinem Geld kaufe und dafür übernimmt mein Freund die Tierarztkosten falls mal etwas akutes ist. Ich kümmere mich die meiste Zeit auch um die beiden, da ich ihre Bezugsperson Nummer 1 bin.
Ich wohne in einer großen Großstadt, deshalb ist das Tierheim auch so mit ehrenamtlichen Helfern "überrannt".

Du hast viele Baustellen, habe ich überlesen, wie alt Du bist?
Ja das stimmt.. An den meisten arbeite ich auch schon seit über 10 Jahren.
Ich bin 26 :)
Und ja, ich war sogar sehr überrascht dass ich trotz der aktuellen Lage so kurzfristig so viele Arzttermine bekommen habe. Grade den Termin fürs MRT. Ich hatte angerufen und direkt für die nächste Woche dann einen bekommen.

Ich kann mich auch noch an meine erste Panikattacke erinnern. Es war früh morgens vor der Schule. Ich war noch Zuhause und hatte plötzlich das Gefühl zu ersticken und fing an zu hyperventilieren. Mein Asthmaspray hat mir damals nicht geholfen. Und zur Schule musste ich trotzdem als es vorbei war. Aber damals meinte dann eine Ärztin dass das eine Panikattacke war. Die Attacken fingen bei mir einige Zeit nachdem mein Vater damals einen Herzinfarkt hatte an. (Er lebt noch) Das war für mein Jugendliches ich damals sehr belastend und traumatisierend. Die Attacken haben auch dieses Jahr erst wieder angefangen nachdem meine (noch nicht) Schwiegermutter einen Schlaganfall hatte. Ich denke das hat vieles von damals wieder hoch geholt. Ich hatte danach oft während der Panikattacken das Gefühl oder den Gedanken "Scheiße, jetzt habe ich auch einen Schlaganfall". Wegen der Taubheit in den Armen und dem Kribbeln im Gesicht.
Gameboy spielen ist auch ne gute Ablenkung. Ich hab meine Nintendo Switch, da spiele ich dann meistens etwas beruhigendes wenn ich unruhig bin.
Und bei einer Panikattacke hilft mir oft Druck von Aussen. Zum Beispiel drücke ich mich mit dem Rücken gegen eine Wand oder wenn mein Freund da ist drückt er mich ganz doll oder er drückt meine Hände etwas stärker. Dadurch beruhigt sich mein Körper immer ein bisschen.

Das führt (eben psychisch bedingt) auch zu Verspannungen.
Genau das hat mir die Physiotherapeutin gesagt. Sie hat in der ersten Stunde erzählt, dass sie oft Patienten in der Praxis haben die aufgrund von psychischen Belastungen starke Verspannungen haben und dass es bei mir auch der Fall sei. Seit ich mich mehr mit dem Thema beschäftigt habe, denke ich dass die Psyche bei mir auf jeden Fall mit rein spielt, ich aber auch sehr starken Bewegungsmangel hatte. Es bedingt sich gegenseitig. Depressionen/Ängste = wenig Kraft/sich erschöpft fühlen = Ausruhen, zu wenig Bewegung = Depressionen/Ängste=... Die Schmerzen und gegebenenfalls andere Symptome kommen dann noch irgendwo dazwischen.
#23
Darf ich Fragen wie alt du bist?
#24
Ich bin 26

