Bei Nacht am Meer
87 Antworten13'956 AufrufeGestartet von Seele in Not ·
Nicht nichts
ohne dich
aber nicht dasselbe
Nicht nichts
ohne dich
aber vielleicht weniger
Nicht nichts
aber weniger
und weniger
Vielleicht nicht nichts
ohne dich
aber nicht mehr viel
Autor: Erich Fried
ohne dich
aber nicht dasselbe
Nicht nichts
ohne dich
aber vielleicht weniger
Nicht nichts
aber weniger
und weniger
Vielleicht nicht nichts
ohne dich
aber nicht mehr viel
Autor: Erich Fried
Langsam streiche ich dir dein langes Haar aus dem Gesicht. Lege deine Zarten
Ohren frei.
„Sag mir, willst du ewig mir gehören?“
Du lächelst und bleibst Stumm. Ich nehme dich noch fester in den Arm.
Deine tiefblauen Augen blicken mich glitzernd an.
„Du weisst alles über mich, nicht wahr? Du warst schon immer bei mir.“
Du lächelst.
Ich nehme dich an der Hand und streichle sie sanft. Niemand hat so zarte Hände wie du.
„Ich liebe dich“ flüstere ich, erst leiser dann etwas lauter.
Du erwiderst meine Worte mit einem warmen Blick.
„Versprichst du mir mich jede Nacht besuchen zu kommen?“
Sage ich noch während ich deine Stirn küsse um dann zu gehen.
Ich stehe auf und orientiere mich. Der Park wo wir hin wollten ist nur eine Strasse weiter. Ich laufe los und winke dir zum Abschied nochmals zu. Du wirst gerade in ein feines weisses Tuch eingebettet und scheinst mich nicht mehr zu sehn.
Ohren frei.
„Sag mir, willst du ewig mir gehören?“
Du lächelst und bleibst Stumm. Ich nehme dich noch fester in den Arm.
Deine tiefblauen Augen blicken mich glitzernd an.
„Du weisst alles über mich, nicht wahr? Du warst schon immer bei mir.“
Du lächelst.
Ich nehme dich an der Hand und streichle sie sanft. Niemand hat so zarte Hände wie du.
„Ich liebe dich“ flüstere ich, erst leiser dann etwas lauter.
Du erwiderst meine Worte mit einem warmen Blick.
„Versprichst du mir mich jede Nacht besuchen zu kommen?“
Sage ich noch während ich deine Stirn küsse um dann zu gehen.
Ich stehe auf und orientiere mich. Der Park wo wir hin wollten ist nur eine Strasse weiter. Ich laufe los und winke dir zum Abschied nochmals zu. Du wirst gerade in ein feines weisses Tuch eingebettet und scheinst mich nicht mehr zu sehn.
das ist ja toll!! total schön...
schönes gedicht...
erich fried hat irgndwie immer recht und bei dem kann man sich wirklich immer fragen: kennt der mich???
mir gehts im moment auch so...
wenn es dir auch so geht, fühl dich mal lieb umarmt von mir.. :trost:
erich fried hat irgndwie immer recht und bei dem kann man sich wirklich immer fragen: kennt der mich???
mir gehts im moment auch so...
wenn es dir auch so geht, fühl dich mal lieb umarmt von mir.. :trost:
boah..das ist wunderschön wirklich..
hast du das etwa selbst geschriebn und wenn ja aus welchem anlass genau???
meld dich doch wieder...
lieben gruß...
hast du das etwa selbst geschriebn und wenn ja aus welchem anlass genau???
meld dich doch wieder...
lieben gruß...
