Brauche dringend Meinungen!
79 Antworten5'009 AufrufeGestartet von kimiluna ·
Liebe Kimi
es ist normal, dass du jetzt alles "analysierst" und Vorzeichen suchst.
Mit der Bahncard gibt es vielleicht eine ganz einfache Erklärung:
Ihm war klar, dass er fast keine Zeit haben wird bis August wegen Klausuren etc, desshalb hat er, um Geld zu sparen, sie noch nicht verlängert.
Ich würde den Anfruf am Mittwoch und den anschliessenden Besuch trotzdem durchziehen; schon nur damit du endlich Geweissheit hast.
Er soll dir endlich sagen, woran du bist! Schliesslich ist er ein erwachsener Mann, Krankheit hin oder her.
Am Mittwoch am Telefon keinen Druck, aber beim Besuch, wenn ihr euer Gespräch dann habt, wirklich darauf ansprechen, ihm sagen wie du dich fühlst und eine Antwort (nicht eine Entscheidung) verlangen.
Ich drücke dir so fest die Daumen und hoffe für dich, dass alles Gut kommt!
Alles Liebe :trost:
Jessi
es ist normal, dass du jetzt alles "analysierst" und Vorzeichen suchst.
Mit der Bahncard gibt es vielleicht eine ganz einfache Erklärung:
Ihm war klar, dass er fast keine Zeit haben wird bis August wegen Klausuren etc, desshalb hat er, um Geld zu sparen, sie noch nicht verlängert.
Ich würde den Anfruf am Mittwoch und den anschliessenden Besuch trotzdem durchziehen; schon nur damit du endlich Geweissheit hast.
Er soll dir endlich sagen, woran du bist! Schliesslich ist er ein erwachsener Mann, Krankheit hin oder her.
Am Mittwoch am Telefon keinen Druck, aber beim Besuch, wenn ihr euer Gespräch dann habt, wirklich darauf ansprechen, ihm sagen wie du dich fühlst und eine Antwort (nicht eine Entscheidung) verlangen.
Ich drücke dir so fest die Daumen und hoffe für dich, dass alles Gut kommt!
Alles Liebe :trost:
Jessi
hallo,
es klingt so, als würde dein freund diese depressionen als ausrede benutzen um dich von sich wegzuschieben um dich danach warm halten zu können.
das klingt hart.. aber so scheint es. ich hab auch depressionen und ich hab eine patenschaft nicht übernommen, weil ich für eine andere person keine verantwortung übernehmen wollte. mein eigentlicher grund war allerdings, dass ich das gefühl hatte, dass die freundschaft zu den eltern bestimmt bald zu bruch gehen würde, denn es war oft schon sehr einseitig.
und ich hatte recht: heute hab ich überhaupt keinen kontakt mehr zu den beiden.
ich kann natürlich nicht genau sagen, ob dein freund es genauso nimmt und das vorschiebt um andere sachen (eure beziehung zum beispiel) von sich abzuwenden.
beziehungen sind gerade wenn man depressiv ist super, denn man wird von den schlechten stimmungen abgelenkt und sieht wieder einen sinn im leben.
allerdings isses wohl auch nicht gut, wenn du ihn nervst. du solltest entweder klare sache machen oder ihm einfach die zeit geben und dich selbst in der zeit ein wenig von ihm distanzieren.
lebe das leben, das du leben willst. werd selbständig und unabhängig von ihm. und dann solltest du ihm anrufen oder dich mit ihm treffen und die sache auf den tisch bringen.
wenn du aber jetzt mit ihm reden willst, dann tu das, mach dir aber klar, was du tust, wenn er sich entscheidet, wenn er dir sagt, wie es weitergeht. lass nicht zu, dass er es so weiterlaufen lässt, denn es tut dir ja anscheinend weh und raubt kostbare energie.
also weisst du vor dem gespräch, dass es entweder in die hose geht, oder ihr euch danach in den armen liegt. wenn er sich aber zeit erbittet, wäre es besser ihm noch ein paar tage oder wochen die zeit zu lassen, so dass du auch mit recht sagen kannst: ich hab gewartet und nun will ich langsam mal wissen woran ich bei dir bin.
ich wünsche dir viel erfolg und glück. kopf hoch.. alles hat einen sinn im leben.
lg mo
es klingt so, als würde dein freund diese depressionen als ausrede benutzen um dich von sich wegzuschieben um dich danach warm halten zu können.
das klingt hart.. aber so scheint es. ich hab auch depressionen und ich hab eine patenschaft nicht übernommen, weil ich für eine andere person keine verantwortung übernehmen wollte. mein eigentlicher grund war allerdings, dass ich das gefühl hatte, dass die freundschaft zu den eltern bestimmt bald zu bruch gehen würde, denn es war oft schon sehr einseitig.
und ich hatte recht: heute hab ich überhaupt keinen kontakt mehr zu den beiden.
ich kann natürlich nicht genau sagen, ob dein freund es genauso nimmt und das vorschiebt um andere sachen (eure beziehung zum beispiel) von sich abzuwenden.
beziehungen sind gerade wenn man depressiv ist super, denn man wird von den schlechten stimmungen abgelenkt und sieht wieder einen sinn im leben.
allerdings isses wohl auch nicht gut, wenn du ihn nervst. du solltest entweder klare sache machen oder ihm einfach die zeit geben und dich selbst in der zeit ein wenig von ihm distanzieren.
lebe das leben, das du leben willst. werd selbständig und unabhängig von ihm. und dann solltest du ihm anrufen oder dich mit ihm treffen und die sache auf den tisch bringen.
wenn du aber jetzt mit ihm reden willst, dann tu das, mach dir aber klar, was du tust, wenn er sich entscheidet, wenn er dir sagt, wie es weitergeht. lass nicht zu, dass er es so weiterlaufen lässt, denn es tut dir ja anscheinend weh und raubt kostbare energie.
also weisst du vor dem gespräch, dass es entweder in die hose geht, oder ihr euch danach in den armen liegt. wenn er sich aber zeit erbittet, wäre es besser ihm noch ein paar tage oder wochen die zeit zu lassen, so dass du auch mit recht sagen kannst: ich hab gewartet und nun will ich langsam mal wissen woran ich bei dir bin.
ich wünsche dir viel erfolg und glück. kopf hoch.. alles hat einen sinn im leben.
lg mo
Hallo ihr Lieben!
Neuigkeiten:
1. Weiterhin GAR nix von ihm gehört (er war auch seit etwa einer Woche gar nicht mehr online; sehr ungewöhnlich)
2. Das mit dem Besuch wird nicht wie geplant klappen, da besagter Bekannter zu dieser Zeit nun doch nicht zu Hause und einfach auf's Geradewohl zu IHM fahren, viel Geld auszugeben, womöglich nur um mir den endgültigen "Laufpass" abzuholen, werde ich nicht machen.
Neuer Plan:
Weiterhin halte ich daran fest, ihn anrufen zu wollen (wahrscheinlich Donnerstag abend). Erstmal werde ich bei dem Gespräch keinen Druck machen und schauen, wie er reagiert. Und, wenn ich merke, dass Gespräch ist dabei, ein für mich 'unbefriedigendes' Ende zu nehmen, weil er mich abwimmeln will z.B., dann würde ich Antworten verlangen... Es passt mir zwar nicht, dass ich keine Möglichkeit habe, ihm von "Angesicht zu Angesicht" gegenüber zu stehen, aber ich sehe keine andere Möglichkeit als ein klärendes Gespräch per Telefon, oder?
Jessi, kommt in dem Fall nicht eine Antwort einer Entscheidung gleich. Ich meine, wie müsste die Antwort ausfallen, dass ich sie akzeptieren würde, OHNE dass sie eine Entscheidung ist? Und mit dem "nach Vorzeichen suchen" hast du wohl Recht: Ich habe das mit der Bahncard damals gar nicht groß beachtet, erst im Nachhinein stand das -wie einiges andere- in einem völlig neuen Licht. Wahrscheinlich unsinnig!
@mo23: Erstmal, schön, dass du dich auch zu Wort gemeldet hast.
