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das Prinzip der Hoffnungslosigkeit

42 Antworten5'265 AufrufeGestartet von Evergrey ·

EvergreyThemenstart
#1
Moinsen...

Jeden Tag von neuem aufstehen, mühselig sich zur Arbeit/Schule schleifen, unterwegs Musik hören. Kaum in das Gesicht eines Menschen geblickt, der Gedanke, ihr seid doch alle so naiv... Jemand erkennt sich wieder??

Jeder Mensch kommt ALLEINE zur Welt, lebt im Prinzip ALLEINE, und stirbt ALLEINE. Was hat diese Welt so "wahnsinniges" zu bieten?? Irgendwann wird alles zur Routine, Alltag zieht ein. Manchmal habe ich echt das Gefühl nicht in diese Welt zu gehören. Die meisten verstehen nicht was ich sage, geschweige denn was ich denke. Ok meine Kindheit war scheisse, aber warum bin ich geistig immer weiter als mein Umfeld? Gleichaltrige erscheinen mir als naive Kleinkinder, frage mich jeden Tag wie man so sein kann... Und die Frauen naja die sind ein Thema für sich. Kaum glaubt man eine zu haben, man liebt sie wirklich, istn weilchen mit ihr zusammen, schon betrügt sie dich. NEIN hier geht es ausnahmsweise nicht um Liebeskummer.

Mein ganzes Leben steht vor mir, soll 5 Tage die Woche arbeiten, praktisch keine Freizeit mehr und das mein ganzes Leben lang. Was habe ich davon wenn ich Tod bin, was habe ich gesehen??? Nicht viel meiner Meinung nach. Wir sind eine hoffnungslose Konsumgesellschaft in der kein Mensch mehr richtig denken kann. Der Mensch ist wieder der Natur, er hat den Kreislauf durchbrochen, nun zerstört er sich selber. Was will ich in dieser Welt?

Wahrscheinlich werden viele denken ich sei ein hoffnungsloser Pessimist oder gar ein Spinner. Aber wieso sagt man wohl leben Optimisten länger als Pessimisten?? Weil Pessimisten nicht länger leben wollen!

Schön konnte ich das mal loswerden... bin gespannt ob mir wer was erwiedern kann.

:nono:

#2
hey guten morgen evergrey

dein beitrag ist....wie aus meinem kopf, geist, geschrieben. ich kann sehr gut nachvollziehen was du hier geschrieben hast!

ich bin jetzt 27 und ich studiere schon seit eeeewigkeiten an solchen dingen rum, wie du es hier beschrieben hast. das gibt mir zu denken!

im moment kann ich wirklich nicht sehr viel dazu schreiben ausser, dass du meiner meinung nach den nagel auf den kopf getroffen hast.

du bist auf keinen fall irgendein spinner!! ich glaube bloss, dass "die anderen" zu oberflächlich sind und sich über ihr kleines leben keine gedanke zu machen. für die meisten ist es doch schon eine katastrophe, wenn sie am morgen um 8.00 Uhr noch keinen kaffee getrunken haben...

take care!!!

#3
Danke für die Antowrt. Schön gibt es doch noch manchmal Menschen die verstehen was ich zu sagen versuche...

#4
Doch, ich weiß auch wovon Du sprichst!

Habe meinen Spaß am Leben irgedwie verloren. Es besteht nur noch aus Verpflichtungen. Rege mich ständig über andere Leute auf, die auch noch Kinder in diese beschissene Welt setzen. Ich persönlich möchte es niemandem zumuten hier freiwillig zu leben. Somit fällt bei mir der Kinderwunsch auch schonmal flach.

Frage mich ständig, was das ganze eigentlich bringt.

Man kann sich auf niemanden mehr verlassen außer auf sich selbst. Und selbst ich enttäsche mich immer wieder.

Habe mir schon so oft gewünscht entlich den Mut zu haben dem ganzen ein Ende zu bereiten. Aber selbst dazu bin ich scheinbar noch zu feige.