Danke schnubbi. Ja das hab ich selber geschrieben. freut mich das dir meine Gedichte bis jetzt immer gefallen :]
Meine Gedichte basieren zwar meistens auf der realität, aber dieses zum glück mal nicht. Oder vielleicht nur ganz entfernd weil es ums verlassen werden geht, wie eigentlich eben alle meine gedichte :) ) :heulen:
Lieber Gruss
Seele
Meine Gedichte basieren zwar meistens auf der realität, aber dieses zum glück mal nicht. Oder vielleicht nur ganz entfernd weil es ums verlassen werden geht, wie eigentlich eben alle meine gedichte :) ) :heulen:
Lieber Gruss
Seele
Original von schnubbi87schönes gedicht...Danke und zurück :trost:
erich fried hat irgndwie immer recht und bei dem kann man sich wirklich immer fragen: kennt der mich???
mir gehts im moment auch so...
wenn es dir auch so geht, fühl dich mal lieb umarmt von mir.. :trost:
Gruss :)
achso....
find ich echt klasse..... :super:
deine gedichte sind immer so toll aussagekräftig..
gefallen mir wirklich total...
mach weiter so... :D
bis denne...
find ich echt klasse..... :super:
deine gedichte sind immer so toll aussagekräftig..
gefallen mir wirklich total...
mach weiter so... :D
bis denne...
Still ist die Nacht, es ruhen die Gassen,
In diesem Hause wohnte mein Schatz;
Sie hat schon längst die Stadt verlassen,
Doch steht noch das Haus auf demselben Platz.
Da steht auch ein Mensch und starrt in die Höhe,
Und ringt die Hände, vor Schmerzensgewalt;
Mir graust es, wenn ich sein Antlitz sehe -
Der Mond zeigt mir meine eigne Gestalt.
Du Doppelgänger! du bleicher Geselle!
Was äffst du nach mein Liebesleid,
das mich gequält auf dieser Stelle,
So manche Nacht, in alter Zeit?
Heinrich Heine (1797-1856)
In diesem Hause wohnte mein Schatz;
Sie hat schon längst die Stadt verlassen,
Doch steht noch das Haus auf demselben Platz.
Da steht auch ein Mensch und starrt in die Höhe,
Und ringt die Hände, vor Schmerzensgewalt;
Mir graust es, wenn ich sein Antlitz sehe -
Der Mond zeigt mir meine eigne Gestalt.
Du Doppelgänger! du bleicher Geselle!
Was äffst du nach mein Liebesleid,
das mich gequält auf dieser Stelle,
So manche Nacht, in alter Zeit?
Heinrich Heine (1797-1856)
und nocheinmal....
:klatsch: :klatsch: :klatsch:
einfach wunderschön..
ich lese die gedichte wirklich supergerne.....
:klatsch: :klatsch: :klatsch:
einfach wunderschön..
ich lese die gedichte wirklich supergerne.....
Wir scheinen Wohl den gleichen Geschmack zu haben :) )
Naja freu mich immer über deine Antworten :)
Naja freu mich immer über deine Antworten :)
Jede Blüte will zur Frucht,
Jeder Morgen Abend werden,
Ewiges ist nicht auf Erden
Als der Wandel, als die Flucht.
Auch der schönste Sommer
will Einmal Herbst und Welke spüren.
Halte, Blatt, geduldig still,
Wenn der Wind dich will entführen.
Spiel dein Spiel und wehr dich nicht,
Laß es still geschehen.
Laß vom Winde, der dich bricht,
Dich nach Hause wehen.
Herman Hesse
Jeder Morgen Abend werden,
Ewiges ist nicht auf Erden
Als der Wandel, als die Flucht.
Auch der schönste Sommer
will Einmal Herbst und Welke spüren.
Halte, Blatt, geduldig still,
Wenn der Wind dich will entführen.
Spiel dein Spiel und wehr dich nicht,
Laß es still geschehen.
Laß vom Winde, der dich bricht,
Dich nach Hause wehen.
Herman Hesse
Auf einem weißen Stück Papier
schrieb er ein Gedicht über seinen Hund
und sein Lehrer gab ihm eine eins
und seine Mutter klebte es an die Küchentür
und las es seinen Tanten vor.
Das war das Jahr, als alle Kinder
mit Father Tracy in den Zoo fuhren
und sie sangen mit ihm im Bus
und seine Schwester kam auf die Welt
und seine Eltern küssten sich oft
und das Mädchen um die Ecke schickte ihm eine Valentinskarte
und sein Vater brachte ihn Abends ins Bett
und war immer da, um das zu tun.