Aber, glaubst du wirklich, dass man Depresionnen als "Ausrede" vorschiebt. Daran habe ich doch massive Zweifel und wenn es so wäre, wäre ich arg enttäuscht von ihm. Ich meine, man leidet darunter (hab ich ja selbst) und es wäre doch schon fast 'pervers' dieses Leiden so taktisch durchdacht einzusetzen... Das kann ich nicht glauben! ICH sehe eine Bez. (gerade in depressiven Zeiten) auch als Bereicherung an, kann aber auch seine Bedenken verstehen, dass dies in davon ablenkt (von Ablenkung sprichst du ja selbst), zu sich selbst zu finden und an sich zu arbeiten.
Selbstständig bin ich schon und mein eigenes Leben lebe ich ohne ihn (schon zwangsweise, weil er 500 km von mir entfernt ist). Irgendwie widersprichst du dir doch selbst (ist nicht schlimm, ich finde ja auch keine klare Linie *g*) indem du sagst, ich solle 1. nicht zulassen, dass es so weiterläuft wie momentan, ihm aber 2. wenn er um Zeit bittet, diese lassen. Dann wären wir doch wieder genau am Ausgangspunkt, dass ich auf eine Entscheidung warte und er sie mir nicht geben kann oder will.
Sagt bitte noch mal was dazu, ja?
LG Kimi
Neuigkeiten:
1. Weiterhin GAR nix von ihm gehört (er war auch seit etwa einer Woche gar nicht mehr online; sehr ungewöhnlich)
2. Das mit dem Besuch wird nicht wie geplant klappen, da besagter Bekannter zu dieser Zeit nun doch nicht zu Hause und einfach auf's Geradewohl zu IHM fahren, viel Geld auszugeben, womöglich nur um mir den endgültigen "Laufpass" abzuholen, werde ich nicht machen.
Neuer Plan:
Weiterhin halte ich daran fest, ihn anrufen zu wollen (wahrscheinlich Donnerstag abend). Erstmal werde ich bei dem Gespräch keinen Druck machen und schauen, wie er reagiert. Und, wenn ich merke, dass Gespräch ist dabei, ein für mich 'unbefriedigendes' Ende zu nehmen, weil er mich abwimmeln will z.B., dann würde ich Antworten verlangen... Es passt mir zwar nicht, dass ich keine Möglichkeit habe, ihm von "Angesicht zu Angesicht" gegenüber zu stehen, aber ich sehe keine andere Möglichkeit als ein klärendes Gespräch per Telefon, oder?
Jessi, kommt in dem Fall nicht eine Antwort einer Entscheidung gleich. Ich meine, wie müsste die Antwort ausfallen, dass ich sie akzeptieren würde, OHNE dass sie eine Entscheidung ist? Und mit dem "nach Vorzeichen suchen" hast du wohl Recht: Ich habe das mit der Bahncard damals gar nicht groß beachtet, erst im Nachhinein stand das -wie einiges andere- in einem völlig neuen Licht. Wahrscheinlich unsinnig!
@mo23: Erstmal, schön, dass du dich auch zu Wort gemeldet hast.
Aber, glaubst du wirklich, dass man Depresionnen als "Ausrede" vorschiebt. Daran habe ich doch massive Zweifel und wenn es so wäre, wäre ich arg enttäuscht von ihm. Ich meine, man leidet darunter (hab ich ja selbst) und es wäre doch schon fast 'pervers' dieses Leiden so taktisch durchdacht einzusetzen... Das kann ich nicht glauben! ICH sehe eine Bez. (gerade in depressiven Zeiten) auch als Bereicherung an, kann aber auch seine Bedenken verstehen, dass dies in davon ablenkt (von Ablenkung sprichst du ja selbst), zu sich selbst zu finden und an sich zu arbeiten.
Selbstständig bin ich schon und mein eigenes Leben lebe ich ohne ihn (schon zwangsweise, weil er 500 km von mir entfernt ist). Irgendwie widersprichst du dir doch selbst (ist nicht schlimm, ich finde ja auch keine klare Linie *g*) indem du sagst, ich solle 1. nicht zulassen, dass es so weiterläuft wie momentan, ihm aber 2. wenn er um Zeit bittet, diese lassen. Dann wären wir doch wieder genau am Ausgangspunkt, dass ich auf eine Entscheidung warte und er sie mir nicht geben kann oder will.
so dass du auch mit recht sagen kannst: ich hab gewartet und nun will ich langsam mal wissen woran ich bei dir bin.Ich denke, an dem Punkt bin ich jetzt schon, ich habe bereits lang genug gewartet und ich glaube nicht, dass ich das (viel) länger kann und will...
Sagt bitte noch mal was dazu, ja?
LG Kimi
Liebe Kimi
natürlich ist eine Antwort eine Entscheidung.
Aber wenn du ihn um eine Entscheidung bittest, will er wieder Zeit und beklagt sich, dass du ihn unter Druck setzt.
Darum würde ich ihn ganz direkt fragen, ob er noch Kontakt will und eine Antwort darauf verlangen.
Das Wort "Entscheidung" würde ich gar nicht benützen. Also rein taktisch agieren.
Vielleicht funktioniert es auf diese Weise?
Dass du so gar nichts von ihm hörst, und er auch nicht ohline war; könnte es sein, dass er spontan weggefahren ist und gar nichts gesagt hat? Eine Woche ruhige Berghütte um in Ruhe die Hausarbeit zu schreiben?
Eine woche Party auf Mallorca um den Klausurstress zu vergessen?
Ich drücke dir weiterhin alle Daumen!
Jessi
natürlich ist eine Antwort eine Entscheidung.
Aber wenn du ihn um eine Entscheidung bittest, will er wieder Zeit und beklagt sich, dass du ihn unter Druck setzt.
Darum würde ich ihn ganz direkt fragen, ob er noch Kontakt will und eine Antwort darauf verlangen.
Das Wort "Entscheidung" würde ich gar nicht benützen. Also rein taktisch agieren.
Vielleicht funktioniert es auf diese Weise?
Dass du so gar nichts von ihm hörst, und er auch nicht ohline war; könnte es sein, dass er spontan weggefahren ist und gar nichts gesagt hat? Eine Woche ruhige Berghütte um in Ruhe die Hausarbeit zu schreiben?
Eine woche Party auf Mallorca um den Klausurstress zu vergessen?
Ich drücke dir weiterhin alle Daumen!
Jessi
Ach, Jessi, wenn ich unter den zwei "Urlaubs"-Varianten wählen müsste, würde ich eher sagen, er ist der Typ für die ruhige Berghütte. Dann kann ich mir sogar sehr gut vorstellen. Das wird es aber wohl trotzdem nicht sein...
Was es sein kann:
1. Der Internetzugang wurde ihm lahmgelegt (er hatte zuletzt angekündigt, dass die Rechnung rückgebucht wurde, weil er sie nicht komplett begleichen konnte, und er die Konsequenzen dessen in den nächsten Tagen sehen würde).
(ist das plausibel?)
2. Er hat sich über's WE (undvielleicht auch länger) im Haus seines vaters einquatiert, um seine Hausarbeit voranzutreiben (wäre fast sowas wie die "Berghütten-Theorie" *g*)
3. Er macht sich ein paar schöne Tage mit seiner Neuen im Urlaub, ohne einen Gedanken an mich. :heulen: , aber ich wollte ja aufhören, mir solche Szenarien auszumalen...
Was sagst du denn zur Vermutung von mo23, dass er seine Depression nur vorschiebt? Glaubst du, man kann/er würde sowas tun? Das macht mir Angst!
Abwarten bis DO---> telefonieren ----> schauen, was passiert ----> entscheiden!
Gute Idee?
Liebe Grüße sendet fragende Kimi
Was es sein kann:
1. Der Internetzugang wurde ihm lahmgelegt (er hatte zuletzt angekündigt, dass die Rechnung rückgebucht wurde, weil er sie nicht komplett begleichen konnte, und er die Konsequenzen dessen in den nächsten Tagen sehen würde).
(ist das plausibel?)
2. Er hat sich über's WE (undvielleicht auch länger) im Haus seines vaters einquatiert, um seine Hausarbeit voranzutreiben (wäre fast sowas wie die "Berghütten-Theorie" *g*)
3. Er macht sich ein paar schöne Tage mit seiner Neuen im Urlaub, ohne einen Gedanken an mich. :heulen: , aber ich wollte ja aufhören, mir solche Szenarien auszumalen...
Was sagst du denn zur Vermutung von mo23, dass er seine Depression nur vorschiebt? Glaubst du, man kann/er würde sowas tun? Das macht mir Angst!