Bin im Moment immer froh abends endlich im bett zu liegen und einzuschlafen. Doch der Gedanke, morgens wieder aufzuwachen und die ganze scheiße geht von vorne los, ist auch nicht motievierend. Zumal ich Nachts auch noch ständig Alpträume habe, ist es überhaupt nicht mehr witzig.

fühle mich immer alleine egal, ob ich mit Freunden oder Familie zusammen bin. Komme mir so hilflos vor. Weiß einfach nicht, was ich dagegen machen kann. Nehme Antidepressiva und mache eine Therapie... aber wirklich gebessert hat sich noch nichts.

Manchmal denke ich es ist auch einfach nur Selbstmitleid. Aber mir fehlt langsam die Kraft mich immer wieder aufzuraffen...

Was motievert Euch denn jeden tag auf Neue aufzustehen???

#5
hey ihr

also ich sehe das ganze etwas anders, aber vielleicht kommt das auch davon, dass ich erst 16 bin.. ich gehe noch zur schule, was auch verpflichtungen und wenig freizeit usw. bedeutet, und im moment habe ich im bezug auf schule wirklich einen kompletten anschiss. aber ich freue mich soooo auf die zeit nach der schule, wenn ich die matur (abi) im sack habe in zwei jahren und endlich einmal die welt entdecken kann. eigentlich arbeite ich ganz alleine auf die zeit nach der schule hin. manchmal halte ich es kaum aus vor neugier, was alles noch kommen mag und welche träume ich in die wirklichkeit umzusetzen vermag...

Was hat diese Welt so "wahnsinniges" zu bieten??
vieles und auch wenig... ich persönlich erlebe z.b. viele "wahnsinnige" dinge, die mir freude bereiten. kein tag vergeht ohne lachen, ohne eine tolle zeit zu verbringen, auch wenn es nur ein paar minuten sind. jeden tag kann man sich ab etwas erfreuen, und sei es nur die aufgehende sonne am morgen. man weiss, es wird ein schöner tag, obwohl man in die schule muss. man weiss, man hat prüfungen und nicht viel darauf gelernt, die noten gehen langsam aber sicher den bach ab. doch das schöne übertrumpft das schlechte, zumindest in meinem leben.wobei ich vielleicht auch noch sagen muss, dass ich wirklich die totale frohnatur bin. und trotzdem, stimmt schon, was hat die welt eigentlich zu bieten? arbeit und krieg und das wärs dann?

Was motievert Euch denn jeden tag auf Neue aufzustehen???
mich motiviert, dass der nächste tag vielleicht wieder so schön sonnig und warm werden wird, dass ich die personen aus meiner klasse wieder sehen werde, dass man gemeinsam über lehrer lästern kann, dass man lachen kann, dass man sich an einer kleinen blume erfreuen kann, dass man zusammen mittagessen kann, dass es mit jedem tag einen tag weniger lang bis zu den ferien dauert, dass jetzt sommer ist, der gedanke an meine kleine cousine, ...

ES SIND DIE KLEINEN DINGE, DIE DAS LEBEN LEBENSWERT MACHEN!

#6
Danke dir für deine ehrliche Antwort Bounty. Deine Einstellung gleich sehr stark der meinigen, auch ich nehme antidepressiva jedoch aus anderen Gründen. Kinder möchte ich auch nicht in diese Welt setzen, es würde mir leid tun sie in ein solches Fegefeuer hineinzubringen. Aber was will man machen... Was mir oft hilft sind die kleinen Momente zu geniessen, wenn ich auf der Terrasse sitze, eine Kippe rauche und dem Wind zuhöre. Dann kann ich manchmal vergessen. Es ist einfach so, dass Menschen, die etwas intelligenter sind als andere es im Leben nunmal schwerer haben, damit muss man sich abfinden.

Was mich sicher lange gequält hat ist der Sinn des Lebens. Ich bin zum Schluss gekommen, dass es keinen gibt, man muss es sich einfach gut gehen lassen. Ein Tier hat auch keinen Sinn im Leben und schliesslich sind wir ja, meiner Meinung nach, auch aus dem Affen entstanden...

#7
Hey, wenn ich auch mit dem Hintern denke, magst Du mir da mal kräftig reintreten?!?!?!?!

Manchmal glaube ich, ich bin einfach anders. Mache mir viel zu viele Gedanken. Aber so bin ich. Könnte auch nicht anders.