Ok, war immerhin schon vorgestern... manche altern ja ungemein... ;-))
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#25
Ok, war immerhin schon vorgestern... manche altern ja ungemein... ;-))
Ok. Hab ich wohl überlesen😇.
#26
Der Thread ist zwar schon älter aber ich wollte nicht extra einen neuen öffnen. Ich glaube TE hatte eine art leichten Schlaganfall wegen des Stresses. Ich hatt das auch schon oft, raus kann ich auch nicht mehr gehen, weil ich im Umfeld gemobbt werde und mich dem nicht aussetzen kann. Das ist keine Sozialphobie, es ist einfach Selbstschutz.
Ich weiß nicht ob es bei TE auch so ist, dass Mobbing/Rufmord Ursache ist, um lieber den Lebensraum nach drinnen zu verlagern. Ich bin jetzt seit bestimmt 5 Monaten drinnen.
#27
Hallo!
Tatsächlich habe ich nie ein Update gegeben was aus der Sache geworden ist... ups.
Dann hole ich das jetzt nach.
Ich hatte zum Glück keinen Schlaganfall. Es kam einiges heraus bei mir, vieles macht jetzt Sinn. Meine Diagnose war/ist Zervikalsyndrom/HWS Syndrom. Das wird wiederum ausgelöst durch Verspannungen im Halswirbelsäulen Bereich. Diese werden ausgelöst durch Stress, der wiederum ausgelöst wird durch die Depressionen und Ängste, die ich vorher ja schon hatte. Aber diese Depressionen und Ängste kommen tatsächlich von etwas was erst im Dezember bei mir festgestellt wurde. Nämlich habe ich mein ganzes Leben schon ADHS!
Mobbing war bei mir in der Schulzeit ein riesen Thema, daher auch die Sozialangst, einfach weil mein Gehirn anders funktioniert als das von Leuten die kein ADHS haben. Daher bin ich immer Außenseiter gewesen. Es macht jetzt auch tatsächlich Sinn, dass all die Therapien in den ganzen Jahren nichts gebracht haben, da die Depressionen ja bei mir ein Symptom sind.
Die Physiotherapie hat mir sehr geholfen, ich habe zwar immer noch wenn ich sehr verspannt bin ab und zu Schwindelgefühle, aber die kriege ich mit meiner Faszienrolle und Faszienbällen sehr gut in den Griff. Ich habe mich ja nicht mehr raus getraut wegen den Schwindelanfällen, das ist jetzt vorbei. Ich habe immer noch meine Sozialangst, aber nicht mehr so stark, dass ich mich nicht mehr raus traue oder nicht am Leben teilhaben kann.
Ich bin im Moment dabei Medikamente zu bekommen bzw in der Ausschlussdiagnostik, damit ich Medis bekommen kann. Musste EKG, Kopf MRT und EEG machen und hab im Mai dann den nächsten Termin beim Neurologen.
Hoffe, dass das einige noch offene Fragen beantwortet hat.

Der Thread ist zwar schon älter aber ich wollte nicht extra einen neuen öffnen. Ich glaube TE hatte eine art leichten Schlaganfall wegen des Stresses. Ich hatt das auch schon oft, raus kann ich auch nicht mehr gehen, weil ich im Umfeld gemobbt werde und mich dem nicht aussetzen kann. Das ist keine Sozialphobie, es ist einfach Selbstschutz.
Ich weiß nicht ob es bei TE auch so ist, dass Mobbing/Rufmord Ursache ist, um lieber den Lebensraum nach drinnen zu verlagern. Ich bin jetzt seit bestimmt 5 Monaten drinnen.
Ich denke deine Situation ist eine ganz andere als meine. Es tut mir leid, das zu hören. Hast du keine Möglichkeiten irgendwie Hilfe zu bekommen? Ich kenne mich nicht so sehr aus, aber das kann doch nicht die Lösung sein..
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#28
Das ist schön ein Update zu lesen, und das man ihnen soweit versucht zu helfen.

So ganz ungleich scheint unsere Situation MMn. nicht zu sein weil sie ja Mobbingerfahrungen gemacht haben, ich denken das liegt zu 99% am Aussehen am Gesicht.

Si schreiben sie wurden mit ADHS diagnostiziert. Ich habe oft den Verdacht das Menschen die damit diagnostiziert werden oft eine Form von Fetalem Alkohol Syndrom haben können. Also eher organische Sachen, die sich auch mir auf das Gesicht auswirken. Mir hat ein Arzt auch mal unterstellt ich hätte autistische Züge. Psychotherapeuten zu denen ich gebracht wurde, haben mein Verhalten auch oft als Zwang und Persönlichkeitsstörung abgeschrieben. In die Klapse kam ich nur weil ich schulpflichtig war aber nicht mehr zu Schule gehen wollte und konnte wegen dem Mobbing. Es wurde dann alles verdreht bei Psychiatern. Ich erlebe diese Psycholeute als sehr manipulativ und gaslighter. An meinen körperlichen Beschwerden hat sich bis heute nichts gebessert, weil behauptet wird ich sei geisteskrank und Allgemeinärzte ungern untersuchen, Blutwerte, Sono, EKG, Urin waren bislang angeblich unauffällig aber seit meiner Pubertät leide ich auch an einem schlechten Körpergeruch wie fäkal oder Urin. Meine Nägel haben Längsrillen, keinen Nagelmond, wachsen gelbstichig nach.

Mir ist rechts die Gesichtshälfte eingefallen fast wie bei einer Lähmung, ich bin wie vorzeitig gealtert. Meine Haare sind die von einem Mann ähnlich und Kehlkopf schwoll an. Meine Brust ist unterentwickelt, tubulär. Ich werde von vielen ausgelacht, oder andere tuscheln direkt mit ihren Freunden über mein hässliches Gesicht, einige schauen aggressiv und angewiedert usw. das sind Reaktionen von Passanten. Reaktionen der Ärzte sin auch oft abfällig, verengte Pupillen, beleidigen, wimmeln ab usw. von eigenen Familienmitglieder wird man auch nicht gemocht.