Abwarten bis DO---> telefonieren ----> schauen, was passiert ----> entscheiden!
Gute Idee?
Liebe Grüße sendet fragende Kimi
Liebe Kimi
ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der wirklich Depros hatte und sich deswegen auch in einer Klinik behandeln liess, diese Krankheit nun einfach vorschiebt. Schon gar nicht gegenüber jemandem, der ähnliches durchgemacht hat.
Deine Idee für Donnerstag hört sich absolut vernünftig an. Genauso würde ich es auch machen.
Sein stillgelegter Internetzugang tönt plausibel, allerdings jetzt mit seiner Hausarbeit wird er wohl eher anderswo sparen als genau dort. Ich nehme an, dass er für Recherchen auch das Internet nützt?
Wo wäre das Haus seines Vaters? Könntest du auch dort anrufen?
Und mit einer anderen ist er bestimmt nicht weggefahren. Er würde dir sagen, wenn eine andere da wäre, irgendwie bin ich mir dessen sicher.
Denk positiv, das strahlt auch aus und überträgt sich!
Alles Gute
Jessi
ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der wirklich Depros hatte und sich deswegen auch in einer Klinik behandeln liess, diese Krankheit nun einfach vorschiebt. Schon gar nicht gegenüber jemandem, der ähnliches durchgemacht hat.
Deine Idee für Donnerstag hört sich absolut vernünftig an. Genauso würde ich es auch machen.
Sein stillgelegter Internetzugang tönt plausibel, allerdings jetzt mit seiner Hausarbeit wird er wohl eher anderswo sparen als genau dort. Ich nehme an, dass er für Recherchen auch das Internet nützt?
Wo wäre das Haus seines Vaters? Könntest du auch dort anrufen?
Und mit einer anderen ist er bestimmt nicht weggefahren. Er würde dir sagen, wenn eine andere da wäre, irgendwie bin ich mir dessen sicher.
Denk positiv, das strahlt auch aus und überträgt sich!
Alles Gute
Jessi
hi,
meine beste freundin ritzt sich in die oberarme. sie ist seit jahren in therapeutischer behandlung aber es ändert sich nichts. sie ritzt, weil sie mit 12 in einem auto saß, das einen schweren unfall hatte. dennoch gibt sie mir gegenüber auch zu, dass sie das auch dazu benutzt um bei anderen menschen das zu erreichen was sie von ihnen will.
ich weiss, dass das pervers klingt.. aber sowas gibt es.
ich hab ja auch gesagt, dass bei depressionen eine freundin oder ein freund an der seite sehr hilfreich ist, denn wenn man nicht alleine ist, bekommt man auch nicht dieses gefühl des allein-seins, der hilflosigkeit, der verlorenheit. gerade aus dem grund verstehe ich nicht, wieso der abstand von dir will.
was das wiedersprechen angeht: ich denke, dass es besser ist ihm die zeit zu geben - aber bedingt. es sollte auch nicht zu lange sein. falls du aber doch mit ihm reden wolltest, dann solltest du ihm sagen, was dich bedrückt und in dir vorgeht.
wenn du wartest und er keine entscheidung alleine finden kann isses nichts, wenn du ihn unter druck setzt und jetzt mit ihm redest isses auch nichts. ich kenne ihn nicht und kann dir aus dem grund auch keine patentlösung anbieten. alles was ich kann ist zu sagen, wie ich reagieren würde, und ich würde noch eine zeit warten und dann mit ihm reden und eine entscheidung fordern.
ich weiss ja nicht wie lange du schon wartest.
meine beste freundin ritzt sich in die oberarme. sie ist seit jahren in therapeutischer behandlung aber es ändert sich nichts. sie ritzt, weil sie mit 12 in einem auto saß, das einen schweren unfall hatte. dennoch gibt sie mir gegenüber auch zu, dass sie das auch dazu benutzt um bei anderen menschen das zu erreichen was sie von ihnen will.
ich weiss, dass das pervers klingt.. aber sowas gibt es.
ich hab ja auch gesagt, dass bei depressionen eine freundin oder ein freund an der seite sehr hilfreich ist, denn wenn man nicht alleine ist, bekommt man auch nicht dieses gefühl des allein-seins, der hilflosigkeit, der verlorenheit. gerade aus dem grund verstehe ich nicht, wieso der abstand von dir will.
was das wiedersprechen angeht: ich denke, dass es besser ist ihm die zeit zu geben - aber bedingt. es sollte auch nicht zu lange sein. falls du aber doch mit ihm reden wolltest, dann solltest du ihm sagen, was dich bedrückt und in dir vorgeht.
wenn du wartest und er keine entscheidung alleine finden kann isses nichts, wenn du ihn unter druck setzt und jetzt mit ihm redest isses auch nichts. ich kenne ihn nicht und kann dir aus dem grund auch keine patentlösung anbieten. alles was ich kann ist zu sagen, wie ich reagieren würde, und ich würde noch eine zeit warten und dann mit ihm reden und eine entscheidung fordern.
ich weiss ja nicht wie lange du schon wartest.
Hallo mal wieder!
Hab mich ja länger nicht gemeldet und schulde euch einige Antworten:
@ Jessi:
Er kann ja weiterhin das I-Net nutzen, nur wohl nicht mehr zu Hause. Ich denke, dass er für Recherchen bzgl. Hausarbeit in die UB geht.Und dort hat er eben besagtes Chat-Programm nicht. So erklärt sich für mich, dass ich ihn immer offline sehe (bis heute übrigens, jetzt ist er nämlich wieder on).
Sein Elternhaus ist etwa ne halbe Std. von seiner Wohnung entfernt. Ich habe auch die Tel.-Nr. von dort, ja, aber ich werde nicht anrufen, weil ich nicht den Vater am Apparat haben will.
Ich selbst versuche ja auch zu glauben, dass er mir's sagen würde, wenn eine andere im Spiel wäre, aber SO sicher bin ich mir dessen nicht (mehr). Wenn er bisher nicht mal genug Mumm hatte, auf den Brief zu reagieren (aber vielleicht hat das ja auch nen anderen Grund)...
@mo23:
Ich habe ja auch nicht behauptet, dass es sowas gar nicht gibt, aber für mich besteht schon ein Unterschied zwischen "ritzen" und Depressionen, insofern, dass für mich (als Laie) das "Ritzen" schon darauf abzielt, Aufmerksamkeit zu erregen. Klar, nicht nur das, es ist natürlich auch eine 'krankhafte' Agressionen auszudrücken. Depressionen allerdings sind ein Zustand, dem keiner der wirklich daran leidet, etwas Positives abgewinnen kann, glaube ich! Aber darüber wollen wir jetzt ja auch gar nicht streiten.
Abstand will er, weil er eben der festen Überzeugung ist, "es alleine schaffen" zu müssen. Klar, mit der Freundin etwas zu unternehmen könnte kurzzeitig die Hilflosigkeit 'überdecken', löst das Problem aber nicht dauerhaft. Eine dauerhafte Lösung meint er aber, zunächst für sich alleine finden zu müssen.
Hm, wie lange warte ich schon? Nun, iseit Januar ist Schluss, seit Ostern wusste ich definitiv, worauf ich mich einlasse (sprich, dass es dauern würde, ihn evtl. zurück zu bekommen). Um ein Semester hat er gebeten. Das ist jetzt rum! Es ist nicht so, dass ich am Kalender die Tage abzähle. Ich würde ihm unter gewissen Umständen durchaus noch Zeit zur Entscheidungsfindung lassen, nicht jedoch, wenn das bedeutet, dass er mich auf's Abstellgleis abschiebt.
Meine Therapeutin hat mir allerdings glaubhaft versichert, dass es wirklich Menschen gibt, die sich einfach nicht entscheiden können, die lügen, nicht um des Lügens willen, sondern aus Angst vor der Wahrheit, OBWOHL man diese fordert.
Ihrem Rat zufolge werde ich noch eine Woche länger warten, bevor ich mich melde und dann hoffen, dass er nicht zu oben erwähnten Menschen gehört...
LG Kimi
Hab mich ja länger nicht gemeldet und schulde euch einige Antworten:
@ Jessi:
Er kann ja weiterhin das I-Net nutzen, nur wohl nicht mehr zu Hause. Ich denke, dass er für Recherchen bzgl. Hausarbeit in die UB geht.Und dort hat er eben besagtes Chat-Programm nicht. So erklärt sich für mich, dass ich ihn immer offline sehe (bis heute übrigens, jetzt ist er nämlich wieder on).