Nur sucht man doch eigentlich jemanden, der genauso denkt, um sich verstanden zu fühlen. Gemeinsamkeiten eben. Sonst fühlt man sich doch isoliert und damit alleine. Und wir sind, bzw. unsere Gesellschaft ist nicht darauf augerichtet, das Leben im Alleingang zu meistern!

Wieso ist es dann so schwer jemanden zu finden, der ähnlich denkt???

Ein wenig tiefgründig und rücksichtsvoll, das schadet doch nicht!?!

Einen Sinn zu leben sehe ich auch nicht wirklich. Denn wozu alles Streben, wenn irgendwann nichts mehr existiert. Sich die Zeit schön zu gestalten, ok. Aber einen Sinn des Lebens habe ich auch noch nicht gefunden.

Und wie an allem, für das man keine antwort hat, ist mal wieder das Schicksal schuld.

Also, ich möchte meinem Schicksal auf diesem Wege recht herzlich danken, dass ich auf dieser beschissenen Welt bin.

Bis auf die Leute in diesem Forum, habe ich auch noch niemanden kennen gelernt, mit dem ich mich über solche Themen so austauschen kann. Stellen andere Leute sich solche fragen einfach nicht? Bin froh, dass ich mich hier über solche Dinge austauschen kann, sonst wäre ich wohl völlig verloren...

Ich bin nicht immer schlecht drauf, auf gar keinen Fall. Aber wenn ich wieder alleine bin, mache ich mir wieder Gedanken....

Weshalb nimmst Du denn Antidepressiva?

#8
Klar trett ich dir in den Hintern!! :tongue:

Hmm wieso ich Antidepressiva nehme is ne längere Geschichte. Hat vor ungefähr einem halben Jahr angefangen, hatte das Gefühl ich hätte ne Herzinfarkt, Panikattacke. Bin Notfallmässig eingeliefert worden, untersucht, einfach das ganze pipapo was ärzte halt so machen. Es hat sich herausgestellt das ich kerngesund bin. Leider hat sich mein wohlbefinden nicht verbessert, d.h herzrasen, stechen, alles mögiche. Nach langem Gespräch mit meinem Hausarzt hat der gefunden ich sei sehr intelligent ka wieso und er hat mir Antidepressiva verschrieben. Es sollte hauptsächlich Angstlindernd sein wovon ich aber nicht viel merke. Mittlerweile bin ich praktisch wieder gesund aber das verdanke ich nicht den Ärzten.

Und so nebenbei dieselben Ansprüche die du an nen Mann stellst, stelle ich witzigerweise an eine Frau. Und ich frage mich auch immer und immer wieder ob es so eine einfach nicht gibt oder ob ich sie einfach nicht finde. Es ist die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Manchmal denke ich es wäre besser gewesen in einem Naturvolk zur Welt zukommen. All die Probleme, die wir uns schaffen, schaffen wir uns weil wir nichts anderes zu tun haben. In einem Naturvolk hat jeder seinen Platz, jeder braucht den anderen, da ist kein Raum für solche Gedanken und ihr Sinn des Lebens ist es einfach zu leben...

#9
mal ne andere meinung dazu...Es ist nicht so, wie wenn ich nicht verstehen könnte, was ihr meint und ich habe auch phasen, in denen ich ähnlich denke...Nur...an manchen stellen habe ich ein bisschen das gefühl, ihr fühlt euch zu sehr als was besseres, schaut auf die leute herab, die eurer meinung nach nicht tiefgründig genug sind, habe ich persönlich ein bisschen mühe damit ehrlich gesagt. Ich finde es manchmal auch ganz schön beschissen, auf dieser welt zu sein, aber wir sind nunmal da, warum nicht das beste daraus machen? Ich hatte auch eine harte kindheit, keine leichte jugend...Aber wer sucht, der findet auch, irgendwann...Ich persönlich freue mich dann halt an den kleinen dingen, an sachen, die mich glücklich machen. Und habt ihr euch schon mal überlegt, dass ihr vielleicht darum niemand findet, der euch versteht, weil ihr nicht wirklich versucht, sie zu verstehen? Das leben ist, was wir aus ihm machen, das ist meine meinung. Und neben all dem oberflächlichen, elendigen gibt es auch das anderes auf dieser welt...Und glaubst du, evergray, wirklich, dass du in einem naturvolk glücklicher wärst? da lebst du doch bloss anders, nciht besser. Ist ihr leben besser? Oder willst du es dir bloss einfach machen? Vielleicht habt ihr jetzt das gefühl, ich versteh euch nicht, das mag schon sein, aber auch in einer zugegeben immer ''schlimmeren'' welt, mit weniger respekt vor den mitmenschen, der natur, der ganzen umwelt, kann man schönes finden und obwohl es natürlich anstrengend ist, besonderes zu suchen, sollte man es tun. Vielleicht seht ihr ja dann doch was sinnvolles, schönes daran, dass ihr lebt.