Auf einem grauen Stück Papier
schrieb er ein Gedicht über den Herbst
und sein Lehrer gab ihm eine zwei
und sagte, er solle präzieser schreiben
und seine mutter
klebte es nicht an die Küchentür
denn die war gerade frisch gestrichen
und die anderen Kinder sagten ihm,
dass Father Tracy Zigaretten rauchte
und sie in der Kirche fallen ließ.
Das war das Jahr als seine Schwester
eine Brille bekam
und das Mädchen um die Ecke lachte ihn aus
als sie ihn zusammen mit seiner Schwester sah
und die anderen sagten ihm,
warum sich seine Eltern so oft küssten
und sein Vater brachte ihn abends
nicht mehr ins Bett
und sein Vater wurde wütend,
als er ihn weinend darum bat.
Auf einem Blatt aus seinem Notizbuch
schrieb er ein Gedicht
und er nannte es "Unschuld: Eine Frage"
denn es war die Frage, die seine Freundin betraf
und sein Lehrer gab ihm eine drei
und sah ihn lange und seltsam an
und seine Mutter
klebte es nicht an die Küchentür,
denn er zeigte es ihr nicht.
Das war das Jahr als Father Tracy starb
und er erwischte seine Schwester
wie sie hinter dem Haus herumknutschte
und seine Eltern küssten sich nicht mehr
und schwiegen sich an
um drei Uhr morgens brachte er sich
besoffen ins Bett
während sein Vater nebenan schnarchte.
Auf einem braunen Stück Papiertüte
versuchte er sich an einem Gedicht
und er nannte es "Erkenntnis"
denn er verstand nun alles, was geschah
was die Zeit mit ihm machte
und er verpasste sich selbst eine eins
und ein Schnitt in jedes Handgelenk
und er fühlte die Erkenntnis
den Zahn der Zeit, der an ihm nagte
und es schon immer tat
und er klebte das Gedicht an die Badezimmertür
denn er glaubte nicht,dass er es noch
bis zur Küche schaffen würde...
schrieb er ein Gedicht über seinen Hund
und sein Lehrer gab ihm eine eins
und seine Mutter klebte es an die Küchentür
und las es seinen Tanten vor.
Das war das Jahr, als alle Kinder
mit Father Tracy in den Zoo fuhren
und sie sangen mit ihm im Bus
und seine Schwester kam auf die Welt
und seine Eltern küssten sich oft
und das Mädchen um die Ecke schickte ihm eine Valentinskarte
und sein Vater brachte ihn Abends ins Bett
und war immer da, um das zu tun.
Auf einem grauen Stück Papier
schrieb er ein Gedicht über den Herbst
und sein Lehrer gab ihm eine zwei
und sagte, er solle präzieser schreiben
und seine mutter
klebte es nicht an die Küchentür
denn die war gerade frisch gestrichen
und die anderen Kinder sagten ihm,
dass Father Tracy Zigaretten rauchte
und sie in der Kirche fallen ließ.
Das war das Jahr als seine Schwester
eine Brille bekam
und das Mädchen um die Ecke lachte ihn aus
als sie ihn zusammen mit seiner Schwester sah
und die anderen sagten ihm,
warum sich seine Eltern so oft küssten
und sein Vater brachte ihn abends
nicht mehr ins Bett
und sein Vater wurde wütend,
als er ihn weinend darum bat.
Auf einem Blatt aus seinem Notizbuch
schrieb er ein Gedicht
und er nannte es "Unschuld: Eine Frage"
denn es war die Frage, die seine Freundin betraf
und sein Lehrer gab ihm eine drei
und sah ihn lange und seltsam an
und seine Mutter
klebte es nicht an die Küchentür,
denn er zeigte es ihr nicht.
Das war das Jahr als Father Tracy starb
und er erwischte seine Schwester
wie sie hinter dem Haus herumknutschte
und seine Eltern küssten sich nicht mehr
und schwiegen sich an
um drei Uhr morgens brachte er sich
besoffen ins Bett
während sein Vater nebenan schnarchte.