Sein Elternhaus ist etwa ne halbe Std. von seiner Wohnung entfernt. Ich habe auch die Tel.-Nr. von dort, ja, aber ich werde nicht anrufen, weil ich nicht den Vater am Apparat haben will.
Ich selbst versuche ja auch zu glauben, dass er mir's sagen würde, wenn eine andere im Spiel wäre, aber SO sicher bin ich mir dessen nicht (mehr). Wenn er bisher nicht mal genug Mumm hatte, auf den Brief zu reagieren (aber vielleicht hat das ja auch nen anderen Grund)...
@mo23:
Ich habe ja auch nicht behauptet, dass es sowas gar nicht gibt, aber für mich besteht schon ein Unterschied zwischen "ritzen" und Depressionen, insofern, dass für mich (als Laie) das "Ritzen" schon darauf abzielt, Aufmerksamkeit zu erregen. Klar, nicht nur das, es ist natürlich auch eine 'krankhafte' Agressionen auszudrücken. Depressionen allerdings sind ein Zustand, dem keiner der wirklich daran leidet, etwas Positives abgewinnen kann, glaube ich! Aber darüber wollen wir jetzt ja auch gar nicht streiten.
Abstand will er, weil er eben der festen Überzeugung ist, "es alleine schaffen" zu müssen. Klar, mit der Freundin etwas zu unternehmen könnte kurzzeitig die Hilflosigkeit 'überdecken', löst das Problem aber nicht dauerhaft. Eine dauerhafte Lösung meint er aber, zunächst für sich alleine finden zu müssen.
Hm, wie lange warte ich schon? Nun, iseit Januar ist Schluss, seit Ostern wusste ich definitiv, worauf ich mich einlasse (sprich, dass es dauern würde, ihn evtl. zurück zu bekommen). Um ein Semester hat er gebeten. Das ist jetzt rum! Es ist nicht so, dass ich am Kalender die Tage abzähle. Ich würde ihm unter gewissen Umständen durchaus noch Zeit zur Entscheidungsfindung lassen, nicht jedoch, wenn das bedeutet, dass er mich auf's Abstellgleis abschiebt.
Meine Therapeutin hat mir allerdings glaubhaft versichert, dass es wirklich Menschen gibt, die sich einfach nicht entscheiden können, die lügen, nicht um des Lügens willen, sondern aus Angst vor der Wahrheit, OBWOHL man diese fordert.
Ihrem Rat zufolge werde ich noch eine Woche länger warten, bevor ich mich melde und dann hoffen, dass er nicht zu oben erwähnten Menschen gehört...
LG Kimi
hi
ich wüsnche dir viel erfolg! melde dich bitte und geb bescheid, wie das gespräch verlaufen ist.
lieber gruß und gute nacht mo
ich wüsnche dir viel erfolg! melde dich bitte und geb bescheid, wie das gespräch verlaufen ist.
lieber gruß und gute nacht mo
Hallo liebe Kimi
hast du dir das gut überlegt mit dem noch länger warten?
Die Geschichte zieht dich schon einen Moment runter; willst du dir das wirklich noch länger antun?
Bitte, tu dir das nicht noch länger als diese eine Woche noch an.
Ich kann verstehen, dass du seine Antwort hinauszögern willst, aber doch nur, weil du negative Antort erwartest?
Bitte, liebe Kimi, schaue gut zu dir, ok?
Wir sind in Gedanken bei dir und drücken dir die Daumen :trost:
Alles Gute
Jessi
hast du dir das gut überlegt mit dem noch länger warten?
Die Geschichte zieht dich schon einen Moment runter; willst du dir das wirklich noch länger antun?
Bitte, tu dir das nicht noch länger als diese eine Woche noch an.
Ich kann verstehen, dass du seine Antwort hinauszögern willst, aber doch nur, weil du negative Antort erwartest?
Bitte, liebe Kimi, schaue gut zu dir, ok?
Wir sind in Gedanken bei dir und drücken dir die Daumen :trost:
Alles Gute
Jessi
Och, das ist so lieb von dir, Jessi!
Ja die Entscheidung noch länger zu warten ist wohl überlegt, nicht zuletzt, weil auch meine Therapeutin dafür plädierte.
Er ist nun mal ein Mensch, der nicht sofort ein Blatt rauskramt, den Stift zur Hand nimmt und antwortet, gerade wenn eine Entscheidung gefordert, zu der er sich eh (ob nur momentan oder generell?) nicht in der Lage sieht. Noch hinzu kommt der Druck, der durch die Hausarbeit entsteht.
Wenn ich also davon ausgehe, dass er einen letzten Montag eingeworfenen Brief am Mittwoch erhalten hat, dann hab ich ihm eine Woche gegeben darüber nachzudenken. Jetzt kriegt er eine weitere um seine Gedanken auch zu Papier zu bringen. Ich finde, das ist okay fürmich und gleichzeitig fair ihm gegenüber.
Angst vor einer negativen Antwort? Naja, ich kann wohl nicht abstreiten, dass ich die (auch) habe, aber größere "Angst" habe ich wohl tatsächlich vor gar keiner oder einer postiven, die nur auf Druck meinerseits basiert. Deswegen: Ich könnte natürlich jetzt anrufen und mir den Erhalt des Briefes bestätigen lassen, aber was hätte ich davon?
Wahrscheinlich würde ich mich nur noch mehr ärgern, verstärkt über die möglichen Gründe grübeln, warum ich dann noch keine Antwort habe - da warte ich lieber...
Was drei Wochen (mehr oder weniger) geklappt hat, funktioniert schon auch noch ne vierte.
Vielen Dank für deine Worte (bzw. eure @mo). Ich melde mich auf jeden Fall wieder
Liebe Grüße Kimi
Achso, was ich noch fragen wollte: Würdest du beim Telefonat an meiner Stelle erwähnen, dass du vorhattest ihn zu besuchen? Wahrscheinlich kann man die Antwort vorher aber eh nicht geben, sondern es hängt davon ab, wie das Gespräch verläuft...
Ja die Entscheidung noch länger zu warten ist wohl überlegt, nicht zuletzt, weil auch meine Therapeutin dafür plädierte.
Er ist nun mal ein Mensch, der nicht sofort ein Blatt rauskramt, den Stift zur Hand nimmt und antwortet, gerade wenn eine Entscheidung gefordert, zu der er sich eh (ob nur momentan oder generell?) nicht in der Lage sieht. Noch hinzu kommt der Druck, der durch die Hausarbeit entsteht.
Wenn ich also davon ausgehe, dass er einen letzten Montag eingeworfenen Brief am Mittwoch erhalten hat, dann hab ich ihm eine Woche gegeben darüber nachzudenken. Jetzt kriegt er eine weitere um seine Gedanken auch zu Papier zu bringen. Ich finde, das ist okay fürmich und gleichzeitig fair ihm gegenüber.
Angst vor einer negativen Antwort? Naja, ich kann wohl nicht abstreiten, dass ich die (auch) habe, aber größere "Angst" habe ich wohl tatsächlich vor gar keiner oder einer postiven, die nur auf Druck meinerseits basiert. Deswegen: Ich könnte natürlich jetzt anrufen und mir den Erhalt des Briefes bestätigen lassen, aber was hätte ich davon?
Wahrscheinlich würde ich mich nur noch mehr ärgern, verstärkt über die möglichen Gründe grübeln, warum ich dann noch keine Antwort habe - da warte ich lieber...
Was drei Wochen (mehr oder weniger) geklappt hat, funktioniert schon auch noch ne vierte.
Vielen Dank für deine Worte (bzw. eure @mo). Ich melde mich auf jeden Fall wieder
Liebe Grüße Kimi
Achso, was ich noch fragen wollte: Würdest du beim Telefonat an meiner Stelle erwähnen, dass du vorhattest ihn zu besuchen? Wahrscheinlich kann man die Antwort vorher aber eh nicht geben, sondern es hängt davon ab, wie das Gespräch verläuft...
Hey Kimi,
wie sieht's aus bei dir??
Also ich bin sehr spät dran - aber ich würde das Vorhaben wohl nicht erwähenen
Hoffe, es ist soweit alles in Ordnung??