#10
sorry, ich habs grad nochmals durchgelesen, ich weiss es ist ziemlich wirr, aber klare gedanken formulieren war noch nie meine stärke...:-/

#11
hey zusammen

möchte mich auch mal zu wort melden... ich kenne die gedanken von beiden seiten; blüemlis oder auch von evergreys/bountys...

der sinn des lebens? ka, was der sein soll... ich denke, wir sind auch noch zu jung, um wirklich zu wissen, wozu wir bestimmt sind. ich glaube aber fest daran, dass jedes lebewesen auf diesem planeten irgendeine bestimmung hat und auch sinn macht... klar, man sieht in den nachrichten, wie auch im eigenen umfeld immer wieder negative sachen, wie krieg, not, leid, das gar nicht nötig wäre... aber mit der destruktiven ansicht, dass die welt doch eh beschissen ist, wirds bestimmt auch nicht besser... wieso also nicht im eigenen umfeld versuchen, das beste für sich und auch andere menschen zu tun? sei es nun, dass man an verschiedene organisationen, für umweltschutz, gegen armut, für tiere und besseres leben verschiedener menschen, unterstützt, dass man einem alten menschen bei bedarf mal hilft, aus dem bus auszusteigen, zu abstimmungen geht...

klar, jeder mensch kann sagen, dass er ja eh nichts erreichen kann, weil "alle andern" und sowieso die ganze welt oberflächlich, dumm und einfach scheisse ist... aber was bringt uns diese erkenntnis? nix...

ich für meinen teil hab mich z.b. entschieden, dass ich meinen beruf wechseln will und unbedingt eine soziale tätigkeit neu erlernen will... weiss zwar noch nicht ganz was, aber das wird sich geben.

ausserdem schliess ich mich blüemli an: seid ihr sicher, dass ihr in einem naturvolk, z.b. in afrika glücklicher wärd? ist euch eigentlich bewusst, dass dort unten jeden tag tausende von menschen sterben wegen armut, hunger und AIDS?

klar ist unsere gesellschaft krank, aber ich denke, die probleme, die wir uns machen entstünden nicht, wenn nicht alle unsere existenzbedürfnisse abgedeckt wären... die schweiz ist neben einigen andern ländern wie japan und finnland (glaub ich mal) eines der länder mit der höchsten suizidrate... die schweiz ist auch eines der reichsten länder der welt... in afrika oder anderen entwicklungsländern kämpfen die leute darum zu leben und wir müssen nicht mehr kämpfen, sondern bringen uns selber um... ist das logisch?

naja, hoffe, ich habe euch ein bisschen eine andere ansicht des ganzen vermitteln können. würde mich freuen, wenn diese diskussion noch weitergeht, interessiere mich nämlich sehr für solche themen wie sinn des lebens und so... :party:

liebe grüsse

shy

#12
Hey Shylina und Blüemli,

ihr habt natürlich recht und es ist schön zu lesen, dass das Leben auch Spaß machen kann. Vielleicht nehme ich mich auch zu wichtig, immerhin gibt es wirklich viele die ganz andere Probleme haben. (ums überleben kämpfen) wenn ich in so einer Situation wäre, würde ich auch sicher ums Überleben kämpfen.

Aber so. Ich lebe, muss dafür nichts tun. Da macht man sich wohl um andere Sachen Gedanken.

Könnte mich selber für meine Einstellung ohrfeigen... Schließlich ist jeder selbst für sein Glück verantwortlich.

aber ich habe mich irgendwie selbst aufgegeben. (Ja, nichts anderes als in Selbstmitleid zu zerfließen, ich weiß) Aber woher die Kraft nehmen, wenn ich doch immer wieder auf die Schnauze falle. Sehe nicht, dass es da tendenziell Bergaufgeht. Fühle mich einfach nur leer, alleine und hilflos.