Bei mir sind beide Eltern Alkoholiker und mein Vater ist auch Raucher, wahrscheinlich FAS Kind hat starke Probleme mit den Haaren, einen Schädel der deformiert wirkt durch Genetik, mütterlicherseits habe ich auch einen Opa der stark geraucht hat, Hirnhautentzündung als Kind oder Jugendlicher hatte und auch an extremer Frontalglatze/AndroAlopezie litt. Beide meiner Eltern sehen aus als hätten sie Syndrome/Agromegalie oder Klienefelder. Meine Mutter hatte auch schon als Kind Krebs. Die hätten sich eig. nicht fortpflanzen dürfen. Ich habe durch die extreme Probleme. Ich wirke auf viele männlich, zwittrig, dumm, schwach, ansteckend, arglistig usw.

Mein Gesicht hat sich dem meines Vaters angeglichen, auch leider mein Haaransatz, der Geschlechtsdymorphismus ist bei mir gestört aber wodurch genau wurde nie untersucht. Von einem Psychiater der mich nicht leiden konnte hieß es ich hätte vielleicht eine falsche Wahrnehmung - die nehmen das nicht ernst. Ich hatte wegen meiner Augen den Verdacht Hashimoto/Morbus Basedown zu haben, weil die etwas aus den Augensockeln rausstehen fast wie bei Fussballer Özil, nur noch nicht so richtig extrem. Mein Seitenprofil schreckt andere jedenfalls sehr ab. Die erschrecken sich wenn die das sehen. Es wurde mir bislang nicht bestätigt ob ich Morbus Basedow habe. Ist vielen Ärzten auch egal mit denen ich reden konnte, ich denke mal die haben mich abgeschrieben. Ich empfinde die oft als diskriminierend/ klassistisch, ableistisch, misogyn. Ich habe leider nicht nur ein Schnupfen, sondern genetisch einfach offenbar das falsche Konzept....

In meinem Umfeld erhalte ich von seiten des Sozialamts, MDK keine Hilfe. Ich hatte auch Opferentschädigung beantragt. Ich versuche derzeit an einen Kieferchirugen zu kommen um meinen Kiefer vllt abändern zu lassen, den Überbiss zu korrigieren um das Gesicht etwas femininer zu machen. Ich möchte Harmonie reinbringen, am besten ein konventielles Gesicht bspw. Chloe Grace Moretz. Die hat auch breite hohe Stirn und ein komischen Körper mit breiten Schultern, gilt aber als hübsch wegen des Gesichts/Kopfes, der Haare. Wenn ich es schaffe schon allein meine Nase zu verbessern die leider Schweinisch aussieht (FAS ähnlich geht die Spitze nach oben, Nasenlöcher sind groß und hat viele verstopfte Poren/Mitesser) dann kann das so vieles verbessern. Marilyn Monroe hatte ja auch Geheimratsecken, vielleicht wirkt das bei mir dann auch wie ein Stylmittel.

Wenn man optisch als hässlich gilt als Frau dann hat man leider niemand auf der Seite. Mein Gesicht wirkt auf viele sehr belustigend, manche wirken als hätte sie Angst vor mir. Fremde Männer haben meinen Vornamen auch schon nacheinander in publik gerufen, als ob sie Bloody Mary beschwören wollen.Es ist nicht nur in meinem nahen Umfeld so, auch km weiter in der nächste Stadt war eine Krankenschwester die anfing sich über mein Gesicht lustig zu machen im Sinne von "gott wie hässlich" und hat auch angeekelt geglotzt und alles aber versucht von außen höflich zu bleiben. Man merkt das aber. Das ist immer ein schweres Gefühl das sich über einen zieht, die Luft im Raum wird so schwer. Man spürt irgendjemand denkt und sagt was abfälliges über einen.

Ich wollte aus dem Umfeld raus, aber solang wie ich dieses Gesicht und die Haarlinie habe werde ich wahrscheinlich nirgendwo unter Menschen ankommen. Ich habe null teilhabe kann nur Medien konsumieren und darüber nachdenken wieso und warum, hätte wäre könnte.

Mir wurde sehr großer Schaden im Leben angetan. Ich bin leistungsmäßig eingeschränkt wegen der Gene und werde wegen meines Körpers überall gemobbt. Ich habe es extrem schwer an Wohnraum zu kommen, man will nirgendwo eine wie mich. Wenn ich nicht ich wäre dann würde ich wahrscheinlich leider ähnlich auf mich reagieren wie alle die nicht ich sind. Das ist einfach eine biologische Reaktion. Ich lebe besser wenn ich mich verkrieche wie eine Kakerlake.