Auf einem braunen Stück Papiertüte
versuchte er sich an einem Gedicht
und er nannte es "Erkenntnis"
denn er verstand nun alles, was geschah
was die Zeit mit ihm machte
und er verpasste sich selbst eine eins
und ein Schnitt in jedes Handgelenk
und er fühlte die Erkenntnis
den Zahn der Zeit, der an ihm nagte
und es schon immer tat
und er klebte das Gedicht an die Badezimmertür
denn er glaubte nicht,dass er es noch
bis zur Küche schaffen würde...
mann is das geil!!! hat du das selber geschrieben?? ich bin sowas von beeindrukt davon!! klasse ! einfach nur klasse , ich hoffe nur das du ihn nicht kennst....
aber da sht man mal wie schnell alles gehen kann und wie schnell dinge vergänglich sind....dinge die einen ins grab treiben
aber da sht man mal wie schnell alles gehen kann und wie schnell dinge vergänglich sind....dinge die einen ins grab treiben
hammer geil...
muss schon sagen dieses gedicht ist schon traurig aber irgendwie merkt man auch was du damit sagen willst: "desto höher man steigt, umso tiefer fällt man"
muss schon sagen dieses gedicht ist schon traurig aber irgendwie merkt man auch was du damit sagen willst: "desto höher man steigt, umso tiefer fällt man"
Ich sehe die Tür,
die letzten Schritte,
sie fallen mir schwer,
sei unbesorgt,
ich finde den Weg,
alleine zurück.
Das in meinen Auge?
Es ist nur eine Träne,
übersehe sie einfach,
und denk nicht zurück,
es passte nie wirklich,
nun ist es halt aus.
Was bleibt ist die Narbe,
nicht groß kaum zu seh`n,
als Zeichen der Liebe,
auch sie wird vergeh`n.
Ich gehe meiner Wege,
und lass dich zurück,
es soll mich nicht stören,
ich finde mein Glück.
Es sind nur kleine Wunden,
die du mir hinterlässt,
sie sind kaum zu spüren,
stören nicht,
Es sind nur kleine Wunden,
und bestens versteckt,
man wird sie nicht finden,
interessieren nicht.
Es sind nur kleine Wunden,
doch sind es genug,
ich kann sie nicht vergessen,
kann nie mehr zurück,
es sind nur kleine Wunden...
-Eisdrache
die letzten Schritte,
sie fallen mir schwer,
sei unbesorgt,
ich finde den Weg,
alleine zurück.
Das in meinen Auge?
Es ist nur eine Träne,
übersehe sie einfach,
und denk nicht zurück,
es passte nie wirklich,
nun ist es halt aus.
Was bleibt ist die Narbe,
nicht groß kaum zu seh`n,
als Zeichen der Liebe,
auch sie wird vergeh`n.
Ich gehe meiner Wege,
und lass dich zurück,
es soll mich nicht stören,
ich finde mein Glück.
Es sind nur kleine Wunden,
die du mir hinterlässt,
sie sind kaum zu spüren,
stören nicht,
Es sind nur kleine Wunden,
und bestens versteckt,
man wird sie nicht finden,
interessieren nicht.
Es sind nur kleine Wunden,
doch sind es genug,
ich kann sie nicht vergessen,
kann nie mehr zurück,
es sind nur kleine Wunden...
-Eisdrache
Mit dir
Sitz ich da,
Lächelnd schweigend
Im Abendlicht.
Das brennt
In deinem roten Haar
Und goldiger Schimmer
Verzaubert mich.
Der Wald
Versinkt im Schatten
Und Kühler Hauch
Streichelt uns.
Ich weiss,
Das alle Dinge,
Mit mir einig sind.
Alles und wir .
Auch du,
der Sonnenstrahl,
Dieselbe Kraft
Erfüllt dich.
Deine Augen,
es Spiegelt sich,
Die Göttlichkeit aller Dinge
Im Abendlicht.
„Was denkst du?“
"nichts."
"gehn wir?"
"ja."
Seele in Not
Sitz ich da,
Lächelnd schweigend
Im Abendlicht.
Das brennt
In deinem roten Haar
Und goldiger Schimmer
Verzaubert mich.