Bin zu schwach selber wieder aufzustehen, mir ist alles egal.

Ich kann immer mehr verstehen, warum man dem Alkohol verfällt oder in die Drogenszene abrutscht. Von außen betrachtet, kann ich jedem für so eine Ansicht in den Arsch treten, weil sowas nie gut endet.

aber für die paar glücklichen Momente, die die it Ihren Pillen erleben, würde ich manchmal auch so einiges geben.

Würde mein Leben so gerne wieder in den Griff bekommen! Aber ich finde meine Hoffnung nicht mehr wieder.

Tut mir Leid, wenn ich zu sehr jammer, kanns ja selbst schon nicht mehr hören...

#13
hey bounty

wie gesagt, es gibt echt scheisssituationen im leben, die teilweise endlos lange erscheinen, immer wird alles noch beschissener und man hat das gefühl, dass man in einem riesen loch verschwindet und niemals wieder rauskommt... wie du ja bereits geschrieben hast, gehst du in therapie... darf ich dich fragen, was denn genau in deinem leben so schlecht ist?

bei mir war es auch eine zeit lang so, dass ich das gefühl hatte, in eben diesem loch zu versinken... aber durch solche tiefschläge wirst du, wenn diese überwunden sind, stärker und kannst schöne dinge wieder viel intensiver wahrnehmen und geniessen... versuch, dich an kleinen dingen zu erfreuen (wie blüemli sagte, an blumen und so) versuch, die negativen dinge mal von einer anderen (einer positiveren) seite zu betrachten...

ich hatte selber eine weile negative gedanken, was mich und mein umfeld anging, habe aber jetzt gemerkt, dass jedes problem auch seine vorteile bringt... je nach sichtweise kann etwas positiv oder negativ sein. denk mal an den zunami (oder wie schreibt man das???) in südostasien; wieviele menschen auf diesem planeten sind auf einmal solidarisch zur hilfe geeilt oder haben gespendet... doofes beispiel, ich weiss, im moment ist mir glaub ich kein dümmeres eingefallen :) ) aber ich hoffe du weisst, was ich damit sagen will...

drogen können einen vergessen lassen, ich weiss, ich habe relativ viel gekifft, als es mir schlecht ging... das problem ist einfach, dass man nur vergisst, die probleme häufen sich bei drogenkonsum nur noch und man hat auch die motivation und die kraft nicht mehr, etwas dagegen zu unternehmen... also bitte, pass auf dich auf und lass dich nicht von drogen schwächen... ich habe das gefühl, dass du ein sehr sensibler mensch ist ( evergrey natürlich auch), aber egal, wie scheisse es dir geht irgendwann wirst du wieder aufstehen und die sonne und blumen und alles schöne wieder sehen!

Drückdichmajanzdoll! :schmatz: shy

#14
zu shaylina und blümchen:

Langsam könnte es interessant werden. Die ersten Optimisten haben ihren weg zu diesem Thread gefunden. Das ich mich für was besseres halte habe ich schon zu oft gehört so ist es aber nicht, was ihr leider nicht beurteilen könnt da ihr mich und meinen Freundeskreis nicht kennt... Was ich aber sagen muss ist das ich eure Einstellung etwas naiv finde. Ein Mensch kann in dieser Welt nichts verändern und Greenpeace und andere "soziale Organisationen" sind reine Geldmacherei. Für mich klingt das nach uiiiiiii guck ein blümchen oder uiiiii ein käfer den müssen wir schützen.

Und zu den Naturvölkern, klar sterben dort viele an AIDS und anderen scheiss Krankheiten, ist mir durchaus bewusst, aber jeder Mensch muss über kurz oder lang sterben. Drüben würde ich vielleicht an AIDS sterben hier sterbe ich an Lungenkrebs und an der Gesellschaft. Ich bin nur froh kann ich immer wieder Kraft aus meiner Musik ziehen, dass ist alles was mir geblieben ist. In dem Sinne

Keep'on Rocking Baby :party: :party: :party:

#15
hi evergrey

naja, verstehe ich, wenn du unsere ansicht naiv findest... ich finde es im gegenzug schwach, wenn man sich über die gesellschaft nervt und andererseits zu faul ist, seinen finger aus dem a... zu nehmen und konstruktiv was versucht zu ändern...