Liebe Grüße
Calvinstiger
wie sieht's aus bei dir??
Also ich bin sehr spät dran - aber ich würde das Vorhaben wohl nicht erwähenen
Hoffe, es ist soweit alles in Ordnung??
Liebe Grüße
Calvinstiger
Hallo liebe Kimi
Wie geht's dir?
Gibt es was neues, hat er sich von sich aus gemeldet?
*ganzfesthoffunddaumendrück*
Alles Gute
Jessi
Wie geht's dir?
Gibt es was neues, hat er sich von sich aus gemeldet?
*ganzfesthoffunddaumendrück*
Alles Gute
Jessi
Hallo, Kimi!
Bin wieder aus der Versenkung aufgetaucht (sorry, daß ich hier nix mehr geschrieben hab, hab ich in meinem thread erklärt) und hoffe, daß Du Dich auch bald wieder meldest.
Kann sehr gut nachvollziehen, daß Du noch ein bißchen abwarten willst, auch, wenns schwer fällt. Die anderen haben schon Recht, es kommt da auf Deine Grenzen an. Und solange Du es ganz tief innen als richtig fühlst und es Dich nicht völlig runterzieht, ist esdoch in Ordnung.
Die kleine Diskussion bez. Depression und dabei Nähe zum anderen habe ich gerade mit gemischten Gefühlen gelesen. Bin ja selber leider immer noch ein "Phasen-Depri" und kann daher leider nur von mir selbst sprechen. Natürlich müßte man meinen, daß man in der Depressionsphase den anderen braucht und gern um sich hat. Brauchen tue ich dann auch liebe Menschen, trotzdem habe ich in meinen heftigsten Wochen auch den Kontakt fast völlig runtergedreht. Das hat bei jedem andere Gründe, meine gelten in vielem vielleicht nicht für Deinen Typen, aber ich schreibs trotzdem mal hin. (Außerdem kennst Du Tiefs und Krisen ja auch selbst, daher ist Dein Verständnis seines Verhaltens sicher auch ein besonderes).
Bei mir ist es so, daß ich in der Depri-Phase ein absolutes Null an Selbstwert habe. Ich bin dann weniger wert als der Dreck auf der Straße, bereite allen Menschen, die ich liebe, nur Kummer und Verdruß, kann nichts, weiß nichts, bin blöd, häßlich, überflüssig, eine Last und für mich scheint keine Sonne mehr. Gleichzeitig hab ich das Gefühl, daß ich auch allen in meiner Nähe die Sonne nehme. Deshalb glaub ich dann, es wird allen besser / wieder gut gehen, wenn ich weg bin. Weil ich in diesem Leben meine Pflichten nicht erfüllen kann. Weil ich den Anforderungen dieses Lebens nicht genügen kann. Weil ich allen, die ich ich liebe, nur Schaden bringen werde. Davon bin ich in schlimmsten Phasen dann so überzeugt, daß ich Freundinnen wochenlang nicht anrufe, nicht ans Telefon gehe, mit meiner Familie nur das nötigste spreche, jeder Gang vor die Tür größte Überwindung kostet (Panikattacken, Schweißausbrüche, Zitteranfälle, Angst vor Menschen) und ich mich (und das Schlechte, daß ich über die anderen bringe) abschotte und verstecke. Wenns ganz schlimm kommt, werden die Tage soweit es geht im Bett verbracht, mit heruntergelassenen Rolläden.
Selbst wenn meine Tochter dann bei mir ist, gelingen mir nur mit Mühe die Erfüllung der üblichen Pflichten. Deshalb ist sie dann so oft wie möglich bei meiner Mutter, dem Vater oder den Paten. Ich will nicht, daß sie das mitkriegt. Davon geprägt wird. Ihr das die Kindheit versaut. Das ist aber auch der Grund, warum auch sie in schlimmsten Phasen kein Grund zum Durchhalten ist. Es kommt mir dann so vor, als sei es das beste für sie, nicht bei mir aufwachsen zu müssen.
So, das ist zuletzt im Frühling so gewesen. Und ganz akut auch nur zwei, drei Wochen. Aber manche Freunde hab ich wochenlang nicht kontaktiert.
Wollte nicht so viel von mir schreiben. Aber wenn manches davon nur ein wenig bei Deinem Typen auch so ist, erklärt das das ganze widersinnige Verhalten und das Schweigen. Das heißt natürlich nicht, daß Du das mitmachen mußt.
Es soll Dir gutgehen. Du darfst Dich für niemanden über Gebühr aufreiben. Ich hoffe sehr, er bricht endlich sein Schweigen und teilt Dir mit, was mit ihm läuft.
Hat er das vielleicht schon getan?
Hast Du deshalb noch nix geschreiben seit Do.?
Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, daß alles so gut wie möglich verläuft.
Meld Dich bitte bald und schreib, was passiert.
Alles Liebe,
Smilla
Bin wieder aus der Versenkung aufgetaucht (sorry, daß ich hier nix mehr geschrieben hab, hab ich in meinem thread erklärt) und hoffe, daß Du Dich auch bald wieder meldest.
Kann sehr gut nachvollziehen, daß Du noch ein bißchen abwarten willst, auch, wenns schwer fällt. Die anderen haben schon Recht, es kommt da auf Deine Grenzen an. Und solange Du es ganz tief innen als richtig fühlst und es Dich nicht völlig runterzieht, ist esdoch in Ordnung.
Die kleine Diskussion bez. Depression und dabei Nähe zum anderen habe ich gerade mit gemischten Gefühlen gelesen. Bin ja selber leider immer noch ein "Phasen-Depri" und kann daher leider nur von mir selbst sprechen. Natürlich müßte man meinen, daß man in der Depressionsphase den anderen braucht und gern um sich hat. Brauchen tue ich dann auch liebe Menschen, trotzdem habe ich in meinen heftigsten Wochen auch den Kontakt fast völlig runtergedreht. Das hat bei jedem andere Gründe, meine gelten in vielem vielleicht nicht für Deinen Typen, aber ich schreibs trotzdem mal hin. (Außerdem kennst Du Tiefs und Krisen ja auch selbst, daher ist Dein Verständnis seines Verhaltens sicher auch ein besonderes).
Bei mir ist es so, daß ich in der Depri-Phase ein absolutes Null an Selbstwert habe. Ich bin dann weniger wert als der Dreck auf der Straße, bereite allen Menschen, die ich liebe, nur Kummer und Verdruß, kann nichts, weiß nichts, bin blöd, häßlich, überflüssig, eine Last und für mich scheint keine Sonne mehr. Gleichzeitig hab ich das Gefühl, daß ich auch allen in meiner Nähe die Sonne nehme. Deshalb glaub ich dann, es wird allen besser / wieder gut gehen, wenn ich weg bin. Weil ich in diesem Leben meine Pflichten nicht erfüllen kann. Weil ich den Anforderungen dieses Lebens nicht genügen kann. Weil ich allen, die ich ich liebe, nur Schaden bringen werde. Davon bin ich in schlimmsten Phasen dann so überzeugt, daß ich Freundinnen wochenlang nicht anrufe, nicht ans Telefon gehe, mit meiner Familie nur das nötigste spreche, jeder Gang vor die Tür größte Überwindung kostet (Panikattacken, Schweißausbrüche, Zitteranfälle, Angst vor Menschen) und ich mich (und das Schlechte, daß ich über die anderen bringe) abschotte und verstecke. Wenns ganz schlimm kommt, werden die Tage soweit es geht im Bett verbracht, mit heruntergelassenen Rolläden.
Selbst wenn meine Tochter dann bei mir ist, gelingen mir nur mit Mühe die Erfüllung der üblichen Pflichten. Deshalb ist sie dann so oft wie möglich bei meiner Mutter, dem Vater oder den Paten. Ich will nicht, daß sie das mitkriegt. Davon geprägt wird. Ihr das die Kindheit versaut. Das ist aber auch der Grund, warum auch sie in schlimmsten Phasen kein Grund zum Durchhalten ist. Es kommt mir dann so vor, als sei es das beste für sie, nicht bei mir aufwachsen zu müssen.
So, das ist zuletzt im Frühling so gewesen. Und ganz akut auch nur zwei, drei Wochen. Aber manche Freunde hab ich wochenlang nicht kontaktiert.