Der Wald
Versinkt im Schatten
Und Kühler Hauch
Streichelt uns.
Ich weiss,
Das alle Dinge,
Mit mir einig sind.
Alles und wir .
Auch du,
der Sonnenstrahl,
Dieselbe Kraft
Erfüllt dich.
Deine Augen,
es Spiegelt sich,
Die Göttlichkeit aller Dinge
Im Abendlicht.
„Was denkst du?“
"nichts."
"gehn wir?"
"ja."
Seele in Not
Die Muschel (Anna Laumen)
Der alte Mann zog eine Muschel aus der Tasche und legte sie dem Wanderer in die Hand. „Das ist eine besondere Muschel, nicht wahr?“, fragte der Wanderer. „Ja.“, sagte der alte Mann und ein Lächeln huschte über sein Gesicht. „Ich werde Dir eine Geschichte erzählen.
Es ist lange, lange her, aber es gab einmal eine Zeit, da waren die Menschen noch ganz. Sie waren glücklich und zufrieden und sie liebten einander. Aber eines Tages brach ein Streit aus, der größer und heftiger war als je zuvor. Sie stritten miteinander, kränkten und belogen sich gegenseitig. Das war der Tag, an dem das Vertrauen zwischen den Menschen erlosch und so brachen sie auseinander. Jeder Mensch zerfiel in zwei Hälften, die zusammengehören, aber nicht zusammen sind.
Die Menschen sahen nach kurzer Zeit, was sie angerichtet hatten und es tat ihnen so leid, dass sie sich schworen einander nie wieder so zu verletzen, wenn sie sich je wiederfinden würden. Doch der Wind hatte sie fortgetragen und über das ganze Land verstreut.
Seitdem verbringen die Menschen ihr ganzes Leben mit der Suche nach ihrer fehlenden Hälfte. Und wenn sie sie finden, ist es, als wären sie wieder ganz.
Gerade so, wie diese Muschel hier.
Sie besteht aus zwei Hälften, und doch ist sie ganz. Darin liegt ihre Besonderheit, ihre Schönheit und ihre Kraft.“ Der alte Mann berührte noch einmal die Muschel, dann hob er die Hand zum Gruß und ging. Der Wanderer stand noch lange Zeit still und schwieg. Der alte Mann hatte ihm ein zu kostbares Geschenk gemacht, als dass er ihm ein Wort des Dankes hätte hinterher rufen können.
Der alte Mann zog eine Muschel aus der Tasche und legte sie dem Wanderer in die Hand. „Das ist eine besondere Muschel, nicht wahr?“, fragte der Wanderer. „Ja.“, sagte der alte Mann und ein Lächeln huschte über sein Gesicht. „Ich werde Dir eine Geschichte erzählen.
Es ist lange, lange her, aber es gab einmal eine Zeit, da waren die Menschen noch ganz. Sie waren glücklich und zufrieden und sie liebten einander. Aber eines Tages brach ein Streit aus, der größer und heftiger war als je zuvor. Sie stritten miteinander, kränkten und belogen sich gegenseitig. Das war der Tag, an dem das Vertrauen zwischen den Menschen erlosch und so brachen sie auseinander. Jeder Mensch zerfiel in zwei Hälften, die zusammengehören, aber nicht zusammen sind.
Die Menschen sahen nach kurzer Zeit, was sie angerichtet hatten und es tat ihnen so leid, dass sie sich schworen einander nie wieder so zu verletzen, wenn sie sich je wiederfinden würden. Doch der Wind hatte sie fortgetragen und über das ganze Land verstreut.
Seitdem verbringen die Menschen ihr ganzes Leben mit der Suche nach ihrer fehlenden Hälfte. Und wenn sie sie finden, ist es, als wären sie wieder ganz.
Gerade so, wie diese Muschel hier.
Sie besteht aus zwei Hälften, und doch ist sie ganz. Darin liegt ihre Besonderheit, ihre Schönheit und ihre Kraft.“ Der alte Mann berührte noch einmal die Muschel, dann hob er die Hand zum Gruß und ging. Der Wanderer stand noch lange Zeit still und schwieg. Der alte Mann hatte ihm ein zu kostbares Geschenk gemacht, als dass er ihm ein Wort des Dankes hätte hinterher rufen können.