klar, es ist bei weitem bequemer, sich zu ärgern und seinem ärger luft zu machen, aber was bringt das dieser beschissenen gesellschaft, wenn das jeder tut (oder eben nicht tut, du nervst dich nur und TUST NIX!!!!)

klar, greenpeace und so ist nicht alles, aber wenigstens ein anfang... was machst du, damit es dieser gesellschaft und unserer welt besser geht? würde mich mal interessieren...

musik ist gut, kann ich dir nur zustimmen, war gerade am we an einem openair, diesen sommer werde ich bestimmt noch 2 besuchen... :party:

lg, shy

#16
der sinn des Lebens!!

nur schon die frage nach einem sinn des lebens beweisst schon wie beschränkt das hirn eines menschen sein muss!muss alles einen sinn haben?!! jede frage eine antwort?! und zu jeder tat einnen grund!??

in menschen augen schon! alles muss beantwortet werden über al wird geforscht studiert etc. jedoch denke ich das menschliche hirn ist beschrenkt leistungsfähig und am sinn des lebens gerät das Hirn eindeutig an seine grenzen.wie auch bei fragen nach unentlichkeit, genauigkeit, alles ist irgendwie relativ die ganze welt ist relativ!!!

mich würde einfach mal intressieren was caperucita,blümchen oder andere zum leben positiv eingestellten zum sinn des lebens sagen????

Das leben ist, was wir aus ihm machen, das ist meine meinung
ich glaube aber fest daran, dass jedes lebewesen auf diesem planeten irgendeine bestimmung hat und auch sinn macht...
der sinn des lebens? ka, was der sein soll... ich denke, wir sind auch noch zu jung, um wirklich zu wissen, wozu wir bestimmt sind.
Solche antworten zählen nicht!! denn jeder der mal ernsthaft darüber nachdenkt kommt zum selben schluss, dass es keinen sinn gibt. und wenn unser leben kein sinn hat ist alles andera auch sinnlos.die ganze welt ist sinnlos.alles was wir tun ist sinnlos.

ihr lebt in einer märchenwelt fragt nicht nach dem sinn oder beantwortet die fragen mit ein paar billigen floskeln ihr wollt einfach weiter im märchen leben.

ich wünsche euch von herzen viel spass.

#17
Hey shy!

Du bist so lieb Dein Mitgefühl baut mich so auf!!! Und lässt mich wieder hoffen!!!

Zu Deiner Frage was so schlecht ist in meinem Leben. Meine Eltern haben sich getrennt als ich zwei war. Seit dem stehe ich immer zwischen den beiden. Und da ich weiß, dass mein Vater kein Kind wollte, was er mir auch regelmäßig gesagt hat, habe ich immer gedacht, dass ich Schuld wäre. Und diese Angst wieder verlassen zu werden, weil ich nicht in Ordnung bin (gewollt bin) trage ich in jede Beziehung. Mir hat mein Vater so sehr gefehlt. Und mein Selbsthass ist immer größer geworden. Dadurch bekomme ich mein Leben irgendwie nicht auf die Reihe.

Ich richte mich so sehr danach gemocht zu werden, um das Defizit auszugleichen, dass mein Vater uns verlassen hat. Und da ich in den Medien genau sehe, was für Frauen gemocht werden, strebe ich so sehr danach genauso zu sein! Denn dann müsste ich ja auch gemocht werden

Ich danke Dir so für Deine Anteilnahme, kann das gar nicht richtig beschreiben...

#18
evergrey:

du nennst es naiv, ich nenne lebenswillig. Hey, du bist nunmal da, was willst du ,rumjammern und nichts tun, alle hassen und dich bemitleiden, weil du so viel besser bist? Ich will dich nicht angreifen oder so, wirklich nicht, aber es macht mich sauer, dass menschen wie du nichts anderes zu tun haben, als sich über alles aufzuregen. Meinst du denn, dass es also alle menschen, denen es besser geht als dir und die gerne leben, einfach blöd und naiv sind, dass menschen, die daran glauben, etwas zum positiven verändern zu können, keine ahnung haben? Von mir aus bin ich halt naiv, deiner ansicht nach, aber ich weiss wenigstens, wofür ich lebe. Wenn es dich so stört und du das gefühl hast, es kommt nicht daraufan, an was du stirbst, dann geh doch mal diese naturvölker besuchen und bleib halt dort. Warst du überhaupt schon mal irgendwo dort? Ich nämlich schon. ICH weiss nämlich, von was ich spreche, bei dir zweifle ich etwas. Okay, dich stört also alles, aber sag mir mal: Was ist es, dass dich besser macht? Woraus schliesst du, dass du über anderen stehst, den grösseren überblick hast? Kann sein, dass ich dich nicht beurteilen kann/darf, weil ich dich nicht kenne, andererseits verurteilst du mich auch, ohne mich zu kennen....Also für mich tönt deine aussage nach: Die welt ist schlecht, aber niemand kann sie ändern und niemand erkannt das ausser mir und ihr seid ja so blöd, das nicht zu sehen...

Bounty: Habe auch deinen anderen thread gelesen und es tut mir echt leid...Klar, helfen kann ich nicht und mit dem, was ich auch oben geschrieben habe, wird auch nichts besser (sondern sieht vermutlich mehr nach einem angriff aus...), aber schau mal, dass du schon erkennst, was dein problem ist und dass du es gern ändern möchtest, ist doch schon mal ein anfang. Du möchtest das leben geniessen, das ist schon mal wichtig....Ich denke, so phasen haben wir alle (zum beispiel ich das letzte halbe jahr und zwar heftig :tongue: ) und nur weil ich hier praktisch ein plädoyer fürs leben halte, kenne ich die andere seite besser als mir lieb ist...Das tönt jetzt vielleicht wirklich ein bisschen nach ''friede, freude, eierkuchen'', aber du kannst es schaffen, du musst es nur immer und immer wieder versuchen (egal wie, hobbies suchen, die dich erfüllen, therapien, was auch immer), selbst wenn du mal auf die schnauze fällst...Damit habe ich praktisch die letzten 5 jahre verbracht...und bin auch noch nicht am ende... :trost:

#19
samon...

sinn des lebens? Gibt es wohl nicht. Wir kommen auf die welt, wir leben vor uns hin, wir sterben. Sehr richtig. Und? Aber wir sind nun mal auf der welt. Wenn ich ein märchen lebe, von mir aus, dann lebe ich halt ein märchen. Ich lebe lieber und versuche glücklich zu sein, als ach so abgeklärt zu sein und das leben zu verachten. Was hast du davon? Nichts. Ich mache mir schlichtweg keine gedanken über den sinn des lebens...Viele menschen verstehen mich nicht, denn ich glaube nicht an gott, denke kaum über das, was nach dem tod kommen oder nicht kommen könnte nach, lebe halt einfach. Ich lebe nach dem prinzip: Machen wir das beste daraus, was kommen wird, werden wir sehen. Findest du es wirklich besser verbittert zu sein? Dann sag mir mal doch, warum du da bist? Warum kritisierst du uns, die leben wollen, wie kommst du dazu dir herauszunehmen, es besser zu wissen? Woher weisst du denn das? Möchtest du wirklich, dass alle die welt so sehen wie du? Wie stellst du dir denn so eine welt vor??

#20
@blüemli, ja, ganz aufgegeben habe ich wohl auch noch nicht sonst würde ich wohl kaum hier sitzten und mit Euch schreiben schreiben :) )

Und der Sinn des Lebens ist wohl die Möglichkeit das Leben für sich zu nutzen. Immerhin haben wir das Glück (?) hier zu sein. Schleißlich gibt es eine Menge Menschen, denen es hier gefällt!!! Und das sind wohl bedeutend mehr als solche Leute, die wie ich sagen, es müssten auch keine Kinder mehr geboren werden. Dann sterben wir irgendwann alle aus und haben keine Probleme mehr....

Somit müsste man die frage nach dem Sinn des Lebens dann auch nicht mehr klären, weil es kein Leben mehr gibt...

solange man dann die Frage was nach dem Tod ist nicht aufgreift.....

Aber die Frage stellt sich wohl erst, wenn es soweit ist. bzw. kann dann jeder für sich selbst erst beantworten.

War wohl wirklich ein bisschen nagativ eingestellt....

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