Wollte nicht so viel von mir schreiben. Aber wenn manches davon nur ein wenig bei Deinem Typen auch so ist, erklärt das das ganze widersinnige Verhalten und das Schweigen. Das heißt natürlich nicht, daß Du das mitmachen mußt.
Es soll Dir gutgehen. Du darfst Dich für niemanden über Gebühr aufreiben. Ich hoffe sehr, er bricht endlich sein Schweigen und teilt Dir mit, was mit ihm läuft.
Hat er das vielleicht schon getan?
Hast Du deshalb noch nix geschreiben seit Do.?
Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, daß alles so gut wie möglich verläuft.
Meld Dich bitte bald und schreib, was passiert.
Alles Liebe,
Smilla
Liebe Smilla!(natürlich auch @CT + Jessi)
Ich habe bisher deine "Erklärung" in deinem eigenen Thread nicht gelesen, sondern nur, was du mir hier geschrieben hast, und eigentlich wollte ich auch erst morgen wieder was von mir hören lassen, aber jetzt habe ich gerade Tränen in den Augen und will dir doch noch antworten:
Bei mir selbst war es in einer ganz akuten Phase (April-Juli letzten Jahres), also in den Monaten vor und im ersten Monat in der Klinik nahezu identisch. Hinzu kam, dass ich bei Beginn der Depression noch als Au-Pair in Kanada war und demzufolge ohnehin wenig Kontakt zu Familie/Freunden in D hatte, die sich alle extreme Sorgen gemacht haben (besonders meine Mutter, die merkte, dass für mich alles nur noch düster aussah).
Teilweise habe ich mich wie ein "Geist" in dem Haus verhalten, in dem ich 9 Monate zur Familie gehört habe. Bloß nicht auffallen, keinen belasten, am liebsten ohne jeglichen Kontakt wieder in meinem Zimmer verschwinden und dort einfach nur schlafen. Das konnte ich aber nicht, weil diese Versuche immer wieder von "Grübelkreisläufen" gestört wurden.
Dann bin ich aufgestanden, hab mich hingesetzt und versucht, in Worte zu fassen, was mit mir los ist. Bisher konnte ich damit immer sehr gut meine Gedanken ordnen (gelingt mir inzwischen auch wieder), nur in der Depri-Phase habe ich unzählige Versuche unternommen und jedes Mal nach ein paar Zeilen aufgegeben, weil ich nicht voran kam. Immer wieder hatte ich das Gefühl für "meine" Kids mehr eine Gefahr, als Hilfe dazustellen. Wenn es mich nicht gäbe, könnten sie wieder lachen und glücklich sein...Hatte permanent Angst, meine schlechte Stimmung auf die (unschuldigen) Kinder zu übertragen. Es kam soweit, dass ich mich selbst den täglichen Aufgaben an manchen Tagen nicht mehr gewachsen fühlte. Deshalb wurde ich dann auch von meiner Gastfamilie nach Hause geschickt... Eine Entscheidung, die ich aus heutiger Sicht für sehr gut halte, auch wenn sie mich damals nur noch mehr in die Verzweiflung stürzte!
Eigentlich wollte ich das hier nicht so öffentlich alles schildern, aber deine Worte haben mich dazu gebracht. Heute bin ich wieder in der Lage, das Leben positiv zu sehen, auch wenn mal was nicht so läuft und vor allem verirre ich mich nicht mehr in solch destruktiven Gedankennetzen. Ich hoffe, das gelingt dir auch bald dauerhaft und wünsche dir für diesen Weg ganz viel Kraft.
Nochmal zu IHM: Nein, er hat sich bisher nicht gemeldet, aber ich merke, dass mir das momentan weniger ausmacht. Ich traue dem "Braten" zwar noch nicht so ganz und denke, es hängt auch damit zusammen, dass ich -bedingt durch Planung von Studium/Umzug etc.- weniger Zeit habe mich mit Ihm zu beschäftigen, aber es scheint, als könne ich mich mehr und mehr von ihm lösen...
Ja, du hast Recht, mein Verständnis für ihn ist irgendwo natürlich ein ganz besonderes. Wo sämtliche Freunde mir schon geraten haben, ihn auf den Mond zu schießen, fand (und finde ich teilweise) immer noch Verständnis für sein Verhaöten. Vielleicht habe ich aber auch gerade wegen diesem besonderen Band des gegenseitigen Verständnisses gehofft, der Mensch zu sein, dem er sich selbst in depressiven Phasen anvertraut. Aber bei allem Verständnis hast du mit einem Recht: Es ist meine Entscheidung, ob ich das mitmachen will! Eine Chance (ein letztes Telefongespräch am DO) kriegt er noch, dann muss ich ihn vorerst aufgeben, was nicht heißt, dass er nicht weiter ein wichtiger Mensch für mich bleibt.
Ich freue mich auf eine Antwort, Kimi
Ich habe bisher deine "Erklärung" in deinem eigenen Thread nicht gelesen, sondern nur, was du mir hier geschrieben hast, und eigentlich wollte ich auch erst morgen wieder was von mir hören lassen, aber jetzt habe ich gerade Tränen in den Augen und will dir doch noch antworten:
Bei mir selbst war es in einer ganz akuten Phase (April-Juli letzten Jahres), also in den Monaten vor und im ersten Monat in der Klinik nahezu identisch. Hinzu kam, dass ich bei Beginn der Depression noch als Au-Pair in Kanada war und demzufolge ohnehin wenig Kontakt zu Familie/Freunden in D hatte, die sich alle extreme Sorgen gemacht haben (besonders meine Mutter, die merkte, dass für mich alles nur noch düster aussah).
Davon bin ich in schlimmsten Phasen dann so überzeugt, daß ich Freundinnen wochenlang nicht anrufe, nicht ans Telefon gehe, mit meiner Familie nur das nötigste spreche, jeder Gang vor die Tür größte Überwindung kostet (Panikattacken, Schweißausbrüche, Zitteranfälle, Angst vor Menschen) und ich mich (und das Schlechte, daß ich über die anderen bringe) abschotte und verstecke. Wenns ganz schlimm kommt, werden die Tage soweit es geht im Bett verbracht, mit heruntergelassenen Rolläden.Mir ging es da ganz genauso. Am liebsten keinen sehen oder sprechen oder auch nur hören müssen. Gleichzeitig aber so verzweifelt einsam sein und so gerne jemandem erklären können, was in einem vorgeht...
Teilweise habe ich mich wie ein "Geist" in dem Haus verhalten, in dem ich 9 Monate zur Familie gehört habe. Bloß nicht auffallen, keinen belasten, am liebsten ohne jeglichen Kontakt wieder in meinem Zimmer verschwinden und dort einfach nur schlafen. Das konnte ich aber nicht, weil diese Versuche immer wieder von "Grübelkreisläufen" gestört wurden.
Dann bin ich aufgestanden, hab mich hingesetzt und versucht, in Worte zu fassen, was mit mir los ist. Bisher konnte ich damit immer sehr gut meine Gedanken ordnen (gelingt mir inzwischen auch wieder), nur in der Depri-Phase habe ich unzählige Versuche unternommen und jedes Mal nach ein paar Zeilen aufgegeben, weil ich nicht voran kam. Immer wieder hatte ich das Gefühl für "meine" Kids mehr eine Gefahr, als Hilfe dazustellen. Wenn es mich nicht gäbe, könnten sie wieder lachen und glücklich sein...Hatte permanent Angst, meine schlechte Stimmung auf die (unschuldigen) Kinder zu übertragen. Es kam soweit, dass ich mich selbst den täglichen Aufgaben an manchen Tagen nicht mehr gewachsen fühlte. Deshalb wurde ich dann auch von meiner Gastfamilie nach Hause geschickt... Eine Entscheidung, die ich aus heutiger Sicht für sehr gut halte, auch wenn sie mich damals nur noch mehr in die Verzweiflung stürzte!
Eigentlich wollte ich das hier nicht so öffentlich alles schildern, aber deine Worte haben mich dazu gebracht. Heute bin ich wieder in der Lage, das Leben positiv zu sehen, auch wenn mal was nicht so läuft und vor allem verirre ich mich nicht mehr in solch destruktiven Gedankennetzen. Ich hoffe, das gelingt dir auch bald dauerhaft und wünsche dir für diesen Weg ganz viel Kraft.