Ich habe fast ähnliche soziale Probleme wie Brenda Ann Spencer die ja auch eigentlich von ihren Eltern misshandelt und von der Gesellschaft komplett im Stich und ihre Gewaltantwort darauf bestraft wurde. Dem Mädchen wurde alles genommen nur weil sie so aussah wie sie aussah und familiär keinerlei Unterstützung hatte. Ich wurde auch in Armut reingeboren.

Ich lese auch oft im subreddit r/ugly mit oder r/foreveralonewomen um mich nicht ganz allein zu fühlen. Ich las über Lizzy Velasquez und Melanie Gaydos. In den reddit Posts gibt es oft Stellen in denen ich wiederfinden kann was mir auch angetan wird. Es ist oft das Gesicht. Andere Menschen merken sofort ich habe keine guten Gene, bin Unterschicht nur wegen dem Gesicht.
In der Schule hat man behauptet ich sei intro, die Wahrheit ist auf mich kam niemand zu, die wollen nix mit mir zu tun haben die ekeln sich vor mir.
#29
Ich wurde dank meiner Mutter in den letzten Jahren auch psychiatrisiert. Die Frau wollte mich los haben, selber Einkaufen kann ich nicht wegen dieser Leute die einen mobben wegen dem Gesicht, es fängt bei den Passanten an völlig fremde Menschen und geht weiter mit dem Personal von Sozialamt, Praxen, Bäcker, usw. usw. alles einfach. Niemand von denen sieht mein Bewusstsein, meinen Charakter, was ich denke, was ich fühle, was ich mir wünsche - die sehen mein Gesicht, meinen Körper, Kleidung, riechen meinen Schweiß andere Absonderungen und hören meine Stimme und dann kommt "genetischer Abfall".

Es gab zwei Menschen die ich mochte, wirklich sehr anziehend fand, aus einem Grund - sie wirkten wie gesunde schöne, konventionelle Versionen meines Körpers, so hätte das aussehen sollen. Die sahen aus wie eine bessere Version von mir, mit Ähnlichkeiten aber einfach in normal, gesund. Und die sind beide beliebt, die haben beide ihre Ticks, die sind beide unglaublich gemeine Menschen wenn sie wollen und denen wird vieles durchgelassen, weil ihre Visage und die Haare passen. Ich denke von innen hätte man sich schon befreunden können aber von aussen nicht. Ich hatte nie eine beste Freundin das tut mir auch seh weh. Wenn ich was sage heißt es oft, ne das ist so und so, immer geht man in Gegenrede niemand steht auf meiner Seite. Jeden Tag ist das so.

In der Klapse hat sich das Personal übrigens auch über mein Gesicht und Geruch lustig gemacht. Die Pfleger haben gescherzt, wollen eine Dusche für mich anordnen und überprüfen ob ich wirklich eine Frau bin. Eine der Krankenschwestern hatte mich auch auf den Kicker und hat eine Sedierung und Fixierung anordnen lassen, was mich auch traumatisiert hat. Man ist damit komplett alleinegelassen. Ich warte nur noch darauf obdachlos zu werden, da das Hartzamt hier herummuckt weil ich zu den Terminen auch nicht erscheine. Mir ist das nachdem Klapsenaufenthalt zu dumm mich weiter bei der Sacharbeiterin beleidigen zu lassen würde nicht mitarbeiten usw. Ich liege oft stunden im Bett und denke mir oft, ich will schöne Lebensmomente haben, die habe ich nur wenn ich keinen Menschen begegnen muss, wenn ich Filme anschaue, Musik höre, Videospiele spiele und kritisiere und versuche online Betroffene zu finden denen es ähnlich geht. Was anderes geht nicht im Leben. Liest sich vielleicht komisch wenn man das nicht selber ertragen muss, aber es ist leider so. Ich hatte auch wegen Sterbehilfe mich in Kontakt zu den Vereinen gesetzt, aber da kam auch keine Hilfe. Ich habe nix womit ich mich schmerzfrei und halbwegs human aus dieser Situation befreien kann. Irgendwann stirbt man sowieso, ich brauch ehrlich gesagt nicht darauf warten was da noch kommt. Im schlimmsten Fall stecken die mich ins Koma um mich weiter auszubeuten wie eine Kuh. Ich will mir das ersparen, obdachlos will ich auch nicht sein.

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