Die Muschel (Anna Laumen)
Der alte Mann zog eine Muschel aus der Tasche und legte sie dem Wanderer in die Hand. „Das ist eine besondere Muschel, nicht wahr?“, fragte der Wanderer. „Ja.“, sagte der alte Mann und ein Lächeln huschte über sein Gesicht. „Ich werde Dir eine Geschichte erzählen.
Es ist lange, lange her, aber es gab einmal eine Zeit, da waren die Menschen noch ganz. Sie waren glücklich und zufrieden und sie liebten einander. Aber eines Tages brach ein Streit aus, der größer und heftiger war als je zuvor. Sie stritten miteinander, kränkten und belogen sich gegenseitig. Das war der Tag, an dem das Vertrauen zwischen den Menschen erlosch und so brachen sie auseinander. Jeder Mensch zerfiel in zwei Hälften, die zusammengehören, aber nicht zusammen sind.
Die Menschen sahen nach kurzer Zeit, was sie angerichtet hatten und es tat ihnen so leid, dass sie sich schworen einander nie wieder so zu verletzen, wenn sie sich je wiederfinden würden. Doch der Wind hatte sie fortgetragen und über das ganze Land verstreut.
Seitdem verbringen die Menschen ihr ganzes Leben mit der Suche nach ihrer fehlenden Hälfte. Und wenn sie sie finden, ist es, als wären sie wieder ganz.
Gerade so, wie diese Muschel hier.
Sie besteht aus zwei Hälften, und doch ist sie ganz. Darin liegt ihre Besonderheit, ihre Schönheit und ihre Kraft.“ Der alte Mann berührte noch einmal die Muschel, dann hob er die Hand zum Gruß und ging. Der Wanderer stand noch lange Zeit still und schwieg. Der alte Mann hatte ihm ein zu kostbares Geschenk gemacht, als dass er ihm ein Wort des Dankes hätte hinterher rufen können.
Der alte Mann zog eine Muschel aus der Tasche und legte sie dem Wanderer in die Hand. „Das ist eine besondere Muschel, nicht wahr?“, fragte der Wanderer. „Ja.“, sagte der alte Mann und ein Lächeln huschte über sein Gesicht. „Ich werde Dir eine Geschichte erzählen.
Es ist lange, lange her, aber es gab einmal eine Zeit, da waren die Menschen noch ganz. Sie waren glücklich und zufrieden und sie liebten einander. Aber eines Tages brach ein Streit aus, der größer und heftiger war als je zuvor. Sie stritten miteinander, kränkten und belogen sich gegenseitig. Das war der Tag, an dem das Vertrauen zwischen den Menschen erlosch und so brachen sie auseinander. Jeder Mensch zerfiel in zwei Hälften, die zusammengehören, aber nicht zusammen sind.
Die Menschen sahen nach kurzer Zeit, was sie angerichtet hatten und es tat ihnen so leid, dass sie sich schworen einander nie wieder so zu verletzen, wenn sie sich je wiederfinden würden. Doch der Wind hatte sie fortgetragen und über das ganze Land verstreut.
Seitdem verbringen die Menschen ihr ganzes Leben mit der Suche nach ihrer fehlenden Hälfte. Und wenn sie sie finden, ist es, als wären sie wieder ganz.
Gerade so, wie diese Muschel hier.
Sie besteht aus zwei Hälften, und doch ist sie ganz. Darin liegt ihre Besonderheit, ihre Schönheit und ihre Kraft.“ Der alte Mann berührte noch einmal die Muschel, dann hob er die Hand zum Gruß und ging. Der Wanderer stand noch lange Zeit still und schwieg. Der alte Mann hatte ihm ein zu kostbares Geschenk gemacht, als dass er ihm ein Wort des Dankes hätte hinterher rufen können.
das ist aber eine sehr schöne geschichte!
macht mich sehr nachdenklich...
macht mich sehr nachdenklich...
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