Nochmal zu IHM: Nein, er hat sich bisher nicht gemeldet, aber ich merke, dass mir das momentan weniger ausmacht. Ich traue dem "Braten" zwar noch nicht so ganz und denke, es hängt auch damit zusammen, dass ich -bedingt durch Planung von Studium/Umzug etc.- weniger Zeit habe mich mit Ihm zu beschäftigen, aber es scheint, als könne ich mich mehr und mehr von ihm lösen...
Ja, du hast Recht, mein Verständnis für ihn ist irgendwo natürlich ein ganz besonderes. Wo sämtliche Freunde mir schon geraten haben, ihn auf den Mond zu schießen, fand (und finde ich teilweise) immer noch Verständnis für sein Verhaöten. Vielleicht habe ich aber auch gerade wegen diesem besonderen Band des gegenseitigen Verständnisses gehofft, der Mensch zu sein, dem er sich selbst in depressiven Phasen anvertraut. Aber bei allem Verständnis hast du mit einem Recht: Es ist meine Entscheidung, ob ich das mitmachen will! Eine Chance (ein letztes Telefongespräch am DO) kriegt er noch, dann muss ich ihn vorerst aufgeben, was nicht heißt, dass er nicht weiter ein wichtiger Mensch für mich bleibt.
Ich freue mich auf eine Antwort, Kimi
Hallo, Kimi!
Es tut mir leid, daß ich durch mein posting solche Gefühle hervorgerufen habe. Habe das nicht geschrieben, um Erinnerungen an altes Leid zu wecken. Ich hatte nur das dringende Bedürfnis, daß Depression hier auch wieder als das betrachtet wird, was es ist: eine ziemlich heftige, psychische Krankheit, die dem Betroffenen und seiner Umwelt das Leben erschwert. Du kennst es selbst und vermutlich hat ER das ja phasenweise auch noch, trotz Klinik und Therapie...
Wie gesagt, damit soll absolut nicht jedes Verhalten gerechtfertigt sein. Und das heißt auch nicht, daß jeder, der darunter leidet, machen kann, was er will, und die anderen haben das mitzutragen.
Im Gegenteil: Oft hat man dann ja gerade in den schlimmen Phasen das Bedürfnis, den, den man am meisten liebt, davon und von einem selbst zu verschonen. In letzter Zeit hab ich immer mehr realisiert, was ich im Frühling (leichte Depressionen begannen schon zum wiederholten Mal im letzten Herbst) S. eigentlich zugemutet habe. Er wollte mir unbedingt helfen, hatte furchtbar Angst um mich. Und ich war so in meinem Loch gefangen, daß ich eben nach den bekannten alten Mustern gedacht und funktioniert habe, habe ihn verletzt, von mir weggestoßen, vernachlässigt, damit ich ihn nicht mit in den Sumpf ziehe.
Da ists eigentlich kein Wunder, daß ein Mensch mit Bindungsängsten und Komplexen sich dann noch mehr in die Hosen macht, was eine handfeste Bindung angeht.
Manchmal denke ich, er will mich nur hinhalten und will nicht wirklich eine Chance für uns; dann denk ich, diese Vermutung wird wieder vom alten Negativ-Muster beeinflußt und wir müssen einfach da raus, es durchbrechen, so nach der Methode von CalvinsTiger...
Egal. Das gehört in meinen thread.
Alles, was Du schreibst, klingt sehr klug. Du hast ihm lange seinen Raum gelassen, bist an die Grenze gekommen, an der Du spürst, daß es nicht weitergeht, scheinst aber auch in der Lage zu sein, Dich weiter von ihm zu lösen. Gleichzeitig behältst Du ihn lieb, und wenn er rechtzeitig aufwacht bzw. gesundet bzw. seine Ansicht ändert etc., gibts vielleicht noch Raum für Euch. Wenn er zu spät kommt, hast Du aber auf keinen Fall unfair gehandelt und für Dich aber richtig die Bremse gezogen.
Es freut mich sehr, daß Du jetzt so stabil bist! Und ich wünsche Dir ganz viel Kraft dafür, Dein Ding durchzuziehen! (Wobei ein kleiner Rest in meinem romantischen Herzen noch die Daumen für das Wunder drückt...)
Ich wünsch Dir erstmal alles Liebe und sag Danke für Dein Verständnis - und falls ich bs Do. nix von Dir höre: Ich halt die Daumen!
So, und jetzt hoffe ich, daß ich Euch nicht mit meinem offenherzigen posting zu sehr verschreckt habe, um mir zu antworten oder sich weiter mit meinem Problemchen zu befassen...
Alles Liebe, Smilla
Es tut mir leid, daß ich durch mein posting solche Gefühle hervorgerufen habe. Habe das nicht geschrieben, um Erinnerungen an altes Leid zu wecken. Ich hatte nur das dringende Bedürfnis, daß Depression hier auch wieder als das betrachtet wird, was es ist: eine ziemlich heftige, psychische Krankheit, die dem Betroffenen und seiner Umwelt das Leben erschwert. Du kennst es selbst und vermutlich hat ER das ja phasenweise auch noch, trotz Klinik und Therapie...
Wie gesagt, damit soll absolut nicht jedes Verhalten gerechtfertigt sein. Und das heißt auch nicht, daß jeder, der darunter leidet, machen kann, was er will, und die anderen haben das mitzutragen.
Im Gegenteil: Oft hat man dann ja gerade in den schlimmen Phasen das Bedürfnis, den, den man am meisten liebt, davon und von einem selbst zu verschonen. In letzter Zeit hab ich immer mehr realisiert, was ich im Frühling (leichte Depressionen begannen schon zum wiederholten Mal im letzten Herbst) S. eigentlich zugemutet habe. Er wollte mir unbedingt helfen, hatte furchtbar Angst um mich. Und ich war so in meinem Loch gefangen, daß ich eben nach den bekannten alten Mustern gedacht und funktioniert habe, habe ihn verletzt, von mir weggestoßen, vernachlässigt, damit ich ihn nicht mit in den Sumpf ziehe.
Da ists eigentlich kein Wunder, daß ein Mensch mit Bindungsängsten und Komplexen sich dann noch mehr in die Hosen macht, was eine handfeste Bindung angeht.
Manchmal denke ich, er will mich nur hinhalten und will nicht wirklich eine Chance für uns; dann denk ich, diese Vermutung wird wieder vom alten Negativ-Muster beeinflußt und wir müssen einfach da raus, es durchbrechen, so nach der Methode von CalvinsTiger...
Egal. Das gehört in meinen thread.
Alles, was Du schreibst, klingt sehr klug. Du hast ihm lange seinen Raum gelassen, bist an die Grenze gekommen, an der Du spürst, daß es nicht weitergeht, scheinst aber auch in der Lage zu sein, Dich weiter von ihm zu lösen. Gleichzeitig behältst Du ihn lieb, und wenn er rechtzeitig aufwacht bzw. gesundet bzw. seine Ansicht ändert etc., gibts vielleicht noch Raum für Euch. Wenn er zu spät kommt, hast Du aber auf keinen Fall unfair gehandelt und für Dich aber richtig die Bremse gezogen.
Es freut mich sehr, daß Du jetzt so stabil bist! Und ich wünsche Dir ganz viel Kraft dafür, Dein Ding durchzuziehen! (Wobei ein kleiner Rest in meinem romantischen Herzen noch die Daumen für das Wunder drückt...)
Ich wünsch Dir erstmal alles Liebe und sag Danke für Dein Verständnis - und falls ich bs Do. nix von Dir höre: Ich halt die Daumen!
So, und jetzt hoffe ich, daß ich Euch nicht mit meinem offenherzigen posting zu sehr verschreckt habe, um mir zu antworten oder sich weiter mit meinem Problemchen zu befassen...
Alles Liebe, Smilla
Nee, verschreckt bin ich von eurem offenherzigen Gespräch gar nicht, höre (bzw. lese) nur zu und kann dazu gar nicht viel sagen - außer, dass ich beeindruckt bin - von eurer Offenherzigkeit und Reflektiertheit - und von den schwierigen Wegen, die ihr bereits gegangen seid! Deswegen bleibt mir momentan gar nichts, als euch aufzumuntern, gute Wege weiterzugehen - und weiter zuzuhören!
Liebe Grüße
Calvinstiger
Liebe Grüße
Calvinstiger
Ach, Mann, jetzt tut es wieder weh! Und warum?...
Weil ich ihn ja heute anrufen "musste". War dann so überrascht, dass er wirklich an der Strippe war, dass ich einfach nix rausgekriegt und sofort wieder aufgelegt habe. Dabei hatte ich mir schon so schön zurecht gelegt, was ich sagen wollte :mauer: . Dann dachte ich, er würde sich denken können, dass ich es war und entsprechend von sich aus reagieren. Fehlanzeige! Als ich dann ca. 40 Min. später nen neuen Versuch startete nahm keiner (mehr) ab (Absicht?). Jedenfalls habe ich dann eine SMS geschrieben. Inhalt in etwa: Soll ich dein bisheriges Schweigen also dann als "keine AW ist auch eine" deuten? Sieht fast so aus, aber viell. magst du mir ja wenigstens mitteilen, wie es dir geht und was du so machst. ich wollte reden und hab's nicht geschafft. Die Funkstille tut mir (immer noch) weh...
Und -wie sollte es auch anders sein?- bisher keinerlei Reaktion darauf :heulen: !
Hätte ich ihn mal lieber endgültig vergessen und abgeschrieben. Jetzt werde ich wieder mit mir kämpfen müssen, bis mir das gelingt...
LG + gute Nacht, Kimi
Weil ich ihn ja heute anrufen "musste". War dann so überrascht, dass er wirklich an der Strippe war, dass ich einfach nix rausgekriegt und sofort wieder aufgelegt habe. Dabei hatte ich mir schon so schön zurecht gelegt, was ich sagen wollte :mauer: . Dann dachte ich, er würde sich denken können, dass ich es war und entsprechend von sich aus reagieren. Fehlanzeige! Als ich dann ca. 40 Min. später nen neuen Versuch startete nahm keiner (mehr) ab (Absicht?). Jedenfalls habe ich dann eine SMS geschrieben. Inhalt in etwa: Soll ich dein bisheriges Schweigen also dann als "keine AW ist auch eine" deuten? Sieht fast so aus, aber viell. magst du mir ja wenigstens mitteilen, wie es dir geht und was du so machst. ich wollte reden und hab's nicht geschafft. Die Funkstille tut mir (immer noch) weh...
Und -wie sollte es auch anders sein?- bisher keinerlei Reaktion darauf :heulen: !
Hätte ich ihn mal lieber endgültig vergessen und abgeschrieben. Jetzt werde ich wieder mit mir kämpfen müssen, bis mir das gelingt...
LG + gute Nacht, Kimi
ach liebe Kimi :trost:
*ganzfesttröstundfestumarm*
Das tut mir so leid!
Das ist so unfair von ihm! Er kann sich doch auch denken, dass es dir nicht so einfach fällt.
Was können wir dir jetzt noch tun, ausser dich zu trösten? Welcher Rat ist da noch angebracht?
Vielleicht musst du nun doch beginnen, dich von ihm zu lösen. Wenn du dich dafür entscheidest, schlage ich dir vor (für deinen speziellen Fall), diese Lösung so richtig zu zelebrieren.
Einen ganzen Abend, oder Tag, wenn du magst, nur für ihn zu widmen. Denke nochmals an alles schöne, an die Zeit, die ihr zusammen hattet. Denke nicht an das Schlechte, wie es jetzt zum Schluss herausgekommen ist.
Weisst du, so ein Abschied wie sie zB in Japan einem Verstorbenen zukommen lassen.
Ein Andenken von ihm auf einen Fluss setzen und ziehen lassen.
Irgend ein Ritual eben, damit du wirklich einen Schlusspunkt setzen kannst.
Liebe Kimi, du musst soviel durchmachen.
Wir sind bei dir und denken fest an dich. Wir sind für dich da!
Alles Liebe und ganz viel Kraft wünscht
Jessi
*ganzfesttröstundfestumarm*
Das tut mir so leid!
Das ist so unfair von ihm! Er kann sich doch auch denken, dass es dir nicht so einfach fällt.
Was können wir dir jetzt noch tun, ausser dich zu trösten? Welcher Rat ist da noch angebracht?
Vielleicht musst du nun doch beginnen, dich von ihm zu lösen. Wenn du dich dafür entscheidest, schlage ich dir vor (für deinen speziellen Fall), diese Lösung so richtig zu zelebrieren.
Einen ganzen Abend, oder Tag, wenn du magst, nur für ihn zu widmen. Denke nochmals an alles schöne, an die Zeit, die ihr zusammen hattet. Denke nicht an das Schlechte, wie es jetzt zum Schluss herausgekommen ist.
Weisst du, so ein Abschied wie sie zB in Japan einem Verstorbenen zukommen lassen.
Ein Andenken von ihm auf einen Fluss setzen und ziehen lassen.
Irgend ein Ritual eben, damit du wirklich einen Schlusspunkt setzen kannst.
Liebe Kimi, du musst soviel durchmachen.
Wir sind bei dir und denken fest an dich. Wir sind für dich da!
Alles Liebe und ganz viel Kraft wünscht
Jessi
Ach, liebe Kimi, das tut mir so leid! :trost:
Aber, um ehrlich zu sein, kann ich sein Verhalten jetzt wirklich nicht mehr verstehen.
Jessis Rat klingt gut, denke ich.
Es tut mir leid, daß ich Dir geraten habe, es nochmal zu probieren, dieses Ergebnis lag außerhalb meiner Vorstellungskraft. Natürlich wirft Dich das jetzt zurück, wo Du schon recht weit schienst in der "Loslösungsphase". Also, wenn Du schnellstmöglich dahin zurückwillst, finde ich gerade Jessis Idee m. d. Ritualen recht sinnvoll.
Aber ich kann Dir dazu jetzt gar nix raten, weil ich zu subjektiv bei sowas ticke. Ich könnte damit überhaupt nicht umgehen. Ich würde demjenigen wahrscheinlich hinterherlaufen, bis er mir ins Gesicht sagt, warum er sich so verhält und ich ihm den ganzen Schmerz vor die Füße werfen kann. Konnte noch nie mit jemandem abschließen, bevor das nicht geschah.
Weiß aber von einigen andern, die das sehr wohl konnten und damit auch am Ende glücklicher waren. Ist also wohl nur mein eigenes Unvermögen, und kann deshalb auch kein Rat für Dich sein.
Ich drück Dich ganz fest und wünsche Dir ganz, ganz viel Kraft und Trost! :trost: :trost: :trost:
Hoffe erstmal, daß Du gut schläfst, das Aufwachen nicht allzu schlimm wird und Du Dich dann wieder hier meldest...
Tut mir so leid, daß ich Dir nicht besser helfen kann!
Alles, alles Liebe,
Smilla
Aber, um ehrlich zu sein, kann ich sein Verhalten jetzt wirklich nicht mehr verstehen.
Jessis Rat klingt gut, denke ich.
Es tut mir leid, daß ich Dir geraten habe, es nochmal zu probieren, dieses Ergebnis lag außerhalb meiner Vorstellungskraft. Natürlich wirft Dich das jetzt zurück, wo Du schon recht weit schienst in der "Loslösungsphase". Also, wenn Du schnellstmöglich dahin zurückwillst, finde ich gerade Jessis Idee m. d. Ritualen recht sinnvoll.
Aber ich kann Dir dazu jetzt gar nix raten, weil ich zu subjektiv bei sowas ticke. Ich könnte damit überhaupt nicht umgehen. Ich würde demjenigen wahrscheinlich hinterherlaufen, bis er mir ins Gesicht sagt, warum er sich so verhält und ich ihm den ganzen Schmerz vor die Füße werfen kann. Konnte noch nie mit jemandem abschließen, bevor das nicht geschah.
Weiß aber von einigen andern, die das sehr wohl konnten und damit auch am Ende glücklicher waren. Ist also wohl nur mein eigenes Unvermögen, und kann deshalb auch kein Rat für Dich sein.
Ich drück Dich ganz fest und wünsche Dir ganz, ganz viel Kraft und Trost! :trost: :trost: :trost:
Hoffe erstmal, daß Du gut schläfst, das Aufwachen nicht allzu schlimm wird und Du Dich dann wieder hier meldest...
Tut mir so leid, daß ich Dir nicht besser helfen kann!
Alles, alles Liebe,
Smilla
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